Arianas Adventslesen 2019 – 2. Advent

Dezember 7, 2019 at 14:11 (Aktionen)

Advent_2014Um guten Morgen zu wünschen, ist es schon zu spät, aber ich hoffe, alle Mitleser hatten einen entspannten Start in das zweite Adventslesewochenende (wie immer: bei Ariana). Hier zieht schön gemächlich ein bisschen die Vorweihnachtszeit ein – ich habe vorhin ein paar Rezepte herausgesucht, die in den nächsten Wochen verwirklicht werden könnten, und am Montag war ich bei der Weihnachtsvorlesung mit Punsch und Weihnachtsmützen und durchwachsenem Humor, aber ich wollte wenigstens einmal dabeigewesen sein, bevor ich die Hochschule verlasse, und es gab auch nette Beiträge – zum Beispiel einen über Star Wars und Sachenrecht (Wem gehört das Lichtschwert?). Gestern habe ich mir Eigenbetriebsrecht und Gesellschaftsrecht gespart und dafür den Vormittag damit verbracht, online Geschenke zu bestellen. Jetzt bin ich gespannt, ob auch alles rechtzeitig ankommt 😉 Nächste Woche gehe ich vielleicht auch auf einen Weihnachtsmarkt.

Wir haben uns dieses Wochenende nicht viel vorgenommen, ich muss aber mit meiner Präsentation beginnen (immerhin: die ersten beiden Folien habe ich schon). Gelesen habe ich hauptsächlich „Johannes Cabal the Necromancer“, womit ich inzwischen fertig bin. In das eine oder andere Winterstapelbuch habe ich auch reingelesen, aber weniger, als ich erwartet habe. Vielleicht wird das ja im Laufe des Wochenendes etwas!

21:00

adventslesen5Ich bin mit der Präsentation ganz gut vorangekommen und werde morgen insofern weniger daran machen müssen. Mann und Kind waren am Nachmittag bei Bekannten zum Plätzchenbacken – ich habe mich nicht angeschlossen, kann aber jetzt die Resultate genießen. Das Alleinsein habe ich unter anderem genutzt, um ein paar Youtube-Videos mit Einsingübungen für Mezzosopran auszuprobieren 😉

Heute Abend habe ich ein bisschen gelesen, allerdings war ich nicht motiviert für etwas Weihnachtliches (muss ja auch nicht, finde ich) und habe stattdessen bei Stephen King einen Abschnitt über Ray Bradburys „Das Böse kommt auf leisen Sohlen“ gelesen. Das Buch habe ich vor Jahren gelesen, aber es ist lange genug her, dass ich mich nicht mehr an die Details erinnern konnte.

Sonntag, 14:30

Wir haben ein bisschen Zeit draußen verbracht und gerade den Adventstee getrunken. Nachdem ich in den letzten Jahren eher Tee aussortiert oder geleert habe und hauptsächlich die bewährten Sorten nachgekauft habe, ist dies das erste Jahr, in dem ich nun feststellen musste, dass ich keinen passenden Tee für die Winterzeit mehr besitze! Ich glaube, da sollte ich noch einen oder zwei besorgen…

adventslesen6

Gelesen habe ich noch nicht viel, aber immerhin ein paar Seiten in „Die Geheimnisse von Winterhaus“ (Elizabeth ist wieder im Winterhaus angekommen) und die heutige Geschichte im Advents-LTB.

Vorgelesen habe ich nebenbei auch ein bisschen. Ich habe „Weihnachten mit Astrid Lindgren“ besorgt und meine Tochter hat heute „Pelle zieht aus“ sowie „Pippi Langstrumpf feiert Weihnachten“ gehört 🙂 Wahrscheinlich lohnt es sich, die Weihnachtsbücher im neuen Jahr in eine Kiste zu packen und erst vor der Adventszeit wieder zu holen, damit sie etwas Besonderes bleiben, mal sehen.

21:30

Morgen muss ich wieder früh raus, deshalb ist das für dieses Wochenende die letzte Aktualisierung. Ich habe immerhin noch eine Kurzgeschichte aus „Spirits of the Season ~ Christmas Hauntings“ gelesen. Sie hieß „The Four-Fifteen Express“ und wurde von Amelia B. Edwards 1867 geschrieben. Viele der Geschichten scheinen zuerst in viktorianischen Zeitschriften erschienen zu sein, da gingen Geistergeschichten in den Weihnachtsausgaben wohl gut. Ich fand die Geschichte ganz nett, aber man kennt eben doch schon einige ähnliche Geschichten.

Meine Tochter wollte am Nachmittag gerne mit mir puzzlen – natürlich das 1000-Teile-Puzzle, das ich vor Ewigkeiten begonnen habe und das seitdem angefangen gerollt herumliegt (eines der Disney-Puzzles von Ravensburger). Seit sie vor kurzem mit meiner Hilfe ein 100-Teile-Puzzle ganz gut bewältigt hat, habe ich es optimistisch wieder hervorgeräumt. Ich habe mich also dann ein Weilchen mit dem schweißtreibenden Versuch beschäftigt, mit einer Dreijährigen ein 1000-Teile-Puzzle zu machen *lach* Heute Abend habe ich dann noch ein bisschen allein weitergemacht.

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[Neuzugänge] November

Dezember 6, 2019 at 14:20 (gekauft)

Im Oktober gab es für mich einige stark reduzierte Hardcover von Amazon, Taschenbücher, auf die ich neugierig wurde und die eine oder andere erwartete Neuerscheinung.

The History of Cinema ~ A Very Short Introduction

Und wieder ein Buch aus dieser Reihe. Die würden sich eigentlich vom Format her gut für die Sachbuch-Challenge anbieten *hmm* Ist weniger chronologisch aufgebaut als nach Themen: „Technology“, „Industry“, „Cinema as art form“ usw.

The Weird Tales of William Hope Hodgson / From the Depths and Other Strange Tales of the Sea [British Library Tales of the Weird]

Diese beiden Bücher waren erfreulich preiswert zu bekommen, für 3 € bzw. für 3,30 €, und ergänzen jetzt meine kleine Sammlung.

Gareth P. Jones: Death or Ice Cream?

Dieses Buch habe ich bei Ilka entdeckt. Es klingt wunderbar kurios, außerdem habe ich von dem Autor schon einmal etwas gelesen und gemocht („Constable & Toop“).

Alex Bell: Explorers on Black Ice Bridge (Polar Bear Explorers‘ Club 3)

Der erste Band der Reihe war richtig toll, und ich freue mich schon darauf, weiterzulesen. Um mich nicht zu spoilern, habe ich die Inhaltsangabe nicht gelesen, aber kurz durchgeblättert habe ich es, um mich an den Illustrationen von Tomislav Tomic zu erfreuen.

Katherine Arden: The Winter of the Witch (Winternight Trilogy 3)

Damit ich diese von russischen Märchen inspirierte Trilogie nun auch vollständig im Regal habe.

Peter Ackroyd: Dominion (The History of England 5)

Im fünften Band der England-Geschichte geht es langsam in das viktorianische Zeitalter. Er umfasst die Jahre 1815-1901 und ist damit für mich besonders interessant. Wahrscheinlich wird es ewig dauern, bis ich diese Reihe dann auch tatsächlich gelesen habe, aber immerhin habe ich sie schon mal gehortet 😉

Jonathan L. Howard: Johannes Cabal the Necromancer / Johannes Cabal the Detective / The Fall of the House of Cabal (Johannes Cabal 1, 2, 5)

Die ersten beiden Bände sind nachvollziehbar – warum Band 5? Das war noch so ein stark reduziertes Buch (auf 5,55 €), also habe ich die Gelegenheit genutzt. Immerhin hatte ich den ersten Band da schon angefangen und mochte ihn 😉 Inzwischen bin ich mit dem ersten Band durch und freue mich, gleich Nachschub zu haben. Es geht um Johannes Cabal, der im ersten Band seine Seele vom Teufel zurückhaben möchte und deshalb einen Handel mit ihm abschließt. Ein vertrautes Motiv schön britisch und unterhaltsam umgesetzt.

Mark Frost: The Secret History of Twin Peaks (auf dem Bild vergessen…)

Amazon muss wie gesagt irgendeine Aktion gehabt haben, bei der einige englische Bücher heftig reduziert waren, die sich auf meiner Wunschliste befanden. „The Secret History of Twin Peaks“ war eines davon (4,72 €). Irgendwann schaffe ich es, mir die Serie nochmal ganz anzuschauen. Ein Buch dazu habe ich vor Jahren schon gelesen („Das geheime Tagebuch der Laura Palmer“), aber dieses hier sieht natürlich schon durch die Gestaltung sehr vielversprechend aus, denn es ist eine Zusammenstellung von Briefen, Zeitungsartikel, Fotos und mehr.

