Lesesonntag im September

September 19, 2021 at 08:40 (Aktionen)

Heute ist ein doppelter Lesetag: Konstanzes Lesesonntag, weil es der dritte September-Sonntag ist. Außerdem läuft noch der 24h-Readathon zum „Magical Readathon: Orilum ~ The Novice Path“ von BookRoast. Nicht, dass ich auch nur ansatzweise 24 Stunden lesen würde, aber der Readathon hat so ein hübsches Worldbuilding im Hintergrund, dass er mir wirklich Freude bereitet. Ich habe sogar schon sagenhafte zwei Bücher dafür beendet, von denen ich eines noch in den August geschmuggelt habe – solche Challenges sind immer schwer für mich, weil ich so selten Bücher am Stück lese.

15:00

Ich habe bisher in „Crave“ von Tracy Wolff gelesen, das man zurzeit viel sieht. Ich habe es im Buchladen gesehen und mich an dem roten Buchschnitt der deutschen Erstauflage sowie an den Überschriften erfreut, die in Anbetracht des eindeutig in Richtung Twilight weisenden Covers einen gewissen Überraschungseffekt haben.

Ich möchte das Buch gerne für die letzte Orilium-Aufgabe („Orilium Academy Arc ~ book with a school setting“) lesen und habe es mir deshalb wieder vorgenommen, obwohl der Mittelteil ziemlich vor sich hin dümpelte. Das Buch ist alles in allem unterhaltsam – ich mag das Gothic-Setting der Schule in Alaska ebenso wie den Umstand, dass es hier nicht nur Vampire, sondern auch andere Spezies gibt, und auf den letzten 150 Seiten hat das Buch auch Fahrt aufgenommen; andererseits ist mir die Liebesgeschichte sehr unsympathisch und es gibt dieses typische YA-Ding, in dem jede noch so alberne Gefühlsregung ausführlich und dramatisch geschildert werden muss, aber das war vorauszusehen. Mir fehlen jetzt noch etwa 50 Seiten, nicht schlecht dafür, dass ich heute eigentlich zu anderen Büchern greifen wollte (aber es wäre auch schön, das Buch abzuschließen und damit eine Readathon-Aufgabe abzuhaken).

19:15

Ich bin quasi durch mit „Crave“ – jedenfalls habe ich die Worte „End of Book 1“ erreicht. Jetzt folgen noch drei der Kapitel aus der Perspektive eines anderen Charakters. Der Schluss ist recht gut gelungen und lässt viele Anschlussmöglichkeiten für den nächsten Band. Ich wünschte nur wirklich, man käme mit weniger Pathos dabei aus.

Ansonsten gab es eine längere Lesepause, weil wir „Kikis kleiner Lieferservice“ zuende geschaut haben. Wir wollten ihn unserer Tochter zeigen, die inzwischen alt genug für diese Art Filme ist, und tatsächlich hat er ihr sehr gut gefallen. Ich schmeiße damit natürlich auch die weiteren vage für heute gehegten Lesepläne über den Haufen und werde dann erst einmal ein weiteres Kapitel in der Buchvorlage lesen…

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Lesesonntag im August

August 15, 2021 at 09:45 (Aktionen)

Der letzte Sommerlesesonntag für dieses Jahr, kurz bevor die Herbststimmung einsetzt – wobei ich in diesem Jahr den Sommer recht gut aushalten kann, weil es selten heiß war und häufig regnete. Meine Tochter macht Ferien bei der Oma, ich habe ausgeschlafen und den Tag bis auf eine Verabredung zum Eisessen frei. Viele gute Gründe also, um wieder einmal an Konstanzes Lesesonntag teilzunehmen. Könnte sein, dass ich eher ausmale als lese, weil mich das in unregelmäßigen Abständen und momentan eben gerade wieder packt, aber das ein oder andere Buch-zum-Lesen wird schon auch seinen Platz finden.

Als nächstes steht dann erst einmal das Frühstück auf dem Plan, wahrscheinlich mit einer Serienfolge. Außerdem habe ich schon zwei Pullover (es gibt gerade so hübsche Kragen), ein Paar Sandalen und ein Malbuch bestellt. Auf bestimmte Bücher bin ich heute nicht festgelegt, aber es liegen auf jeden Fall genügend bereit. Gestern habe ich eines der alten Gänsehaut-Bücher beendet – ich hatte mir in einem Anflug von Nostalgie irgendwann diverse Doppelbände besorgt, die ab und zu als Badlektüre dienen. Der gestrige Band war aber eher enttäuschend und ist insofern direkt mit in die Momox-/Rebuy-Verkaufskisten gewandert, die wir gestern zusammengestellt haben).

16:45

Da neigt sich der Nachmittag schon wieder dem Ende zu. Das geht sonntags immer eindeutig zu schnell. Wir sind zu einem Café gefahren, dass wir noch nicht kannten, und haben die angesprochenen Eisbecher genossen, uns danach aber auch bald wieder nach Hause zurückgezogen. Mir ist es draußen zu warm und vor allem zu trocken. Ich brauche im Sommer ganz viel Wasser um mich zum Wohlfühlen. Entsprechend waren die letzten Jahre für mich im Sommer sehr unangenehm.

Gelesen habe ich bisher nur den Abschnitt über Lucie von Pückler-Moskau in „Die Damen mit dem grünen Daumen“. Das ist ein Buch über „berühmte Gärtnerinnen“. Es sind zu einer Person jeweils nur wenige bebilderte Seiten, also nicht allzu tiefgehend, aber gerade genug, um einen Einblick zu bekommen und das Interesse zu wecken, sodass sich bei Bedarf das Thema dann selbständig vertiefen lässt. Ich habe jetzt den ersten Teil beendet, der „Die arkadischen Träume der Regentinnen“ hieß; es geht dann noch um Forscherinnen, Schriftstellerinnen, Künstlerinnen und einige mehr. Ich finde das Buch für zwischendurch sehr nett, zumal die meisten Informationen für mich neu sind. Es gibt auch noch einen zweiten Band namens „Ladys in Gummistiefeln“.

Auf Konstanzes Wunsch hier noch der bisherige Stand meines Ausmalbildes. Die Farben sind immer ein bisschen komisch auf Bildern, aber ihr könnt es euch, denke ich, gut genug vorstellen. Ich mag die kleinen Mäusehäuser, auch wenn das Papier leider nicht besonders gut ist (das typische Create Space-Papier).

22:00

Ich sollte wohl langsam die Segel streichen, dabei habe ich überhaupt noch keine Lust, das Wochenende abzuschließen. Immerhin hat meine Arbeitswoche aber nur drei Tage, bis zum Mittwoch, und da werde ich auch versuchen, etwas eher zu gehen.

Ein bisschen weitergemalt habe ich noch (nun fehlen nur noch die Wände), und in der Badewanne war ich auch. Gelesen habe ich heute nicht so richtig viel, aber mehr, als ich heute ohne die Aktion gelesen hätte. Auf den Abend habe ich mir nämlich noch „Anne of Avonlea“ vorgenommen und ein wenig darin weitergelesen. Den Plot kenne ich halbwegs von den Anne-Hörspielen (empfehlenswert), aber beim Lesen ist es doch wieder anders. „Anne of Green Gables“ habe ich damals sehr gern gelesen, und der zweite Band ist ebenso herzerwärmend. Es passt gut in den Spätsommer, finde ich.

