Arianas Adventslesen 2019 – 4. Advent

Dezember 21, 2019 at 12:58 (Aktionen)

Advent_2014Dieses Wochenende hat sehr gemütlich begonnen – das kleine Mädchen übernachtete nämlich bei der Oma. Gestern Abend wollten wir erst ins Kino, aber ein passender Film war nicht dabei (bei Star Wars hänge ich noch einige Filme hinterher), also haben wir uns im Kino Popcorn besorgt und dann zu Hause „Das Geheimnis von Kells“ geschaut (vor allem optisch wirklich toll). Heute morgen haben wir ausgeschlafen, was nötig war, nachdem ich in den letzten Tagen eigentlich immer nur auf etwa sechs Stunden Schlaf kam.

Am Montag habe ich dann auch endlich den Weihnachtsmarkt in meiner Studienstadt besucht (und Apfeltroll getrunken *g*), allerdings war der nicht so spektakulär. Ich plane, vielleicht am Tag vor Weihnachten noch einmal auf einen der größeren Weihnachtsmärkte hier zu gehen (einige sind eher touristisch orientiert, aber es gibt auch schönere) – schon allein, um den Stand mit jugendstilinspiriertem Schmuck zu sichten, von dem mir meine Freundin berichtet hat. Die Woche hatte ich mir entspannter vorgestellt, aber auch nachdem ich meine Präsentation hinter mir hatte, war es doch anstrengender als gedacht, auch noch allen anderen zuzuhören und an den Diskussionen teilzunehmen.

Nach Jahren, in denen ich kein Rollenspiel mehr gemacht habe, fängt im neuen Jahr eine Splittermond-Runde an, bei der ich teilnehmen kann – dafür hatten wir in dieser Woche ein erstes Treffen, und so habe ich an den Abenden hauptsächlich in Regelwerken geschmökert und nicht in Romanen. Schließlich wollte ein Sumpfgnom erstellt werden 😉 „Christmas Company“ ist weiterhin ganz nett, aber momentan mag ich es nicht mehr ganz so gern, weil der Plot in die üblichen geradlinigen Bahnen fällt, die so viele deutsche Kinderbücher nehmen *seufz* Gestern Abend habe ich mich dann aber vom Hype anstecken lassen und mir aus dem Regal meines Mannes „Das Erbe der Elfen“ von Andrzej Sapkowski geschnappt. Diese Art Fantasy passt ja nicht so häufig zu meiner Lesestimmung, aber gestern war mir danach und von den ersten paar Seiten fand ich den Schreibstil ansprechend. Irgendetwas an dem Buch hat mich dann an „Askir“ erinnert, weshalb ich heute vormittag zwei oder drei Kapitel im ersten Askir-Band (ich habe diesen Sammelband mit drei Bänden) weitergelesen habe, in dem ein Gasthaus eingeschneit ist – passt also eigentlich ganz gut zur Jahreszeit (zum Wetter weniger, das ist frustrierend frühlingshaft).

Ach ja, meine Teebestellung wurde inzwischen verschickt, scheint aber noch nicht so richtig weit gekommen zu sein. Schade, ich hätte gerne schon vor Weihnachten davon probiert.

17:00

Ich habe meine heutige Geschichte im Advents-LTB gelesen (und eine weitere Geschichte in „Walt Disneys Weihnachtszauber“, wenn ich gerade schon dabei war). Fast fertig bin ich mit der zweiten Kurzgeschichte in „Spirits of the Season ~ Christmas Hauntings“. Mir ist heute erst aufgefallen, dass die Geschichten chronologisch geordnet sind, ich arbeite mich also mit der Zeit von 1967 bis 1940 voran. Heute lese ich „The Curse of the Catafalques“ von F. Anstey, die unerwartet lustig ist und mich schon mehrfach zum Lachen gebracht hat. Ich hoffe, die kommenden Geschichten sind ähnlich positive Überraschungen!

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Sonntag, 10:45

Guten Morgen zum letzten Tag des Adventslesens! Gestern war ja nicht so viel los, aber ich kann mir vorstellen, dass viele von euch mit den Weihnachtsvorbereitungen schwer beschäftigt sind 🙂

Gestern habe ich die Kurzgeschichte beendet und seitdem ein bisschen in „Das Erbe der Elfen“ weitergelesen. Offenbar hätte ich mit dem ersten Kurzgeschichtenband beginnen sollen statt mit dem ersten Roman, aber was soll’s, jetzt mache ich so weiter. Ich hatte befürchtet, dass es für meinen Geschmack zu viele Kämpfe und zu viele Affären gibt, aber bisher hält sich beides in Grenzen. Mein Mann meint, dass mein Eindruck vielleicht von den Videospielen kommt.

Wir haben jetzt gefrühstückt und haben spontan beschlossen, doch schon heute einen Blick auf den Weihnachtsmarkt zu werfen. Ich hoffe, es ist nicht so voll, dass es keinen Spaß macht. Am Nachmittag sind wir dann zum Adventstee bei meiner Mutter eingeladen, ich kann also noch nicht genau sagen, wann ich mich das nächste Mal hier melde – möglicherweise erst gegen Abend.

17:15

adventslesen12Ich hatte also richtig geschätzt, was den Abend angeht – wir sind vom Weihnachtsmarkt direkt zum Adventstee weitergefahren und waren zwischendurch gar nicht noch einmal zu Hause. Gleich essen wir noch etwas, deshalb jetzt nur eine kurze Aktualisierung.

Der Schmuckstand auf dem Weihnachtsmarkt war recht schön, aber die Kette, auf die ich ein Auge geworfen hatte, hätte 100 € gekostet, weshalb ich davon vorerst Abstand genommen habe – nächstes Jahr dann 😉 Gegessen habe ich dann auch nichts, weil es eigentlich zwischen Frühstück und Teestunde nicht nötig war (obwohl der orientalische Stand wieder das ziemlich leckere Couscous mit Mandeln, Rindfleisch und Pflaumen hat).

Mit dem Lesen wird es dann erst nachher etwas, aber hinsichtlich der Weihnachtlichkeit war der Tag bisher ziemlich erfolgreich 🙂

22:45

Ich verabschiede mich nun für heute – den Abend über habe ich, von gelegentlichen Ablenkungen abgesehen, überwiegend mit Lesen verbracht. Ich bin in „Christmas Company“ weitergekommen, mir fehlen jetzt noch etwa 40 Seiten. Ich finde immer noch, dass der Anfang am besten gelungen war.

Außerdem lese ich im ersten Witcher-Buch, das ich gestern schon erwähnt habe. Ich finde weiterhin, dass der Stil interessant und ein bisschen eigen ist; sehr flüssig, auch sarkastisch und mit vielen Perspektivwechseln. Man merkt an verschiedenen klassischen Fantasyelementen, dass das Buch schon älter ist (1994), aber dann passt es auch wieder nicht so richtig in diese Form. Ich habe jetzt etwa ein Drittel gelesen, mal sehen, wie es mir weiterhin gefällt. Ich würde ja gerne das und den ersten Kurzgeschichtenband lesen, bevor ich mich an die Netflix-Serie wage, aber vermutlich würde dieses Vorhaben mal wieder ewig dauern…

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Arianas Adventslesen 2019 – 3. Advent

Dezember 14, 2019 at 12:33 (Aktionen)

Advent_2014Dieses Wochenende werde ich mich vermutlich recht wenig zu Wort melden, aber dafür ist am Montag dann die Präsentation geschafft und der entspanntere Teil des Dezembers kann beginnen. Ich habe diese Woche „Danse Macabre“ beendet (also immerhin bisher in jeder Dezemberwoche ein Buch geschafft, ist doch was). Auf den Weihnachtsmarkt habe ich es noch nicht geschafft, das ist nun für Montag geplant – mal sehen, ob es auch stattfindet 😉

Gerade schaue ich mich nach ein paar Wintertees bei Teewicht um (ich hatte ja schon einmal angesprochen, dass ich in diesem Jahr gar keine mehr habe). Der Warenkorb hat sich schon gut gefüllt, so langsam muss ich ein paar wieder aussortieren – nicht, dass ich am Ende wieder ein Dutzend Tees habe, die ich nicht schaffe auszutrinken…). Eigentlich wollten wir auch noch das eine oder andere backen, aber wir haben inzwischen so viele Kekse von anderen bekommen, dass es eigentlich nicht nötig ist. Dafür gibt es heute Nachmittag möglicherweise Bratäpfel.

Was ich heute lese, lasse ich mal offen, weil ich noch gar nicht einschätzen kann, wieviel Zeit dafür sein wird. Vielleicht lese ich in meinem Adventskalender, dem Advents-LTB, nach, denn die letzten fünf Tage fehlen mir momentan.

