Sommerlicher Lesetag

Juni 25, 2017 at 08:54 (Aktionen)

Heute lese ich zusammen mit der Winterkatze, weil so ein Lesetag ab und an einfach sein muss; vielleicht schließt sich ja auch spontan noch jemand an? Ich habe heute vom Lesen abgesehen nichts Bestimmtes vor, kann es mir also – soweit das kleine Mädchen mitmacht – ganz gemütlich machen.

Momentan weiß ich noch nicht, zu welchem Buch ich (zuerst) greifen werde. In den letzten Tagen war mir eher nach ausmalen (im Jasmine Becket-Griffith Coloring Book, irgendwann zeige ich mal die Sammlung) und Serie gucken (ein wenig Doctor Who, immer noch Staffel 9, weil sich die Folgen mit Capaldi ein bisschen dahinschleppen – die Nostalgie hat mich dann zurück zu Jack Harkness und damit auf den Gedanken, doch endlich mal Torchwood anzusehen, gebracht).

Mann und Kind sind jetzt zum Spaziergang aufgebrochen, und ich werde jetzt frühstücken. Vielleicht lese ich dann in „White Night“ weiter, dem 9. Band der Harry Dresden-Reihe von Jim Butcher. Seit den ersten Bänden hat sich die Reihe wirklich gemacht und es macht Spaß, nach einer längeren Pause wieder in Chicago mit dem Magier zu ermitteln 🙂

12:15

Ich habe wie geplant ein paar kurze Kapitel in „White Night“ gelesen und bleibe, denke ich, später auch noch dabei. Harry versucht vermeintliche Selbstmorde in Chicago aufzuklären, wobei eine ihm sehr nahestehende Person immer mehr in Verdacht gerät… Nach acht Bänden der Reihe ist viel passiert, und zwischen Harry und seiner Umwelt sind viele Verflechtungen und gemeinsame Erlebnisse entstanden, deshalb möchte ich zum Plot gar nicht mehr sagen. Das Gleichgewicht zwischen humorvollen und ernsthaften Szenen funktioniert für mich seit einigen Bänden wirklich gut, und so kann ich die Geschichte gerade sehr genießen.

Außerdem habe ich das Kapitel zum 13. Jahrhundert in meinem aktuellen Sachbuch beendet. „Zeiten der Erkenntnis“ geht von der sehr spannenden Frage aus, in welchem Jahrhundert die Menschheit die größten Veränderungen erlebt hat – eingeschränkt auf die westliche Welt zwischen dem 10. und 20. Jahrhundert. Der Autor hat festgestellt, dass viele, die er zu diesem Thema befragte, direkt an das 20. Jahrhundert dachten, und hinterfragt das. Ian Mortimer geht davon aus, dass die Annahme, Veränderungen seien in früheren Jahrhunderten kaum spürbar gewesen, nicht korrekt ist, und das ist auch meine Vermutung.

Für mich sind die ersten Kapitel sehr interessant, weil ich mich mit mittelalterlicher Geschichte nur sehr wenig auskenne (mich interessiert ja besonders das lange 19. Jahrhundert) und es mir schwerfallen würde, zum Beispiel die Veränderungen im 11. Jahrhundert zu identifizieren. Im Kapitel zum 13. Jahrhundert waren Dinge wie Reisen, Handel und Verrechtlichung Thema. Die Ausgangsfrage ist übrigens ein tolles Diskussionsthema! Für welches Jahrhundert der Autor sich entscheidet, erfahre ich erst am Ende, und ich werde nicht spicken 😉

Das dritte Buch auf dem Bild ist „Das kleine Volk“ (Originaltitel etwas weniger märchenhaft: „The Various“), das ich in letzter Zeit ein bisschen nebenbei lese. Es ist der erste Band einer Trilogie, die ich bereits kenne, wobei ich nicht ganz sicher bin, ob ich bis zum Schluss dabei geblieben bin. Bei einem Bibliotheksbuch bin ich jedenfalls wieder darauf gestoßen und habe mir alle drei noch einmal für’s Regal besorgt.

Sie richten sich eher an jüngere Jugendliche, sind aber sehr ruhig erzählt und handeln von gar nicht typischen kleinen Wesen, und beim Anlesen in der Bibliothek hatte ich den Eindruck, dass ich die Geschichten heute lieber mögen könnte als damals. Ich bin gespannt, ob sich das bestätigt. Bisher finde ich „Das kleine Volk“ jedenfalls sehr angenehm.

18:15

Ich habe mal hier, mal da weitergelesen und zwischendurch beobachtet, wie das kleine Mädchen Tretautofahren lernt 😉 Der Rest vom Grießguglhupf ist nicht besonders ansehnlich, aber lecker. Und für die Badewanne und danach habe ich mir spontan „Totenstimmen“ mitgenommen, der dritte Teil einer Reihe um eine Friedhofsrestauratorin und ihre Geister. Ich weiß noch, dass ich den Reihenauftakt sehr mochte. Band 2 hat leider ein größeres Gewicht auf Amelia Grays Liebesleben gelegt. Band 3 fängt wieder so an und liest sich auch gerade etwas bemüht, aber vielleicht wird das noch.

Harry Dresden hat es inzwischen zur Konfrontation mit der oben erwähnten Person geschafft. Die Szene ist noch nicht zuende, aber es gilt, diverse Missverständnisse und falsche Annahmen zu klären. Darin lese ich in den nächsten Stunden auf jeden Fall noch weiter. Ein paar Neugierseiten habe ich außerdem in John Connollys „The Killing Kind“ weitergelesen… – Auch hier ein Ermittler in den USA, mit dem einen oder anderen potentiell übernatürlichen Element, aber eher im Thrillerbereich angesiedelt, sehr dunkel, sehr gut.

21:30

Ich denke, das wird für heute die letzte Aktualisierung hier, auch wenn ich noch weiter lesen möchte. Seit vorhin habe ich eine weitere Blogrunde gedreht, eine Folge der Sarah Jane Adventures geschaut (Torchwood muss ja erst hier ankommen…), Harry Dresden noch ein wenig begleitet (der gerade in einem sehr klassischen Kampf gegen jede Menge Ghule steckt) und mich mit meinem Smartphone rumgeärgert, das mich gerade keine Nachrichten mehr verschicken lässt.

Es war schön, wieder mal mit euch zusammen zu lesen! Die nächsten Lesesonntage sind ja schon in Planung, also wird die Durststrecke wohl nicht wieder so lang werden 😉

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Lesetag Ostermontag 2017

April 17, 2017 at 11:16 (Aktionen)

Die Winterkatze und Natira lesen schon seit Freitag gemeinsam und nutzen das ganze Osterwochenende. Ich schließe mich nur heute an, freue mich aber schon, endlich wieder an einem Lesetag teilzunehmen 🙂 Bisher habe ich zwar noch keine Zeile gelesen, aber ich bin startbereit, denn ich habe gefrühstückt und ein paar Minuten Pokemon Sonne gespielt (nach mehrwöchiger Abstinenz habe ich gestern wieder damit begonnen – meine Schwester hat es nämlich auch und bei Familienzusammenkünften kann man sich schön gegenseitig zum Weitermachen motivieren).

Mann und Kind sind gerade noch unterwegs und spazieren tapfer durch das regnerische Wetter. Ich werde gleich eine kleine Runde zu den Mitlesern drehen und dann überlegen, was ich lesen möchte. Mein Lesestapel ist zwar seit dem Start im Oktober etwas zerfasert, aber immer noch funktionsfähig. So sieht er momentan aus und daraus werde ich heute also meine Bücher auswählen:

„Complete Etiquette for Ladies“ ist eigentlich gar kein SuB-Buch, dafür habe ich „Sophie im Narrenreich“ auf dem Bild vergessen 😉 Momentan komme ich am schnellsten in „Once upon a Time in the North“ (einer Novelle aus dem „Dark Materials“-Universum), „Nevermore“ (dem ersten Roman zur Serie „Supernatural“) und „Ohne mich, Jeeves“ voran, aber das kann sich schnell wieder ändern. Mal sehen, welches Buch es wird – ich melde mich später wieder 🙂

14:30

Das kleine Mädchen hat sagenhafte 30 Minuten Mittagsschlaf gemacht, in denen ich immerhin ein Kapitel in „Nevermore“ gelesen habe. Zur Serie gibt es mehrere Romane, die wie Einzelfolgen ohne viel Metaplot funktionieren. Momentan schauen wir die fünfte Staffel, in der es vorrangig um die großen Entwicklungen geht – die urban legend-Folgen der ersten beiden Staffeln vermisst man da mitunter schon, was ein Grund für mich war, die Romane zu testen.

„Nevermore“ spielt zwischen zwei Folgen der zweiten Staffel, ist leichte Unterhaltung und bietet etwas Abwechslung, denn die Brüder sind in New York unterwegs. In der Serie sind die Schauplätze oft kleinere Orte, was viel zum Flair beiträgt, aber in der Großstadt haben sie mit Dingen zu kämpfen, die ihnen üblicherweise nicht begegnen – verstopfte Verkehrsadern, Parkprobleme und die NYPD 😉 Der Slang ist anstrengender zu lesen als zu hören, dafür mag ich die Grundidee um rituelle Morde nach dem Vorbild diverser E.A. Poe-Geschichten. Und ich glaube, sogar einen kleinen Harry Dresden-Verweis entdeckt zu haben („a woman in Chicago named Murphy“, als es um ein Netzwerk von Polizisten geht, die sich mit dem Übernatürlichen auskennen).

Zwischendurch habe ich mich wieder für einige Minuten zu Pokemon Sonne hinreißen lassen, aber jetzt wird weitergelesen 🙂

20:00

Ich habe „Nevermore“ weitergelesen. Mir fehlen nun noch knapp 100 Seiten bis zum Schluss, und die Brüder haben sich auf den Weg gemacht, um einen weiteren Mord zu verhindern. Ich finde es angenehm, dass ich die Figuren auch wiedererkenne, auch wenn natürlich ein Autor seine eigene Sicht auf diese mit einbringt. Romane zu Serien sind ja allgemein ein eher schwieriges Thema, aber „Nevermore“ unterhält mich weiterhin recht gut – ich kann es mir wirklich als eine Art Folge, die nicht verfilmt wurde, vorstellen.