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Lesesonntag im Mai

Mai 16, 2021 at 10:14 (Aktionen)

Mein Handy hat mich darauf hingewiesen, dass heute der dritte Sonntag im Mai ist – Lesesonntag bei Konstanze. Ich möchte wieder mitmachen, weiß aber noch nicht, was ich lesen werde. Gestern habe ich ziemlich lange dasselbe Buch gelesen, während Windows sich ausgiebig mit Updates beschäftigte – den abschließenden „Arlo Finch“-Band. Ich schaffe es ja eher selten, eine Reihe zu beenden, und bin dann immer besonders zufrieden mit mir 😉 Den Fantasy-Pfadfinder-Mix mochte ich sehr gerne und habe wegen der Illustrationen sogar die deutschen Ausgaben gelesen.

Nachdem ich dieses Buch gestern also beendet habe, bin ich noch ziemlich unentschlossen, wonach mir heute ist, aber es könnte die gewohnten häufigen Wechsel geben – zum Nachholen von gestern sozusagen. Momentan bin ich noch damit beschäftigt, ein paar neue Hörspiele für meine Tochter zu bestellen (ich habe etwas entdeckt, das „Leo und die Abenteuermaschine“ heißt und ziemlich gut klingt).

Wir haben schon gefrühstückt und werden dann noch ein bisschen draußen sein. Wahrscheinlich melde ich mich am Nachmittag wieder – mal schauen, ob ich mich bis dahin für ein Buch entschieden habe. Ich habe schon eine gewisse Auswahl verschiedener Genres auf dem Sofa aufgetürmt, aber noch springt mich nichts davon so richtig an.

14:15

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist leso0521.jpg.

Es war gar nicht so regnerisch wie angekündigt. Wolken und Sonne wechseln zwar so häufig, dass man nie genau weiß, ob man noch eine Jacke braucht oder nicht, aber es ist angenehm, draußen zu sein. Meine Tochter und ich haben die Hula-Hoop-Reifen mitgenommen, und zwischendurch sind wir ein Stück weit einen Wanderweg neben einer Streuobstwiese gegangen. Zum Lesen habe ich mir für den Moment „The 13 Problems“ gegriffen, in dem ich eher schleppend vorankomme, wohl weil ich hin und wieder eine der Kurzgeschichten lese und das Buch dann wieder beiseite lege. Momentan bin ich bei der Geschichte „The Companion“, die ich nach dem Mittagessen noch fertig lesen werde. Miss Marple ist wie immer wundervoll und ich finde die Vorstellung des Dienstagabend-Clubs als Rahmen eigentlich sehr schön, aber die Geschichten sind recht kurz und im Ablauf immer ähnlich, daher ist es nicht mein Favorit unter den Büchern von Agatha Christie.

Bis zum Mittagessen werde ich jetzt noch kurz den ersten „Mortina“-Band weiter vorlesen, aus dem Italienischen übersetzte Kinderbücher aus meinem Regal, die meiner Tochter ebensogut gefallen wie mir. Der vierte Band ist schon vorbestellt.

20:15

Ausgerechnet heute zog es sich ein wenig hin mit der Einschlafbegleitung, und ich war an der Reihe… Außerdem wollen wir uns gleich noch das zweite Szenario der Dunwich-Kampagne des Arkham-Horror-Kartenspiels vornehmen, besonders viel Lesezeit ergibt sich heute also nicht. Aber ich habe „The Companion“ gelesen und danach noch einige Frühlingsabschnitte in „In der Waldklause“ von Augustin Wibbelt – das sind märchenhafte Geschichten um einen Waldklausner, die in den 1930er Jahren entstanden und die vom Mantikore Verlag gesammelt und heutigen Lesern wieder zugänglich gemacht wurden. In die Badewanne hat mich „Starfell ~ Willow Moss and the Lost Day“ begleitet; ich glaube, Konstanzes Rezension hat mich zum Kauf dieser Hexengeschichte motiviert (skurrile Gestalten und Illustrationen gehen immer).

Ich werde später auf jeden Fall noch einmal vorbeischauen und vielleicht ein Spielfoto hier lassen. Ab morgen habe ich einige Tage Urlaub, muss also nicht zu sehr auf die Uhr schauen. Zwischendurch habe ich ein Bild vom Rhabarber-Streuselkuchen, den meine Mutter uns heute morgen vorbeigebracht hat:

23:15

Wir haben erst nach 21 Uhr mit dem Szenario begonnen, aber nach etwa zwei Stunden haben wir es heute noch beenden können. In dem Szenario waren wir in einer Mafiakneipe in Dunwich unterwegs und mussten uns mit Kriminellen und Monstern herumschlagen. Es war wieder sehr spannend und wir mussten zum Ende hin genau überlegen, wie wir vorgehen könnten. Leider hat uns ein Drink vom Anfang am Ende dann unsere Pläne zerschlagen – mit den drei Aktionen, die jeder Ermittler hat, hätte mein Mann den Hinterausgang rechtzeitig erreicht. Er zog allerdings genau die Mythoskarte, die ihn eine Aktion kostete („Da war etwas in den Drinks“). Um diese eine Aktion haben wir also die „gute“ Lösung verpasst und müssen nun die unangenehmen Ergebnisse mit ins nächste Szenario nehmen…

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Lesesonntag im Februar

Februar 21, 2021 at 11:55 (Aktionen)

Es ist schon wieder einige Monate her, dass ich bei Konstanzes Lesesonntag dabei war, dabei hätte es auch im letzten Monat schon geklappt. Ich habe das Datum nur verpasst. Insofern habe ich mir die dritten Sonntage für dieses Jahr nun in den Handykalender eingespeichert, mal schauen, ob es so eher mal klappt.

Ich habe einen richtig guten Lesemonat, bedingt durch den ein oder anderen Home Office-Tag oder Tage auf Abruf. Momentan lese ich sehr intensiv „Jenseits der Niemandsländer“, den letzten Band der Sumpfloch-Saga. Da die Autorin an einer neuen Reihe schreibt, die etwa ein halbes Jahr nach diesen Geschehnissen einsetzt, werde ich gerade passend fertig (notfalls hätte ich noch „Taim ~ Der Weg des Weißen Tigers“ und den zweiten Aschenkindel-Teil zur Überbrückung). In den letzten Tagen bin ich schon sehr gut vorangekommen, ich habe fast Seite 400 erreicht und guter Dinge, dass ich das Buch heute beende. Im Prinzip habe ich das Finale schon hinter mir gelassen, aber es gibt noch lose Enden und Figuren, die noch nicht wieder zueinander gefunden haben, und dieser Abschluss nimmt einigen Raum in Anspruch.

Wir haben gerade mit Rührei und Brötchen gefrühstückt und werden uns dann so langsam auf den Weg nach draußen machen, um einen Walderkundungsgang zu starten. Gestern haben wir noch vereinzelte Schneereste und viel Wasser in den Bächlein gefunden.

