[Herbstlesen im Oktober 2020] Wochenende 4

Oktober 24, 2020 at 14:55 (gelesen)

Heute steige ich ein bisschen später ein, weil sich jetzt erst die Zeit findet. Ich habe auch erst ein paar Seiten gelesen – in Sophie Andersons „The House With Chicken Legs“. Passend dazu – sie ist daran interessiert, seit sie die Illustrationen in dem Buch mit mir zusammen angeschaut hat – wollen meine Tochter und ich heute Abend gerne ein Baba Yaga-Märchen lesen, mal sehen, ob das klappt.

Heute Vormittag haben wir zusammen ein bisschen ausgemalt, jeder in seinem Malbuch 😉 Ansonsten spiele ich momentan auch wieder ein bisschen mehr am PC (es steht ein neues Sims-Addon an, da spiele ich seltsamerweise häufig vor Erscheinen besonders viel).

„Talus“ habe ich diese Woche beendet. Das Setting finde ich immer noch sehr schön, aber mir ist immer stärker aufgefallen, dass die Figuren recht schwach sind. Ich habe immer wieder das Konzept dahinter bemerkt, das, was die Autorin mit einer Szene wollte. So wurden die Figuren nicht recht lebendig für mich, und ich fand sie auch nicht immer konsistent. Trotzdem würde ich in die Fortsetzung wohl reinschauen, ist ja gut möglich, dass diese sich steigert.

Mit etwas Glück gibt es nachher ein Kuchenbild, aber ich will lieber noch nichts versprechen…

20:30

Ich bin heute wirklich etwas lesefaul, fürchte ich. Viel weiter als ein Kapitelchen in „The House With Chicken Legs“ bin ich immer noch nicht gekommen. Aber wir haben unser Märchen gelesen – „Baba Jaga und Wassilissa die Wunderschöne“ aus dem großen Märchenbuch mit den großartigen Illustrationen von Tatjana Hauptmann.

Kuchen gab es dann auch noch – mein Mann hat seinen Apple Pie gemacht und wir hatten sogar Vanilleeis, um das noch zu toppen. Eine kurze Animal Crossing-Runde und eine etwas längere Sims-Runde (bis zum Heranwachsen der Zwillinge in meiner lateinamerikanischen Vampirfamilie). So ging der Tag dann recht schnell herum, aber ich werde mir auf jeden Fall noch ein Buch mit in die Badewanne nehmen und morgen berichten, was ich heute noch gelesen habe.

Sonntag, 12:30

Im Moment lese ich gerade mal wieder „Lebendige Schatten“ weiter, den zweiten Band von Cornelia Funkes Reckless-Reihe. Seit der Überarbeitung habe ich meinen Frieden mit dem ersten Band geschlossen und mag auch den zweiten sehr gerne. Gerade begleite ich Fuchs und Jacob auf der Suche nach dem Kopf von Guismund, dem Hexenschlächter – ich möchte nämlich in der Reihe noch ein Stückchen weiterkommen, bis mich „Auf silberner Fährte“ erreicht, der vierte Band. Eigentlich wäre ich gerne ein bisschen mehr in Halloween-Lesestimmung – nächstes Jahr muss ich mir unbedingt wieder einen passenden Lesestapel erstellen!

Sims habe ich auch weiter gespielt (diesmal mit einer anderen Vampirfamilie – der Familienvater ist in der Verbrecherkarriere und bessert sich sein Einkommen nun mit Aufträgen für die Erste Ordnung auf – ab und zu bringt er Töchterchen Carmilla aber auch mal einen Plüsch-Ewok mit).

19:45

Ich habe sowohl in „Lebendige Schatten“ (ich liebe diese ganzen Zauberdinge und die verfremdeten europäischen Länder) als auch in „The House With Chicken Legs“ (ich mag, wie das Haus eine Art Charakter für sich ist, dabei muss ich irgendwie an Diana Wynne Jones denken – und das ist immer gut) ein bisschen weitergelesen und komme langsam wirklich in Märchenstimmung *lach* Wir haben auch noch zwei weitere Märchen mit Baba Yaga in meinem Märchenbuchfundus entdeckt und vorgelesen (alle nur so semi-kindgerecht, fürchte ich, aber das ließ sich dann auch nicht mehr ändern).

Oh, und weil ich einmal so schön dabei war mit den Märchen, habe ich sogar in der Badewanne eine Kurzgeschichte aus der inzwischen schon einige Jahre alten Drachenmond-Anthologie „Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln“ gelesen, in der ich inzwischen bei etwa zwei gelesenen Dritteln angelangt bin.

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[Herbstlesen im Oktober 2020] Wochenende 3

Oktober 17, 2020 at 11:27 (gelesen)

Guten Morgen zum dritten Herbstlesen-Wochenende bei Konstanze. Ich habe den Morgen mit Computerspielen verbracht, nachdem ich gestern endlich Anno 1800 und Civilization 6 gekauft habe. Ich finde es unendlich nervig, inzwischen für jedes Spiel irgendeinen Account haben zu müssen, aber nachdem ich bei diesen beiden Spielen doch lange gewartet habe, musste es nun eben mal sein.

Gelesen habe ich gestern Abend vor allem in „Talus“ von Liza Grimm, das in Edinburgh spielt und in dem es um Hexen verschiedener Art und ein mächtiges Artefakt geht. Ein bisschen hält auch noch die High Fantasy-Laune an, weshalb auch „Mistborn“ von Brandon Sanderson und „Der Abschiedsstein“ von Tad Williams auf dem Lesestapel liegen.

Gegen 13 Uhr wird mich dann meine Mutter abholen – ich habe ihr zum Geburtstag einen Waldbaden-Kurs geschenkt, den wir heute zusammen machen werden. Anschließend machen wir ein Picknick und wenn ich wieder zu Hause bin, wird auch meine Tochter von der anderen Oma wieder zurück sein. Der Nachmittag ist also erstmal gut verplant 😉

17:30

Wir sind zurück vom Waldbaden und es war schön, das einmal mitzumachen. Ich habe einige Ideen mitgenommen, was ich mal alleine oder mit meiner Tochter ausprobieren könnte. Wir hatten auch sehr viel Glück mit dem Wetter – alles war feucht vom Regen der letzten Tage (was ich mag), aber heute blieb es trocken und zwischendurch kam sogar die Sonne heraus.

Danach sind wir zurückgefahren, um Kuchen zu essen und Hagebuttentee zu trinken – wir haben uns dann doch dagegen entschieden, noch zu picknicken und uns lieber wieder aufgewärmt. Jetzt melde ich mich kurz hier etwas früher als gedacht, denn ich habe noch ein kleines Zeitfenster, bevor die anderen wiederkommen. Ich bin gespannt, ob ich heute Abend lesen oder spielen werde…

22:00

Natürlich habe ich mich von Civilization 6 doch noch mächtig ablenken lassen… Ich probiere es gerade mit der japanischen Zivilisation und damit klappt es bisher am besten. Es gibt eine sehr gute sechsteilige Tutorial-Reihe bei Youtube, in der ich schon ungefähr die Hälfte geschaut habe. Das hat sich auf jeden Fall ausgezahlt.

Die paar Seiten, die ich gelesen habe, will ich aber nicht verschweigen 😉 Nach dem Waldbaden heute habe ich mich zwischendurch ein wenig in Beth Kemptons „Wabi Sabi“ mit dem Untertitel „Japanese Wisdom for A Perfectly Imperfect Life“ vertieft, ein wirklich sehr schön gestaltetes kleines Büchlein, von dem mir meine Kollegin erzählt hat. Ich stecke noch ziemlich am Anfang – genaugenommen jetzt am Beginn von Kapitel 2 („Simplifying + Beautifying“), aber ich hoffe, dass es sich eher als Buch über die japanische Kultur denn als Selbsthilferatgeber lesen lässt 😉 Shinrin-yoku, also Waldbaden, kommt jedenfalls auch irgendwo darin vor.

Da ich das Spiel jetzt erfolgreich ausgemacht habe, werde ich mich noch ein Stündchen mit wahlweise „Wabi Sabi“, „Talus“ oder „Der Abschiedsstein“ zurückziehen und melde mich dann morgen wieder.