P.G. Wodehouse: Tausend Dank, Jeeves!

Eine Neuerscheinung, die in meinem Regal nun neben „Auf geht’s, Jeeves!“ und „Ehrensache, Jeeves!“ steht (daneben stehen einige ältere deutsche Wodehouse-Romane und einige englische von Everyman’s Library – nicht gerade einheitlich bei mir). Ich freue mich immer, wenn wieder ein Wodehouse erscheint 🙂

Chris Riddell: Guardians of Magic (Cloud Horse Chronicles 1)

Noch ein Buch, das plötzlich sehr preiswert zu bekommen war (4,76 €) – sonst hätte es wohl noch ein paar Monate auf der Wunschliste warten müssen. Chris Riddell ist ein Garant dafür, dass es sich schon wegen der Illustrationen lohnt, das Buch durchzublättern. Ich weiß gar nicht genau, worum es geht, aber ich habe bei Chris Riddells Instagram-Account die Bilder verfolgt und bin hauptsächlich dadurch neugierig geworden.

Elizabeth May: The Fallen Kingdom (The Falconer Trilogy 3)

Nummer 3 der reduzierten Bücher (5,40 €). Das war ganz praktisch, weil dieses Buch schon ewig auf meiner Wunschliste liegt. Ich besitze die ersten beiden Bände (Stichworte: Schottland, Feen, Steampunk) und den ersten auch gelesen. Leider erschien der dritte nicht mehr im dazu passenden Taschenbuch. Das Preisargument überzeugte mich jetzt, mir dann eben doch das Hardcover daneben zu stellen. Es ist auch tatsächlich sehr hübsch.

Heather Kassner: The Bone Garden

Noch ein reduziertes Buch (4,95 €) – bei diesem hätte ich sonst wohl auf das Taschenbuch gewartet. Spooky Middle Grade, das bisher ziemlich gute Bewertungen hat.

Carrie Ryan / John Parke Davis: Die Karte der geheimen Wünsche (Map of Magic 1)

Auf einem Wühltisch fiel mir der zweite oder dritte Band dieser Reihe auf, und beim kurzen Reinlesen schien er mir überraschend ideenreich zu sein. Recht spontan habe ich mir daher den ersten Band bestellt. Bisher kenne ich einen Jungen, den jeder sofort wieder vergisst und ein Mädchen, das auf dem Parkplatz auf ein Piratenschiff stößt. Später wird dann wohl eine Landkarte gesucht, aber so weit bin ich noch nicht.

Ben Guterson: Die Geheimnisse von Winterhaus (Winterhaus 2)

Nachdem ich an „Winterhaus“ viel Freude hatte, war klar, dass auch die Fortsetzung gekauft wird, die erfreulicherweise vor kurzem erschienen ist.

Christelle Dabos: Das Gedächtnis von Babel (Die Spiegelreisende 3)

Ich habe die ersten beiden Bände im Herbst verschlungen und hätte danach schon am liebsten weitergelesen. Ich freue mich, dass die Reihe so dicht hintereinander auf Deutsch veröffentlicht wird; zwar haben die Übersetzungen aus dem Französischen ziemlich lange auf sich warten lassen, aber dafür muss man nun kaum warten: im Frühjahr kommt schon Band 4, der gerade erst auf Französisch erschienen ist.

Aliette de Bodard: Of Wars, and Memories, and Starlight

Nachdem im Oktober die erste von drei Vorbestellungen von Subterranean Press bei mir eintraf, folgte im November die zweite. Ob die dritte es noch im Dezember schafft? 😉 Ich habe etwa die Hälfte von „Das Haus der gebrochenen Schwingen“ gelesen, das im allgemeinen nicht gut ankam, mir bis dahin aber gut gefiel. Die Ausgabe ist wieder signiert und limitiert (auf 1250 Exemplare). Hier sind auf knapp 400 Seiten 14 Kurzgeschichten gesammelt, viele gehören wohl ins Xuya-Universum, aber einige auch zu „Dominion of the Fallen“.

Lewis Carroll: Alice’s Adventures in Wonderland & Through the Looking Glass [Minalima]

Mein dritter Minalima-Klassiker nach „Peter Pan“ und „The Beauty and the Beast“. Es gibt wieder die üblichen interaktiven Elemente und viel zu entdecken. Ich gehe jetzt lieber nicht Alice-Ausgaben in meinem Regal zählen…

 

Gerald Axelrod: Sherlock Holmes und der Fluch von Baskerville [Mythen & Legenden]

Die Mythen & Legenden-Bücher landen immer mal wieder auf meiner Wunschliste, diesmal hat es eines bis in den Warenkorb geschafft 😉 Vor allem sind darin sehr viele stimmungsvolle Fotos  aus England, Wales und Schottland enthalten, aber ich hoffe natürlich, dass auch der Text interessant sein wird. Dieser Band besteht aus drei Teilen: „Sir Arthur Conan Doyle, der Vater von Sherlock Holmes“, „Der Hund von Baskerville“ und „Im Reich der Geister und Feen“.

Casper the Friendly Ghost Classics

Die folgenden drei Bücher landen natürlich alle nicht auf dem SuB. Vor einer Weile habe ich die alten Sabrina the Teenage Witch-Comics aus den 60ern geordert und fand die ziemlich amüsant, schon als ein Stück Zeitgeschichte. Jetzt folgt Casper – nicht so umfangreich, dafür in Farbe. Es macht Spaß, die Ursprünge des kleinen Geistes nachzuverfolgen, den ich bisher nur aus dem Film kenne.

Clotilde Perrin: The House of Madame M

Das müsste auch ein Instagram-Fundstück gewesen sein; ein Kinderbuch mit vielen seltsamen, unheimlichen Gestalten, die man hinter Klappen entdecken kann. Ich mag sowas ja. „A large-format lift-the-flaps visit to the haunted house of Madame M – enjoy the thrill of uncovering what lurks in the wardrobe, behind the door, tucked under the furniture…“

Luke Pearson: Hilda and the Mountain King

Klar, dass der neue Hilda-Band her musste, nachdem mir alle bisherigen schon sehr gut gefielen.

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[Lesen durch das Jahr] Winterbücher

Dezember 2, 2019 at 10:48 (Lesen durch das Jahr)

Dezember – Zeit für einen neuen Quartalsstapel! Im Laufe des Novembers wuchs der Stapel, aber ich fand es gar nicht so leicht, passende Bücher herauszusuchen, die ich nicht in den letzten Jahren auch schon hatte und die für mich trotzdem gut in den Winter passen. Wie üblich ist es unwahrscheinlich, dass ich besonders viele davon wirklich beende, aber darum geht es ja auch nicht 😉

Das Disney-Buch steht stellvertretend für weitere dieser Reihe; jedes Jahr kommt eines heraus, das hier ist von 2018. Ich besitze die Bücher der letzten drei Jahre und einen Schuber mit den Weihnachtsgeschichten von Carl Barks. Mal sehen, ob ich auch dazu in diesem Jahr komme, ansonsten eben nächstes Jahr. Auf „Die Geheimnisse von Winterhaus“ freue ich mich sehr, nachdem ich vor kurzem den ersten Teil beendet habe und am liebsten gleich weitergelesen hätte. Auch bei „Ghosts of Greenglass House“ mochte ich den Vorgänger sehr. „Christmas Company“ erschien im August und ich wollte es von Anfang an für den Dezember liegen lassen. Geistergeschichten müssen natürlich auch dabei sein; in diesem Jahr durch „Spirits of the Season“, das erste Buch der „British Library Tales of the Weird“-Reihe, das ich erworben hatte.

Walt Disneys Weihnachtszauber

Nancy Atherton: Aunt Dimity’s Christmas

Spirits of the Season ~ Christmas Hauntings

Kate Milford: Ghosts of Greenglass House

Kristen Painter: Miss Frost Saves the Sandman

Astrid Lindgren: Märchen

Leonie Swann: Dunkelsprung

Uwe Metz: Im Garten des Schneemenschen

Corinna Gieseler: Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company

Ben Guterson: Die Geheimnisse von Winterhaus

 

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Arianas Adventslesen 2019 – 1. Advent

November 30, 2019 at 11:34 (Aktionen)

Advent_2014Selbstverständlich lasse ich mir die (seit 2013 bin ich dabei!) liebgewonnene Tradition nicht nehmen und mache auch in diesem Jahr bei Arianas Adventslesen mit 🙂 Ich freue mich, dass es wieder stattfindet!

