[TAG] Mid-Year Book Tag

Juli 11, 2017 at 22:22 (Aktionen)

Aufgegabelt habe ich den Tag bei Elena. Ich wollte schon länger wieder einen Tag machen, und dieser bietet sich ja für eine Rückschau auf die letzten sechs Monate an. Ich habe in den meisten Monaten – Juni ist die Ausnahme – etwa acht Bücher vom SuB gelesen, und darunter waren einige, die ich sehr mochte. Trotzdem kommt mir die Liste erstaunlich kurz vor, wenn ich versuche, darin Bücher zu finden, die zu den Fragen passen 😉 Es ist andererseits immer interessant, auf mehrere Monate zurückzuschauen, weil man Bücher nicht immer so im Gedächtnis behält, wie man sie direkt nach dem Lesen beurteilt hat.

1. Best Book you’ve read so far in 2017

Ich werde nicht krampfhaft versuchen, mich auf ein Buch zu beschränken, und wenn ich mir meine gelesenen Bücher anschaue, habe ich besonders drei noch als Highlights im Kopf. Überraschenderweise sind zwei davon Sammlungen von Kurzgeschichten, nämlich „The Very Best of Charles de Lint“ und „Apollos Auge“ von G.K. Chesterton. Letzteres ist ein Band der von Borges herausgegebenen Bibliothek von Babel, die ich sowieso bisher uneingeschränkt empfehlen kann. Dazu kommt der Roman „The Dark Days Club“, detailliert ausgearbeitete Regency Fantasy von Alison Goodman, die mich hervorragend unterhalten hat.

2. Best sequel you’ve read so far in 2017

Auch dazu fallen mir drei Bücher ein. Im Januar habe ich die Engelfors-Jugendbuchtrilogie mit „Schlüssel“ beendet, die mir besonders wegen der realistischen Charaktere im Gedächtnis bleiben wird. Mit „The Pinhoe Egg“ habe ich Diana Wynne Jones‘ Chrestomanci-Reihe abgeschlossen, die insgesamt sehr empfehlenswert ist. Um schließlich noch ein drittes Genre zu bemühen: „Totengleich“, der zweite Teil der „Dublin Murder Squad“-Reihe von Tana French, hat sich gegenüber dem ersten Band gesteigert und mich im positiven Sinne an „Die geheime Geschichte“ erinnert.

3. New release you haven’t read yet, but want to

Da könnte ich wohl fast alles aufzählen, was ich auch in den Posts zu den Neuerscheinungen schon genannt habe 😉 Um das etwas willkürlich einzugrenzen, beziehe ich mich nur auf den Juni – in diesem Monat erschienen gleich drei interessante Bücher beim Manesse Verlag (Henry James, „Die Kostbarkeiten von Poynton“, Charles Baudelaire, „Wein und Haschisch“, Upton Sinclair, „Boston“). Gekauft habe ich allerdings noch keines davon, weil sie relativ teuer sind.

4. Most anticipated release for the second half of the year

Unter den Highlights sind auf jeden Fall „Prinzessin Insomnia“ von Walter Moers, die Übersetzung „Stadt aus Wind und Knochen“ von Fran Wilde und die Zusammenstellung „H.P. Lovecraft ~ Das Werk“, das bei Fischer Tor in einer sozusagen monströsen Ausgabe erscheinen wird. Bei den englischen Neuerscheinungen bin ich unheimlich gespannt auf „The Book of Dust“ von Philipp Pullman. Außerdem freue ich mich sehr auf Catherynne M. Valente „The Glass Town Game“ und die Sammlung „Golden Age & other Stories“ von Naomi Novik.

5. Biggest Disappointment

Gleich zu Beginn des Jahres hat mich „The Masked City“ von Genevieve Cogman enttäuscht, das ich in einer Leserunde gelesen habe. Ich hatte gehofft, die Autorin würde sich gegenüber ihrem Erstling steigern, stattdessen hat mich noch mehr gestört als beim ersten Band. Die Reihe habe ich nun abgebrochen. Dann möchte ich auch noch „Der taumelnde Kontinent ~ Europa 1900-1914“ von Philipp Blom nennen, auch wenn es kein schlechtes Buch ist; ich hatte aber mehr erwartet und fürchte, der Autor liegt mir nicht besonders.

6. Biggest Surprise

Dazu fallen mir die vollkommen überhypten „A Court of Thorns and Roses“ und „A Court of Mist and Fury“ ein. Ich habe mich mit dem Einstieg in den ersten Band wirklich schwer getan und erst nach Monaten weitergelesen. Und dann hat es mich plötzlich gepackt und ich habe die Fortsetzung direkt angeschlossen, was ich selten tue. Dieser Lesefluss hat mich wirklich überrascht. Die Bücher haben definitiv Schwächen, und je länger man darüber nachdenkt, desto mehr fallen sie einem auf, aber beim Lesen hatte ich überwiegend tatsächlich meinen Spaß.

7. Favourite new author (Debut or new to you)

Das ist nicht leicht zu beantworten, ich habe nämlich viele Autoren gelesen, die ich schon kenne. Neu war für mich Pasi Ilmari Jääskeläinen, dessen Buch „Lauras Verschwinden im Schnee“ definitiv erwähnenswert ist, aber es gibt ja nur dieses eine Buch, jedenfalls auf Deutsch. Ansonsten müsste ich wohl auf die Autoren der ersten Frage zurückgreifen, denn weder von Alison Goodman noch von G.K. Chesterton hatte ich vorher schon etwas gelesen (von Charles de Lint allerdings schon).

8. Newest Fictional Crush

Ich habe die Bücherliste nun mehrfach daraufhin angesehen und finde immer noch keine passende Antwort. Liegt vielleicht daran, dass Liebesgeschichten für mich grundsätzlich ein nicht besonders wichtiger Aspekt von Geschichten sind, daher lese ich sie auch nicht mit diesem Fokus.

9. Newest Favourite Character

Es gab viele Figuren, die ich mochte, aber einen besonders herauszuheben fällt mir schwer. Im Kopf geblieben ist mir aber definitiv Miss Havisham aus „Great Expectations“. Ich habe beim Lesen gegoogelt, um herauszufinden, wie sie in den Verfilmungen dargestellt wurde. Generell fand ich Dickens‘ Charakterzeichnungen wunderbar.

