7 SuB-Bücher ~ Juli 2010-2016

Juli 1, 2017 at 09:52 (vorgestellt)

Mir hat das Experiment im letzten Monat (siehe hier) Spaß gemacht und ich war neugierig, auf welche SuB-Bücher ich stoßen würde, wenn ich meine Juli-Neuzugänge der letzten Jahre durchgehe 🙂 Ich möchte im Juli gerne in diese Bücher reinlesen – aber wirklich ohne Challenge-Pflichtgedanken – und abwarten, ob ich mich irgendwo festlese.

Wie im Juni war es für 2010 und 2011 nicht mehr ganz einfach, noch Bücher zu finden, aber jeweils eins war möglich. „The Moth Diaries“ ist ein Thriller und war damals ein Mängelexemplar, offenbar gibt es sogar einen Film dazu. „Im Zeichen des Falken“ gehört zu einer vierteiligen Abenteuerreihe, die um 1830 spielt; ich besitze sie im Schuber und nehme mir schon lange vor, sie endlich anzufangen. Auf „Die Feenjägerin“ freue ich mich wegen der Steampunk-Elemente. „Schloss Marzipan“ ist ein Gewürzmärchen.

Im Juni habe ich übrigens tatsächlich alle ausgewählten Bücher angelesen und in „The Night Parade“ sogar ein Drittel geschafft; zusammen mit „Das Phantom im Tempel“ und „Krieg der Welten“ liegt es jetzt bereit, um auf dem Lesestapel nachzurücken, wenn ein Plätzchen frei wird 😉

Carl von Clausewitz: Vom Kriege (2010)

Wrede/Stevermer: The Mislaid Magician (2011)

Gesa Schwartz: Das Erbe des Lichts (2012)

Rachel Klein: The Moth Diaries (2013)

Rainer M. Schröder: Im Zeichen des Falken (2014)

Elizabeth May: Die Feenjägerin (2015)

Annemarie Ortmann: Schloss Marzipan (2016)

 

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7 SuB-Bücher ~ Juni 2010-2016

Juni 1, 2017 at 10:00 (vorgestellt)

Ein kürzlich irgendwo gesehener Rückblick auf den Buchkaufmonat Juni 2016 unter der Fragestellung, welche Bücher davon bereits gelesen wurden oder nicht, hat mich ein bisschen angefixt. Um das sinnvoll zu beantworten, besitze ich zwar schlicht zu viele ungelesene Bücher, aber ich habe stattdessen einen Blick in meine Aufzeichnungen geworfen, die ich passenderweise seit Juni 2010 führe, und mir aus jedem Jahr bis hin zu 2016 ein im Juni erworbenes Buch ausgewählt, das ich spontan gerne lesen würde.

Tatsächlich konnte ich für jedes Jahr ein Buch finden, nur Juni 2010 (wo es nur noch ein einziges ungelesenes Buch gibt) und Juni 2011 (dort kam nur eines wirklich in Frage; dieses wird mir dafür höchstwahrscheinlich sehr gefallen) bestand nicht mehr viel Auswahl. Ich mag den Stapel, der auf diese Weise zustande gekommen ist – nicht nur, weil ich offenbar nie genug Stapel errichten kann – und würde gerne im kommenden Monat in das eine oder andere davon reinlesen.

„The Night Parade“ erinnert mich daran, dass in Japan Geister eher zum Sommer als zur kalten Jahreszeit gehören. Auch für „Krieg der Welten“ wäre gerade eine gute Zeit: letztes Jahr wäre H.G. Wells 150 Jahre alt geworden, und vor 120 Jahren erschien dieser Roman (deshalb gibt es auch so viele neue Editionen). In „Schwertschwester“ habe ich direkt eine Geschichte von Charles de Lint entdeckt, von dem ich gerade jede Menge lesen möchte. Der dritten Teil der „Dunkler Turm“-Reihe von Stephen King ist von den Büchern das einzige, das ich schon begonnen habe; tatsächlich habe ich es schon zur Hälfte gelesen.

