Abend-Lesestunde – 7. bis 10. April

April 7, 2020 at 20:08 (Aktionen)

Es geht weiter – wie letzte Woche wollen wir ein abendliches Lesestündchen von 20 bis 21 Uhr nutzen, um ein bisschen gemeinsam zu lesen. Konstanze hat gestern bereits begonnen, ich steige heute ein, weil wir gestern unsere Rollenspielrunde hatten, die derzeit über Discord läuft.

Ich lese schon seit gestern in „The House with a Clock in its Walls“ von John Bellairs weiter, das ich schon vor einer Weile angefangen und dann beiseite gelegt habe (wie ich es ja meistens tue 😉 ). Ich mag diese Ausgabe, weil sie die alten Illustrationen von Edward Gorey hat. Es ist der erste Band der Reihe um Lewis Barnavelt. Die weiteren werden seit einem Jahr neu aufgelegt, wahrscheinlich anlässlich der Verfilmung, und haben Illustrationen von Nathan Collins, die auch nicht übel sind. Vor allem freue ich mich, dass die Reihe nun wieder ordentlich verfügbar ist. Den Film habe ich übrigens noch nicht gesehen und habe auch keine riesigen Erwartungen daran, aber ich werde es noch nachholen.

In dem Buch fehlen mir noch etwa 20 Seiten, es ist also recht wahrscheinlich, dass ich damit heute zum Ende komme – allerdings habe ich nebenbei noch Animal Crossing offen, weil ich zwischendurch versuche, diese verflixten Ballons mit Kirschblütenanleitungen zu erwischen… Ich bin das heute etwas strategischer angegangen und habe jetzt schon insgesamt zehn 🙂

21:10

Ich habe in der Stunde noch eine Kirschblüten- und eine Frühlingsbambusanleitung bekommen, aber vor allem habe ich mein Buch ausgelesen (das erste für den April). Es ist von 1973, ebenso wie die Illustrationen; man merkt ja immer ein bisschen was von der Entstehungszeit durch, ich finde das interessant. Ganz am Ende wird noch Lewis‘ neue Freundin Rose Rita Pottinger erwähnt, die offenbar eine Vorliebe für Artillerie hat. Ihren Namen kenne ich schon vom Klappentext des zweiten Bandes, und ich finde es ganz nett, dass sie jetzt schon eingeführt wird.

Ich hoffe, dass es in den nächsten Tagen wieder klappt (könnte höchstens passieren, dass mir die Fertigstellung der Abschlussarbeit dazwischen kommt, aber ich versuche das zu vermeiden).

Mittwoch, 8. April

Ich habe heute viel Zeit damit verbracht, die Abschlussarbeit Korrektur zu lesen, und werde mir jetzt zur Abwechslung ein bisschen leichte Lektüre suchen, schätze ich. Ich weiß noch nicht, wozu ich greife. Vorhin in der Badewanne habe ich ein paar Seiten in dem ersten „Ghostsitters“-Band gelesen, den ich mir bei der Edition Roter Drache bestellt hatte, aber ich glaube, jetzt ist mir noch nach etwas anderem. Ich werde nachher berichten. Immerhin lenkt mich heute Animal Crossing nicht ab – die letzten zwei Anleitungen habe ich heute morgen erhalten 😉

21:45

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Mein Mann ist wieder bei Discord unterwegs und hat mich abgelenkt, aber ein bisschen was habe ich trotzdem gelesen. Ich habe mir einen kleinen Stapel möglicher Bücher hingelegt und angefangen reinzulesen. Hängengeblieben bin ich dann bei „Galloglass“ – das ist der dritte Teil einer Reihe, könnte sogar der Abschluss sein. Scarlett Thomas hat einige merkwürdige und interessante Bücher für Erwachsene geschrieben und ich war damals ziemlich neugierig auf ihren Middle Grade-Versuch. Es geht um eine Gruppe Kinder, die die Tusitala School for the Gifted, Troubled and Strange besuchen und natürlich um Magie. Ich mag Scarlett Thomas‘ Stil und habe mich auch im zweiten Band, den ich letztes Jahr in Edinburgh zuerst entdeckt und gleich mitgenommen habe, wieder schnell festgelesen. Ich nehme an, dass mir auch der dritte wieder gut gefallen wird. Ich bin noch damit beschäftigt, mich wieder reinzufinden, aber mit jeder Seite kommen die Erinnerungen wieder 🙂

Ich sollte mich jetzt leider aber doch noch ein wenig an die Abschlussarbeit setzen – ich möchte sie gerne heute ganz durchlesen, um morgen die Korrekturen einzuarbeiten…

Donnerstag, 9. April

Heute habe ich, abgesehen von den Mahlzeiten, den Großteil meiner Zeit der Abschlussarbeit gewidmet (zum Leidwesen des kleinen Mädchens) und alles eingearbeitet, was ich mir vorher notiert hatte. Morgen werde ich nochmal drübergehen und schauen, was mir noch auffällt, aber ich denke, ich kann bald abgeben. Insofern dröhnt mir jetzt leider ganz schön der Kopf – auf einen Sachtext, selbst wenn er sich mit übernatürlichen Katzen beschäftigt, habe ich nicht die geringste Lust. Tut mir leid, dass ich zu „Kaibyō“ noch nicht mehr berichten kann! Ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Buch begeben und unterhalte euch einstweilen mit einem Bild von dem Apple Pie, der mir heute Nachmittag serviert wurde 🙂 Mit diesem Kuchen hat mein Mann sogar schon einmal einen Einkaufsgutschein gewonnen.

