Arianas Adventslesen 2018 – 3. Advent

Dezember 15, 2018 at 12:46 (Aktionen)

Advent_2014Wie jedes Jahr ist man überrascht, wie schnell Weihnachten herannaht. Morgen ist der 3. Advent, das heißt, es geht in die dritte Runde mit Arianas Adventslesen. Meine Woche war ganz in Ordnung, aber davon geprägt, dass ich relativ spontan Freitag noch auf Dienstreise musste/durfte, um bei der Betreuung einer Veranstaltung zu unterstützen. Am kommenden Dienstag findet Ähnliches statt, nur werde ich dort leider in eine Kleinstadt fahren müssen, die keine anständige Zugverbindung hat… Auf die unnötig lange Reise freue ich mich also nicht – hoffentlich habe ich im Zug wenigstens Gelegenheit zum Lesen.

Ich habe in den letzten Tagen „Die Duftapotheke“ beendet und gestern noch „The Hazel Wood“, das mir sehr gut gefallen hat (gut, dass ich mich vom Hype nicht abschrecken ließ). Momentan bin ich noch an dem letzten der drei Kinderbücher dran, die ich mehr oder weniger gleichzeitig gekauft hatte, „Archie Greene“. Ich schätze mal, dass ich das an diesem Wochenende beenden werde. In Richtung Weihnachtslektüre habe ich zaghaft mit „Father Christmas and Me“ begonnen und die ersten zwei, drei Kapitel darin gelesen. Für die Weihnachtszeit kann ich diese schön illustrierten Bücher wirklich empfehlen. Ansonsten lese ich jeden Tag in meinem Adventskalender vom Lustigen Taschenbuch, der inzwischen auch schon irgendwie Tradition hat.

Gestern haben wir uns zum traditionellen Adventsbacken mit Freunden getroffen. Es gab wie immer Plätzchen, Eierpunsch (da ich keinen Alkohol mag, für mich immer nur ein bisschen vom Schaum) und Piroggen. Unsere Tochter hat bei der Oma übernachtet und wir hatten einen gemütlichen Abend. Ich bin erst halb zehn aufgewacht und wunderbar ausgeschlafen. Zum Frühstück haben mein Mann und ich dann eine „Supernatural“-Folge geschaut, die wirklich lustig war (die lustigen Folgen der Serie finden wir meist am besten gelungen) und in der es um die erste Supernatural-Convention ging. Wir sind in der fünften Staffel.

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Arianas Adventslesen 2018 – 2. Advent

Dezember 8, 2018 at 10:43 (Aktionen)

Advent_2014Heute starte ich ziemlich früh, wir sind nämlich das Wochenende über bei Verwandten und fahren demnächst los. Ich weiß noch nicht, ob ich mich von dort melden kann oder erst wieder morgen abend. Es ist das zweite Adventswochenende und Arianas Adventslesen geht insofern in die zweite Runde.

In dieser Woche habe ich jedenfalls gemerkt, dass Weihnachten näher rückt. Das Referat hatte Weihnachtsfeier, und wir waren auf dem Weihnachtsmarkt und anschließend in einem Restaurant (für mich gab es Hirschbraten). Der Weihnachtsmarkt ist eher von der kleinen, gemütlichen Sorte. Weil er auf der anderen Stadtseite ist, war ich tatsächlich noch nie da und freue mich insofern, auch diesen Weihnachtsmarkt mal gesehen zu haben, aber es war ganz schön voll.

An Nikolaus haben dann morgens einige Mitarbeiter Mandarinen, Nüsse, Äpfel und Schokoladen an alle verteilt, außerdem gab es einen Weihnachtsverkauf von einigen Schulen (ich habe einige Seifen als Geschenk erworben) und am Freitag hatte auch noch eine Kollegin Geburtstag, die neben Brötchen auch Plätzchen mitbrachte. Schließlich habe ich mich am Freitag noch ins Weihnachtsgetümmel in der Innenstadt gewagt. Ich hasse es, dort Weihnachtseinkäufe zu machen, aber manches lässt sich nur unkomfortabel im Internet bestellen. Ich war also diese Woche auf zwei Weihnachtsmärkten (dort kaufe ich mir jedes Jahr Kokosmakronen, weil sie mir nur von dort schmecken) und musste außerdem als Engel verkleidete Mädchen und hektische Massen im Einkaufszentrum ertragen. Die weiteren Geschenke habe ich bestellt und so nach und nach kleckern sie auch hier ein.

Wie man sieht, werden Weihnachtsvorbereitungen getroffen. Wenn die Geschenke erst einmal da sind, wird es auch entspannter :-)

Gelesen habe ich nicht so viel, aber mein Busbuch diese Woche war „Doll Bones“, das noch vom Herbststapel übrig war und das ich jetzt beendet habe. Ein wirklich schönes Buch! Generell war ich in Kinderbuchstimmung und habe mir Nachschub auf Deutsch besorgt („Arlo Finch“, „Archie Greene“ und „Die Duftapotheke“) – alle drei Bücher werde ich nachher wohl auch mitnehmen.

Sonntag, 19:10

Wie ich es mir gedacht habe – unterwegs habe ich nicht geschrieben. Gelesen habe ich dafür schon, wenn auch nichts Weihnachtliches. Dafür bin ich auch irgendwie noch nicht recht in Stimmung. Kommt sicher noch. In den drei schon genannten Büchern bin ich dafür wirklich gut voran gekommen (unsere Tochter wurde nämlich von der Oma bespaßt).

Ich habe das ganze „Arlo Finch“-Buch durchgeschmökert und bin jetzt ein wenig betrübt, dass ich noch bis zum nächsten Herbst auf die Fortsetzung warten muss. Das Buch hat mir nämlich wirklich gut gefallen (obwohl ich mir manches ausführlicher gewünscht hätte – Middle Grade eben)! Vorab war ich nicht so sicher, wie mir das Pfadfinder-Thema gefallen würde, aber es stellte sich als schöne, unverbrauchte Idee dar; ich jedenfalls habe das noch nicht in Verbindung mit phantastischen Elementen gelesen. Die Illustrationen, die mich zur deutschen Ausgabe bewogen haben, fand ich sehr stimmungsvoll. Außerdem passt die Geschichte gut in den Winter, in Colorado liegt nämlich jede Menge Schnee. Die Geschichte um die Long Woods hat etwas Mystisches und Düsteres, und jede Nebenfigur scheint ihre Geheimnisse zu haben.

In „Archie Greene“ (magische Bücher sind nichts Neues, aber grundsätzlich immer wieder verträglich, und es gibt viele gemütlich-skurrile Momente) und der „Duftapotheke“ (von einer deutschen Autorin und recht kindlich geschrieben, aber das Konzept gefällt mir) habe ich auch weitergelesen. Ein Vorteil an den Übersetzungen ist ja, dass man recht schnell mit den Büchern durch ist ;-) Bei letzterem Buch bleibe ich wohl auch noch ein wenig, mir fehlen nur noch etwa 80 Seiten.

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21:30

Ich bin gerade eine lausige Mitschreiberin, entschuldigt. Ich habe noch nicht weitergelesen, weil ich mich mit der Suche nach einem Flug nach Edinburgh um Ostern herum und anschließend mit der Buchung und diveresen Telefonaten herumgeschlagen habe, aber ich hatte das schon seit Wochen aufgeschoben und ich bin froh, das endlich erledigt zu haben, bevor die Flüge noch teurer werden.

Das heißt, ich schaffe es erst morgen, bei euch nachzulesen, wie das Wochenende so verlaufen ist… Ich plane aber immerhin noch, gleich in der Badewanne zum Ausklang wenigstens noch ein paar Seiten zu lesen.