14:15

Bis wir dann wirklich das Haus verlassen haben, dauerte es natürlich noch, aber draußen war es dann sehr schön. Ich bin sehr froh, dass wir so phantastischen Schnee hatten in den letzten Wochen, aber die ersten frühlingshaften Tage mit strahlend blauem Himmel genieße ich nun auch. Wieder zu Hause haben wir Mittag gegessen. Ich werde jetzt eine kurze Runde in „Midnight Castle“ drehen und dann weiterlesen; zwischendurch habe ich es bis auf Seite 420 geschafft. Ich bin gerade mit einer Gruppe in den Niemandsländern unterwegs. Wir sind auf unsicheren Pfaden gegangen und machen nun eine Pause in der Zeiten-Bibliothek – „über ihr raschelten die Blätter des Bücherwaldes und tief unter ihrem Körper vernahm sie das Rumoren des Bücherwirkens“.

20:30

Ich habe mein Buch beendet! Damit habe ich meinen Lesewunsch für heute geschafft und insgesamt gut 5000 Seiten Sumpfloch-Saga hinter mir gelassen. Es hat Spaß gemacht, die Entwicklung der Figuren und der Welt mit ihren vielen kleinen kuriosen Einfällen mitzuverfolgen, und ich werde bestimmt irgendwann die ersten ein oder zwei Bände noch einmal lesen, um mich daran zu erinnern, womit alles angefangen hat (das geht mir oft so, wenn es mir doch einmal gelingt, eine längere Reihe abzuschließen).

Für heute habe ich nun genug gelesen, glaube ich, und werde mir noch ein wenig die Zeit am Computer vertreiben. Heute Nachmittag gab es übrigens auch Kuchen (Joghurt + Zitrone), den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Ich werde heute wohl nicht mehr aktualisieren, aber jetzt noch einmal eine Runde zu den Mitlesern drehen. Bis zum nächsten Mal 🙂

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[Herbstlesen im Oktober 2020] Wochenende 4

Oktober 24, 2020 at 14:55 (gelesen)

Heute steige ich ein bisschen später ein, weil sich jetzt erst die Zeit findet. Ich habe auch erst ein paar Seiten gelesen – in Sophie Andersons „The House With Chicken Legs“. Passend dazu – sie ist daran interessiert, seit sie die Illustrationen in dem Buch mit mir zusammen angeschaut hat – wollen meine Tochter und ich heute Abend gerne ein Baba Yaga-Märchen lesen, mal sehen, ob das klappt.

Heute Vormittag haben wir zusammen ein bisschen ausgemalt, jeder in seinem Malbuch 😉 Ansonsten spiele ich momentan auch wieder ein bisschen mehr am PC (es steht ein neues Sims-Addon an, da spiele ich seltsamerweise häufig vor Erscheinen besonders viel).

„Talus“ habe ich diese Woche beendet. Das Setting finde ich immer noch sehr schön, aber mir ist immer stärker aufgefallen, dass die Figuren recht schwach sind. Ich habe immer wieder das Konzept dahinter bemerkt, das, was die Autorin mit einer Szene wollte. So wurden die Figuren nicht recht lebendig für mich, und ich fand sie auch nicht immer konsistent. Trotzdem würde ich in die Fortsetzung wohl reinschauen, ist ja gut möglich, dass diese sich steigert.

Mit etwas Glück gibt es nachher ein Kuchenbild, aber ich will lieber noch nichts versprechen…

20:30

Ich bin heute wirklich etwas lesefaul, fürchte ich. Viel weiter als ein Kapitelchen in „The House With Chicken Legs“ bin ich immer noch nicht gekommen. Aber wir haben unser Märchen gelesen – „Baba Jaga und Wassilissa die Wunderschöne“ aus dem großen Märchenbuch mit den großartigen Illustrationen von Tatjana Hauptmann.

Kuchen gab es dann auch noch – mein Mann hat seinen Apple Pie gemacht und wir hatten sogar Vanilleeis, um das noch zu toppen. Eine kurze Animal Crossing-Runde und eine etwas längere Sims-Runde (bis zum Heranwachsen der Zwillinge in meiner lateinamerikanischen Vampirfamilie). So ging der Tag dann recht schnell herum, aber ich werde mir auf jeden Fall noch ein Buch mit in die Badewanne nehmen und morgen berichten, was ich heute noch gelesen habe.

Sonntag, 12:30

Im Moment lese ich gerade mal wieder „Lebendige Schatten“ weiter, den zweiten Band von Cornelia Funkes Reckless-Reihe. Seit der Überarbeitung habe ich meinen Frieden mit dem ersten Band geschlossen und mag auch den zweiten sehr gerne. Gerade begleite ich Fuchs und Jacob auf der Suche nach dem Kopf von Guismund, dem Hexenschlächter – ich möchte nämlich in der Reihe noch ein Stückchen weiterkommen, bis mich „Auf silberner Fährte“ erreicht, der vierte Band. Eigentlich wäre ich gerne ein bisschen mehr in Halloween-Lesestimmung – nächstes Jahr muss ich mir unbedingt wieder einen passenden Lesestapel erstellen!

Sims habe ich auch weiter gespielt (diesmal mit einer anderen Vampirfamilie – der Familienvater ist in der Verbrecherkarriere und bessert sich sein Einkommen nun mit Aufträgen für die Erste Ordnung auf – ab und zu bringt er Töchterchen Carmilla aber auch mal einen Plüsch-Ewok mit).

19:45

Ich habe sowohl in „Lebendige Schatten“ (ich liebe diese ganzen Zauberdinge und die verfremdeten europäischen Länder) als auch in „The House With Chicken Legs“ (ich mag, wie das Haus eine Art Charakter für sich ist, dabei muss ich irgendwie an Diana Wynne Jones denken – und das ist immer gut) ein bisschen weitergelesen und komme langsam wirklich in Märchenstimmung *lach* Wir haben auch noch zwei weitere Märchen mit Baba Yaga in meinem Märchenbuchfundus entdeckt und vorgelesen (alle nur so semi-kindgerecht, fürchte ich, aber das ließ sich dann auch nicht mehr ändern).

Oh, und weil ich einmal so schön dabei war mit den Märchen, habe ich sogar in der Badewanne eine Kurzgeschichte aus der inzwischen schon einige Jahre alten Drachenmond-Anthologie „Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln“ gelesen, in der ich inzwischen bei etwa zwei gelesenen Dritteln angelangt bin.

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[Herbstlesen im Oktober 2020] Wochenende 3

Oktober 17, 2020 at 11:27 (gelesen)

Guten Morgen zum dritten Herbstlesen-Wochenende bei Konstanze. Ich habe den Morgen mit Computerspielen verbracht, nachdem ich gestern endlich Anno 1800 und Civilization 6 gekauft habe. Ich finde es unendlich nervig, inzwischen für jedes Spiel irgendeinen Account haben zu müssen, aber nachdem ich bei diesen beiden Spielen doch lange gewartet habe, musste es nun eben mal sein.