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21:45

Ich habe dann doch ein bisschen später begonnen und ein Kapitel in einem Buch, das ich heute im Briefkasten hatte, gelesen. „Eine Leiche zum Tee“ habe ich als Mängelexemplar gekauft (ich hatte es schon immer mal auf der Liste, aber jetzt hat mich motiviert, dass eine Fortsetzung im Herbst kommen wird), und es klingt hübsch entspannt – ein Tearoom in Cornwall, den Amys Tante führt, wenn sie sich nicht gerade als Hobbyermittlerin betätigt, ein Kuchenstand auf der Fünfhundertjahrfeier des Dorfes und zwischendrin die tote Klavierlehrerin. Wahrscheinlich wird es auch das eine oder andere Teeniedrama geben, aber ansonsten liest sich das hoffentlich nett 🙂 Jetzt mag ich aber nicht mehr lesen, davon hatte ich heute wohl schon genug – die Konsole winkt…

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Gemeinsam lesen (31. März bis 03. April)

März 31, 2020 at 20:18 (Aktionen)

Konstanze und Neyasha lesen derzeit gemeinsam abends ein Stündchen, und ich würde mich gerne anschließen. Mit einem ganzen Lesetag klappt es nicht so richtig, solange die Kita zu ist und gleichzeitig die Großeltern nicht zur Betreuung zur Verfügung stehen, aber eine Abendstunde sollte sich machen lassen 🙂

Es passt auch ganz gut, weil ich heute in den freien Minuten doch ziemlich viel Animal Crossing gespielt (und überraschend die beiden noch fehlenden Fische, die es ab morgen für einige Monate nicht mehr gibt, gefangen) habe. Lesen zur Abwechslung wird mir also ganz gut tun. Den Kuchen vom Bild habe ich übrigens schon gegessen, aber er ist wirklich lecker (Mohn-Zitronen-Quarkkuchen). Das Buch habe ich mir während der Aktion #bücherhamstern besorgt. Ich bin darauf aufmerksam geworden, als ich eigentlich beim Wölfchen Verlag nach den Anthologien zur nordischen Mythologie stöbern wollte. Lisa Brenk hat mehrere Bücher zu Immerstadt geschrieben und illustriert, die aber alle eigenständig sind (glaube ich). Angefangen habe ich mit „Gekoffert und verschleppt“, freue mich an dem Ideenreichtum (der Hypnoseschrank gefiel mir!) und gebe mir dafür auch Mühe, über den ein oder anderen Schreibfehler hinwegzusehen. Momentan ist Ex-Zauberlehrling-wider-Willen Robert Caillou in Immerstadt unterwegs und versucht, Arbeit zu finden – er hat sein Glück unter anderem als Vorbeigeher und Kuchenschmied versucht. Gerade wird er von Gilbert Faunus überredet, sich dem Kuratas, einem Abenteurer-Club, vorzustellen, um von seinen Erlebnissen zu berichten.

22:20

Das war heute ein schöner Ansporn dafür, ein Weilchen am Stück zu lesen. Ich habe mich zwar immer mal ablenken lassen, habe aber einige Seiten gelesen – die ganze Episode im Club, während der Robert von den Abenteurern geprüft und der Aufnahme für würdig befunden wurde – und das Lesen auch gleich mit einem Bad verbunden.

Mit etwas Glück geht es hier morgen Abend weiter.

Mittwoch, 1. April

Da bin ich wieder (nachdem ich erst einmal schauen musste, welcher Wochentag heute ist – da wir alle derzeit jeden Tag zu Hause sind, geht mir das Gefühl für die Wochentage immer wieder verloren). Mein Tag heute war geprägt vom Häschentag bei Animal Crossing, Playmobil spielen mit dem kleinen Mädchen und Überarbeiten der Bachelorarbeit. Ich freue mich auf die Stunde Lesezeit und habe mir zwei Bücher rausgelegt, eins davon optimistisch vom Sachbuchstapel 😉

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„Der letzte Wunsch“ habe ich schon vor ein paar Wochen begonnen, ich stecke in der Geschichte „Eine Frage des Preises“. Bisher (den ersten Band der eigentlichen Reihe habe ich auch schon gelesen) mag ich Sapkowskis Stil sehr gerne. „Kaibyō“ ist ein sehr hübsches kleines Büchlein mit vielen farbigen Bildern, das hoffentlich inhaltlich so sehr meinen Geschmack treffen wird, wie es dem Titel nach den Anschein hat.

21:45

Heute hat es leider nicht so gut geklappt wie gestern. Ich habe einige Seiten in der Hexer-Geschichte gelesen, aber zum einen mochte ich das Festessen-Setting nicht so sehr, was wahrscheinlich auch der ursprüngliche Grund dafür war, dass ich das Buch eine Weile beiseite gelegt habe, aber hauptsächlich hat mich die Discord-Rollenspielrunde meines Mannes abgelenkt. Deshalb habe ich dann auch mit „Kaibyō“ noch nicht angefangen, obwohl mir danach war, aber ich will dafür mehr Ruhe haben – es sieht einfach so aus wie ein Buch zum Genießen.

Donnerstag, 2. April

Es ist genau 20 Uhr. Ich habe mir Mühe gegeben, heute etwas pünktlicher anzufangen, gerade weil das gestrige Lesestündchen ja nicht ganz so gut lief… Später am Abend habe ich dann aber doch noch mit „Kaibyō“ begonnen und habe die paar Seiten der Einleitung gelesen, in der es um auch um unheimliche Katzenmythen anderer Länder ging. Das Wort Kaibyō bedeutet übrigens „strange cats“, wie ich nun auch gelernt habe. Die Einleitung war schon einmal recht interessant; zuletzt habe ich zum Beispiel erfahren: „it is said that in all of Japan there is not a single family name that uses the kanji for cats.“ Heute möchte ich auf jeden Fall das erste Kapitel lesen, „A Short History of Japanese Cats“. Die Kapitel sind alle recht kurz, deshalb schien mir das Buch für den Sachbuchstapel so gut geeignet 😉

Und weil ich heute die Nachricht bekommen habe, dass ich alle Prüfungen im Januar sehr zufriedenstellend bestanden habe, finde ich, dass ich mir dazu auch Schokolade verdient habe!

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21:45

Mehr als das angekündigte Kapitel habe ich nicht gelesen, aber immerhin. Ich werde jetzt noch ein bisschen Zeit mit Animal Crossing verbringen (sonderbar, dass ich in diesen Teil so gut reinkomme – das erste Spiel der Reihe habe ich irgendwann mal begonnen und recht schnell wieder beiseite gelegt) und vermutlich danach noch etwas lesen.

Ich habe gelernt, dass man gar nicht genau sagen kann, wann Katzen wirklich in Japan auftauchten, aber zuerst waren sie nur in der Aristokratie verbreitet. Bis ins 19. Jahrhundert habe ich verfolgt, wie sich das Bild, dass man in Japan von Katzen hatte, mit den Epochen veränderte, und welche übernatürlichen Fähigkeiten man ihnen zuschrieb. In den nächsten Kapiteln wird es dann um einzelne Katzenwesen gehen, beginnend mit Bakeneko und Nekomata.

