7 SuB-Bücher ~ August 2010-2016

August 1, 2017 at 09:50 (Aktionen)

Im Juli habe ich tatsächlich zwei Bücher von den sieben ausgewählten gelesen – die aus den Jahren 2013 und 2015 🙂 Das hat sich also gelohnt. Vielleicht ist auch im August etwas zur Lesestimmung Passendes dabei…

Allerdings habe ich mich für einige Schwergewichte entschieden, die ich wohl eher an- als durchlesen werde. „Des Teufels Maskerade“ liegt schon unverdient lange halb gelesen bei mir, und auch den ersten Teil von Wildes Märchen habe ich schon gelesen.  Bei „Die Damen der Geschichte“ handelt es sich um eine Anthologie aus dem Art Skript Phantastik Verlag, und bei „The Marvelous Village Veiled in Mist“ um ein Buch aus Japan, das als Vorlage zu „Chihiros Reise ins Zauberland“ gilt.

Oscar Wilde: Sämtliche Märchen und Erzählungen (2010)

Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade (2011)

Jo Zybell: Die Tochter der Goldzeit (2012)

Mark Hodder: Der wundersame Fall des Uhrwerkmannes (2013)

Die Damen der Geschichte (2014)

Agatha Christie: The Labours of Hercules (2015)

Sachiko Kashiwaba: The Marvelous Village Veiled in Mist (2016)

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Lesetag im Juli

Juli 16, 2017 at 09:16 (Aktionen)

dieWeil Lesetage so gemütlich sind, wollen wir etwas regelmäßiger einen stattfinden lassen und haben uns nun auf den 3. Sonntag im Monat geeinigt. Hier ist der heutige Beitrag von der Winterkatze; mal sehen, wer sich noch anschließt.

Ich habe heute nicht so viel Lesezeit, aber da ich mich auch für den 3. Sonntag ausgesprochen habe, will ich doch wenigstens mal vorbeischauen 😉 Vormittags und abends wird sich auch etwas Lesezeit finden, aber es könnte sein, dass ich nachmittags wenig aktiv bin.

Einige Bücher, die ich momentan intensiver lese und nach denen mir wahrscheinlich auch heute ist, sind:

„Flüsterland und Zauberzeit“, der 6. Teil der Sumpfloch-Saga von Halo Summer, die mich inzwischen schon seit einigen Jahren begleitet. Nachdem der Einstieg sich damals noch ziemlich holprig las, finde ich die Reihe inzwischen wirklich schön. Ähnlich wie bei Harry Potter wachsen die Figuren und der Umfang der Bücher mit 😉 Auch wenn fast alle Charaktere seltsame Namen tragen, sind sie mir über die Zeit ans Herz gewachsen.

„Die Feenjägerin“ von Elizabeth May, Auftakt einer Trilogie, die 1844 in Schottland beginnt. Fühlt sich ein wenig an wie „The Dark Days Club“, weil es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien spielt und eine junge Frau Jagd auf geheimnisvolle Wesen macht, ist aber nicht so gut. Trotzdem finde ich die Mischung aus Feenwesen und kleinen Steampunk-Ideen bisher wirklich nett. Ich bin allerdings nicht so glücklich mit der Übersetzung, die mir für die Zeit zu flapsig ist (da wird aus „Hello there“ „Hallöchen“ oder aus „Hell and blast“ „Ach du Schande“) – wenn ich danach weiterlesen möchte, greife ich wohl zum Original, da sind die Cover auch schöner.

„Enzyklopädie des Exquisiten ~ Aus Freude am Erlesenen“ ist kein Roman, sondern nach dem Vorbild der exotischen Enzyklopädien des sechzehnten Jahrhunderts gestaltet. Gesammelt sind Anekdoten und kulturhistorische Kuriositäten, die mir sehr gut gefallen! Zuletzt habe ich etwas über elefantenförmige Gebäude gelernt 🙂 Entdeckt habe ich das Buch zufällig letzte Woche in einem Museumsshop.

Ich glaube, ich starte mit „Flüsterland und Zauberzeit“, das sich trotz seiner über 700 Seiten schnell lesen lässt, und melde mich später wieder – entweder gegen Mittag oder erst wieder heute Abend, je nachdem, wie es sich einrichten lässt.

13:00

Es hat sich als gute Entscheidung herausgestellt, dass ich heute teilnehme (ich war anfangs unsicher, ob ich genug Zeit habe) – die Nachmittagsverabredung wird nämlich etwas kürzer als erhofft ausfallen, weil einer der beteiligten Kindbespaßer krank ist. Ich werde also etwas mehr Lesezeit haben, weil wir umdisponieren mussten.

Am Vormittag habe ich in allen drei oben genannten Bücher ein wenig weitergelesen. In der „Enzyklopädie“ ging es um Enthusiasmus und darum, wie negativ diese Eigenschaft ursprünglich besetzt war, um das Fadenspiel und die anthropologischen Forschungen dazu, und um Fanfaren und den gesellschaftlichen Rang der Trompeter. Als nächstes kommt far niente – Süßes Nichtstun; das passt gut, denn ich habe gerade Mittag gegessen (Fisch mit Pankopanade).

Zur Sumpflochsaga ist es schwierig, mitten im sechsten Band etwas zu erzählen, zumal es inzwischen ziemliche viele Charaktere gibt und der Plot auch kompliziert geworden ist.

In der „Feenjägerin“ (die auf Englisch übrigens etwas weniger plakativ „The Falconer“ heißt) mag ich die Welt bisher lieber als die noch ziemlich blassen Figuren. Die Übersetzung schwächelt übrigens vor allem in den Dialogen (mir sind wieder ein paar Schnitzer aufgefallen, aber die Vorschau bei Google Books ist zuende, sodass ich nicht mehr vergleichen kann; „scheißegal“ war besonders toll).

Jetzt gehe ich erstmal Kuchen für nachher backen und melde mich später wieder 🙂

18:45

Ich melde mich nach einem schönen Nachmittag zurück (weil die Frage aufkam: es gab Blaubeerkuchen, und mir hat er geschmeckt). Meine Tochter geht jetzt auch ins Bett, sodass ich den Abend hoffentlich noch zum Lesen nutzen kann. Allerdings werde ich erstmal eine kleine Blogrunde drehen, um zu schauen, wie euer Nachmittag so verlaufen ist.

21:30

Ich habe noch ein paar Kapitel in der „Feenjägerin“ gelesen, aber jetzt ist es erstmal genug. Es gibt einiges, das mir gefällt (die schottische Feenwelt, die Steampunkelemente, Edinburgh 1844), aber der Stil plagt mich ein wenig (ja, die Übersetzung, aber auch im Original ist er eher einfach, glaube ich). Hauptärgernis sind aber die Figuren.

Die Protagonistin Aileana finde ich bisher einfach uninteressant. Sie ist ein viel zu typischer Charakter (Rachefeldzug in bester Buffy-Manier gegen böse Viecher, weil die ihre Mutter angegriffen haben, bockig, weil sie sich gegen den konventionellen Lebensweg auflehnen will, blabla), und dazu gibt es natürlich gleich noch einen hervorragend aussehenden männlichen Part. Ich lese lieber an einem anderen Tag weiter, wenn ich mich mehr auf die angenehmen Aspekte konzentrieren kann 🙂

Dann habe ich ein wenig querbeer gelesen, zwei Stichworte in der „Enzyklopädie“ (far niente und Feliden), ein Kapitel in Evelyn Waughs „Scoop“ und eines in „20 000 Meilen unter den Meeren“. Für heute mache ich Smartphone und Laptop aus und schau mal, ob ich noch zu einem anderen Buch greife.

Es war schön, wieder mit euch gemeinsam zu lesen 🙂 Hoffentlich klappt es auch im August wieder.

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[TAG] Mid-Year Book Tag

Juli 11, 2017 at 22:22 (Aktionen)

Aufgegabelt habe ich den Tag bei Elena. Ich wollte schon länger wieder einen Tag machen, und dieser bietet sich ja für eine Rückschau auf die letzten sechs Monate an. Ich habe in den meisten Monaten – Juni ist die Ausnahme – etwa acht Bücher vom SuB gelesen, und darunter waren einige, die ich sehr mochte. Trotzdem kommt mir die Liste erstaunlich kurz vor, wenn ich versuche, darin Bücher zu finden, die zu den Fragen passen 😉 Es ist andererseits immer interessant, auf mehrere Monate zurückzuschauen, weil man Bücher nicht immer so im Gedächtnis behält, wie man sie direkt nach dem Lesen beurteilt hat.