10. Book that made you cry

Zu dieser Frage fällt mir leider auch nichts ein, dafür müsste ich länger als sechs Monate zurückgehen. Ich weine nicht besonders häufig beim Lesen.

11. Book that made you happy

P.G. Wodehouse hebt meine Laune zuverlässig – im April las ich „Ohne mich, Jeeves!“ und habe wieder viel gelacht. Leichte, amüsante Geschichten aus der englischen Oberschicht, bestechend mehr durch den Wortwitz als durch einen ausgefeilten Plot.

12. Favourite Book to Film Adaptation you saw this year

Ich war nur einmal im Kino und habe „Die Schöne und das Biest“ gesehen. Die Realverfilmung hat mir aber recht gut gefallen, zumal ich keine sehr hohen Erwartungen hatte. Es hat Spaß gemacht, den Soundtrack mit dem alten Film zu vergleichen 🙂

13. Favourite review you’ve written this year

Ich glaube nicht, dass ich überhaupt eine richtige Rezension in diesem Jahr geschrieben habe. Macht auch nichts, ich habe ohnehin nie besonders oft Rezensionen verfasst und habe darauf derzeit noch weniger Lust. Oft genügt es mir vollkommen, einen kurzen Eindruck im Review-Beitrag zu schreiben.

14. Most beautiful book you’ve bought (or received) so far this year

Besonders schön sind die besonderen Ausgaben, die ich von der Folio Society oder der Subterranean Press gekauft habe, außerdem die Barnes & Noble Leatherbound Classics. Davon abgesehen fällt mir dazu „Cox oder Der Lauf der Zeit“ von Christoph Ransmayr ein – ich habe es im Buchladen entdeckt (das kommt selten vor, weil ich meist online Bücher finde), und das Cover fiel mir sofort auf. Die Farbkombination ist ungewöhnlich, und die chinesischen Schriftzeichen auf dem Einband sind etwas Besonderes. Leider wirkt das auf (m)einem Foto nicht so gut.

15. What books do you need to read by the end of the year

Ich nehme in diesem Jahr nicht an Challenges teil und im Moment auch nicht an Leserunden, insofern lese ich eigentlich ganz nach Lust und Laune. Schön wäre es natürlich, wenn ich viele der Bücher, die momentan auf meinem Lesestapel liegen, beenden könnte. Darauf befinden sich zum Beispiel „20000 Meilen unter den Meeren“, „Lair of Dreams“, „The Mystery of the Clockwork Sparrow“, „Assassin’s Quest“ und „Zeiten der Erkenntnis“.

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[Neuzugänge] Mai

Juli 4, 2017 at 21:20 (gekauft)

Diesmal bin ich ein wenig spät dran mit den Neuerscheinungen, dafür habe ich – Spoiler – mit denen aus dem Juni nicht so viel Arbeit. Es sind übrigens nicht mehr neue Bücher als sonst, ich habe sie nur auf viele Bilder verteilt 😉 Einige Bücher bekam ich sogar geschenkt bzw. für wenig Geld, glücklicherweise immer in gutem Zustand.

Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings

Neuerscheinung. Fünfter Band der Lady Trent-Memoiren, von denen ich immerhin den ersten schon gelesen und sehr genossen habe. Ich konnte mir ein paar Bücher aussuchen und dieses war dabei.

Robin Hobb: Fool’s Quest

Zweiter Band der möglicherweise letzten Realm of the Elderlings-Trilogie rund um Fitz und Fool. Bei meiner Lesegeschwindigkeit komme ich vielleicht in 30 Jahren bei diesem Buch an, aber wenigstens passt die Ausgabe zu meinen anderen 😉

Marie Brennan: Midnight Never Come

Erster Band einer älteren, vierteiligen Reihe namens „Onyx Court“ von Marie Brennan, auf die ich gerade erst gestoßen bin (sie wurde letztes Jahr neu aufgelegt). Elisabethanisches Zeitalter und eine Feenkönigin samt Hofstaat im Untergrund – das könnte mir zusagen.

Queen Victoria’s Book of Spells

„An Anthology of Gaslamp Fantasy“, also viktorianische Fantasygeschichten mit Magie. Ewiger Wunschlistenkandidat. Irgendwie hatte ich immer auf eine preiswertere Ausgabe gehofft, die aber nie erschien. Letztlich habe ich es jetzt gebraucht gekauft. Beteiligt sind zum Beispiel Catherynne M. Valente, James Blaylock, Elizabeth Bear, Gregory Maguire, Jane Yolen und Tanith Lee.

Sarah Perry: The Essex Serpent

Für mehr Magical Realism in meinem Regal. Cora reist nach Essex, um den Gerüchten um die „Essex Serpent“ nachzugehen. Dabei freundet sie sich mit dem Pfarrer William Ransom an. Ich rechne mit einem eher ruhig erzählten Roman. Jemand sagte dazu: „You feel the influences of Mary Shelley, Bram Stoker, Wilkie Collins, Charles Dickens and Hilary Mantel.“

Paraic O’Donnell: The Maker of Swans

Für noch mehr Magical Realism in meinem Regal. Es geht um Clara, die auf Mr Crowes Anwesen lebt, um Schwäne und besondere Fähigkeiten und mehr weiß ich eigentlich noch nicht, aber es wird mit feinen Attributen wie „poetic“, „gothic“, „strange“, „eloquent“ und „oddly beautiful“ belegt.

Charles de Lint: The Dreaming Place / The Ivory and the Horn / Memory & Dream / Tapping the Dream Tree / The Onion Girl / Someplace to be Flying / The Blue Girl

Bei Charles de Lint habe ich offensichtlich etwas über die Stränge geschlagen, aber ich bin zuversichtlich, dass die Einkäufe sich gelohnt haben. Ich hatte so ungefähr alle drei Kurzgeschichten das Bedürfnis, mir ein weiteres seiner Bücher zu bestellen. Das sind übrigens längst nicht alle Romane, die in der Stadt Newford spielen. Zusammen sehen sie ziemlich bunt aus; immerhin sind einige von gleicher Höhe…

Holly Grant: The Dastardly Deed

Taschenbuch-Neuerscheinung. Gehörte zu den Büchern, die ich mir aussuchen durfte 🙂 Zweiter Teil der Middle Grade-Reihe um Anastasia McCrumpet, deshalb habe ich den Klappentext noch nicht gelesen.