17:45

Ich bin über Mittag ganz gut vorangekommen und habe in den letzten Stunden pausiert, ein bisschen gelesen, ein bisschen mit dem kleinen Mädchen gepuzzelt und gerade eben Bratäpfel mit Spekulatius, Krokant und Zimtcreme gegessen. Ein schöner Kuchenersatz für den Advent, den ich mir schon länger mal vorgenommen hatte.

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Gelesen habe ich das 10. Türchen im Advents-LTB und dann spontan „Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company“. Protagonistin Freda stolpert gemeinsam mit dem plötzlich sprechenden Kater Mr Linvingstone durch eine Tür an den Nordpol. Dort steckt die Christmas Company in Schwierigkeiten – delegierte Weihnachtsmänner aus fast allen Ländern der Welt unter Führung des Weihnachtsmannes haben ein außerordentliches Treffen einberufen. Es kommt natürlich, wie es kommen muss: Freda soll das Problem nun lösen. Die Christmas Company ist eine richtige Stadt mit Weihnachtskobolden, einer Kalten Garde aus Schneemännern, einer Bäckerei und anderen Gebäuden und ist sehr nett beschrieben, auch die Delegierten sind phantasievoll gestaltet. Vor allem interessieren mich die im Nachwort schon anklingenden „Weihnachtsfiguren und Weihnachtsbräuche“ – gerade eben tauchte schon ein Julenisse auf!

Meine Bestellung bei Teewicht habe ich abgeschickt. Es ist meine erste Bestellung dort und ich bin gespannt, wie die Tees schmecken. Zuletzt fand ich stark aromatisierte Tees nicht mehr so besonders toll, aber jetzt bei den Wintertees habe ich im Laden einfach nichts Schönes entdeckt, also mache ich den Versuch. Ich hoffe einfach mal, dass sie nicht allzu süß sind! Einfache Kräutertees und meine üblichen schwarzen Tees habe ich ausreichend. Ich habe statt 100 g nur 50 g ausgewählt und dafür mehr Sorten zum Probieren mitgenommen (unter anderem „Apfel Mandarinchen“, „Mams Spekulatius“, „Pflaume Marzipan“, „Schlechtwetterhexe“, „Beerenkönigin natürlich“ und „Almond Caramel“).

Sonntag, 13:30

Ich bin mit meiner Präsentation halbwegs fertig, habe alles Relevante eingepackt und muss heute im Laufe des Tages alles noch zwei-, dreimal durchsprechen. Mann und Tochter sind währenddessen im Schwimmbad gewesen, und das lange genug, dass ich noch ein bisschen Lesezeit einschieben konnte 😉

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Ich habe spontan noch zu Matt Haigs „Father Christmas and me“ gegriffen. Das ist der dritte Teil der Reihe und er gefällt mir bisher am wenigsten, wie man schon daran sehen kann, dass ich ihn letztes Jahr noch nicht beenden konnte… Die Illustrationen und einige Details sind immer noch sehr schön, aber die Moralkeule schwingt der Autor hier schon ganz schön heftig, und das vertrage ich nie gut. Ich hoffe aber, dass die Handlung noch ein wenig mehr in Schwung kommt und wir den Rest hinter uns lassen können.

„Christmas Company“ gefällt mir immer noch gut. Die Reisegruppe ist in der Arktis unterwegs, um nach Iskalott zu einem gewissen Myrkur Farandi zu reisen. Freda hat gerade ihren Handschuh im Sturm verloren und fand danach fast das Zelt nicht wieder (dafür sah sie eine verschwommene Gestalt mit einer langen Stange über der Schulter). In ihrem Stiefel hat sie seltsamerweise eine Kartoffel gefunden, die vermutlich noch eine Rolle spielen wird. Das Buch ist weniger weihnachlich-besinnlich als vielmehr abenteuerlich-phantasievoll; mir gefällt das, und das frostige Treiben animiert mich trotz aller Genreunterschiede Dan Simmons‘ „Terror“ mal weiterzulesen. Erwähnte ich, wie gerne ich Polargeschichten lese?

17:15

adventslesen9Einen Adventstee gab es heute eher improvisiert – ich habe vermutlich schon mal erwähnt, dass ich alles andere als eine Dekokönigin bin. Immerhin habe ich drei angefangene Kerzen gefunden, die für heute herhalten mussten. Anders als die Bilder suggerieren, gab es die Kerzen allerdings zum Mittagessen und den Tee dann später für mich allein, weil das kleine Mädchen noch satt vom Mittag war 😉

Ich habe noch ein Stückchen weitergelesen in „Christmas Company“ – Freda und die anderen haben den Lord of Misrule und seine Parade getroffen und eine durchaus unterhaltsame Zeit verbracht. Freda bekam einen Calenigg geschenkt. Mal schauen, was noch passiert; ich nehme an, wir werden noch weiteren Weihnachtsfiguren begegnen.

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22:00

Noch ein kurzes Schlusswort für dieses Wochenende. Gelesen habe ich nicht mehr so viel, weil ich eine kleine Mitleserrunde gestartet habe (danke allen, die bei mir kommentiert haben, obwohl ich im Gegenzug so still war – es wird bald besser!) und die Präsentation nochmal durchgegangen bin.

Über den Tag hinweg bin ich aber immerhin beim Advents-LTB fast auf Stand, und in „Christmas Company“ habe ich gestern und heute trotz widriger Lesebedingungen nun fast die Hälfte erreicht – es war auf jeden Fall das passende Buch dafür, dass ich nicht so richtig aufmerksam sein konnte. So langsam nähern sich die düsteren Weihnachtswesen („Der Lord of Misrule war nur einer von den harmlosen Wanderern. Glaub mir, es gibt uralte Weihnachtsunholde, denen du lieber nicht begegnen willst. Der Chef hat sie alle schon vor Ewigkeiten aus der Christmas Company verbannt.“). Ich liebe diese ganzen alten Weihnachtsbräuche und kuriosen Figuren aus aller Welt und freue mich immer, wenn sie in Büchern vorkommen!

Morgen Mittag beginnt dann für mich der entspannte Teil der Vorweihnachtszeit – morgen Nachmittag ist endlich der angesprochene Weihnachtsmarktbesuch mit einigen Kommilitonen geplant, abends gehen mein Mann und ich essen und am Dienstag Abend startet eine neue Rollenspielrunde 🙂

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Arianas Adventslesen 2019 – 2. Advent

Dezember 7, 2019 at 14:11 (Aktionen)

Advent_2014Um guten Morgen zu wünschen, ist es schon zu spät, aber ich hoffe, alle Mitleser hatten einen entspannten Start in das zweite Adventslesewochenende (wie immer: bei Ariana). Hier zieht schön gemächlich ein bisschen die Vorweihnachtszeit ein – ich habe vorhin ein paar Rezepte herausgesucht, die in den nächsten Wochen verwirklicht werden könnten, und am Montag war ich bei der Weihnachtsvorlesung mit Punsch und Weihnachtsmützen und durchwachsenem Humor, aber ich wollte wenigstens einmal dabeigewesen sein, bevor ich die Hochschule verlasse, und es gab auch nette Beiträge – zum Beispiel einen über Star Wars und Sachenrecht (Wem gehört das Lichtschwert?). Gestern habe ich mir Eigenbetriebsrecht und Gesellschaftsrecht gespart und dafür den Vormittag damit verbracht, online Geschenke zu bestellen. Jetzt bin ich gespannt, ob auch alles rechtzeitig ankommt 😉 Nächste Woche gehe ich vielleicht auch auf einen Weihnachtsmarkt.

Wir haben uns dieses Wochenende nicht viel vorgenommen, ich muss aber mit meiner Präsentation beginnen (immerhin: die ersten beiden Folien habe ich schon). Gelesen habe ich hauptsächlich „Johannes Cabal the Necromancer“, womit ich inzwischen fertig bin. In das eine oder andere Winterstapelbuch habe ich auch reingelesen, aber weniger, als ich erwartet habe. Vielleicht wird das ja im Laufe des Wochenendes etwas!

21:00

adventslesen5Ich bin mit der Präsentation ganz gut vorangekommen und werde morgen insofern weniger daran machen müssen. Mann und Kind waren am Nachmittag bei Bekannten zum Plätzchenbacken – ich habe mich nicht angeschlossen, kann aber jetzt die Resultate genießen. Das Alleinsein habe ich unter anderem genutzt, um ein paar Youtube-Videos mit Einsingübungen für Mezzosopran auszuprobieren 😉

Heute Abend habe ich ein bisschen gelesen, allerdings war ich nicht motiviert für etwas Weihnachtliches (muss ja auch nicht, finde ich) und habe stattdessen bei Stephen King einen Abschnitt über Ray Bradburys „Das Böse kommt auf leisen Sohlen“ gelesen. Das Buch habe ich vor Jahren gelesen, aber es ist lange genug her, dass ich mich nicht mehr an die Details erinnern konnte.