In der Badewanne habe ich zu „Ohne mich, Jeeves!“ gewechselt. Im Original ist das wohl der achte Roman um Bertie Wooster und seinen Butler Jeeves, für mich ist es aber erst das zweite Buch von P.G. Wodehouse. Die Geschehnisse sind abgeschlossen, aber hin und wieder werden mir unbekannte, frühere Ereignisse erwähnt. Es ist wahrscheinlich empfehlenswert, Wodehouse auf Englisch zu lesen, aber auch auf Deutsch kann ich die Romane genießen, zumal das Englische wohl einige nicht ganz leicht verständliche Nuancen aufweist. Ich spiele mit dem Gedanken, sie mir zu einem späteren Zeitpunkt ergänzend noch auf Englisch anzuschaffen. „Ohne mich, Jeeves!“ heißt im Original „Joy in the Morning“ und stünde bei Interesse hier zum Reinhören bereit.

Verschiedene ungünstige Verwicklungen plagen Wooster, der sich derzeit plötzlich und sehr unwillkommen in einer Verlobung wiederfindet. Ich bin gespannt, auf welche Ideen zur Rettung Jeeves verfallen wird! Kennt ihr Wodehouse? Für Freunde des skurrilen, englischen Humors und des edwardianischen Settings sind seine Romane einen Blick wert.

Ich werde mich noch einmal bei den Mitlesern umsehen und dann, wie ich es Natira zugesichert habe, auf jeden Fall noch ein paar Seiten in Philip Pullmans „Once Upon A Time in the North“ lesen 🙂

23:00

Dies wird die letzte Aktualisierung für heute; danach lese ich noch ein paar Seiten in Ruhe, bis das Bett ruft. Wie versprochen habe ich – neben „Nevermore“ (da ich mich langsam dem Ende nähere, möchte ich es nun auch gerne demnächst auslesen) – in Pullmans Novelle gelesen.

„Once Upon A Time in the North“ hat gut 100 Seiten und ist ein Prequel zur mit „Der goldene Kompass“ beginnenden Trilogie. Die Ausstattung gefällt mir sehr gut – das Büchlein hat ein kleineres Format, ist illustriert und beinhaltet auch noch das Spiel „Peril of the Pole“, das auf dem Bild zu sehen ist.

Es geht um Lee Scoresby und dessen erste Begegnung mit dem Bären Iorek Byrnison. So weit bin ich noch nicht; ich habe Lees Landung im arktischen Novy Odense und seine ersten Schritte in der Stadt verfolgt. Dort halten sich auch Bären auf, die aber nicht besonders wohlgelitten sind. Gerade habe ich von einer Konfrontation mit einem Kandidaten für das Bürgermeisteramt gelesen. Bisher finde ich alles sehr nachvollziehbar und gut beschrieben und freue mich über die Rückkehr in Pullmans Welt 🙂

Der Lesetag heute war schön und ich hoffe, dass es bald wieder einen geben wird.

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Arianas Adventslesen 2016 – 4. Advent

Dezember 17, 2016 at 14:30 (Aktionen)

Schon ist der vierte Advent (und fast der Abschluss von Arianas Adventslesen) – trotzdem kann hier erst jetzt, nachdem wir geheiratet haben, der Blick wirklich auf das Weihnachtsfest gerichtet werden. Danke für eure Glückwünsche in den Kommentaren! Es war alles etwas turbulent, aber wir hatten tatsächlich eine schöne Feier und sogar ein paar Sonnenstunden. Kalt war es natürlich, und ich werde in den nächsten Tagen merken, ob die fast überstandene Erkältung zurückkommt.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche dafür kaum, was wohl verständlich ist. Ich hatte so viel im Kopf, dass es mir schwerfiel, mich auf Geschichten einzulassen. Ich habe mich weiter mit dem Planerkram beschäftigt, ein paar Stifte und Stempel besorgt und endlich mal die Tinte per Converter in meinen Füller eingefüllt, was ich schon seit Monaten machen wollte.

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Letztlich habe ich am ehesten in meinem Sachbuch „Der taumelnde Kontinent“ weitergelesen und stecke im Kapitel zum Jahr 1906, taste mich aber jetzt wieder an „A Boy Called Christmas“ heran.

Zwischendurch hatte ich einen kleinen Hänger, als Nikolas in den Norden reist und ein Rentier trifft. Erst die Ankunft in Elfhelm und die Geschehnisse dort haben mich wieder mehr fasziniert. Insgesamt ist das Buch bisher ein schönes Weihnachtsmärchen, und es macht Spaß, die verschiedenen Attribute von roter Mütze bis zum fliegenden Schlitten zu suchen, die zum Weihnachtsmann gehören und die nach und nach eingebunden werden.

Eine weihnachtliche Sache gab es noch: ich habe mir mehrere Storyworld-Kartensets gekauft, und eines davon ist ein Weihnachtsset. Falls ihr die Storycubes kennt – das funktioniert so ähnlich. Anhand der oft märchenhaften Motive auf den Karten kann man gemeinsam Geschichten erzählen, aber man könnte sie auch allein als Inspiration fürs Schreiben nutzen. Im Grundset sind 40 Karten und ein Büchlein mit verschiedenen Anregungen zur Nutzung enthalten. Ich finde die Bilder ganz überwiegend ziemlich schön. Sie sind so detailliert, dass wirklich schnell Ideen für eine Geschichte im Kopf entstehen, und wem das nicht reicht, der kann nach den Verbindungen zwischen den Karten suchen oder die Rückseite nutzen, auf der sich eine kurze Beschreibung und drei Fragen zur Karte finden (wenn ihr das Photo vergrößert, könnt ihr das für eine Beispielkarte auch lesen).

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Ich könnte mir vorstellen, dass es in kommenden Jahren Spaß macht, sich gemeinsam ein Märchen oder eine Geschichte zu Weihnachten zu erzählen, wenn meine Tochter sprechen gelernt hat 🙂 Ansonsten nutze ich sie eben selbst.

Heute und morgen habe ich nichts geplant außer mich auszuruhen, ich werde dann also gleich mal zu „A Boy called Christmas“ greifen… und die heutige Geschichte im Advents-LTB lesen 😉

19:30

Ich durfte mich heute ein wenig zurücklehnen und habe „A Boy called Christmas“ beendet 🙂 Es war auf jeden Fall eine Geschichte, die gut zu Weihnachten passt. Im Gedächtnis bleibt mir definitiv die Truth Pixie, die eine äußerst irritierende Freude daran hat, wenn sie Köpfe explodieren lassen kann… Weil an den vergangenen Wochenenden die Frage aufkam, ob das nun ein Einzelband ist: Es gibt ja nun noch „The Girl who saved Christmas“, aber „A Boy called Christmas“ kann als abgeschlossene Geschichte, wie der Jungle Nikolas zum Weihnachtsmann wird, gelesen werden. Auf der letzten Seite geht es dann um das Mädchen Amelia, die ein Weihnachtsgeschenk öffnet, und diese Amelia ist die Protagonistin des zweiten Buches. So hängen die beiden Geschichten wohl zusammen, müssen aber nicht beide gelesen werden.

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Heute zum Tee haben wir uns übriggebliebene Hochzeitstorte und Winterdarjeeling mit Kakaoschalen und Orangen schmecken lassen. Ansonsten steht nun auch endlich ein Tag fest, an dem ich mit einer Freundin den Weihnachtsmarkt besuchen werde – es klappt erst am Tag vor Weihnachten, aber hey, Hauptsache, es wird noch etwas! Und ich finde, eine Dezemberhochzeit ist eine gute Ausrede 😉

Neu auf meinem Lesestapel für das gelesene Buch ist nun „Die Tote von Charlottenburg“, das ich schon irgendwann im Sommer begonnen und dann erst einmal liegengelassen hatte. Der Krimi spielt 1923 und führt Kommissar Leo Wechsler diesmal ins Krankenhausmilieu. Ich nehme an, dass Euthanasie eine Rolle spielen wird, zumal schon medizinische Versuche angesprochen wurden. Historische Krimis lese ich im allgemeinen wesentlich lieber als Thriller, und in dieser Reihe habe ich mich nun schon bis zum dritten Band vorgearbeitet.

Weiterhin steht noch „Die silberne Königin“ auf dem Programm. Ina hat es schon gelesen und ich bin etwa bei zwei Dritteln. Ich kann die negativen Reaktionen auf die zweite Hälfte gut verstehen – ich bin auch nicht begeistert davon, dass sich das schöne Setting gerade auf ein Kammerspiel mit zwei nicht allzu interessanten Figuren reduziert hat und die Geschichte mehr oder weniger auf die alte Liebesgeschichte zwischen der Streberin und dem Bad Boy hinausläuft, um es überspitzt zu sagen. Es gibt aber weiterhin schöne Elemente und immer wieder auch sehr stimmungsvolle Sätze. Mal schauen, wie mir der Rest gefällt…

Momentan möchte ich aber eigentlich noch nicht gleich wieder zum Buch greifen, sondern im Internet herumstöbern, um Youtube-Hintergrundgerede und SuB-Übertragung für 2017 weiterzuführen. Aber der Abend hat ja gerade erst begonnen 🙂

Sonntag, 13:15

Gestern abend habe ich dann tatsächlich nur noch wenig gelesen – genau genommen ein paar Seiten in Diana Wynne Jones‘ „The Pinhoe Egg“, dem letzten Chrestomanci-Band -, aber ich habe die entspannten Stunden trotzdem sehr genossen. Unter anderem habe ich entdeckt, dass eine Booktuberin, die ich mag, ihre Videos wieder verfügbar gemacht und neue gedreht hat. Danach musste ich dann gleich noch weiteres zum Thema #victober sichten (ich muss über den dazugehörigen Tag nachdenken). Und hier kam ich auf „Little Nemo“, eigentlich Comics, aber auch ein Film. Kennt das jemand von euch? Ich bin sehr neugierig darauf geworden.

Ich merke, dass ich jetzt die Hektik der vergangenen Wochen hinter mir lassen kann, zumal mein Mann (ich muss mich noch daran gewöhnen 🙂 ) für den Rest des Jahres nicht mehr arbeiten gehen muss.

Gerade sind Mann und Kind zum Spaziergang aufgebrochen, und ich will mich gar nicht so lange mit dem Schreiben aufhalten, sondern mich lieber noch ein wenig dem Lesen widmen (die Bücher bleiben aktuell). Ich melde mich aber später wieder!

18:30

Wir haben uns heute einen Rehbraten zum 4. Advent gegönnt (eignete sich nicht so gut für ein Photo, aber der Geschmack zählt ja), das Baby hat quasi Apfel-Zimt-Porridge zum Nachmittag bekommen. Der abendliche Versuch, ihr mit den neuerstandenen „Christmas Tales“-Karten eine Geschichte zu erzählen, scheiterte daran, dass sie Bauchweh hatte – so ist das halt 😉

Theoretisch hätten wir heute zum Tee Plätzchen gegessen, aber da immer noch ein wenig Kuchen von der Hochzeitsfeier da war, hat uns der gereicht. Ich hätte euch gerne etwas mehr weihnachtliche Bilder gezeigt, aber diesen Dezember war das eben etwas sekundär, zumal ich die Wohnung auch nicht dekoriere. Aber ich habe wider Erwarten die drei Bücher, die ich im ersten Adventslesebeitrag vorgestellt habe („Weihnachten bei den Elchen“, „Christmas Stories“ und „A Boy called Christmas“), beendet und mir so ein wenig Weihnachtsstimmung verschafft.