The Gothic ~ A Very Short Introduction

Ein kleines Sachbuch und meine Begleitlektüre zum WGT 😉 Beginnt bei den Goten und schlägt den Bogen über gotische Architektur, Schauerliteratur und Subkultur – und wahrscheinlich noch verschiedene andere Dinge, die ich mir nicht gemerkt habe.

Joshua Khan: Dream Magic

Neuerscheinung, gehörte auch zu den Büchern, die ich mir aussuchen durfte. Fortsetzung von „Shadow Magic“ („A tale of dark princesses, outlaws and giant bats. Welcome to Gehenna, the kingdom of the undead!„)

Mermaids ~ The Myths, Legends, and Lore

Nach „Lillesang“ hatte ich Lust, den vier Büchern, die ich aus dieser Reihe besitze (Vampires, Fairies, Dragons, Wizards) noch ein fünftes hinzuzufügen. Mir gefallen die Aufmachung und die Einbindung von Mythen aus der ganzen Welt immer sehr gut.

Jen Calonita: Charmed

Neuerscheinung und das letzte der Bücher, die ich mir aussuchen durfte. Zweiter Band der Reihe um die Fairy Tale Reform School, in der böse Märchenfiguren wieder auf die rechte Bahn zurückgeführt werden sollen.

Natasha Narayan: The Maharajah’s Monkey

Fortsetzung von „The Mummy Snatcher of Memphis“. Kit und ihre Freunde sind in der britischen Kolonie in Indien und in Tibet unterwegs, um den verschwundenen Reisebegleiter ihrer Tante wiederzufinden.

Fabienne Siegmund u.a.: Herbstlande / Herbstlande ~ Ein Reisejournal

Roman über Scarletts Reise in die Herbstlande, die aus September, Oktober und November bestehen. Vielleicht weil nicht mehr alle phantastischen Kreaturen und Orte (Laubdrachen, Mitternachtsraben, Fleder-Schrecken, Lygnisse, Spiegelwälder, Kürbiswichtel, …) hineingepasst haben, gibt es ergänzend noch das kleine Reisejournal.

Frank M. Reifenberg: Die Schattenbande hebt ab

Mir fiel auf, dass mir der fünfte und letzte Band der Reihe noch fehlte – das musste natürlich behoben werden. Die Berliner Spürnasen sind mit einem Zeppelin unterwegs, und Luftschiffe sind doch immer gut, oder?

Keith Donohue: Das gestohlene Kind

Mängelexemplar, geht auch in die Richtung Magical Realism und beruht auf den Mythen von Wechselbälgern.

Ann A. McDonald: Die Schule der Nacht

Neuerscheinung. Ich bin zuerst auf das Original „The Oxford Inheritance“ aufmerksam geworden, dass mich durch das Collegesetting und thematisch Geheimgesellschaften und Schwarze Magie interessiert hat. Am Ende ist es dann die Übersetzung geworden, weil das englische Taschenbuch relativ teuer ist.

Vera Buck: Runa

Ähnlich wie bei „Queen Victoria’s Book of Spells“ habe ich eigentlich auf ein Taschenbuch gehofft. Das erscheint nun doch nicht, also habe ich mich letztlich doch für das Hardcover entschieden. Ein Roman zur Psychiatriegeschichte, spielt 1884.

Ben Aaronovitch: Der Galgen von Tyburn

Neuerscheinung. Sechster Band der Reihe um den Polizist/Zauberlehrling Peter Grant, die mich bisher nie herausragend, aber zuverlässig gut unterhalten hat. Jeder Band hat einen etwas anderen Fokus gelegt, und ich hoffe, dass der Autor diese Abwechslung beibehält.

Henry James: Die Gesandten

Ich bin wieder Mitglied der Büchergiilde geworden, in erster Linie, um weitere Folio Society-Bände zu hamstern. Ab und an ist aber sicherlich auch bei den deutschen Büchern etwas für mich dabei. Zwei Bücher bekommt man zum (Wieder-)Einstieg für insgesamt 5 €, dieses ist eines der beiden, für die ich mich entschieden habe (das andere war „Jane Eyre“, welches ich schon kenne, weshalb es nicht auf dem SuB landet). „Die Gesandten“ ist „ein Klassiker der amerikanischen Literatur, ein Entwicklungsroman zwischen alter und neuer Welt“, und Paris während der Belle Époque lockte mich 😉

Kelly Link: Stranger Things Happen (+ Origin Stories)

Das ist die limitierte und signierte Ausgabe der Subterranean Press und mein erstes Buch aus diesem Verlag. Mir hat die Ausgabe einfach gefallen, und Kelly Link schreibt seltsame, einzigartige Kurzgeschichten, die ich mag.

Nancy Mitford: Love in a Cold Climate

Ein Klassiker englischer Gesellschaftssatire. Gebraucht habe ich mir die schöne Folio Society-Ausgabe im Schuber bestellt. Passt in meinem Regal neben Wodehouse und Waugh.

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7 SuB-Bücher ~ Juli 2010-2016

Juli 1, 2017 at 09:52 (vorgestellt)

Mir hat das Experiment im letzten Monat (siehe hier) Spaß gemacht und ich war neugierig, auf welche SuB-Bücher ich stoßen würde, wenn ich meine Juli-Neuzugänge der letzten Jahre durchgehe 🙂 Ich möchte im Juli gerne in diese Bücher reinlesen – aber wirklich ohne Challenge-Pflichtgedanken – und abwarten, ob ich mich irgendwo festlese.

Wie im Juni war es für 2010 und 2011 nicht mehr ganz einfach, noch Bücher zu finden, aber jeweils eins war möglich. „The Moth Diaries“ ist ein Thriller und war damals ein Mängelexemplar, offenbar gibt es sogar einen Film dazu. „Im Zeichen des Falken“ gehört zu einer vierteiligen Abenteuerreihe, die um 1830 spielt; ich besitze sie im Schuber und nehme mir schon lange vor, sie endlich anzufangen. Auf „Die Feenjägerin“ freue ich mich wegen der Steampunk-Elemente. „Schloss Marzipan“ ist ein Gewürzmärchen.