Sonntag, 14:30

Wir haben ein bisschen Zeit draußen verbracht und gerade den Adventstee getrunken. Nachdem ich in den letzten Jahren eher Tee aussortiert oder geleert habe und hauptsächlich die bewährten Sorten nachgekauft habe, ist dies das erste Jahr, in dem ich nun feststellen musste, dass ich keinen passenden Tee für die Winterzeit mehr besitze! Ich glaube, da sollte ich noch einen oder zwei besorgen…

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Gelesen habe ich noch nicht viel, aber immerhin ein paar Seiten in „Die Geheimnisse von Winterhaus“ (Elizabeth ist wieder im Winterhaus angekommen) und die heutige Geschichte im Advents-LTB.

Vorgelesen habe ich nebenbei auch ein bisschen. Ich habe „Weihnachten mit Astrid Lindgren“ besorgt und meine Tochter hat heute „Pelle zieht aus“ sowie „Pippi Langstrumpf feiert Weihnachten“ gehört 🙂 Wahrscheinlich lohnt es sich, die Weihnachtsbücher im neuen Jahr in eine Kiste zu packen und erst vor der Adventszeit wieder zu holen, damit sie etwas Besonderes bleiben, mal sehen.

21:30

Morgen muss ich wieder früh raus, deshalb ist das für dieses Wochenende die letzte Aktualisierung. Ich habe immerhin noch eine Kurzgeschichte aus „Spirits of the Season ~ Christmas Hauntings“ gelesen. Sie hieß „The Four-Fifteen Express“ und wurde von Amelia B. Edwards 1867 geschrieben. Viele der Geschichten scheinen zuerst in viktorianischen Zeitschriften erschienen zu sein, da gingen Geistergeschichten in den Weihnachtsausgaben wohl gut. Ich fand die Geschichte ganz nett, aber man kennt eben doch schon einige ähnliche Geschichten.

Meine Tochter wollte am Nachmittag gerne mit mir puzzlen – natürlich das 1000-Teile-Puzzle, das ich vor Ewigkeiten begonnen habe und das seitdem angefangen gerollt herumliegt (eines der Disney-Puzzles von Ravensburger). Seit sie vor kurzem mit meiner Hilfe ein 100-Teile-Puzzle ganz gut bewältigt hat, habe ich es optimistisch wieder hervorgeräumt. Ich habe mich also dann ein Weilchen mit dem schweißtreibenden Versuch beschäftigt, mit einer Dreijährigen ein 1000-Teile-Puzzle zu machen *lach* Heute Abend habe ich dann noch ein bisschen allein weitergemacht.

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Arianas Adventslesen 2019 – 1. Advent

November 30, 2019 at 11:34 (Aktionen)

Advent_2014Selbstverständlich lasse ich mir die (seit 2013 bin ich dabei!) liebgewonnene Tradition nicht nehmen und mache auch in diesem Jahr bei Arianas Adventslesen mit 🙂 Ich freue mich, dass es wieder stattfindet!

Dieser Dezember ist zwar noch einmal ziemlich unangenehm, weil ich Mitte des Monats eine gerade abgegebene Seminararbeit präsentieren muss (dafür wird ein Teil der nächsten beiden Wochenenden draufgehen), aber im nächsten Jahr sieht das hoffentlich schon anders aus, und dieses Jahr mache ich eben noch einmal auf Sparflamme mit. Weihnachten wird eher nebenbei laufen, aber vielleicht hilft das Adventslesen ja gerade dabei, ein wenig in Stimmung zu kommen. Ich plane jedes Wochenende einen Beitrag zu veröffentlichen, wie gehabt.

Dieses erste Adventswochenende werde ich mich allerdings kaum aktiv melden können – wenn auch aus entspannten Gründen. Wir fahren gleich über’s Wochenende zu Verwandten, weshalb ich erst morgen abend wieder aktualisieren kann. Lesezeit und morgen einen gemütlichen 1. Advent werde ich aber höchstwahrscheinlich haben 😉 Morgen oder möglicherweise zwischendurch mal bei Instagram kommen dann Impressionen. Morgen Abend steht dann entweder ein Tangokonzert an oder der Winterstapel – der liegt seit gestern fertig bereit, und zu Beginn jedes Quartals macht es mir immer besonders viel Spaß, in jedes der zehn Bücher reinzulesen, meist ein oder zwei Kapitel.

Sonntag, 16:30

adventslesenDas wird jetzt eine eher kurze Aktualisierung, aber dafür gibt es heute dann vielleicht sogar noch zwei 😉 Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich erst heute wieder am PC bin. Wir hatten ein schönes Wochenende und werden heute Abend wie geplant zur Tangomesse gehen – mal sehen, ob es anschließend auch Tanz gibt; ich werde berichten.

Gestern Abend und heute Vormittag habe ich die erhoffte Lesezeit bekommen (noch toller wäre es gewesen, nicht um sechs Uhr vom kleinen Mädchen geweckt zu werden) – besonders schön fand ich, dass ich mich an einem Buch festgelesen habe und tatsächlich auch nur darin gelesen habe (obwohl ich – unvermeidlich – eine gewisse Auswahl von sechs Büchern dabei hatte): „Johannes Cabal the Necromancer“ von Jonathan L. Howard. Das ist der erste Teil einer fünfbändigen Reihe, über die ich immer wieder gestolpert bin, bei der ich aber irgendwie dachte, sie würde mir nicht gefallen. Jetzt bin ich (Emmas unermüdliche Lobpreisung ist schuld) doch schwach geworden und mag das Buch bisher sehr gerne! Ein bisschen Faust, ein bisschen Lovecraft, ein bisschen Bradbury und ein bisschen britischen Humor – gefällt. Ich hatte es schon letzte Woche begonnen und jetzt noch einmal ungefähr 100 Seiten in dem Buch geschafft. Damit habe ich insgesamt etwa die Hälfte gelesen.

Heute Mittag gab es dann Adventsessen in einem Restaurant (Wildschweinbraten für mich); es war lecker, aber jetzt bin ich froh, wieder zu Hause zu sein, weil mich solche Familienveranstaltungen immer irgendwie stressen 😉

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Adventstee hatten wir auch, allerdings erst kurz vor dem Aufbruch. Heute Abend wird es mit dem Lesen wohl nichts mehr, aber ich hoffe auf ein schönes Konzert und melde mich dann noch einmal, wenn es nicht zu spät wird. Zum Glück habe ich morgen später – wahrscheinlich, weil es abends die Weihnachtsvorlesung gibt.

Jetzt gehe ich noch schnell nach meinem Adventskalender suchen. In diesem Jahr hatte ich keine Muße, nach schönen Kalendern Ausschau zu halten, deshalb gibt es nur einen, was ja aber eigentlich auch ausreichend ist, und zwar das traditionelle LTB Advent 🙂 Später oder morgen schaue ich bei euch rein!

Übrigens hatten wir heute morgen ein richtig schönes Eismuster an der Autoscheibe:

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21:15

adventslesen4Ein kleines Update: das Konzert haben wir sehr genossen, auch wenn es leider nur ein Showtanzpaar gab und keine andere Möglichkeit zu tanzen 😉 Hier kann man eine Aufnahme der Tangomesse sehen, falls jemand von euch mal reinhören will.

Meine Adventskalendergeschichte habe ich auch gelesen, und ein paar Seiten „Johannes Cabal“. Nach interessanten Episoden mit Rufus Maleficarus („As it happens, I think the finger-painting lessons were going very well, at least up until Rufus used the paint to create a summoning circle, and then rode out of here on the back of an obliging Hound of Tindalos…“) und einem zeitlosen Garten gibt es Probleme mit einem benachbarten Carnival, und ich werde wohl für den Rest des Abends dabei bleiben und mich nicht noch dem wartenden Winterstapel widmen, weil ja heute nun nicht mehr so viel Zeit ist.

An den nächsten beiden Wochenenden wird mich die Präsentation zwar beschäftigen, aber hoffentlich nicht die ganze Zeit 😉 Hin und wieder möchte ich auf jeden Fall hier beim Adventslesen vorbeischauen!