Gelesen habe ich gestern Abend vor allem in „Talus“ von Liza Grimm, das in Edinburgh spielt und in dem es um Hexen verschiedener Art und ein mächtiges Artefakt geht. Ein bisschen hält auch noch die High Fantasy-Laune an, weshalb auch „Mistborn“ von Brandon Sanderson und „Der Abschiedsstein“ von Tad Williams auf dem Lesestapel liegen.

Gegen 13 Uhr wird mich dann meine Mutter abholen – ich habe ihr zum Geburtstag einen Waldbaden-Kurs geschenkt, den wir heute zusammen machen werden. Anschließend machen wir ein Picknick und wenn ich wieder zu Hause bin, wird auch meine Tochter von der anderen Oma wieder zurück sein. Der Nachmittag ist also erstmal gut verplant 😉

17:30

Wir sind zurück vom Waldbaden und es war schön, das einmal mitzumachen. Ich habe einige Ideen mitgenommen, was ich mal alleine oder mit meiner Tochter ausprobieren könnte. Wir hatten auch sehr viel Glück mit dem Wetter – alles war feucht vom Regen der letzten Tage (was ich mag), aber heute blieb es trocken und zwischendurch kam sogar die Sonne heraus.

Danach sind wir zurückgefahren, um Kuchen zu essen und Hagebuttentee zu trinken – wir haben uns dann doch dagegen entschieden, noch zu picknicken und uns lieber wieder aufgewärmt. Jetzt melde ich mich kurz hier etwas früher als gedacht, denn ich habe noch ein kleines Zeitfenster, bevor die anderen wiederkommen. Ich bin gespannt, ob ich heute Abend lesen oder spielen werde…

22:00

Natürlich habe ich mich von Civilization 6 doch noch mächtig ablenken lassen… Ich probiere es gerade mit der japanischen Zivilisation und damit klappt es bisher am besten. Es gibt eine sehr gute sechsteilige Tutorial-Reihe bei Youtube, in der ich schon ungefähr die Hälfte geschaut habe. Das hat sich auf jeden Fall ausgezahlt.

Die paar Seiten, die ich gelesen habe, will ich aber nicht verschweigen 😉 Nach dem Waldbaden heute habe ich mich zwischendurch ein wenig in Beth Kemptons „Wabi Sabi“ mit dem Untertitel „Japanese Wisdom for A Perfectly Imperfect Life“ vertieft, ein wirklich sehr schön gestaltetes kleines Büchlein, von dem mir meine Kollegin erzählt hat. Ich stecke noch ziemlich am Anfang – genaugenommen jetzt am Beginn von Kapitel 2 („Simplifying + Beautifying“), aber ich hoffe, dass es sich eher als Buch über die japanische Kultur denn als Selbsthilferatgeber lesen lässt 😉 Shinrin-yoku, also Waldbaden, kommt jedenfalls auch irgendwo darin vor.

Da ich das Spiel jetzt erfolgreich ausgemacht habe, werde ich mich noch ein Stündchen mit wahlweise „Wabi Sabi“, „Talus“ oder „Der Abschiedsstein“ zurückziehen und melde mich dann morgen wieder.

Sonntag, 11:30

Ich glaube, mein Mädchen hat heute einen Mamatag – mal sehen, wie es trotzdem dem Lesen klappt 😉 Nach ein paar Tagen bei ihrer Oma wollte sie heute unbedingt mit mir das „Inselspiel“ machen (wir haben also zusammen einen kurzen Abstecher zu „Animal Crossing“ gemacht), außerdem wollte sie Mildred, die lausige Hexe, spielen – sie übernimmt seltsamerweise gerne die Rolle von Frau Harschmann. Ich übernehme den Part einer Lehrerin, die ich mir für diese Zwecke ausgedacht habe und die Fräulein Salbei heißt *lach* Gerade möchte sie an mir ihren Arztkoffer ausprobieren, aber ich konnte sie einige Minuten vertrösten 😉

Gestern Abend und heute morgen habe ich „Talus“ weitergelesen. Ich freue mich, dass es doch geklappt hat, dass ich mich an einem Buch ein wenig festgelesen habe. Ich habe inzwischen fast die Hälfte gelesen. So langsam kommen die Handlungsstränge der einzelnen Personen zusammen – Erin, die lieber Geistertouren veranstalten als studieren möchte, Lu, die keine Gebräuhexe mehr sein möchte, Kaito, der begabte Kartenleger und Noah, der Schattenleser. Auch das Artefakt, der Würfel Talus, scheint aufgetaucht zu sein.

Wir werden gleich einen Spaziergang machen, ich melde mich dann vermutlich während der Mittagsruhe oder abends wieder 🙂

17:15

Draußen war es heute ganz schön kalt, weshalb wir den Spaziergang nicht allzu lange ausgedehnt haben. Wir waren wieder auf dem Friedhof unterwegs und haben ein paar der Übungen zusammen ausprobiert, die ich gestern vom Waldbaden mitgenommen habe.

Zu Hause gab es dann erstmal Kekse und heißen Kakao (inzwischen haben wir es aber auch geschafft, Mittag zu essen – unsere Mahlzeiten sind tendentiell etwas durcheinander, je nachdem, wie es für uns passt). Ich habe weiter in „Talus“ gelesen und habe jetzt fast 200 Seiten erreicht – gar nicht schlecht für mich. Ich habe die Unterwelt von Edinburgh, in der die Hexen sich normalerweise aufhalten, ein bisschen kennengelernt. Da gibt es ein paar schöne Ideen. Gerade zieht es mich aber schon wieder zu einem anderen Buch – vielleicht wieder zu „Throne of Glass“, nachdem ich gerade wieder gelesen habe, wie gut sich die Reihe eignet, die Entwicklung einer Autorin mitzuverfolgen, weil die ersten beiden Bände sehr merklich hinter den späteren zurückbleiben sollen.

Heute bin ich aber an der Reihe, unserer Tochter abends vorzulesen (sie ist jetzt in der Badewanne, nachdem wir beide ein bisschen in unseren Malbüchern ausgemalt haben), deshalb melde ich mich wahrscheinlich erst später am Abend wieder.

21:45

Ich habe ein bisschen weitergelesen, sowohl in „Talus“ als auch in „Throne of Glass“, aber sonst gibt es nicht mehr viel zu erzählen. Ich werde jetzt noch ein paar Seiten schmökern, aber dann ruft leider schon das Bett mit Blick auf das frühe Weckerklingeln morgen… Ich hatte ein schönes Wochenende und genieße es immer noch sehr, nichts lernen zu müssen 😉

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[Herbstlesen im Oktober 2020] Wochenende 2

Oktober 10, 2020 at 11:39 (gelesen)

Guten Morgen zum zweiten Herbstlesen-Wochenende bei Konstanze. Wir haben heute nichts Besonderes vor und können uns noch nicht so richtig zum Rausgehen aufraffen.. Das Wetter ist hübsch windig und regnerisch. Dafür habe ich mit meiner Tochter ein neues Playmobil-Set ausgepackt, das gut zum Oktober passt (es gibt einen riesigen Hexenkessel, eine blaue Kröte und dergleichen mehr).