Dieser Dezember ist zwar noch einmal ziemlich unangenehm, weil ich Mitte des Monats eine gerade abgegebene Seminararbeit präsentieren muss (dafür wird ein Teil der nächsten beiden Wochenenden draufgehen), aber im nächsten Jahr sieht das hoffentlich schon anders aus, und dieses Jahr mache ich eben noch einmal auf Sparflamme mit. Weihnachten wird eher nebenbei laufen, aber vielleicht hilft das Adventslesen ja gerade dabei, ein wenig in Stimmung zu kommen. Ich plane jedes Wochenende einen Beitrag zu veröffentlichen, wie gehabt.

Dieses erste Adventswochenende werde ich mich allerdings kaum aktiv melden können – wenn auch aus entspannten Gründen. Wir fahren gleich über’s Wochenende zu Verwandten, weshalb ich erst morgen abend wieder aktualisieren kann. Lesezeit und morgen einen gemütlichen 1. Advent werde ich aber höchstwahrscheinlich haben 😉 Morgen oder möglicherweise zwischendurch mal bei Instagram kommen dann Impressionen. Morgen Abend steht dann entweder ein Tangokonzert an oder der Winterstapel – der liegt seit gestern fertig bereit, und zu Beginn jedes Quartals macht es mir immer besonders viel Spaß, in jedes der zehn Bücher reinzulesen, meist ein oder zwei Kapitel.

Sonntag, 16:30

adventslesenDas wird jetzt eine eher kurze Aktualisierung, aber dafür gibt es heute dann vielleicht sogar noch zwei 😉 Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich erst heute wieder am PC bin. Wir hatten ein schönes Wochenende und werden heute Abend wie geplant zur Tangomesse gehen – mal sehen, ob es anschließend auch Tanz gibt; ich werde berichten.

Gestern Abend und heute Vormittag habe ich die erhoffte Lesezeit bekommen (noch toller wäre es gewesen, nicht um sechs Uhr vom kleinen Mädchen geweckt zu werden) – besonders schön fand ich, dass ich mich an einem Buch festgelesen habe und tatsächlich auch nur darin gelesen habe (obwohl ich – unvermeidlich – eine gewisse Auswahl von sechs Büchern dabei hatte): „Johannes Cabal the Necromancer“ von Jonathan L. Howard. Das ist der erste Teil einer fünfbändigen Reihe, über die ich immer wieder gestolpert bin, bei der ich aber irgendwie dachte, sie würde mir nicht gefallen. Jetzt bin ich (Emmas unermüdliche Lobpreisung ist schuld) doch schwach geworden und mag das Buch bisher sehr gerne! Ein bisschen Faust, ein bisschen Lovecraft, ein bisschen Bradbury und ein bisschen britischen Humor – gefällt. Ich hatte es schon letzte Woche begonnen und jetzt noch einmal ungefähr 100 Seiten in dem Buch geschafft. Damit habe ich insgesamt etwa die Hälfte gelesen.

Heute Mittag gab es dann Adventsessen in einem Restaurant (Wildschweinbraten für mich); es war lecker, aber jetzt bin ich froh, wieder zu Hause zu sein, weil mich solche Familienveranstaltungen immer irgendwie stressen 😉

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Adventstee hatten wir auch, allerdings erst kurz vor dem Aufbruch. Heute Abend wird es mit dem Lesen wohl nichts mehr, aber ich hoffe auf ein schönes Konzert und melde mich dann noch einmal, wenn es nicht zu spät wird. Zum Glück habe ich morgen später – wahrscheinlich, weil es abends die Weihnachtsvorlesung gibt.

Jetzt gehe ich noch schnell nach meinem Adventskalender suchen. In diesem Jahr hatte ich keine Muße, nach schönen Kalendern Ausschau zu halten, deshalb gibt es nur einen, was ja aber eigentlich auch ausreichend ist, und zwar das traditionelle LTB Advent 🙂 Später oder morgen schaue ich bei euch rein!

Übrigens hatten wir heute morgen ein richtig schönes Eismuster an der Autoscheibe:

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21:15

adventslesen4Ein kleines Update: das Konzert haben wir sehr genossen, auch wenn es leider nur ein Showtanzpaar gab und keine andere Möglichkeit zu tanzen 😉 Hier kann man eine Aufnahme der Tangomesse sehen, falls jemand von euch mal reinhören will.

Meine Adventskalendergeschichte habe ich auch gelesen, und ein paar Seiten „Johannes Cabal“. Nach interessanten Episoden mit Rufus Maleficarus („As it happens, I think the finger-painting lessons were going very well, at least up until Rufus used the paint to create a summoning circle, and then rode out of here on the back of an obliging Hound of Tindalos…“) und einem zeitlosen Garten gibt es Probleme mit einem benachbarten Carnival, und ich werde wohl für den Rest des Abends dabei bleiben und mich nicht noch dem wartenden Winterstapel widmen, weil ja heute nun nicht mehr so viel Zeit ist.

An den nächsten beiden Wochenenden wird mich die Präsentation zwar beschäftigen, aber hoffentlich nicht die ganze Zeit 😉 Hin und wieder möchte ich auf jeden Fall hier beim Adventslesen vorbeischauen!

 

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[Neuzugänge] Oktober

November 3, 2019 at 21:59 (gekauft)

Da bin ich schon wieder mit meinen neuen Büchern des letzten Monats! Irgendwann schreibe ich auch mal wieder über Gelesenes, aber ich muss erst schauen, in welcher Form, auf längere Rezensionen habe ich immer noch keine rechte Lust mehr, meist reichen mir ein paar Zeilen zum Buch.

Einige der Neuzugänge waren wenig überraschend schon an den Herbstlesewochenenden zu sehen.

Philippa Lewis: Portals

„Gates, Stiles, Windows, Bridges & other Crossings“ / Ich habe inzwischen fast ein Dutzend dieser kleinen, informativen „Wooden Books“

Marina Warner: Fairy Tale ~ A Very Short Introduction

Von den „Very Short Introductions“ der Oxford University Press habe ich drei, allerdings ist Nummer 4 bereits auf dem Weg zu mir 😉 Perfekt, um sich auf knapp 150 Seiten in ein Thema unkompliziert einzulesen.

Evil Roots ~ Killer Tales of the Botanical Gothic / Doorway to Dilemma ~ Bewildering Tales of Dark Fantasy / The Platform Edge ~ Uncanny Tales of the Railways

Drei weitere Bände der „British Library Tales of the Weird“ (nach dem ersten „Testband“ im letzten Monat). Mit „Doorway to Dilemma“ habe ich schon ein bisschen angefangen; es gibt es eine Einleitung („What is Dark Fantasy?“), danach folgt die Geschichte „What Was It?“ von Fitz-James O’Brien. Ich bin jetzt schon gespannt, was für Themen in dieser Reihe noch kommen werden!

Mark Twain: The Adventures of Tom Sawyer

Nach längerer Pause mal wieder etwas von den „Word Cloud Classics“. „Tom Sawyer“ kenne ich natürlich, aber ich hatte noch keine englische Ausgabe.

James Nicol: The Apprentice Witch / A Witch Alone / A Witch Come True

Die drei Bände um Arianwyn, die als Hexe in dem Städtchen Lull arbeitet. Den ersten Band habe ich inzwischen beendet – gut also, gleich die Fortsetzungen parat zu haben, wenn ich weiterlesen möchte.

Miriram Rademacher: Harrowmore Souls ~ Zimmer 111

Eine neue Reihe der Autorin, und sie spielt im gleichen Universum wie „Bashee Livie“ 🙂 Nachdem ich von der Banshee schon drei Bände mit Vergnügen gelesen habe, musste ich auch „Harrowmore Souls“ haben. Die Protagonisten Allison und Conny kenne ich bereits, und ich bin sehr neugierig, wie es zu einer gemeinsamen Anwaltskanzlei gebracht haben – und was sie als „Anwälte für Geister“ so treiben werden.

Durch Eiswüsten und Flammenmeere

Die vierte Märchenanthologie beim Drachenmond Verlag und die, bei der ich am längsten gezögert habe (fast nur deutsche Autoren diesmal, von denen mich einige bisher nicht beeindruckt haben, geringerer Umfang und ein ziemlich kitschiges Cover), aber ein paar der Geschichten interessieren mich eben doch und ich mag das Konzept, also probiere ich es einfach aus 🙂

Andreas Suchanek: Schicksalswächter ~ Die 12 Häuser der Magie

Ich kenne die ersten zwei Bände der „Schicksalschronik“, die bei Greenlight Press erscheint – eine Welt, die mir den Zugang ein bisschen schwer gemacht hat, die mich dann aber doch immer zum Weiterlesen reizt. Deshalb bin ich neugierig, was der Autor hier bei einem anderen Verlag veröffentlicht.