 

H.G. Wells: Krieg der Welten (2014)

Robert van Gulik: Das Phantom im Tempel (2011)

Amanda Stevens: Totenstimmen (2015)

Stephen King: tot (2012)

Marion Zimmer Bradley (Hrsg.): Schwertschwester (2013)

J.R.R. Tolkien: Morgoth’s Ring (2010)

Kathryn Tanquary: The Night Parade (2016)

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Das Bücherregal meiner Tochter

Februar 12, 2017 at 22:05 (vorgestellt)

Zum ersten Geburtstag hat meine Tochter – wie sollte es in unser Bücherwurmbehausung auch anders sein – ihr erstes eigenes Bücherregal bekommen. Da es tatsächlich schon für sehr kleine Menschen sehr schöne Bücher gibt, wollte ich euch einige davon zeigen. Ich bin ja nicht die einzige Bloggerin mit Kind, aber auch ohne Kind kann man, finde ich, an Bilderbüchern Freude haben.

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Das Regal hat uns gefallen, weil es allgemein zum Stil des Raumes passt, außerdem kann sie selbst an alle Bücher herankommen. Durch die Rollen ist es schnell verschiebbar.

Darin befinden sich vor allem die schöneren Bücher, wie ich dazu sagen muss. Wir haben auch einige Bücher, die eher zum allgemeinen Ankauen freigegeben sind und die an anderer Stelle liegen. Sie hat viele Bücher, aber das lässt sich in diesem Haushalt nicht verhindern 😉

Ich besitze einige englische Bücher, weil mir bei vielen deutschen Büchern für die Kleinsten die fehlende Abwechslung missfällt – man sehe sich mal in einem Buchladen an entsprechender Stelle um: fast von jedem Cover grinst einen ein albernes Tierbaby an. Muss ich nicht haben.

Einige Bücher im Detail:

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„M is for Monocle ~ A Victorian Alphabet“ ist von Greg Pabrocki illustriert; in dieser Aufmachung (pro Seite ein Buchstabe) gibt es noch fünf ähnliche Bücher zu anderen Epochen. Ich habe noch das Medieval und das Industrial Revolution Alphabet.

Man findet diese Bücher bei Gibbs Smith unter dem Stichwort BabyLit, ebenso wie „Dracula ~ A Counting Primer“. Der Verlag schreibt: „BabyLit® is a fashionable way to introduce your toddler to the world of classic literature.“ Tatsächlich enthalten die verschiedenen Bücher keinen Text, sondern Bilder, die einen Bezug zum jeweiligen Klassiker haben. Bei Dracula kann man zum Beispiel Schlösser, Grabsteine und Ratten zählen, auch die Protagonisten des Romans sind mit Namen versehen abgebildet. Ich finde das Konzept sehr nett und habe aus der Reihe noch die Bände zu Alice, Oz und Jane Eyre.

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Das sind einige der auf Deutsch übesetzten Bücher, die mir gefallen, wobei die „Belle & Boo“-Reihe wohl wirklich eher etwas für Mädchen ist (süß, nostalgisch und englisch).  Erzählt werden kleine Begebenheiten um das Mädchen Belle und den Hasen Boo. „Gute Nacht, kleiner Hase“ ist seit Monaten unsere Einschlafgeschichte. in der Reihe „Mein erstes Buch“ von arsEdition erscheinen alle möglichen Bände von den Jahreszeiten über Tiere bis hin zum Körper – nicht zu überladene Illustrationen, und durch Dreh- sowie Schiebeeffekte hat die Kinderhand auch etwas zu tun.

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Zuletzt wollte ich noch kurz das Thema Märchen anschneiden. Ich habe mich nämlich etwas schwer damit getan, und freue mich über weitere Tipps 🙂 Zwar habe ich jede Menge Märchenbücher, aber ganz überwiegend sind die noch nicht für meine Tochter geeignet. Ich habe etwas umfangreich Illustriertes gesucht, das aber keine Ausgabe ist, die man nur mit Samthandschuhen anfassen kann, und gleichzeitig etwas mit nicht vollkommen verfälschten, vereinfachten und gekürzten Texten. Ich möchte die Märchen noch wiedererkennen und sehe auch kein Problem darin, Vokabeln und Kontexte zu erläutern.