Eigentlich habe ich immer mit viel Freude gruselige Geschichten für Halloween herausgesucht – vielleicht sollte ich das in diesem Jahr noch machen. Bisher habe ich nämlich gar nichts thematisch Passendes gelesen. Im Laufe der Woche hatte ich zur Abwechslung wieder Lust auf Mystery Thriller und habe „The White Road“ aus der Charlie-Parker-Reihe von John Connolly und „Cult“ aus der Pendergast-Reihe von Preston & Child begonnen. Seit gestern Abend bin ich wieder in gemütlicherer Leselaune und habe ein neues Kinderbuch begonnen: „Brombeerfuchs“ von Kathrin Tordasi, das in Wales spielt und mit Feenmythen zu tun hat.

Jetzt gehen wir erstmal spazieren, ich melde mich dann später wieder.

15:30

Wir haben uns dann doch noch nach draußen getraut – jedenfalls meine Tochter und ich, während mein Mann Gulasch zubereitet hat. Wir waren mal Füchse, mal Anne (aus dem Magischen Baumhaus) und Mortimer (aus den Mäusegeschichten, die ich ihr manchmal erzähle), haben Zapfen und bunte Blätter gesammelt, auf einer Bank gemeinsam in ihrem Malbuch gemalt und auf dem Friedhof die schönsten Namen auf den Grabsteinen gesucht und Verstecken gespielt.

Nach dem Mittagessen habe ich ein paar Seiten weiter in „Brombeerfuchs“ gelesen. Inzwischen sind geheimnisvolle Wesen aufgetaucht, darunter ein kleiner Amselmann, und Portia hat eine Tür geöffnet, die, glaube ich, nicht geöffnet werden durfte.

19:45

Neben kleinen Abstechern zu „Der Earl von Gaudibert gegen die Mächte der Finsternis ~ Der Fluch des Vincent St. John-Smythe“ (ein Badewannenkapitel) und „Das Lächeln der Mondfee“ (ich habe „Das allerwinzigste Elfenmädchen“ vorgelesen) bin ich auch in „Brombeerfuchs“ ein Stückchen weitergekommen.

Das Niemandsland, durch das Portia geht, fand ich sehr stimmungsvoll beschrieben – knisterndes Heidekraut, tiefhängende Wolken und grauer Nebel. Ich stehe, denke ich, kurz vor einem Kapitel, in dem es einige Erklärungen geben wird.

Ein bisschen Animal Crossing habe ich heute auch schon gespielt, aber da war wegen des Angelturniers nicht viel los. Da habe ich nur eine Runde mitgemacht, um die Meilen dafür zu bekommen. Die Gegenstände, die man bekommen kann, habe ich alle schon beim ersten Turnier bekommen, insofern ist der Mitmachreiz eher gering.

22:00

Ich habe mich ein bisschen vom Internet ablenken lassen und ein Kapitel in dem wundervoll illustrierten „Das Gesicht im Eis“ gelesen. Ich werde zwar noch ein bisschen wach sein, aber hier erst morgen wieder aktualisieren. Wann, kann ich noch nicht genau sagen, da ich den ganzen Nachmittag mit einer Freundin verbringen werde 🙂

Sonntag, 10:45

Heute morgen habe ich schon zwei herbstliche Anleitungen bei Animal Crossing erhalten (den Laubhaufen – es gab dann eine Diskussion mit meinem Mann über die Unmöglichkeit, aus Unkraut und Zapfen einen Laubhaufen herzustellen – und die Kürbislaterne).

Außerdem haben wir gefrühstückt und ein bisschen Käse von dem Markteinkauf der letzten Woche getestet, wobei wir uns beim Thema Bärlauchkäse kein bisschen einig waren (mir schmeckt er 😉 ).

Gelesen seit dem letzten Update habe ich ein Kapitel in „Talus“ von Liza Grimm (eine Geistertour durch Edinburgh ist ziemlich schiefgegangen) und noch weiter in „Das Gesicht im Eis“. An den Illustrationen von Alexander Uhde in meiner Ausgabe der Edition Phantasia kann ich mich gar nicht sattsehen, und ich mag sogar die Übersetzung. Die Atmosphäre und die Sprache sind wunderbar. Die beiden Zauberer Prosphero und Roger Bacon haben einander wieder getroffen und werden sich jetzt berichten, was geschehen ist.

Ich mache mich jetzt auf den Weg zu meiner Verabredung – vielleicht bringe ich heute Abend ein Bild von leckerem Essen mit 😉

19:45

Diese Aktualisierung kommt etwas später als gedacht, aber ich war auch schon in der Badewanne und habe meiner Tochter zum Einschlafen vorgelesen. Jetzt schläft sie und ich werde die nächsten zwei Stündchen noch mit Lesen und Animal Crossing verbringen.

Wir hatten einen sehr gemütlichen Nachmittag und haben uns während unserer etwa sechs Stunden im Café einmal quer durch die Speisekarte gefuttert. Neben einem Salted Caramel Cheesecake und einer Waffel mit Vanilleeis und Sahne habe ich anstelle eines Mittagessens ein zweites Frühstück genossen – All Day Breakfast ist definitiv einer der Pluspunkte dieses Cafés 🙂 Aus einer großen Frühstücksauswahl habe ich mich für frischgepressten Orangensaft, das Käsefrühstück und Rührei entschieden. Nebenbei haben wir uns über unsere Schreibprojekte ausgetauscht.

22:00

So richtig viel war es mit dem Lesen dann heute alles in allem nicht, aber ich hatte trotzdem ein schönes Wochenende. Ein Stückchen weitergekommen bin ich noch im „Brombeerfuchs“, in dem es einen Kampf im Nebel und ein paar erste Erklärungen gab. Heute unterwegs im ÖPNV habe ich, ein bisschen angefixt von Anette, einige Seiten in Tad Williams‘ „Der Abschiedsstein“ gelesen. Ich stehe immer noch ziemlich am Anfang der Osten Ard-Reihe. Und zum heutigen Ausklang nehme ich mir noch kurz den zweiten Band von „Throne of Glass“ vor, bevor ich dann demnächst das Licht lösche. Ich hätte heute gerne noch etwas mehr Zeit bei den Mitleserinnen verbracht, aber das muss ich wohl an den nächsten Tagen nachholen.

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[Herbstlesen im Oktober 2020] Wochenende 1

Oktober 3, 2020 at 10:00 (gelesen)

Es ist wieder Zeit für das traditionelle Herbstlesen bei Konstanze. Und wie schon hin und wieder in den letzten Jahren werde ich am ersten Tag des Herbstlesens jedenfalls tagsüber wenig Zeit zum Lesen haben, weil mein Mann seinen Geburtstag feiert. Ich melde mich deshalb jetzt vorab, werde später dann ein Kuchenbild mit euch teilen und heute Abend dann auch noch ein bisschen lesen.