Die kommende Woche wird arbeitsreich, aber es gibt nicht so viel drumherum zu erledigen, was gut ist. Freitag ist unser traditionelles Plätzchen-Piroggen-Eierpunsch-Treffen mit Freunden geplant; mit etwas Glück gelingen mir ein oder zwei Fotos.

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Arianas Adventslesen 2018 – 1. Advent

Dezember 2, 2018 at 00:36 (Aktionen)

Advent_2014Der 1. Dezember ist schon fast vorbei, aber ich wollte wenigstens noch einen kurzen Startbeitrag hierlassen und mitteilen, dass ich immer noch bei Arianas Adventslesen teilnehmen möchte, das inzwischen (wie auch das Herbstlesen) eine liebgewonnene Tradition ist. Mit etwas Glück schaffe ich es, mich regelmäßig zu beteiligen, auch wenn wir an den Wochenendtagen bis Weihnachten immer das ein oder andere geplant haben. Heute haben wir die Familie besucht und ein schönes, adventliches Mittagessen genossen. Außerdem habe ich die ersten Adventskalendertürchen geöffnet (ich habe einen von Lindt geschenkt bekommen und einen postkartenkleinen mit winzigen Bildern, außerdem habe ich wieder den vom Lustigen Taschenbuch; meine Tochter hat neben von uns befüllten Säckchen übrigens das Adventskalenderbuch von Maluna Mondschein, aus dem wir heute den ersten Tag vorgelesen haben). Unsere Deko erschöpft sich momentan in Lichterketten an den Bücherregalen, aber diese mag ich immerhin sehr.

Ein paar weihnachtlich-winterliche Bücher habe ich mir für den Winterstapel rausgelegt, aber entgegen meiner Ankündigung heute doch noch nicht begonnen, weil mich andere Dinge abgelenkt haben. Nächste Woche ist Weihnachtsfeier und in diesem Zusammenhang auch der Besuch eines Weihnachtsmarktes geplant. Ich hoffe, morgen oder dann nächste Woche auch noch ein paar passende Photos zu haben. Soweit aber erst einmal für heute; morgen sind wir zu einem Kindergeburtstag eingeladen, es wird also nicht unbedingt festlich, aber trotzdem sicher schön :-)

Sonntag, 10:34

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Ich habe dann gestern doch noch ein wenig gelesen, und zwar die ersten zwei Kapitel in „Winterhaus“, die ziemlich kurz sind. Es geht um Elizabeth, die von ihren Verwandten über die Ferien in das Hotel Winterhaus abgeschoben wird. Sie entdeckt, dass sie seltsame Kräfte hat, und ist sehr gut darin, Rätsel zu lösen. Ich habe daher momentan eine kleine Stuart Horten-Assoziation (was ja durchaus positiv ist). Außerdem habe ich gestern begonnen und heute beendet das erste Kapitel in „Tea Time bei Mrs. Morland“, das ursprünglich in den 30er Jahren erschien. Den Klappentext finde ich gar nicht so ansprechend, aber den Tonfall des ersten Kapitels fand ich wirklich amüsant und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Heute habe ich dann mit den ersten Seiten von „A Winter’s Promise“ begonnen. Ich freue mich immer sehr, wenn französische Fantasy übersetzt wird; es kommt selten genug vor. Als „Die Verlobten des Winters“ ist jetzt sogar eine deutsche Übersetzung angekündigt :-) Auf den ersten Seiten lernen wir ein grummeliges Haus und Ophelia kennen, und ich mag den Stil.

21:00

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Durch den Kindergeburtstag vorhin war es heute eher trubelig als besinnlich, aber es war trotzdem ein schöner Tag. Zu schade, dass morgen schon wieder Montag ist… Ich freue mich schon wie verrückt auf ein paar freie Tage zum Jahresende.

Ich habe mich ein Stückchen weiter durch den Winterstapel gewühlt und bin offenbar gerade in Middle Grade-Laune; gelesen habe ich nämlich das erste Kapitel in „Ghosts of Greenglass House“ und die ersten beiden Kapitel in „The Polar Bear Explorers‘ Club“.

„Ghosts of Greenglass House“ ist die Fortsetzung von „Greenglass House“. Erwähnt wird außerdem auch immer mal wieder „Bluecrowne“, das ich noch ungelesen als ebook besitze, das es aber inzwischen auch auf Papier zu kaufen gibt. Es ist Winter in dem Gasthaus, in dem ich mich schnell wieder wohlgefühlt habe. Milo und seine Eltern unterhalten sich über chinesische Vokabeln, einen Gast, der vielleicht der ist, der er zu sein vorgibt, und Frost, aus dem kein Schnee wird.

In „The Polar Bear Explorers‘ Club“ gibt es so viele kleine schöne Details! In Stellas Leben gibt es Mini-Dinosaurier, Eisbärknöpfe, Feen, Kompasse, die den Weg zu Yetis und verärgerten Gnomen weisen, Einhörner und Expeditionen. Die Fortsetzung heißt dann „Explorers on Witch Mountain“, also hält die Welt wohl auch Hexen bereit. Zudem hat Tomislav Tomic das Buch illustriert. Bisher mag ich es so gern, wie ich gehofft hatte.

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[Lesen durch das Jahr] Winterbücher

Dezember 1, 2018 at 15:48 (Lesen durch das Jahr)

Ich weiß schon, momentan komme ich mit den Bücherstapeln nicht recht voran, aber was soll’s – es macht mir viel zu viel Spaß, so einen Stapel zusammenzustellen, als dass ich darauf verzichten würde, nur weil ich die Bücher am Ende nicht in der Zeit fertig lese. Ich freue mich jetzt schon darauf, mich heute abend auf das Sofa zu kuscheln und in jedem der zehn Bücher das erste Kapitel zu lesen :-)

Dazu habe ich mir wieder drei Bücher zum Stöbern und Schmökern rausgelegt. In zweien davon lese ich in jedem Winter ein paar weitere Seiten, das dritte von Nigel Slater ist neu und zwar auch, aber nicht nur ein Kochbuch.

Francis Duncan: Ein Mord zu Weihnachten

L. Frank Baum: The Life & Adventures of Santa Claus

Kate Milford: Ghosts of Greenglass House

Alex Bell: The Polar Bear Explorers‘ Club

Angela Thirkell: Tea Time bei Mrs Morland

Matt Haig: Father Christmas and me

Ben Guterson: Winterhaus

John Bellairs: Das Gesicht im Eis

Christelle Dabos: A Winter’s Promise

Neil Haiman: Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard

 

gelesen: 0

 

Linda Raedisch: The Old Magic of Christmas

Märchen und Geschichten zur Winterzeit

Nigel Slater: Das Wintertagebuch

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[Neuerscheinungen] November & Dezember

November 20, 2018 at 21:22 (vorbestellt)

Bevor der November ganz vorbei ist, hier noch einmal die Neuerscheinungen, die mir aufgefallen sind. Es sind gar nicht so viele und für den kommenden Monat gilt das ebenso, deshalb nutze ich die Gelegenheit und schiebe sie gleich mit denen vom Dezember zusammen… Schon bestellt habe ich (vorhin erst) „The Dark Days Deceit“.