„Meine wunderbare Märchenwelt in Erzählbildern“ gefällt mir vom ersten Eindruck her gut – nach jedem Märchen gibt es eine doppelseitige Illustration, auf der man die Stationen des Märchens nachverfolgen kann. „Die schönsten Märchen der Gebrüder Grimm“ hat dafür noch ein wenig hübschere Illustrationen.

Soweit ein kleiner Einblick in eines der wenigen Bücherregale unserer Wohnung, dessen Inhalt ich in einem einzigen Beitrag vorstellen kann 😉 Kennt ihr empfehlenswerte Bücher für Kleinkinder?

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[4x] Weihnachtstraditionen

Dezember 9, 2016 at 14:25 (10x)

Im letzten Jahr habe ich einige Ausgaben von Winter- und Weihnachtsmärchen vorgestellt, und vorhin hatte ich die Idee, das in diesem Jahr um Bücher zu Weihnachtsbräuchen und alten Traditionen zur Weihnachtszeit zu ergänzen 🙂

In den letzten Tagen habe ich „The Old Magic of Christmas“ begonnen; die anderen drei Bücher kenne ich schon besser. Ihnen ist gemeinsam, dass sie sich nicht nur auf einen Weihnachtstag, wie man ihn eben heute in Deutschland oder den USA feiert, fokussieren, sondern den Blick sowohl räumlich (zu ganz verschiedenen Kulturen) als auch zeitlich (hinsichtlich der Zeit ab Halloween bis hin zu Lichtmess im Februar) erweitern.

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Brian Pilkington: Die Weihnachtsmänner

Der Titel ist leider sehr schlicht – das fein illustrierte Buch erschien in mehreren Sprachen und heißt auf Englisch „The Yule Lads“, was passender ist. Es geht um die isländischen Weihnachtskerle, die ich sehr originell finde. Vorgestellt werden die Trollfrau Grýla, ihre dreizehn Lausebengel (darunter der „Türschlitzschnüffler“und der „Schaumschuft“) und die dazugehörige Weihnachtskatze. Das Buch ist auf Deutsch wie Englisch schwer zu bekommen; nach einiger Suche bin ich hier fündig geworden.

Dorothy Morrison: Jul

„Jul“ ist Teil einer achtbändigen Reihe zu den Jahresfesten, die alle schon länger in meinem Besitz sind. Ich bin kein Wicca-Anhänger und kann den Teil zu Ritualen daher wenig gebrauchen, aber die Kapitel zu Jultraditionen, Symbolen, Festtagsbräuchen auf der ganzen Welt, Aberglauben und Rezepten gefallen mir gut. Auch der Festtagskalender ist toll – für heute, den 9. Dezember, verzeichnet er etwa den Beginn des japanischen Daikon Daki Festes.

Enid Blyton: Christmas Stories

Es gibt von Enid Blyton neben dieser Sammlung die „Christmas Tales“ und ab dem nächsten Jahr offenbar auch noch „Christmas Treats“. Überwiegend sind das einfach weihnachtliche Geschichten für Kinder. In „Christmas Stories“ ist aber die recht umfangreiche Geschichte „A Family Christmas“ enthalten, die ursprünglich 1944 in „The Christmas Book“ veröffentlicht wurde. Kindgerecht und in einfachen Worten (sicherlich auch recht bieder, aber ich habe es trotzdem sehr gerne gelesen) fragen die Kinder ihre Eltern, Nachbarn und schließlich auch Santa Claus selbst nach den Ursprüngen ihrer Weihnachtstraditionen von Mistel bis Stechpalme aus.