1. Best Book you’ve read so far in 2017

Ich werde nicht krampfhaft versuchen, mich auf ein Buch zu beschränken, und wenn ich mir meine gelesenen Bücher anschaue, habe ich besonders drei noch als Highlights im Kopf. Überraschenderweise sind zwei davon Sammlungen von Kurzgeschichten, nämlich „The Very Best of Charles de Lint“ und „Apollos Auge“ von G.K. Chesterton. Letzteres ist ein Band der von Borges herausgegebenen Bibliothek von Babel, die ich sowieso bisher uneingeschränkt empfehlen kann. Dazu kommt der Roman „The Dark Days Club“, detailliert ausgearbeitete Regency Fantasy von Alison Goodman, die mich hervorragend unterhalten hat.

2. Best sequel you’ve read so far in 2017

Auch dazu fallen mir drei Bücher ein. Im Januar habe ich die Engelfors-Jugendbuchtrilogie mit „Schlüssel“ beendet, die mir besonders wegen der realistischen Charaktere im Gedächtnis bleiben wird. Mit „The Pinhoe Egg“ habe ich Diana Wynne Jones‘ Chrestomanci-Reihe abgeschlossen, die insgesamt sehr empfehlenswert ist. Um schließlich noch ein drittes Genre zu bemühen: „Totengleich“, der zweite Teil der „Dublin Murder Squad“-Reihe von Tana French, hat sich gegenüber dem ersten Band gesteigert und mich im positiven Sinne an „Die geheime Geschichte“ erinnert.

3. New release you haven’t read yet, but want to

Da könnte ich wohl fast alles aufzählen, was ich auch in den Posts zu den Neuerscheinungen schon genannt habe 😉 Um das etwas willkürlich einzugrenzen, beziehe ich mich nur auf den Juni – in diesem Monat erschienen gleich drei interessante Bücher beim Manesse Verlag (Henry James, „Die Kostbarkeiten von Poynton“, Charles Baudelaire, „Wein und Haschisch“, Upton Sinclair, „Boston“). Gekauft habe ich allerdings noch keines davon, weil sie relativ teuer sind.

4. Most anticipated release for the second half of the year

Unter den Highlights sind auf jeden Fall „Prinzessin Insomnia“ von Walter Moers, die Übersetzung „Stadt aus Wind und Knochen“ von Fran Wilde und die Zusammenstellung „H.P. Lovecraft ~ Das Werk“, das bei Fischer Tor in einer sozusagen monströsen Ausgabe erscheinen wird. Bei den englischen Neuerscheinungen bin ich unheimlich gespannt auf „The Book of Dust“ von Philipp Pullman. Außerdem freue ich mich sehr auf Catherynne M. Valente „The Glass Town Game“ und die Sammlung „Golden Age & other Stories“ von Naomi Novik.

5. Biggest Disappointment

Gleich zu Beginn des Jahres hat mich „The Masked City“ von Genevieve Cogman enttäuscht, das ich in einer Leserunde gelesen habe. Ich hatte gehofft, die Autorin würde sich gegenüber ihrem Erstling steigern, stattdessen hat mich noch mehr gestört als beim ersten Band. Die Reihe habe ich nun abgebrochen. Dann möchte ich auch noch „Der taumelnde Kontinent ~ Europa 1900-1914“ von Philipp Blom nennen, auch wenn es kein schlechtes Buch ist; ich hatte aber mehr erwartet und fürchte, der Autor liegt mir nicht besonders.

6. Biggest Surprise

Dazu fallen mir die vollkommen überhypten „A Court of Thorns and Roses“ und „A Court of Mist and Fury“ ein. Ich habe mich mit dem Einstieg in den ersten Band wirklich schwer getan und erst nach Monaten weitergelesen. Und dann hat es mich plötzlich gepackt und ich habe die Fortsetzung direkt angeschlossen, was ich selten tue. Dieser Lesefluss hat mich wirklich überrascht. Die Bücher haben definitiv Schwächen, und je länger man darüber nachdenkt, desto mehr fallen sie einem auf, aber beim Lesen hatte ich überwiegend tatsächlich meinen Spaß.

7. Favourite new author (Debut or new to you)

Das ist nicht leicht zu beantworten, ich habe nämlich viele Autoren gelesen, die ich schon kenne. Neu war für mich Pasi Ilmari Jääskeläinen, dessen Buch „Lauras Verschwinden im Schnee“ definitiv erwähnenswert ist, aber es gibt ja nur dieses eine Buch, jedenfalls auf Deutsch. Ansonsten müsste ich wohl auf die Autoren der ersten Frage zurückgreifen, denn weder von Alison Goodman noch von G.K. Chesterton hatte ich vorher schon etwas gelesen (von Charles de Lint allerdings schon).

8. Newest Fictional Crush

Ich habe die Bücherliste nun mehrfach daraufhin angesehen und finde immer noch keine passende Antwort. Liegt vielleicht daran, dass Liebesgeschichten für mich grundsätzlich ein nicht besonders wichtiger Aspekt von Geschichten sind, daher lese ich sie auch nicht mit diesem Fokus.

9. Newest Favourite Character

Es gab viele Figuren, die ich mochte, aber einen besonders herauszuheben fällt mir schwer. Im Kopf geblieben ist mir aber definitiv Miss Havisham aus „Great Expectations“. Ich habe beim Lesen gegoogelt, um herauszufinden, wie sie in den Verfilmungen dargestellt wurde. Generell fand ich Dickens‘ Charakterzeichnungen wunderbar.

10. Book that made you cry

Zu dieser Frage fällt mir leider auch nichts ein, dafür müsste ich länger als sechs Monate zurückgehen. Ich weine nicht besonders häufig beim Lesen.

11. Book that made you happy

P.G. Wodehouse hebt meine Laune zuverlässig – im April las ich „Ohne mich, Jeeves!“ und habe wieder viel gelacht. Leichte, amüsante Geschichten aus der englischen Oberschicht, bestechend mehr durch den Wortwitz als durch einen ausgefeilten Plot.

12. Favourite Book to Film Adaptation you saw this year

Ich war nur einmal im Kino und habe „Die Schöne und das Biest“ gesehen. Die Realverfilmung hat mir aber recht gut gefallen, zumal ich keine sehr hohen Erwartungen hatte. Es hat Spaß gemacht, den Soundtrack mit dem alten Film zu vergleichen 🙂

13. Favourite review you’ve written this year

Ich glaube nicht, dass ich überhaupt eine richtige Rezension in diesem Jahr geschrieben habe. Macht auch nichts, ich habe ohnehin nie besonders oft Rezensionen verfasst und habe darauf derzeit noch weniger Lust. Oft genügt es mir vollkommen, einen kurzen Eindruck im Review-Beitrag zu schreiben.

14. Most beautiful book you’ve bought (or received) so far this year

Besonders schön sind die besonderen Ausgaben, die ich von der Folio Society oder der Subterranean Press gekauft habe, außerdem die Barnes & Noble Leatherbound Classics. Davon abgesehen fällt mir dazu „Cox oder Der Lauf der Zeit“ von Christoph Ransmayr ein – ich habe es im Buchladen entdeckt (das kommt selten vor, weil ich meist online Bücher finde), und das Cover fiel mir sofort auf. Die Farbkombination ist ungewöhnlich, und die chinesischen Schriftzeichen auf dem Einband sind etwas Besonderes. Leider wirkt das auf (m)einem Foto nicht so gut.

15. What books do you need to read by the end of the year

Ich nehme in diesem Jahr nicht an Challenges teil und im Moment auch nicht an Leserunden, insofern lese ich eigentlich ganz nach Lust und Laune. Schön wäre es natürlich, wenn ich viele der Bücher, die momentan auf meinem Lesestapel liegen, beenden könnte. Darauf befinden sich zum Beispiel „20000 Meilen unter den Meeren“, „Lair of Dreams“, „The Mystery of the Clockwork Sparrow“, „Assassin’s Quest“ und „Zeiten der Erkenntnis“.

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Sommerlicher Lesetag

Juni 25, 2017 at 08:54 (Aktionen)

Heute lese ich zusammen mit der Winterkatze, weil so ein Lesetag ab und an einfach sein muss; vielleicht schließt sich ja auch spontan noch jemand an? Ich habe heute vom Lesen abgesehen nichts Bestimmtes vor, kann es mir also – soweit das kleine Mädchen mitmacht – ganz gemütlich machen.

Momentan weiß ich noch nicht, zu welchem Buch ich (zuerst) greifen werde. In den letzten Tagen war mir eher nach ausmalen (im Jasmine Becket-Griffith Coloring Book, irgendwann zeige ich mal die Sammlung) und Serie gucken (ein wenig Doctor Who, immer noch Staffel 9, weil sich die Folgen mit Capaldi ein bisschen dahinschleppen – die Nostalgie hat mich dann zurück zu Jack Harkness und damit auf den Gedanken, doch endlich mal Torchwood anzusehen, gebracht).