Mark Dery: Born to be Posthumous ~ The Eccentric Life and Mysterious Genius of Edward Gorey

From The Gashlycrumb Tinies to The Doubtful Guest, Edward Gorey’s wickedly funny and deliciously sinister little books have influenced our culture in innumerable ways, from the works of Tim Burton and Neil Gaiman to Lemony Snicket. Some even call him the Grandfather of Goth. But who was this man, who lived with over twenty thousand books and six cats, who roomed with Frank O’Hara at Harvard, and was known–in the late 1940s, no less–to traipse around in full-length fur coats, clanking bracelets, and an Edwardian beard? An eccentric, a gregarious recluse, an enigmatic auteur of whimsically morbid masterpieces, yes–but who was the real Edward Gorey behind the Oscar Wildean pose? He published over a hundred books and illustrated works by Samuel Beckett, T.S. Eliot, Edward Lear, John Updike, Charles Dickens, Hilaire Belloc, Muriel Spark, Bram Stoker, Gilbert & Sullivan, and others. At the same time, he was a deeply complicated and conflicted individual, a man whose art reflected his obsessions with the disquieting and the darkly hilarious. Based on newly uncovered correspondence and interviews with personalities as diverse as John Ashbery, Donald Hall, Lemony Snicket, Neil Gaiman, and Anna Sui, BORN TO BE POSTHUMOUS draws back the curtain on the eccentric genius and mysterious life of Edward Gorey.

Heather Fawcett: Even the Darkest Stars [Even the Darkest Stars 2]

After the terrifying events on Mount Raksha, the witches have returned, and River has betrayed Kamzin to regain his dark powers. The witches’ next step: march on the Three Cities and take over the Empire—led by River’s brother, Esha. If Kamzin is to save Azmiri and prevent the destruction of the Empire, she must find a star that fell in the Ash Mountains to the north. Fallen stars have immense power, and if Kamzin and Lusha can find the star, they can use its magic to protect their homeland. To get there, Kamzin has allied with Azar-at, the dangerous and deceptive fire demon, who can grant her great power—in exchange for pieces of her soul. But River wants the star too, and as their paths collide in dangerous and unexpected ways, Kamzin must wrestle with both her guilt and her conflicted feelings for the person who betrayed her. Facing dark magic, a perilous journey, and a standoff against the witches, can Kamzin, Lusha, and Tem find the star and save their Empire?

Jasper Fforde: Eiswelt

In einer Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich ist, hat die Eiszeit nie aufgehört. Jedes Jahr versinkt während der Wintermonate alles in Eis, Schnee und Dunkelheit. Selbst die Menschen ziehen sich zurück und halten Winterschlaf – außer die Winterkonsuln. Sie wachen über den Schlaf der Menschen, denn draußen in der Dunkelheit treiben heulende Bestien ihr Unwesen. Hier tritt der junge Charlie seine erste Arbeitsstelle an, und sie entwickelt sich schon bald zu einem Albtraum. Denn wenn Charlie diesen Winter überleben will, muss er wach bleiben. Um jeden Preis …

 

Alison Goodman: The Dark Days Deceit [Lady Helen 3]

Lady Helen has retreated to a country estate outside Bath to prepare for her wedding to the Duke of Selburn, yet she knows she has unfinished business to complete. She and the dangerously charismatic Lord Carlston have learned they are a dyad, bonded in blood, and only they are strong enough to defeat the Grand Deceiver, who threatens to throw mankind into chaos. But the heinous death-soaked Ligatus Helen has absorbed is tearing a rift in her mind. Its power, if unleashed, will annihilate both Helen and Carlston unless they can find a way to harness its ghastly force and defeat their enemy.

 

Elizabeth Jane Howard: Die Zeit des Wartens [Die Chronik der Familie Cazalet 2]

Als im September 1939 Großbritannien dem Deutschen Reich den Krieg erklärt, verbringt die Familie Cazalet gerade ihre Ferien in Sussex. Während die Väter und Söhne eingezogen werden, bleiben die Frauen auf dem Land und trotzen den kriegsbedingten Einschnitten. Vor allem die Jugend lässt sich nicht unterkriegen: Die drei Cousinen Louise, Polly und Clary brennen darauf, das Leben kennenzulernen.

 

 

Julie Kagawa: Shadow of the Fox

Enter a beautiful and perilous land of shapeshifters and samurai, kami and legends, humans and demons…a world in which Japanese mythology and imagination blend together When destiny calls, legends rise. Every millennium the missing pieces of the Scroll of a Thousand Prayers are hunted, for they hold the power to call the great Kami Dragon from the sea and ask for any one wish. As a temple burns to the ground Yumeko escapes with its greatest treasure – the first piece of the scroll. And when fate thrusts her into the path of a mysterious samurai she knows he seeks what she has. Kage is under order to kill those who stand in his way but will he be able to complete his mission? Will this be the dawn that sees the dragon wake?

 

Walter Moers: Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Als Walter Moers den Briefwechsel zwischen Hildegunst von Mythenmetz und dem Buchhaimer Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer sichtete, stieß er auf einen Brief, in dem der zamonische Autor ein Fest schildert, das Moers frappierend an unser Weihnachtsfest erinnert hat. Die Lindwürmer Zamoniens begehen es alljährlich und nennen es »Hamoulimepp«. Während dieser drei Feiertage steht die Lindwurmfeste ganz im Zeichen der beiden Figuren »Hamouli« und »Mepp«, die unserem Weihnachtsmann und dem Knecht Ruprecht verblüffend ähneln. Außerdem gehören zur Tradition Hamoulimeppwürmer, Hamoulimeppwurmzwerge, ungesundes Essen, ein Bücher-Räumaus, ein feuerloses Feuerwerk und vieles andere mehr. Laut Moers, kein Freund der Weihnachtsfeierei, gibt dieser Brief von Mythenmetz einen profunden Einblick in die Gebräuche einer beliebten zamonischen Daseinsform, der Lindwürmer. Nie war Weihnachten so zamonisch.

Joshua Palmatier: Stadt des Lichts

Eine machtvolle Energiequelle, die Wunder erschaffen oder Welten zerstören kann … Türme aus gleißendem Licht, schwebende Wagen und taghelle Laternen ― Erenthrall ist die Stadt des Lichts und hat ihren Fortschritt der Ley-Energie zu verdanken. Sie verläuft in einem feinen Netz unter der Erde und kann nur durch die Lumagier genutzt werden. Doch die Bewegung der Kormanley kritisiert die Nutzung dieser natürlichen Quelle und verübt zunehmend Anschläge auf die Lumagier und die Bevölkerung, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

 

Anthony Powell: Das Tal der Gebeine [TB] [Ein Tanz zur Musik der Zeit 7]

Der Zweite Weltkrieg ist ausgebrochen. Anfang 1940 tritt Nick Jenkins als zweiter Leutnant einem Regiment in Wales bei, geführt von dem diensteifrigen Kommandanten Gwatkin und unterstützt von dem alkoholkranken Leutnant Blithel. Ein absurdes Reglement strukturiert das Soldatenleben auf heimatlichem Boden, und so verbringt Nick zusammen mit seinen Kameraden die meiste Zeit damit, sich im Warten zu üben.