Freitag, 3. April

Oh, da ist ja die Woche – und damit diese kleine Leserunde – auch schon wieder fast vorbei. Schade, denn am Lesewochenende kann ich im Moment nicht teilnehmen. Geht das Lesestündchen eigentlich nächste Woche weiter?

Heute war ein ziemlich anstrengender Tag, weil das kleine Mädchen erst unterwegs einen Müdewutanfall hatte und dann abends zu lange wach war. In der freien Zeit habe ich meine Bachelorarbeit Korrektur gelesen (und ein wenig Animal Crossing gespielt…). Schauen wir mal, ob ich wieder zu meinem Katzenbuch greife, Lust hätte ich schon.

22:00

Ich habe das nächste Kapitel im Katzenbuch gelesen, das „Bakeneko – The Changing Cats“ heißt. Das sind im Grunde Gestaltwandler, meist Katzen, die sich in Menschen verwandeln. Ich fand besonders den Ursprung dieser Legenden spannend: Damals hatten die Menschen weder Fisch noch Fleisch für Katzen zum Fressen übrig, und so stellten die erfinderischen Tiere sich auf die Hinterbeine, machten ihre Körper lang und schleckten das Fischöl aus den Lampen. Das könnte in einem Zimmer voller Schatten schon unheimlich ausgesehen haben.

Ich nehme an, dass die nächsten Kapitel ähnlich aufgebaut sein werden – zuerst ein bebildeter „theoretischer“ Teil, dann eine kurze Erzählung. In diesem Fall war es „The Vampire Cat of Nabeshima“, das ich auch schon in dem Buch „Das alte Japan“ von A.B. Mitford habe.

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[Lesen durch das Jahr] Frühlingsbücher

März 16, 2020 at 20:31 (Lesen durch das Jahr)

Mit leichter Verspätung folgt der Frühlingsstapel – ich habe Anfang März nämlich noch „Ghosts of Greenglass House“ vom Winterstapel zuende gelesen, weil es mir gerade ganz gut gefiel. Ansonsten stecke ich bis zum Hals in der Bachelorarbeit (zählen die Bücher, die ich dafür lese, eigentlich als Sachbücher?) und bin mal gespannt, ob ich Ende des Monats wie geplant ins Praktikum gehe. Alles etwas offen im Moment 😉

Nina Blazon: Ascheherz

Crusie/Mayer: Von allen guten Geistern geküsst

P.G. Wodehouse: Jeeves wirkt Wunder

Andrzej Sapkowski: Der letzte Wunsch

V.E. Schwab: City of Ghosts

James Nicol: A Witch Alone

Thomas Taylor: Malamander

Mira Bartók: Der Wunderling

Kyle Robert Shultz: The Stroke of Dawn

Alan Bradley: Mord ist nicht das letzte Wort

 

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[Neuzugänge] Januar

Februar 2, 2020 at 13:03 (gekauft)

Das sind also die ersten Neuzugänge des Jahres 2020. Auf dem ersten Bild sind Märchen und Mythen, auf dem zweiten eine Arvelle-Bestellung und auf dem dritten der ganze bunte Rest.

Ein Lesemonat hat leider keinen Sinn, weil ich prüfungsbedingt gerade mal ein Buch beendet habe, und das zu Beginn des Monats (der Form halber: „Das Geheimnis von Hester Hill“, war okay, aber nicht so gut, wie ich es mir erhofft hatte, weshalb es auch schon wieder aussortiert ist).

Märchen aus der Bretagne

Ich habe schon ein Buch mit Märchen aus der Bretagne (aus der Märchen der Welt-Reihe), aber in diesem Anaconda-Band sind andere enthalten, gegliedert nach „Matìere de Bretagne: Aus dem Kreis um König Artus“, „Korrigane“, „Meerwesen und andere Unholde“, „Gespenster“, „Andere schaurige Geschichten am Kamin zu erzählen“, „Zaubermärchen“, „Ankou, der bretonische Tod“ und „Schwänke und Lustiges“.

Märchen von den Britischen Inseln (Schottische Märchen / Irische Märchen / Englische Märchen)

Hier hatte ich auch die Befürchtung, dass ich die Märchen schon haben könnte, aber als ich Gelegenheit hatte, sie genauer zu sichten, hat es doch ganz gut gepasst – nur die englischen Märchen besitze ich bereits, und so lohnt sich der preiswerte Anaconda-Schuber dann doch für mich.

Nordic Tales

Die folgenden vier Bücher gehören, wie man unschwer erkennen kann, zu derselben Edition. Die Gestaltung gefällt mir sehr, sehr gut. „Nordic Tales“ beinhaltet „Folktales from Norway, Sweden, Finland, Iceland, and Denmark“. Die Illustrationen hat Ulla Thynell beigesteuert. 17 Geschichten, gegliedert nach „Transformation“, „Wit“ und „Journeys“.

Ghostly Tales

„Spine-Chilling Stories of the Victorian Age“ mit Illustrationen von Bill Bragg. Sieben Geschichten, unter anderem von M.R. James und Arthur Conan Doyle.

Tales of Japan

„Traditional Stories of Monsters and Magic“ mit Illustratinen von Kotaro Chiba. 15 Geschichten, gegliedert in „Journeys“, „Ghosts and Monsters“ und „Justice“.

Celtic Tales

„Fairy Tales and Stories of Enchantment from Ireland, Scotland, Brittany, and Wales“, illustriert von Kate Forrester. 16 Geschichten in den Kategorien „Tricksters“, „The Sea“, „Quests“ und „Romance“.

Johan Egerkrans: Nordische Götter

Ich habe schon „Nordische Wesen“ geliebt und kann das Erscheinen von „Die Untoten“ nicht erwarten – klar, dass auch „Nordische Götter“ ins Regal musste. Leider habe ich es nicht zu Weihnachten bekommen und musste dann bis Ende Januar auf die 2. Auflage warten, aber jetzt ist es mein.