 

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[Herbstlesen im Oktober 2019] Wochenende 4

Oktober 27, 2019 at 11:33 (Aktionen)

Auf den letzten Herbstlesentag bei Konstanze möchte ich wieder mit einsteigen. Gestern hätte es zeitlich gar nicht gepasst, und auch heute werde ich mich bis zum späten Nachmittag nur sporadisch melden, aber immerhin 😉 Das Foto ist übrigens schon gestern entstanden, als ich noch dachte, ich könnte ein Mitmachen vielleicht doch schaffen. Es passt aber heute eigentlich ebensogut (nur, dass die Schokocupcakes inzwischen alle sind…), weil ich auch heute schon zwei oder drei Seiten in „The Serpent’s Shadow“ gelesen habe. Gestern bin ich ein Stückchen darin vorangekommen, als meine Tochter schlief (sie hatte in der Nacht Ohrenschmerzen und wenig Schlaf und holte das dann tagsüber nach; heute scheint sie zum Glück wieder fit zu sein). Bis heute Nachmittag sind wir beiden allein, deshalb werde ich erst spät in eine Blogrunde starten, aber gerade sitzt sie mit Büchern, Papier und Stiften in ihrem Zelt und beschäftigt sich beim Schein einer Lichterkette selbst 😉

Das Buch ist der erste Band einer recht langen und noch laufenden Reihe von Mercedes Lackey. Ich habe inzwischen gut 130 von knapp 400 Seiten gelesen. Es geht um „Elemental Masters“, im Prinzip Elementarmagier, die in einer alternativen meist edwardianischen Zeit leben. Jeder Band scheint zudem sehr lose auf einem Märchen zu basieren. Diese Mischung fand ich spannend 🙂 Ich mag die detailreiche Schreibweise und das Worldbuilding, wobei Elementarmagie an sich schon ziemlich ausgereizt ist. Die Protagonistin Maya, eine Ärztin mit indischen Wurzeln, die nun in London praktiziert, wäre angenehm, wenn sie nicht so anstrengend perfekt wäre – ihre Nachteile betreffen ihre Kenntnisse über Magie und ihren Status als „Mischling“, aber das engelsgleiche Wesen scheint über keinerlei schlechte Eigenschaften zu verfügen. Das ist langweilig. Schauen wir mal, was sich weiter tut. Die Handlung nimmt inzwischen langsam Fahrt auf, die Bedrohung konkretisiert sich und Maya hat einen Mentor gefunden (die beginnende Liebesgeschichte haut mich auch nicht so vom Hocker, auch die finde ich bisher zu glatt).

16:15

herbstlesen19So, ab jetzt könnte es so langsam ein wenig mit dem Lesen klappen… 😉 Mein Mann ist jetzt wieder da und wird dann wohl mit dem kleinen Mädchen demnächst in die Badewanne gehen.

Wir haben jede Menge Zeit damit verbracht, Herbstkekse zu backen. Meist backt mein Mann, ich fand es also einigermaßen schweißtreibend, mir schnell ein passendes Rezept für Kekse mit gemahlenen Haselnüssen rauszusuchen und das einigermaßen unfallfrei mit Kleinkind umzusetzen. Die ersten Kekse wurden dann auch eher schwarz als lecker (ich habe den Ofen dann 20° niedriger gestellt als im Rezept angegeben, dann passte es so halbwegs mit der vorgeschlagenen Backzeit). Der Rest hat dann ganz gut funktioniert.

21:30

Ich habe ein längeres Kapitel in „The Serpent’s Shadow“ gelesen, in dem zum ersten Mal die Perspektive der Gegenspieler eingenommen wurde, was recht interessant wurde. Ich habe mich über die Erwähnung von „Crawly“ und „Blat-sky“ erwähnt – so jedenfalls hat die Inderin sich die Namen gemerkt.

Außerdem habe ich drei Märchen in einem Buch mit „Gruselmärchen aus aller Welt“ gelesen („Gespensterreigen“ von Käthe Recheis und Friedl Hofbauer): „Die drei Jäger und der Dämon in der Hütte“ (PenobscotIndianer/Nordamerika), „Die Zaubergespenster“ (Russland) und „Yai Dscheng und das Haus, in dem es spukte“ (Korea). Auf dem Foto sieht man eine der Illustrationen zu dem koreanischen Märchen, das ich sehr mochte. Danach hatte ich Lust, noch ein bisschen in Asien zu bleiben und habe mir den halb gelesenen van Gulik aus dem Regal geangelt. Könnte morgen meine Zuglektüre werden…

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Offenbar komme ich so langsam in die passende Halloweenstimmung! *lach* Ich werde wohl, obwohl ich morgen etwas später los muss, nicht mehr allzu lange wach bleiben, weil das Wochenende doch in mancher Hinsicht fordernd war, aber der ewige Lockwood liegt gegebenenfalls auch noch bereit – und „Valentina und die dreizehnte Nacht“, ein Buch aus meiner Kindheit, das ich momentan (momentan meint hier einen unbestimmbar langen Zeitraum) noch einmal lese. Damit beginnt eine vierteilige Gruselreihe von Eddy C. Bertin, die ich damals ziemlich gut fand.

Damit ist das Herbstlesen auch schon wieder vorbei – wie schnell das wieder ging. Aber schön war’s 🙂

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[Herbstlesen im Oktober 2019] Wochenende 3

Oktober 19, 2019 at 10:40 (Aktionen)

Schon das dritte Herbstlesen-Wochenende (wie immer: bei Konstanze) – es könnte sein, dass ich es nächstes Wochenende nicht schaffe, weil ich weitgehend mit meiner Tochter alleine bin, aber heute und morgen möchte ich mitmachen. Die Woche war ganz in Ordnung, ich habe „The Polar Bear Explorers‘ Club“ beendet (ein sehr schönes Middle Grade-Buch; ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der eigentlich jetzt im Oktober auch gut passen würde) und ansonsten ein wenig querbeet gelesen. Wir hatten schönes, sonniges Herbstwetter voller bunter Blätter an den Bäumen.

Bis Ende November muss ich nun leider eine Seminararbeit schreiben, die ich vermutlich mehr oder weniger an den Wochenenden bearbeiten werde, weil wochentags keine Zeit dafür vorgesehen ist. Als Thema wurde mir „Beschwerdemanagement“ zugelost. Mal schauen, was mir dazu einfällt, aber dieses Wochenende ignoriere ich die Arbeit erstmal und widme mich schöneren Dingen.

Für heute habe ich mir vorerst drei Bücher herausgelegt: einen A Very Short Introduction-Band („Fairy Tale“, kam diese Woche an; den Prolog habe ich schon gelesen), einen „British Library Tales of the Weird“-Band („Doorway to Dilemma ~ Bewilderung Tales of Dark Fantasy“; darin habe ich gestern alle einleitenden Worte gelesen und heute morgen die Hälfte der ersten Geschichte „What was it?“) und ein neues Middle Grade-Buch („The Apprentice Witch“, entdeckt bei Konstanze 😉 – ich habe ungefähr die Hälfte gelesen).

Irgendwann ist der letztes Wochenende verschmähte Lockwood-Band hoffentlich auch noch dran; keine Ahnung, warum der immer wieder liegenbleibt, obwohl ich ihn mir fest vornehme. Wie üblich melde ich mich tagsüber wahrscheinlich sporadisch und abends dann ausführlicher.

18:30

Die Lesebilanz heute weist bisher die schon angesprochene Kurzgeschichte auf – es ging um ein unsichtbares Wesen, hat mir recht gut gefallen. Gleich geht das kleine Mädchen zu Bett, und dann werde ich wohl mehr Lesezeit finden 😉 Dafür haben wir den Nachmittag im Wald verbracht und gepicknickt, was auch sehr schön war.

Ich werde nach der Einschlafbegleitung vorerst bei den Mitlesern vorbeischauen, Kommentare beantworten und mich dann wahrscheinlich zuerst dem Märchensachbuch widmen. Ich melde mich auf jeden Fall später am Abend noch einmal!

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22:00

Ich habe das erste Kapitel in „Fairy Tale“ gelesen. Es heißt „The worlds of faery: far away & down below“ und behandelt eher Feen als die Märchen, an die wir meist als erstes denken (Feenwelten als „secondary worlds“, Shakespeare, Christina Rossetti, „Thomas the Rhymer“, „Peter Pan“ und weiter). Es ist die dritte „very short introduction“, die ich lese 🙂

Dann habe ich gerade noch ein Kapitel in „The Apprentice Witch“ gelesen und werde wahrscheinlich noch eins anschließen. Arianwyn wird wegen einer vermeintlichen Dämonensichtung zur Low Gate Farm gerufen (und zischt auf dem Weg dorthin mit dem widerstrebenden Bürgermeister auf ihrem Besen durch’s Dorf – ich kann meine Bibi Blocksberg-Assoziation gerade noch nicht ganz überwinden).

Damit habe ich heute zwar insgesamt nicht viel gelesen, aber immerhin ein bisschen was 😉

Sonntag, 11:45

Ich durfte heute ausschlafen (was gut war, weil ich erkältungsbedingt nicht so gut durchgeschlafen habe). Danach sind wir auf Wunsch eines einzelnen Kindes zum Bäcker gegangen und haben dann zu Hause gefrühstückt.

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Jetzt am Vormittag war lesetechnisch noch nicht viel los, aber dafür werde ich wohl am Nachmittag ein wenig Zeit bekommen, weil ich mich beim Besuch bei der Kindergartenfreundin nicht anzuschließen gedenke. Momentan ist mir danach, noch ein Stückchen weiterzulesen in dem „Fairy Tale“-Buch. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Magie in Märchen und heißt „With a touch of her wand: magic & metamorphosis“. Auf den ersten Seiten geht es zum Beispiel um Magie, die in der Natur vorkommt und um das Böse im Märchen – da werde ich jetzt aber noch weiterlesen.