 

 

Anderswelt ~ Geschichten von Trollen, Alben und Anderwesen

Seit undenklichen Zeiten erzählen sich die Menschen Geschichten aus der Anderswelt, Geschichten vom kleinen Volk. Ihre Vertreter hausen in den sonnendurchflutenden Feldern, beobachten uns im smaragdenen Dämmerlicht uralter Wälder, sie atmen in den lichtlosen Tiefen der mächtigen Gebirge, lachen im hellen Gluckern der fröhlich zu Tal plätschernden Bäche, toben in der wütenden Gischt des aufgebrachten Ozeans oder räuspern sich zu perfiden Zeitpunkten in den spinnwebverhangenen staubig-dunklen Kellerecken. Meistens klein und unsichtbar, können sie auch menschengroß in strahlend-majestätischer Gestalt erscheinen oder ungestalt und nachthimmelhochragend wie Berge. Egal ob es sich um Shakespeares niedlich flatternde Feechen handelt, um Tolkiens edle Elben, um das bösartige Rumpelstilzchen der Gebrüder Grimm, um menschenfressende Trolle, hinterhältige Wassergeister oder die botmäßigen Heinzelmännchen – wer sich mit dem so weiten wie komplett unübersichtlichen Feld der fortgeschrittenen Albologie beschäftigt, der merkt bald, dass die Wesen der Anderswelt sich jedem endgültig klassifizierenden Zugriff stets konsequent entziehen. Gerade noch gütig und wohlwollend, fühlen sie sich im nächsten Moment schon wegen irgend einer Kleinigkeit tief beleidigt, zwacken einen boshaft in den Hintern, lassen die Milch sauer werden, führen uns in die Irre oder trachten uns gar nach dem Leben. Mit Texten von Christian von Aster, Luci van Org, Anja Bagus, Achim Schnurrer, Tommy Krappweis, M. Kruppe, Sandra Baumgärtner, Holger Much, Asp Spreng, Benjamin Schmidt, Simon Weinert, Stefanie Lesener, Jakob Schmidt, Jasper Nicolaisen, Isa Theobald, Thomas Lindner, Bondenski, Johannes Berthold, Boris Koch, Tobias O. Meißner, Jenny-Mai Nuyen und Kathleen Weise sowie Illustrationen von Ally Storch, benSwerk, Dimitar Stoykow, Holger Much, Luci van Org, Fufu Frauenwahl, Poul Dohle, Su Ehlers und Timo Würz

Josie Angelini: Snow Lane

Fifth grader Annie is just like every other girl in her small suburban town. Except she’s starting to realize that she isn’’t. Annie is the youngest of nine children. Instead of being condemned to the bottom of the pecking order, she wants to carve out place for herself in the world. But it’s hard to find your destiny when the only thing you’re good at is being cheerful. Annie is learning that it’s difficult to be Annie, period, and not just because her clothes are worn-out hand-me-downs, and she suffers from a crippling case of dyslexia, but also because there are secrets in her life no one in her family is willing to face.

 

Sophie Cleverly: The Lights Under the Lake [Scarlet & Ivy 4]

It’s summer and as a special treat after the horrors of last term Mrs Knight announces a school trip to Shady Pines Hotel on the shores of Lake Seren. Scarlet and Ivy are thrilled to get away from Rookwood for a break! But the old hotel and the waters of the lake reservoir are covering up dark secrets. And when mysterious things start happening to hotel guests it seems that a malicious new threat is haunting the girls. Locals say that at night you can hear the ringing of the church bells and see lights under the lake, that troubled souls buried in the flooded graveyard no longer rest…

 

Tana French: Der dunkle Garten

Toby Hennessy, 28, führt ein unbeschwertes Leben in Dublin. Bis er eines Nachts in seiner Wohnung brutal zusammengeschlagen wird. Toby überlebt nur knapp, kann sich nicht mehr auf seine Erinnerungen verlassen. Er flüchtet sich in das »Efeuhaus« – das alte Anwesen der Familie, wo er sich um seinen sterbenden Onkel Hugo kümmern soll. Doch der dunkle Garten des Hauses birgt ein schreckliches Geheimnis.

 

 

Jason Lutes: Berlin ~ Gesamtausgabe

Mehr als 20 Jahre lang arbeitete Jason Lutes an seinem großen Comic-Roman über das Berlin der niedergehenden Weimarer Republik. Kunstvoll erzählt und exakt recherchiert entfaltet sich ein beeindruckendes Zeitpanorama, in dem der amerikanische Zeichner die Entwicklung von 1928 bis hin zur Machtübergabe an die Nationalsozialisten durch sämtliche gesellschaftliche Schichten nachverfolgt. Diese Neuausgabe vereint Jason Lutes‘ epochale Comic-Trilogie erstmals in einem hochwertigen Band. Das Großformat lässt seine detaillierten Zeichnungen und Berlin-Studien in frischem Glanz erscheinen und sorgt für ein völlig neues Leseerlebnis. Ein Anhang mit Skizzen und Einblicken in Jason Lutes‘ Arbeitsprozess runden das Buch ab.

Lars Simon: Lennart Malmkvist und der überraschend perfide Plan des Olav Tryggvason [Lennart Malmkvist 3]

Ein glückliches Ende der Abenteuer von Lennart Malmkvist ist genauso ungewiss wie ein sonniger Tag mit Plusgraden im schwedischen Winter. Denn Mops Bölthorn wurde im Kampf gegen Olav Krähenbein lebensbedrohlich verletzt, und der Schwarzmagier steht kurz davor, seine Macht zu vervollkommnen. Die Situation erscheint aussichtslos. Das Blatt wendet sich, als ein geheimnisvoller Muschelmann bei Lennart auftaucht – und offenbart, dass er nicht nur die beiden bisher unbekannten Wächter der Dunklen Pergamente kennt, sondern sogar weiß, wo diese versteckt sind. An Bord eines magischen Segelschiffes machen sie sich auf zur Insel Svolderoie. Gelingt dort die Rettung Bölthorns und der Welt?

 

Neal Stephenson: Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.

D.O.D.O. – das Department of Diachronic Operations – ist eine Geheimorganisation der amerikanischen Regierung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, mittels Zeitreise die Magie in unsere Welt zurückzuholen. Denn selbst wenn Zauberei in der Gegenwart nur noch Stoff für Märchen und Mythen sein mag, so war sie doch real, bis sie im Jahr 1851 durch ein schicksalhaftes Ereignis für immer verschwand. Tatsächlich gelingt es, in die Vergangenheit zu reisen. Doch es ist ein riskantes Unterfangen mit ungewissem Ausgang, da niemand zu sagen vermag, welche Zukunft die Zeitreisenden bei ihrer Rückkehr erwarten wird …

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[Neuzugänge] September

November 15, 2018 at 22:45 (gekauft)

Dieser Beitrag liegt begonnen vermutlich seit Anfang Oktober herum, aber ich fand irgendwie keine Muße, ihn dann auch zu schreiben. Neben den folgenden Büchern sind übrigens noch drei weitere eingezogen, die aber nicht auf dem SuB landeten, weil sie mehr Bild als Text haben: „Der Nachtgärtner“ und „Wo die See auf den Himmel trifft“ von Eric und Terry Fan, außerdem „Die wundersame Reise ins Mumintal“, welches nun ab und zu hier vorgelesen wird.

Dan Simmons: Olympos

Ich besitze schon seit Jahren „Ilium“, „die Geschichte von Thomas Hockenberry, Philosophie-Professor und Homer-Experte, der nach seinem Tod im Auftrag der griechischer Götter vom sagenumwoben Trojanischen Krieg berichtet, von den tapferen Kämpfern Achill und Hektor, von der schönen Helena und vom legendären Odysseus“. Als ich dann in „Terror“ las, bekam ich Lust, mir auch „Olympos“ von Dan Simmons anzuschaffen, was wohl eine Fortsetzung oder ein zweiter Teil von „Ilium“ ist.

Sophie Cleverly: Scarlet and Ivy ~ The Lost Twin

Erster Band einer Middle Grade-Reihe, den ich auch schon gelesen habe (weitere Bände werden dann bei den Oktober-Neuzugängen zu finden sein ;-)). Ich habe beim Herbstlesen ein wenig davon erzählt.

Melissa Albert: The Hazel Wood

Großer Hype um dieses Buch. Ich springe auf märchenhaft-düster grundsätzlich an, habe mich aber erfolgreich von Rezensionen ferngehalten. Im Buchladen habe ich eine Leseprobe der deutschen Ausgabe mitgenommen. Die hat mir gefallen, und ich habe das Buch gekauft. Momentan ist es mein Busbuch, und ich habe etwa zwei Drittel gelesen (und gemocht!).

Anna James: Pages & Co. ~ Tilly and the Bookwanderers

Dieses Buch habe ich bei Instagram entdeckt. Auch darüber habe ich schon ein kleines bisschen beim Herbstlesen erzählt.