Momentan bin ich beim ersten Band von „Throne of Glass„, den vermutlich jeder, der Interesse daran hatte, schon vor Jahren gelesen hat. Der liegt schon seit längerem bei mir herum, klingt aber Klappentext sei dank so unoriginell, dass ich mich nie zum Lesen motivieren konnte. Vor kurzem habe ich aber „Crescent City“, das neue Buch von Sarah J. Maas, erworben (die hübsche deutsche Ausgabe mit dem farbigen Buchschnitt in der ersten Auflage), und weil das zum Unterwegslesen vollkommen ungeeignet ist, habe ich dann für Bus und Bahn spontan zu „Throne of Glass“ gegriffen. Es liest sich gut und ich mag wie so oft bei der Autorin das Worldbuilding (vor allem das Geheimnis um die Wyrdzeichen und die Wyrdtore), die Protagonistin aber nicht besonders (die leider übliche vorlaute Superassassinin-Mary Sue). Der Romantikanteil ist ziemlich unoriginell. Man merkt schon, dass es Sarah J. Maas‘ erstes Buch war, aber die Reihe soll sich in den Folgebänden deutlich steigern 🙂 Mir fehlen noch etwa 100 Seiten.

Heute morgen habe ich schon ein paar Minuten auf meiner Insel bei Animal Crossing verbracht – Halloween-Updates sind immer sehr geeignet dafür, mich zum Spielen zu motivieren 😉 Ich warte schon gespannt darauf, dass meine am 1. Oktober gepflanzten Kürbisse wachsen. Drei Kürbisanleitungen habe ich auch schon bekommen. Außerdem habe ich heute mit Maria eine neue Bewohnerin bekommen.

19:00

Ich habe wohl etwas zu viel versprochen – ich habe weder ein schönes Kuchenbild gemacht (es waren einfach zu viele Leute dafür da) noch werde ich heute Abend viel lesen. Aber: es gab Pound Cake mit getrockneten Cranberries und Haselnuss-Ricotta-Kuchen. Und heute Abend werden wir stattdessen „Rogue One“ schauen – mit der jüngsten Star Wars-Trilogie sind wir ja inzwischen fertig; „Rogue One“ hatte sich mein Mann auf DVD gewünscht und nun wünscht er sich, dass wir ihn heute noch zusammen anschauen 🙂

Ein paar Seiten habe ich mir im Laufe des Tages gestohlen, zuerst in einem Cozy Mystery, weil mir vor kurzem mal wieder nach dem Genre war. Ich habe daraufhin zwei Bücher von Julia Buckley bestellt und mit „A Dark and Stormy Murder“ begonnen, das mir bisher ganz gut gefällt. Die Protagonistin ergattert einen Job als Assistentin ihrer Lieblingsschriftstellerin und zieht dafür in die Kleinstadt Blue Lake. In den letzten Tagen habe ich knapp die Hälfte gelesen und finde, dass es ganz gut in die Jahreszeit passt. In „Throne of Glass“ fehlen mir nun noch etwa 70 Seiten und der Plot um den Wettbewerb (der mich weniger interessiert als die Wyrdzeichen) nähert sich dem Höhepunkt. Ich vermute, dass sich dieser Band letztlich wie eine Exposition zu der ganzen Reihe darstellen wird.

So sieht übrigens mein Kürbisfeld in Animal Crossing gerade aus. Morgen sollte ich ernten können, hoffentlich auch einige in Weiß, Gelb und Grün. Wie man sieht, habe ich mich auch schon an den neuen Haut- und Augenfarben bedient 😉

Sonntag, 10:45

Guten Morgen allen Mitlesenden 🙂 Ich war heute an der Reihe, mit meiner Tochter aufzustehen. Momentan wacht sie leider ziemlich früh auf, beschäftigt sich dann aber ziemlich lange allein damit, zu basteln und ein Hörspiel zu hören. So bin ich zwar nicht gerade ausgeschlafen, habe heute morgen aber noch vor dem Frühstück den ersten Band von „Throne of Glass“ beendet. Mit dem Finale, den Ausblicken auf die nächsten Bände und dem Schluss bin ich im Großen und Ganzen ziemlich zufrieden. Ich wäre wie so oft ohne Liebesgeschichte ausgekommen, aber ich weiß, dass ich damit in der Minderheit bin.

Gestern Abend haben wir dann doch nur die erste Hälfte von „Rogue One“ geschaut und werden wohl heute Abend den Rest sehen. Hat mich bisher ähnlich gut unterhalten wie die Episoden 7 und 8 (mit 9 war ich ja nicht so glücklich). Ich bringe bloß immer die ganzen Schauspielerinnen durcheinander, weil alle weiblichen Protagonisten die gleichen Gesichtszüge zu haben scheinen.

Dafür habe ich gestern noch ein Kapitel in „Aunt Dimity’s Christmas“ gelesen, dem zweiten Cozy, den ich zurzeit hier angefangen liegen habe. Der passt zwar weniger gut in den Oktober als „A Dark and Stormy Murder“, aber es ist nunmal der Teil der Reihe, der gerade dran ist.

Heute morgen habe ich dann auch endlich meine Kürbisse ernten können. Ich habe alle Farben bekommen und kann damit die hergestellten Gegenstände auch umdekorieren. Eine neue Anleitung habe ich auch bekommen.

Ich werde noch bei einigen von euch vorbeischauen – alle schaffe ich nicht am Stück, weil wir dann gleich zu unserem heutigen Spaziergang aufbrechen werden, aber alle anderen hole ich später nach.

15:30

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Wir haben bei strahlendem Herbstsonnenschein einen Bauernmarkt besucht, bei dem es auch Schautiere gab, die unsere Tochter besonders interessiert haben. Anschließend haben wir es uns mit einem Crêpe gemütlich gemacht (meiner war mit Sauerkirschen, Vanillesauce und Nusskrokant und sehr lecker).

Ich habe mich von Konstanze inspirieren lassen und spontan „A Pinch of Magic“ aus dem Regal gezogen. Im Auto habe ich die ersten paar Seiten gelesen, einen richtigen Eindruck habe ich aber noch nicht. Das Cover ist wirklich schön, so viel zu entdecken. Die Autorin kenne ich noch von ihrer „Thirteen Treasures“-Trilogie (nicht, dass ich die fertig gelesen hätte, aber immerhin den ersten Band und ein bisschen 😉 ).

19:30

Wir haben gegessen, gebadet und meine Tochter schläft; ich habe mir eine neue Anleitung (Bambusball) in Animal Crossing abgeholt, mich von Wohnungsanzeigen ablenken lassen und jetzt werden wir „Rogue One“ fertig schauen.

Ich habe ein Kapitel in „A Dark and Stormy Murder“ gelesen und vage überlegt, irgendwann mal einen Beitrag zu meinen Cozy Mystery-Reihen zu schreiben. An diesem Buch gefällt mir, dass die Geschichte um die Schriftstellerin Camilla Graham und ihre Bücher so präsent ist. Der eigentliche Krimiplot, der Mord an einem Bewohner von Blue Lake, drängt sich bis zur Hälfte des Buches gar nicht so sehr in den Vordergrund.

Ich habe aber gemerkt, dass ich gedanklich noch ein wenig in der Welt von Throne of Glass festhänge. Das hat mich selbst ein bisschen überrascht, aber Leseimpulsen gebe ich grundsätzlich nach, wann immer sie sich einstellen, also habe ich schon mal mit der Fortsetzung begonnen (die auf Englisch den eigentlich ganz ansprechenden Titel „Crown of Midnight“ trägt und auf Deutsch wie so oft eher abschreckend „Kriegerin im Schatten“ – und dann wundert man sich, wenn die Leser lieber zu den Originalausgaben flüchten; doofe Cover haben immerhin beide).