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15:30

Wie erhofft läuft es mit dem Lesen heute ein wenig besser als gestern. Ich habe das zweite „Fairy Tale“-Kapitel gelesen, in dem es dann noch um Tiere und um Verwandlungen ging, außerdem gab es einen Übergang zum nächsten Kapitel, in dem der Geschichtenerzähler eine Rolle spielt.

herbstlesen16Das Kapitel rief mir auch in Erinnerung, dass es eine Schöne und das Biest-Version von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont gibt, was mich an „Beaumont & Beasley“ denken ließ und daran, dass die Namen wahrscheinlich kein Zufall sind 🙂

Zuletzt habe ich in „The Apprentice Witch“ weitergelesen, das gerade gut zu meiner Lesestimmung passt. Besonders neugierig hat mich der kleine blaue „Dämon“ von der Farm gemacht (man weiß noch nicht genau, was es mit diesem Wesen auf sich hat). Arianwyn, die gerade dabei war, sich besser in Lull einzuleben, muss feststellen, dass die Nichte des Bürgermeister ausgerechnet Gimma ist, mit der sie sich in der Schule überhaupt nicht verstanden hat – und diese Gimma wird sich nun die nächsten Wochen in Lull aufhalten. Immerhin gibt es einen Lichtblick: der Mondhase, den Arianwyn gepflegt hat, möchte offenbar bei ihr bleiben.

Ansonsten haben wir Mittag gegessen, und ich bin jetzt für zwei oder drei Stunden ganz für mich allein, was zum Lesen natürlich eine gute Voraussetzung ist 🙂

20:30

herbstlesen17Ein letzter Beitrag für dieses Herbstlesewochenende. Ich hatte länger als gedacht „frei“ und bin in „The Apprentice Witch“ ein weiteres Stück vorangekommen. Die Sache mit Gimma entwickelt sich ein bisschen anders als gedacht, und auch über das kleine blaue Wesen habe ich mehr erfahren. Das Buch gefällt mir immer besser, je weiter es vorangeht, und ich habe jetzt die Fortsetzung geordert (ich habe noch etwa 100 Seiten vor mir, aber man will ja nicht am Ende ohne die Möglichkeit weiterzulesen dastehen…).

Und damit der Lockwood hier nicht zum Running Gag wird, habe ich auch darin ein paar Seiten gelesen. Ich muss aber wohl noch länger dran bleiben, denn ich bin immer noch nicht ganz in der Geschichte angekommen.

Mann und Kind haben mir vom nachmittäglichen Besuch Kuchen und Pizza mitgebracht 🙂 Der Kuchen war gerade ein verspätetes Abendessen. Morgen wartet leider wieder ein langer Tag auf mich (ich spiele mit dem Gedanken mich krankschreiben zu lassen, aber an den nächsten beiden Tagen würde ich so viel neuen Stoff verpassen, den ich dann nacharbeiten muss, dass es sich nicht lohnt).

 

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[Herbstlesen im Oktober 2019] Wochenende 2

Oktober 12, 2019 at 10:29 (Aktionen)

Guten Morgen zum zweiten Herbstlesen-Wochenende bei Konstanze! Mit etwas Glück übernachtet meine Tochter heute Abend bei ihrer Oma, was zusätzliche Lesezeit bedeuten würde, aber heute Vormittag werden wir zunächst einkaufen und in den Wald fahren (mal schauen, ob wir Pilze entdecken – nicht, dass ich Pilze essen würde, aber ich finde Pilze an sich ziemlich toll, die unterschiedlichen Formen und auch den Geruch im Wald; nur in der Pfanne mag ich sie nicht).

In den letzten Tagen habe ich sogar ziemlich viel gelesen. Ich habe mich nämlich mal wieder richtig schön festgelesen (das kommt momentan durch Zeitmangel nicht so häufig vor und freut mich deshalb sehr) und den größten Teil von „Die Verlobten des Winters“, dem ersten Band der Reihe um die Spiegelreisende, gelesen. Und weil ich mich in der Welt und mit dem bunten Figurenreigen gerade so wohl fühlte, habe ich gestern gleich die Fortsetzung „Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ (Originaltitel: „Les Disparus du Clairedelune“) begonnen und bin bereits auf Seite 229. Natürlich liegt das auch daran, dass sich die Bücher zügig lesen lassen, schneller als ein Buch auf Englisch oder auch als ein sehr gemächlicher Roman wie „Quendel“ (auch das liegt als Option für das Wochenende bereit).

Übersetzt ist die Reihe, die Christelle Dabos geschrieben hat, aus dem Französischen. Französische Fantasy bekommt man in Deutschland ja leider nicht so häufig, und so hat es auch hier Jahre gedauert, bis die in Frankreich sehr erfolgreiche Reihe übersetzt wurde (auch die englische Übersetzung erschien erst kurz vor der deutschen). Ich hatte schon davon gehört, bevor die englische Übersetzung angekündigt wurde und war neugierig darauf, aber meine Französischkenntnisse reichen dafür leider bei weitem nicht aus.

Ganz kurz zum Inhalt. Die Welt ist in verschiedene Teile, Archen genannt, zerbrochen, auf denen Familien leben, die über verschiedene Kräfte verfügen. Ophelia kann zum Beispiel die Vergangenheit von Gegenständen „lesen“ und durch Spiegel reisen. Für eine arrangierte Hochzeit reist sie auf die Arche Pol und versucht sich dort am Hof zurechtzufinden, der von Intrigen und Illusionen geprägt ist. Trotz der Verlobungsgeschichte ist der Romantikanteil erfreulich gering, und die Welt ist voller hübscher Ideen und interessanter Figuren. Ich bin gespannt, wie lange ich noch beim selben Buch bleibe und melde mich später wieder 😉

16:45

Dem freien Abend steht nun nichts mehr im Wege. Bisher habe ich noch nicht viel gelesen, aber ich habe mich in meinem Buch inzwischen auf Seite 255 vorgearbeitet. Ophelias Familie ist angereist und wird zusammen mit Ophelia im Seebad Opalsand untergebracht. In der Himmelsburg dagegen verschwinden wichtige Gäste, die vorher Drohbriefe erhalten zu haben scheinen – genau wie sie auch Ophelia erhält. Gleichzeitig bekommt man nach und nach mehr Einblick in die Vergangenheit der Welt, die noch wichtig zu werden scheint.

Pilze haben wir gefunden, aber keine, die wir mitgenommen haben. Es war bestes Waldwetter und viele andere waren auch unterwegs, sicherlich auch viele geübte Pilzsammler, die schneller waren. Macht aber nichts, ich wollte die Pilze sowieso lieber anschauen 😉

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Wir haben inzwischen auch Mittag gegessen (einen dekorativen Kuchen kann ich heute leider nicht vorweisen), und ich werde mich jetzt mit einem Tee wieder nach Opalsand zurückziehen…

21:15

Ich habe eigentlich nichts Spannendes zu erzählen, wollte mich heute aber noch einmal melden. Ich stecke immer noch mittten in meinem Buch, inzwischen auf Seite 347. Es ist ein schöner zweiter Band, finde ich. Die Welt und die Geheimnisse werden größer, außerdem ist es immer noch erfreulich unromantisch. Und ich amüsiere mich sehr über Thorn, Ophelias Verlobten, weil er ausgerechnet Finanzverwalter und ein fürchterlicher Bürokrat ist und es solche Figuren einfach nicht so oft in Fantasybüchern gibt 😉

Mein Mann testet gerade zum ersten Mal die Switch auf einem großen Bildschirm – wir haben spontan beschlossen, uns doch mal ein Gerät mit HDMI-Anschluss zuzulegen (allerdings von bescheidener Größe, wohl so etwas, wie es sich andere Haushalte als Zweit- oder Drittgerät ins Schlafzimmer stellen, wenn man nach den Rezensionen urteilt…). Sieht schon ansprechend aus, nur würde dieses Zeldaspiel mehr Stunden verlangen, als ich gerade hineinstecken möchte.

Ich werde also noch ein wenig lesen (und wahrscheinlich das Buch heute auch nicht mehr wechseln – ich bin selbst gespannt, ob ich auch morgen noch dabei bleibe oder mir dann etwas anderes suche.

Sonntag, 11:30

herbstlesen9Ich habe heute bis halb neun geschlafen und seitdem einen sehr entspannten Vormittag genossen. Soeben haben wir bei einer Folge „Supernatural“ unser Frühstück genossen (wir sind als wahrscheinlich letzte Menschen unter denen, die die Serie verfolgen, immer noch in der 5. Staffel, aber arbeiten uns darin alle paar Monate mal ein Stückchen weiter vor – die heutige Folge war recht amüsant, es ging in eine psychiatrische Anstalt).