Gemma Files: Experimental Film

Weird Fiction oder Horror, ich weiß es noch nicht genau, aber ich habe es bei Instagram entdeckt und ich lese sehr gerne Geschichten, in denen Filmgeschichte eine Rolle spielt, deshalb habe ich es mir näher angesehen. Da mir auch die Leseprobe zusagte, habe ich es bestellt. Erster Satz: „You could argue – as I have more than enough times, as part of my Film History lecture – that, no matter its actual narrative content, every movie is a ghost story.“

Caitlín R. Kiernan: Houses Under the Sea

Eine der wundervollen Ausgaben von Subterranean Press, auf 1250 Exemplare limitiert und signiert. Der Untertitel lautet „Mythos Tales“, enthalten sind 30 Kurzgeschichten.

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[Herbstlesen im Oktober 2019] Wochenende 4

Oktober 27, 2019 at 11:33 (Aktionen)

Auf den letzten Herbstlesentag bei Konstanze möchte ich wieder mit einsteigen. Gestern hätte es zeitlich gar nicht gepasst, und auch heute werde ich mich bis zum späten Nachmittag nur sporadisch melden, aber immerhin 😉 Das Foto ist übrigens schon gestern entstanden, als ich noch dachte, ich könnte ein Mitmachen vielleicht doch schaffen. Es passt aber heute eigentlich ebensogut (nur, dass die Schokocupcakes inzwischen alle sind…), weil ich auch heute schon zwei oder drei Seiten in „The Serpent’s Shadow“ gelesen habe. Gestern bin ich ein Stückchen darin vorangekommen, als meine Tochter schlief (sie hatte in der Nacht Ohrenschmerzen und wenig Schlaf und holte das dann tagsüber nach; heute scheint sie zum Glück wieder fit zu sein). Bis heute Nachmittag sind wir beiden allein, deshalb werde ich erst spät in eine Blogrunde starten, aber gerade sitzt sie mit Büchern, Papier und Stiften in ihrem Zelt und beschäftigt sich beim Schein einer Lichterkette selbst 😉

Das Buch ist der erste Band einer recht langen und noch laufenden Reihe von Mercedes Lackey. Ich habe inzwischen gut 130 von knapp 400 Seiten gelesen. Es geht um „Elemental Masters“, im Prinzip Elementarmagier, die in einer alternativen meist edwardianischen Zeit leben. Jeder Band scheint zudem sehr lose auf einem Märchen zu basieren. Diese Mischung fand ich spannend 🙂 Ich mag die detailreiche Schreibweise und das Worldbuilding, wobei Elementarmagie an sich schon ziemlich ausgereizt ist. Die Protagonistin Maya, eine Ärztin mit indischen Wurzeln, die nun in London praktiziert, wäre angenehm, wenn sie nicht so anstrengend perfekt wäre – ihre Nachteile betreffen ihre Kenntnisse über Magie und ihren Status als „Mischling“, aber das engelsgleiche Wesen scheint über keinerlei schlechte Eigenschaften zu verfügen. Das ist langweilig. Schauen wir mal, was sich weiter tut. Die Handlung nimmt inzwischen langsam Fahrt auf, die Bedrohung konkretisiert sich und Maya hat einen Mentor gefunden (die beginnende Liebesgeschichte haut mich auch nicht so vom Hocker, auch die finde ich bisher zu glatt).

16:15

herbstlesen19So, ab jetzt könnte es so langsam ein wenig mit dem Lesen klappen… 😉 Mein Mann ist jetzt wieder da und wird dann wohl mit dem kleinen Mädchen demnächst in die Badewanne gehen.

Wir haben jede Menge Zeit damit verbracht, Herbstkekse zu backen. Meist backt mein Mann, ich fand es also einigermaßen schweißtreibend, mir schnell ein passendes Rezept für Kekse mit gemahlenen Haselnüssen rauszusuchen und das einigermaßen unfallfrei mit Kleinkind umzusetzen. Die ersten Kekse wurden dann auch eher schwarz als lecker (ich habe den Ofen dann 20° niedriger gestellt als im Rezept angegeben, dann passte es so halbwegs mit der vorgeschlagenen Backzeit). Der Rest hat dann ganz gut funktioniert.

21:30

Ich habe ein längeres Kapitel in „The Serpent’s Shadow“ gelesen, in dem zum ersten Mal die Perspektive der Gegenspieler eingenommen wurde, was recht interessant wurde. Ich habe mich über die Erwähnung von „Crawly“ und „Blat-sky“ erwähnt – so jedenfalls hat die Inderin sich die Namen gemerkt.

Außerdem habe ich drei Märchen in einem Buch mit „Gruselmärchen aus aller Welt“ gelesen („Gespensterreigen“ von Käthe Recheis und Friedl Hofbauer): „Die drei Jäger und der Dämon in der Hütte“ (PenobscotIndianer/Nordamerika), „Die Zaubergespenster“ (Russland) und „Yai Dscheng und das Haus, in dem es spukte“ (Korea). Auf dem Foto sieht man eine der Illustrationen zu dem koreanischen Märchen, das ich sehr mochte. Danach hatte ich Lust, noch ein bisschen in Asien zu bleiben und habe mir den halb gelesenen van Gulik aus dem Regal geangelt. Könnte morgen meine Zuglektüre werden…

herbstlesen20

Offenbar komme ich so langsam in die passende Halloweenstimmung! *lach* Ich werde wohl, obwohl ich morgen etwas später los muss, nicht mehr allzu lange wach bleiben, weil das Wochenende doch in mancher Hinsicht fordernd war, aber der ewige Lockwood liegt gegebenenfalls auch noch bereit – und „Valentina und die dreizehnte Nacht“, ein Buch aus meiner Kindheit, das ich momentan (momentan meint hier einen unbestimmbar langen Zeitraum) noch einmal lese. Damit beginnt eine vierteilige Gruselreihe von Eddy C. Bertin, die ich damals ziemlich gut fand.

Damit ist das Herbstlesen auch schon wieder vorbei – wie schnell das wieder ging. Aber schön war’s 🙂

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[Herbstlesen im Oktober 2019] Wochenende 3

Oktober 19, 2019 at 10:40 (Aktionen)

Schon das dritte Herbstlesen-Wochenende (wie immer: bei Konstanze) – es könnte sein, dass ich es nächstes Wochenende nicht schaffe, weil ich weitgehend mit meiner Tochter alleine bin, aber heute und morgen möchte ich mitmachen. Die Woche war ganz in Ordnung, ich habe „The Polar Bear Explorers‘ Club“ beendet (ein sehr schönes Middle Grade-Buch; ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der eigentlich jetzt im Oktober auch gut passen würde) und ansonsten ein wenig querbeet gelesen. Wir hatten schönes, sonniges Herbstwetter voller bunter Blätter an den Bäumen.

Bis Ende November muss ich nun leider eine Seminararbeit schreiben, die ich vermutlich mehr oder weniger an den Wochenenden bearbeiten werde, weil wochentags keine Zeit dafür vorgesehen ist. Als Thema wurde mir „Beschwerdemanagement“ zugelost. Mal schauen, was mir dazu einfällt, aber dieses Wochenende ignoriere ich die Arbeit erstmal und widme mich schöneren Dingen.

Für heute habe ich mir vorerst drei Bücher herausgelegt: einen A Very Short Introduction-Band („Fairy Tale“, kam diese Woche an; den Prolog habe ich schon gelesen), einen „British Library Tales of the Weird“-Band („Doorway to Dilemma ~ Bewilderung Tales of Dark Fantasy“; darin habe ich gestern alle einleitenden Worte gelesen und heute morgen die Hälfte der ersten Geschichte „What was it?“) und ein neues Middle Grade-Buch („The Apprentice Witch“, entdeckt bei Konstanze 😉 – ich habe ungefähr die Hälfte gelesen).

Irgendwann ist der letztes Wochenende verschmähte Lockwood-Band hoffentlich auch noch dran; keine Ahnung, warum der immer wieder liegenbleibt, obwohl ich ihn mir fest vornehme. Wie üblich melde ich mich tagsüber wahrscheinlich sporadisch und abends dann ausführlicher.

18:30

Die Lesebilanz heute weist bisher die schon angesprochene Kurzgeschichte auf – es ging um ein unsichtbares Wesen, hat mir recht gut gefallen. Gleich geht das kleine Mädchen zu Bett, und dann werde ich wohl mehr Lesezeit finden 😉 Dafür haben wir den Nachmittag im Wald verbracht und gepicknickt, was auch sehr schön war.