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Meine freie Nachmittagsstunde habe ich dann doch überwiegend mit der Blogrunde verbracht, aber im Laufe des Tages habe ich trotzdem einige Seiten in „Die silberne Königin“ geschafft.

Ich mag die Liebesgeschichte leider gar nicht und finde sie so widersinnig wie kitschig. Vielleicht ist das aber auch nur mein Problem; ich finde Romanzen in Büchern oft irgendwie unnötig – einer der Gründe, warum ich Kinderbücher mag. Außerdem ärgere ich mich über gewisse Glasfüße, da sie mich unheimlich an Ali Shaws „Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ erinnern (ein Buch, das ich sehr mochte). Von der Meckerei abgesehen liest sich das Buch aber immer noch weitgehend schön, auch durch das eingefügte Märchen.

Oh, und wir haben gerade einen Teil des Hochzeitsgeldes in einen New 3DS XL investiert. Zwar besitzen wir einen 3DS XL, aber ab und an würden wir eben gerne auch mal parallel spielen… 🙂

23:30

Ich habe zwar nicht viel mehr zu berichten, möchte mich aber doch nicht sang- und klanglos aus dem Wochenende verabschieden. Vielleicht gibt es ja noch einen Beitrag (ich weiß nicht, wie das so gedacht ist, an sich endet das Adventslesen ja erst zu Weihnachten), aber falls nicht, bedanke ich mich an dieser Stelle schon mal bei Ariana für die Organisation und allen Mitstreitern. Das Herbst- und das Adventslesen gehören für mich zum Jahresende hin schon richtig dazu, und ich bin sehr froh, dass beides auch in diesem Jahr wieder zustande kam.

In „Die silberne Königin“ fehlen mir nun noch knapp 100 Seiten. Ich kann mir gar nicht recht vorstellen, was auf so vielen Seiten noch geschehen könnte, aber das wird sich zeigen. Jedenfalls möchte ich es in den nächsten Tagen beenden und kann dann auf eine ganz gute Adventslesebilanz blicken 🙂

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Arianas Adventslesen 2016 – 3. Advent

Dezember 10, 2016 at 11:04 (Aktionen)

advent_2014Mal sehen, ob wir an diesem Samstag wieder eher wenige Mitleser sind – einige schließen sich erst am richtigen Adventssonntag an, aber ich möchte auch heute den Wochenendbeitrag für das Adventslesen bei Ariana schon jetzt starten 🙂 Die Weihnachtsstimmung kommt dadurch, dass die Hochzeitsvorbereitungen immer noch den Großteil der Energie in Anspruch nehmen, erst langsam herangekrochen.

Am Dienstag hat uns ein Nikolauspäckchen erfreut, und ich habe mit „Weihnachten bei den Elchen“ und den „Christmas Stories“ bereits zwei passende Bücher beendet (in beiden hatte ich nicht mehr sehr viel zu lesen). Davon abgesehen ärgert mich immer noch die Erkältung, weshalb ich mir für heute einen Ruhetag im Bett ausgebeten habe. Mal sehen, wie gut das funktioniert, aber wenn ich mich über’s Wochenende nicht erhole, wird es vor der Hochzeit gar nichts mehr.

Zur Einstimmung ein Nikolausbild – später mehr 🙂

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Gerade lese ich übrigens eher unweihnachtlich den zweiten Teil der „Land of Stories“-Reihe („The Enchantress Returns“), auf das ich gestern plötzlich richtig Bock hatte. Mir fehlen nur noch 60 Seiten, also könnte es sein, dass ich es heute fertig lese. Andererseits spielt die Reihe in einer Märchenwelt, und der Winter ist für mich auch immer die schönste Zeit, um Märchen zu lesen. Geht euch das auch so?

19:15

Den Tag habe ich tatsächlich überwiegend allein im Schlafzimmer verbracht. Vor allem das Schweigen hat meiner Stimme gut getan. Hoffentlich kann ich mich morgen auch wieder ein, zwei Stunden zurückziehen. Und zum Lesen war die Zeit auch schön – ich habe „The Enchantress Returns“ beendet. Der Handlungsstrang ist damit erst einmal beendet. Ursprünglich waren auch nur zwei Bände angedacht, inzwischen ist der Stand, dass es sechs werden. Der Autor Chris Colfer ist offenbar vielen als Schauspieler bekannt; mir nicht, ich hab die Reihe einfach irgendwann im Buchladen entdeckt und mochte die Illustrationen 😉

Später habe ich noch zu „Ghost Town“ gegriffen und bin ordentlich vorangekommen. Mir fehlen noch 80 Seiten, auch hier ist also ein Ende in Sicht 🙂 Dabei handelt es sich übrigens um den neunten Teil der Morganville Vampires, einer meiner liebsten Vampirreihen (ja, die lese ich immer noch weiter, auch wenn der Trend lange vorbei ist) mit einer Protagonistin, die ich wirklich mag, was leider im YA-Bereich nicht so häufig vorkommt.

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Weihnachtsflair versprühen gerade nur die Plätzchen, die uns von familiärer Seite in großzügiger Menge geschickt wurden 🙂

Sonntag, 18:15

Gut, dass ich gestern schon begonnen hatte – heute habe ich nämlich lesetechnisc nicht so unheimlich viel beizusteuern. Statt weihnachtlicher Besinnlichkeit tollt hier eher der Putzteufel durch die Wohnung. Zum einen müssen wir alles für die Hochzeit einigermaßen auf Vordermann bringen, zum anderen ist bei mir das Ende des Jahres oft eine Zeit, in der ich am liebsten umräumen, neu gestalten und aussortieren möchte.

Ansonsten bin ich heute nicht wirklich in Leselaune und habe stattdessen Stempelzeug für mein Bullet Journal bestellt (ein neues Thema für mich). Ich nutze das nun seit Juni und finde es sehr praktisch (allein die Liste, auf der ich alle Passwörter gesammelt habe, die man nur einmal im Jahr braucht), alles in einem zu haben. Allerdings fehlt gerade in den hektischsten Zeiten, in denen man die Organisation am meisten benötigt, die Muße zum Eintragen. Gestern erst habe ich die Übersicht für den Monat Dezember gemacht, und heute werde ich diese Seite abschließen und mich noch der nächsten Woche im Detail widmen. Dazu gehört zum Beispiel auch die Essensplanung… Außerdem bin ich dabei, meinen SuB für 2017 zu übertragen und die Neuerscheinungsliste zu füttern, und werde mir dazu ein paar Youtube-Videos anschauen 🙂

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Ich schreibe gerne mit der Hand, und in diesem Jahr hat es mir auch sehr viel Spaß gemacht, das Zeichnen wiederzuentdecken. Wahnsinn, wieviele Stifte und Krimskrams sich durch das Bullet Journal und die Malbücher angesammelt haben!  Soviel zu meiner (geplanten – der Babyfaktor ist wie immer unsicher) Abendgestaltung, aber erst einmal schaue ich endlich bei allen Mitlesern vorbei.

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Arianas Adventslesen 2016 – 2. Advent

Dezember 3, 2016 at 11:29 (Aktionen)

Der 2. Advent naht, und damit auch das zweite Adventslesewochenende bei Ariana 🙂

So richtig weihnachtlich fühlt es sich hier immer noch nicht an, zumal ich mich erkältet habe und die vergangene Nacht reichlich durchwachsen war. Mein Morgen startet daher mit schnödem Kamillentee… Allerdings: mit dem 1. Dezember begann zum einen die Zeit des Winterstapels, von dem ich als erstes „Die silberne Königin“ begonnen habe (einige Kapitel habe ich bereits gelesen, gerade wird wieder einmal ein Märchen erzählt – mehr zum Buch später), zum anderen habe ich auch die ersten Türchen meiner Adventskalender geöffnet. Ich bin ein Adventskalenderhamster und habe in den letzten Jahren immer mehrere gehabt. Nachher oder morgen werde ich ein Bild machen 🙂

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Das Lesezeichen auf dem Photo ist recht neu und passt für mich auch gut zum Winter. Ich mag es, mir Lesezeichen mehr oder weniger passend zum Buch auszusuchen.

Dieses Wochenende ist ruhiger als das letzte, aber im Lauf der Woche wurden wir für heute Nachmittag noch zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Ich freue mich darauf, weil wir diese Seite des Freundeskreises nicht allzu oft sehen, will aber sonst versuchen, mich heute und morgen wenigstens ein bisschen zu regenerieren.

20:15

Die Geburtstagsfeier war sehr schön, auch wenn meine Stimme nun fast ganz weg ist. Aber Gespräche mit Freunden sind das wohl wert 🙂 Es war wegen der kurzfristigen Ankündigung eine sehr kleine, aber umso gemütlichere Runde. Und auch wenn ich keine Feuerzangenbowle trinke: es macht viel Spaß, bei der Herstellung anwesend zu sein.

Der nächste Kamillentee zieht schon, und in Kürze werde ich mich auch noch mit einem Buch in die Badewanne verkrümeln…

Auf der Fahrt habe ich ein Kapitelchen in Enid Blytons „Christmas Stories“ gelesen, die ich letzte Woche schon gezeigt habe (ich besaß zuerst das ebook; in dem lese ich unterwegs weiter, zuhause im Printbuch). Es ging unter anderem um die Ursprünge von Weihnachtskarten, Plum Pudding und Mince Pies. Außerdem konnte ich tagsüber ein kleines Kapitel in „A Boy Called Christmas“ zwischenschieben, aber mehr war noch nicht dran. Bevor ich noch ein wenig lese, schaue ich aber erstmal, ob sich heute außer Ina eigentlich noch jemand angeschlossen hat…

22:00

Die Badewanne hat mich schön aufgewärmt, aber danach habe ich auch festgestellt, wie müde ich erkältungsbedingt doch schon bin. Nach zwei Kapiteln in „Die silberne Königin“ habe ich auch erstmal wieder aufgehört, noch ein wenig Pokemon (ich hänge Jahre hinterher und spiele gerade mal Pokemon Schwarz) gespielt und werde mich jetzt so langsam zurückziehen. Drückt mir die Daumen für einen ungestörteren Schlaf als letzte Nacht…

Zum Buch wollte ich noch anmerken, dass ich die Kombination aus Chocolaterie und ewigem Winter sehr stimmungsvoll finde (ersterer Aspekt erinnert mich gerade ein wenig an „Meleons magische Schokoladen“). Emma und ihr hartes Leben im kalten Winter auf der einen Seite, die behagliche Wärme im Laden und die märchenhaften Geschichten auf der anderen Seite. Da ist die Rede von Frostprinzen und Kristallmädchen, und ich bin schon gespannt, wohin das alles noch führen wird.