D’Aulnoy: Der Pfauenkönig

Das habe ich bei meiner Freundin entdeckt und schamlos nachgekauft. Marie Catherine D’Aulnoy war eine französische Märchenschriftstellerin, die etwa zur gleichen Zeit wie Charles Perrault lebte. Das Buch enthält sieben Märchen, unter anderem „Der Prinz Kobold“ und  „Der gelbe Zwerg“. Die Ausgabe ist von 1984 und damit älter als ich 😉

Carrie Ryan/John Parke Davis: Map of Magic 2-4 (Das Mysterium der sinkenden Stadt / Das Rätsel des leuchtenden Orakels / Die Prophezeiung des magischen Stroms)

Ich habe vor kurzem den ersten Band der Reihe gekauft und mag einige der Ideen darin. Die drei Folgebände bei Arvelle zu bestellen schien mir am praktischsten, weil ich sie zum vollen Preis doch etwas teuer finde.

Neil Gaiman: Nordische Mythen und Sagen

Auch gut als Arvelle-Kauf geeignet, weil ich mich auch hier nie dazu durchringen konnte, den vollen Preis zu bezahlen, zumal die Meinungen eher gemischt ausfielen. Neugierig bin ich aber doch, wie Gaiman die alten Geschichten erzählt.

Alan Bradley: Der Tod sitzt mit im Boot / Mord ist nicht das letzte Wort

Ich mag ja Flavia, aber den Designwechsel habe ich dem Verlag wirklich übel genommen. Eine Zeitlang schien es auch, als würde die Reihe sowieso schlechter werden, aber die letzten Bände waren offenbar doch wieder ganz ordentlich. Dann habe ich lange überlegt, ob ich vielleicht einfach auf Englisch weiterlese, aber eigentlich mag ich einen Sprachwechsel mitten in der Reihe nicht besonders. Mängelexemplare schienen mir der passende Kompromiss.

Daniel Decker: Dør

Tekeli-li! Eine Hommage an Lovecraft und Poe auf knapp 150 Seiten. Ich fand den Anfang witzig, weil das Thema durch Black Metal-Platten mal so ganz anders verpackt wurde.

Ben Aaronovitch: Der Oktobermann

Nach „Geister auf der Metropolitan Line“ eine weitere kürzere Peter Grant-Story – bzw. eher eine Tobi Winter-Story, denn „die Flüsse von London fließen nach Deutschland“. Ich bin sehr gespannt auf den deutschen Schauplatz.

Victoria Schwab: City of Ghosts

Ich bin kein so begeisterter Schwab-Leser wie viele, aber „City of Ghosts“ muss ich jetzt doch ausprobieren – Edinburgh, eine Geisterjäger-Fernsehshow und eine geheimnisvolle Rabenfrau…

Kate Milford: Bluecrowne

Ich fürchte, ich muss eben für den Moment alles von Kate Milford kaufen. „Bluecrowne“ habe ich schon als ebook, aber als Taschenbuch ist es mir lieber. Gehört lose in die „Greenglass House“-Welt.

Benjamin Read/Laura Trinder: The Midnight Hour

Ich habe geschwankt, ob ich auf die deutsche oder auf die englische Ausgabe zurückgreife, weil ich hier das englische Cover nicht so gelungen finde, aber am Ende habe ich mich doch dafür entschieden. „Emily’s parents have vanished into the secret world of the Midnight Hour – a Victorian London frozen in time – home to magic and monsters.“ Wohl wenig überraschend, dass es seinen Weg zu mir fand.

Michelle Harrison: A Pinch of Magic

Und wo ich schon mal dabei war mit Middle Grade, habe ich auch gleich „A Pinch of Magic“ eingepackt. Es geht um drei Schwestern auf der Insel Crowstone, einen Fluch und drei magische Gegenstände.

Melissa Albert: The Night Country

Ich gehöre zu denen, die „The Hazel Wood“ gut fanden, und ich freue mich darauf, wieder in diese dunkle märchenhafte Atmosphäre eintauchen zu können. Ich hoffe, die Fortsetzung unterhält mich genauso gut.

Miriam Rademacher: Ada ~ Die vergessenen Kreaturen

Viele der Bücher, die im Sternensand Verlag erscheinen, sind von vornherein nicht ganz mein Ding (die Romance-Sparte) oder überzeugen mich dann nicht (tendentiell die Nicht-Urban-Fantasy), aber die chaotische „Banshee Livie“-Reihe von Miriam Rademacher verfolge ich mit großem Vergnügen. Das Spinoff „Harrowmore Souls“ liegt schon bereit, wenn ich mit Band 4 durch bin, den ich derzeit lese, und auch „Ada“ klingt, als würde es mir Spaß machen: es ist eine unheimliche Geschichte um ein Kindermädchen, vergessene Kreaturen zwischen den Wänden und verschwundene Kinder.

Jonathan L. Howard: The Fear Institute

Damit wäre die Reihe um Johannes Cabal, den Nekromanten, und seinen Bruder Horst nun vollständig in meinem Regal. Auf diesen Band freue ich mich besonders, denn… „beyond the wall of sleep lies the Dreamlands“.

Kyle Robert Shultz: The Geppetto Codex

Band 5 der „Beaumont and Beasley“-Reihe. Ich hoffe sehr, dass die geringe Seitenzahl im Vergleich zu den letzten Bänden kein schlechtes Zeichen ist. Ansonsten klingt es nämlich ziemlich vielversprechend. „They’ve got no strings… And they want revenge. The People of the city of Vetri are turning into wooden statues.“

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20 für 2020

Januar 11, 2020 at 10:33 (Challenges)

Ich habe das mit 19 für 2019 letztes Jahr schon vage mitverfolgt, hatte aber keine Zeit dafür, aber da ich 2020 hoffentlich mehr Lesezeit haben werde und 20 für 2020 auch so eine schöne runde Zahl darstellt, konnte ich der Versuchung, einen weiteren Lesestapel zu errichten, nicht widerstehen. Ich habe Bücher ausgesucht, die ich bis auf drei Ausnahmen schon begonnen habe (in einigen habe ich mehr als die Hälfte gelesen) und die ich eigentlich schon längt hatte beenden wollen, was aber irgendwie bisher noch nicht geklappt hat – was weniger an den Büchern liegt als an mir. Vielleicht klappt es ja auf diese Weise 🙂