Sonntag, 11:30

Ich glaube, mein Mädchen hat heute einen Mamatag – mal sehen, wie es trotzdem dem Lesen klappt 😉 Nach ein paar Tagen bei ihrer Oma wollte sie heute unbedingt mit mir das „Inselspiel“ machen (wir haben also zusammen einen kurzen Abstecher zu „Animal Crossing“ gemacht), außerdem wollte sie Mildred, die lausige Hexe, spielen – sie übernimmt seltsamerweise gerne die Rolle von Frau Harschmann. Ich übernehme den Part einer Lehrerin, die ich mir für diese Zwecke ausgedacht habe und die Fräulein Salbei heißt *lach* Gerade möchte sie an mir ihren Arztkoffer ausprobieren, aber ich konnte sie einige Minuten vertrösten 😉

Gestern Abend und heute morgen habe ich „Talus“ weitergelesen. Ich freue mich, dass es doch geklappt hat, dass ich mich an einem Buch ein wenig festgelesen habe. Ich habe inzwischen fast die Hälfte gelesen. So langsam kommen die Handlungsstränge der einzelnen Personen zusammen – Erin, die lieber Geistertouren veranstalten als studieren möchte, Lu, die keine Gebräuhexe mehr sein möchte, Kaito, der begabte Kartenleger und Noah, der Schattenleser. Auch das Artefakt, der Würfel Talus, scheint aufgetaucht zu sein.

Wir werden gleich einen Spaziergang machen, ich melde mich dann vermutlich während der Mittagsruhe oder abends wieder 🙂

17:15

Draußen war es heute ganz schön kalt, weshalb wir den Spaziergang nicht allzu lange ausgedehnt haben. Wir waren wieder auf dem Friedhof unterwegs und haben ein paar der Übungen zusammen ausprobiert, die ich gestern vom Waldbaden mitgenommen habe.

Zu Hause gab es dann erstmal Kekse und heißen Kakao (inzwischen haben wir es aber auch geschafft, Mittag zu essen – unsere Mahlzeiten sind tendentiell etwas durcheinander, je nachdem, wie es für uns passt). Ich habe weiter in „Talus“ gelesen und habe jetzt fast 200 Seiten erreicht – gar nicht schlecht für mich. Ich habe die Unterwelt von Edinburgh, in der die Hexen sich normalerweise aufhalten, ein bisschen kennengelernt. Da gibt es ein paar schöne Ideen. Gerade zieht es mich aber schon wieder zu einem anderen Buch – vielleicht wieder zu „Throne of Glass“, nachdem ich gerade wieder gelesen habe, wie gut sich die Reihe eignet, die Entwicklung einer Autorin mitzuverfolgen, weil die ersten beiden Bände sehr merklich hinter den späteren zurückbleiben sollen.

Heute bin ich aber an der Reihe, unserer Tochter abends vorzulesen (sie ist jetzt in der Badewanne, nachdem wir beide ein bisschen in unseren Malbüchern ausgemalt haben), deshalb melde ich mich wahrscheinlich erst später am Abend wieder.

21:45

Ich habe ein bisschen weitergelesen, sowohl in „Talus“ als auch in „Throne of Glass“, aber sonst gibt es nicht mehr viel zu erzählen. Ich werde jetzt noch ein paar Seiten schmökern, aber dann ruft leider schon das Bett mit Blick auf das frühe Weckerklingeln morgen… Ich hatte ein schönes Wochenende und genieße es immer noch sehr, nichts lernen zu müssen 😉

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[Herbstlesen im Oktober 2020] Wochenende 2

Oktober 10, 2020 at 11:39 (gelesen)

Guten Morgen zum zweiten Herbstlesen-Wochenende bei Konstanze. Wir haben heute nichts Besonderes vor und können uns noch nicht so richtig zum Rausgehen aufraffen.. Das Wetter ist hübsch windig und regnerisch. Dafür habe ich mit meiner Tochter ein neues Playmobil-Set ausgepackt, das gut zum Oktober passt (es gibt einen riesigen Hexenkessel, eine blaue Kröte und dergleichen mehr).

Eigentlich habe ich immer mit viel Freude gruselige Geschichten für Halloween herausgesucht – vielleicht sollte ich das in diesem Jahr noch machen. Bisher habe ich nämlich gar nichts thematisch Passendes gelesen. Im Laufe der Woche hatte ich zur Abwechslung wieder Lust auf Mystery Thriller und habe „The White Road“ aus der Charlie-Parker-Reihe von John Connolly und „Cult“ aus der Pendergast-Reihe von Preston & Child begonnen. Seit gestern Abend bin ich wieder in gemütlicherer Leselaune und habe ein neues Kinderbuch begonnen: „Brombeerfuchs“ von Kathrin Tordasi, das in Wales spielt und mit Feenmythen zu tun hat.

Jetzt gehen wir erstmal spazieren, ich melde mich dann später wieder.

15:30

Wir haben uns dann doch noch nach draußen getraut – jedenfalls meine Tochter und ich, während mein Mann Gulasch zubereitet hat. Wir waren mal Füchse, mal Anne (aus dem Magischen Baumhaus) und Mortimer (aus den Mäusegeschichten, die ich ihr manchmal erzähle), haben Zapfen und bunte Blätter gesammelt, auf einer Bank gemeinsam in ihrem Malbuch gemalt und auf dem Friedhof die schönsten Namen auf den Grabsteinen gesucht und Verstecken gespielt.

Nach dem Mittagessen habe ich ein paar Seiten weiter in „Brombeerfuchs“ gelesen. Inzwischen sind geheimnisvolle Wesen aufgetaucht, darunter ein kleiner Amselmann, und Portia hat eine Tür geöffnet, die, glaube ich, nicht geöffnet werden durfte.

19:45

Neben kleinen Abstechern zu „Der Earl von Gaudibert gegen die Mächte der Finsternis ~ Der Fluch des Vincent St. John-Smythe“ (ein Badewannenkapitel) und „Das Lächeln der Mondfee“ (ich habe „Das allerwinzigste Elfenmädchen“ vorgelesen) bin ich auch in „Brombeerfuchs“ ein Stückchen weitergekommen.

Das Niemandsland, durch das Portia geht, fand ich sehr stimmungsvoll beschrieben – knisterndes Heidekraut, tiefhängende Wolken und grauer Nebel. Ich stehe, denke ich, kurz vor einem Kapitel, in dem es einige Erklärungen geben wird.

Ein bisschen Animal Crossing habe ich heute auch schon gespielt, aber da war wegen des Angelturniers nicht viel los. Da habe ich nur eine Runde mitgemacht, um die Meilen dafür zu bekommen. Die Gegenstände, die man bekommen kann, habe ich alle schon beim ersten Turnier bekommen, insofern ist der Mitmachreiz eher gering.

22:00

Ich habe mich ein bisschen vom Internet ablenken lassen und ein Kapitel in dem wundervoll illustrierten „Das Gesicht im Eis“ gelesen. Ich werde zwar noch ein bisschen wach sein, aber hier erst morgen wieder aktualisieren. Wann, kann ich noch nicht genau sagen, da ich den ganzen Nachmittag mit einer Freundin verbringen werde 🙂

Sonntag, 10:45

Heute morgen habe ich schon zwei herbstliche Anleitungen bei Animal Crossing erhalten (den Laubhaufen – es gab dann eine Diskussion mit meinem Mann über die Unmöglichkeit, aus Unkraut und Zapfen einen Laubhaufen herzustellen – und die Kürbislaterne).

Außerdem haben wir gefrühstückt und ein bisschen Käse von dem Markteinkauf der letzten Woche getestet, wobei wir uns beim Thema Bärlauchkäse kein bisschen einig waren (mir schmeckt er 😉 ).

Gelesen seit dem letzten Update habe ich ein Kapitel in „Talus“ von Liza Grimm (eine Geistertour durch Edinburgh ist ziemlich schiefgegangen) und noch weiter in „Das Gesicht im Eis“. An den Illustrationen von Alexander Uhde in meiner Ausgabe der Edition Phantasia kann ich mich gar nicht sattsehen, und ich mag sogar die Übersetzung. Die Atmosphäre und die Sprache sind wunderbar. Die beiden Zauberer Prosphero und Roger Bacon haben einander wieder getroffen und werden sich jetzt berichten, was geschehen ist.

Ich mache mich jetzt auf den Weg zu meiner Verabredung – vielleicht bringe ich heute Abend ein Bild von leckerem Essen mit 😉

19:45

Diese Aktualisierung kommt etwas später als gedacht, aber ich war auch schon in der Badewanne und habe meiner Tochter zum Einschlafen vorgelesen. Jetzt schläft sie und ich werde die nächsten zwei Stündchen noch mit Lesen und Animal Crossing verbringen.

Wir hatten einen sehr gemütlichen Nachmittag und haben uns während unserer etwa sechs Stunden im Café einmal quer durch die Speisekarte gefuttert. Neben einem Salted Caramel Cheesecake und einer Waffel mit Vanilleeis und Sahne habe ich anstelle eines Mittagessens ein zweites Frühstück genossen – All Day Breakfast ist definitiv einer der Pluspunkte dieses Cafés 🙂 Aus einer großen Frühstücksauswahl habe ich mich für frischgepressten Orangensaft, das Käsefrühstück und Rührei entschieden. Nebenbei haben wir uns über unsere Schreibprojekte ausgetauscht.