Stephanie Burgis: The Dragon with the Chocolate Heart

Es geht um Drachen und magische heiße Schokolade. Ich glaube, es ist Konstanze, die mir die Autorin immer mal wieder ins Gedächtnis ruft. Als jetzt eine Taschenbuchausgabe von diesem Buch erschien, die mir gefiel, habe ich zugeschlagen.

Kaufman/Kristoff: Illuminae

Noch ein Hype, auch wenn dieser schon so alt ist, dass vermutlich alle Interessenten das Buch schon gelesen haben ;-) Ich war lange nicht besonders interessiert daran, aber während ich „Soul of Stars“ las, hatte ich das Bedürfnis, mir ein bisschen was Neues ins Science Fiction-Regal zu stellen. Die Form mag ich, solche Zusammenstellungen aus Dokumenten, Briefen, Interviews usw lesen sich oft sehr spannend, finde ich.

Ray Bradbury: Vom Staub kehrst du zurück

Ich habe furchtbar viele ungelesene Bücher von Ray Bradbury im Regal (ein paar gelesene allerdings auch!). Dies ist also eine weitere Sammlung von Kurzgeschichten, diesmal nicht von Diogenes, sondern von der Edition Phantasia, die man durchaus im Auge behalten kann. Die ersten Geschichten habe ich schon gelesen, sie drehen sich um ein Haus und seine sonderbaren Bewohner.

Michelle N. Weber: Feenblut / Mondtränen

Ich habe eine kleine Bestellung beim Drachenmond Verlag getätigt – „Mondtränen“ ist die Fortsetzung von „Sonnenblut“ und ein ganz schöner Wälzer. Die Autorin sagt, dass sie gerne Märchenelemente, Gothic Romance und Mantel und Degen verbindet. Das gefällt mir soweit, ich muss aber in der passenden Stimmung sein. „Feenblut“ ist der erste Teil ihrer Reihe, die sie als Selfpublisher herausgegeben hat, und auf die ich schlicht auch mal neugierig bin.

Anne-Marie Jungwirth: Superior ~ Das dunkle Licht der Gaben

Das ist eine Dystopie mit dem typischen langweiligen Klappentext. Jugendbuch-Dystopien sind im Allgemeinen nicht mein Genre, deshalb hatte ich dieses lange gar nicht auf dem Schirm. Mir hat dann allerdings der Stil der Kurzgeschichte der Autorin in der ebook-Anthologie „Wenn Drachen fliegen“ gefallen. Die heißt „An Unsuperior Winter’s Tale“ und ist eine Art Prequel. Ziel erreicht, denn sie hat mein Interesse an der Reihe geweckt.

Marie Graßhoff: Weltasche 1 ~ Über das Gift an Quallenmembranen

„Die Erde 2639. Auf der Suche nach ihrer Qualle durchquert Mara gefallene Kontinente und tote Städte.“. Wie gesagt, spontane Lust auf Zukunftsbücher, siehe oben. „Weltasche“ ist die Fortsetzung von „Kernstaub“ (noch ungelesen…) und mindestens ebenso umfangreich – allerdings ist dies ja nur der erste Weltasche-Band. Am zweiten schreibt die Autorin noch.

Alexander von Schönburg: Die Kunst des lässigen Anstands

Letzten Monat habe ich von Schönburgs Smalltalk-Buch beendet. Ich habe für seine Sammlungen kulturhistorischer Anekdoten etwas übrig, die durchaus auch oft (selbst-)ironisch sind, und diese hier ist hoffentlich auch etwas für mich. Der Untertitel lautet „27 altmodische Tugenden für heute“, ausgehend wohl vom mittelalterlichen Begriff der Ritterlichkeit à la Parzival und Erec.

Ben Guterson: Winterhaus

Die Übersetzung hat mich beim Reinlesen nicht abgeschreckt, und man hat das Originalcover übernommen – hoffentlich übersetzt man dann auch die Fortsetzung! Middle Grade, darin „ein zwielichtiges Paar (gefährlich?), einen netten Hotelbesitzer (nur manchmal verdächtig) mit langem Stammbaum, Riesenpuzzles und codierte Botschaften, eine sensationelle Bibliothek und ein magisches Buch, geisterhafte Erscheinungen und tolle Ausflüge in die verschneite Landschaft.“ Für den Winterstapel vorgesehen :-)

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[Herbstlesen im Oktober 2018] Halloween-Lesetag

Oktober 31, 2018 at 12:53 (Aktionen)

Ich bin ganz froh, dass Konstanze heute noch einen extra Lesetag macht, weil ich den Oktober bisher lesetechnisch noch gar nicht so richtig zelebriert habe. Allerdings habe ich den Lesesonntag mit dem sechsten Narnia-Buch ausklingen lassen, was wirklich sehr gemütlich war (ich habe die Box 2012 gekauft – offenbar gelingt es mir, immerhin jedes Jahr einen Teil der Reihe zu lesen!).

Ich habe heute frei, trotzdem wird es für mich nur ein halber Lesetag, weil ich am Nachmittag mit einer Freundin verabredet bin, aber ich habe mir immerhin schon ein paar passende Bücher rausgelegt. Aber ich habe entspannt gefrühstückt, in Vorfreude auf das kommende Addon ein paar passende Sims erstellt und auch schon ein Kapitel in Christopher Fowlers „Der Höllenexpress“ gelesen.

„Stellen Sie sich einen klassischen Horrorfilm vor, den Hammer Films nie gemacht hat“, heißt es auf dem Klappentext. Mir hatte irgendwann die Leseprobe sehr gut gefallen, der Auftakt in einem Haus mit einem Brettspiel namens „Der Höllenexpress“. Jetzt spielt sich die Handlung in einem geheimnisvollen Zug namens Ärzengel ab, Passagiere mit sehr unterschiedlichen Geschichten treffen während des Ersten Weltkrieges aufeinander – und ich mag es, muss mich aber nach längerer Lesepause erst wieder reinfinden.

Ansonsten liegen hier Stephen Kings Sachbuch „Danse Macabre“, eine wuchtige Anthologie namens „Ghost“, Geistergeschichten von M.R. James (die deutsche Ausgabe) und Ray Bradburys „The October Country“. Ich hoffe, ich werde in den nächsten Stunden ein wenig Zeit für diese Bücher finden :-)

Es ist durchaus möglich, dass ich mich aufgrund der Verabredung heute nur jetzt und dann noch einmal am Abend melde, aber ich dachte, ich mache lieber ein wenig mit als gar nicht ;-)

19:15

Unsere Tochter hat nicht besonders lange Mittagsschlaf gemacht, weshalb ich im „Höllenexpress“ nicht mehr allzu weit gekommen bin. Danach hatte ich aber einen gemütlichen Nachmittag mit meiner Freundin, die Kekse mitgebracht hat. Dazu gab es natürlich Tee.

Jetzt schläft die Kleine und ich habe in der oben erwähnten Anthologie (das hinterste der drei Bücher auf dem Photo) die mehrseitige Einleitung und die erste der 100 Geschichten gelesen, die chronologisch geordnet sind – eine kurze Erzählung über ein Spukhaus von Plinius dem Jüngeren.

Jetzt werden wir noch etwas essen und währenddessen (endlich) mit der ersten „Sabrina“-Folge beginnen. Danach werde ich eine Runde zu den Mitlesern drehen, wohl auch noch etwas lesen und mich später noch einmal melden.

20:45

Ich hoffe, ich schaffe es später noch zu ein paar abschließenden Sätzen, aber falls nicht, wollte ich mich wenigstens jetzt noch einmal kurz melden. Wir wollten eigentlich nur die erste Hälfte der „Sabrina“-Folge schauen, haben sie dann aber doch ganz gesehen. Das hat den Nachteil, dass jetzt nicht mehr so viel Lesezeit übrig ist.