Ich werde nach der Einschlafbegleitung vorerst bei den Mitlesern vorbeischauen, Kommentare beantworten und mich dann wahrscheinlich zuerst dem Märchensachbuch widmen. Ich melde mich auf jeden Fall später am Abend noch einmal!

herbstlesen13

22:00

Ich habe das erste Kapitel in „Fairy Tale“ gelesen. Es heißt „The worlds of faery: far away & down below“ und behandelt eher Feen als die Märchen, an die wir meist als erstes denken (Feenwelten als „secondary worlds“, Shakespeare, Christina Rossetti, „Thomas the Rhymer“, „Peter Pan“ und weiter). Es ist die dritte „very short introduction“, die ich lese 🙂

Dann habe ich gerade noch ein Kapitel in „The Apprentice Witch“ gelesen und werde wahrscheinlich noch eins anschließen. Arianwyn wird wegen einer vermeintlichen Dämonensichtung zur Low Gate Farm gerufen (und zischt auf dem Weg dorthin mit dem widerstrebenden Bürgermeister auf ihrem Besen durch’s Dorf – ich kann meine Bibi Blocksberg-Assoziation gerade noch nicht ganz überwinden).

Damit habe ich heute zwar insgesamt nicht viel gelesen, aber immerhin ein bisschen was 😉

Sonntag, 11:45

Ich durfte heute ausschlafen (was gut war, weil ich erkältungsbedingt nicht so gut durchgeschlafen habe). Danach sind wir auf Wunsch eines einzelnen Kindes zum Bäcker gegangen und haben dann zu Hause gefrühstückt.

herbstlesen15

Jetzt am Vormittag war lesetechnisch noch nicht viel los, aber dafür werde ich wohl am Nachmittag ein wenig Zeit bekommen, weil ich mich beim Besuch bei der Kindergartenfreundin nicht anzuschließen gedenke. Momentan ist mir danach, noch ein Stückchen weiterzulesen in dem „Fairy Tale“-Buch. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Magie in Märchen und heißt „With a touch of her wand: magic & metamorphosis“. Auf den ersten Seiten geht es zum Beispiel um Magie, die in der Natur vorkommt und um das Böse im Märchen – da werde ich jetzt aber noch weiterlesen.

herbstlesen14

15:30

Wie erhofft läuft es mit dem Lesen heute ein wenig besser als gestern. Ich habe das zweite „Fairy Tale“-Kapitel gelesen, in dem es dann noch um Tiere und um Verwandlungen ging, außerdem gab es einen Übergang zum nächsten Kapitel, in dem der Geschichtenerzähler eine Rolle spielt.

herbstlesen16Das Kapitel rief mir auch in Erinnerung, dass es eine Schöne und das Biest-Version von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont gibt, was mich an „Beaumont & Beasley“ denken ließ und daran, dass die Namen wahrscheinlich kein Zufall sind 🙂

Zuletzt habe ich in „The Apprentice Witch“ weitergelesen, das gerade gut zu meiner Lesestimmung passt. Besonders neugierig hat mich der kleine blaue „Dämon“ von der Farm gemacht (man weiß noch nicht genau, was es mit diesem Wesen auf sich hat). Arianwyn, die gerade dabei war, sich besser in Lull einzuleben, muss feststellen, dass die Nichte des Bürgermeister ausgerechnet Gimma ist, mit der sie sich in der Schule überhaupt nicht verstanden hat – und diese Gimma wird sich nun die nächsten Wochen in Lull aufhalten. Immerhin gibt es einen Lichtblick: der Mondhase, den Arianwyn gepflegt hat, möchte offenbar bei ihr bleiben.

Ansonsten haben wir Mittag gegessen, und ich bin jetzt für zwei oder drei Stunden ganz für mich allein, was zum Lesen natürlich eine gute Voraussetzung ist 🙂

20:30

herbstlesen17Ein letzter Beitrag für dieses Herbstlesewochenende. Ich hatte länger als gedacht „frei“ und bin in „The Apprentice Witch“ ein weiteres Stück vorangekommen. Die Sache mit Gimma entwickelt sich ein bisschen anders als gedacht, und auch über das kleine blaue Wesen habe ich mehr erfahren. Das Buch gefällt mir immer besser, je weiter es vorangeht, und ich habe jetzt die Fortsetzung geordert (ich habe noch etwa 100 Seiten vor mir, aber man will ja nicht am Ende ohne die Möglichkeit weiterzulesen dastehen…).

Und damit der Lockwood hier nicht zum Running Gag wird, habe ich auch darin ein paar Seiten gelesen. Ich muss aber wohl noch länger dran bleiben, denn ich bin immer noch nicht ganz in der Geschichte angekommen.

Mann und Kind haben mir vom nachmittäglichen Besuch Kuchen und Pizza mitgebracht 🙂 Der Kuchen war gerade ein verspätetes Abendessen. Morgen wartet leider wieder ein langer Tag auf mich (ich spiele mit dem Gedanken mich krankschreiben zu lassen, aber an den nächsten beiden Tagen würde ich so viel neuen Stoff verpassen, den ich dann nacharbeiten muss, dass es sich nicht lohnt).

 

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[Neuzugänge] September

Oktober 16, 2019 at 21:28 (gekauft)

Nach fast einem Jahr ohne Neuzugänge hier auf dem Blog – der letzte Beitrag dazu kam zum November 2018 – hatte ich in dieser Woche endlich wieder einmal Zeit und Lust, die letzten neuen Bücher zu fotographieren und vorzustellen. Es sind keine besonderen Bücher dabei, es hat keinen besonderen Grund, dass ich jetzt wieder anfange und ich weiß auch noch nicht, wann der nächste Beitrag dieser Art kommt, aber hier sind die Septemberbücher… 😉

Mercedey Lackey: Blood Red (Elemental Masters 9)

Ich kaufe immer mal einen Band der Reihe, wenn er gerade preiswert wird. Das Konzept gefällt mir (Märchenadaptionen / Elementarmagie vor viktorianischer bzw. edwardianischer Kulisse); ich hoffe nur, dass die Reihe mit der Zeit nicht allzu sehr nachlässt… Dieser Band basiert wenig überraschend auf Rotkäppchen.

Juliet Blackwell: Bewitched and Betrothed (Witchcraft Mystery 10)

Auch hier eine Fortsetzung, allerdings kenne ich in dieser Reihe schon etwas mehr Bände als bei Elemental Masters. Hier geht es um die Hexe Lily Ivory, die in San Francisco Vintagekleider verkauft und Kriminalfälle löst. Eine Cozy-Reihe, die ich bisher wirklich mag.

Spirits of the Season ~ Christmas Hauntings

Neu entdeckt habe ich die British Library Tales of the Weird – aus der Reihe sind inzwischen bereits drei Bücher hier angekommen, ein vierter ist unterwegs. Diesen hier möchte ich mir natürlich für die Weihnachtszeit aufheben. „Festive cheer turns to maddening fear in this new collection of seasonal hauntings, presenting the best Christmas ghost stories from the 1850s to the 1960s.“

Nicole Böhm: Das Vermächtnis der Grimms ~ Spieglein, Spieglein an der Wand

Zweiter Teil einer Dilogie. Nicole Böhm ist wahrscheinlich hauptsächlich für ihre „Chroniken der Seelenwächter“ bekannt, eine ziemlich lange Reihe, von der ich bisher so ungefähr 1,5 Bände gelesen habe 😉

Stephan R. Bellem: Der Ruf der Rusalka

Ich glaube, das ist ein viktorianischer Krimi; ich bin nicht sicher, ob auch fantastische Elemente eine Rolle spielen. „Aber die Morde sind erst der Anfang. Kate und Lewis tauchen ein in eine Welt der Geheimgesellschaften und okkulten Rituale. Können sie die Vernichtung Londons noch aufhalten?“

Lin Rina: Animants Welt

Ein Zusatzband zu „Animant Crumbs Staubchronik“, das ich inzwischen gelesen habe (süß, leicht, amüsant). Enthält Briefe, Kurzgeschichten, Notizen etc.

Julia Dessalles: Rubinsplitter ~ Funkenschlag & Tränenspur

Dieses Buch gibt es schon länger und ich habe immer wieder überlegt, ob ich es kaufen sollte oder nicht. Ich bin zwar immer noch nicht ganz sicher, ob die Geschichte etwas für mich ist, aber ich erwarte viele kleine kreative Ideen (was mich über die eine oder andere Schwäche hinwegtrösten würde), und auch die äußere Gestaltung ist sehr ansprechend. Erster Satz: „Entgeistert starrte Rosa auf ihr kükengelbes Spiegelbild.“

Es war einmal… ~ Neue und klassische Märchen

Das ist dieses Buch aus der Amazon-Aktion. Ich hatte bei Instagram davon gehört, es aber wieder vergessen – am Tag der Aktion fing ich allerdings etwas später an und war daher morgens noch zu Hause im Internet. Bei Amazon wurde es mir gleich auf der Startseite angezeigt und ich packte es in den Warenkorb. Zwei Freundinnen, die auch kleine Kinder haben, schrieb ich noch eine Nachricht – aber beide bekamen das Buch dann schon nicht mehr. Schön geworden ist es jedenfalls, ich freue mich vor allem auf das enthaltene Märchen von Halo Summer.