1. Robert C. Marley: Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper

2. Stephen King: tot

3. Michael Scott: The Secrets of the Immortal Nicholas Flamel ~ The Sorceress

4. Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade

5. Mary E. Pearson: Kiss of Deception

6. Robert Jackson Bennett: Silenus

7 Robin Jarvis: Dancing Jax ~ Zwischenspiel

8. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

9. Emma Trevayne: Flights and Chimes and Mysterious Times

10. C.S. Lewis: The Last Battle

11. F.H. Burnett: A Little Princess

12. Naomi Novik: Drachenprinz

13. Marissa Meyer: Cinder

14. Marisha Pessl: Die alltägliche Physik des Unglücks

15. Josephine Angelini: Starcrossed

16. Anja Bagus: Aetherresonanz

17. James A. Owen: The Indigo King

18. Stephen R. Lawhead: Das Knochenhaus

19. Cinda Williams Chima: The Demon King

20. Félix J. Palma: Die Landkarte der Zeit

 

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Sachbuch-Challenge 2020

Januar 5, 2020 at 11:53 (Challenges)

Im vollen Bewusstsein, dass ich vermutlich nicht besonders viele Sachbücher schaffen werde und sowieso erst im Februar einsteigen kann, melde ich mich trotzdem für Konstanzes Sachbuch-Challenge an; ich habe mir Bücher herausgesucht, die ich noch ganz gut machbar finde, also die dicken historischen Wälzer gleich gar nicht erst in Erwägung gezogen. Deren Zeit kommt aber auch noch 😉

Mit den Very Short Introductions bin ich schon im letzten Jahr ganz gut klargekommen, zumal sie absolut pendlertauglich sind. „Lovelace & Babbage“ ist ein Comic und hat folglich viele Bilder, und der „Mythen & Legenden“-Band auch. Also schauen wir mal, vielleicht klappt es ja mit dem einen oder anderen Sachbuch 2020!

Geoffrey Nowell-Smith: The History of Cinema ~ A Very Short Introduction

Marina Warner: Fairy Tale ~ A Very Short Introduction

Michio Kaku: Die Physik der Zukunft ~ Unser Leben in 100 Jahren

Zack Davisson: Kaibyō ~ The Supernatural Cats of Japan

Mark Fisher: Das Seltsame und das Gespenstische

Alexander von Schönburg: Alles, was Sie schon immer über Könige wissen wollten, aber nie zu fragen wagten

Sydney Padua: The Thrilling Adventures of Lovelace & Babbage

Bill Laws: Zwiebel, Safran, Fingerhut ~ 50 Pflanzen, die unsere Welt verändert haben

Roland Knauer/Kerstin Viering: Arktis und Antarktis ~ Von Pinguinen, Polarlichtern und stürzenden Stürmen

Gerald Axelrod: Sherlock Holmes und der Fluch von Baskerville

 

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[Neuzugänge] Dezember

Januar 3, 2020 at 00:08 (gekauft)

Im Dezember waren so viele Geschenke zu kaufen, dass ich gar nicht so viele Bücher für mich selbst bekommen habe – nur sieben sind auf dem SuB gelandet. Dann bekam ich einige Bücher geschenkt; dazu kamen noch einige Bücher, die nicht auf den SuB gehören (Weihnachtsbücher und zwei Folio Society-Schmuckstücke).

Nina Blazon: Rabenherz und Eismund

Am liebsten sind mir immer noch ihre alten Bücher, die Woran-Saga und die Taverne am Rande der Welten, aber es kann gut sein, dass das einfach daran liegt, dass ich die zuerst entdeckt habe. Auch in Nina Blazons späteren Büchern habe ich viele phantasievolle Elemente gefunden, und dieser neue Roman vom Land über dem gefrorenen Himmel klingt wunderbar winterlich – mal sehen, in welchem Winter ich ihn lesen werde 😉

Charles de Lint: Promises to Keep

Ein weiteres Buch in meiner optisch uneinheitlichen Sammlung von Newford-Büchern. Es kostete zwischenzeitlich weniger als ein Döner, und das war ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte 😉

Andrzej Sapkowski: Die Zeit der Verachtung

Mein Mann hat die Hexer-Reihe schon vor Jahren gelesen – ich habe ihm sogar einige der Bücher geschenkt. Und ich hatte den Vorsatz, sie irgendwann auch mal zu lesen. Aber dann diese lahmen Titel – „Das Erbe der Elfen“ heißt der erste. Och nö. Offenbar hat es den Hype um die Serie gebraucht, um meiner Neugier einen Schubs zu geben und festzustellen, dass das Elfenbuch ziemlich gut ist. Da mein Mann allerdings sonderbarerweise neben den Kurzgeschichten nur den ersten, den dritten und den fünften Band besitzt, musste nun eben der zweite her. In der neuen Ausgabe, weil sie hübscher ist.

Anna James: Pages & Co. ~ Tilly and the Lost Fairytales

Ich lese noch den ersten Band, habe aber spontan schon die Fortsetzung bestellt, weil mir das Märchenthema so gefiel (im ersten Teil geht es um klassische Kinderbuchfiguren wie Anne – die von Green Gables – und Alice, und ich finde es schön, dass der zweite Band ein bisschen was anderes bringt).

Astrid Lindgren: Mio, mein Mio

In einer weiter unten noch einmal erwähnten Sammlung von Lindgren-Auszügen habe ich „Mio, mein Mio“ entdeckt, und die verträumt-traurige Stimmung des Kapitels hat mich gleich eingefangen. Also möchte ich es gerne ganz lesen.

Zoe Gilbert: Nebelinsel

Eine mythische Insel und ein ganz besonderer Schreibstil; viel mehr weiß ich auch noch nicht. Ich mochte die Leseprobe.

Jonathan L. Howard: The Brothers Cabal

Ein weiterer Cabal-Band. Jetzt fehlt mir nur noch der dritte, auf den ich besonders gespannt bin, weil es irgendwie um Lovecrafts Traumlande geht. Was in diesem hier, dem vierten, passiert, weiß ich nicht, weil ich noch nicht weiter als bis zum Beginn des zweiten Bandes gekommen bin.

Rumer Godden: Holly und Ivy ~ Eine Weihnachtsgeschichte

Diese Geschichte um ein Waisenmädchen und eine Weihnachtspuppe habe ich meiner Tochter vorgelesen. Vor allem die Illustrationen von Maren Briswalter sind wunderschön!