Durch den Trailer hatte ich schon einen kleinen Einblick in das, was uns bei dieser Serie erwarten würde, und war insofern nicht überrascht von der düsteren Atmosphäre. Mir hat an dieser ersten Folge sehr vieles gefallen – der Retrostil, der sich wohl an unterschiedlichen Jahrzehnten bedient, der satanische Hintergrund des Hexentums, Salem, auch wenn er nicht spricht, und überhaupt das Familiarkonzept, auch die Schauspieler mochte ich – und nur wenig nicht (ich versuche, über den komischen feministischen Club hinwegzusehen). Ich bin jedenfalls gespannt auf weitere Folgen – mal sehen, wie lange es dauert, bis ich zur zweiten komme ;-)

Jetzt folgt noch die geplante Blogrunde, und dann ist mir eigentlich danach, noch ein wenig mit dem Ärzengel über „Gleise, die mit Rost überzogen waren, weil sie nicht benutzt wurden“ zu reisen, und bin gespannt, wohin diese Reise führen wird… Christopher Fowler ist ja vor allem für seine Bryant and May Mysteries bekannt – deren erster Band schlummert schon seit längerem auf meinem SuB, und ich habe ihn gerade mal im Regal in etwas präsentere Höhe gelegt.

22:30

Blogrunden, Überweisungen und Ablenkungen nehmen immer mehr Zeit an Anspruch, als man denkt. Jedenfalls habe ich noch ein bisschen gelesen, aber nicht so viel, wie ich gehofft hatte. Momentan ist das englische Ehepaar dabei, den Sarg des Kronprinzen von Karpatien zu öffnen. Es stellt sich als unklug heraus, diverse Siegel zu entfernen, denn nun haben sie es mit einem Ghul zu tun. Dieses Kapitel werde ich wohl noch fertig lesen, allerdings werde ich das im Bett tun, das schon ziemlich laut nach mir ruft – weniger, weil ich so müde bin als vielmehr, weil ich morgen wieder 6:45 im Büro sein möchte. Immerhin: am Nachmittag winkt hoffentlich eine interessante Verhandlung.

Ich bin froh, dass ich mich heute zum Mitmachen entschlossen habe und so wenigstens zum Oktoberende noch ein paar gruselige Bücher aufgeschlagen habe. Die sind nämlich mal so gar nicht bustauglich (da kommt nun wirklich keine passende Stimmung auf).

 

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[Herbstlesen im Oktober 2018] Wochenende 4

Oktober 27, 2018 at 10:05 (Aktionen)

Letztes Wochenende war es mir nicht möglich mitzulesen – dieses Wochenende möchte ich mich wieder ein wenig einklinken, aber ich kündige schon mal an, dass heute Nachmittag und morgen Vormittag nicht viel von mir kommen wird, weil ich dann mit meiner Tochter allein sein werde. Heute haben wir schon gefrühstückt und sie ist jetzt mit der Oma draußen spielen. Zeit genug für mich, ein paar Seiten zu lesen und vielleicht ein wenig Sims zu spielen ;-)

In den letzten Tagen habe ich mich durch die ersten ebook-Teile von diversen Reihen der Greenlight Press gelesen, die es immer mal wieder kostenlos zum Anfüttern gibt, und mich bei einigen zum Weiterlesen und damit zum Kauf der Papierversionen entschieden. Parallel dazu bin ich ein wenig in den 20er Jahren unterwegs; ich habe den schon mal erwähnten Bildband durchgeblättert, Volker Kutschers „Der nasse Fisch“ endlich mal angefangen, „Emma Schumacher ~ Der verschwundene Professor“ von Andrea Instone weitergelesen und mir „Der Mann, der nicht mitspielt“ gekauft (das spielt 1921 in Hollywood – passend zum nächsten Sims-Addon, in dem es um Stars gehen wird und für das ich gedanklich bereits eine Art Golden Age Hollywood plane). Auf dem Weg zur Arbeit lese ich immer noch Dirk Gently (ich bin, wie man sieht, nicht so furchtbar lange unterwegs). Es könnte aber natürlich durchaus sein, dass ich heute zu ganz anderen Büchern greife, das kennt ihr ja :-)

14:30

Für eine kurze Meldung zwischendurch ist doch noch Zeit (Mittagsschlaf dauert noch an) – ich habe ein Kapitel in „Unspoken“ von Sarah Rees Brennan gelesen und dann zum Sims-Spielen ein bisschen in der „Frost & Payne“-Reihe von Luzia Pfyl weitergemacht. Dazu gab’s einen Brownie.

herbstlesen12

Ich habe eine ganze Weile nicht wirklich etwas aus dem Steampunkbereich gelesen, daher macht es mal wieder Spaß, in Äther- und Zahnradwelten abzutauchen. Der Band beinhaltet die ersten drei Teile der ebook-Reihe, und ich habe heute mit dem zweiten begonnen, der „Die mechanischen Kinder“ heißt (übrigens habe ich noch ein altes Kinderbuch, das fast genauso heißt und bei dem ich mich immer noch an eine Szene erinnere, in der die Hauptfigur einem dieser mechanischen Kinder die Finger in die Augen bohrte).

„Frost & Payne“ jedenfalls finde ich bis jetzt unterhaltsam trotz einiger Mängel; so werden zum Beispiel einige Situationen viel zu rasch und unkompliziert gelöst. Vieles könnte mehr Tiefe vertragen. Aber das könnte sich mit der Zeit durchaus verbessern. Lydia Frost und ihr Partner haben gerade einen neuen Auftrag an Land gezogen, in dem sie einem Wissenschaftler helfen sollen, den gestohlenen Prototyp einer Waffe wiederzufinden. Parallel werden Leichen von Jugendlichen gefunden, die mechanische Körperteile haben.

Sonntag, 11:30

Gestern Abend habe ich es dann doch nicht mehr hinbekommen, mich zu melden, weil ich zwischen Schlafbeginn meiner Tochter und Ausschalten der technischen Geräte nicht so viel Zeit hatte ;-) Wir haben aber am Nachmittag schön Eierkuchen mit Apfelmark gegessen, und im Laufe des Abends habe ich die ersten 1,5 Kapitel in „Der Mann, der nicht mitspiel“ gelesen und außerdem einige Kapitel im zweiten Band dieser Harz-Fantasy/Grusel-Reihe von Kathrin R. Hotowetz, „Im Schatten der Hexen“.

herbstlesen13

Der Hollywood-Krimi motiviert mich, zwischendurch in der Sekundärliteratur zu blättern (die Bücher teilen sich die goldene Farbe) und Schauspieler nachzulesen. Ich habe einige Seiten gebraucht, um mich in den Roman reinzufinden, aber jetzt gefällt er mir. Das Setting ist einfach interessant.

Die Hexenreihe hat etwas, auch wenn ich mich immer mal wieder über einen Tippfehler oder einen seltsamen Ausdruck ärgere. Mir gefallen zum Beispiel die ganz unterschiedlichen Figuren (auch vom Alter her) und einige wirklich sehr atmosphärische unheimliche Szenen.

Heute Nachmittag kann ich mich hoffentlich etwas regelmäßiger melden. Momentan liegt weiterhin „Der Mann, der nicht mitspielt“ neben mir.

18:00

Ich hatte in den letzten Stunden nicht viel Lesezeit am Stück (unter anderem hat das kleine Mädchen das Mittagessen offenbar nicht besonders gut vertragen *seufz*), habe aber immer mal ein Kapitel lesen können.