Sonntag, 10:45

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Hier der versprochene Blick auf meine diversen Adventskalender… Ein Päckchen ist selbstgemacht, wie man sieht – mein Freund und ich schenken uns in diesem Jahr Adventskalender anstelle von Weihnachtsgeschenken. Allerdings ist das möglicherweise etwas ausgeartet (wir sind wohl nicht so gut darin, Kleinigkeiten einzukaufen).

Ansonsten habe ich (nun schon zum dritten Mal) diesen Rezeptkalender, ein Weihnachtslabyrinth und das LTB Advent (im letzten Jahr gab es das auch, da habe ich es aber zu spät entdeckt), dessen Seiten man einzeln öffnen muss. Ich finde es immer noch schade, dass meine Mutter keinen Adventskalender mehr packt – aber so muss ich eben selber ran.

Heute soll für mich eigentlich ein Regenerationstag werden; mal sehen, ob das Baby da mitmacht… Gelesen habe ich noch nicht, dafür gefrühstückt. Im Laufe der Woche habe ich übrigens meine winterliche Postkarte zu Ende ausgemalt – Inas Bilder haben mich auf die Idee gebracht, die noch zu zeigen; so zieht hier im Beitrag hoffentlich noch etwas mehr Weihnachtsstimmung ein 😉

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Es ist ein ganz einfaches Motiv und stammt aus der englischen Ausgabe von „Vinterdrömmar“. Hanna Karlzons Motive sind wunderschön und ich habe ihre drei großen Malbücher auf Schwedisch. Das Papier wird zurecht oft gelobt, ich habe sowohl mit Prismacolor als auch mit Polychromos sehr gerne darauf gemalt.

20:30

Meine Güte, ich freue mich auf die Zeit ab Mitte des Monats. Zwar ist dann schon fast der 4. Advent, aber die Hochzeit ist dann vorbei, und mein Freund ist dann auch für den Rest des Jahres zu Hause. Bis dahin gibt es eben leider noch sehr viel zu tun. Gerade habe ich mal wieder Deko- und Rezeptfragen erörtert, sehr erschöpfend.

Um es heute aber noch ein wenig adventlich zu haben, haben mein Freund und ich den Adventstee kurzerhand auf den Abend verlegt. Es gab nichts Besonderes und auch nichts Selbstgebackenes, aber wir haben ein Viertelstündchen gemütlich bei einer Tasse Winter Darjeeling zusammengesessen.

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Ein wenig gelesen habe ich nun am Abend auch schon. Nach einem Kapitel in „A Boy called Christmas“, für das ich dann irgendwie doch nicht ganz in passender Stimmung war, habe ich mir „Weihnachten bei den Elchen“ geschnappt und es auch soeben in der Badewanne beendet 🙂

Ich habe das Buch Ende 2015 gekauft und den Großteil auch letztes Jahr gelesen, aber etwa ein Drittel stand noch aus. Insgesamt war die Sammlung in Ordnung, aber ich hätte mir ein wenig mehr Weihnachtsmagie gewünscht. Viele Geschichten sind skandinavisch spröde und für meinen Geschmack zu naturalistisch. Am besten gefallen haben mir die von den bekannteren Autoren (Elsa Beskow, Astrid Lindgren, Hans Christian Andersen, Selma Lagerlöf und Johan Theorin).

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Arianas Adventslesen 2016 – 1. Advent

November 26, 2016 at 11:59 (Aktionen)

Die Weihnachtszeit wird hier auf dem Blog schon fast traditionell wieder mit Arianas Adventslesen eingeläutet, und ich freue mich sehr, dass es wieder stattfindet 🙂

Das sind die Regeln:

„Die Vorweihnachts-Lesewochen gehen vom ersten Adventswochenende (also vom 26.11.) bis Weihnachten. Wie schon in den letzten Jahren entscheidet jede(r) Mitleser(in) für sich, wie er/sie die Adventswochen gestalten möchte, ob er/sie sich konkrete (Lese-)Ziele setzt oder einfach nur bewusst Zeit zur Entspannung und Besinnung einplant. Schließlich kann man die „staade Zeit“ auf so viele verschiedene Arten interpretieren, da soll wirklich jede(r) für sich festlegen, wie die persönlichen Vorweihnachts-Lesewochen aussehen sollen. Allerdings wäre es schön, wenn ihr irgendeinen Bezug zur Advents- und Weihnachtszeit herstellen könntet – das ist ja immerhin der Grundgedanke der Aktion.“

In diesem Jahr wird die Adventszeit für mich deutlich chaotischer als in den letzten Jahren (wir heiraten im Dezember nämlich noch spontan), deshalb zögere ich, mir wie bisher ein Buch vorzunehmen (zur Erinnerung: das waren „Weihnachts-Geister“, „Krampus“ und „Letters from Father Christmas).

Ich habe mir aber einige Bücher rausgelegt, vorwiegend mit weihnachtlich-winterlichen Kurzgeschichten, und schau mal, wie weit ich damit komme. Gerne beenden möchte ich „Weihnachten bei den Elchen“, bei dem ich 2015 schon mehr als die Hälfte gelesen, und vielleicht auch Enid Blytons „Christmas Stories“, bei dem ich ungefähr ein Drittel geschafft habe, und anfangen möchte ich „A Boy called Christmas“. Mal sehen, wie weit ich komme; ich möchte das ganz entspannt halten.

             

Ansonsten hoffe ich, wenigstens einen Weihnachtsmarktbesuch unterzubringen. Heute besuche ich eine Freundin und wir werden die Malbücher auspacken – ich werde wenigstens ein winterlich-weihnachtliches mitnehmen -, und morgen geht es zum Adventstee zur Familie. Im Laufe des Wochenendes wird sich also wahrscheinlich langsam ein wenig erste Weihnachtsstimmung einstellen…

Ich werde wieder für jedes Wochenende einen Beitrag schreiben und diesen gelegentlich aktualisieren. Wir sind wieder schön viele Teilnehmer und ich freue mich schon auf zahlreiche stimmungsvolle Beiträge 🙂

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Sonntag, 19:24

Endlich sitzen 🙂 Heute bin ich mittags zu einem anderthalbstündigen Spaziergang mit dem Baby aufgebrochen, danach ging es zu meiner Familie. Das Teetrinken war zwar schön, aber durch die schnelle Mahlzeitenfolge (Mittagessen – Nachmittagsbrei für die Kleine – Teetrinken – ab nach Hause und Abendbrei für die Kleine) und die anschließenden Recherchen zu weiteren Detailhochzeitsfragen kam mir der Tag doch ganz schön anstrengend vor.

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Ich hatte sogar ein Buch mit (das oben gezeigte „Weihnachten bei den Elchen“), habe aber bis jetzt noch keine Zeile gelesen. Jetzt am Abend wird sich aber die Gelegenheit sicherlich noch ergeben. Vorher schaue ich mich aber noch bei den anderen Teilnehmern um – ich bin schon neugierig, ob bei euch bereits Adventsstimmung aufkommt 🙂 Dazu höre ich gerade den wunderbaren Soundtrack zum Spiel „Grey Matter“, der mich so richtig schön runter kommen lässt.

22:30

Ich war ganz schön lange damit beschäftigt, mich durch alle Beiträge zu lesen, aber es hat sich gelohnt – danach war ich wirklich ein wenig in Weihnachtsstimmung 😉 Um zur Ruhe zu kommen, habe ich mir noch ein Bad gegönnt. Noch vom letzten Jahr habe ich einen sehr passenden Badezusatz übrig. Zwar reicht es jetzt nur noch für Enid Blyton bei mir, aber ich finde die „Christmas Stories“ wirklich ganz nett.

Wie ein roter Faden zieht sich nämlich „A Family Christmas“ durch, eine Geschichte in elf Kapiteln, die sich mit anderen weihnachtlichen Kurzgeschichten abwechseln. Zu dieser Familie kehrt man sozusagen immer wieder zurück, und die Eltern erzählen den Kindern Geschichten rund um den Ursprung verschiedener Weihnachtsbräuche (die bisherigen Kapitel hießen „Bringing Home the Holly“, „The Curious Mistletoe“, „Balder the Bright and Beautiful“ und „The Christmas Tree“). Klar, es ist Enid Blyton und insofern ist alles recht betulich und etwas altmodisch, aber zum einen ist das nun nicht unpassend für die Adventszeit und zum anderen haben ihre Bücher für mich etwas Nostalgisches; ich habe als Kind nicht nur die Dolly-Geschichten von meiner Mutter geerbt und oft gelesen, sondern auch ihre Kobold- und Zauberwaldgeschichten geliebt 🙂

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[Herbstlesen im Oktober 2016] Wochenende 5

Oktober 29, 2016 at 08:55 (Aktionen)

Nachdem ich letztes Wochenende nicht teilnehmen konnte, möchte ich es dieses Mal wieder versuchen… Schließlich ist Halloween-Wochenende! Allerdings ist mein Freund fast den ganzen Samstag und Sonntag unterwegs, sodaß ich unsere Tochter alleine habe und insofern wahrscheinlich hauptsächlich ab Sonntag nachmittag lesen kann. Montag kommt eine Freundin zu mir und ich werde hoffentlich nach langer Zeit die Malbücher wieder auspacken können; Halloweenmotive sind vorhanden. Schauen wir mal 🙂

Ich versuche natürlich auch heute ein paar Seiten zu lesen, kann aber eben schlecht vorhersagen, was möglich sein wird. Vormittags begleite ich meinen Freund zum Frühstück bei Freunden, danach werde ich wohl einige Stündchen meine Mutter besuchen. Dorthin nehme ich auf jeden Fall ein oder zwei Bücher mit.

img_3868Auf dem Lesestapel hat sich seit Anfang Oktober einiges getan – insbesondere ist er jetzt schwerer zu photographieren, weil weniger dünne Bücher darauf sind (die hatte ich mir anfangs als Starthilfe genommen). Erstaunlicherweise funktioniert das 15-Bücher-Konzept immer noch; ich bin gespannt, wie lange. „The Invisible Library“ von Genevieve Cogman lese ich in einer Leserunde, von meinen Herbstbüchern habe ich „Warren the 13th“ ausgelesen und durch den letzten Fall von „Flavia de Luce“ ersetzt. Außerdem habe ich versuchsweise mit „Der taumelnde Kontinent * Europa 1900-1914“ auch ein Sachbuch draufgepackt… Ob ich mit Lesestapel schneller beim Sachbuch-Lesen bin als sonst? Immerhin ist jetzt ein Drittel des Stapels deutschsprachig 😉 Nebenbei habe ich hier noch zwei Comics liegen, die ich vielleicht weiterlese („Batman ~ Das lange Halloween“ und den dritten Band von „Adèle Blanc-Sec“, letzterer ist allerdings auf Französisch und fordert mich trotz Wörterbuch ziemlich stark).