22:00

So richtig viel war es mit dem Lesen dann heute alles in allem nicht, aber ich hatte trotzdem ein schönes Wochenende. Ein Stückchen weitergekommen bin ich noch im „Brombeerfuchs“, in dem es einen Kampf im Nebel und ein paar erste Erklärungen gab. Heute unterwegs im ÖPNV habe ich, ein bisschen angefixt von Anette, einige Seiten in Tad Williams‘ „Der Abschiedsstein“ gelesen. Ich stehe immer noch ziemlich am Anfang der Osten Ard-Reihe. Und zum heutigen Ausklang nehme ich mir noch kurz den zweiten Band von „Throne of Glass“ vor, bevor ich dann demnächst das Licht lösche. Ich hätte heute gerne noch etwas mehr Zeit bei den Mitleserinnen verbracht, aber das muss ich wohl an den nächsten Tagen nachholen.

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[Herbstlesen im Oktober 2020] Wochenende 1

Oktober 3, 2020 at 10:00 (gelesen)

Es ist wieder Zeit für das traditionelle Herbstlesen bei Konstanze. Und wie schon hin und wieder in den letzten Jahren werde ich am ersten Tag des Herbstlesens jedenfalls tagsüber wenig Zeit zum Lesen haben, weil mein Mann seinen Geburtstag feiert. Ich melde mich deshalb jetzt vorab, werde später dann ein Kuchenbild mit euch teilen und heute Abend dann auch noch ein bisschen lesen.

Momentan bin ich beim ersten Band von „Throne of Glass„, den vermutlich jeder, der Interesse daran hatte, schon vor Jahren gelesen hat. Der liegt schon seit längerem bei mir herum, klingt aber Klappentext sei dank so unoriginell, dass ich mich nie zum Lesen motivieren konnte. Vor kurzem habe ich aber „Crescent City“, das neue Buch von Sarah J. Maas, erworben (die hübsche deutsche Ausgabe mit dem farbigen Buchschnitt in der ersten Auflage), und weil das zum Unterwegslesen vollkommen ungeeignet ist, habe ich dann für Bus und Bahn spontan zu „Throne of Glass“ gegriffen. Es liest sich gut und ich mag wie so oft bei der Autorin das Worldbuilding (vor allem das Geheimnis um die Wyrdzeichen und die Wyrdtore), die Protagonistin aber nicht besonders (die leider übliche vorlaute Superassassinin-Mary Sue). Der Romantikanteil ist ziemlich unoriginell. Man merkt schon, dass es Sarah J. Maas‘ erstes Buch war, aber die Reihe soll sich in den Folgebänden deutlich steigern 🙂 Mir fehlen noch etwa 100 Seiten.

Heute morgen habe ich schon ein paar Minuten auf meiner Insel bei Animal Crossing verbracht – Halloween-Updates sind immer sehr geeignet dafür, mich zum Spielen zu motivieren 😉 Ich warte schon gespannt darauf, dass meine am 1. Oktober gepflanzten Kürbisse wachsen. Drei Kürbisanleitungen habe ich auch schon bekommen. Außerdem habe ich heute mit Maria eine neue Bewohnerin bekommen.

19:00

Ich habe wohl etwas zu viel versprochen – ich habe weder ein schönes Kuchenbild gemacht (es waren einfach zu viele Leute dafür da) noch werde ich heute Abend viel lesen. Aber: es gab Pound Cake mit getrockneten Cranberries und Haselnuss-Ricotta-Kuchen. Und heute Abend werden wir stattdessen „Rogue One“ schauen – mit der jüngsten Star Wars-Trilogie sind wir ja inzwischen fertig; „Rogue One“ hatte sich mein Mann auf DVD gewünscht und nun wünscht er sich, dass wir ihn heute noch zusammen anschauen 🙂

Ein paar Seiten habe ich mir im Laufe des Tages gestohlen, zuerst in einem Cozy Mystery, weil mir vor kurzem mal wieder nach dem Genre war. Ich habe daraufhin zwei Bücher von Julia Buckley bestellt und mit „A Dark and Stormy Murder“ begonnen, das mir bisher ganz gut gefällt. Die Protagonistin ergattert einen Job als Assistentin ihrer Lieblingsschriftstellerin und zieht dafür in die Kleinstadt Blue Lake. In den letzten Tagen habe ich knapp die Hälfte gelesen und finde, dass es ganz gut in die Jahreszeit passt. In „Throne of Glass“ fehlen mir nun noch etwa 70 Seiten und der Plot um den Wettbewerb (der mich weniger interessiert als die Wyrdzeichen) nähert sich dem Höhepunkt. Ich vermute, dass sich dieser Band letztlich wie eine Exposition zu der ganzen Reihe darstellen wird.

So sieht übrigens mein Kürbisfeld in Animal Crossing gerade aus. Morgen sollte ich ernten können, hoffentlich auch einige in Weiß, Gelb und Grün. Wie man sieht, habe ich mich auch schon an den neuen Haut- und Augenfarben bedient 😉

Sonntag, 10:45

Guten Morgen allen Mitlesenden 🙂 Ich war heute an der Reihe, mit meiner Tochter aufzustehen. Momentan wacht sie leider ziemlich früh auf, beschäftigt sich dann aber ziemlich lange allein damit, zu basteln und ein Hörspiel zu hören. So bin ich zwar nicht gerade ausgeschlafen, habe heute morgen aber noch vor dem Frühstück den ersten Band von „Throne of Glass“ beendet. Mit dem Finale, den Ausblicken auf die nächsten Bände und dem Schluss bin ich im Großen und Ganzen ziemlich zufrieden. Ich wäre wie so oft ohne Liebesgeschichte ausgekommen, aber ich weiß, dass ich damit in der Minderheit bin.

Gestern Abend haben wir dann doch nur die erste Hälfte von „Rogue One“ geschaut und werden wohl heute Abend den Rest sehen. Hat mich bisher ähnlich gut unterhalten wie die Episoden 7 und 8 (mit 9 war ich ja nicht so glücklich). Ich bringe bloß immer die ganzen Schauspielerinnen durcheinander, weil alle weiblichen Protagonisten die gleichen Gesichtszüge zu haben scheinen.

Dafür habe ich gestern noch ein Kapitel in „Aunt Dimity’s Christmas“ gelesen, dem zweiten Cozy, den ich zurzeit hier angefangen liegen habe. Der passt zwar weniger gut in den Oktober als „A Dark and Stormy Murder“, aber es ist nunmal der Teil der Reihe, der gerade dran ist.

Heute morgen habe ich dann auch endlich meine Kürbisse ernten können. Ich habe alle Farben bekommen und kann damit die hergestellten Gegenstände auch umdekorieren. Eine neue Anleitung habe ich auch bekommen.

Ich werde noch bei einigen von euch vorbeischauen – alle schaffe ich nicht am Stück, weil wir dann gleich zu unserem heutigen Spaziergang aufbrechen werden, aber alle anderen hole ich später nach.

15:30

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist herbstlesen6.jpg.

Wir haben bei strahlendem Herbstsonnenschein einen Bauernmarkt besucht, bei dem es auch Schautiere gab, die unsere Tochter besonders interessiert haben. Anschließend haben wir es uns mit einem Crêpe gemütlich gemacht (meiner war mit Sauerkirschen, Vanillesauce und Nusskrokant und sehr lecker).

Ich habe mich von Konstanze inspirieren lassen und spontan „A Pinch of Magic“ aus dem Regal gezogen. Im Auto habe ich die ersten paar Seiten gelesen, einen richtigen Eindruck habe ich aber noch nicht. Das Cover ist wirklich schön, so viel zu entdecken. Die Autorin kenne ich noch von ihrer „Thirteen Treasures“-Trilogie (nicht, dass ich die fertig gelesen hätte, aber immerhin den ersten Band und ein bisschen 😉 ).

19:30

Wir haben gegessen, gebadet und meine Tochter schläft; ich habe mir eine neue Anleitung (Bambusball) in Animal Crossing abgeholt, mich von Wohnungsanzeigen ablenken lassen und jetzt werden wir „Rogue One“ fertig schauen.

Ich habe ein Kapitel in „A Dark and Stormy Murder“ gelesen und vage überlegt, irgendwann mal einen Beitrag zu meinen Cozy Mystery-Reihen zu schreiben. An diesem Buch gefällt mir, dass die Geschichte um die Schriftstellerin Camilla Graham und ihre Bücher so präsent ist. Der eigentliche Krimiplot, der Mord an einem Bewohner von Blue Lake, drängt sich bis zur Hälfte des Buches gar nicht so sehr in den Vordergrund.

Ich habe aber gemerkt, dass ich gedanklich noch ein wenig in der Welt von Throne of Glass festhänge. Das hat mich selbst ein bisschen überrascht, aber Leseimpulsen gebe ich grundsätzlich nach, wann immer sie sich einstellen, also habe ich schon mal mit der Fortsetzung begonnen (die auf Englisch den eigentlich ganz ansprechenden Titel „Crown of Midnight“ trägt und auf Deutsch wie so oft eher abschreckend „Kriegerin im Schatten“ – und dann wundert man sich, wenn die Leser lieber zu den Originalausgaben flüchten; doofe Cover haben immerhin beide).