Linda Raedisch: The Old Magic of Christmas

Hier geht es tatsächlich um die dunkle Jahreszeit („Yuletide Traditions for the Darkest Days of the Year“), um all die kleinen und großen mythischen Gestalten, die um Weihnachten herum die Welt unsicher machen, seien es nun die Wilde Jagd, Perchta und Krampus oder Wintergeister, Elfen und Hexen. Ein Kapitel gibt es auch zu Pflanzen, und hin und wieder sind Rezepte und Dekoanleitungen eingebunden.

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[Bücher im Regal] Die Kleinen

August 27, 2016 at 12:41 (vorgestellt)

Ich mag kleinformatige Bücher sehr gerne, und habe mich von einem Youtube-Video dazu inspirieren lassen, mich auf die Suche nach den kleinsten der kleinen in meinem Regal zu machen. Hier sind 20 Bücher, die allesamt kleiner sind als ein durchschnittlicher Manga (der Conan steht zum Vergleich in der Mitte  🙂 ).

Ich habe versucht, nicht zu viele gleichartige Bücher zu wählen, denn natürlich hätte ich auch 20 Reclamheftchen und sogar 20 Little Black Classics hinstellen können. Auch diverse Titel der Fischer Taschenbibliothek besitze ich. Aber so eine Auswahl wäre wohl nicht besonders interessant gewesen 🙂

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von links nach rechts:

Heute back ich, morgen brau ich… – eine „kulinarische Märchenreise“, eines meiner kleinsten Kochbücher

Fritz Baumgarten: Weihnachtsfest im Wichtelland – gewinnt den Preis für das kleinste Buch von allen, ist dafür aber etwas breiter, neue Ausgabe einer Geschichte aus den 50er Jahren

Neil Gaiman: How the Marquis got his Coat back – die Kurzgeschichte aus dem „Neverwhere“-Universum ist eine meiner jüngsten Entdeckungen

E.T.A. Hoffmann: Lebens-Ansichten des Katers Murr – stellvertretend für meine Reclam-Bücher eines, das ich leider immer noch nicht gelesen habe

Clemens Brentano: Geschichte von braven Kasperl und dem schönen Annerl – mehr Romantik, und wie dieses in meinen Besitz gekommen ist, weiß ich nicht mehr

Frank Schätzing: Nachrichten aus einem unbekannten Universum – stellvertretend für meine Fischer Taschenbibliothek „eine Zeitreise durch die Meere“

Monika Feth: Der Erdbeerpflücker – fünf Bände der Jette-Krimis sind in diesem Format erschienen, und ich habe sie alle gelesen, danach aber das Interesse an der Reihe verloren

Cornelia Funke: Kein Keks für Kobolde – in dieser Ausgabe habe ich auch noch „Hinter verzauberten Fenstern“, beides sind wirklich schöne Kinderbücher

Sachiko Kashiwaba: The Marvelous Village Veiled in Mist – ein Buch der Kodansha English Library, abenteuerlich zu bekommen, hat vielleicht „Howl’s Moving Castle“ inspiriert

Kenji Miyazawa: Night Train to the Stars – noch ein Buch der Kodansha English Library mit vier phantastischen Geschichten aus japanischer Feder

Sonja Kaiblinger: Fledermaus frei Haus – eine Kurzgeschichte zur „Scary Harry“-Reihe, die erzählt, wie Otto und die Fledermaus zueinander kamen

E.T.A. Hoffmann: Nußknacker und Mausekönig – noch mal Reclam und nochmal Hoffmann, aber ein Hardcover und gelesen (sogar schon mal als Ballett gesehen)

The Miracle of Trees – stellvertretend für die wunderbaren kleinen Bücher von Wooden Books, die es reich bebildert zu allerlei obskuren Themen gibt

Arthur Conan Doyle: The Hound of the Baskervilles & The Valley of Fear – stellvertretend für die Collector’s Library, die ich vor Jahren bei den Uni-Flohmärkten entdeckte, hat einen hübschen Goldschnitt

Sei Shonagon: Das Kofkissenbuch einer Hofdame – stellvertretend für die hochwertige Manesse Bibliothek der Weltliteratur, über das Leben am japanischen Hof umd das Jahr 1000