Caroline Ronnefeldt: Quendel ~ Windzeit, Wolfszeit

Eine der Fortsetzungen, die ich in diesem Jahr besonders erwartet habe! Den ersten Band habe ich wirklich genossen, weil man so atmosphärisch geschriebene Fantasy aus Deutschland gar nicht oft zu lesen bekommt. Perfekt für den Spätherbst. „Nebel steigt auf und vermisst die Hügel mit silbrigen Bändern. Sie verschleiern die Grenzen, doch nicht mehr lange und der Weg ist bereit. Wo geht es hinüber? Wir wissen es nicht, denn wir sind die Lämmer und die Wolfszeit hebt an.“

John Bellairs: The Letter, the Witch and the Ring (Lewis Barnavelt 3)

Den ersten Band dieser schon etwas älteren, aber gerade mit Illustrationen von Nathan Collins neu erscheinende Reihe kennt man vielleicht besser, seit er verfilmt wurde („The House with a Clock in its Walls“). Ich habe viel Gutes über diese gruselige Middle Grade-Reihe gehört, außerdem war der erste Teil noch von Edward Gorey illustriert erhältlich. Nathan Collins ist leider nicht Edward Gorey, geht aber auch in Ordnung.

Enid Blyton: Magic and Mischief / Tricks and Treats

Zwei Sammlungen von jeweils 30 Kurzgeschichten von Enid Blyton, die zu Halloween passen. Hexen, Pixies, Feen, Riesen, Goblins.

Julie Kagawa: Soul of the Sword (Shadow of the Fox 2)

Ich hatte schon länger nichts mehr von Julie Kagawa gelesen, obwohl ich damals „The Iron King“ durchaus mochte. Auf „Shadows of the Fox“ bin ich bei Instagram gestoßen, und da ich für japanische Mythologie schnell zu haben bin, habe ich den Versuch damit gemacht. Ich hatte durchaus Spaß an dem Buch (ich las es für das Shapeshifter-Thema meiner OWL-Challenge) und werde deshalb auch die Fortsetzung lesen.

Alex Bell: A Most Peculiar Toy Factory

Ich habe inzwischen ganz schön viele Bücher von Alex Bell, aber sie klingen auch irgendwie alle interessant. Bei diesem hier gebe ich zu, dass ich mir die Seitenzahl doch vor dem Kauf hätte genauer ansehen sollen. Es scheint sich an eine etwas jüngere Leserschaft zu richten. Aber gut, jetzt ist es hier und ich werde es ausprobieren (aussortieren kann ich hinterher immer noch).

Zack Davisson: Kaibyō ~ The Supernatural Cats of Japan

Offensichtlich hat dieses Buch eine neue Auflage erfahren, was mich sehr gefreut hat – vor einer Weile noch war es nur zu Mondpreisen verfügbar. Jetzt habe ich natürlich gleich zugeschlagen. Ein kleines Büchlein, aber sehr hübsch mit vielen farbigen Illustrationen und Umschlag. Kapitel beinhalten unter anderem Bakeneko, Nekomata, Kasha, Neko Musume und Maneki Neko.

Agatha Christie: The Last Séance

Erschienen in der Reihe „Collins Chillers“ mit dem Untertitel „Tales of the Supernatural by Agatha Christie“. Für mich lohnenswert, da viele dieser Geschichten in „The Hound of Death“ enthalten sind, das ich nicht besitze.

Piers Torday: The Frozen Sea

Das ist vermutlich eine Fortsetzung von „The Lost Magician“, ich weiß aber nicht, wie lose – es spielt nämlich 1984, 40 Jahre nach „The Lost Magician“. Offenbar geht es nun um die Kinder der Protagonisten von damals, aber genauer habe ich mich in den Klappentext noch nicht vertieft, weil ich den ersten Band noch nicht beendet habe.

Kyle Robert Shultz: Christmas in Talesend / The Last Days of Lady Cordelia

Bilder von vorn, weil man von der Seite nicht viel sieht. Es sind schmale Bücher, die Kurzgeschichten zu der „Beaumont & Beasley“-Reihe enthalten und unter dem Titel „Case Files“ laufen. „Christmas in Talesend“ beinhaltet vier weihnachtliche Stories, „The Last Days of Cordelia“ eine Geschichte von ca. 60 Seiten. Die Hauptreihe unterhält mich bisher sehr zuverlässig (auf Amazon findet sich zur Beschreibung: „Disney meets Dresden (with a pinch of Discworld) in this 1920’s urban fantasy.„)

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[Herbstlesen im Oktober 2019] Wochenende 2

Oktober 12, 2019 at 10:29 (Aktionen)

Guten Morgen zum zweiten Herbstlesen-Wochenende bei Konstanze! Mit etwas Glück übernachtet meine Tochter heute Abend bei ihrer Oma, was zusätzliche Lesezeit bedeuten würde, aber heute Vormittag werden wir zunächst einkaufen und in den Wald fahren (mal schauen, ob wir Pilze entdecken – nicht, dass ich Pilze essen würde, aber ich finde Pilze an sich ziemlich toll, die unterschiedlichen Formen und auch den Geruch im Wald; nur in der Pfanne mag ich sie nicht).

In den letzten Tagen habe ich sogar ziemlich viel gelesen. Ich habe mich nämlich mal wieder richtig schön festgelesen (das kommt momentan durch Zeitmangel nicht so häufig vor und freut mich deshalb sehr) und den größten Teil von „Die Verlobten des Winters“, dem ersten Band der Reihe um die Spiegelreisende, gelesen. Und weil ich mich in der Welt und mit dem bunten Figurenreigen gerade so wohl fühlte, habe ich gestern gleich die Fortsetzung „Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ (Originaltitel: „Les Disparus du Clairedelune“) begonnen und bin bereits auf Seite 229. Natürlich liegt das auch daran, dass sich die Bücher zügig lesen lassen, schneller als ein Buch auf Englisch oder auch als ein sehr gemächlicher Roman wie „Quendel“ (auch das liegt als Option für das Wochenende bereit).

Übersetzt ist die Reihe, die Christelle Dabos geschrieben hat, aus dem Französischen. Französische Fantasy bekommt man in Deutschland ja leider nicht so häufig, und so hat es auch hier Jahre gedauert, bis die in Frankreich sehr erfolgreiche Reihe übersetzt wurde (auch die englische Übersetzung erschien erst kurz vor der deutschen). Ich hatte schon davon gehört, bevor die englische Übersetzung angekündigt wurde und war neugierig darauf, aber meine Französischkenntnisse reichen dafür leider bei weitem nicht aus.

Ganz kurz zum Inhalt. Die Welt ist in verschiedene Teile, Archen genannt, zerbrochen, auf denen Familien leben, die über verschiedene Kräfte verfügen. Ophelia kann zum Beispiel die Vergangenheit von Gegenständen „lesen“ und durch Spiegel reisen. Für eine arrangierte Hochzeit reist sie auf die Arche Pol und versucht sich dort am Hof zurechtzufinden, der von Intrigen und Illusionen geprägt ist. Trotz der Verlobungsgeschichte ist der Romantikanteil erfreulich gering, und die Welt ist voller hübscher Ideen und interessanter Figuren. Ich bin gespannt, wie lange ich noch beim selben Buch bleibe und melde mich später wieder 😉

16:45

Dem freien Abend steht nun nichts mehr im Wege. Bisher habe ich noch nicht viel gelesen, aber ich habe mich in meinem Buch inzwischen auf Seite 255 vorgearbeitet. Ophelias Familie ist angereist und wird zusammen mit Ophelia im Seebad Opalsand untergebracht. In der Himmelsburg dagegen verschwinden wichtige Gäste, die vorher Drohbriefe erhalten zu haben scheinen – genau wie sie auch Ophelia erhält. Gleichzeitig bekommt man nach und nach mehr Einblick in die Vergangenheit der Welt, die noch wichtig zu werden scheint.

Pilze haben wir gefunden, aber keine, die wir mitgenommen haben. Es war bestes Waldwetter und viele andere waren auch unterwegs, sicherlich auch viele geübte Pilzsammler, die schneller waren. Macht aber nichts, ich wollte die Pilze sowieso lieber anschauen 😉

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Wir haben inzwischen auch Mittag gegessen (einen dekorativen Kuchen kann ich heute leider nicht vorweisen), und ich werde mich jetzt mit einem Tee wieder nach Opalsand zurückziehen…

21:15

Ich habe eigentlich nichts Spannendes zu erzählen, wollte mich heute aber noch einmal melden. Ich stecke immer noch mittten in meinem Buch, inzwischen auf Seite 347. Es ist ein schöner zweiter Band, finde ich. Die Welt und die Geheimnisse werden größer, außerdem ist es immer noch erfreulich unromantisch. Und ich amüsiere mich sehr über Thorn, Ophelias Verlobten, weil er ausgerechnet Finanzverwalter und ein fürchterlicher Bürokrat ist und es solche Figuren einfach nicht so oft in Fantasybüchern gibt 😉

Mein Mann testet gerade zum ersten Mal die Switch auf einem großen Bildschirm – wir haben spontan beschlossen, uns doch mal ein Gerät mit HDMI-Anschluss zuzulegen (allerdings von bescheidener Größe, wohl so etwas, wie es sich andere Haushalte als Zweit- oder Drittgerät ins Schlafzimmer stellen, wenn man nach den Rezensionen urteilt…). Sieht schon ansprechend aus, nur würde dieses Zeldaspiel mehr Stunden verlangen, als ich gerade hineinstecken möchte.