21:15

Mein letztes Update für dieses Wochenende. Wir haben „Rogue One“ beendet und ich wurde gut unterhalten. Allerdings würde ich gerne mal einen Film im Star Wars-Universum sehen, der ein anderes Thema hat als Rebellen vs. Imperium. Einen Krimi oder so 🙂

Jetzt werde ich noch in der Star Wars-Enzyklopädie ein bisschen nachschmökern, dann vielleicht noch mal kurz einen Abstecher zu „A Dark and Stormy Murder“ machen – und dann ist auch schon Schlafenszeit. Ich habe eine ziemlich vollgepackte Woche vor mir, allerdings gehören zu den Terminen auch Dinge, auf die ich mich freue.

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Lesesonntag im September

September 20, 2020 at 09:49 (Aktionen)

Lang ist es her – aber pünktlich zum Herbst habe ich mir heute ein bisschen Lesezeit freigeschaufelt und bin endlich wieder bei Konstanzes Lesesonntag dabei 🙂 Ich konnte heute ausschlafen und mehr als ein entspanntes Frühstück haben wir heute noch nicht geschafft. Ein Foto gibt es noch nicht, weil ich noch gar nicht weiß, zu welchem Buch ich greifen werde – es gibt ja doch einige zur Auswahl. Gestern Abend zuletzt gelesen habe ich in „Truly Devious“ von Maureen Johnson. Ich habe im letzten Monat Dark Academia entdeckt und da ich Collegesettings so mag, habe ich mir gleich einen kleinen Stapel passender Bücher geordert.

Vielleicht schaue ich auch mal wieder in Animal Crossing rein; in den letzten Wochen war mir nicht so danach, aber ich möchte eigentlich doch diese ganzen schönen Herbstanleitungen mitnehmen. Heute Abend werden wir dann noch den letzten Star Wars-Film zuende schauen (ich bin ja ein wenig spät dran und mir war auch lange nicht danach, weil nervige Mary Sue-Protagonistin, aber in den letzten zwei Wochen habe ich endlich die jüngste Trilogie nachgeholt). Uns fehlt noch die letzte halbe Stunde.

12:45

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist lesesonntag.jpg.
„Quendel“, Kapitel 4

Ich habe tatsächlich ein bisschen Animal Crossing gespielt und dabei eine neue Herbstanleitung sowie einige Zapfen und Eicheln bekommen. Gelesen habe ich auch, und zwar ein kurzes Kapitel im schon erwähnten „Truly Devious“ und ein Stück im zweiten Band von „Quendel“.

„Truly Devious“ spielt abwechselnd heute und 1936 in der Ellingham Academy, einer Privatschule in Vermont. 1936 hat sich dort ein geheimnisvoller Kriminalfall zugetragen. Heute ist die neue Schülerin Stevie Bell fasziniert von True Crime im Allgemeinen und von der Vergangenheit der Schule im Besonderen. Sie hat sich vorgenommen, das alte Rätsel zu lösen.

„Quendel“ ist hier auf demm Blog ja schon ab und an aufgetaucht. Der zweite Band lag lange angelesen hier, weil er so besonders und geruhsam ist, dass ich mir dafür Zeit nehmen können muss. Jetzt im Herbst ist mir wieder nach den Quendeln mit ihren Pilzflüchen.

17:30

Am Nachmittag ist meine Familie vom Kindergartenfest zurückgekommen. Es gab Zimtschneckenkuchen zum Tee und Chilirest zum Mittag und jetzt beginnt die Badewannenzeit.

Zimtschneckenkuchen

Gelesen habe ich noch ein Kapitel in „Truly Devious“, das mir nicht so gut wie die bisherigen gefallen hat, weil ich die offenbar unvermeidlichen Alkoholgelage nicht besonders spannend finde. Auch in „Quendel“ habe ich weitergelesen – die Versammlung, nach der Rabensteiner Linde, nach der das Kapitel benannt ist, hat aber noch nicht richtig begonnen.

Außerdem war mir dann ein bisschen nach Krimi und ich habe in „Mord ist nicht das letzte Wort“ weitergelesen, dem achten Flavia de Luce-Teil. Es ist schön, nach langer Pause mal wieder nach Buckshaw zurückzukehren. In die Badewanne kommt mein Badezimmerbuch „Eine Leiche zum Tee“ von Alexandra Fischer-Hunold mit (Agatha Christie meets ein bisschen viel pubertäre Anwandlungen, aber trotzdem nett zu lesen).

21:30

Wir haben wie geplant Star Wars Episode 9 beendet. Der Film hat mir nicht besonders gut gefallen, aber ich bin froh, die Trilogie jetzt gesehen zu haben, und trotz der Dinge, die ich nicht mochte, haben mich die ersten beiden Teile doch ganz gut unterhalten. Die ursprüngliche Star Wars-Trilogie bedeutet für mich eine Kindheitserinnerung, weil ich sie mit meinem Vater zusammen angeschaut habe, und es war schön, mal wieder ein bisschen in dieses Universum abzutauchen (trotzdem hoffe ich, dass ich Rey und Finn so schnell nicht wieder begegnen muss).

Vorher habe ich meine Tochter ins Bett gebracht (wir lesen gerade „Mary Poppins“ vor), und nach dem Film habe ich noch eine Miss Marple-Kurzgeschichte gelesen: „The Blue Geranium“ aus „The 13 Problems“, an dem ich schon ziemlich lange sitze (wahrscheinlich, weil man nach einer Geschichte so gut wieder pausieren kann).

Und damit ist der Abend auch schon zuende. Ich hätte gerne noch ein paar Quendel-Seiten gelesen, aber das wird wohl nichts mehr. Andererseits passt es ja auch noch sehr gut ins Herbstlesen nächsten Monat 🙂

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Sachbuch-Challenge 2020 ~ Januar bis Juni

Juni 20, 2020 at 13:01 (Challenges)

Es war seit der Ankündigung im Januar hier sehr still um die Sachbuch-Challenge. Mir war von Anfang an bewusst, dass 2020 kein Jahr für schwergewichtige, detaillierte Sachbücher werden kann. Wie erhofft bin ich aber inzwischen immerhin wieder neugierig auf Sachtexte und auch langsam wieder in Stimmung für kurze Sachbücher – im Januar hatte ich meine letzten Theorieprüfungen, Mitte April habe ich meine Abschlussarbeit abgegeben. Es wird zwar immer noch einige Monate dauern, bis ich den Hochschulstress ganz hinter mir lassen kann, aber es gilt jetzt nur noch Praktika zu bewältigen, in denen ich – von der fordernderen Zeit der ersten Wochen abgesehen – den Kopf freier habe als vorher.

Insgesamt habe ich von Januar bis Juni durchschnittlich drei Bücher im Monat gelesen, was auch nicht so wahnsinnig viel ist. Ich bin also froh, dass ein paar darunter waren, die als Sachbücher durchgehen könnten. Meist haben sie viele Bilder, teilweise richten sie sich hauptsächlich an jüngere Leser, und zwei stammen sogar von meinem Challenge-Lesestapel 😉 Zu den Büchern gibt es keine Rezensionen, aber immerhin ein paar Zeilen zur Information und ein Bild zum Innenleben.

Zack Davisson: Kaibyō ~ The Supernatural Cats of Japan

An Büchern über japanische Folklore kann ich nur schwer vorbeigehen, und hier die Vielfalt übernatürlicher Katzenwesen in Japan zu erkunden, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mir war vorher nicht bewusst, was es da alles gibt – Bakeneko, Nekomata, Kasha, Bakeneko Yūjo, Neko Musume, Gotoku Neko, Maneki Neko und noch einige mehr. Ich habe hier schon einiges über das Büchlein erzählt. Mir hat es jedenfalls bis zum Schluss sehr gut gefallen. Man sollte sich aber vor dem Kauf vielleicht bewusst machen, dass ein Schwerpunkt auf der künstlerischen Darstellung der Wesen liegt, ein anderer auf Geschichten, da zu jedem Kapitel auch ein Märchen, eine Legende oder etwas ähnliches gehört.

M.D. Payne: What is the Story of Scooby Doo?