Mann und Kind sind jetzt zum Spaziergang aufgebrochen, und ich werde jetzt frühstücken. Vielleicht lese ich dann in „White Night“ weiter, dem 9. Band der Harry Dresden-Reihe von Jim Butcher. Seit den ersten Bänden hat sich die Reihe wirklich gemacht und es macht Spaß, nach einer längeren Pause wieder in Chicago mit dem Magier zu ermitteln 🙂

12:15

Ich habe wie geplant ein paar kurze Kapitel in „White Night“ gelesen und bleibe, denke ich, später auch noch dabei. Harry versucht vermeintliche Selbstmorde in Chicago aufzuklären, wobei eine ihm sehr nahestehende Person immer mehr in Verdacht gerät… Nach acht Bänden der Reihe ist viel passiert, und zwischen Harry und seiner Umwelt sind viele Verflechtungen und gemeinsame Erlebnisse entstanden, deshalb möchte ich zum Plot gar nicht mehr sagen. Das Gleichgewicht zwischen humorvollen und ernsthaften Szenen funktioniert für mich seit einigen Bänden wirklich gut, und so kann ich die Geschichte gerade sehr genießen.

Außerdem habe ich das Kapitel zum 13. Jahrhundert in meinem aktuellen Sachbuch beendet. „Zeiten der Erkenntnis“ geht von der sehr spannenden Frage aus, in welchem Jahrhundert die Menschheit die größten Veränderungen erlebt hat – eingeschränkt auf die westliche Welt zwischen dem 10. und 20. Jahrhundert. Der Autor hat festgestellt, dass viele, die er zu diesem Thema befragte, direkt an das 20. Jahrhundert dachten, und hinterfragt das. Ian Mortimer geht davon aus, dass die Annahme, Veränderungen seien in früheren Jahrhunderten kaum spürbar gewesen, nicht korrekt ist, und das ist auch meine Vermutung.

Für mich sind die ersten Kapitel sehr interessant, weil ich mich mit mittelalterlicher Geschichte nur sehr wenig auskenne (mich interessiert ja besonders das lange 19. Jahrhundert) und es mir schwerfallen würde, zum Beispiel die Veränderungen im 11. Jahrhundert zu identifizieren. Im Kapitel zum 13. Jahrhundert waren Dinge wie Reisen, Handel und Verrechtlichung Thema. Die Ausgangsfrage ist übrigens ein tolles Diskussionsthema! Für welches Jahrhundert der Autor sich entscheidet, erfahre ich erst am Ende, und ich werde nicht spicken 😉

Das dritte Buch auf dem Bild ist „Das kleine Volk“ (Originaltitel etwas weniger märchenhaft: „The Various“), das ich in letzter Zeit ein bisschen nebenbei lese. Es ist der erste Band einer Trilogie, die ich bereits kenne, wobei ich nicht ganz sicher bin, ob ich bis zum Schluss dabei geblieben bin. Bei einem Bibliotheksbuch bin ich jedenfalls wieder darauf gestoßen und habe mir alle drei noch einmal für’s Regal besorgt.

Sie richten sich eher an jüngere Jugendliche, sind aber sehr ruhig erzählt und handeln von gar nicht typischen kleinen Wesen, und beim Anlesen in der Bibliothek hatte ich den Eindruck, dass ich die Geschichten heute lieber mögen könnte als damals. Ich bin gespannt, ob sich das bestätigt. Bisher finde ich „Das kleine Volk“ jedenfalls sehr angenehm.

18:15

Ich habe mal hier, mal da weitergelesen und zwischendurch beobachtet, wie das kleine Mädchen Tretautofahren lernt 😉 Der Rest vom Grießguglhupf ist nicht besonders ansehnlich, aber lecker. Und für die Badewanne und danach habe ich mir spontan „Totenstimmen“ mitgenommen, der dritte Teil einer Reihe um eine Friedhofsrestauratorin und ihre Geister. Ich weiß noch, dass ich den Reihenauftakt sehr mochte. Band 2 hat leider ein größeres Gewicht auf Amelia Grays Liebesleben gelegt. Band 3 fängt wieder so an und liest sich auch gerade etwas bemüht, aber vielleicht wird das noch.

Harry Dresden hat es inzwischen zur Konfrontation mit der oben erwähnten Person geschafft. Die Szene ist noch nicht zuende, aber es gilt, diverse Missverständnisse und falsche Annahmen zu klären. Darin lese ich in den nächsten Stunden auf jeden Fall noch weiter. Ein paar Neugierseiten habe ich außerdem in John Connollys „The Killing Kind“ weitergelesen… – Auch hier ein Ermittler in den USA, mit dem einen oder anderen potentiell übernatürlichen Element, aber eher im Thrillerbereich angesiedelt, sehr dunkel, sehr gut.

21:30

Ich denke, das wird für heute die letzte Aktualisierung hier, auch wenn ich noch weiter lesen möchte. Seit vorhin habe ich eine weitere Blogrunde gedreht, eine Folge der Sarah Jane Adventures geschaut (Torchwood muss ja erst hier ankommen…), Harry Dresden noch ein wenig begleitet (der gerade in einem sehr klassischen Kampf gegen jede Menge Ghule steckt) und mich mit meinem Smartphone rumgeärgert, das mich gerade keine Nachrichten mehr verschicken lässt.

Es war schön, wieder mal mit euch zusammen zu lesen! Die nächsten Lesesonntage sind ja schon in Planung, also wird die Durststrecke wohl nicht wieder so lang werden 😉

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Lesetag Ostermontag 2017

April 17, 2017 at 11:16 (Aktionen)

Die Winterkatze und Natira lesen schon seit Freitag gemeinsam und nutzen das ganze Osterwochenende. Ich schließe mich nur heute an, freue mich aber schon, endlich wieder an einem Lesetag teilzunehmen 🙂 Bisher habe ich zwar noch keine Zeile gelesen, aber ich bin startbereit, denn ich habe gefrühstückt und ein paar Minuten Pokemon Sonne gespielt (nach mehrwöchiger Abstinenz habe ich gestern wieder damit begonnen – meine Schwester hat es nämlich auch und bei Familienzusammenkünften kann man sich schön gegenseitig zum Weitermachen motivieren).

Mann und Kind sind gerade noch unterwegs und spazieren tapfer durch das regnerische Wetter. Ich werde gleich eine kleine Runde zu den Mitlesern drehen und dann überlegen, was ich lesen möchte. Mein Lesestapel ist zwar seit dem Start im Oktober etwas zerfasert, aber immer noch funktionsfähig. So sieht er momentan aus und daraus werde ich heute also meine Bücher auswählen:

„Complete Etiquette for Ladies“ ist eigentlich gar kein SuB-Buch, dafür habe ich „Sophie im Narrenreich“ auf dem Bild vergessen 😉 Momentan komme ich am schnellsten in „Once upon a Time in the North“ (einer Novelle aus dem „Dark Materials“-Universum), „Nevermore“ (dem ersten Roman zur Serie „Supernatural“) und „Ohne mich, Jeeves“ voran, aber das kann sich schnell wieder ändern. Mal sehen, welches Buch es wird – ich melde mich später wieder 🙂

14:30

Das kleine Mädchen hat sagenhafte 30 Minuten Mittagsschlaf gemacht, in denen ich immerhin ein Kapitel in „Nevermore“ gelesen habe. Zur Serie gibt es mehrere Romane, die wie Einzelfolgen ohne viel Metaplot funktionieren. Momentan schauen wir die fünfte Staffel, in der es vorrangig um die großen Entwicklungen geht – die urban legend-Folgen der ersten beiden Staffeln vermisst man da mitunter schon, was ein Grund für mich war, die Romane zu testen.

„Nevermore“ spielt zwischen zwei Folgen der zweiten Staffel, ist leichte Unterhaltung und bietet etwas Abwechslung, denn die Brüder sind in New York unterwegs. In der Serie sind die Schauplätze oft kleinere Orte, was viel zum Flair beiträgt, aber in der Großstadt haben sie mit Dingen zu kämpfen, die ihnen üblicherweise nicht begegnen – verstopfte Verkehrsadern, Parkprobleme und die NYPD 😉 Der Slang ist anstrengender zu lesen als zu hören, dafür mag ich die Grundidee um rituelle Morde nach dem Vorbild diverser E.A. Poe-Geschichten. Und ich glaube, sogar einen kleinen Harry Dresden-Verweis entdeckt zu haben („a woman in Chicago named Murphy“, als es um ein Netzwerk von Polizisten geht, die sich mit dem Übernatürlichen auskennen).