Im Juni habe ich übrigens tatsächlich alle ausgewählten Bücher angelesen und in „The Night Parade“ sogar ein Drittel geschafft; zusammen mit „Das Phantom im Tempel“ und „Krieg der Welten“ liegt es jetzt bereit, um auf dem Lesestapel nachzurücken, wenn ein Plätzchen frei wird 😉

Carl von Clausewitz: Vom Kriege (2010)

Wrede/Stevermer: The Mislaid Magician (2011)

Gesa Schwartz: Das Erbe des Lichts (2012)

Rachel Klein: The Moth Diaries (2013)

Rainer M. Schröder: Im Zeichen des Falken (2014)

Elizabeth May: Die Feenjägerin (2015)

Annemarie Ortmann: Schloss Marzipan (2016)

 

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Sommerlicher Lesetag

Juni 25, 2017 at 08:54 (Aktionen)

Heute lese ich zusammen mit der Winterkatze, weil so ein Lesetag ab und an einfach sein muss; vielleicht schließt sich ja auch spontan noch jemand an? Ich habe heute vom Lesen abgesehen nichts Bestimmtes vor, kann es mir also – soweit das kleine Mädchen mitmacht – ganz gemütlich machen.

Momentan weiß ich noch nicht, zu welchem Buch ich (zuerst) greifen werde. In den letzten Tagen war mir eher nach ausmalen (im Jasmine Becket-Griffith Coloring Book, irgendwann zeige ich mal die Sammlung) und Serie gucken (ein wenig Doctor Who, immer noch Staffel 9, weil sich die Folgen mit Capaldi ein bisschen dahinschleppen – die Nostalgie hat mich dann zurück zu Jack Harkness und damit auf den Gedanken, doch endlich mal Torchwood anzusehen, gebracht).

Mann und Kind sind jetzt zum Spaziergang aufgebrochen, und ich werde jetzt frühstücken. Vielleicht lese ich dann in „White Night“ weiter, dem 9. Band der Harry Dresden-Reihe von Jim Butcher. Seit den ersten Bänden hat sich die Reihe wirklich gemacht und es macht Spaß, nach einer längeren Pause wieder in Chicago mit dem Magier zu ermitteln 🙂

12:15

Ich habe wie geplant ein paar kurze Kapitel in „White Night“ gelesen und bleibe, denke ich, später auch noch dabei. Harry versucht vermeintliche Selbstmorde in Chicago aufzuklären, wobei eine ihm sehr nahestehende Person immer mehr in Verdacht gerät… Nach acht Bänden der Reihe ist viel passiert, und zwischen Harry und seiner Umwelt sind viele Verflechtungen und gemeinsame Erlebnisse entstanden, deshalb möchte ich zum Plot gar nicht mehr sagen. Das Gleichgewicht zwischen humorvollen und ernsthaften Szenen funktioniert für mich seit einigen Bänden wirklich gut, und so kann ich die Geschichte gerade sehr genießen.

Außerdem habe ich das Kapitel zum 13. Jahrhundert in meinem aktuellen Sachbuch beendet. „Zeiten der Erkenntnis“ geht von der sehr spannenden Frage aus, in welchem Jahrhundert die Menschheit die größten Veränderungen erlebt hat – eingeschränkt auf die westliche Welt zwischen dem 10. und 20. Jahrhundert. Der Autor hat festgestellt, dass viele, die er zu diesem Thema befragte, direkt an das 20. Jahrhundert dachten, und hinterfragt das. Ian Mortimer geht davon aus, dass die Annahme, Veränderungen seien in früheren Jahrhunderten kaum spürbar gewesen, nicht korrekt ist, und das ist auch meine Vermutung.

Für mich sind die ersten Kapitel sehr interessant, weil ich mich mit mittelalterlicher Geschichte nur sehr wenig auskenne (mich interessiert ja besonders das lange 19. Jahrhundert) und es mir schwerfallen würde, zum Beispiel die Veränderungen im 11. Jahrhundert zu identifizieren. Im Kapitel zum 13. Jahrhundert waren Dinge wie Reisen, Handel und Verrechtlichung Thema. Die Ausgangsfrage ist übrigens ein tolles Diskussionsthema! Für welches Jahrhundert der Autor sich entscheidet, erfahre ich erst am Ende, und ich werde nicht spicken 😉

Das dritte Buch auf dem Bild ist „Das kleine Volk“ (Originaltitel etwas weniger märchenhaft: „The Various“), das ich in letzter Zeit ein bisschen nebenbei lese. Es ist der erste Band einer Trilogie, die ich bereits kenne, wobei ich nicht ganz sicher bin, ob ich bis zum Schluss dabei geblieben bin. Bei einem Bibliotheksbuch bin ich jedenfalls wieder darauf gestoßen und habe mir alle drei noch einmal für’s Regal besorgt.

Sie richten sich eher an jüngere Jugendliche, sind aber sehr ruhig erzählt und handeln von gar nicht typischen kleinen Wesen, und beim Anlesen in der Bibliothek hatte ich den Eindruck, dass ich die Geschichten heute lieber mögen könnte als damals. Ich bin gespannt, ob sich das bestätigt. Bisher finde ich „Das kleine Volk“ jedenfalls sehr angenehm.

18:15

Ich habe mal hier, mal da weitergelesen und zwischendurch beobachtet, wie das kleine Mädchen Tretautofahren lernt 😉 Der Rest vom Grießguglhupf ist nicht besonders ansehnlich, aber lecker. Und für die Badewanne und danach habe ich mir spontan „Totenstimmen“ mitgenommen, der dritte Teil einer Reihe um eine Friedhofsrestauratorin und ihre Geister. Ich weiß noch, dass ich den Reihenauftakt sehr mochte. Band 2 hat leider ein größeres Gewicht auf Amelia Grays Liebesleben gelegt. Band 3 fängt wieder so an und liest sich auch gerade etwas bemüht, aber vielleicht wird das noch.