Kann sein, dass ich mich erst heute abend wieder melde, aber ich lese bei euch mit und kommentiere – und lese hoffentlich auch 😉

Samstag, 29.Oktober, 17:15

Wie erwartet hat es gedauert, bis ich wieder zu Hause angekommen bin. Gegen drei bin ich bei meiner Mutter aufgebrochen (mit Kuchen und der Tolkien Times im Gepäck), dann gab es den obligatorischen Spaziergang mit Kinderwagen – dadurch, dass der heute recht spät ausfiel und in den letzten Tagen überall das Laub von den Bäumen gefallen ist, kam auf dem Friedhof tatsächlich richtig Halloweenstimmung auf!

Über den Tag (ja, auch wieder während des Spaziergangs 😉 ) habe ich wie erhofft auch ein paar Seiten gelesen, und zwar in „The Pale Horse“ von Agatha Christie. Ich bin nun knapp bei der Hälfte und finde die Geschichte sehr mysteriös: ein Priester, erschlagen im dichten Nebel; Spuren, die zum „Pale Horse“ und zu drei sinistren Schwestern führen… Schwarze Magie bei Agatha Christie? Die Lösung wird bestimmt ganz irdisch sein. Ariadne Oliver, eine gute alte Bekannte seit meinem ersten Krimi der Autorin („Hallowe’en Party“) taucht auch auf.

Zwischen Nachmittags- und Abendmahlzeit der Kleinen schiebe ich jetzt schnell diesen Beitrag und den mitgebrachten Bienenstich. Eine Blog- und Kommentarrunde will ich auch machen. Heute Abend, wenn sie schläft, kann ich bestimmt weiter lesen, werde dann aber nicht mehr aktualisieren. Morgen melde ich mich aber ausführlicher 🙂

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Sonntag, 30. Oktober, 8:00

Guten Morgen 🙂 Gestern abend habe ich noch in „The Pale Horse“ und in „Flavia de Luce“ weitergelesen. Der Flaviaband hat durchwachsene Kritiken bekommen, soweit ich gesehen habe. Das liegt daran, dass der Schauplatz Kanada ist, wo Flavia eine Mädchenschule besucht. Ich habe mich noch nicht ganz entschieden, was ich davon halte.

Einerseits gefällt mir, dass sich die Reihe weiterentwickelt und auch Neues ausprobiert, zumal ich einige spätere Bände etwas schwächer fand als die ersten, andererseits hat man Buckshaw und Bishop’s Lacy natürlich sehr liebgewonnen. Die Kleinstadtatmosphäre hat mir auch immer gefallen. Zufällig mag ich aber Schul- und Internatsgeschichten, also wird mir „Eine Leiche wirbelt Staub auf“ vielleicht besser gefallen als manch anderem. Abwarten (der deutsche Titel ist wieder etwas meh, der englische Titel kommt von Shakespeares „Golden Lads and Girls all must / As chimney sweepers, come to dust“).

Gleich werde ich wieder mit zum Frühstücken fahren und dann Mittag bei meiner Mutter essen. Vielleicht kann ich ja heute auch ein Herbstapaziergangsbild beisteuern? Spätestens zum Abend hin sollte sich jedenfalls auch Lesezeit ergeben 🙂

17:00

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Ein kleines Herbstspaziergangsbild habe ich auch machen können. Leider nicht vom Friedhof, da wollte ich das Baby nicht wecken 😉 Später wurde ich wieder bekocht und tatsächlich hat meine Mutter auch noch ein Stündchen mit der Kleinen gespielt, was ich zum Lesen (auch eurer Beiträge) genutzt habe 🙂 Ich bin immer noch bei „The Pale Horse“ – interessant, wie der Erzähler Mark Easterbrook das Verbrechen sozusagen vom Anfang her stückchenweise löst: er weiß, an wen man sich wenden muss, wie der Kontakt geknüpft wird und einiges mehr, aber nach wie vor ist unklar, wie die Personen eigentlich zu Tode gekommen sind (dem Anschein nach ja durch ganz natürliche Ursachen…).

Heute abend werde ich vielleicht auch noch mal das Buch wechseln. Auf jeden Fall sollte ich noch ein Kapitel in „The Invisible Library“ schaffen, denn unser Leserundenpensum gibt ein Kapitel täglich vor. Für die Notizen und für andere buchige Dinge habe ich, leicht inspiriert von TheFallingAlice und ergänzend zu meinem Bullet Journal, ein Book Journal begonnen. Ich habe zwar eine Moleskine-Heft, in dem ich gelesene und gekaufte Bücher sowie meinen SuB notiere, aber für Challenges, Zitate und vieles andere ist darin nicht wirklich Raum. Mal schauen, ob ich es nutzen kann.

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21:45

Mein Freund ist später als erhofft wieder da gewesen, sodass ich auch später als gewünscht in den gemütlichen Teil des Abends starten konnte. Als Wiedergutmachung hat er mir aber immerhin ein übriggebliebenes Baguette und Muffins mitgebracht 😉

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Die Blog- und Kommentarrunde hat dann noch eine ganze Weile in Anspruch genommen, außerdem musste ich noch schauen, was die Leserunde so treibt… Aber immerhin: ein Kapitel im Leserundenbuch ist geschafft. Ich würde auch gerne noch ein weiteres lesen, denn die Woche wird relativ stressig und da wäre es gut, schon etwas weiter gelesen zu haben.

„The Invisible Library“ unterhält mich gut und liest sich flott; es geht um nicht weniger als quasi endlos viele alternative Welten, aus denen die Bibliothek Bücher sammelt. Zu diesem Zweck ziehen die Bibliothekare aus und erfüllen Missionen… Es gibt also viel zu sehen und zu erklären, aber man merkt, dass er das Debüt von Genevieve Cogman ist: ein wenig scheitert sie dann doch an der Komplexität ihrer Schöpfung, und ihr Stil ist noch nicht ganz entwickelt. Stört mich gerade aber nicht wirklich, und ich bin geneigt anzunehmen, dass sich das mit der Zeit bessern wird. Der erste Band spielt übrigens in einer London-Variante, und Irene und Kai, die Protagonisten, schlagen sich mit Liechtensteiner Zeppelinen, Fae, Detektiven, Hundertfüßlern und chaotische Schlössern herum 🙂

Ich verziehe mich jetzt noch in die Badewanne (die ich mir heute wirklich verdient habe) und lösche hier langsam die Lichter. Morgen geht’s dann weiter mit dem Halloween-Special 🙂

Montag, 31. Oktober, 8:45

Ich freue mich, dass wir die Winterkatze überreden konnten, heute noch ein Halloween-Special anzuhängen – heute ist nämlich der einzige Tag des Wochenendes, den ich für mich habe. Zwar wurde ich früher als angenehm geweckt, aber dafür habe ich noch im Bett ein Kapitel in „The Invisible Library“ gelesen. Ich liebe es, dass tausend Ideen und Fraktionen durcheinanderwirbeln, auch wenn die Umsetzung wie gesagt nicht perfekt ist. Gerade besuchen die Helden jedenfalls einen Ball – und als wären Vampire, Fae und die Damen der Gesellschaft nicht genug, tauchen auch noch Alligatoren auf…

Ich habe inzwischen gefrühstückt und werde mich jetzt nochmal mit einem Buch auf das Sofa kuscheln (am liebsten mit einem, das ich an diesem Wochenende noch nicht in der Hand hatte). Heute nachmittag kommt meine Freundin, und dann werden die Buntstifte geschwungen 🙂

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16:00

Eine kurze Meldung von mir, da wir hier noch am Malen und Plaudern sind und demnächst Tee aufsetzen werden. Aber ich habe vorhin, wie schon in den Kommentaren erwähnt, noch zu „Die vergessene Musik“ von Charles de Lint gegriffen. Das ist die Fortsetzung von „Das verborgene Volk“ – ich weiß gar nicht, ob das im Original ungeteilt war. Es ist ein verträumtes Buch voller Magie und Musik, und ich werde sicherlich noch mehr von dem Autor lesen. Mir fehlen noch 30 Seiten, die ich heute abend auf jeden Fall noch abschließen möchte. Wenn die Zeit es ergibt, würde ich mich danach auch noch einer unheimlichen Kurzgeschichte widmen – mal schauen.

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21:15

Diese Aktualisierung kommt später als gedacht, aber wir haben noch bis um acht zusammengesessen und gemalt. Einmal haben sogar ein paar Hexen und Gespenster geklingelt 🙂 Auf dem Photo seht ihr, wie weit ich gekommen bin – es dauert, bis so ein Bild fertig ist… Das Malbuch nennt sich übrigens „Fantasia“, ist aus Indonesien zu mir gekommen und wurde sogar vom Künstler signiert (hier ein Flip Through).

Nach dem Verabschieden wollte ich unbedingt „Die vergessene Musik“ noch auslesen, um das „geschafft“ vermelden zu können 😉 Ich bin mit dem Lesemonat Oktober mehr als zufrieden; und man glaubt es kaum, aber es gibt ein Minus auf dem SuB!

Nun werde ich den Abend wohl wie schon angekündigt mit einer Kurzgeschichte entweder aus „October Dreams“ oder aus Ray Bradburys „The October Country“ ausklingen lassen. Aber vorher begebe ich mich nochmal auf Blogrundreise. Und schließlich: wieder einmal vielen Dank an die Winterkatze für die Organisation des Herbstlesens!

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[Herbstlesen im Oktober 2016] Wochenende 3

Oktober 15, 2016 at 12:03 (Aktionen)

Schon das dritte Wochenende… der Oktober vergeht viel zu schnell. Ich glaube, für mich könnte jedes Jahr drei Monate lang Oktober sein 😉

Heute mache ich kein Bild vom Lesestapel, denn der hat sich seit dem letzten Wochenende nicht so wahnsinnig verändert. „The Haunting of Hill House“ habe ich beendet, außerdem das olle Badezimmerbuch – für ersteres liegt jetzt ein neues Herbststapelbuch bereit, für letzteres habe ich mich im Lauf der Woche durch die drei kurzen Bände von „Madame Pamplemousse“ geschmökert und habe jetzt Geronimo Stilton („The Peculiar Pumpkin Thief“) im Bad liegen.