Arthur Schopenhauer: Eristische Dialektik – besitze ich schon sehr lange und habe ich auch schon vor vielen Jahren gelesen, Schopenhauer ist immer wieder spaßig

Lesewesen – über die Geschöpfe der Bücherwelt von Badewannenlesern, Blätterwald und Papiertigern

Oscar Wilde: Only Dull People are brilliant at Breakfast – stellvertretend für die Penguin Little Black Classics, gesammelte Zitate

Edward Gorey: Halloween – ich mag Goreys düstere Zeichnungen sehr und mußte das natürlich haben, aber obwohl man auch noch „Goreys Geister“ sehen kann, wenn man das Buch umdreht, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht besonders gut

Judith Schalansky: Taschenatlas der abgelegenen Inseln – „fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde“, passenderweise vom Mare Verlag

 

 

 

 

 

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Gratis Comic Tag 2016

Mai 14, 2016 at 15:59 (vorgestellt)

Ich habe bereits vor 3 Jahren vom Gratis Comic Tag berichtet. Im letzten Jahr fand ich die Comics nicht interessant genug, aber diesmal wollte ich gerne wieder hin. Das hat geklappt, auch wenn wir vermutlich die einzigen Besucher waren, die heute mit Kinderwagen gekommen sind 😉

Wider Erwarten durfte man diesmal pro Person fünf statt drei Comics mitnehmen – der „Donald Duck“ ist also als geht-immer-Zusatz dabei. Und weil ich finde, daß man den Gratis Comic Tag ruhig auch zum Anlaß nehmen kann, einen Comic vor Ort zu kaufen, habe ich noch den zweiten Band von „Crissis Tagebücher“ mitgenommen. Hier die gesamte Ausbeute:

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Lieblingsbücher 2015

Januar 1, 2016 at 13:09 (vorgestellt)

Wie schon in den letzten Jahren habe ich kurz zusammengestellt, welche Bücher ich in diesem Jahr am besten fand – die Liste ist in diesem Jahr leider etwas kürzer ausgefallen als 2014. Kommentare zu den Büchern finden sich in den Review-Beiträgen. Ich habe die letzten drei Teile der Harry Potter-Reihe gelesen, mein Reread ist damit beendet 🙂 Diese Bücher könnten alle hier stehen, aber als Rereads lasse ich sie (wie schon 2014) heraus.

 

Allen Frances: Normal

Wieland Freund: Träum niemals von der Wilden Jagd!

Robert van Gulik: Poeten und Mörder

Diana Wynne Jones: House of Many Ways

Sadie Jones: Der ungeladene Gast

Greg Keyes: Der Schatten Gottes

Christopher Morley: The Haunted Bookshop

Sarah Pinborough: Der Atem der Apokalypse

Maris Putnins: Die wilden Piroggenpiraten

Maggie Stiefvater: Forever

Timur Vermes: Er ist wieder da

Tad Williams: Der Drachenbeinthron

Roger Zelazny: Der Clan der Magier

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[3x] Wintermärchen

Dezember 3, 2015 at 10:22 (10x)

Winterzeit ist auch Märchenzeit, und seit der Spuk-und-Kürbis-Oktober vorbei ist, komme ich langsam in die passende Lesestimmung. Ich habe vor kurzem ein besonders schönes Märchenbuch erhalten und bin dadurch auf den Gedanken gekommen, die drei Bücher mit Wintermärchen, die ich inzwischen besitze, kurz zu vergleichen. Ich fange mit der unspektakulärsten Ausgabe an 😉

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Märchen für Winter und Weihnacht

Herausgegeben von Brunhilfe Noffke, erschienen im Königsfurt Urania Verlag in der Märchenreihe, die sehr preiswert für 4,95 € je Band zu haben war. Mittlerweile kann man das Buch noch gut gebraucht bekommen oder die etwas teurere neugestaltete Ausgabe erwerben.