21:15

Mein letztes Update für dieses Wochenende. Wir haben „Rogue One“ beendet und ich wurde gut unterhalten. Allerdings würde ich gerne mal einen Film im Star Wars-Universum sehen, der ein anderes Thema hat als Rebellen vs. Imperium. Einen Krimi oder so 🙂

Jetzt werde ich noch in der Star Wars-Enzyklopädie ein bisschen nachschmökern, dann vielleicht noch mal kurz einen Abstecher zu „A Dark and Stormy Murder“ machen – und dann ist auch schon Schlafenszeit. Ich habe eine ziemlich vollgepackte Woche vor mir, allerdings gehören zu den Terminen auch Dinge, auf die ich mich freue.

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Lesesonntag im September

September 20, 2020 at 09:49 (Aktionen)

Lang ist es her – aber pünktlich zum Herbst habe ich mir heute ein bisschen Lesezeit freigeschaufelt und bin endlich wieder bei Konstanzes Lesesonntag dabei 🙂 Ich konnte heute ausschlafen und mehr als ein entspanntes Frühstück haben wir heute noch nicht geschafft. Ein Foto gibt es noch nicht, weil ich noch gar nicht weiß, zu welchem Buch ich greifen werde – es gibt ja doch einige zur Auswahl. Gestern Abend zuletzt gelesen habe ich in „Truly Devious“ von Maureen Johnson. Ich habe im letzten Monat Dark Academia entdeckt und da ich Collegesettings so mag, habe ich mir gleich einen kleinen Stapel passender Bücher geordert.

Vielleicht schaue ich auch mal wieder in Animal Crossing rein; in den letzten Wochen war mir nicht so danach, aber ich möchte eigentlich doch diese ganzen schönen Herbstanleitungen mitnehmen. Heute Abend werden wir dann noch den letzten Star Wars-Film zuende schauen (ich bin ja ein wenig spät dran und mir war auch lange nicht danach, weil nervige Mary Sue-Protagonistin, aber in den letzten zwei Wochen habe ich endlich die jüngste Trilogie nachgeholt). Uns fehlt noch die letzte halbe Stunde.

12:45

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„Quendel“, Kapitel 4

Ich habe tatsächlich ein bisschen Animal Crossing gespielt und dabei eine neue Herbstanleitung sowie einige Zapfen und Eicheln bekommen. Gelesen habe ich auch, und zwar ein kurzes Kapitel im schon erwähnten „Truly Devious“ und ein Stück im zweiten Band von „Quendel“.

„Truly Devious“ spielt abwechselnd heute und 1936 in der Ellingham Academy, einer Privatschule in Vermont. 1936 hat sich dort ein geheimnisvoller Kriminalfall zugetragen. Heute ist die neue Schülerin Stevie Bell fasziniert von True Crime im Allgemeinen und von der Vergangenheit der Schule im Besonderen. Sie hat sich vorgenommen, das alte Rätsel zu lösen.

„Quendel“ ist hier auf demm Blog ja schon ab und an aufgetaucht. Der zweite Band lag lange angelesen hier, weil er so besonders und geruhsam ist, dass ich mir dafür Zeit nehmen können muss. Jetzt im Herbst ist mir wieder nach den Quendeln mit ihren Pilzflüchen.

17:30

Am Nachmittag ist meine Familie vom Kindergartenfest zurückgekommen. Es gab Zimtschneckenkuchen zum Tee und Chilirest zum Mittag und jetzt beginnt die Badewannenzeit.

Zimtschneckenkuchen

Gelesen habe ich noch ein Kapitel in „Truly Devious“, das mir nicht so gut wie die bisherigen gefallen hat, weil ich die offenbar unvermeidlichen Alkoholgelage nicht besonders spannend finde. Auch in „Quendel“ habe ich weitergelesen – die Versammlung, nach der Rabensteiner Linde, nach der das Kapitel benannt ist, hat aber noch nicht richtig begonnen.

Außerdem war mir dann ein bisschen nach Krimi und ich habe in „Mord ist nicht das letzte Wort“ weitergelesen, dem achten Flavia de Luce-Teil. Es ist schön, nach langer Pause mal wieder nach Buckshaw zurückzukehren. In die Badewanne kommt mein Badezimmerbuch „Eine Leiche zum Tee“ von Alexandra Fischer-Hunold mit (Agatha Christie meets ein bisschen viel pubertäre Anwandlungen, aber trotzdem nett zu lesen).

21:30

Wir haben wie geplant Star Wars Episode 9 beendet. Der Film hat mir nicht besonders gut gefallen, aber ich bin froh, die Trilogie jetzt gesehen zu haben, und trotz der Dinge, die ich nicht mochte, haben mich die ersten beiden Teile doch ganz gut unterhalten. Die ursprüngliche Star Wars-Trilogie bedeutet für mich eine Kindheitserinnerung, weil ich sie mit meinem Vater zusammen angeschaut habe, und es war schön, mal wieder ein bisschen in dieses Universum abzutauchen (trotzdem hoffe ich, dass ich Rey und Finn so schnell nicht wieder begegnen muss).

Vorher habe ich meine Tochter ins Bett gebracht (wir lesen gerade „Mary Poppins“ vor), und nach dem Film habe ich noch eine Miss Marple-Kurzgeschichte gelesen: „The Blue Geranium“ aus „The 13 Problems“, an dem ich schon ziemlich lange sitze (wahrscheinlich, weil man nach einer Geschichte so gut wieder pausieren kann).

Und damit ist der Abend auch schon zuende. Ich hätte gerne noch ein paar Quendel-Seiten gelesen, aber das wird wohl nichts mehr. Andererseits passt es ja auch noch sehr gut ins Herbstlesen nächsten Monat 🙂

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Sachbuch-Challenge 2020 ~ Januar bis Juni

Juni 20, 2020 at 13:01 (Challenges)

Es war seit der Ankündigung im Januar hier sehr still um die Sachbuch-Challenge. Mir war von Anfang an bewusst, dass 2020 kein Jahr für schwergewichtige, detaillierte Sachbücher werden kann. Wie erhofft bin ich aber inzwischen immerhin wieder neugierig auf Sachtexte und auch langsam wieder in Stimmung für kurze Sachbücher – im Januar hatte ich meine letzten Theorieprüfungen, Mitte April habe ich meine Abschlussarbeit abgegeben. Es wird zwar immer noch einige Monate dauern, bis ich den Hochschulstress ganz hinter mir lassen kann, aber es gilt jetzt nur noch Praktika zu bewältigen, in denen ich – von der fordernderen Zeit der ersten Wochen abgesehen – den Kopf freier habe als vorher.

Insgesamt habe ich von Januar bis Juni durchschnittlich drei Bücher im Monat gelesen, was auch nicht so wahnsinnig viel ist. Ich bin also froh, dass ein paar darunter waren, die als Sachbücher durchgehen könnten. Meist haben sie viele Bilder, teilweise richten sie sich hauptsächlich an jüngere Leser, und zwei stammen sogar von meinem Challenge-Lesestapel 😉 Zu den Büchern gibt es keine Rezensionen, aber immerhin ein paar Zeilen zur Information und ein Bild zum Innenleben.