In einigen Büchern habe ich ein paar Seiten weiter gelesen („Storm of Swords“, „Tödliche Manga“, „The Three“, „Die vergessene Musik“), auch eine Kurzgeschichte von Kipling war dabei – „In the House of Suddhoo“, eine merkwürdige Geschichte, bei der ich danach tatsächlich noch in die deutsche Übersetzung im Internet reingeschaut habe, weil ich nicht sicher war, alles gut verstanden zu haben (in der Übersetzung hat man die indischen Begriffe gleich mal weggelassen…).

Heute habe ich bis halb zehn geschlafen (ich bin die ganze Woche schon erkältet und habe das dringend gebraucht) und bereits gefrühstückt. Heute nachmittag kommen uns Freunde besuchen, also wird es wahrscheinlich wie üblich darauf hinauslaufen, daß ich überwiegend abends lese; ich hoffe aber auf ein wenig Lesezeit schon am frühen Nachmittag 🙂

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Samstag, 15. Oktober, 19:15

Langsam wird es mal Zeit für ein erstes Update, was? Aber ich war ja schon mit dem Startbeitrag eher spät dran. Danach hat mein Freund den Wochenendeinkauf erledigt, während ich das kleine Mädchen beaufsichtigt habe. Nach ihrem Mittagsbrei habe ich mich mit ihr zum Spaziergang begeben, und als wir wiederkamen, waren bereits unsere Freunde da (wir haben unter anderem die neuesten Erweiterungen der Malbuchsammlung inspiziert *g*). Dadurch gab es heute wieder Kuchen, einen sehr einfachen, der aber dadurch auch häufiger mal auf den Tisch kommt:

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Ich hatte gehofft, zwischendurch ein paar Seiten lesen zu können, und das ist auch gelungen. Zum einen konnte ich das Vormittagsschläfchen der Kleinen nutzen, zum anderen habe ich wieder ein Buch mit auf den Spaziergang geschmuggelt. Ja, das ist ein wenig unbequem, aber ich spaziere oft über den nahen Friedhof und da ist der Gegenverkehr keine besonders große Gefahr 😉

Gelesen habe ich jedenfalls spontan weiter in „A Storm of Swords“, dem dritten Eis und Feuer-Buch – da mußte ich nämlich mitten im Kapitel aufhören und das versuche ich bei Martin zu vermeiden. Das Kapitel war allerdings ordentlich lang – es ist sicher kein Spoiler, wenn ich sage, daß es um Joffreys Hochzeit ging. Und weil es zu solchen Gelegenheiten in Westeros jede Menge leckeres Essen gibt, mußte ich unbedingt dieses Bild machen:

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Ich habe aus den Kochbüchern bisher noch nichts nachgekocht… Vielleicht sollte man mal so ein Lesewochenende dazu nutzen.

Danach war ich wieder angefixt genug, um gleich weiter zu lesen, und hurra – endlich kommt mal Bewegung in den Sansastrang! Ich werde wahrscheinlich noch ein, zwei Kapitel darin weiterschmökern. Und wenn ich meinen Freund überreden kann, schauen wir vielleicht sogar noch eine passende Folge „Game of Thrones“ (ich bin hoffnungslos hinter allen anderen, noch am Anfang der 2. Staffel, weil ich immer erst lesen will, bevor ich weitergucke, und sowieso ganz viele Serien angefangen habe; ja, das ist bei mir genauso wie mit den Büchern 🙂 ).

22:00

Noch eine kurze Meldung für heute, dann wird der Laptop ausgemacht. Im Bett lese ich eventuell noch ein paar Seiten.

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Nach dem letzten Update hat mich die Lese- und Kommentarrunde wieder ganz schön beschäftigt (wir sind wieder so wunderbar viele 🙂 ), und danach haben wir tatsächlich eine Folge „Game of Thrones“ geschaut. War sehr schön, auch als Erinnerung an die Geschehnisse des zweiten Bandes, der bei mir ja schon etwas länger her ist. Mein aktuelles Jamie-Kapitel möchte ich heute auf jeden Fall auch noch beenden.

Oh, und so über die Zeit verteilt habe ich auch das Badezimmerbuch abgeschlossen und weil ich gerade keine Lust habe, mir eine neue Mini-Lektüre rauszusuchen, ist nun Agatha Christies „The Pale Horse“ auf den Lesestapel gewandert, nachdem wir heute schon ein wenig bei Natira in den Kommentaren darüber geplaudert haben. Es wird aber auch wirklich Zeit, mal wieder einen Christie-Krimi zu lesen! Morgen steht dem Lesen übrigens keine Verabredung im Wege, aber wir haben ein paar Dinge zu planen und zu organisieren.

Sonntag, 16. Oktober, 10:30

Heute bin ich ein bißchen früher aufgestanden, fühle mich aber immer noch ganz schön erkältungsverquollen. Gestern habe ich noch das Kapitel zuende gelesen, wie ich es mir vorgenommen hatte, und heute schon das anschließende Davos-Kapitel gelesen.

Jetzt werde ich wahrscheinlich erst einmal das Buch wechseln, weiß aber noch nicht, nach welchem mir ist. Die erste Seite in „The Pale Horse“ habe ich übrigens auch schon angelesen und fand Christies Anmerkungen zur modernen Geräuschkulisse recht faszinierend 🙂 Später mehr…

15:00

Tatsächlich bin ich dann doch noch bei „A Storm of Swords“ geblieben – das kleine Mädchen ist bei mir eingeschlafen und ich bin an kein anderes Buch rangekommen 😉 Ich muß aber auch sagen, daß die Handlung mich momentan wieder richtig fesselt, nachdem ich lange diesen dritten Band als etwas langsamer empfunden hatte als die ersten beiden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Lesern macht mir allerdings Tyrions Perspektive nicht mehr so viel Spaß wie in „A Game of Thrones“. Er, der immer als so clever und geistreich bezeichnet wird, kommt mir schon seit dem zweiten Buch ziemlich zahnlos vor – frech, aber ohne etwas zu erreichen. Ich lese immer noch besonders gerne im Norden weiter, bei Jon und Bran, und hoffe langsam auch auf eine Perspektive aus dem Süden.

Schön daran, daß ich bei meinem Buch geblieben bin, ist, daß ich nur noch 200 Seiten von 1128 vor mir habe. Ich lese schon lange daran und würde gerne danach eine kleine Eis und Feuer-Pause einlegen und mich für einige Zeit lieber wieder auf Robin Hobb und Patrick Rothfuss konzentrieren („The Name of the Wind“ und „Assassin’s Quesr“ wollen beendet werden und liegen schon so lange angefangen… dabei gefallen mir beide wirklich gut!), jedenfalls was die dicken Fantasywälzer angeht.

20:30

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Zwischen 15 und 18 Uhr habe ich eine Lesepause gemacht und mich um andere Dinge gekümmert – Mittagessen (ein Thaicurry), Nachmittags- und Abendbrei für das Baby, Toben, Bilder von einem Photoshooting ansehen (das war überfällig… das Shooting haben wir geschenkt bekommen, aber bis wir den Gutschein eingelöst und die Bilder endlich auch gesichtet aben, verging ziemlich viel Zeit), Telefonate usw.

Nun habe ich noch das aktuelle Kapitel in „A Storm of Swords“ beendet (ich bin immer noch in King’s Landing unterwegs, momentan mit Jamie) und nun aber wirklich genug von Westeros für heute. Zwei Bücher habe ich mir jetzt als Abendauswahl bereit gelegt:

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„Warren der 13. und das magische Auge“ aus dem Boje Verlag ist wunderbar gestaltet (falls ihr einen Blick reinwerfen wollt, empfielt sich die Homepage) Das ist vom Herbststapel für „Hill House“ nachgerückt und könnte für den Abend gut passen (ich wollte gerne noch etwas auf Deutsch dabei haben). Zum anderen erwähnte ich schon, daß ich „The Pale Horse“ von Agatha Christie aus dem Regal gezogen habe. Auch Agatha Christie liest sich für gewöhnlich schön leicht weg. Beides sollte also eine gute Abwechslung nach dem Westeroswälzer darstellen 🙂

Das ist vermutlich die letzte Aktualisierung für heute, aber in den Kommentaren hier und bei euch werde ich mich noch weiter herumtreiben. Nächstes Wochenende bin ich wahrscheinlich nicht dabei, weil wir zuerst Freunde in Bonn und dann meine Schwester in Frankfurt besuchen und somit zwar vielleicht im Auto Gelegenheit zum Lesen ist, aber sicherlich keine Zeit zum Bloggen. Schön war es gestern und heute wieder mit euch, bis zum nächsten Mal!

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[Herbstlesen im Oktober 2016] Wochenende 2

Oktober 8, 2016 at 08:51 (Aktionen)

Und schon ist das zweite Herbstlesen-Wochenende heran – durch das letzte (längere) Wochenende ging das schnell 🙂 Meine gute Lesestimmung habe ich in die Woche mitgenommen und da mein Freund zu Hause war, konnte ich sogar noch ein bißchen was beenden; ich habe neben Shirley Jackson nun mit W.S.Maugham noch einen zweiten Klassiker des 20. Jahrhunderts angefangen – beide sind bisher sehr gut. Und ich war noch ein wenig in der Uralten Metropole unterwegs und habe deshalb nach „London“ noch zur Novelle „Charing Cross“ und zu Neil Gaimans Kurzgeschichte „How the Marquis got his Coat back“ gegriffen – ich kann nur immer wieder betonen, daß Gaiman einer der wenigen Autoren ist, die wirklich gute Kurzgeschichten schreiben.

img_3793Allerdings habe ich festgestellt, daß momentan wirklich immer nur eines geht: entweder ich lese etwas mehr oder ich widme mich eher anderen Interessen. Weil ich jetzt also lese (es ist aber auch das absolut richtige Wetter dafür – wo bleibt eigentlich der goldene Oktober? Ist das Wetter bei euch auch so novembernieselig?), liegt beispielsweise mein Nintendo 3DS-Spiel herum.

Jedenfalls hat sich durch das viele Lesen seit Anfang Oktober mein Lesestapel etwas verändert. Ich habe gestern Abend ein aktuelles Bild gemacht. Es fehlen wieder drei Bücher, das Badezimmerbuch und die zwei, die momentan auf dem Nachttisch liegen – „Tesla’s Attic“ und „A Dash of Magic“.