Charles van Sandwyk: How to see Fairies / Lewis Carroll: Alice in Wonderland

Zwei Folio Society-Bücher mit Illustrationen von Charles van Sandwyk. In „How to see Fairies“ (hier mehr Bilder) sind sieben Publikationen gesammelt, die über die Jahrzehnte in geringer Stückzahl erschienen und sehr, sehr schwer in Deutschland zu bekommen sind, weshalb ich die Gelegenheit genutzt habe, sobald ich diese beiden Bücher bei der Büchergilde entdeckte (obwohl die Quartalsbestellung gar nicht dran war).

Weihnachten mit Astrid Lindgren

Ich kenne noch gar nicht besonders viel von Astrid Lindgren, hauptsächlich bin ich mit Pippi und Ronja aufgewachsen, aber so langsam lohnt es sich, das eine oder andere vorzulesen, und dieses Buch ergänzt in unserem Haushalt nun „Die schönsten Geschichten von Astrid Lindgren“ und wird uns bestimmt die nächsten Jahre über begleiten. 2019 haben wir daraus noch „Pelle zieht aus“ (was meine Tochter beim ersten Hören ziemlich verstört hat) und die Pippi Langstrumpf-Geschichten gelesen.

Delicious in Dungeon 1 / Das Elixier des Lebens / Escape Adventures ~ Von Drachen und Samurai / Der Zauberer von Oz / Das Japan-Buch

Das sind meine buchigen Weihnachtsgeschenke und auf dem SuB landet nur „Das Elixier des Lebens“ – das Crowdfunding von Florian Jung dazu lief im Herbst und ich habe es mir zu Weihnachten schenken lassen; dazu gehört das Hörbuch auf 2 CDs. Meine xte Oz-Ausgabe ist die mit den Illustrationen von Benjamin Lacombe. Der Japan-Bildband war ein Wunsch von mir, der Manga dagegen eine schöne Überraschung (es geht darum, was man aus den ganzen Monstern, die im Dungeon so herumlaufen, zu essen machen könnte). Auf das „Escape Adventures“ bin ich gespannt – wenn es Spaß macht, gibt es noch weitere Spiele in dieser Reihe.

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Lieblingsbücher 2019

Dezember 30, 2019 at 15:23 (gelesen)

Ich habe es in diesem Jahr nicht auf die Reihe bekommen, von meinen gelesenen Büchern zu erzählen und wollte dann auf die letzten Monate auch nicht mehr damit anfangen – vielleicht mache ich das 2020 wieder, aber ich will keine Versprechungen machen 😉 Die Lieblingsbücher soll es aber trotzdem geben, wie schon in den letzten Jahren (zuletzt also 2018, dort auch eine kurze Erläuterung). Das ganze Jahr über habe ich nicht wahnsinnig viele Bücher beendet, also hält sich auch die Zahl der folgenden Bücher in Grenzen. Im Dezember hatte ich offenbar besonderes Glück, weil jedes meiner beendeten Bücher sich hier wiederfindet 😉

 

Douglas Adams: Dirk Gently’s Holistic Detective Agency

John August: Arlo Finch ~ Im Bann des Mondsees

Alex Bell: The Polar Bear Explorers‘ Club

J.L. Borges: Kafka am Strand

Breitenbach/Köbel: Wie ich wurde, wer ich bin, und was wir einmal sein werden

John Connolly: The Killing Kind

Christelle Dabos: Die Verlobten des Winters / Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

Thomas Fischer: Über das Strafen

Anthony Horowitz: Zeitentod, Das Finale ~ Teil 1

Jonathan L. Howard: Johannes Cabal the Necromancer

Stephen King: Danse Macabre

Kate Moore: The Radium Girls

Haruki Murakami: Kafka am Strand

Andrzej Sapkowski: Das Erbe der Elfen

Peter Schwindt: Schlaflose Stimmen

Scarlett Thomas: The Chosen Ones

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Arianas Adventslesen 2019 – 4. Advent

Dezember 21, 2019 at 12:58 (Aktionen)

Advent_2014Dieses Wochenende hat sehr gemütlich begonnen – das kleine Mädchen übernachtete nämlich bei der Oma. Gestern Abend wollten wir erst ins Kino, aber ein passender Film war nicht dabei (bei Star Wars hänge ich noch einige Filme hinterher), also haben wir uns im Kino Popcorn besorgt und dann zu Hause „Das Geheimnis von Kells“ geschaut (vor allem optisch wirklich toll). Heute morgen haben wir ausgeschlafen, was nötig war, nachdem ich in den letzten Tagen eigentlich immer nur auf etwa sechs Stunden Schlaf kam.

Am Montag habe ich dann auch endlich den Weihnachtsmarkt in meiner Studienstadt besucht (und Apfeltroll getrunken *g*), allerdings war der nicht so spektakulär. Ich plane, vielleicht am Tag vor Weihnachten noch einmal auf einen der größeren Weihnachtsmärkte hier zu gehen (einige sind eher touristisch orientiert, aber es gibt auch schönere) – schon allein, um den Stand mit jugendstilinspiriertem Schmuck zu sichten, von dem mir meine Freundin berichtet hat. Die Woche hatte ich mir entspannter vorgestellt, aber auch nachdem ich meine Präsentation hinter mir hatte, war es doch anstrengender als gedacht, auch noch allen anderen zuzuhören und an den Diskussionen teilzunehmen.

Nach Jahren, in denen ich kein Rollenspiel mehr gemacht habe, fängt im neuen Jahr eine Splittermond-Runde an, bei der ich teilnehmen kann – dafür hatten wir in dieser Woche ein erstes Treffen, und so habe ich an den Abenden hauptsächlich in Regelwerken geschmökert und nicht in Romanen. Schließlich wollte ein Sumpfgnom erstellt werden 😉 „Christmas Company“ ist weiterhin ganz nett, aber momentan mag ich es nicht mehr ganz so gern, weil der Plot in die üblichen geradlinigen Bahnen fällt, die so viele deutsche Kinderbücher nehmen *seufz* Gestern Abend habe ich mich dann aber vom Hype anstecken lassen und mir aus dem Regal meines Mannes „Das Erbe der Elfen“ von Andrzej Sapkowski geschnappt. Diese Art Fantasy passt ja nicht so häufig zu meiner Lesestimmung, aber gestern war mir danach und von den ersten paar Seiten fand ich den Schreibstil ansprechend. Irgendetwas an dem Buch hat mich dann an „Askir“ erinnert, weshalb ich heute vormittag zwei oder drei Kapitel im ersten Askir-Band (ich habe diesen Sammelband mit drei Bänden) weitergelesen habe, in dem ein Gasthaus eingeschneit ist – passt also eigentlich ganz gut zur Jahreszeit (zum Wetter weniger, das ist frustrierend frühlingshaft).