Harry Dresden hat es inzwischen zur Konfrontation mit der oben erwähnten Person geschafft. Die Szene ist noch nicht zuende, aber es gilt, diverse Missverständnisse und falsche Annahmen zu klären. Darin lese ich in den nächsten Stunden auf jeden Fall noch weiter. Ein paar Neugierseiten habe ich außerdem in John Connollys „The Killing Kind“ weitergelesen… – Auch hier ein Ermittler in den USA, mit dem einen oder anderen potentiell übernatürlichen Element, aber eher im Thrillerbereich angesiedelt, sehr dunkel, sehr gut.

21:30

Ich denke, das wird für heute die letzte Aktualisierung hier, auch wenn ich noch weiter lesen möchte. Seit vorhin habe ich eine weitere Blogrunde gedreht, eine Folge der Sarah Jane Adventures geschaut (Torchwood muss ja erst hier ankommen…), Harry Dresden noch ein wenig begleitet (der gerade in einem sehr klassischen Kampf gegen jede Menge Ghule steckt) und mich mit meinem Smartphone rumgeärgert, das mich gerade keine Nachrichten mehr verschicken lässt.

Es war schön, wieder mal mit euch zusammen zu lesen! Die nächsten Lesesonntage sind ja schon in Planung, also wird die Durststrecke wohl nicht wieder so lang werden 😉

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[Neuerscheinungen] Juli

Juni 18, 2017 at 19:58 (vorbestellt)

Auch im Juli gibt es wieder wenig Neuerscheinungen, die ich sofort haben muss. Interessant finde ich aber zum Beispiel die Neuausgabe der „Scary Stories“ mit den Originalillustrationen und die Taschenbuchausgabe des „Fünfzig-Jahr-Schwert“, denn das HC ist schon vor vier Jahren erschienen. Auch die „Ghostly Tales“ sehen nach einer schönen Ausgabe aus 🙂

Billy Bragg: Ghostly Tales ~ Spine-Chilling Stories of the Victorian Age

A vengeful phantom lurks in a country graveyard.
A whaling crew becomes trapped on a haunted ship.
A human skull is kept locked in a cupboard, but
sometimes at night, it screams. . . .

This collection of tales transports the reader to a time when staircases creaked in old manor houses, and a candle could be blown out by a gust of wind, or by a passing ghost. Penned by some of the greatest Victorian novelists and masters of the ghost story genre, each story is illustrated with exquisitely eerie artwork in this special gift edition featuring an embossed textured case and a ribbon marker.

Edgar Cantero: Meddling Kids

SUMMER 1977. The Blyton Summer Detective Club (of Blyton Hills, a small mining town in Oregon’s Zoinx River Valley) solved their final mystery and unmasked the elusive Sleepy Lake monster—another low-life fortune hunter trying to get his dirty hands on the legendary riches hidden in Deboën Mansion. And he would have gotten away with it too, if it weren’t for those meddling kids. 1990. The former detectives have grown up and apart, each haunted by disturbing memories of their final night in the old haunted house. There are too many strange, half-remembered encounters and events that cannot be dismissed or explained away by a guy in a mask. And Andy, the once intrepid tomboy now wanted in two states, is tired of running from her demons. She needs answers. To find them she will need Kerri, the one-time kid genius and budding biologist, now drinking her ghosts away in New York with Tim, an excitable Weimaraner descended from the original canine member of the club. They will also have to get Nate, the horror nerd currently residing in an asylum in Arkham, Massachusetts. Luckily Nate has not lost contact with Peter, the handsome jock turned movie star who was once their team leader . . . which is remarkable, considering Peter has been dead for years. The time has come to get the team back together, face their fears, and find out what actually happened all those years ago at Sleepy Lake. It’s their only chance to end the nightmares and, perhaps, save the world.

Emma Carroll: Letters from the Lighthouse

We weren’t supposed to be going to the pictures that night. We weren’t even meant to be outside, not in a blackout, and definitely not when German bombs had been falling on London all month like pennies from a jar. February, 1941. After months of bombing raids in London, twelve-year-old Olive Bradshaw and her little brother Cliff are evacuated to the Devon coast. The only person with two spare beds is Mr Ephraim, the local lighthouse keeper. But he’s not used to company and he certainly doesn’t want any evacuees. Desperate to be helpful, Olive becomes his post-girl, carrying secret messages (as she likes to think of the letters) to the villagers. But Olive has a secret of her own. Her older sister Sukie went missing in an air raid, and she’s desperate to discover what happened to her. And then she finds a strange coded note which seems to link Sukie to Devon, and to something dark and impossibly dangerous.

Mark Z. Danielewski: Das Fünfzig-Jahr-Schwert (TB)

Eine Halloween-Party in Texas. Hier trifft die Näherin Chintana, verlassen und voller Groll, auf ihre niederträchtige Rivalin Belinda. Hier purzeln fünf Waisenkinder durcheinander, während ihre Sozialbetreuerin sich im Sessel lümmelt. Und hier beginnt der Geschichtenerzähler, ganz in Schwarz, mit einer unheimlichen Kiste zu seinen Füßen: »Ich bin ein böser Mann, mit einem finsteren Herzen …« Spielerisch, lustvoll und unerbittlich treibt Danielewski diese schöne und grausame Horrorgeschichte, die aus fünf Stimmen und fünf Farben gewoben und mit bunt gestickten Bildern geschmückt ist, voran. Immer weiter, bis sie in einem mörderischen Ende die Grenzen jeglichen Genres sprengt.

Dennis Gastmann: Atlas der unentdeckten Länder (TB)

Nach Marco Polo, Kolumbus und Millionen Touristen scheint jeder Winkel der Welt entdeckt ̶ doch das ist ein Irrtum! Dennis Gastmann erkundet Orte, die fern, unbekannt oder vergessen und in jedem Fall magisch sind: Akhzivland, Karakalpakstan, R’as al-Chaima. Auf dem Südsee-Felsen Pitcairn begegnet er den Nachfahren der Meuterer von der Bounty, in Palau taucht er mit Haien. Er wandert durch die tausendjährige Mönchsrepublik auf dem Berg Athos, in der Besucher unerwünscht sind, die bärtigen Heiligen wollen unter sich bleiben. Gastmann sucht nach Liebe in Transnistrien, einem Mafiastaat, der Besuchern empfiehlt: «Fahren Sie lieber nach Spanien!» Er begegnet Geistern und Dämonen, gerät in einen Taifun und wird zum letzten Kaiser von Ladonien gekrönt… Mit Charme und Hintersinn begibt sich Dennis Gastmann zu den Ausläufern unserer Zivilisation. Wie sieht es dort aus? Wie lebt man dort? Und was sagt das über den Rest unserer durchorganisierten Welt?