Zack Davisson: Kaibyō ~ The Supernatural Cats of Japan

An Büchern über japanische Folklore kann ich nur schwer vorbeigehen, und hier die Vielfalt übernatürlicher Katzenwesen in Japan zu erkunden, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mir war vorher nicht bewusst, was es da alles gibt – Bakeneko, Nekomata, Kasha, Bakeneko Yūjo, Neko Musume, Gotoku Neko, Maneki Neko und noch einige mehr. Ich habe hier schon einiges über das Büchlein erzählt. Mir hat es jedenfalls bis zum Schluss sehr gut gefallen. Man sollte sich aber vor dem Kauf vielleicht bewusst machen, dass ein Schwerpunkt auf der künstlerischen Darstellung der Wesen liegt, ein anderer auf Geschichten, da zu jedem Kapitel auch ein Märchen, eine Legende oder etwas ähnliches gehört.

M.D. Payne: What is the Story of Scooby Doo?

Ich gehöre nicht zu denen, die Scooby Doo aus ihrer Kindheit kennen, und mich schreckte irgendwie ab, dass die Monster nicht echt sind und auch, dass ein Hund eine wichtige Rolle spielt. Trotzdem habe ich, weil mich der neue Film doch interessierte, in diesem Jahr den „Meddling Kids“ mal eine Chance gegeben und es nicht bereut. Ich habe mit „Mystery Inc.“ angefangen, zuerst über Youtube, dann auf DVD, und das war vermutlich eine gute Wahl. Ich mag es sehr, wenn Orte fast ein eigener Protagonist sind – hier ist Crystal Cove so ein Schauplatz, in dem ich mir noch ganz viele weitere Geschichten vorstellen kann. Außerdem sind in „Mystery Inc.“ die Personen, ihre Beziehungen und ihre Entwicklung wichtiger als der tierische Begleiter. Bisher habe ich die erste Staffel geschaut (ja, ich brauche lange für eine Staffel wovon auch immer) und diese sehr gemocht. Ich interessiere mich für Cartoons und Animationsgeschichte und habe mit „What is the Story of Scooby Doo?“ die Gelegenheit genutzt, ein kleines bisschen über die Entstehungszeit von Scooby Doo zu erfahren. Es gibt Kästchen, in denen über wichtige Personen wie Iwao Takamoto und Themen wie „Action for Children’s Television“ oder „The Laugh Track“ mehr berichtet wird. Der Text des Buches ist schnell gelesen, zumal es zur Hälfte aus Illustrationen besteht, aber wenn man wie ich noch fast nichts über die Show weiß, ist es ein wirklich nettes kleines Begleitbuch.

Maja Nielsen: Marie Curie ~ Die Entdeckung der Radioaktivität

Das Konzept der  „Abenteuer! Maja Nielsen erzählt“-Kindersachbuchreihe finde ich toll. Ich habe mehrere Bücher aus der Reihe, unter anderem „Vampire ~ Die wahre Geschichte von Graf Dracula“, „Pioniere der Lüfte ~ Der Traum vom Fliegen“ und „Napoleon ~ Der Traum von Macht und Freiheit“. Spannend erzählt mit viel Bildmaterial, zudem wird die Autorin dabei immer von Experten zum Thema unterstützt – bei „Marie Curie“ war das der Physiker Dr. Peter Aufmuth. Ich habe letztes Jahr „Radium Girls“ verschlungen und empfand „Marie Curie“ als passende Ergänzung, auch wenn Maja Nielsen sich stärker am Lebensweg von Marie Curie orientiert als an der Geschichte des Radium (was dieses Thema angeht, erinnere ich mich aber auch noch an das faszinierende Kapitel „Die Sache mit den Strahlen“ in „Der viktorianische Vibrator“). Die Kapitel bieten trotzdem auch immer Hintergrundinformationen und reichen von „Seltsame Strahlen“ und „Maries Kindheit“ über ihre Schaffensjahre bis hin zu „Welt in Flammen“ und „Kernphysik heute“. Ergänzt wird das Buch von einer Doppelseite mit einer Chronik sowie Museums-, Buch- und Web-Tipps.

Gerald Axelrod: Sherlock Holmes und der Fluch von Baskerville ~ Spurensuche nach dem Höllenhund in England, Wales und Schottland

Gerald Axelrod ist bekannt für seine Photos. Entsprechend sind Bücher wie dieses aus der Reihe „Mythen & Legenden“ in allererster Linie reizvoll wegen der Bilder – hier natürlich insbesondere aus Großbritannien. Manchmal passen die Bilder nicht einmal allzu sehr zum Text, aber schön und stimmungsvoll sind sie allemal. „Sherlock Holmes und der Fluch von Baskerville“ ist in drei Teile gegliedert; im ersten geht es um das Leben und Schaffen von Arthur Conan Doyle, im zweiten um den Hund von Baskerville, der dritte heißt „Im Reich der Geister und Feen“. Den ersten Teil fand ich am informativsten, auch wenn eine unnötig lange (und eigentlich grundsätzlich unnötige) Nacherzählung von „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ enthalten ist, die ich mir dann doch lieber im Original zu Gemüte führe. Am schwächsten fand ich den dritten Teil, der aber auch nur fünf Seiten umfasst, das ist also verschmerzbar. Es geht hier um Conan Doyle und den Spiritismus, und man hätte diese Anmerkungen letztlich auch dem ersten Teil zuschlagen und auf die fazitartige Zusammenfassung am Ende auch verzichten können.

Friedrich von Borries / Benjamin Kasten: Stadt der Zukunft ~ Wege in die Globalopolis

Städte, ob reale oder erdachte, interessieren mich grundsätzlich sehr. Momentan finde ich Architektur- und Stadtsoziologie, Stadtplanung und zukünftige Städte besonders spannend und habe mir dazu ein paar Bücher besorgt. „Stadt der Zukunft“ ließ sich besonders schnell und auch unterwegs durchlesen. Ein Architekt und ein Stadtplaner gehen hier davon aus, dass die Welt auch weiterhin zunehmend verstädtert und fragen, wie das geschehen könnte. Das liest sich wie eine Utopie, immer geleitet von dem Gedanken, wie eine „bessere“ Stadt möglich ist. Natürlich lässt sich da im Einzelnen vieles in Frage stellen, aber „Stadt der Zukunft“ stellt einen leicht zugänglichen Einstieg und eine schöne Diskussionsgrundlage dar. So ist es letztlich auch von den Autoren angedacht. Die Gestaltung ist der Disziplin entsprechend ansprechend und durchdacht, beginnend mit einer Vorstellung von Berlin 2070 als Comic, endend mit Interviews, in denen sich der Entwurf der Kritik aus globaler Perspektive stellt, und einem Kapitel, in dem erwähnte Projekte noch einmal kurz vorgestellt werden. Die Möglichkeiten von 200 Seiten sind begrenzt, aber ich habe einige Anregungen zum Weiterlesen mitgenommen.

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