Enthalten sind auf den für die Reihe üblichen knapp 200 Seiten 35 kurze Märchen. Es ist das einzige der drei Bücher, das neben Winter auch Weihnachten im Titel hat – entsprechend ist das Cover eher in Grün und Rot gestaltet als in eisigem Blau. So liegt der Fokus der Märchen etwas anders als bei den anderen beiden Büchern, enthalten sind neben Wintermärchen wie „Vom langen Winter“ und „Das Schneeglöckchen“ auch Weihnachtsmärchen wie „Das Weihnachtsgeschenk“ und „Sankt Nikolaus in Not“.

Märchen und Geschichten zur Winterzeit

Herausgegeben von Erich Ackermann*, den man von mehreren Märchensammlungen kennt, erschienen im Fischer Verlag in der Reihe „Märchen der Welt“. Ich mag das Cover, bei dem ich an Hieronymus Bosch denken muß 🙂 Erhältlich ist das Buch unproblematisch gebraucht. Auf knapp 400 Seiten sind gut 60 Märchen gesammelt.

In dieser Ausgabe ist auch der jeweilige Verfasser genannt, soweit ausmachbar – das sind zum Beispiel Theodor Storm, Theodor Fontane, Anton Tschechow oder Hans Christian Andersen. Viele der Geschichten sind also von klassischen Autoren, daneben gibt es aber auch ganz wie erwartet Märchen, die etwa „Frau Holla zieht umher“, „Der Toten Sehnsucht“ oder „Der Huldretanz in der Silvesternacht“ heißen. Interessanterweise beginnt diese Sammlung genau wie das Königsfurt-Buch mit „Der goldene Schlüssel“.

Vervollständigt wird der Band durch ein gut zehnseitiges Nachwort des Herausgebers sowie ein Quellen- und ein Literaturverzeichnis.

The Snow Queen and Other Tales

Und das ist mein Neuzugang, neu erschienen in der „Barnes & Noble Leatherbound Classic Collection“, komplett mit silbernem Buchschnitt und Lesebändchen. Die über 700 Seiten sind reichlich gefüllt – dafür ist dieses Schmuckstück natürlich sehr viel teurer als die anderen vorgestellten Bücher. Neben einer Einleitung (die weist zum Beispiel auf den hohen Anteil skandinavischer Autoren und häufige Themen wie Goblins hin) sind 100 Märchen und Geschichten enthalten.

Bekannte Namen wie Hans Christian Andersen, Oscar Wilde und Louisa May Alcott stehen neben Märchen verschiedener Völker (Schweden, Ungarn, Spanien, Rußland, …). Mehrere Märchen stammen aus den Fairy Books von Andrew Lang und von Peter Christen Asbjørnsen, einem norwegischen Märchensammler, den ich bisher gar nicht kannte, wie ich zu meiner Schande gestehen muß. Das Weihnachtsmärchen wird sozusagen als Subgenre anerkannt – aufgenommen wurde „The History of a Nutcracker“ von Alexandre Dumas, mit fast 100 Seiten auch umfangreich. Mir scheint die Auswahl sehr abwechslungsreich zu sein.

* Ausführlicher ist eine andere Variante von „Märchen und Geschichten zur Winterzeit“, ebenfalls herausgegeben von Erich Ackermann, erschienen bei Anaconda und daher auch preiswert – das ist auf meinem Winterlesestapel gelandet und wird in den nächsten Monaten noch näher begutachtet 🙂

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[10x] Top Ten SuB-Autoren

April 12, 2015 at 14:12 (10x)

Ich wollte mal wissen, von welchen Büchern ich eigentlich die meisten ungelesenen Bücher besitze. Da meine SuB-Liste aktuell ist, ging das Zählen auch ziemlich schnell. Die Zahl verschiedener Autoren ist allerdings hoch, weil ich zum Beispiel relativ viele Autoren mit 7 Büchern auf dem SuB habe. Ansonsten habe ich mit einigen Autoren natürlich gerechnet (Agatha Christie war mir schon klar), bei anderen war ich doch etwas überrascht (Thorne Smith – schlicht sehr häufig in der „Bibliothek phantastischer Abenteuer“ vertreten…).