In „Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ bin ich ebenfalls weitergekommen, ich bin nun auf Seite 414. In den Fall der verschwundenen Würdenträger kommt Bewegung, Ophelia und ihre Begleiter (darunter der Minister für Stil und Eleganz) untersuchen gerade eine Manufaktur, in der bestimmte Sanduhren hergestellt werden. In der Buchführung gibt es Unstimmigkeiten, und ich bin schon gespannt, wie es nun weitergehen wird.

Später sind wir zum Mittagessen bei meiner Mutter eingeladen, aber im Laufe des Nachmittags werde ich wieder hier aktualisieren. Jetzt schaue ich aber erstmal bei den Mitlesern vorbei 🙂

20:00

Wir hatten einen schönen Nachmittag und da Oma und Enkelin dann noch ein Puppenspiel angeschaut haben, fand sich für mich genügend Lesezeit, um mein Buch zu beenden – das heißt, ich habe die über 600 Seiten an drei Tagen gelesen, was für mich ziemlich gut ist, zumal ich diese Fortsetzung ja direkt im Anschluss an den ersten Teil gelesen habe. Ich bin mit meinem Lesewochenende daher jetzt schon sehr zufrieden.

Nun weiß ich allerdings nicht so recht, ob es mir heute noch gelingt, mich auf ein anderes Buch einzulassen, weil ich doch noch ein wenig in der Welt der Archen gefangen bin. Bis zum dritten Band muss ich zum Glück nicht lange warten, er erscheint Mitte November – die Leseprobe habe ich vorhin schon geschmökert und mich über eine Übersicht aller 21 Archen gefreut, von denen ich die meisten noch gar nicht kenne. Auch in Band 3 wird mit Babel ein neuer Schauplatz besucht.

herbstlesen11

Heute gibt es vielleicht keine weitere Aktualisierung mehr, weil ich morgen leider wieder früh raus muss. Ich werde mich aber noch bei den Mitlesern umschauen und dann mal sehen, ob mich noch ein anderes Buch anspricht oder ob ich dann eher zu einem Spiel greife.

22:30

Doch noch ein kurzes Schlusswort: ich habe eine Lesepause gemacht, ein bisschen geschrieben, das abendliche Kapitel „Eine lausige Hexe“ vorgelesen (nicht in dieser Reihenfolge) und bin jetzt bereit für eine andere Geschichte 😉 Vor dem Schlafengehen lese ich noch ein paar Seiten in „The Merlin Conspiracy“, aber mehr als das wird es heute auch nicht mehr werden.

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[Herbstlesen im Oktober 2019] Wochenende 1

Oktober 5, 2019 at 09:59 (Aktionen)

Das traditionelle Herbstlesen startet wieder bei Konstanze und das Wetter könnte nicht passender sein: es regnet schon den ganzen Morgen und der Himmel ist grau. Bestes Lesewetter, finde ich – nicht so gut geeignet, um mit dem nicht-mehr-so-kleinen Mädchen Fahrradfahren zu üben (seit gestern ist sie sehr stolze Besitzerin ihres ersten eigenen Fahrrades). Gelesen habe ich heute morgen erst drei oder vier Seiten – für den Anfang habe ich zu „The Lost Magician“ von Piers Torday gegriffen, das 1945 in England spielt und ein paar Narnia-Assoziationen weckt; ich bin noch nicht allzu weit, aber bisher mag ich es. Die ganze Woche habe ich „The Radium Girls“ von Kate Moore gelesen (das habe ich dann gestern abend beendet) und brauche an diesem Wochenende definitiv etwas aufmunterndere Lektüre.

Allerdings werde ich tagsüber nur sporadisch lesen, abends wahrscheinlich mehr. Es gibt wie immer für das ganze Wochenende einen Beitrag, den ich aktualisieren werde. Ich freue mich schon auf die Beiträge der Mitleser und melde mich später wieder 🙂 Vielleicht bringe ich nachher ein Foto vom Spaziergang mit.

16:15

herbstlesen2 (2)Wie erwartet habe ich bisher eher kleine Leseeinheiten genossen – deshalb bin ich in „The Lost Magician“ noch kaum weitergekommen (ich hoffe, dass ich später noch etwas mehr dazu berichten kann), sondern mich erstmal durch diverse, von Konstanzes Neuzugängen inspirierte Leseproben geschmökert, was auch sehr unterhaltsam war!

„The Babysitters Coven“ war überraschend spaßig und auch „The Apprentice Witch“ liest sich gut an. Von der Smoke-Trilogie und dem Buch über Maud West habe ich, da die Leseproben ziemlich lang waren, nur jeweils ein Kapitel gelesen, fand diese aber auch vielversprechend. Mal schauen, ob das eine oder andere der Bücher irgendwann auch hier ins Regal wandern wird 😉

Unser Spaziergang mit Fahrrad war übrigens nicht ganz so erfolgreich. Ich fand das Wetter richtig schön und wäre gerne noch länger draußen geblieben, aber meiner Tochter wurde ziemlich schnell kalt, weshalb wir uns bald wieder auf den Rückweg machten. Zu Hause gab es dann eine heiße Schokolade zum Aufwärmen.

herbstlesen3 (2)

Zum Mittagessen gab es heute bei uns eine thailändisch inspirierte One Pot Pasta, die lecker war, und später habe ich mich mit Tee und Joghurt-Beeren-Guglhupf (der noch vom Donnerstag übrig ist) auf einem Tablett für ein paar ruhige Minuten davongeschlichen, während Mann und Kind durch das Wohnzimmer flitzten. Ich werde mich jetzt an eine kleine, überfällige Blogrunde machen.

herbstlesen (2)

21:45

Es wurde dann eigentlich erst gegen acht Uhr wirklich ruhig, aber wir hatten einen schönen Tag. Ich hatte den Brückentag frei und so ein langes gemeinsames Wochenende tut uns gut. In den letzten Stunden habe ich noch ein bisschen gelesen (wenn ich mich nicht von den kleinen Dingen ablenken ließ, die wir alle kennen).

Ich bin bei „The Lost Magician“ jetzt auf Seite 96 und habe gerade das Gefühl, Cybermen seien in Narnia eingefallen 😉 Da ihr euch Details zum Buch gewünscht habt, hier ein paar Stichworte.

Optisch ist das Hardcover richtig schön, mit einem Bild unter dem Umschlag (bei den Amazon-Bildern sieht man es gut). Über die Qualität der Bindung sprechen wir allerdings lieber nicht. Auf den ersten Seiten findet sich einer von mehreren Aktenauszügen, die sich durch das Buch ziehen. Er ist überschrieben mit „National Security Archives ~ Files released“ und spricht von einem „Magician Project“, das gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von Wissenschaftlern in die Wege geleitet wurde.

Die Protagonisten, vier Geschwister namens Simon, Patricia, Evelyn und Larry, die nach dem Krieg aus London fortgeschickt werden, bis ihre Eltern neuen Wohnraum finden können, werden von Professor Diana Kelly aufgenommen – der Leiterin des „Magician Project“, wie wir bereits wissen. Die Kinder finden in ihrem Haus eine Tür, die sie in eine Bibliothek führt, in der die Bücher nach drei Kategorien geordnet sind: „Read“, „Unread“, „Never Read“. Durch diese Bücher gelangt man in die phantastische Welt Folio – aber auch dort herrscht Krieg.

Ich finde es bisher sehr gut lesbar und atmosphärisch. Die Narnia-Parallelen sind gewollt und stören mich momentan nicht. Auch der Weltkriegshintergrund und das Regierungsprojekt interessen mich. Die Bibliothek dagegen hat mich noch nicht so ganz, ich hoffe, das wird nicht zu platt.

herbstlesen4 (2)

Gerade war ich dann noch in der Badewanne. Da ich in die Badewanne nicht gerne Hardcover mitnehme, habe ich dort in „The Tomb of the Sea Witch“ weitergelesen. Das ist der zweite Band der Beaumont & Beasley-Reihe von Kyle Robert Shultz (außerdem wäre es doch langweilig, wenn ich heute nur ein Buch zeigen würde, oder?). Der erste Band, „The Beast of Talesend“, hat mir ziemlich gut gefallen und mich zum Lachen gebracht. Der zweite verspricht ebenso gute Unterhaltung. Märchenmotive spielen eine Rolle, aber es ist trotzdem mal etwas anderes (das Ever After ist hier schon eine ganze Weile her, so lange, dass die meisten Menschen gar nicht mehr daran glauben, dass es Magie jemals gegeben hat – man schreibt das 20. Jahrhundert E.A.) und vor allem mal von einem Mann geschrieben (das Genre scheint mir ziemlich frauendominiert). Momentan stecken Beasley, Crispin und Cordelia in der Warrengate Academy und versuchen eine Möglichkeit zu finden, Beasleys Fluch zu lösen, ohne aufzufliegen.