Mit einem Kapitel aus letzterem habe ich noch im Bett den Morgen begonnen (der mit einem hungrigen kleinen Mädchen 7:30 Uhr begann). Übrigens ist das der zweite Teil einer Trilogie, die auf Deutsch als „Glücksbäckerei“ erschienen ist. Backen, Magie und eine sprechende Katze – genau richtig zum Aufwachen 🙂 Und um bei Backwaren zu bleiben: ich werde mich nun langsam dem Frühstück widmen.

Samstag, 8. Oktober, 17:30

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Ja, mich gibt’s auch noch 😉 Wir hatten aber bis eben Besuch, und vorher war ich zwei Stunden zum Regenspaziergang… und davor gab es Mittagsbrei für’s Baby und den Wocheneinkauf – und zack, ist der Tag halb um.

Allerdings habe ich in den Nieselpausen beim Kinderwagenschieben immerhin ein Kapitel in „Dark Hollow“ gelesen. Ich lese John Connolly sehr gerne, soweit ich ihn bisher kenne: er hat ganz unterschiedliche Reihen, die ich alle interessant finde. Neben den Mystery-Thrillern um Charlie Parker, zu denen „Dark Hollow“ gehört, hat er „The Book of Lost Things“, die Kurzgeschichtensammlung „Nocturnes“  und die Middle Grade-Trilogie um Samuel Johnson geschrieben.

Zu mehr bin ich wie gesagt noch nicht gekommen, aber die richtige Lesezeit fängt für mich auch jetzt erst an. Ich möchte gerne weiter in „The Haunting of Hill House“ lesen. Im Lauf der Woche habe ich vier von neun Kapiteln darin gelesen und finde es weiterhin sehr atmosphärisch und genau richtig für den Oktober. So, noch ein Bild vom Nachmittagsapfelkuchen, und dann auf zur überfälligen Blogrunde… und dann wird hoffentlich noch ein wenig gelesen!

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21:45

Für heute wird das die letzte Aktualisierung. Mal sehen, ob ich morgen mehr Zeit habe zum lesen – wir sind zum Mittagessen bei meiner Mutter eingeladen und später kommen eventuell noch Freunde vorbei (das ist der Nachteil an Wochenendleseaktionen: die Wochenenden sind oft mit Verabredungen gefüllt).

Immerhin konnte ich einige Abendstunden nutzen und werde auch nach der Aktualisierung noch weiter lesen. Ich fand es heute aber schwer, zur Ruhe zu kommen, und habe mich ein wenig ungeduldig durch ein an und für sich wieder sehr feines Kapitel in „Hill House“ gelesen. Eleonor ist eine äußerst merkwürdige Erzählerin, deren psychischer Fassung ich immer weniger vertraue, je besser ich sie kennenlerne.

Zur Entspannung habe ich mir zwischendurch eine Kerze angemacht („Totoro“ duftet übrigens nach „sweet cherry blossom, Japanese woodlands and a hint of cedar wood“ 😉 ), was geholfen hat. Außerdem habe ich dann nochmal das Buch gewechselt und in „First Class Murder“ weitergelesen. Das liest sich flott und es ist nicht so tragisch, wenn ich mich nicht ganz so gut konzentrieren kann.

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In beiden Büchern habe ich übrigens noch weniger als 100 Seiten zu lesen, also wer weiß – vielleicht lese ich morgen eins fertig. Ich bleibe heute vermutlich bei dem Krimi, weil die Auflösung kurz bevor steht und ich wissen will, ob ich richtig getippt habe. Ich werde jetzt noch bei den anderen Mitlesenden vorbeischauen und mich dann zurückziehen (Kommentare kann ich ja noch per Smartphone beantworten).

Samstag, 9. Oktober, 9:30

Guten Morgen zusammen 🙂 Ich habe gestern abend und heute morgen „First Class Murder“ beendet. Auch diesen dritten Teil fand ich wieder sehr schön. Ich habe große Teile der Lösung erraten, aber erst kurz bevor auch Hazel und Daisy so weit waren. Nun habe ich nur noch einen in Reserve (und zwei ebook-Kurzgeschichten) – glücklicherweise erscheint in wenigen Tagen ein weiterer Band.

So richtig konnte ich mich nicht entschließen, was stattdessen auf den Lesestapel wandern soll – ich will am Ende nicht nur dicke Wälter darauf haben 😉 Eigentlich wollte ich ein deutsches Buch aussuchen, aber am Ende habe ich mich für ein kurzes englisches Buch aus der Penguin Little Black Classics-Edition entschieden. Vor kurzem habe ich vier Bände des Comics „the unwritten“ gelesen. Rudyard Kipling taucht dort auf, was mich daran erinnert hat, daß ich auch von diesem Autor mal etwas lesen könnte. Durch den Comic habe ich auch ein wenig biographischen Hintergrund im Kopf. „The Gate of the Hundred Sorrows“ beinhaltet auf gut 50 Seiten sechs Kurzgeschichten, „sinister tales of Imperial India“, wie der Klappentext sagt.

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Davon abgesehen würde ich heute gerne wieder ein Kapitle in „Hill House“ lesen und lasse mich ansonsten überraschen, wozu ich greifen werde. Ich hoffe ja, ein paar Seiten lesen zu können, während mittags meine Mutter mit meiner Tochter spielt… 😉

Aber das bleibt abzuwarten. Erstmal gibt’s Frühstück und eine Blogrunde.

15:30

Ich bin wieder zurück vom Besuch bei meiner Mutter, habe vom Braten einen vollen Magen und – immerhin – eine Kurzgeschichte von Kipling und ein Kapitel in „Hill House“ geschmökert. Letzteres war recht kurz und nicht so intensiv wie das letzte, aber die Spannungen zwischen Eleanor und den anderen sind spürbar. Ich habe den Eindruck, sie durch Eleanors Linse verzerrt wahrzunehmen – Shirley Jackson macht das sehr gut 🙂

Die Kurzgeschichte war bis auf einige settingtypische Begriffe (Indien eben), die mir unbekannt waren, gut zu lesen, und sie erzählt angenehm unprätentiös (wenn man es mit vielen aktuellen ausschweifend-rührseligen Texten vergleicht) vom Leben und Sterben eines jungen Mannes auf 10 Seiten, der nicht einmal einen Namen erhält, sondern „the Boy“ bleibt. Der Umfang genügt aber vollauf, das ist das Schöne daran. Kiplings böse Worte über eine Erziehung nach dem „sheltered life“-Modell sollten viele moderne Eltern auch einmal lesen 😉

Später mehr; ich werde mal nachschauen, was ihr heute bisher so gelesen habt.

21:00

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Viel gelesen habe ich seit dem letzten Update nicht… Eine weitere Kipling-Story, um genau zu sein. „False Dawn“ hieß die und ich fand sie weniger bemerkenswert als „Thrown Away“. Zwischendurch war ich in der Badewanne und habe noch einen Abendimbiß zu mir genommen.

Leider hatte das kleine Mädchen mit Bauchweh und allgemeiner Verzweiflung zu kämpfen, womit die letzten Stunden einigermaßen ausgefüllt waren. Ein wenig lesen möchte ich heute abend aber gerne noch – „Hill House“ streckt schon seine Krallen nach mir aus… 😉 Ernsthaft, die Geschichte treibt auf ein böses Ende hin und ist vor allem durch Eleanors merkwürdige Art äußerst beklemmend, sodaß ich unbedingt weiterlesen möchte.

Trotzdem gibt es heute sicherlich kein Update mehr, weil ich mich dann weniger vom PC ablenken lassen möchte. Mir hat das Wochenendlesen wieder viel Freude gemacht, weil so viele mitmachen und kommentieren. Ich habe schon wieder eine ganze Liste mit Autoren oder Titeln, die ich bald vom SuB ziehen möchte. Zwar habe ich selbst eher wenig gelesen, aber immerhin wieder ein Buch beendet und ein neues angefangen 🙂

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[Herbstlesen im Oktober 2016] Wochenende 1

Oktober 1, 2016 at 10:01 (Aktionen)

Ich freue mich, daß auch in diesem Jahr wieder bei der Winterkatze zum Herbstlesen eingeladen wird, und bin gerne mit dabei 🙂 Meine Lesezeit ist zwar knapper geworden, aber ein paar Seiten sollten sich doch an den meisten Tagen einrichten lassen.

Der Tag hat gut begonnen, ich konnte nämlich bis 9 Uhr ausschlafen, während Freund und Tochter bereits um 7 aufgestanden waren. Jetzt wird gefrühstückt und dann sind wir für den Vormittag verabredet, also komme ich erst nachmittags bzw. vor allem abends zum Schmökern.

Momentan experimentiere ich wieder mit einem Lesestapel, der immerhin schon eine Woche hält und auf dem 15 Bücher liegen (darunter „Parnassus on Wheels“, welches ich gerade vom Herbststapel am Wickel habe – ja, Stapel über Stapel; ich mag das 😉 ). Daraus werde ich im Laufe des Tages eine Auswahl treffen.

Samstag, 1. Oktober, 14:15

Also, ich habe noch keine Zeile gelesen, aber die beiden Verabredungen für heute und der Mittagsbrei für’s Kind sind absolviert. So richtig Lesezeit gibt es bei mir wahrscheinlich erst heute Abend, aber ich hoffe auch auf etwas Muße in den nächsten Stunden.

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Weil gefragt wurde: hier ist mein aktueller Lesestapel. Der hält bestimmt nicht lange, aber momentan klappt es. Der Gedanke ist, ein ausgelesenes Buch auszutauschen. Mir fällt jetzt erst auf, daß still und heimlich die englischen Bücher den Stapel ganz schön übernommen haben und nur zwei Bücher von Christoph Marzi die Ausnahme bilden. Bis gestern lag noch das vierte Wildhexen-Buch darauf, das durch „Dark Hollow“ ersetzt wurde. Und ja, es sind nur 12 Bücher – dazu kommen noch ein Badezimmerbuch (ein Buch von Andreas Gößling, das leider wirklich nicht besonders gut ist, ich aber endlich gelesen vom SuB und aus dem Regal schmeißen will) und momentan zwei Bücher auf dem Nachttisch (gerade ein Wells & Wong-Mystery und der fünfte Narnia-Band… auch beide auf Englisch).