Ich gehöre nicht zu denen, die Scooby Doo aus ihrer Kindheit kennen, und mich schreckte irgendwie ab, dass die Monster nicht echt sind und auch, dass ein Hund eine wichtige Rolle spielt. Trotzdem habe ich, weil mich der neue Film doch interessierte, in diesem Jahr den „Meddling Kids“ mal eine Chance gegeben und es nicht bereut. Ich habe mit „Mystery Inc.“ angefangen, zuerst über Youtube, dann auf DVD, und das war vermutlich eine gute Wahl. Ich mag es sehr, wenn Orte fast ein eigener Protagonist sind – hier ist Crystal Cove so ein Schauplatz, in dem ich mir noch ganz viele weitere Geschichten vorstellen kann. Außerdem sind in „Mystery Inc.“ die Personen, ihre Beziehungen und ihre Entwicklung wichtiger als der tierische Begleiter. Bisher habe ich die erste Staffel geschaut (ja, ich brauche lange für eine Staffel wovon auch immer) und diese sehr gemocht. Ich interessiere mich für Cartoons und Animationsgeschichte und habe mit „What is the Story of Scooby Doo?“ die Gelegenheit genutzt, ein kleines bisschen über die Entstehungszeit von Scooby Doo zu erfahren. Es gibt Kästchen, in denen über wichtige Personen wie Iwao Takamoto und Themen wie „Action for Children’s Television“ oder „The Laugh Track“ mehr berichtet wird. Der Text des Buches ist schnell gelesen, zumal es zur Hälfte aus Illustrationen besteht, aber wenn man wie ich noch fast nichts über die Show weiß, ist es ein wirklich nettes kleines Begleitbuch.

Maja Nielsen: Marie Curie ~ Die Entdeckung der Radioaktivität

Das Konzept der  „Abenteuer! Maja Nielsen erzählt“-Kindersachbuchreihe finde ich toll. Ich habe mehrere Bücher aus der Reihe, unter anderem „Vampire ~ Die wahre Geschichte von Graf Dracula“, „Pioniere der Lüfte ~ Der Traum vom Fliegen“ und „Napoleon ~ Der Traum von Macht und Freiheit“. Spannend erzählt mit viel Bildmaterial, zudem wird die Autorin dabei immer von Experten zum Thema unterstützt – bei „Marie Curie“ war das der Physiker Dr. Peter Aufmuth. Ich habe letztes Jahr „Radium Girls“ verschlungen und empfand „Marie Curie“ als passende Ergänzung, auch wenn Maja Nielsen sich stärker am Lebensweg von Marie Curie orientiert als an der Geschichte des Radium (was dieses Thema angeht, erinnere ich mich aber auch noch an das faszinierende Kapitel „Die Sache mit den Strahlen“ in „Der viktorianische Vibrator“). Die Kapitel bieten trotzdem auch immer Hintergrundinformationen und reichen von „Seltsame Strahlen“ und „Maries Kindheit“ über ihre Schaffensjahre bis hin zu „Welt in Flammen“ und „Kernphysik heute“. Ergänzt wird das Buch von einer Doppelseite mit einer Chronik sowie Museums-, Buch- und Web-Tipps.

Gerald Axelrod: Sherlock Holmes und der Fluch von Baskerville ~ Spurensuche nach dem Höllenhund in England, Wales und Schottland

Gerald Axelrod ist bekannt für seine Photos. Entsprechend sind Bücher wie dieses aus der Reihe „Mythen & Legenden“ in allererster Linie reizvoll wegen der Bilder – hier natürlich insbesondere aus Großbritannien. Manchmal passen die Bilder nicht einmal allzu sehr zum Text, aber schön und stimmungsvoll sind sie allemal. „Sherlock Holmes und der Fluch von Baskerville“ ist in drei Teile gegliedert; im ersten geht es um das Leben und Schaffen von Arthur Conan Doyle, im zweiten um den Hund von Baskerville, der dritte heißt „Im Reich der Geister und Feen“. Den ersten Teil fand ich am informativsten, auch wenn eine unnötig lange (und eigentlich grundsätzlich unnötige) Nacherzählung von „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ enthalten ist, die ich mir dann doch lieber im Original zu Gemüte führe. Am schwächsten fand ich den dritten Teil, der aber auch nur fünf Seiten umfasst, das ist also verschmerzbar. Es geht hier um Conan Doyle und den Spiritismus, und man hätte diese Anmerkungen letztlich auch dem ersten Teil zuschlagen und auf die fazitartige Zusammenfassung am Ende auch verzichten können.

Friedrich von Borries / Benjamin Kasten: Stadt der Zukunft ~ Wege in die Globalopolis

Städte, ob reale oder erdachte, interessieren mich grundsätzlich sehr. Momentan finde ich Architektur- und Stadtsoziologie, Stadtplanung und zukünftige Städte besonders spannend und habe mir dazu ein paar Bücher besorgt. „Stadt der Zukunft“ ließ sich besonders schnell und auch unterwegs durchlesen. Ein Architekt und ein Stadtplaner gehen hier davon aus, dass die Welt auch weiterhin zunehmend verstädtert und fragen, wie das geschehen könnte. Das liest sich wie eine Utopie, immer geleitet von dem Gedanken, wie eine „bessere“ Stadt möglich ist. Natürlich lässt sich da im Einzelnen vieles in Frage stellen, aber „Stadt der Zukunft“ stellt einen leicht zugänglichen Einstieg und eine schöne Diskussionsgrundlage dar. So ist es letztlich auch von den Autoren angedacht. Die Gestaltung ist der Disziplin entsprechend ansprechend und durchdacht, beginnend mit einer Vorstellung von Berlin 2070 als Comic, endend mit Interviews, in denen sich der Entwurf der Kritik aus globaler Perspektive stellt, und einem Kapitel, in dem erwähnte Projekte noch einmal kurz vorgestellt werden. Die Möglichkeiten von 200 Seiten sind begrenzt, aber ich habe einige Anregungen zum Weiterlesen mitgenommen.

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[Neuzugänge] Februar

Mai 14, 2020 at 19:40 (gekauft)

Ich liefere mal den Februar nach, die Bilder habe ich nämlich schon seit ein paar Monat auf der Festplatte und wenn ich noch länger warte, hätte ich sie am Ende noch umsonst gemacht 😉 So in etwa zuerst die teuren Bücher, dann die deutschen Bücher, dann die englischen.

Berit Glanz: Pixeltänzer

Meine Büchergilde-Quartalsbestellung. Der 20er-Jahre-Aspekt hat mich sowieso interessiert, außerdem habe ich mich daran erinnert, dass Neyasha dazu Positives zu sagen hatte.

Susan Cooper: The Dark is Rising

Ich habe vor Jahren ein dickes Buch namens „Lichtjäger: Die Wintersonnenwende-Saga“ gelesen, in dem fünf Bände vereint sind. Der zweite davon heißt „Wintersonnenwende“ oder im Original eben „The Dark is Rising“. Ich habe gute Erinnerungen an „Lichtjäger“ und als die Büchergilde brexitbedingt Folio-Bücher reduzierte, habe ich die englische Ausgabe erworben.

ZEIT-Bibliothek der Goldenen Zwanziger [Schuber]

Anfang des Jahres gab es eine Zeit Geschichte-Ausgabe zu den 20ern, in der Werbung für den Schuber enthalten war. Die Cover hat Robert Nippoldt gestaltet. Ich mag seinen Stil und viele der Bücher kenne ich tatsächlich noch nicht – eine schöne Ergänzung für meine Bücherregale 🙂

Nippoldt/Pofalla: Es wird Nacht im Berlin der Wilden Zwanziger

Die Nippoldt-Sammlung wächst – zuerst kam der Band zu Hollywood in den 30ern, dann dieser Berlin-Band und vor kurzem habe ich mir auch noch das Buch zu Jazz im New York der 20er gesichert. Es ist nämlich schon ein paar Jahre her, dass die drei Bücher erschienen sind, und so langsam bekommt man sie nicht mehr so gut.

Barbara Cantini: Mortina ~ Ein Mädchen voller Überraschungen / Mortina ~ Das große Verschwinden

Ich habe „Mortina“ schon vor einiger Zeit entdeckt. Zurückgehalten haben mich drei Dinge: der sehr geringe Umfang, der Umstand, dass ich Zombies im Allgemeinen wenig schätze und die mäßige Erfahrung mit „Amelia Fang“. Eine Freundin hat sich dann „Ein Mädchen voller Überraschungen“ gekauft und ich durfte ausgiebig blättern. Das räumte meine Zweifel aus und jetzt freue ich mich schon auf den nächsten Band, der im Herbst erscheint.

Markus Orths: Luftpiraten / Gregor Wolf: Die abenteuerliche Reise des Leopold Morsch / Tobias Goldfarb: Niemandsstadt / Daniel Bleckmann: Family Quest ~ Das Amulett des Merlin

Vier erst vor kurzem erschienene Bücher von deutschen Autoren, die ich fast gleichzeitig entdeckt und bestellt habe. Ich freue mich sehr, dass inzwischen auch häufig deutsche Autoren eine Chance bekommen, und hier besonders darüber, dass es zur Abwechslung mal keine Frauen sind. „Luftpiraten“ und „Niemandsstadt“ finde ich bisher richtig toll, aber auch die anderen beiden gefallen mir.