Immerhin lassen sich eindeutig ein erster, zweiter und dritter Platz finden. Eigentümlich, daß es sich dabei um drei Frauen handelt (wohl weil sie schlicht so viele Bücher veröffentlich haben) – aber danach folgen die Männer 🙂

Platz 1 (26 Bücher)   Agatha Christie

Platz 2 (17 Bücher) – Diana Wynne Jones

Platz 3 (12 Bücher) – Robin Hobb

 

11 Bücher – Jim Butcher, J.R.R. Tolkien

10 Bücher – John Connolly

9 Bücher – Markus Heitz, Ralf Isau, Stephen King, Seanan McGuire, Terry Pratchett

8 Bücher – Haruki Murakami, Flann O’Brien, Brandon Sanderson

7 Bücher – Boris Akunin, Kelley Armstrong, J.L. Borges, Ray Bradbury, Rachel Caine, Grace Cavendish, Martha Grimes, Stanislaw Lem, Melissa Marr, Douglas Preston/Lincoln Child, Laura Joh Rowland, William Shakespeare, Thorne Smith, Lemony Snicket, Neal Stephenson, Maggie Stiefvater, Catherynne M. Valente

6 Bücher – Katherine Applegate, Michael Buckley, Neil Gaiman, Robert van Gulik, Kai Meyer, China Miéville, Rick Riordan, Michael H. Schenk, Fred Vargas, H.G. Wells, Tad Williams, P.G. Wodehouse

5 Bücher – Lloyd Alexander, Julie Campbell, Cassandra Clare, Charles Dickens, Jasper Fforde, Max Frei, Anthony Horowitz, Sujata Massey, Richelle Mead, James A. Owen, Gesa Schwartz

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Bücherregal-Tour # 4: Diana Wynne Jones

April 1, 2015 at 20:38 (Bücherregal-Tour)

Es hat sich für mich bewährt, Platz für Autoren, von denen ich besonders viele Bücher besitze, zu reservieren (mein Regal für Arthur Conan Doyle & Agatha Christie habe ich schon einmal gezeigt; auch Pratchett hat so eins). Ein halbes Regalfach ist voll mit den diversen Tolkien-Büchern, ein halbes mit meinen verschiedenen Harry Potter-Ausgaben. In den letzten Wochen habe ich außerdem ein schmales Billy-Regalfach Diana Wynne Jones gewidmet:

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Mein erstes und ältestes Buch der Autorin ist „The Tough Guide to Fantasyland“ („Dark Lord approved“), ein Lexikon, das ich damals sehr genossen habe und immer noch empfehlen kann, wenn man Spaß an der humorvollen Annäherung an klassische Fantasyklischees hat 🙂

Viele der über 30 Bücher der Autorin wurden kurz nach dem Erfolg von Harry Potter wieder aufgelegt – jedenfalls auf Englisch. Meine Ausgaben sind überwiegend die britischen HarperCollins-Ausgaben. Auf Deutsch sind viele Titel gar nicht erschienen, zudem haben mir die Übersetzungen jedenfalls der Chrestomanci-Reihe nicht gefallen.

Mehrfach besitze ich „Howl’s Moving Castle“ (seit „Das wandelnde Schloß“ wohl am ehesten bekannt) und die Folgebände, die ich seit kurzem auch alle gelesen habe. Auch einige Chrestomanci-Bücher und „Deep Secret“ habe ich beendet. Für mich sind es sehr phantasievolle Wohlfühlbücher, deren Vielfalt in Deutschland leider weniger bekannt ist.

Daneben sind nun noch zahlreiche Bücher von Diana Wynne Jones dazugekommen, die erst einmal auf den SuB gewandert sind – zuletzt „Archer’s Goon“, das man schon wieder nicht mehr neu bekommt, das aber überraschend Rebuy in sehr gutem Zustand auf Lager hatte. Mehr über Ansichten und Hintergrund der Autorin erhoffe ich mir von „Reflections: On the Magic of Writing“, einer Sammlung von Essays und anderen Texten.

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