Ach ja, meine Teebestellung wurde inzwischen verschickt, scheint aber noch nicht so richtig weit gekommen zu sein. Schade, ich hätte gerne schon vor Weihnachten davon probiert.

17:00

Ich habe meine heutige Geschichte im Advents-LTB gelesen (und eine weitere Geschichte in „Walt Disneys Weihnachtszauber“, wenn ich gerade schon dabei war). Fast fertig bin ich mit der zweiten Kurzgeschichte in „Spirits of the Season ~ Christmas Hauntings“. Mir ist heute erst aufgefallen, dass die Geschichten chronologisch geordnet sind, ich arbeite mich also mit der Zeit von 1967 bis 1940 voran. Heute lese ich „The Curse of the Catafalques“ von F. Anstey, die unerwartet lustig ist und mich schon mehrfach zum Lachen gebracht hat. Ich hoffe, die kommenden Geschichten sind ähnlich positive Überraschungen!

adventslesen11

Sonntag, 10:45

Guten Morgen zum letzten Tag des Adventslesens! Gestern war ja nicht so viel los, aber ich kann mir vorstellen, dass viele von euch mit den Weihnachtsvorbereitungen schwer beschäftigt sind 🙂

Gestern habe ich die Kurzgeschichte beendet und seitdem ein bisschen in „Das Erbe der Elfen“ weitergelesen. Offenbar hätte ich mit dem ersten Kurzgeschichtenband beginnen sollen statt mit dem ersten Roman, aber was soll’s, jetzt mache ich so weiter. Ich hatte befürchtet, dass es für meinen Geschmack zu viele Kämpfe und zu viele Affären gibt, aber bisher hält sich beides in Grenzen. Mein Mann meint, dass mein Eindruck vielleicht von den Videospielen kommt.

Wir haben jetzt gefrühstückt und haben spontan beschlossen, doch schon heute einen Blick auf den Weihnachtsmarkt zu werfen. Ich hoffe, es ist nicht so voll, dass es keinen Spaß macht. Am Nachmittag sind wir dann zum Adventstee bei meiner Mutter eingeladen, ich kann also noch nicht genau sagen, wann ich mich das nächste Mal hier melde – möglicherweise erst gegen Abend.

17:15

adventslesen12Ich hatte also richtig geschätzt, was den Abend angeht – wir sind vom Weihnachtsmarkt direkt zum Adventstee weitergefahren und waren zwischendurch gar nicht noch einmal zu Hause. Gleich essen wir noch etwas, deshalb jetzt nur eine kurze Aktualisierung.

Der Schmuckstand auf dem Weihnachtsmarkt war recht schön, aber die Kette, auf die ich ein Auge geworfen hatte, hätte 100 € gekostet, weshalb ich davon vorerst Abstand genommen habe – nächstes Jahr dann 😉 Gegessen habe ich dann auch nichts, weil es eigentlich zwischen Frühstück und Teestunde nicht nötig war (obwohl der orientalische Stand wieder das ziemlich leckere Couscous mit Mandeln, Rindfleisch und Pflaumen hat).

Mit dem Lesen wird es dann erst nachher etwas, aber hinsichtlich der Weihnachtlichkeit war der Tag bisher ziemlich erfolgreich 🙂

22:45

Ich verabschiede mich nun für heute – den Abend über habe ich, von gelegentlichen Ablenkungen abgesehen, überwiegend mit Lesen verbracht. Ich bin in „Christmas Company“ weitergekommen, mir fehlen jetzt noch etwa 40 Seiten. Ich finde immer noch, dass der Anfang am besten gelungen war.

Außerdem lese ich im ersten Witcher-Buch, das ich gestern schon erwähnt habe. Ich finde weiterhin, dass der Stil interessant und ein bisschen eigen ist; sehr flüssig, auch sarkastisch und mit vielen Perspektivwechseln. Man merkt an verschiedenen klassischen Fantasyelementen, dass das Buch schon älter ist (1994), aber dann passt es auch wieder nicht so richtig in diese Form. Ich habe jetzt etwa ein Drittel gelesen, mal sehen, wie es mir weiterhin gefällt. Ich würde ja gerne das und den ersten Kurzgeschichtenband lesen, bevor ich mich an die Netflix-Serie wage, aber vermutlich würde dieses Vorhaben mal wieder ewig dauern…

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Arianas Adventslesen 2019 – 3. Advent

Dezember 14, 2019 at 12:33 (Aktionen)

Advent_2014Dieses Wochenende werde ich mich vermutlich recht wenig zu Wort melden, aber dafür ist am Montag dann die Präsentation geschafft und der entspanntere Teil des Dezembers kann beginnen. Ich habe diese Woche „Danse Macabre“ beendet (also immerhin bisher in jeder Dezemberwoche ein Buch geschafft, ist doch was). Auf den Weihnachtsmarkt habe ich es noch nicht geschafft, das ist nun für Montag geplant – mal sehen, ob es auch stattfindet 😉

Gerade schaue ich mich nach ein paar Wintertees bei Teewicht um (ich hatte ja schon einmal angesprochen, dass ich in diesem Jahr gar keine mehr habe). Der Warenkorb hat sich schon gut gefüllt, so langsam muss ich ein paar wieder aussortieren – nicht, dass ich am Ende wieder ein Dutzend Tees habe, die ich nicht schaffe auszutrinken…). Eigentlich wollten wir auch noch das eine oder andere backen, aber wir haben inzwischen so viele Kekse von anderen bekommen, dass es eigentlich nicht nötig ist. Dafür gibt es heute Nachmittag möglicherweise Bratäpfel.

Was ich heute lese, lasse ich mal offen, weil ich noch gar nicht einschätzen kann, wieviel Zeit dafür sein wird. Vielleicht lese ich in meinem Adventskalender, dem Advents-LTB, nach, denn die letzten fünf Tage fehlen mir momentan.