Übrigens habe ich mir, nachdem ich heute an mehreren Stellen auf Lockwood & Co gestoßen wurde, „Die raunende Maske“ bereitgelegt. Das liegt ohnehin auf meinem Herbststapel und – immerhin – das erste Kapitel habe ich auch schon vor einigen Tagen gelesen. Ich muss allerdings erst wieder richtig reinkommen; es ist schon länger her, dass ich „Der wispernde Schädel“ beendet habe. Vielleicht schaue ich morgen in das zweite Kapitel hinein 🙂

Sonntag, 11:00

herbstlesen1aGuten Morgen! Ich bin gegen halb acht aufgestanden, später waren wir zu dritt beim Bäcker und inzwischen haben wir in Ruhe gefrühstückt. Heute ist es kalt, aber trocken, und wir werden uns gleich auf den Weg machen, um einen weiteren Versuch mit dem Fahrrad zu starten.

Zum Lesen liegen die Bücher von gestern bereit, außerdem möchte ich heute „Meine Frau, die Hexe“ von Thorne Smith (aus der Bibliothek der phantastischen Abenteuer) beenden. Mir fiel vorhin ein, dass mir in dem Buch nur noch 15 Seiten fehlen, das sollte also kein Problem sein. Ich habe ganz schön lange dafür gebraucht, obwohl der Schreibstil mir sehr gefällt; die Geschichte ist nicht so ganz mein Ding (zu viel alkoholinduzierte Albernheiten). Vom Herbststapel habe ich außerdem „Unearthly Asylum“ bereitgelegt. Mal schauen, wozu ich am Ende greife 🙂 (Lockwood ist ja für heute auch ein Muss *g*)

16:00

Ich hoffe, dass ich später noch einige Bilder einfügen kann; das Internet ist heute ärgerlicherweise recht zickig. Insofern begnüge ich mich für den Moment mit einem kurzen Lebenszeichen 😉 Meine Lesezeit beginnt wieder erst etwas später am Tage – bisher habe ich noch nicht mal den Thorne Smith beendet und gerade erst ein Kapitel in „Unearthly Asylum“ gelesen.

Das ist die Fortsetzung von „Fiendish Deeds“. Ich habe den ersten Band nicht mehr so gut im Kopf, aber auf den Seiten, die ich vorhin gelesen habe, ist Joy in dem Anwesen ihrer Familie unterwegs und durchwühlt Truhen auf dem Dachboden auf der Suche nach hinterlassenen Schätzen verblichener früherer Bewohner, versucht, geheimnisvollen Phänomenen („Clouds of black smoke. Earsplitting bangs.“) auf die Schliche zu kommen und ist außerdem bemüht, die Menschen in Spooking davon zu überzeugen, dass ihr Lieblingsschriftsteller, der „The Compleat and Collected Works of E.A. Peugeot“ verfasste, von ihrer Heimatstadt inspiriert wurde. Hier erzählt der Autor etwas über die Trilogie.

Jetzt gibt es Mittagessen (schlicht: Kartoffeln mit Quark). Später mehr.

20:15

 

Ich kriege es immer noch nicht hin, Bilder hochzuladen – das einzige Foto heute gibt es also bei Instagram. Tut mir leid, falls es morgen besser wird, füge ich evtl nachträglich etwas ein.

herbstlesen1b

Unser Spaziergang war heute übrigens erfolgreicher – das Fahrradfahren wurde ausprobiert, scheint aber noch ziemlich fordernd zu sein, jedenfalls reicht die Geduld noch nicht weit. Trotzdem sind wir sehr stolz, wenn sie losstrampelt *lach* Heute abend habe ich zum Einschlafen das letzte Kapitel in „Eine lausige Hexe“ vorgelesen. Ich habe alle Worst Witch-Bände auf Englisch gelesen und lerne die Geschichte jetzt – zusammen mit meiner Tochter – zum ersten Mal auf Deutsch kennen. In den letzten Tagen musste ich ziemlich häufig wahlweise Maud, Mildred oder Frau Graustein spielen 😉 Anlass war übrigens die bei Netflix laufende neuere Serie, die ich erst kürzlich entdeckt habe (mir war nur die alte bekannt). Ich habe mich schon halb durch die erste Staffel geschaut und finde sie gar nicht schlecht.

Allein gelesen habe ich ein weiteres Kapitel in „Unearthly Asylum“ (der Gehilfe des Bürgermeisters ist ein ehemaliger Punkrocker, was ziemlich witzig ist; er war schon im ersten Band ein wichtiger Antagonist). Fun Fact: die Reihe habe ich ursprünglich aufgrund des Covers von Nicoletta Ceccoli entdeckt.

In der Badewanne hatte ich wieder „The Tomb of the Sea Witch“ dabei – Nick Beasley versucht, einen bunten Haufen („the Mythfits“) Studenten in „Mundane Survival“ zu unterrichten. Da sie nicht in der Lage sind, auch nur fünf Minuten ohne Magie zurechtzukommen, gibt es extra Unterricht darin, im Fall der Fälle unter Menschen zurechtzukommen.

Oh, und in „The Lost Magician“ habe ich ebenfalls einige Seiten gelesen. Die Kinder sind den Cybermen Silbersoldaten der Unreads vorerst entkommen und sind mit drei recht vertraut erscheinenden Bären in deren Häuschen untergetaucht. Übrigens fand ich es vor kurzem ziemlich schwierig, das Goldlöckchenmärchen zu finden, obwohl ich wirklich viele Märchenbücher besitze – erst seit kurzem ist ein Buch mit englischen Märchen darunter, das Goldlöckchen enthält.

Momentan fühle ich mich mit allen drei Büchern wohl und hoffe, dass ich den Abend noch ein wenig nutzen kann. Allerdings schaffe ich es jetzt erst zu einer Blogrunde, die wohl ein wenig Zeit in Anspruch nehmen wird…

20:45

Vorhin vergessen: „Meine Frau, die Hexe“ habe ich beendet, so wie ich es mir vorgenommen hatte. Hm. Ich möchte es eigentlich nicht behalten und habe es zu den aussortierten Büchern gelegt, die irgendwann zu Momox oder Rebuy wandern. Damit ist allerdings auch die Entscheidung getroffen, dass ich von der Bibliothek der phantastischen Abenteuer, die momentan komplett in meinem Regal steht, nicht alle behalten werde, sondern wirklich nur die, die mir gefallen (bisher habe ich etwa fünf Bücher der Reihe tatsächlich gelesen, aber das wird schon – als nächstes habe ich etwas von Patricia Wrede herausgefischt, „Schattenzauber“, womit ich hoffentlich besser zurecht komme).

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Lockwoods Zeit kommt hoffentlich im Laufe des Abends noch 😉 Morgen kann ich zum Glück (jedenfalls theoretisch, das Kind ist ein unberechenbarer Faktor) bis um sieben schlafen, also muss ich nicht zu früh schlafen gehen.

Montag, 7:30

Es geht wieder! Lockwood war gestern dann doch noch nicht dran – ich bin bei „The Tomb of the Sea Witch“ geblieben (viel Zeit war nach einer kleinen Blogrunde auch nicht mehr). Ich mag es. Es bringt mich zum Lachen.

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Lesesonntag im September

September 15, 2019 at 10:40 (Aktionen)

Der letzte Lesesonntag bei Konstanze, an dem ich teilgenommen habe, war im Mai – Juni und Juli waren dann von den Prüfungen geprägt und im August waren wir an den meisten Wochenenden verreist. Deshalb passt es erst jetzt wieder, aber dafür gerade perfekt, um den Herbst einzuleiten 🙂 Heute morgen vor dem Aufstehen habe ich ein Kapitel in „Sabrina ~ Season of the Witch“ gelesen, ein Prequel zur Netflix-Serie, von der ich immerhin schon drei Folgen geschaut habe. Das Prequel hat Sarah Rees Brennan geschrieben, und da mich „Unspoken“ von ihr zuletzt so gut unterhalten hat, wollte ich auch „Sabrina“ ausprobieren. Bisher gefallen mir vor allem die Kapitel zwischen den Kapiteln, auf schwarzem Papier und überschrieben mit „What Happens in the Dark“ – eine schöne Möglichkeit, um andere Figuren und Geschehnisse im Hintergrund näher zu beleuchten.