Ich werde also noch ein wenig lesen (und wahrscheinlich das Buch heute auch nicht mehr wechseln – ich bin selbst gespannt, ob ich auch morgen noch dabei bleibe oder mir dann etwas anderes suche.

Sonntag, 11:30

herbstlesen9Ich habe heute bis halb neun geschlafen und seitdem einen sehr entspannten Vormittag genossen. Soeben haben wir bei einer Folge „Supernatural“ unser Frühstück genossen (wir sind als wahrscheinlich letzte Menschen unter denen, die die Serie verfolgen, immer noch in der 5. Staffel, aber arbeiten uns darin alle paar Monate mal ein Stückchen weiter vor – die heutige Folge war recht amüsant, es ging in eine psychiatrische Anstalt).

In „Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ bin ich ebenfalls weitergekommen, ich bin nun auf Seite 414. In den Fall der verschwundenen Würdenträger kommt Bewegung, Ophelia und ihre Begleiter (darunter der Minister für Stil und Eleganz) untersuchen gerade eine Manufaktur, in der bestimmte Sanduhren hergestellt werden. In der Buchführung gibt es Unstimmigkeiten, und ich bin schon gespannt, wie es nun weitergehen wird.

Später sind wir zum Mittagessen bei meiner Mutter eingeladen, aber im Laufe des Nachmittags werde ich wieder hier aktualisieren. Jetzt schaue ich aber erstmal bei den Mitlesern vorbei 🙂

20:00

Wir hatten einen schönen Nachmittag und da Oma und Enkelin dann noch ein Puppenspiel angeschaut haben, fand sich für mich genügend Lesezeit, um mein Buch zu beenden – das heißt, ich habe die über 600 Seiten an drei Tagen gelesen, was für mich ziemlich gut ist, zumal ich diese Fortsetzung ja direkt im Anschluss an den ersten Teil gelesen habe. Ich bin mit meinem Lesewochenende daher jetzt schon sehr zufrieden.

Nun weiß ich allerdings nicht so recht, ob es mir heute noch gelingt, mich auf ein anderes Buch einzulassen, weil ich doch noch ein wenig in der Welt der Archen gefangen bin. Bis zum dritten Band muss ich zum Glück nicht lange warten, er erscheint Mitte November – die Leseprobe habe ich vorhin schon geschmökert und mich über eine Übersicht aller 21 Archen gefreut, von denen ich die meisten noch gar nicht kenne. Auch in Band 3 wird mit Babel ein neuer Schauplatz besucht.

herbstlesen11

Heute gibt es vielleicht keine weitere Aktualisierung mehr, weil ich morgen leider wieder früh raus muss. Ich werde mich aber noch bei den Mitlesern umschauen und dann mal sehen, ob mich noch ein anderes Buch anspricht oder ob ich dann eher zu einem Spiel greife.

22:30

Doch noch ein kurzes Schlusswort: ich habe eine Lesepause gemacht, ein bisschen geschrieben, das abendliche Kapitel „Eine lausige Hexe“ vorgelesen (nicht in dieser Reihenfolge) und bin jetzt bereit für eine andere Geschichte 😉 Vor dem Schlafengehen lese ich noch ein paar Seiten in „The Merlin Conspiracy“, aber mehr als das wird es heute auch nicht mehr werden.

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[Herbstlesen im Oktober 2019] Wochenende 1

Oktober 5, 2019 at 09:59 (Aktionen)

Das traditionelle Herbstlesen startet wieder bei Konstanze und das Wetter könnte nicht passender sein: es regnet schon den ganzen Morgen und der Himmel ist grau. Bestes Lesewetter, finde ich – nicht so gut geeignet, um mit dem nicht-mehr-so-kleinen Mädchen Fahrradfahren zu üben (seit gestern ist sie sehr stolze Besitzerin ihres ersten eigenen Fahrrades). Gelesen habe ich heute morgen erst drei oder vier Seiten – für den Anfang habe ich zu „The Lost Magician“ von Piers Torday gegriffen, das 1945 in England spielt und ein paar Narnia-Assoziationen weckt; ich bin noch nicht allzu weit, aber bisher mag ich es. Die ganze Woche habe ich „The Radium Girls“ von Kate Moore gelesen (das habe ich dann gestern abend beendet) und brauche an diesem Wochenende definitiv etwas aufmunterndere Lektüre.

Allerdings werde ich tagsüber nur sporadisch lesen, abends wahrscheinlich mehr. Es gibt wie immer für das ganze Wochenende einen Beitrag, den ich aktualisieren werde. Ich freue mich schon auf die Beiträge der Mitleser und melde mich später wieder 🙂 Vielleicht bringe ich nachher ein Foto vom Spaziergang mit.

16:15

herbstlesen2 (2)Wie erwartet habe ich bisher eher kleine Leseeinheiten genossen – deshalb bin ich in „The Lost Magician“ noch kaum weitergekommen (ich hoffe, dass ich später noch etwas mehr dazu berichten kann), sondern mich erstmal durch diverse, von Konstanzes Neuzugängen inspirierte Leseproben geschmökert, was auch sehr unterhaltsam war!

„The Babysitters Coven“ war überraschend spaßig und auch „The Apprentice Witch“ liest sich gut an. Von der Smoke-Trilogie und dem Buch über Maud West habe ich, da die Leseproben ziemlich lang waren, nur jeweils ein Kapitel gelesen, fand diese aber auch vielversprechend. Mal schauen, ob das eine oder andere der Bücher irgendwann auch hier ins Regal wandern wird 😉

Unser Spaziergang mit Fahrrad war übrigens nicht ganz so erfolgreich. Ich fand das Wetter richtig schön und wäre gerne noch länger draußen geblieben, aber meiner Tochter wurde ziemlich schnell kalt, weshalb wir uns bald wieder auf den Rückweg machten. Zu Hause gab es dann eine heiße Schokolade zum Aufwärmen.

herbstlesen3 (2)

Zum Mittagessen gab es heute bei uns eine thailändisch inspirierte One Pot Pasta, die lecker war, und später habe ich mich mit Tee und Joghurt-Beeren-Guglhupf (der noch vom Donnerstag übrig ist) auf einem Tablett für ein paar ruhige Minuten davongeschlichen, während Mann und Kind durch das Wohnzimmer flitzten. Ich werde mich jetzt an eine kleine, überfällige Blogrunde machen.

herbstlesen (2)

21:45

Es wurde dann eigentlich erst gegen acht Uhr wirklich ruhig, aber wir hatten einen schönen Tag. Ich hatte den Brückentag frei und so ein langes gemeinsames Wochenende tut uns gut. In den letzten Stunden habe ich noch ein bisschen gelesen (wenn ich mich nicht von den kleinen Dingen ablenken ließ, die wir alle kennen).

Ich bin bei „The Lost Magician“ jetzt auf Seite 96 und habe gerade das Gefühl, Cybermen seien in Narnia eingefallen 😉 Da ihr euch Details zum Buch gewünscht habt, hier ein paar Stichworte.

Optisch ist das Hardcover richtig schön, mit einem Bild unter dem Umschlag (bei den Amazon-Bildern sieht man es gut). Über die Qualität der Bindung sprechen wir allerdings lieber nicht. Auf den ersten Seiten findet sich einer von mehreren Aktenauszügen, die sich durch das Buch ziehen. Er ist überschrieben mit „National Security Archives ~ Files released“ und spricht von einem „Magician Project“, das gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von Wissenschaftlern in die Wege geleitet wurde.

Die Protagonisten, vier Geschwister namens Simon, Patricia, Evelyn und Larry, die nach dem Krieg aus London fortgeschickt werden, bis ihre Eltern neuen Wohnraum finden können, werden von Professor Diana Kelly aufgenommen – der Leiterin des „Magician Project“, wie wir bereits wissen. Die Kinder finden in ihrem Haus eine Tür, die sie in eine Bibliothek führt, in der die Bücher nach drei Kategorien geordnet sind: „Read“, „Unread“, „Never Read“. Durch diese Bücher gelangt man in die phantastische Welt Folio – aber auch dort herrscht Krieg.