Elly Griffiths: The Chalk Pit (TB)

Boiled human bones have been found in Norwich’s web of underground tunnels. When Dr Ruth Galloway discovers they were recently buried, DCI Nelson has a murder inquiry on his hands. The boiling might have been just a medieval curiosity – now it suggests a much more sinister purpose. Meanwhile, DS Judy Johnson is investigating the disappearance of a local rough sleeper. The only trace of her is the rumour that she’s gone ‚underground‘. This might be a figure of speech, but with the discovery of the bones and the rumours both Ruth and the police have heard that the network of old chalk-mining tunnels under Norwich is home to a vast community of rough sleepers, the clues point in only one direction. Local academic Martin Kellerman knows all about the tunnels and their history – but can his assertions of cannibalism and ritual killing possibly be true? As the weather gets hotter, tensions rise. A local woman goes missing and the police are under attack. Ruth and Nelson must unravel the dark secrets of The Underground and discover just what gruesome secrets lurk at its heart – before it claims another victim.

S.E. Grove: The Crimson Skew

It is late August 1892, and Sophia Tims is coming home from a foreign Age, having risked her life in search of her missing parents. Now she is aboard ship, with a hard-earned, cryptic map that may help her find them at long last. But her homecoming is anything but peaceful. Threatening clouds hang over New Orleans harbor. Sinkholes have been opening in Boston, swallowing parts of the city whole. Rogue weirwinds tear up the Baldlands. Worst of all, New Occident is at war, led by a prime minister who will do anything to expand the country westward. He has blackmailed Sophia’s beloved uncle Shadrack into drawing the battle maps that will lead countless men and boys—including Sophia’s best friend, Theo—to their deaths. As Sophia puzzles out her next move, Shadrack is peeling back layers of government intrigue, and Theo is bracing himself to fight. A red fog of war is rising, and New Occident’s future hangs in the balance…

Leanna Renee Hieber: Perilous Prophecy

Cairo in the 1860s is a bustling metropolis where people from all walks of life mix and mingle, mostly in complex harmony. When evil ghosts and unquiet spirits stalk the city’s streets, the Guard are summoned–six young men and women of different cultures, backgrounds, and faiths, gifted by their Goddess with great powers. While others of the Guard embrace their duties, their leader, British-born Beatrice, is gripped by doubt. What right has she, a bookish, sheltered, eighteen-year-old, to lead others into battle? Why isn’t dark-eyed, compelling Ibrahim, who is stronger of will than Beatrice, the one in charge? Ghosts maraud through Cairo’s streets, heralding a terrible darkness. Beatrice and her Guard have little time to master their powers; a great battle looms as an ancient prophecy roars toward its final, deadly conclusion. This enchanting prequel to Leanna Renee Hieber’s gaslamp fantasy, Strangely Beautiful, returns to print after more than a decade, edited and revised for Tor’s publication.

Bernd Perplies: Der Drachenjäger ~ Die erste Reise ins Wolkenmeer

Mit der ersten Reise ins Wolkenmeer führt Bernd Perplies seine Leser an die raue Südküste einer mittelalterlichen Fantasywelt. ›Der Drachenjäger‹ ist ein Abenteuerroman, der in einer atemberaubenden Landschaft aus Nebelmeeren und Hochplateaus spielt – die von jeder Menge Drachen bevölkert wird… In der Stadt Skargakar, an den Gestaden des geheimnisvollen Wolkenmeeres, leben die Bewohner von der Jagd auf Drachen, die es in den dunstig weißen Weiten jenseits der großen Klippe in schier endloser Zahl gibt. Auch Lian trägt seinen Teil bei. Als Kristallschleifer verarbeitet er magische Kyrilliane, die die Flugschiffe der Jäger in die Lüfte heben. Eines Tages jedoch macht sich Lian einen gefährlichen Mann zum Feind und ist gezwungen, aus Skargakar zu fliehen. In seiner Verzweiflung heuert er auf dem erstbesten Flugschiff an, dessen Kapitän ihn mitnimmt. Ein Fehler, wie sich bald herausstellt: Denn Adaron, der fanatische Kapitän der Carryola, jagt nicht irgendwelche Drachen. Sein Ziel ist der Urdrache Garganthuan selbst, ein Geschöpf der Legenden – und er ist bereit, für diese Jagd alles zu opfern.

Natasha Pulley: The Bedlam Stacks

An astonishing historical novel set in the shadowy, magical forests of South America, which draws on the captivating world of the international bestseller The Watchmaker of Filigree Street Deep in uncharted Peru, the holy town of Bedlam stands at the edge of a forest. The shrine statues move, and anyone who crosses the border dies. But somewhere inside are cinchona trees, whose bark yields quinine: the only known treatment for malaria. On the other side of the Pacific, it is 1859 and India is ravaged by the disease. The hunt for a reliable source of quinine is critical and in its desperation, the India Office searches out its last qualified expeditionary. Struggling with a terrible injury from his last mission and the strange occurrences at his family’s ruined estate, Merrick Tremayne finds himself under orders to bring back cinchona cuttings at any cost and dispatched, against his own better judgement, to Bedlam. There he meets Raphael, a priest around whom the villagers spin unsettlingly familiar stories of impossible disappearances and living stone. Gradually, he realises that Raphael is the key to a legacy left by two generations of Tremayne explorers before him, one which will prove more dangerous and valuable than the India Office could ever have imagined.