Zwischendurch habe ich mich wieder für einige Minuten zu Pokemon Sonne hinreißen lassen, aber jetzt wird weitergelesen 🙂

20:00

Ich habe „Nevermore“ weitergelesen. Mir fehlen nun noch knapp 100 Seiten bis zum Schluss, und die Brüder haben sich auf den Weg gemacht, um einen weiteren Mord zu verhindern. Ich finde es angenehm, dass ich die Figuren auch wiedererkenne, auch wenn natürlich ein Autor seine eigene Sicht auf diese mit einbringt. Romane zu Serien sind ja allgemein ein eher schwieriges Thema, aber „Nevermore“ unterhält mich weiterhin recht gut – ich kann es mir wirklich als eine Art Folge, die nicht verfilmt wurde, vorstellen.

In der Badewanne habe ich zu „Ohne mich, Jeeves!“ gewechselt. Im Original ist das wohl der achte Roman um Bertie Wooster und seinen Butler Jeeves, für mich ist es aber erst das zweite Buch von P.G. Wodehouse. Die Geschehnisse sind abgeschlossen, aber hin und wieder werden mir unbekannte, frühere Ereignisse erwähnt. Es ist wahrscheinlich empfehlenswert, Wodehouse auf Englisch zu lesen, aber auch auf Deutsch kann ich die Romane genießen, zumal das Englische wohl einige nicht ganz leicht verständliche Nuancen aufweist. Ich spiele mit dem Gedanken, sie mir zu einem späteren Zeitpunkt ergänzend noch auf Englisch anzuschaffen. „Ohne mich, Jeeves!“ heißt im Original „Joy in the Morning“ und stünde bei Interesse hier zum Reinhören bereit.

Verschiedene ungünstige Verwicklungen plagen Wooster, der sich derzeit plötzlich und sehr unwillkommen in einer Verlobung wiederfindet. Ich bin gespannt, auf welche Ideen zur Rettung Jeeves verfallen wird! Kennt ihr Wodehouse? Für Freunde des skurrilen, englischen Humors und des edwardianischen Settings sind seine Romane einen Blick wert.

Ich werde mich noch einmal bei den Mitlesern umsehen und dann, wie ich es Natira zugesichert habe, auf jeden Fall noch ein paar Seiten in Philip Pullmans „Once Upon A Time in the North“ lesen 🙂

23:00

Dies wird die letzte Aktualisierung für heute; danach lese ich noch ein paar Seiten in Ruhe, bis das Bett ruft. Wie versprochen habe ich – neben „Nevermore“ (da ich mich langsam dem Ende nähere, möchte ich es nun auch gerne demnächst auslesen) – in Pullmans Novelle gelesen.

„Once Upon A Time in the North“ hat gut 100 Seiten und ist ein Prequel zur mit „Der goldene Kompass“ beginnenden Trilogie. Die Ausstattung gefällt mir sehr gut – das Büchlein hat ein kleineres Format, ist illustriert und beinhaltet auch noch das Spiel „Peril of the Pole“, das auf dem Bild zu sehen ist.

Es geht um Lee Scoresby und dessen erste Begegnung mit dem Bären Iorek Byrnison. So weit bin ich noch nicht; ich habe Lees Landung im arktischen Novy Odense und seine ersten Schritte in der Stadt verfolgt. Dort halten sich auch Bären auf, die aber nicht besonders wohlgelitten sind. Gerade habe ich von einer Konfrontation mit einem Kandidaten für das Bürgermeisteramt gelesen. Bisher finde ich alles sehr nachvollziehbar und gut beschrieben und freue mich über die Rückkehr in Pullmans Welt 🙂

Der Lesetag heute war schön und ich hoffe, dass es bald wieder einen geben wird.

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Arianas Adventslesen 2016 – 4. Advent

Dezember 17, 2016 at 14:30 (Aktionen)

Schon ist der vierte Advent (und fast der Abschluss von Arianas Adventslesen) – trotzdem kann hier erst jetzt, nachdem wir geheiratet haben, der Blick wirklich auf das Weihnachtsfest gerichtet werden. Danke für eure Glückwünsche in den Kommentaren! Es war alles etwas turbulent, aber wir hatten tatsächlich eine schöne Feier und sogar ein paar Sonnenstunden. Kalt war es natürlich, und ich werde in den nächsten Tagen merken, ob die fast überstandene Erkältung zurückkommt.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche dafür kaum, was wohl verständlich ist. Ich hatte so viel im Kopf, dass es mir schwerfiel, mich auf Geschichten einzulassen. Ich habe mich weiter mit dem Planerkram beschäftigt, ein paar Stifte und Stempel besorgt und endlich mal die Tinte per Converter in meinen Füller eingefüllt, was ich schon seit Monaten machen wollte.

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Letztlich habe ich am ehesten in meinem Sachbuch „Der taumelnde Kontinent“ weitergelesen und stecke im Kapitel zum Jahr 1906, taste mich aber jetzt wieder an „A Boy Called Christmas“ heran.

Zwischendurch hatte ich einen kleinen Hänger, als Nikolas in den Norden reist und ein Rentier trifft. Erst die Ankunft in Elfhelm und die Geschehnisse dort haben mich wieder mehr fasziniert. Insgesamt ist das Buch bisher ein schönes Weihnachtsmärchen, und es macht Spaß, die verschiedenen Attribute von roter Mütze bis zum fliegenden Schlitten zu suchen, die zum Weihnachtsmann gehören und die nach und nach eingebunden werden.

Eine weihnachtliche Sache gab es noch: ich habe mir mehrere Storyworld-Kartensets gekauft, und eines davon ist ein Weihnachtsset. Falls ihr die Storycubes kennt – das funktioniert so ähnlich. Anhand der oft märchenhaften Motive auf den Karten kann man gemeinsam Geschichten erzählen, aber man könnte sie auch allein als Inspiration fürs Schreiben nutzen. Im Grundset sind 40 Karten und ein Büchlein mit verschiedenen Anregungen zur Nutzung enthalten. Ich finde die Bilder ganz überwiegend ziemlich schön. Sie sind so detailliert, dass wirklich schnell Ideen für eine Geschichte im Kopf entstehen, und wem das nicht reicht, der kann nach den Verbindungen zwischen den Karten suchen oder die Rückseite nutzen, auf der sich eine kurze Beschreibung und drei Fragen zur Karte finden (wenn ihr das Photo vergrößert, könnt ihr das für eine Beispielkarte auch lesen).

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Ich könnte mir vorstellen, dass es in kommenden Jahren Spaß macht, sich gemeinsam ein Märchen oder eine Geschichte zu Weihnachten zu erzählen, wenn meine Tochter sprechen gelernt hat 🙂 Ansonsten nutze ich sie eben selbst.

Heute und morgen habe ich nichts geplant außer mich auszuruhen, ich werde dann also gleich mal zu „A Boy called Christmas“ greifen… und die heutige Geschichte im Advents-LTB lesen 😉

19:30

Ich durfte mich heute ein wenig zurücklehnen und habe „A Boy called Christmas“ beendet 🙂 Es war auf jeden Fall eine Geschichte, die gut zu Weihnachten passt. Im Gedächtnis bleibt mir definitiv die Truth Pixie, die eine äußerst irritierende Freude daran hat, wenn sie Köpfe explodieren lassen kann… Weil an den vergangenen Wochenenden die Frage aufkam, ob das nun ein Einzelband ist: Es gibt ja nun noch „The Girl who saved Christmas“, aber „A Boy called Christmas“ kann als abgeschlossene Geschichte, wie der Jungle Nikolas zum Weihnachtsmann wird, gelesen werden. Auf der letzten Seite geht es dann um das Mädchen Amelia, die ein Weihnachtsgeschenk öffnet, und diese Amelia ist die Protagonistin des zweiten Buches. So hängen die beiden Geschichten wohl zusammen, müssen aber nicht beide gelesen werden.

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Heute zum Tee haben wir uns übriggebliebene Hochzeitstorte und Winterdarjeeling mit Kakaoschalen und Orangen schmecken lassen. Ansonsten steht nun auch endlich ein Tag fest, an dem ich mit einer Freundin den Weihnachtsmarkt besuchen werde – es klappt erst am Tag vor Weihnachten, aber hey, Hauptsache, es wird noch etwas! Und ich finde, eine Dezemberhochzeit ist eine gute Ausrede 😉

Neu auf meinem Lesestapel für das gelesene Buch ist nun „Die Tote von Charlottenburg“, das ich schon irgendwann im Sommer begonnen und dann erst einmal liegengelassen hatte. Der Krimi spielt 1923 und führt Kommissar Leo Wechsler diesmal ins Krankenhausmilieu. Ich nehme an, dass Euthanasie eine Rolle spielen wird, zumal schon medizinische Versuche angesprochen wurden. Historische Krimis lese ich im allgemeinen wesentlich lieber als Thriller, und in dieser Reihe habe ich mich nun schon bis zum dritten Band vorgearbeitet.