In „Der Mann, der nicht mitspielt“ habe ich Hardy Engel nach San Francisco zu einer wilden Party von Roscoe Arbuckle begleitet – mit einem Kilo Koks in der Tasche und auf der Suche nach Virginia Rappe. Das Buch basiert auf dem historischen Kriminalfall von 1921, in den diese Personen verwickelt waren.

herbstlesen14

Ich bin dann zwischendurch mit „Lair of Dreams“ noch in den 20er Jahren geblieben, aber sechs Jahre weiter ins Jahr 1927 zu Evie und den anderen „Diviners“ gehüpft – da habe ich so nach und nach inzwischen etwa zwei Drittel gelesen. Eine geheimnisvolle Schlafkrankheit und ein unheimlicher Mann mit einem Zylinder halten New York in Atem. Ich mag die Fortsetzung, lese aber häppchenweise.

„The Hazel Wood“ habe ich letzte Woche angefangen, nachdem wohl inzwischen jeder, der an dem Buch interessiert war, es schon gelesen hat – war ja oft genug irgendwo zu sehen. Ich habe es mir besorgt, nachdem ich die Leseprobe für die deutsche Übersetzung in einem Buchladen mitgenommen habe, die gefiel mir nämlich recht gut. Die Stelle aus der Leseprobe habe ich noch nicht erreicht, aber auch den Anfang mag ich. Das Märchenhafte lauert noch eher im Verborgenen, was aber eine schöne Atmosphäre ergibt.

Es ist schade, dass das Wochenende schon wieder fast vorbei ist, aber immerhin hat die nächste Woche einen freien Tag zu bieten :-) Und den Abend gedenke ich auch noch zu genießen. Vielleicht schaffe ich es sogar, die erste Folge von „Sabrina“ bei Netflix zu sichten…

 

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[Review] Gelesen im August

Oktober 16, 2018 at 19:37 (Review)

Also, dieser Beitrag sollte eigentlich etwas früher erscheinen… Wahrscheinlich schlug mir die Augusthitze auf’s Gemüt ;-) Wie häufig bei warmem Wetter war ich in Krimistimmung, was dann Ende des Monats nachließ. Neben den folgenden Büchern habe ich noch zwei Comics gelesen, nämlich „Professor Bell ~ Der Mexikaner mit den zwei Köpfen“ von Joann Sfar und den ersten Band von „Magda Ikklepotts“ aus dem Splitter Verlag.

1. Mary Stewart: The Little Broomstick

Eine schöne Geschichte um das Mädchen Mary, Katzen, Hexenzauber und eine ganz besondere Blume. Ich hätte gerne noch mehr Zeit im Endor College verbracht, denn die Geschehnisse dort haben mir am besten gefallen, aber das Buch erschien bereits 1971. Der Plot ist entsprechend eher gradlinig und das Buch nicht allzu umfangreich.

2. Elisabeth Herrmann: Die letzte Instanz (Joachim Vernau 3)

Mir gefällt immer noch der zweite Teil der Reihe, mit dem ich sie zu lesen begonnen habe, am besten, was aber an meiner Themenpräferenz liegt. Die trübsinnigen Milieueinblicke sind für mich ganz typisch für deutsche Krimis und gehen mir leicht auf die Nerven, auch Protagonist Vernau, der sich ständig beschwert, aber irgendwie trotzdem nichts so richtig auf die Reihe kriegt. Das Justizsystem als Rahmen finde ich spannend, aber nicht immer glaubwürdig, zumal Vernau offenbar fast nie in seiner Kanzlei arbeiten muss. Trotzdem bleibe ich an der Reihe dran – wenn ich in der passenden Stimmung bin, ist es doch eine überwiegend interessante und auch gut geschriebene Lektüre, die meist auch ein Stückchen deutscher Geschichte beleuchtet (auch irgendwie typisch für deutsche Krimis, oder?).

3. Fred Vargas: Fliehe weit und schnell (Kommissar Adamsberg 3)

Fred Vargas schreibt großartig, finde ich, aber auch speziell, muss man also mögen. Der Text mäandert gemeinsam mit den Gedanken des eigenwilligen Kommissars, aber ich mag das sehr. Nur dem vorangegangenen Roadtrip „Bei Einbruch der Nacht“ konnte ich bisher nicht viel abgewinnen. In „Fliehe weit und schnell“ wird die Pest in Paris verkündet, schwarze Vieren zieren die Türen und es kommt zu Morden. In Nebenrollen tauchen die drei Evangelisten aus, arbeitslose Historiker, die ich schon in „Die schöne Diva von Saint-Jacques“ geliebt habe.

4. Oscar de Muriel: The Strings of Murder (Frey & McGray 1)

Den Einstieg in diesen Krimi fand ich äußerst stimmungsvoll und gruselig. Es geht um okkulte Symbole, um Violinen, tote Violinisten und Tartinis Teufelssonate. Da er im Jahr 1888 und hauptsächlich in Schottland spielt, habe ich mich für die englische Ausgabe entschieden, um die Dialektnuancen genießen zu können. Insgesamt ein sehr vielversprechender, düsterer Reihenauftakt, in dem allerdings die Wortgefechte zwischen den Ermittlern (der gepflegte Engländer vs der ungehobelte Schotte) teilweise so sehr auf die Spitze getrieben werden, dass es keinen Spaß mehr macht.

5. Charles de Lint: Dreams Underfoot (Newford 1)

Nachdem mir „The Very Best of Charles de Lint“ so gut gefiel, habe ich mit der ersten regulären Sammlung von Geschichten aus der fiktiven Stadt Newford begonnen. Einige der Kurzgeschichten waren mir dadurch schon bekannt. Diese habe ich übersprungen, trotzdem habe ich eine ganze Weile daran gelesen, immer mal eine Geschichte. Auch dieses Buch wird sich in meine Lieblingsbücher einreihen; viele der Figuren kehren wieder, wobei de Lint unter anderem sehr realistische Frauenfiguren schreibt. Ich liebe die Stadt Newford und das 70er/80er-Jahre-Feeling, das sich beim Lesen teilweise einstellt, verbunden mit der mythischen Art von Urban Fantasy, die typisch für den Autor ist.

6. Vita Sackville-West: Eine Frau von Geist ~ Der geheimnisvolle Zauber des Puppenhauses von Königin Mary

Diese 1922 erschienene Geschichte war bisher nicht erhältlich, wenn ich das richtig verstanden habe. Jetzt ist sie in dieser wirklich schönen Aufmachung erschienen. Es geht um ein Puppenhaus-Gespenst. Dieses ist stolz darauf, stets der aktuellen Mode der Zeit zu folgen. Auf den Bildern sieht man, wie sie Scheherazade, den Marquis von Carabas und den Kaiser von China besucht. Man merkt, die Geschichte hat etwas Märchenhaftes. Im England der 20er Jahre trägt sie dann „ihren dunklen kleinen Pagenkopf“ und erkundet das Puppenhaus der Königin. Wirklich ein Schatz für’s Bücherregal, nicht nur aufgrund der jugendstilinspirierten Illustrationen :-)

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[Herbstlesen im Oktober 2018] Wochenende 2

Oktober 13, 2018 at 13:55 (Aktionen)

Hoppla, im Vormittagstrubel habe ich das Herbstlesen ganz vergessen. Mit leichter Verspätung klinke ich mich jetzt noch ein und werde zumindest sporadisch aktualisieren. In der Woche habe ich es geschafft, „Jolly Foul Play“ zu beenden und ansonsten überwiegend das gelesen, was ich auf dem Arbeitsweg dabei hatte („Dirk Gently’s Holistic Detective Agency“ meistens). Abends bin ich auch in „The Fire Eternal“ ein Stückchen weitergekommen.

Außerdem habe ich die zwei Bücher auf dem Bild angefangen.