Stephan M. Rother: Der Fluch des Dorian Grave / Das Geheimnis des Dorian Grave

Über „Der Fluch des Dorian Grave“ bin ich ganz zufällig gestolpert – wir haben eine Eisskulpturen-Ausstellung besucht und in der Halle war daneben auch ein Bücherflohmarkt untergebracht, durch den ich natürlich mindestens mal durchschlendern wollte. Der Titel klingt ein bisschen schräg, aber irgendwie hatte ich doch einen ganz guten Eindruck vom Reinlesen (immerhin geht es um eine Gothic Rock-Band und mittelalterliche Karten) und so habe ich das Buch für kleines Geld mitgenommen. Den ersten Band „Das Geheimnis des Dorian Grave“ musste ich dann natürlich auch dazu kaufen. Band 1 habe ich inzwischen gelesen, und das sogar ziemlich schnell, denn es war ziemlich spannend.

Nancy Atherton: Aunt Dimity Down Under

Ein weiterer Band der Tante Dimity-Reihe, und zwar schon der fünfzehnte. Immer wenn einer droht, nicht mehr verfügbar zu sein, hamstere ich ihn schnell. Dieser kam von Book Depository.

Robert C. Marley: Inspector Swanson und das Schwarze Museum

Fortsetzung der viktorianischen Krimireihe. „London, 1894. Aus Scotland Yards Schwarzem Museum, einer Sammlung von Mordwerkzeugen, verschwindet ein Ausstellungsstück. Wenig später wird die Leiche eines Freimaurers in einem Schlafwagen auf der Bahnstrecke London – York gefunden.“

Susannah Stapleton: The Adventures of Maud West, Lady Detective

Konstanze hatte davon berichtet, und die Leseprobe gefiel mir damals auf Anhieb. Ich habe dann nur noch auf das Taschenbuch gewartet. „Who was Maud? And what was the reality of being a female private detective in the Golden Age of Crime?“

Jodi Taylor: Hope for the Best

Reihenfortsetzung, der zehnte Band der „Chronicles of St. Mary’s which follows a group of tea-soaked disaster magnets as they hurtle their way around History“ – eine schöne Erfolgsgeschichte übrigens, denn die ersten Bände um das Zeitreiseinstitut wurden ursprünglich im Self Publishing veröffentlicht. Inzwischen werden die Bücher bei Headline im Hardcover verlegt und es gibt sogar eine deutsche Übersetzung.

Libba Bray: King of Crows

Abschluss der Reihe, hurra 🙂 Ich stecke noch im zweiten Band der 20er Jahre-Grusel-Reihe, deshalb habe ich den Klappentext natürlich nicht gelesen.

Kristen Painter: The Dragon Finds Forever / Miss Frost Braves the Blizzard

Kristen Painter läuft wohl unter Guilty Pleasure, aber ich finde die Halloween-Stadt Nocturne Falls wirklich unterhaltsam. Ja, die Geschichten sind recht flach, aber ich mag es sehr, wenn Autoren in einer Stadt verschiedene Geschichten spielen lassen und man die Figuren hin und wieder erneut trifft. Außerdem hat die Autorin die eine oder andere interessante Idee für ihre verschiedenen Spezies. Die  Jayne Frost-Reihe geht eher in Richtung Cozy Mystery, nur dass die Ermittlerin eben zufällig ein Winterelf und die Tochter von Jack Frost ist.

Margery Sharp: Die Abenteuer der Cluny Brown

Dieses Buch, eine „charmante Wiederentdeckung aus dem England der 30er Jahre“, musste ich zweimal bestellen, was mich geärgert hat. Beim ersten Versuch kam ein Mängelexemplar, das so schräg aussah, dass ich es wirklich nicht lesen wollte. Der zweite Versuch hat zum Glück besser geklappt.

Terry Brooks: The Magic Kingdom of Landover, Volume 1

Ich hätte nicht erwartet, hier einmal den Namen Terry Brooks zu finden, den ich mit typischer, klassischer Fantasy verbinde. Ich bin nun aber auf den ersten Landover-Band gestoßen, dessen Titel „Magic Kingdom for Sale – Sold!“ und Cover mich doch irgendwie neugierig gemacht haben. Dass nun auch noch ein amerikanischer Anwalt der Protagonist ist, der zunächst alles durch seine berufliche Brille betrachtet, hat mich überrascht und gefreut. „Chicago lawyer Ben Holiday can’t fathom what lies ahead when he purchases Landover—a magical kingdom of chivalry and sorcery—from Meeks, the mysterious seller who placed the ad. Weary and jaded, Ben clings to the ad’s promise: ‚Escape into your dreams.'“

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Abend-Lesestunde – 14. bis 17. April

April 14, 2020 at 20:07 (Aktionen)

Weiter geht es auch in dieser Woche mit dem Abendlesen von so ungefähr 20 bis 21 Uhr. Meine Bachelorarbeit ist abgegeben, und das Praktikum scheint mich erst nächste Woche zu ereilen, sodass ich mich jetzt nur um die Vorbereitung des Praktikums und alle Absprachen dazu kümmern muss. Für die nächste Stunde habe ich mir noch gar kein Buch rausgelegt, aber es ist ja nicht so, als lägen nicht genügend bereit 😉

Stattdessen habe ich ein Exit-Puzzle begonnen, das alle in der Familie zu Ostern bekommen haben – und da einige Parteien schon fertig sind, wollte ich nun auch anfangen. Zudem habe ich heute ein neues Hörspiel bekommen („Heimgesucht“ aus dem Gruselkabinett) und zum Puzzlen reingehört. Besonders weit sind wir noch nicht gekommen. Ich bin gespannt, was es mit den Rätseln auf sich hat; das ist mein erstes Puzzle dieser Art.

21:00

Ich habe das erste Kapitel in „Sherlock Holmes and the Shadwell Shadows“ beendet, ein Lovecraft-Holmes-Mix von James Lovegrove. In drei „Cthulhu Casebooks“, von denen dieses Buch das erste ist, wirft Watson ein ganz neues Licht auf die Fälle, die er mit Holmes gelöst hat – soweit ich bisher weiß. Im ersten Kapitel trifft Watson erst einmal auf Holmes, und bisher liest es sich recht gut.

Dann habe ich einige Seiten in „The Merlin Conspiracy“ gelesen. Ich liebe Diana Wynne Jones‘ Art zu schreiben, aber ich brauche ewig für dieses Buch und weiß nicht recht warum. Wahrscheinlich mäandert der Plot zu viel?

Mittwoch, 15. April

Ich habe heute mit meinem Praxisbetreuer telefoniert (ab nächste Woche gibt es Aufgaben, wo ich sie ausführe, wird sich noch zeigen), bin ein gutes Stück weiter mit dem Puzzle gekommen und habe auch ein paar Seiten in „The Merlin Conspiracy“ gelesen. Ich werde mal versuchen, noch ein bisschen dabei zu bleiben – wie gesagt, wenn ich lese, mag ich sehr, was ich lese, aber es fällt mir recht leicht, das Buch wieder beiseite zu legen und dann zu lange nicht wieder aufzugreifen. Es ging zuletzt um Salamanderschmuggel.

21:15

Ich habe ein bisschen weitergelesen und aufgehört, als der nächste Teil begann. Der heißt „Roddy and Nick“ – damit ist es der erste Teil mit beiden Protagonisten. Ein gutes Zeichen! Ich habe noch 150 Seiten vor mir und nehme an, dass die Fäden nun schön langsam zusammengeführt werden 🙂

Donnerstag, 16. April

Ich habe gerade das Puzzle fertiggestellt – wir haben schon einige Änderungen zum Packungsbild bemerkt, aber bis jetzt ist mir noch nicht ganz klar, wie wir das jetzt beim Rätsellösen vorgehen sollen. Muss ich mir später nochmal in Ruhe anschauen.

Für heute Abend liegt wieder „The Merlin Conspiracy“ bereit, aber natürlich gibt es auch viele andere verlockende Optionen 😉 Ins Lesen werde ich aber erst einige Minuten später starten, weil ich erst noch etwas essen möchte.

21:45

gemeinsamlesen9Ich habe dann doch erst einmal zu „Das Leben und das Schreiben“ gegriffen. Gestern habe ich mir Bücher von Autoren über das Schreiben aus den Regalen gezogen – neben dem Buch von Stephen King habe ich „Reflections on the Magic of Writing“ von Diana Wynne Jones und „Daemon Voices“ von Philip Pullman gefunden. Kennt ihr noch weitere?

Ich bin skeptisch gegenüber Schreibratgebern (aber auch da offen für Empfehlungen); den Blick von Autoren, die ich mag, finde ich spannender. Leider beginnt „Das Leben und das Schreiben“ mit einem ziemlich langen Kapitel, in dem King aus seinem Leben erzählt, und das interessiert mich gerade nicht primär, zumal ich vermute, einiges davon schon in „Danse Macabre“ mitbekommen zu haben… Also gehe ich jetzt doch mit „The Merlin Conspiracy“ in die Badewanne 😉

Freitag, 17.04.