Weiterhin steht noch „Die silberne Königin“ auf dem Programm. Ina hat es schon gelesen und ich bin etwa bei zwei Dritteln. Ich kann die negativen Reaktionen auf die zweite Hälfte gut verstehen – ich bin auch nicht begeistert davon, dass sich das schöne Setting gerade auf ein Kammerspiel mit zwei nicht allzu interessanten Figuren reduziert hat und die Geschichte mehr oder weniger auf die alte Liebesgeschichte zwischen der Streberin und dem Bad Boy hinausläuft, um es überspitzt zu sagen. Es gibt aber weiterhin schöne Elemente und immer wieder auch sehr stimmungsvolle Sätze. Mal schauen, wie mir der Rest gefällt…

Momentan möchte ich aber eigentlich noch nicht gleich wieder zum Buch greifen, sondern im Internet herumstöbern, um Youtube-Hintergrundgerede und SuB-Übertragung für 2017 weiterzuführen. Aber der Abend hat ja gerade erst begonnen 🙂

Sonntag, 13:15

Gestern abend habe ich dann tatsächlich nur noch wenig gelesen – genau genommen ein paar Seiten in Diana Wynne Jones‘ „The Pinhoe Egg“, dem letzten Chrestomanci-Band -, aber ich habe die entspannten Stunden trotzdem sehr genossen. Unter anderem habe ich entdeckt, dass eine Booktuberin, die ich mag, ihre Videos wieder verfügbar gemacht und neue gedreht hat. Danach musste ich dann gleich noch weiteres zum Thema #victober sichten (ich muss über den dazugehörigen Tag nachdenken). Und hier kam ich auf „Little Nemo“, eigentlich Comics, aber auch ein Film. Kennt das jemand von euch? Ich bin sehr neugierig darauf geworden.

Ich merke, dass ich jetzt die Hektik der vergangenen Wochen hinter mir lassen kann, zumal mein Mann (ich muss mich noch daran gewöhnen 🙂 ) für den Rest des Jahres nicht mehr arbeiten gehen muss.

Gerade sind Mann und Kind zum Spaziergang aufgebrochen, und ich will mich gar nicht so lange mit dem Schreiben aufhalten, sondern mich lieber noch ein wenig dem Lesen widmen (die Bücher bleiben aktuell). Ich melde mich aber später wieder!

18:30

Wir haben uns heute einen Rehbraten zum 4. Advent gegönnt (eignete sich nicht so gut für ein Photo, aber der Geschmack zählt ja), das Baby hat quasi Apfel-Zimt-Porridge zum Nachmittag bekommen. Der abendliche Versuch, ihr mit den neuerstandenen „Christmas Tales“-Karten eine Geschichte zu erzählen, scheiterte daran, dass sie Bauchweh hatte – so ist das halt 😉

Theoretisch hätten wir heute zum Tee Plätzchen gegessen, aber da immer noch ein wenig Kuchen von der Hochzeitsfeier da war, hat uns der gereicht. Ich hätte euch gerne etwas mehr weihnachtliche Bilder gezeigt, aber diesen Dezember war das eben etwas sekundär, zumal ich die Wohnung auch nicht dekoriere. Aber ich habe wider Erwarten die drei Bücher, die ich im ersten Adventslesebeitrag vorgestellt habe („Weihnachten bei den Elchen“, „Christmas Stories“ und „A Boy called Christmas“), beendet und mir so ein wenig Weihnachtsstimmung verschafft.

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Meine freie Nachmittagsstunde habe ich dann doch überwiegend mit der Blogrunde verbracht, aber im Laufe des Tages habe ich trotzdem einige Seiten in „Die silberne Königin“ geschafft.

Ich mag die Liebesgeschichte leider gar nicht und finde sie so widersinnig wie kitschig. Vielleicht ist das aber auch nur mein Problem; ich finde Romanzen in Büchern oft irgendwie unnötig – einer der Gründe, warum ich Kinderbücher mag. Außerdem ärgere ich mich über gewisse Glasfüße, da sie mich unheimlich an Ali Shaws „Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ erinnern (ein Buch, das ich sehr mochte). Von der Meckerei abgesehen liest sich das Buch aber immer noch weitgehend schön, auch durch das eingefügte Märchen.

Oh, und wir haben gerade einen Teil des Hochzeitsgeldes in einen New 3DS XL investiert. Zwar besitzen wir einen 3DS XL, aber ab und an würden wir eben gerne auch mal parallel spielen… 🙂

23:30

Ich habe zwar nicht viel mehr zu berichten, möchte mich aber doch nicht sang- und klanglos aus dem Wochenende verabschieden. Vielleicht gibt es ja noch einen Beitrag (ich weiß nicht, wie das so gedacht ist, an sich endet das Adventslesen ja erst zu Weihnachten), aber falls nicht, bedanke ich mich an dieser Stelle schon mal bei Ariana für die Organisation und allen Mitstreitern. Das Herbst- und das Adventslesen gehören für mich zum Jahresende hin schon richtig dazu, und ich bin sehr froh, dass beides auch in diesem Jahr wieder zustande kam.

In „Die silberne Königin“ fehlen mir nun noch knapp 100 Seiten. Ich kann mir gar nicht recht vorstellen, was auf so vielen Seiten noch geschehen könnte, aber das wird sich zeigen. Jedenfalls möchte ich es in den nächsten Tagen beenden und kann dann auf eine ganz gute Adventslesebilanz blicken 🙂

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Arianas Adventslesen 2016 – 3. Advent

Dezember 10, 2016 at 11:04 (Aktionen)

advent_2014Mal sehen, ob wir an diesem Samstag wieder eher wenige Mitleser sind – einige schließen sich erst am richtigen Adventssonntag an, aber ich möchte auch heute den Wochenendbeitrag für das Adventslesen bei Ariana schon jetzt starten 🙂 Die Weihnachtsstimmung kommt dadurch, dass die Hochzeitsvorbereitungen immer noch den Großteil der Energie in Anspruch nehmen, erst langsam herangekrochen.

Am Dienstag hat uns ein Nikolauspäckchen erfreut, und ich habe mit „Weihnachten bei den Elchen“ und den „Christmas Stories“ bereits zwei passende Bücher beendet (in beiden hatte ich nicht mehr sehr viel zu lesen). Davon abgesehen ärgert mich immer noch die Erkältung, weshalb ich mir für heute einen Ruhetag im Bett ausgebeten habe. Mal sehen, wie gut das funktioniert, aber wenn ich mich über’s Wochenende nicht erhole, wird es vor der Hochzeit gar nichts mehr.

Zur Einstimmung ein Nikolausbild – später mehr 🙂

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Gerade lese ich übrigens eher unweihnachtlich den zweiten Teil der „Land of Stories“-Reihe („The Enchantress Returns“), auf das ich gestern plötzlich richtig Bock hatte. Mir fehlen nur noch 60 Seiten, also könnte es sein, dass ich es heute fertig lese. Andererseits spielt die Reihe in einer Märchenwelt, und der Winter ist für mich auch immer die schönste Zeit, um Märchen zu lesen. Geht euch das auch so?

19:15

Den Tag habe ich tatsächlich überwiegend allein im Schlafzimmer verbracht. Vor allem das Schweigen hat meiner Stimme gut getan. Hoffentlich kann ich mich morgen auch wieder ein, zwei Stunden zurückziehen. Und zum Lesen war die Zeit auch schön – ich habe „The Enchantress Returns“ beendet. Der Handlungsstrang ist damit erst einmal beendet. Ursprünglich waren auch nur zwei Bände angedacht, inzwischen ist der Stand, dass es sechs werden. Der Autor Chris Colfer ist offenbar vielen als Schauspieler bekannt; mir nicht, ich hab die Reihe einfach irgendwann im Buchladen entdeckt und mochte die Illustrationen 😉

Später habe ich noch zu „Ghost Town“ gegriffen und bin ordentlich vorangekommen. Mir fehlen noch 80 Seiten, auch hier ist also ein Ende in Sicht 🙂 Dabei handelt es sich übrigens um den neunten Teil der Morganville Vampires, einer meiner liebsten Vampirreihen (ja, die lese ich immer noch weiter, auch wenn der Trend lange vorbei ist) mit einer Protagonistin, die ich wirklich mag, was leider im YA-Bereich nicht so häufig vorkommt.