Oliver Schlick: Wächter der Meere, Hüter des Lichts

Kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag fürchtet Rebecca Quist, wahnsinnig zu werden. Sie hört plötzlich Stimmen in ihrem Kopf: Bruchstücke von Gesprächen und einzelne Satzfetzen. Verliert sie etwa den Verstand? Dann wird sie von den Wächtern kontaktiert, einem Haufen eigenwilliger, aber sympathischer Leuchtturmwärtern. Diese eröffnen ihr zu ihrer Verblüffung, dass die Stimmen in ihrem Kopf der Schlüssel zu einer jahrtausendealten Prophezeiung sind. Bevor sie sich’s versieht, befindet sich Rebecca in Begleitung von kauzigen Wärtern und einem Jungen mit einer attraktiven Narbe auf dem Weg zu einem verschlafenen Küstendorf, dessen einzige Attraktion ein alter, ramponierter Leuchtturm ist. Kann es sein, dass hier etwas geschehen ist, das den Lauf der Welt beeinflussen kann? Die Zeit drängt. Denn die Anzeichen mehren sich, dass unter den Wächtern ein Verräter ist …

Alvin Schwartz: Scary Stories Paperback Box Set

Folklorist Alvin Schwartz offers up some of the most alarming tales of horror, dark revenge, and supernatural events of all time. The paperback books in this box set feature Stephen Gammell’s artwork from the original Scary Stories books. Read if you dare! Includes Scary Stories to Tell in the Dark, More Scary Stories, and Scary Stories 3.

 

 

 

 

Ronald L. Smith: Hoodoo (TB)

Twelve-year-old Hoodoo Hatcher was born into a family with a rich tradition of practicing folk magic: hoodoo, as most people call it. But even though his name is Hoodoo, he can’t seem to cast a simple spell.  Then a mysterious man called the Stranger comes to town, and Hoodoo starts dreaming of the dead rising from their graves. Even worse, he soon learns the Stranger is looking for a boy. Not just any boy. A boy named Hoodoo. The entire town is at risk from the Stranger’s black magic, and only Hoodoo can defeat him. He’ll just need to learn how to conjure first. Set amid the swamps, red soil, and sweltering heat of small town Alabama in the 1930s, Hoodoo is infused with a big dose of creepiness leavened with gentle humor.

Jakob Wegelius: Esperanza

Halidon ist Akrobat. Er radelt auf einem Einrad und jongliert mit silbernen Bällen. Nachmittags tritt er auf dem Rathausplatz auf und abends trifft er seinen Freund, den Kapitän. Doch eines Tages ist der Kapitän nicht zu Hause. Wenn er nun ohne Halidon mit einem Schiff – vielleicht der Esperanza – in warme Länder gesegelt ist? Davon hatte er oft geträumt und gesagt: „Wir müssen etwas aus unseren Träumen machen.“ Halidon macht sich auf die Suche. Unterwegs begegnet er einem kleinen Hund, der ihm überallhin folgt. Am Ende der Nacht finden sie den Kapitän und der kleine Hund bekommt nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch einen Namen: Esperanza. Die Geschichte einer besonderen Freundschaft – warm, poetisch und traurigschön.

Joan Weng: Das Café unter den Linden

Frühling 1925: Als Fritzi in Berlin ankommt, bringt sie nicht mehr mit als ein gebrochenes Herz, eine Reiseschreibmaschine und einen Traum: bei der UFA Drehbücher schreiben. In der schillernden Metropole findet sie sich schnell in einem Kreis von Malern, Schriftstellern und Musikern wieder, die das Leben und die Kunst feiern. Und dann trifft sie einen Mann, der alles für immer verändern wird. In einem Café unter den Linden

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[Review] Mai-Lektüre

Juni 11, 2017 at 13:11 (Review)

Die erste Hälfte des Monats Mai habe ich gefühlt nur Sarah J. Maas gelesen. Erst in der zweiten Monatshälfte hatte ich wieder mehr Muße zum Lesen. Dann brauchte ich etwas Abwechslung und habe sogar meinen Klassiker und mein Sachbuch vom Stapel beendet. Zwischendurch war ich vollkommen versunken in eine Kurzgeschichtensammlung.

1./2. Sarah J. Maas: A Court of Thorns and Roses / A Court of Mist and Fury (Prythian 1+2)

Das war unerwartet. Nachdem mich der Anfang von ACoTaR eher langweilte, hatte ich mich plötzlich richtig festgelesen. Manches, was ich zu Beginn nicht ganz nachvollziehbar fand, klärte sich auch zum Ende hin auf, sodass ich meine Bewertung in der zweiten Hälfte nach oben korrigierte. Beim zweiten Band ging es mir ein bisschen anders, den fand ich zu Beginn besser als im letzten Drittel (Rhysand entpuppte sich leider als richtiger Softie, was die Szenen mit ihm irgendwie ruinierte), obwohl das tatsächliche Ende auch wieder gelungen ist. Man sollte vielleicht nicht zu intensiv über die Romane nachdenken, denn sie sind keineswegs fehlerlos, aber während ich so im Lesefluss war, habe ich sie über weite Strecken wirklich sehr genossen.

3. Nina Blazon: Lillesang

Ich habe schon viele Bücher von Nina Blazon gelesen, dieses reiht sich in die Romane für eine etwas jüngere Zielgruppe ein. Hübsch düstere Meerjungenfrauengeschichte mit dänischem Lokalkolorit.

4. Martin Suter: Allmen und der rosa Diamant (Allmen 2)

Nett. Nicht ganz so nett wie der erste Band um Allmen, den Lebemann, und sein Faktotum Carlos, aber trotzdem. Ein entspannter Krimi mit einem etwas anderen Ermittler, dessen IT-Thema diesmal nicht ganz so gut zur Reihe passt wie die Libellenschalen. Liest sich amüsant und schnell, ist auch nicht umfangreich.

5. The Very Best of Charles de Lint

Dieses Buch habe ich sehr genossen! Ich wollte eigentlich nur ein oder zwei Kurzgeschichten aus dem Band lesen, aber irgendwann hat mich die imaginäre Stadt Newford richtig eingefangen. De Lint hat um die 15 Bücher, Romane und Kurzgeschichtensammlungen, geschrieben, die in dieser Stadt spielen – eine mystisch-folkloristisch angehauchte Urban Fantasy aus der prä-kickass heroine-Zeit, von der ich unbedingt mehr lesen muss. Sieht man dann auch, wenn ich meine Neuzugänge zeige.