Da war ich ganz vorbildlich und habe schon halb acht begonnen zu lesen… Aber um etwas Organisatorisches zu klären, habe ich dann um acht meine Mutter angerufen, was bis jetzt gedauert hat. Tja, daher also die leichte Verspätung dieser Zeilen 😉 Alle oben erwähnten Bücher liegen bereit, aber gelesen habe ich vorhin in einem Comic-Neuzugang, den ich bei Instagram entdeckt und recht spontan bestellt habe: „Gotham Academy“. Ich mag Batman, ich mag Schulgeschichten, und mit Geheimnissen drin sowieso – und der Zeichenstil hat mich beim Reinschauen auch angesprochen. Außerdem könnte ich ruhig mal wieder einen Comic lesen. Kuchen gab es auch dazu.

gemeinsamlesen10

21:45

Der Comic gefällt mir bisher recht gut, eine schöne Mischung aus vertrauten Elementen, die man bei so einem Setting erwartet, und für mein Auge ansprechend gezeichnet. Trotzdem wollte ich heute eigentlich auch noch zu einem Buch mit etwas mehr Text greifen (ich habe „The Merlin Conspiracy“ noch nicht aufgegegeben für diese Woche!) und werde mir da für die Badewanne noch etwas auswählen.

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Abend-Lesestunde – 7. bis 10. April

April 7, 2020 at 20:08 (Aktionen)

Es geht weiter – wie letzte Woche wollen wir ein abendliches Lesestündchen von 20 bis 21 Uhr nutzen, um ein bisschen gemeinsam zu lesen. Konstanze hat gestern bereits begonnen, ich steige heute ein, weil wir gestern unsere Rollenspielrunde hatten, die derzeit über Discord läuft.

Ich lese schon seit gestern in „The House with a Clock in its Walls“ von John Bellairs weiter, das ich schon vor einer Weile angefangen und dann beiseite gelegt habe (wie ich es ja meistens tue 😉 ). Ich mag diese Ausgabe, weil sie die alten Illustrationen von Edward Gorey hat. Es ist der erste Band der Reihe um Lewis Barnavelt. Die weiteren werden seit einem Jahr neu aufgelegt, wahrscheinlich anlässlich der Verfilmung, und haben Illustrationen von Nathan Collins, die auch nicht übel sind. Vor allem freue ich mich, dass die Reihe nun wieder ordentlich verfügbar ist. Den Film habe ich übrigens noch nicht gesehen und habe auch keine riesigen Erwartungen daran, aber ich werde es noch nachholen.

In dem Buch fehlen mir noch etwa 20 Seiten, es ist also recht wahrscheinlich, dass ich damit heute zum Ende komme – allerdings habe ich nebenbei noch Animal Crossing offen, weil ich zwischendurch versuche, diese verflixten Ballons mit Kirschblütenanleitungen zu erwischen… Ich bin das heute etwas strategischer angegangen und habe jetzt schon insgesamt zehn 🙂

21:10

Ich habe in der Stunde noch eine Kirschblüten- und eine Frühlingsbambusanleitung bekommen, aber vor allem habe ich mein Buch ausgelesen (das erste für den April). Es ist von 1973, ebenso wie die Illustrationen; man merkt ja immer ein bisschen was von der Entstehungszeit durch, ich finde das interessant. Ganz am Ende wird noch Lewis‘ neue Freundin Rose Rita Pottinger erwähnt, die offenbar eine Vorliebe für Artillerie hat. Ihren Namen kenne ich schon vom Klappentext des zweiten Bandes, und ich finde es ganz nett, dass sie jetzt schon eingeführt wird.

Ich hoffe, dass es in den nächsten Tagen wieder klappt (könnte höchstens passieren, dass mir die Fertigstellung der Abschlussarbeit dazwischen kommt, aber ich versuche das zu vermeiden).

Mittwoch, 8. April

Ich habe heute viel Zeit damit verbracht, die Abschlussarbeit Korrektur zu lesen, und werde mir jetzt zur Abwechslung ein bisschen leichte Lektüre suchen, schätze ich. Ich weiß noch nicht, wozu ich greife. Vorhin in der Badewanne habe ich ein paar Seiten in dem ersten „Ghostsitters“-Band gelesen, den ich mir bei der Edition Roter Drache bestellt hatte, aber ich glaube, jetzt ist mir noch nach etwas anderem. Ich werde nachher berichten. Immerhin lenkt mich heute Animal Crossing nicht ab – die letzten zwei Anleitungen habe ich heute morgen erhalten 😉

21:45

gemeinsamlesen5

Mein Mann ist wieder bei Discord unterwegs und hat mich abgelenkt, aber ein bisschen was habe ich trotzdem gelesen. Ich habe mir einen kleinen Stapel möglicher Bücher hingelegt und angefangen reinzulesen. Hängengeblieben bin ich dann bei „Galloglass“ – das ist der dritte Teil einer Reihe, könnte sogar der Abschluss sein. Scarlett Thomas hat einige merkwürdige und interessante Bücher für Erwachsene geschrieben und ich war damals ziemlich neugierig auf ihren Middle Grade-Versuch. Es geht um eine Gruppe Kinder, die die Tusitala School for the Gifted, Troubled and Strange besuchen und natürlich um Magie. Ich mag Scarlett Thomas‘ Stil und habe mich auch im zweiten Band, den ich letztes Jahr in Edinburgh zuerst entdeckt und gleich mitgenommen habe, wieder schnell festgelesen. Ich nehme an, dass mir auch der dritte wieder gut gefallen wird. Ich bin noch damit beschäftigt, mich wieder reinzufinden, aber mit jeder Seite kommen die Erinnerungen wieder 🙂

Ich sollte mich jetzt leider aber doch noch ein wenig an die Abschlussarbeit setzen – ich möchte sie gerne heute ganz durchlesen, um morgen die Korrekturen einzuarbeiten…

Donnerstag, 9. April

Heute habe ich, abgesehen von den Mahlzeiten, den Großteil meiner Zeit der Abschlussarbeit gewidmet (zum Leidwesen des kleinen Mädchens) und alles eingearbeitet, was ich mir vorher notiert hatte. Morgen werde ich nochmal drübergehen und schauen, was mir noch auffällt, aber ich denke, ich kann bald abgeben. Insofern dröhnt mir jetzt leider ganz schön der Kopf – auf einen Sachtext, selbst wenn er sich mit übernatürlichen Katzen beschäftigt, habe ich nicht die geringste Lust. Tut mir leid, dass ich zu „Kaibyō“ noch nicht mehr berichten kann! Ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Buch begeben und unterhalte euch einstweilen mit einem Bild von dem Apple Pie, der mir heute Nachmittag serviert wurde 🙂 Mit diesem Kuchen hat mein Mann sogar schon einmal einen Einkaufsgutschein gewonnen.

gemeinsamlesen6

21:45

Ich habe dann doch ein bisschen später begonnen und ein Kapitel in einem Buch, das ich heute im Briefkasten hatte, gelesen. „Eine Leiche zum Tee“ habe ich als Mängelexemplar gekauft (ich hatte es schon immer mal auf der Liste, aber jetzt hat mich motiviert, dass eine Fortsetzung im Herbst kommen wird), und es klingt hübsch entspannt – ein Tearoom in Cornwall, den Amys Tante führt, wenn sie sich nicht gerade als Hobbyermittlerin betätigt, ein Kuchenstand auf der Fünfhundertjahrfeier des Dorfes und zwischendrin die tote Klavierlehrerin. Wahrscheinlich wird es auch das eine oder andere Teeniedrama geben, aber ansonsten liest sich das hoffentlich nett 🙂 Jetzt mag ich aber nicht mehr lesen, davon hatte ich heute wohl schon genug – die Konsole winkt…

Freitag, 10.04.2020

Ich habe heute bisher gut die halbe Arbeit noch einmal gelesen. Das war nicht ganz so anstrengend wie die letzten beiden Tage, weil es hauptsächlich noch um Detaikorrekturen geht, deshalb lege ich mir auch „Kaibyō“ für heute heraus – falls meine Konzentration dafür nicht ausreicht, versuche ich es mit „The Merlin Conspiracy“. Ich finde es übrigens sehr schön, dass Diana Wynne Jones‘ Bücher so langsam auch (wieder) auf Deutsch veröffentlicht werden – ich frage mich bereits, wie alt das kleine Mädchen wohl sein muss, damit ich ihr „Das wandelnde Schloss“ vorlesen kann – aber zuerst müssen wir den „Zauberer der Smaragdenstadt“ beenden, und danach wartet schon „Zwei wilde kleine Hexen“ von Cornelia Funke 🙂 Stichwort Cornelia Funke: ich bin heute darüber gestolpert, dass die drei Reckless-Bände neu veröffentlicht wurden. Band 1 hat jetzt sogar ein hübsches Cover, aber vor allem wurde er komplett überarbeitet. Da ich die Idee der Reihe wunderbar finde, aber den ersten Teil damals sehr holprig zu lesen fand, werde ich wohl mit der Neuausgabe noch einen Versuch wagen. Immerhin finde ich es sehr spannend, dass der dritte Band wohl mit osteuropäischen und der kommende vierte mit asiatischen Märchen zu tun hat…

gemeinsamlesen7

21:15

Ich habe einige Seiten über Nekomata gelesen, aber schnell gemerkt, dass ich davon heute Kopfschmerzen bekomme, obwohl es doch eigentlich so ein unterhaltsames kleines Büchlein ist, in dem nicht mal allzu viel Text steht *seufz* Vielleicht versuche ich es morgen noch einmal! Den restlichen Abend werden wohl die Fertigstellung der Korrekturen und Animal Crossing in einem Konkurrenzverhältnis stehen.