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Weihnachtsflair versprühen gerade nur die Plätzchen, die uns von familiärer Seite in großzügiger Menge geschickt wurden 🙂

Sonntag, 18:15

Gut, dass ich gestern schon begonnen hatte – heute habe ich nämlich lesetechnisc nicht so unheimlich viel beizusteuern. Statt weihnachtlicher Besinnlichkeit tollt hier eher der Putzteufel durch die Wohnung. Zum einen müssen wir alles für die Hochzeit einigermaßen auf Vordermann bringen, zum anderen ist bei mir das Ende des Jahres oft eine Zeit, in der ich am liebsten umräumen, neu gestalten und aussortieren möchte.

Ansonsten bin ich heute nicht wirklich in Leselaune und habe stattdessen Stempelzeug für mein Bullet Journal bestellt (ein neues Thema für mich). Ich nutze das nun seit Juni und finde es sehr praktisch (allein die Liste, auf der ich alle Passwörter gesammelt habe, die man nur einmal im Jahr braucht), alles in einem zu haben. Allerdings fehlt gerade in den hektischsten Zeiten, in denen man die Organisation am meisten benötigt, die Muße zum Eintragen. Gestern erst habe ich die Übersicht für den Monat Dezember gemacht, und heute werde ich diese Seite abschließen und mich noch der nächsten Woche im Detail widmen. Dazu gehört zum Beispiel auch die Essensplanung… Außerdem bin ich dabei, meinen SuB für 2017 zu übertragen und die Neuerscheinungsliste zu füttern, und werde mir dazu ein paar Youtube-Videos anschauen 🙂

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Ich schreibe gerne mit der Hand, und in diesem Jahr hat es mir auch sehr viel Spaß gemacht, das Zeichnen wiederzuentdecken. Wahnsinn, wieviele Stifte und Krimskrams sich durch das Bullet Journal und die Malbücher angesammelt haben!  Soviel zu meiner (geplanten – der Babyfaktor ist wie immer unsicher) Abendgestaltung, aber erst einmal schaue ich endlich bei allen Mitlesern vorbei.

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Arianas Adventslesen 2016 – 2. Advent

Dezember 3, 2016 at 11:29 (Aktionen)

Der 2. Advent naht, und damit auch das zweite Adventslesewochenende bei Ariana 🙂

So richtig weihnachtlich fühlt es sich hier immer noch nicht an, zumal ich mich erkältet habe und die vergangene Nacht reichlich durchwachsen war. Mein Morgen startet daher mit schnödem Kamillentee… Allerdings: mit dem 1. Dezember begann zum einen die Zeit des Winterstapels, von dem ich als erstes „Die silberne Königin“ begonnen habe (einige Kapitel habe ich bereits gelesen, gerade wird wieder einmal ein Märchen erzählt – mehr zum Buch später), zum anderen habe ich auch die ersten Türchen meiner Adventskalender geöffnet. Ich bin ein Adventskalenderhamster und habe in den letzten Jahren immer mehrere gehabt. Nachher oder morgen werde ich ein Bild machen 🙂

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Das Lesezeichen auf dem Photo ist recht neu und passt für mich auch gut zum Winter. Ich mag es, mir Lesezeichen mehr oder weniger passend zum Buch auszusuchen.

Dieses Wochenende ist ruhiger als das letzte, aber im Lauf der Woche wurden wir für heute Nachmittag noch zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Ich freue mich darauf, weil wir diese Seite des Freundeskreises nicht allzu oft sehen, will aber sonst versuchen, mich heute und morgen wenigstens ein bisschen zu regenerieren.

20:15

Die Geburtstagsfeier war sehr schön, auch wenn meine Stimme nun fast ganz weg ist. Aber Gespräche mit Freunden sind das wohl wert 🙂 Es war wegen der kurzfristigen Ankündigung eine sehr kleine, aber umso gemütlichere Runde. Und auch wenn ich keine Feuerzangenbowle trinke: es macht viel Spaß, bei der Herstellung anwesend zu sein.

Der nächste Kamillentee zieht schon, und in Kürze werde ich mich auch noch mit einem Buch in die Badewanne verkrümeln…

Auf der Fahrt habe ich ein Kapitelchen in Enid Blytons „Christmas Stories“ gelesen, die ich letzte Woche schon gezeigt habe (ich besaß zuerst das ebook; in dem lese ich unterwegs weiter, zuhause im Printbuch). Es ging unter anderem um die Ursprünge von Weihnachtskarten, Plum Pudding und Mince Pies. Außerdem konnte ich tagsüber ein kleines Kapitel in „A Boy Called Christmas“ zwischenschieben, aber mehr war noch nicht dran. Bevor ich noch ein wenig lese, schaue ich aber erstmal, ob sich heute außer Ina eigentlich noch jemand angeschlossen hat…

22:00

Die Badewanne hat mich schön aufgewärmt, aber danach habe ich auch festgestellt, wie müde ich erkältungsbedingt doch schon bin. Nach zwei Kapiteln in „Die silberne Königin“ habe ich auch erstmal wieder aufgehört, noch ein wenig Pokemon (ich hänge Jahre hinterher und spiele gerade mal Pokemon Schwarz) gespielt und werde mich jetzt so langsam zurückziehen. Drückt mir die Daumen für einen ungestörteren Schlaf als letzte Nacht…

Zum Buch wollte ich noch anmerken, dass ich die Kombination aus Chocolaterie und ewigem Winter sehr stimmungsvoll finde (ersterer Aspekt erinnert mich gerade ein wenig an „Meleons magische Schokoladen“). Emma und ihr hartes Leben im kalten Winter auf der einen Seite, die behagliche Wärme im Laden und die märchenhaften Geschichten auf der anderen Seite. Da ist die Rede von Frostprinzen und Kristallmädchen, und ich bin schon gespannt, wohin das alles noch führen wird.

Sonntag, 10:45

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Hier der versprochene Blick auf meine diversen Adventskalender… Ein Päckchen ist selbstgemacht, wie man sieht – mein Freund und ich schenken uns in diesem Jahr Adventskalender anstelle von Weihnachtsgeschenken. Allerdings ist das möglicherweise etwas ausgeartet (wir sind wohl nicht so gut darin, Kleinigkeiten einzukaufen).

Ansonsten habe ich (nun schon zum dritten Mal) diesen Rezeptkalender, ein Weihnachtslabyrinth und das LTB Advent (im letzten Jahr gab es das auch, da habe ich es aber zu spät entdeckt), dessen Seiten man einzeln öffnen muss. Ich finde es immer noch schade, dass meine Mutter keinen Adventskalender mehr packt – aber so muss ich eben selber ran.

Heute soll für mich eigentlich ein Regenerationstag werden; mal sehen, ob das Baby da mitmacht… Gelesen habe ich noch nicht, dafür gefrühstückt. Im Laufe der Woche habe ich übrigens meine winterliche Postkarte zu Ende ausgemalt – Inas Bilder haben mich auf die Idee gebracht, die noch zu zeigen; so zieht hier im Beitrag hoffentlich noch etwas mehr Weihnachtsstimmung ein 😉

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Es ist ein ganz einfaches Motiv und stammt aus der englischen Ausgabe von „Vinterdrömmar“. Hanna Karlzons Motive sind wunderschön und ich habe ihre drei großen Malbücher auf Schwedisch. Das Papier wird zurecht oft gelobt, ich habe sowohl mit Prismacolor als auch mit Polychromos sehr gerne darauf gemalt.

20:30

Meine Güte, ich freue mich auf die Zeit ab Mitte des Monats. Zwar ist dann schon fast der 4. Advent, aber die Hochzeit ist dann vorbei, und mein Freund ist dann auch für den Rest des Jahres zu Hause. Bis dahin gibt es eben leider noch sehr viel zu tun. Gerade habe ich mal wieder Deko- und Rezeptfragen erörtert, sehr erschöpfend.

Um es heute aber noch ein wenig adventlich zu haben, haben mein Freund und ich den Adventstee kurzerhand auf den Abend verlegt. Es gab nichts Besonderes und auch nichts Selbstgebackenes, aber wir haben ein Viertelstündchen gemütlich bei einer Tasse Winter Darjeeling zusammengesessen.

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Ein wenig gelesen habe ich nun am Abend auch schon. Nach einem Kapitel in „A Boy called Christmas“, für das ich dann irgendwie doch nicht ganz in passender Stimmung war, habe ich mir „Weihnachten bei den Elchen“ geschnappt und es auch soeben in der Badewanne beendet 🙂

Ich habe das Buch Ende 2015 gekauft und den Großteil auch letztes Jahr gelesen, aber etwa ein Drittel stand noch aus. Insgesamt war die Sammlung in Ordnung, aber ich hätte mir ein wenig mehr Weihnachtsmagie gewünscht. Viele Geschichten sind skandinavisch spröde und für meinen Geschmack zu naturalistisch. Am besten gefallen haben mir die von den bekannteren Autoren (Elsa Beskow, Astrid Lindgren, Hans Christian Andersen, Selma Lagerlöf und Johan Theorin).