Ich habe mir für heute nur vage etwas vorgenommen, weil ich gerne nach Laune lese. Ich möchte allerdings ein paar Seiten in „The Iron Trial“ lesen. Heute wollte ich eigentlich die O.W.L.s abschließen, bei denen ich gar nicht so schlecht vorangekommen bin (ich habe sechs Bücher gelesen!). Für wenigstens eine Karriereoption fehlt mir allerdings noch „The Iron Trial“ für Ancient Runes, und darin habe ich bisher etwa die Hälfte gelesen. Es liest sich nicht schlecht, aber ich bin momentan auch nicht interessiert genug, um die Fortsetzungen in Betracht zu ziehen. Mal sehen, ob sich das noch ändert. Jedenfalls werde ich es heute wohl nicht auslesen, also ziehe ich meinen persönlichen O.W.L.-Zeitraum noch ein wenig länger 😉

Ansonsten habe ich den Herbststapel hier liegen. Das erste Buch, das ich davon begonnen habe, ist „Das Geheimnis von Hester Hill“, auf das mich Angela Gaede neugierig gemacht hat. Und gestern kam dann auch die Fortsetzung von „Quendel“, auf die ich mich auch sehr freue, aber für die der September vielleicht noch etwas zu früh ist – wenn die Bäume kahl werden, wäre die Zeit genau richtig.

Vielleicht greife ich aber auch zu ganz anderen Büchern oder spiele ein bisschen Sims, wo vor einigen Tagen Hexen zugefügt wurden 🙂 In den nächsten Stunden habe ich jedenfalls Zeit, weil ich mich dem heutigen Spaziergang/Ausflug nicht angeschlossen habe.

13:45

Offensichtlich bin ich heute in einer sehr gemütlichen Lesestimmung. Jedenfalls habe ich mich noch nicht zu „The Iron Trial“ aufraffen können, das ich wohl doch eher in den nächsten Tagen als Zugbuch mitnehmen werde (da die Qualität des Taschenbuchs miserabel ist, kann man damit nicht viel Schaden anrichten).

Stattdessen habe ich doch schon zu „Quendel“ gegriffen und außerdem zu „Carbonel & Calidor“ vom Herbststapel. Bei der „Quendel“-Fortsetzung habe ich wie schon beim ersten Teil das Gefühl, dass ich langsam und aufmerksam lesen muss, was eigentlich recht schön ist. Ich mag die gemächliche Erzählweise, aber man muss sich die Zeit nehmen können. „Carbonel & Calidor“ ist das dritte (und letzte) Buch über den schwarzen Kater Carbonel, die Kinder Rosemary und John und viel Hexenzauber. Die Ausgaben der New York Review Children’s Collection mag ich sehr.

19:00

Die letzten Stunden waren Mann und Tochter wieder hier, wir haben Tee getrunken, gebadet und Curry zum (verspäteten) Mittag gegessen. Ich habe mir ihr ein Weilchen Malbücher ausgemalt (jeder seines) und ihr gerade zum Einschlafen ein Kapitel vom Magischen Baumhaus vorgelesen 😉

Vorher habe ich noch ein bisschen weitergelesen in „Das Geheimnis von Hester Hill“. In „Quendel“ habe ich das erste Kapitel beendet, außerdem habe ich einige Seiten in „Oz“ vom Herbststapel gelesen (den Sammelband nehme ich mir immer wieder vor, bin aber irgendwie immer schon am Anfang hängen geblieben; ich glaube aber, das liegt nicht an der Geschichte, sondern am Format des Buches und daran, dass Oz etwas speziell ist, ich also in der passenden Lesestimmung sein muss).

Ich möchte die Abendstunden noch nutzen und hoffe, dass ich mich nicht allzu sehr von technischen Geräten ablenken lasse 😉 Ich melde mich dann wahrscheinlich noch einmal.

21:15

Seit der letzten Aktualisierung habe ich noch ein bisschen Quidditch beim Handyspiel gespielt (ich mag das Hogwarts Mystery ja, wegen der Figuren, der Hogwarts-Atmosphäre und der Geschichte, obwohl die Mechanik leicht nervig ist – aber man arrangiert sich).

Gelesen habe ich noch einige Oz-Kapitel (ich bin bei „The Patchwork Girl of Oz“, also Band 7 der Reihe). Es geht um Ojo und seinen Unc Nunkie, die sich von ihrem abgeschiedenen Waldhaus auf den Weg zum Crooked Magician machen. Das Patchwork Girl soll künftig im Haushalt helfen und durch ein Zaubermittel zum Leben erweckt werden.

Lange werde ich jetzt nicht mehr wach bleiben, aber es war schön, heute wieder mitzulesen. Bis zum nächsten Mal 🙂

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[Challenge] Magical Readathon ~ O.W.L.s

Juli 15, 2019 at 21:13 (Aktionen)

Abgesehen von meinen Jahreszeitenstapeln, die wie alles hier in diesem Jahr gerade auch brach liegen (das Semester war höllisch), habe ich schon lange bei keiner Lesechallenge mehr mitgemacht. Jetzt bin ich bei Youtube über den Magical Readathon gestolpert und habe richtig Lust, mich daran zu versuchen, auch wenn ich zeitlich ganz schön aus der Reihe tanze.

Aber zunächst dazu, was mir bei dieser Challenge gefällt: sie ist zweistufig und es gibt ein Ziel! Der Magical Readathon wird von Book Roast seit 2018 veranstaltet und ist an den Zaubererprüfungen orientiert, die wir von Harry Potter kennen. Normalerweise finden im April die O.W.L.s und im August die N.E.W.T.s statt, wobei letztere auf den O.W.L.s aufbauen, die man „bestanden“ hat. Diesen April hat G Karrieren aus der Zaubererwelt vorgestellt und dazu ein aufwendiges und schönes Handout erstellt. Jede Karriere setzt bestimmte Prüfungen voraus, und wenn man sich zu Beginn der Challenge eine aussucht, kann man darauf hinarbeiten 🙂 Hier der Link zur Ankündigung mit allen Details und PDFs.

Ich habe den größten Teil meiner (realen) Prüfungen vorerst hinter mich gebracht und muss mich jetzt nur noch intensiv mit der Projektarbeit beschäftigen, die mich schon das ganze Semester über unverhältnismäßig viel Zeit gekostet hat. Das mache ich aber hauptsächlich von zu Hause aus, außerdem muss ich dafür nicht lernen, sodass der Kopf hoffentlich etwas freier ist. Was liegt also näher, als nun für fiktive Prüfungen zu lesen? 😉 April ist natürlich vorbei, aber ich will natürlich mit den O.W.L.s anfangen…

Also mache ich es jetzt ganz anders, nehme ich mir die Themen der O.W.L.s vom letzten Jahr, also 2018, und nehme mir nicht nur einen, sondern ab heute zwei Monate, sonst kriege ich bei meinem derzeitigen Lesetempo am Ende gar nichts fertig 😉 Auch so bin ich gespannt, wie weit ich komme. Jedenfalls habe ich mir drei mögliche Karrieren ausgesucht und Bücher zu jedem der zwölf Fächer, weil das ja schließlich am meisten Spaß macht.

Und das sind die Fächer:

Ancient Runes: a book with a symbol on the cover – Holly Black/Cassandra Clare: Magisterium ~ The Iron Trial

Arithmancy: a book with a number in the title – Anthony Horowitz: Die fünf Tore ~ Das Finale, Teil 1

Astronomy: a science fiction novel – H.G. Wells: Krieg der Welten

Care of Magical Creatures: a book that includes magical creatures – Marie Brennan: The Tropic of Serpents

Charms: a fantasy book – Markus Heitz: Feuerkriege ~ Die Mächte des Feuers

Defense Against the Dark Arts: a book featuring secret societies/clubs – Robin Stevens: Mistletoe and Murder

Divination: a book featuring prophecies – Jessica Bernett: Elayne ~ Rabenkind

Herbology: a book with a nature related word in the title – Sherry Thomas: The Perilous Sea ~ Die gefährliche See

History of Magic: a historical fiction – Kate Morton: Die verlorenen Spuren

Muggle Studies: a non-fiction book – Holly Ivins: Jane Austen ~ Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

Potions: a book about alchemy – Kevin Sands: The Blackthorn Key

Transfiguration: a book that deals with shapeshifting – Julie Kagawa: Shadow of the Fox

Um am Ende zu den N.E.W.T.s zu kommen, die ich für meine möglichen Karrieren (Curse Breaker, Metal Charmer, Ministry Worker – Department of Magical Law Enforcement) zu kommen, sollte ich mich vor allem an die Bücher für Charms, Defense Against the Dark Arts und Transfiguration machen, die braucht man nämlich für alle drei…

Ich habe dann heute mit dem ersten Buch begonnen, ganz passend zum Sommer (es musste eins sein, dass Zuglektürenformat hat):

Der fünfte Fall für Daisy Wells und Hazel Wong führt sie über Weihnachten nach Cambridge. Ich habe das Buch immer mal wieder vor mir hergeschoben und dachte, dass ich es wohl auch um Weihnachten herum lesen sollte, aber ich mag nicht mehr warten – und außerdem ist schließlich schon fast Herbst, oder?

 

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