17:45

Ich bin über Mittag ganz gut vorangekommen und habe in den letzten Stunden pausiert, ein bisschen gelesen, ein bisschen mit dem kleinen Mädchen gepuzzelt und gerade eben Bratäpfel mit Spekulatius, Krokant und Zimtcreme gegessen. Ein schöner Kuchenersatz für den Advent, den ich mir schon länger mal vorgenommen hatte.

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Gelesen habe ich das 10. Türchen im Advents-LTB und dann spontan „Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company“. Protagonistin Freda stolpert gemeinsam mit dem plötzlich sprechenden Kater Mr Linvingstone durch eine Tür an den Nordpol. Dort steckt die Christmas Company in Schwierigkeiten – delegierte Weihnachtsmänner aus fast allen Ländern der Welt unter Führung des Weihnachtsmannes haben ein außerordentliches Treffen einberufen. Es kommt natürlich, wie es kommen muss: Freda soll das Problem nun lösen. Die Christmas Company ist eine richtige Stadt mit Weihnachtskobolden, einer Kalten Garde aus Schneemännern, einer Bäckerei und anderen Gebäuden und ist sehr nett beschrieben, auch die Delegierten sind phantasievoll gestaltet. Vor allem interessieren mich die im Nachwort schon anklingenden „Weihnachtsfiguren und Weihnachtsbräuche“ – gerade eben tauchte schon ein Julenisse auf!

Meine Bestellung bei Teewicht habe ich abgeschickt. Es ist meine erste Bestellung dort und ich bin gespannt, wie die Tees schmecken. Zuletzt fand ich stark aromatisierte Tees nicht mehr so besonders toll, aber jetzt bei den Wintertees habe ich im Laden einfach nichts Schönes entdeckt, also mache ich den Versuch. Ich hoffe einfach mal, dass sie nicht allzu süß sind! Einfache Kräutertees und meine üblichen schwarzen Tees habe ich ausreichend. Ich habe statt 100 g nur 50 g ausgewählt und dafür mehr Sorten zum Probieren mitgenommen (unter anderem „Apfel Mandarinchen“, „Mams Spekulatius“, „Pflaume Marzipan“, „Schlechtwetterhexe“, „Beerenkönigin natürlich“ und „Almond Caramel“).

Sonntag, 13:30

Ich bin mit meiner Präsentation halbwegs fertig, habe alles Relevante eingepackt und muss heute im Laufe des Tages alles noch zwei-, dreimal durchsprechen. Mann und Tochter sind währenddessen im Schwimmbad gewesen, und das lange genug, dass ich noch ein bisschen Lesezeit einschieben konnte 😉

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Ich habe spontan noch zu Matt Haigs „Father Christmas and me“ gegriffen. Das ist der dritte Teil der Reihe und er gefällt mir bisher am wenigsten, wie man schon daran sehen kann, dass ich ihn letztes Jahr noch nicht beenden konnte… Die Illustrationen und einige Details sind immer noch sehr schön, aber die Moralkeule schwingt der Autor hier schon ganz schön heftig, und das vertrage ich nie gut. Ich hoffe aber, dass die Handlung noch ein wenig mehr in Schwung kommt und wir den Rest hinter uns lassen können.

„Christmas Company“ gefällt mir immer noch gut. Die Reisegruppe ist in der Arktis unterwegs, um nach Iskalott zu einem gewissen Myrkur Farandi zu reisen. Freda hat gerade ihren Handschuh im Sturm verloren und fand danach fast das Zelt nicht wieder (dafür sah sie eine verschwommene Gestalt mit einer langen Stange über der Schulter). In ihrem Stiefel hat sie seltsamerweise eine Kartoffel gefunden, die vermutlich noch eine Rolle spielen wird. Das Buch ist weniger weihnachlich-besinnlich als vielmehr abenteuerlich-phantasievoll; mir gefällt das, und das frostige Treiben animiert mich trotz aller Genreunterschiede Dan Simmons‘ „Terror“ mal weiterzulesen. Erwähnte ich, wie gerne ich Polargeschichten lese?

17:15

adventslesen9Einen Adventstee gab es heute eher improvisiert – ich habe vermutlich schon mal erwähnt, dass ich alles andere als eine Dekokönigin bin. Immerhin habe ich drei angefangene Kerzen gefunden, die für heute herhalten mussten. Anders als die Bilder suggerieren, gab es die Kerzen allerdings zum Mittagessen und den Tee dann später für mich allein, weil das kleine Mädchen noch satt vom Mittag war 😉

Ich habe noch ein Stückchen weitergelesen in „Christmas Company“ – Freda und die anderen haben den Lord of Misrule und seine Parade getroffen und eine durchaus unterhaltsame Zeit verbracht. Freda bekam einen Calenigg geschenkt. Mal schauen, was noch passiert; ich nehme an, wir werden noch weiteren Weihnachtsfiguren begegnen.

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22:00

Noch ein kurzes Schlusswort für dieses Wochenende. Gelesen habe ich nicht mehr so viel, weil ich eine kleine Mitleserrunde gestartet habe (danke allen, die bei mir kommentiert haben, obwohl ich im Gegenzug so still war – es wird bald besser!) und die Präsentation nochmal durchgegangen bin.

Über den Tag hinweg bin ich aber immerhin beim Advents-LTB fast auf Stand, und in „Christmas Company“ habe ich gestern und heute trotz widriger Lesebedingungen nun fast die Hälfte erreicht – es war auf jeden Fall das passende Buch dafür, dass ich nicht so richtig aufmerksam sein konnte. So langsam nähern sich die düsteren Weihnachtswesen („Der Lord of Misrule war nur einer von den harmlosen Wanderern. Glaub mir, es gibt uralte Weihnachtsunholde, denen du lieber nicht begegnen willst. Der Chef hat sie alle schon vor Ewigkeiten aus der Christmas Company verbannt.“). Ich liebe diese ganzen alten Weihnachtsbräuche und kuriosen Figuren aus aller Welt und freue mich immer, wenn sie in Büchern vorkommen!

Morgen Mittag beginnt dann für mich der entspannte Teil der Vorweihnachtszeit – morgen Nachmittag ist endlich der angesprochene Weihnachtsmarktbesuch mit einigen Kommilitonen geplant, abends gehen mein Mann und ich essen und am Dienstag Abend startet eine neue Rollenspielrunde 🙂

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