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Arianas Adventslesen 2016 – 1. Advent

November 26, 2016 at 11:59 (Aktionen)

Die Weihnachtszeit wird hier auf dem Blog schon fast traditionell wieder mit Arianas Adventslesen eingeläutet, und ich freue mich sehr, dass es wieder stattfindet 🙂

Das sind die Regeln:

„Die Vorweihnachts-Lesewochen gehen vom ersten Adventswochenende (also vom 26.11.) bis Weihnachten. Wie schon in den letzten Jahren entscheidet jede(r) Mitleser(in) für sich, wie er/sie die Adventswochen gestalten möchte, ob er/sie sich konkrete (Lese-)Ziele setzt oder einfach nur bewusst Zeit zur Entspannung und Besinnung einplant. Schließlich kann man die „staade Zeit“ auf so viele verschiedene Arten interpretieren, da soll wirklich jede(r) für sich festlegen, wie die persönlichen Vorweihnachts-Lesewochen aussehen sollen. Allerdings wäre es schön, wenn ihr irgendeinen Bezug zur Advents- und Weihnachtszeit herstellen könntet – das ist ja immerhin der Grundgedanke der Aktion.“

In diesem Jahr wird die Adventszeit für mich deutlich chaotischer als in den letzten Jahren (wir heiraten im Dezember nämlich noch spontan), deshalb zögere ich, mir wie bisher ein Buch vorzunehmen (zur Erinnerung: das waren „Weihnachts-Geister“, „Krampus“ und „Letters from Father Christmas).

Ich habe mir aber einige Bücher rausgelegt, vorwiegend mit weihnachtlich-winterlichen Kurzgeschichten, und schau mal, wie weit ich damit komme. Gerne beenden möchte ich „Weihnachten bei den Elchen“, bei dem ich 2015 schon mehr als die Hälfte gelesen, und vielleicht auch Enid Blytons „Christmas Stories“, bei dem ich ungefähr ein Drittel geschafft habe, und anfangen möchte ich „A Boy called Christmas“. Mal sehen, wie weit ich komme; ich möchte das ganz entspannt halten.

             

Ansonsten hoffe ich, wenigstens einen Weihnachtsmarktbesuch unterzubringen. Heute besuche ich eine Freundin und wir werden die Malbücher auspacken – ich werde wenigstens ein winterlich-weihnachtliches mitnehmen -, und morgen geht es zum Adventstee zur Familie. Im Laufe des Wochenendes wird sich also wahrscheinlich langsam ein wenig erste Weihnachtsstimmung einstellen…

Ich werde wieder für jedes Wochenende einen Beitrag schreiben und diesen gelegentlich aktualisieren. Wir sind wieder schön viele Teilnehmer und ich freue mich schon auf zahlreiche stimmungsvolle Beiträge 🙂

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Sonntag, 19:24

Endlich sitzen 🙂 Heute bin ich mittags zu einem anderthalbstündigen Spaziergang mit dem Baby aufgebrochen, danach ging es zu meiner Familie. Das Teetrinken war zwar schön, aber durch die schnelle Mahlzeitenfolge (Mittagessen – Nachmittagsbrei für die Kleine – Teetrinken – ab nach Hause und Abendbrei für die Kleine) und die anschließenden Recherchen zu weiteren Detailhochzeitsfragen kam mir der Tag doch ganz schön anstrengend vor.

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Ich hatte sogar ein Buch mit (das oben gezeigte „Weihnachten bei den Elchen“), habe aber bis jetzt noch keine Zeile gelesen. Jetzt am Abend wird sich aber die Gelegenheit sicherlich noch ergeben. Vorher schaue ich mich aber noch bei den anderen Teilnehmern um – ich bin schon neugierig, ob bei euch bereits Adventsstimmung aufkommt 🙂 Dazu höre ich gerade den wunderbaren Soundtrack zum Spiel „Grey Matter“, der mich so richtig schön runter kommen lässt.

22:30

Ich war ganz schön lange damit beschäftigt, mich durch alle Beiträge zu lesen, aber es hat sich gelohnt – danach war ich wirklich ein wenig in Weihnachtsstimmung 😉 Um zur Ruhe zu kommen, habe ich mir noch ein Bad gegönnt. Noch vom letzten Jahr habe ich einen sehr passenden Badezusatz übrig. Zwar reicht es jetzt nur noch für Enid Blyton bei mir, aber ich finde die „Christmas Stories“ wirklich ganz nett.

Wie ein roter Faden zieht sich nämlich „A Family Christmas“ durch, eine Geschichte in elf Kapiteln, die sich mit anderen weihnachtlichen Kurzgeschichten abwechseln. Zu dieser Familie kehrt man sozusagen immer wieder zurück, und die Eltern erzählen den Kindern Geschichten rund um den Ursprung verschiedener Weihnachtsbräuche (die bisherigen Kapitel hießen „Bringing Home the Holly“, „The Curious Mistletoe“, „Balder the Bright and Beautiful“ und „The Christmas Tree“). Klar, es ist Enid Blyton und insofern ist alles recht betulich und etwas altmodisch, aber zum einen ist das nun nicht unpassend für die Adventszeit und zum anderen haben ihre Bücher für mich etwas Nostalgisches; ich habe als Kind nicht nur die Dolly-Geschichten von meiner Mutter geerbt und oft gelesen, sondern auch ihre Kobold- und Zauberwaldgeschichten geliebt 🙂

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[Herbstlesen im Oktober 2016] Wochenende 5

Oktober 29, 2016 at 08:55 (Aktionen)

Nachdem ich letztes Wochenende nicht teilnehmen konnte, möchte ich es dieses Mal wieder versuchen… Schließlich ist Halloween-Wochenende! Allerdings ist mein Freund fast den ganzen Samstag und Sonntag unterwegs, sodaß ich unsere Tochter alleine habe und insofern wahrscheinlich hauptsächlich ab Sonntag nachmittag lesen kann. Montag kommt eine Freundin zu mir und ich werde hoffentlich nach langer Zeit die Malbücher wieder auspacken können; Halloweenmotive sind vorhanden. Schauen wir mal 🙂

Ich versuche natürlich auch heute ein paar Seiten zu lesen, kann aber eben schlecht vorhersagen, was möglich sein wird. Vormittags begleite ich meinen Freund zum Frühstück bei Freunden, danach werde ich wohl einige Stündchen meine Mutter besuchen. Dorthin nehme ich auf jeden Fall ein oder zwei Bücher mit.

img_3868Auf dem Lesestapel hat sich seit Anfang Oktober einiges getan – insbesondere ist er jetzt schwerer zu photographieren, weil weniger dünne Bücher darauf sind (die hatte ich mir anfangs als Starthilfe genommen). Erstaunlicherweise funktioniert das 15-Bücher-Konzept immer noch; ich bin gespannt, wie lange. „The Invisible Library“ von Genevieve Cogman lese ich in einer Leserunde, von meinen Herbstbüchern habe ich „Warren the 13th“ ausgelesen und durch den letzten Fall von „Flavia de Luce“ ersetzt. Außerdem habe ich versuchsweise mit „Der taumelnde Kontinent * Europa 1900-1914“ auch ein Sachbuch draufgepackt… Ob ich mit Lesestapel schneller beim Sachbuch-Lesen bin als sonst? Immerhin ist jetzt ein Drittel des Stapels deutschsprachig 😉 Nebenbei habe ich hier noch zwei Comics liegen, die ich vielleicht weiterlese („Batman ~ Das lange Halloween“ und den dritten Band von „Adèle Blanc-Sec“, letzterer ist allerdings auf Französisch und fordert mich trotz Wörterbuch ziemlich stark).

Kann sein, dass ich mich erst heute abend wieder melde, aber ich lese bei euch mit und kommentiere – und lese hoffentlich auch 😉

Samstag, 29.Oktober, 17:15

Wie erwartet hat es gedauert, bis ich wieder zu Hause angekommen bin. Gegen drei bin ich bei meiner Mutter aufgebrochen (mit Kuchen und der Tolkien Times im Gepäck), dann gab es den obligatorischen Spaziergang mit Kinderwagen – dadurch, dass der heute recht spät ausfiel und in den letzten Tagen überall das Laub von den Bäumen gefallen ist, kam auf dem Friedhof tatsächlich richtig Halloweenstimmung auf!