Ich schätze Ferdinand von Schirachs Bücher, soweit ich sie bis jetzt kenne – er ist ein guter Stilist (Worte sind natürlich sein Metier als Jurist) und er benennt interessante Aspekte, ohne dass ich immer seiner Ansicht sein müsste. Teilweise sind die Texte allerdings merklich vom journalistischen Schreiben geprägt. Nachdem ich am gestrigen Arbeitsnachmittag eine Kollegin zum Amtsgericht begleiten durfte, war es auch gestern Abend schon eine passende Lektüre. Aufgrund von „Die Würde ist antastbar“ ist vorhin ein Buch mit Aufnahmen von Leo Rosenthal auf meine Wunschliste gewandert.

Dann habe ich – als Anstifterin ist hier Konstanze zu erwähnen, die sowie aufgrund des heutigen Leseanlasses zu verlinken ist – „Unspoken“ erworben, den ersten Teil der Lynburn-Saga von Sarah Rees Brennan. Ich weiß noch nicht, ob ich die Beziehungskisten mag, aber der Humor ist wundervoll.

19:15

Ich habe heute Nachmittag mehr Lesezeit ergattert als gedacht und einzelne Kapitel in mehreren Büchern gelesen, zum Beispiel den oben bereits genannten. Momentan lese ich die zweite von drei Geschichten in „Lips Touch“ von Laini Taylor, deren üppig-detailverliebten Stil ich sehr mag. „Spicy little Curses such as these“ spielt in Indien kurz nach dem Ersten Weltkrieg, es geht um einen Fluch und einen Dämon, um Teestunden in der Hölle, um einen Soldaten, der überlebt hat, und eine junge Engländerin. Vor jeder Geschichte gibt es einige Seiten mit Bildern, die wie ein Comic die Vorgeschichte erzählen.

Ich werde die Geschichte jetzt wohl fertig lesen, mir fehlen nur noch etwa 20 Seiten, und mir dazu ein Stück Marmorkuchen gönnen.

herbstlesen6

21:15

Noch eine kurze, letzte Aktualisierung für heute – ich habe Laini Taylors Kurzgeschichte beendet. Auch den von Schirach habe ich zwischendurch ausgelesen. Seine Bücher lesen sich meistens sehr rasch weg durch die Kürze und auch durch die klare Sprache. Ansonsten werde ich heute allerdings wohl nicht mehr allzu lange wach bleiben, heute morgen bin nämlich ich mit dem kleinen Mädchen aufgestanden, weshalb ich nicht besonders ausgeschlafen bin.

Sonntag, 10:00

Eigentlich war geplant, dass ich heute etwas länger schlafen kann. Das wurde torpediert durch den dringenden Wunsch des kleinen Mädchens, zu mir zu kommen. Sie hat sich dann so lange durch das Bett gewälzt, bis ich schließlich mit ihr aufgestanden bin, weil ich ohnehin nicht mehr in den Schlaf gefunden hätte. Nächster Versuch war dann, mich wenigstens etwas später nochmal mit einem Buch ins Bett zu verkrümeln, während sie bei meinem Mann ist – nun ja, ich habe einen Absatz geschafft, bevor sie wieder bei mir war ;-)

herbstlesen7

Verstehen kann ich das natürlich gut – da ich wochentags lange unterwegs bin, freut sie sich natürlich, wenn ich am Wochenende mehr Zeit für sie habe.

Etwas später am Vormittag ist es mir jetzt aber gelungen, einige Kapitel in „Kafka am Strand“ zu lesen. Ich habe wesentlich mehr von Murakami auf dem SuB als gelesen, aber alles Gelesene hat mir bisher gefallen. Ich besorge mir grundsätzlich eher die skurrilen Geschichten und lasse die auf Liebesgeschichten fokussierten aus. Insofern fühle ich mich auch mit „Kafka am Strand“ sehr wohl und habe inzwischen etwas mehr als ein Drittel davon gelesen. Für den Moment genügt es aber und ich habe vor, das Buch zu wechseln (ich weiß noch nicht, zu welchem ich greifen werde).

16:30

Nach dem Mittagessen (Risotto) konnte ich tatsächlich noch einmal kurz einschlafen! Ich bin also jetzt erstmal leicht schläfrig, werde aber dafür wohl heute abend nicht so schnell müde sein.

herbstlesen8

Bisher habe ich heute in verschiedenen, eher gemütlichen Büchern gelesen. Nachdem ich es in den Kommentaren erwähnt hatte, war mir danach, „Krähenmädchen“ von Laini Taylor anzulesen – gesagt, getan. Ich habe die ersten zwei Kapitel gelesen und bin ganz angetan. Viel weiß ich natürlich noch nicht, aber es geht um Seemänner, die versiegelte Flaschen öffnen und auf diese Weise Teufel befreien, um den König der Dschinn und mittendrin die Elfe Magpie, deren Großvater der Westwind ist. Das verspricht, schön phantasievoll zu werden!

herbstlesen9

Relativ viel Zeit habe ich im Unkrautland verbracht. Vor Jahren gab es eine Trilogie, die Stefan Seitz im eigens dafür gegründeten Cleon Verlag vertrieb und die ich sehr gerne gelesen habe. Zwar war der Raum für weitere Geschichten immer da gewesen, aber nachdem so lange nichts Neues erschienen war, hatte ich nicht mehr mit einem weiteren Buch gerechnet – aber da ist es nun und erfreut mich wieder sehr: „Die Geisterlinde“. Leider ist man viel zu schnell beim Lesen; ich bin schon fast bei der Hälfte. Und wer weiß, wann es weitergeht? Die Geschichte begann, glaube ich, einmal mit Bildern – links sind die Protagonisten Primus und Miss Plim zu sehen.

Für den Abend habe ich mir noch einen besonders hübschen Neuzugang rausgelegt, der allerdings vielleicht mit den Sims konkurrieren muss (es ist eine neue Erweiterung angekündigt, und in den Vorfreudezeiten spiele ich besonders gerne): „Pages & Co ~ Tilly and the Bookwanderer“. Das ist eines dieser Bücher, in denen jemand in Geschichten reist, hier wohl in Kinderbuchklassiker, und optisch ist es schon einmal sehr gelungen. Ich hoffe, der Inhalt wird mir auch so gut gefallen wie das Äußere – ich habe jedenfalls bei Instagram einige sehr positive Stimmen dazu vernommen.

20:45

herbstlesen10

Das wird meine letzte Aktualisierung für heute. Viel hat sich auch gar nicht mehr getan, ich habe einige Minuten mit den Sims verbracht (aber nicht so viele), habe noch ein weiteres Kapitel in „Krähenmädchen“ gelesen (am Anfang wird viel erklärt, aber die Welt gefällt mir) und dann das schon angesprochene „Pages & Co“ angefangen. Wie erhofft ist es ein sehr gemütliches Buch, das ein kleines bisschen mein Herz gewonnen hat, als jemand Puffkekse aus Enid Blytons Zauberbaumbüchern nachbacken wollte.

Auch in „Doll Bones“ habe ich weitergelesen – auch ein gutes Buch für den Arbeitsweg, deshalb habe ich schon fast zwei Drittel geschafft. Ich wusste vorher, dass es eigentlich kein gruseliges Buch ist, obwohl es danach aussieht, darauf war ich also vorbereitet. Obwohl gar nicht viel Spektakuläres geschieht, ist es durch die Erzählweise und die authentischen Figuren ein besonderes Buch, das ich bisher sehr genieße.

Und das war auch schon wieder das zweite Herbstlesewochenende. An den nächsten beiden Wochenenden ist es unsicher, ob ich mitmachen kann (falls nicht, lese ich aber wenigstens die Beiträge der anderen nach).

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