Ich lasse mich überraschen, wozu ich dann greife. Es gibt dann allerdings erst mal Mittagessen, zu dem ich mich wahrscheinlich auf Teilnehmerrundreise begeben werde. Und neben den SuB-Büchern habe ich noch das gestern erworbene Halloween-LTB, das auf mich wartet…

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19:00

img_3746Es war gar nicht so einfach, aber gegen 16:00 habe ich mir ein bißchen Lesezeit ausgebeten und sie auch bekommen. Ich hatte in „Voyage of the Dawn Treader“ nur noch drei Kapitel zu lesen, und die habe ich nun beendet – mein erstes Buch habe ich also abgeschlossen 🙂

Ich habe meinen „Narnia“-Schuber 2012 (ich schaffe offenbar ein Buch der Reihe pro Jahr) gebraucht gekauft, weil ich mit der Reihe nicht immer glücklich bin, aber sie doch einmal ganz lesen wollte. Für Teil 5 gilt nun, daß er mir über weite Strecken ziemlich gut gefallen hat, nachdem der Einstieg ziemlich lange dauerte. Das Ende ist leider wieder voller christlicher Metaphern und hat es mir wieder ein wenig verdorben, aber die Szenen, die ich mochte, überwiegen insgesamt doch deutlich. Ich mag besonders die britische Erzählweise. Und es hat den bisher schönsten ersten Satz der Reihe: „There was a boy called Eustace Clarence Scrubb, and he almost deserved it.“

Nachdem mir das englische Übergewicht auf meinem Stapel aufgefallen ist – ist doch gut, mal so ein Photo zu machen -, habe ich mich als Ersatz für den Narnia-Band für ein deutsches Kinderbuch entschieden, daß ich auf jeden Fall im Oktober lesen wollte, weil es thematisch so gut paßt:

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Ich werde so langsam auch meine zweite Rundreise zu euch starten, denn wenn alles gut geht, kann das Lesen jetzt so richtig beginnen – das Baby geht jetzt nämlich schlafen 😉

21:30

Ich habe noch ein bißchen Lesezeit vor mir, werde aber den PC dann ausmachen und mich schon mal ins Schlafzimmer verziehen. So in 30-60 Minuten wird sich nämlich meine Tochter wieder melden 😉

Nach Narnia konnte ich mich noch nicht wieder auf ein Buch festlegen, ich habe ein Kapitel in „Hier scheiden sich die Geister“ gelesen und eines in „The Big Over Easy“. Momentan stecke ich in „Parnassus on Wheels“, das ich in den letzten Tagen sehr gerne gelesen habe. Wahrscheinlich paßt es momentan zu meiner Stimmung.

Es ist übrigens die lose Vorgeschichte zu „The Haunted Bookshop“ (die beiden übrigens schon recht betagten Bücher von Christopher Morley sind auch auf Deutsch erschienen, aber ich mochte die Übersetzung nicht), das mir noch ein gutes Stück besser gefallen hat; ich habe mir viele Zitate daraus notiert.

Sonntag, 2. Oktober, 8:30

411orsing5lGuten Morgen zusammen 🙂 Mein Morgen begann heute halb acht, aber ich habe im Bett noch ein Kapitel gelesen, bevor ich aufgestanden bin. So langsam hege ich die Hoffnung, heute evtl. auch ein Buch beenden zu können – ich bin nämlich gestern bei „Parnassus on Wheels“ geblieben und habe damit (nach einer Aufwachgeschichte aus dem oben gezeigten LTB) auch den Tag eingeleitet.

Und weil es sich eben eher um eine Novelle handelt, jedenfalls was den Umfang betrifft, habe ich nur noch um die 30 Seiten vor mir. So kurz vor dem Ziel will ich das Buch normalerweise auch beenden und lege es nicht mehr weg. Das ist einer der positiven Nebenaspekte von Lesetagen: ich lese disziplinierter als sonst 😉

Mal schauen, wer von euch auch schon wach ist…

11:30

Ich habe „Parnassus on Wheels“ beendet! Mein zweites Buch an diesem Wochenende, ich freu mich. In den letzten Wochen habe ich nämlich ziemlich wenig fertig gelesen (gut, daran war der Nintendo 3DS nicht ganz unschuldig 😉 ).

Der „Parnassus“ ist ganz anders als „Haunted Bookshop“, aber das macht die Sache auch irgendwie interessant. Ich würde letzteres immer vorziehen, aber auch der „Parnassus“ ist ein schönes Buch. Damit habe ich auch ein Buch von meiner Herbstauswahl gelesen. Mein neues Buch auf dem Lesestapel ist also auch wieder eines davon, und da der Klassiker-Tag mich mit der Nase darauf gestoßen hat, daß ich mal wieder einen solchen lesen könnte, ist es „The Haunting of Hill House“ geworden 🙂 Die Einleitung (meine Ausgabe ist diese von Guillermo del Toro herausgegebenee Penguin Horror Edition) habe ich vor einiger Zeit schon gelesen, sodaß ich direkt in den Text starten kann. Kennt ihr das Buch?

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Wir werden das Herbstwetter jetzt für einen Spaziergang nutzen – erst danach schaffe ich es wohl wieder zu einer ausführlichen Kommentarrunde 🙂

20:00

Es ist spät geworden mit dem Update, aber ich habe auch nicht so viel am Stück gelesen. Nachdem ich das eine Buch beendet hatte, habe ich am Nachmittag immer nur kurz Zeit gefunden und dann in verschiedenen Büchern ein bis zwei Kapitel gelesen (das Halloween-LTB nebenbei auch 🙂 ):

„Hier scheiden sich die Geister“ – ich finde diese Kinderbuchreihe eigentlich sehr nett, aber momentan bin ich nicht ganz in Stimmung dafür

„Magic Slays“ – die Reihe um Kate Daniels ist eine der Urban Fantasy-Reihen, die ich mag; das ist der fünfte Band, für den dasselbe gilt wie für alle Vorgänger: der eine oder andere alberne Dialog, aber ein interessanter Hintergrund und Plots mit mythologischen Elementen.

„Shadow House“ – ein Kinderbuch, aber mit gut geschriebenen Charakteren (warum sind die im Bereich Middle Grade fast immer besser als bei YA?), vor allem in Anbetracht der geringen Seitenzahl. Viele klassische Haunted House-Elemente, aber gut und schön unheimlich umgesetzt.

Ich lasse mich überraschen, was der Abend bringt. Mit Shirley Jackson will ich eigentlich erst morgen starten, aber vielleicht packt es mich ja heute schon. Ansonsten werde ich mich eventuell „London“ widmen, in dem ich im Lauf der Woche schon ziemlich weit gekommen bin.

Vom Lesen abgesehen waren wir unter blauem Himmel spazieren, haben zu dritt herumgetobt, haben zu zweit Peanutbutter Curry gegessen (mit Lammfleisch, sehr lecker) und ich habe alleine gebadet.

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22:00

Noch ein letztes kurzes Update für heute – ich habe nur einige Seiten in „London“ gelesen und war dann etwas lese-überdrüssig. Wir haben dann noch eine Folge Doctor Who geschaut (die Doppelfolge am Anfang der 9. Staffel war irgendwie viel weniger toll, als ich sie mir gewünscht hätte). Vielleicht schaffe ich im Bett noch ein paar Seiten – bis morgen!

Montag, 3. Oktober, 11:30

Viel gelesen habe ich noch nicht, aber ich wollte mich wenigstens schon einmal kurz melden und Guten Morgen sagen 🙂 Ich lese auch bei euch rein, komme selber aber wahrscheinlich erst am Nachmittag kurz und abends so richtig zum Schmökern, weil mein Freund heute Geburtstag hat und wir später Gäste bekommen. Immerhin fällt dabei mit etwas Glück auch ein Kuchenphoto ab.

51tx5s1aivlDie ersten Zeilen in „The Haunting of Hill House“ sind gelesen, ein Bild gibt’s allerdings nur bei Instagram, weil ich leise photographieren mußte (das Baby hat geschlafen). Ansonsten habe ich jeweils ein paar Kapitel in „First Class Murder“ und in „Shadow House“ gelesen. Düstere Lektüre (Geisterhäuser und Mord) für einen regnerischen Oktobertag (ja, auch bei uns ist das trübe Wetter jetzt angekommen).

„First Class Murder“ ist schon der dritte Teil der Krimireihe, und ich bin immer noch sehr angetan (als „Mord ist nichts für junge Damen“ gibt es Band 1 seit kurzem auch auf Deutsch). Die Mischung aus Enid Blyton und Agatha Christie liest sich gut, und ich habe von den Figuren sehr klare Bilder vor Augen. Dieser Teil ist übrigens eine kleine Hommage an „Murder on the Orient Express“.

17:15

Es ist mir im Laufe des Tages immerhin schon gelungen, das erste Kapitel in „The Haunting of Hill House“ zu lesen 🙂 Eleanor Vance hat sich auf Einladung von Dr. Montague auf den Weg nach Hill House gemacht. Noch ist sie nicht ganz dort angekommen, aber auf ihrer Fahrt dorthin habe ich sie bereits gut kennen gelernt. Der Text hat einen angenehmen Rhythmus und liest sich dadurch gut, und bisher bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Der Text stammt aus dem Jahr 1959, zu dieser Zeit spielt sich auch die Handlung ab. Ich habe jetzt schon Lust, mich nach Verfilmungen umzusehen, weil mich interessiert, wie die Figuren dargestellt werden – das ist ein gutes Zeichen.

Zwischendurch gab es Bienenstich und Tee; sehr lecker, aber nach einem Stück hat man erstmal genug 😉 Ich werde mich demnächst wieder auf Blogtour begeben und schauen, was ihr heute so lest oder macht.

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21:45

Mein letzter Beitrag für heute, dann gibt’s noch eine Rundreise zu den anderen Teilnehmern, Kommentare und danach für heute nur noch Bücher und keinen Bildschirm mehr 🙂

71skx5spp0lIch habe noch ein Stückchen weiter in „Hill House“ gelesen. Eleanor ist angekommen, wurde auf ihr Zimmer gebracht und hat Theodora getroffen. Immer noch finde ich den Stil sehr angenehm und interessant, wie Eleanors Perspektive auch meine Wahrnehmung als Leser prägt. Das Buch ist offenbar der Klassiker zum Thema Haunted House, und Shirley Jackson bekannt für subtilen Grusel. Wenn mir „Hill House“ weiterhin gefällt, möchte ich auch noch „We have always lived in the Castle“ lesen.

Jedenfalls hat mich „Hill House“ dann wieder zurück zu „Shadow House“ gebracht, und ich habe zwischendurch auch ein paar weitere Kapitel darin gelesen. Es macht Spaß, die Bücher zu vergleichen, von denen eines fast 60 Jahre nach dem anderen erschienen ist.

Mit etwas Glück habe ich das Buch auch bis zum kommenden Wochenende ausgelesen; mir fehlen nur noch etwa 40 Seiten. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Lesewochenende – wie schon in den letzten Jahren hat mir das gemeinsame Lesen unheimlich viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die nächsten Runden (leider werde ich nicht immer so viel Zeit haben, aber man tut, was man kann).

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