Über den Tag (ja, auch wieder während des Spaziergangs 😉 ) habe ich wie erhofft auch ein paar Seiten gelesen, und zwar in „The Pale Horse“ von Agatha Christie. Ich bin nun knapp bei der Hälfte und finde die Geschichte sehr mysteriös: ein Priester, erschlagen im dichten Nebel; Spuren, die zum „Pale Horse“ und zu drei sinistren Schwestern führen… Schwarze Magie bei Agatha Christie? Die Lösung wird bestimmt ganz irdisch sein. Ariadne Oliver, eine gute alte Bekannte seit meinem ersten Krimi der Autorin („Hallowe’en Party“) taucht auch auf.

Zwischen Nachmittags- und Abendmahlzeit der Kleinen schiebe ich jetzt schnell diesen Beitrag und den mitgebrachten Bienenstich. Eine Blog- und Kommentarrunde will ich auch machen. Heute Abend, wenn sie schläft, kann ich bestimmt weiter lesen, werde dann aber nicht mehr aktualisieren. Morgen melde ich mich aber ausführlicher 🙂

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Sonntag, 30. Oktober, 8:00

Guten Morgen 🙂 Gestern abend habe ich noch in „The Pale Horse“ und in „Flavia de Luce“ weitergelesen. Der Flaviaband hat durchwachsene Kritiken bekommen, soweit ich gesehen habe. Das liegt daran, dass der Schauplatz Kanada ist, wo Flavia eine Mädchenschule besucht. Ich habe mich noch nicht ganz entschieden, was ich davon halte.

Einerseits gefällt mir, dass sich die Reihe weiterentwickelt und auch Neues ausprobiert, zumal ich einige spätere Bände etwas schwächer fand als die ersten, andererseits hat man Buckshaw und Bishop’s Lacy natürlich sehr liebgewonnen. Die Kleinstadtatmosphäre hat mir auch immer gefallen. Zufällig mag ich aber Schul- und Internatsgeschichten, also wird mir „Eine Leiche wirbelt Staub auf“ vielleicht besser gefallen als manch anderem. Abwarten (der deutsche Titel ist wieder etwas meh, der englische Titel kommt von Shakespeares „Golden Lads and Girls all must / As chimney sweepers, come to dust“).

Gleich werde ich wieder mit zum Frühstücken fahren und dann Mittag bei meiner Mutter essen. Vielleicht kann ich ja heute auch ein Herbstapaziergangsbild beisteuern? Spätestens zum Abend hin sollte sich jedenfalls auch Lesezeit ergeben 🙂

17:00

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Ein kleines Herbstspaziergangsbild habe ich auch machen können. Leider nicht vom Friedhof, da wollte ich das Baby nicht wecken 😉 Später wurde ich wieder bekocht und tatsächlich hat meine Mutter auch noch ein Stündchen mit der Kleinen gespielt, was ich zum Lesen (auch eurer Beiträge) genutzt habe 🙂 Ich bin immer noch bei „The Pale Horse“ – interessant, wie der Erzähler Mark Easterbrook das Verbrechen sozusagen vom Anfang her stückchenweise löst: er weiß, an wen man sich wenden muss, wie der Kontakt geknüpft wird und einiges mehr, aber nach wie vor ist unklar, wie die Personen eigentlich zu Tode gekommen sind (dem Anschein nach ja durch ganz natürliche Ursachen…).

Heute abend werde ich vielleicht auch noch mal das Buch wechseln. Auf jeden Fall sollte ich noch ein Kapitel in „The Invisible Library“ schaffen, denn unser Leserundenpensum gibt ein Kapitel täglich vor. Für die Notizen und für andere buchige Dinge habe ich, leicht inspiriert von TheFallingAlice und ergänzend zu meinem Bullet Journal, ein Book Journal begonnen. Ich habe zwar eine Moleskine-Heft, in dem ich gelesene und gekaufte Bücher sowie meinen SuB notiere, aber für Challenges, Zitate und vieles andere ist darin nicht wirklich Raum. Mal schauen, ob ich es nutzen kann.

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21:45

Mein Freund ist später als erhofft wieder da gewesen, sodass ich auch später als gewünscht in den gemütlichen Teil des Abends starten konnte. Als Wiedergutmachung hat er mir aber immerhin ein übriggebliebenes Baguette und Muffins mitgebracht 😉

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Die Blog- und Kommentarrunde hat dann noch eine ganze Weile in Anspruch genommen, außerdem musste ich noch schauen, was die Leserunde so treibt… Aber immerhin: ein Kapitel im Leserundenbuch ist geschafft. Ich würde auch gerne noch ein weiteres lesen, denn die Woche wird relativ stressig und da wäre es gut, schon etwas weiter gelesen zu haben.

„The Invisible Library“ unterhält mich gut und liest sich flott; es geht um nicht weniger als quasi endlos viele alternative Welten, aus denen die Bibliothek Bücher sammelt. Zu diesem Zweck ziehen die Bibliothekare aus und erfüllen Missionen… Es gibt also viel zu sehen und zu erklären, aber man merkt, dass er das Debüt von Genevieve Cogman ist: ein wenig scheitert sie dann doch an der Komplexität ihrer Schöpfung, und ihr Stil ist noch nicht ganz entwickelt. Stört mich gerade aber nicht wirklich, und ich bin geneigt anzunehmen, dass sich das mit der Zeit bessern wird. Der erste Band spielt übrigens in einer London-Variante, und Irene und Kai, die Protagonisten, schlagen sich mit Liechtensteiner Zeppelinen, Fae, Detektiven, Hundertfüßlern und chaotische Schlössern herum 🙂

Ich verziehe mich jetzt noch in die Badewanne (die ich mir heute wirklich verdient habe) und lösche hier langsam die Lichter. Morgen geht’s dann weiter mit dem Halloween-Special 🙂

Montag, 31. Oktober, 8:45

Ich freue mich, dass wir die Winterkatze überreden konnten, heute noch ein Halloween-Special anzuhängen – heute ist nämlich der einzige Tag des Wochenendes, den ich für mich habe. Zwar wurde ich früher als angenehm geweckt, aber dafür habe ich noch im Bett ein Kapitel in „The Invisible Library“ gelesen. Ich liebe es, dass tausend Ideen und Fraktionen durcheinanderwirbeln, auch wenn die Umsetzung wie gesagt nicht perfekt ist. Gerade besuchen die Helden jedenfalls einen Ball – und als wären Vampire, Fae und die Damen der Gesellschaft nicht genug, tauchen auch noch Alligatoren auf…

Ich habe inzwischen gefrühstückt und werde mich jetzt nochmal mit einem Buch auf das Sofa kuscheln (am liebsten mit einem, das ich an diesem Wochenende noch nicht in der Hand hatte). Heute nachmittag kommt meine Freundin, und dann werden die Buntstifte geschwungen 🙂

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16:00

Eine kurze Meldung von mir, da wir hier noch am Malen und Plaudern sind und demnächst Tee aufsetzen werden. Aber ich habe vorhin, wie schon in den Kommentaren erwähnt, noch zu „Die vergessene Musik“ von Charles de Lint gegriffen. Das ist die Fortsetzung von „Das verborgene Volk“ – ich weiß gar nicht, ob das im Original ungeteilt war. Es ist ein verträumtes Buch voller Magie und Musik, und ich werde sicherlich noch mehr von dem Autor lesen. Mir fehlen noch 30 Seiten, die ich heute abend auf jeden Fall noch abschließen möchte. Wenn die Zeit es ergibt, würde ich mich danach auch noch einer unheimlichen Kurzgeschichte widmen – mal schauen.

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21:15

Diese Aktualisierung kommt später als gedacht, aber wir haben noch bis um acht zusammengesessen und gemalt. Einmal haben sogar ein paar Hexen und Gespenster geklingelt 🙂 Auf dem Photo seht ihr, wie weit ich gekommen bin – es dauert, bis so ein Bild fertig ist… Das Malbuch nennt sich übrigens „Fantasia“, ist aus Indonesien zu mir gekommen und wurde sogar vom Künstler signiert (hier ein Flip Through).

Nach dem Verabschieden wollte ich unbedingt „Die vergessene Musik“ noch auslesen, um das „geschafft“ vermelden zu können 😉 Ich bin mit dem Lesemonat Oktober mehr als zufrieden; und man glaubt es kaum, aber es gibt ein Minus auf dem SuB!

Nun werde ich den Abend wohl wie schon angekündigt mit einer Kurzgeschichte entweder aus „October Dreams“ oder aus Ray Bradburys „The October Country“ ausklingen lassen. Aber vorher begebe ich mich nochmal auf Blogrundreise. Und schließlich: wieder einmal vielen Dank an die Winterkatze für die Organisation des Herbstlesens!

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