Ich finde es bisher sehr gut lesbar und atmosphärisch. Die Narnia-Parallelen sind gewollt und stören mich momentan nicht. Auch der Weltkriegshintergrund und das Regierungsprojekt interessen mich. Die Bibliothek dagegen hat mich noch nicht so ganz, ich hoffe, das wird nicht zu platt.

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Gerade war ich dann noch in der Badewanne. Da ich in die Badewanne nicht gerne Hardcover mitnehme, habe ich dort in „The Tomb of the Sea Witch“ weitergelesen. Das ist der zweite Band der Beaumont & Beasley-Reihe von Kyle Robert Shultz (außerdem wäre es doch langweilig, wenn ich heute nur ein Buch zeigen würde, oder?). Der erste Band, „The Beast of Talesend“, hat mir ziemlich gut gefallen und mich zum Lachen gebracht. Der zweite verspricht ebenso gute Unterhaltung. Märchenmotive spielen eine Rolle, aber es ist trotzdem mal etwas anderes (das Ever After ist hier schon eine ganze Weile her, so lange, dass die meisten Menschen gar nicht mehr daran glauben, dass es Magie jemals gegeben hat – man schreibt das 20. Jahrhundert E.A.) und vor allem mal von einem Mann geschrieben (das Genre scheint mir ziemlich frauendominiert). Momentan stecken Beasley, Crispin und Cordelia in der Warrengate Academy und versuchen eine Möglichkeit zu finden, Beasleys Fluch zu lösen, ohne aufzufliegen.

Übrigens habe ich mir, nachdem ich heute an mehreren Stellen auf Lockwood & Co gestoßen wurde, „Die raunende Maske“ bereitgelegt. Das liegt ohnehin auf meinem Herbststapel und – immerhin – das erste Kapitel habe ich auch schon vor einigen Tagen gelesen. Ich muss allerdings erst wieder richtig reinkommen; es ist schon länger her, dass ich „Der wispernde Schädel“ beendet habe. Vielleicht schaue ich morgen in das zweite Kapitel hinein 🙂

Sonntag, 11:00

herbstlesen1aGuten Morgen! Ich bin gegen halb acht aufgestanden, später waren wir zu dritt beim Bäcker und inzwischen haben wir in Ruhe gefrühstückt. Heute ist es kalt, aber trocken, und wir werden uns gleich auf den Weg machen, um einen weiteren Versuch mit dem Fahrrad zu starten.

Zum Lesen liegen die Bücher von gestern bereit, außerdem möchte ich heute „Meine Frau, die Hexe“ von Thorne Smith (aus der Bibliothek der phantastischen Abenteuer) beenden. Mir fiel vorhin ein, dass mir in dem Buch nur noch 15 Seiten fehlen, das sollte also kein Problem sein. Ich habe ganz schön lange dafür gebraucht, obwohl der Schreibstil mir sehr gefällt; die Geschichte ist nicht so ganz mein Ding (zu viel alkoholinduzierte Albernheiten). Vom Herbststapel habe ich außerdem „Unearthly Asylum“ bereitgelegt. Mal schauen, wozu ich am Ende greife 🙂 (Lockwood ist ja für heute auch ein Muss *g*)

16:00

Ich hoffe, dass ich später noch einige Bilder einfügen kann; das Internet ist heute ärgerlicherweise recht zickig. Insofern begnüge ich mich für den Moment mit einem kurzen Lebenszeichen 😉 Meine Lesezeit beginnt wieder erst etwas später am Tage – bisher habe ich noch nicht mal den Thorne Smith beendet und gerade erst ein Kapitel in „Unearthly Asylum“ gelesen.

Das ist die Fortsetzung von „Fiendish Deeds“. Ich habe den ersten Band nicht mehr so gut im Kopf, aber auf den Seiten, die ich vorhin gelesen habe, ist Joy in dem Anwesen ihrer Familie unterwegs und durchwühlt Truhen auf dem Dachboden auf der Suche nach hinterlassenen Schätzen verblichener früherer Bewohner, versucht, geheimnisvollen Phänomenen („Clouds of black smoke. Earsplitting bangs.“) auf die Schliche zu kommen und ist außerdem bemüht, die Menschen in Spooking davon zu überzeugen, dass ihr Lieblingsschriftsteller, der „The Compleat and Collected Works of E.A. Peugeot“ verfasste, von ihrer Heimatstadt inspiriert wurde. Hier erzählt der Autor etwas über die Trilogie.

Jetzt gibt es Mittagessen (schlicht: Kartoffeln mit Quark). Später mehr.

20:15

 

Ich kriege es immer noch nicht hin, Bilder hochzuladen – das einzige Foto heute gibt es also bei Instagram. Tut mir leid, falls es morgen besser wird, füge ich evtl nachträglich etwas ein.

herbstlesen1b

Unser Spaziergang war heute übrigens erfolgreicher – das Fahrradfahren wurde ausprobiert, scheint aber noch ziemlich fordernd zu sein, jedenfalls reicht die Geduld noch nicht weit. Trotzdem sind wir sehr stolz, wenn sie losstrampelt *lach* Heute abend habe ich zum Einschlafen das letzte Kapitel in „Eine lausige Hexe“ vorgelesen. Ich habe alle Worst Witch-Bände auf Englisch gelesen und lerne die Geschichte jetzt – zusammen mit meiner Tochter – zum ersten Mal auf Deutsch kennen. In den letzten Tagen musste ich ziemlich häufig wahlweise Maud, Mildred oder Frau Graustein spielen 😉 Anlass war übrigens die bei Netflix laufende neuere Serie, die ich erst kürzlich entdeckt habe (mir war nur die alte bekannt). Ich habe mich schon halb durch die erste Staffel geschaut und finde sie gar nicht schlecht.

Allein gelesen habe ich ein weiteres Kapitel in „Unearthly Asylum“ (der Gehilfe des Bürgermeisters ist ein ehemaliger Punkrocker, was ziemlich witzig ist; er war schon im ersten Band ein wichtiger Antagonist). Fun Fact: die Reihe habe ich ursprünglich aufgrund des Covers von Nicoletta Ceccoli entdeckt.

In der Badewanne hatte ich wieder „The Tomb of the Sea Witch“ dabei – Nick Beasley versucht, einen bunten Haufen („the Mythfits“) Studenten in „Mundane Survival“ zu unterrichten. Da sie nicht in der Lage sind, auch nur fünf Minuten ohne Magie zurechtzukommen, gibt es extra Unterricht darin, im Fall der Fälle unter Menschen zurechtzukommen.

Oh, und in „The Lost Magician“ habe ich ebenfalls einige Seiten gelesen. Die Kinder sind den Cybermen Silbersoldaten der Unreads vorerst entkommen und sind mit drei recht vertraut erscheinenden Bären in deren Häuschen untergetaucht. Übrigens fand ich es vor kurzem ziemlich schwierig, das Goldlöckchenmärchen zu finden, obwohl ich wirklich viele Märchenbücher besitze – erst seit kurzem ist ein Buch mit englischen Märchen darunter, das Goldlöckchen enthält.

Momentan fühle ich mich mit allen drei Büchern wohl und hoffe, dass ich den Abend noch ein wenig nutzen kann. Allerdings schaffe ich es jetzt erst zu einer Blogrunde, die wohl ein wenig Zeit in Anspruch nehmen wird…

20:45

Vorhin vergessen: „Meine Frau, die Hexe“ habe ich beendet, so wie ich es mir vorgenommen hatte. Hm. Ich möchte es eigentlich nicht behalten und habe es zu den aussortierten Büchern gelegt, die irgendwann zu Momox oder Rebuy wandern. Damit ist allerdings auch die Entscheidung getroffen, dass ich von der Bibliothek der phantastischen Abenteuer, die momentan komplett in meinem Regal steht, nicht alle behalten werde, sondern wirklich nur die, die mir gefallen (bisher habe ich etwa fünf Bücher der Reihe tatsächlich gelesen, aber das wird schon – als nächstes habe ich etwas von Patricia Wrede herausgefischt, „Schattenzauber“, womit ich hoffentlich besser zurecht komme).

herbstlesen1c

Lockwoods Zeit kommt hoffentlich im Laufe des Abends noch 😉 Morgen kann ich zum Glück (jedenfalls theoretisch, das Kind ist ein unberechenbarer Faktor) bis um sieben schlafen, also muss ich nicht zu früh schlafen gehen.

Montag, 7:30

Es geht wieder! Lockwood war gestern dann doch noch nicht dran – ich bin bei „The Tomb of the Sea Witch“ geblieben (viel Zeit war nach einer kleinen Blogrunde auch nicht mehr). Ich mag es. Es bringt mich zum Lachen.

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