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Gemeinsam lesen (31. März bis 03. April)

März 31, 2020 at 20:18 (Aktionen)

Konstanze und Neyasha lesen derzeit gemeinsam abends ein Stündchen, und ich würde mich gerne anschließen. Mit einem ganzen Lesetag klappt es nicht so richtig, solange die Kita zu ist und gleichzeitig die Großeltern nicht zur Betreuung zur Verfügung stehen, aber eine Abendstunde sollte sich machen lassen 🙂

Es passt auch ganz gut, weil ich heute in den freien Minuten doch ziemlich viel Animal Crossing gespielt (und überraschend die beiden noch fehlenden Fische, die es ab morgen für einige Monate nicht mehr gibt, gefangen) habe. Lesen zur Abwechslung wird mir also ganz gut tun. Den Kuchen vom Bild habe ich übrigens schon gegessen, aber er ist wirklich lecker (Mohn-Zitronen-Quarkkuchen). Das Buch habe ich mir während der Aktion #bücherhamstern besorgt. Ich bin darauf aufmerksam geworden, als ich eigentlich beim Wölfchen Verlag nach den Anthologien zur nordischen Mythologie stöbern wollte. Lisa Brenk hat mehrere Bücher zu Immerstadt geschrieben und illustriert, die aber alle eigenständig sind (glaube ich). Angefangen habe ich mit „Gekoffert und verschleppt“, freue mich an dem Ideenreichtum (der Hypnoseschrank gefiel mir!) und gebe mir dafür auch Mühe, über den ein oder anderen Schreibfehler hinwegzusehen. Momentan ist Ex-Zauberlehrling-wider-Willen Robert Caillou in Immerstadt unterwegs und versucht, Arbeit zu finden – er hat sein Glück unter anderem als Vorbeigeher und Kuchenschmied versucht. Gerade wird er von Gilbert Faunus überredet, sich dem Kuratas, einem Abenteurer-Club, vorzustellen, um von seinen Erlebnissen zu berichten.

22:20

Das war heute ein schöner Ansporn dafür, ein Weilchen am Stück zu lesen. Ich habe mich zwar immer mal ablenken lassen, habe aber einige Seiten gelesen – die ganze Episode im Club, während der Robert von den Abenteurern geprüft und der Aufnahme für würdig befunden wurde – und das Lesen auch gleich mit einem Bad verbunden.

Mit etwas Glück geht es hier morgen Abend weiter.

Mittwoch, 1. April

Da bin ich wieder (nachdem ich erst einmal schauen musste, welcher Wochentag heute ist – da wir alle derzeit jeden Tag zu Hause sind, geht mir das Gefühl für die Wochentage immer wieder verloren). Mein Tag heute war geprägt vom Häschentag bei Animal Crossing, Playmobil spielen mit dem kleinen Mädchen und Überarbeiten der Bachelorarbeit. Ich freue mich auf die Stunde Lesezeit und habe mir zwei Bücher rausgelegt, eins davon optimistisch vom Sachbuchstapel 😉

gemeinsamlesen2

„Der letzte Wunsch“ habe ich schon vor ein paar Wochen begonnen, ich stecke in der Geschichte „Eine Frage des Preises“. Bisher (den ersten Band der eigentlichen Reihe habe ich auch schon gelesen) mag ich Sapkowskis Stil sehr gerne. „Kaibyō“ ist ein sehr hübsches kleines Büchlein mit vielen farbigen Bildern, das hoffentlich inhaltlich so sehr meinen Geschmack treffen wird, wie es dem Titel nach den Anschein hat.

21:45

Heute hat es leider nicht so gut geklappt wie gestern. Ich habe einige Seiten in der Hexer-Geschichte gelesen, aber zum einen mochte ich das Festessen-Setting nicht so sehr, was wahrscheinlich auch der ursprüngliche Grund dafür war, dass ich das Buch eine Weile beiseite gelegt habe, aber hauptsächlich hat mich die Discord-Rollenspielrunde meines Mannes abgelenkt. Deshalb habe ich dann auch mit „Kaibyō“ noch nicht angefangen, obwohl mir danach war, aber ich will dafür mehr Ruhe haben – es sieht einfach so aus wie ein Buch zum Genießen.

Donnerstag, 2. April

Es ist genau 20 Uhr. Ich habe mir Mühe gegeben, heute etwas pünktlicher anzufangen, gerade weil das gestrige Lesestündchen ja nicht ganz so gut lief… Später am Abend habe ich dann aber doch noch mit „Kaibyō“ begonnen und habe die paar Seiten der Einleitung gelesen, in der es um auch um unheimliche Katzenmythen anderer Länder ging. Das Wort Kaibyō bedeutet übrigens „strange cats“, wie ich nun auch gelernt habe. Die Einleitung war schon einmal recht interessant; zuletzt habe ich zum Beispiel erfahren: „it is said that in all of Japan there is not a single family name that uses the kanji for cats.“ Heute möchte ich auf jeden Fall das erste Kapitel lesen, „A Short History of Japanese Cats“. Die Kapitel sind alle recht kurz, deshalb schien mir das Buch für den Sachbuchstapel so gut geeignet 😉

Und weil ich heute die Nachricht bekommen habe, dass ich alle Prüfungen im Januar sehr zufriedenstellend bestanden habe, finde ich, dass ich mir dazu auch Schokolade verdient habe!

gemeinsamlesen3

21:45

Mehr als das angekündigte Kapitel habe ich nicht gelesen, aber immerhin. Ich werde jetzt noch ein bisschen Zeit mit Animal Crossing verbringen (sonderbar, dass ich in diesen Teil so gut reinkomme – das erste Spiel der Reihe habe ich irgendwann mal begonnen und recht schnell wieder beiseite gelegt) und vermutlich danach noch etwas lesen.

Ich habe gelernt, dass man gar nicht genau sagen kann, wann Katzen wirklich in Japan auftauchten, aber zuerst waren sie nur in der Aristokratie verbreitet. Bis ins 19. Jahrhundert habe ich verfolgt, wie sich das Bild, dass man in Japan von Katzen hatte, mit den Epochen veränderte, und welche übernatürlichen Fähigkeiten man ihnen zuschrieb. In den nächsten Kapiteln wird es dann um einzelne Katzenwesen gehen, beginnend mit Bakeneko und Nekomata.

Freitag, 3. April

Oh, da ist ja die Woche – und damit diese kleine Leserunde – auch schon wieder fast vorbei. Schade, denn am Lesewochenende kann ich im Moment nicht teilnehmen. Geht das Lesestündchen eigentlich nächste Woche weiter?

Heute war ein ziemlich anstrengender Tag, weil das kleine Mädchen erst unterwegs einen Müdewutanfall hatte und dann abends zu lange wach war. In der freien Zeit habe ich meine Bachelorarbeit Korrektur gelesen (und ein wenig Animal Crossing gespielt…). Schauen wir mal, ob ich wieder zu meinem Katzenbuch greife, Lust hätte ich schon.

22:00

Ich habe das nächste Kapitel im Katzenbuch gelesen, das „Bakeneko – The Changing Cats“ heißt. Das sind im Grunde Gestaltwandler, meist Katzen, die sich in Menschen verwandeln. Ich fand besonders den Ursprung dieser Legenden spannend: Damals hatten die Menschen weder Fisch noch Fleisch für Katzen zum Fressen übrig, und so stellten die erfinderischen Tiere sich auf die Hinterbeine, machten ihre Körper lang und schleckten das Fischöl aus den Lampen. Das könnte in einem Zimmer voller Schatten schon unheimlich ausgesehen haben.

Ich nehme an, dass die nächsten Kapitel ähnlich aufgebaut sein werden – zuerst ein bebildeter „theoretischer“ Teil, dann eine kurze Erzählung. In diesem Fall war es „The Vampire Cat of Nabeshima“, das ich auch schon in dem Buch „Das alte Japan“ von A.B. Mitford habe.

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