6. Philipp Blom: Der taumelnde Kontinent ~ Europa 1900-1914

Ich habe ziemlich lange für dieses Sachbuch gebraucht, was durchaus auch darauf zurückzuführen ist, dass ich nicht immer glücklich damit war. Der Einstieg war gut, auch die Prämisse, die Epoche als eine in sich spannende und dynamische Zeit zu verstehen und nicht nur als Vorkriegsjahre, gefällt mir nach wie vor. Auf politische Entwicklungen geht Blom daher nur am Rande ein. Der Stil ist anekdotenhaft, mitunter reißerisch. Gefallen haben mir in erster Linie die Kapitel zu Themen, mit denen ich mich weniger auskenne, etwa zum Kongo oder zum Schiffsbau, aber auch aus anderen Kapiteln habe ich einiges mitgenommen.

Was ich nicht mochte, war der Fokus; Blom schreibt wie ein Geisteswissenschaftler in dem Sinne, der mir nicht liegt, nämlich mit einer ärgerlichen Überbetonung von Genderfragen, Psychoanalye und moderner Kunst. Vor allem ersteres ging mir mächtig auf den Zeiger, auch weil es mich schlicht wenig interessiert – fortwährend vor allem in den mittleren Kapiteln schwadroniert er über die Krise der Männlichkeit und die Frauenbewegung, wobei mich gelegentlich krampfhaft sexualisierte Deutungen egal welchen Themas, Wiederholungen und einseitige Wertungen gestört haben. Beim Thema Nervenkrankheiten wird beispielsweise der Aspekt, wie eine Modekrankheit funktioniert, völlig außer acht gelassen. Für mich eine mittelmäßige Lektüre.

7. W.S. Maugham: Der Magier

Mein erstes Buch von Maugham, ein „parapsychologischen Roman“ aus dem Umfeld der Pariser Bohème, dem ein sehr sympathisches autobiographisches Fragment vorangestellt ist. Die Bezüge zu Aleister Crowley (das Vorbild für Oliver Haddo) haben mich sehr amüsiert, die Personen sind teilweise hervorragend beschrieben, und der schwere, blumige Stil hat hervorragend zum Thema gepasst.

8. Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel (Carbonel 2)

Ein englischer Kinderbuchklassiker zum Wohlfühlen aus den 60er Jahren um sprechende Katzen und viel Hexenzauber. Rosemary und John kennt man schon aus dem Vorgänger, und das Katzenkönigreich ist eine wirklich schöne Idee.

9. Perplies/Humberg: Jagd auf den Unsichtbaren (Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler 2)

Immer noch finde ich die Darstellung der aus dem Holmes-Kanon bekannten Figuren mäßig bis unpassend, aber da es um diese nur am Rande geht, kann ich das verschmerzen. Die Abenteuer von Lucius und seinen Freunden haben nämlich viele Elemente, die ich mag, ich wünschte nur, sie wären etwas tiefgehender. Leider trauen deutsche Kinderbücher den Lesern oft weniger zu als die englischsprachigen Middle Grade-Bücher – dazu passt eigentlich wenig, dass Anspielungen wie „Carnacki, der Geisterfinder“ eher von Erwachsenen verstanden werden dürften (ich habe mich sehr darüber gefreut!).

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[Ich lese] Von Doppelgängern

Juni 4, 2017 at 18:44 (Ich lese)

Ganz zufällig haben die ersten beiden Bücher vom Sommerstapel, in denen ich mich festgelesen habe, eine Gemeinsamkeit. Es geht nämlich um Doppelgänger. Dabei sind Genres und Geschichten sonst eigentlich recht verschieden.

„Totengleich“ ist der zweite Teil von Tana Frenchs „Dublin Murder Squat“-Krimireihe. Schon der Vorgänger „Grabesgrün“ hat mir gefallen, vor allem durch die ausführlichen Schilderungen und das besondere Augenmerk auf Charaktere. Beides wird wohl auch „Totengleich“ interessant machen, obwohl die Prämisse weit hergeholt scheint. Ermittlerin Cassie Maddox wird zu einem Tatort gerufen – die Leiche sieht ihr nicht nur zum Verwechseln ähnlich, sondern trägt auch einen Studentenausweise bei sich, demzufolge es sich bei ihr um Lexie Madison handelt, Cassies Alter Ego aus einer früheren Undercoveroperation… Um den Mörder zu finden, soll Cassie sich als die Tote ausgeben (Bonus: momentan erinnert mich manches enorm an Donna Tartts „Geheime Geschichte“ 🙂 ).

„The Ivy Tree“ gehört wohl ins Genre Romantic Suspense, in dem ich nicht so bewandert bin, aber auch dieser Roman bietet umfangreiche Beschreibungen etwa der Landschaft Northumberlands; außerdem gelingt es Mary Stewart, dass mich die Figuren interessieren (also eine weitere Gemeinsamkeit neben dem Doppelgängermotiv), was ich gar nicht erwartet hatte. Hier besucht Mary Grey England und wird dort prompt mit der totgeglaubten Annabel verwechselt. Ein Geschwisterpaar überredet sie dazu, in der Rolle Annabels nun quasi nach Hause zurückzukehren und ihr Erbe anzutreten.

In beiden Romanen gibt sich also eine Frau als eine andere aus, die ihr extrem ähnlich sah. Ich mag solche Lesezufälle! Momentan habe ich 100 bzw. 150 Seiten gelesen.

 

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7 SuB-Bücher ~ Juni 2010-2016

Juni 1, 2017 at 10:00 (vorgestellt)

Ein kürzlich irgendwo gesehener Rückblick auf den Buchkaufmonat Juni 2016 unter der Fragestellung, welche Bücher davon bereits gelesen wurden oder nicht, hat mich ein bisschen angefixt. Um das sinnvoll zu beantworten, besitze ich zwar schlicht zu viele ungelesene Bücher, aber ich habe stattdessen einen Blick in meine Aufzeichnungen geworfen, die ich passenderweise seit Juni 2010 führe, und mir aus jedem Jahr bis hin zu 2016 ein im Juni erworbenes Buch ausgewählt, das ich spontan gerne lesen würde.

Tatsächlich konnte ich für jedes Jahr ein Buch finden, nur Juni 2010 (wo es nur noch ein einziges ungelesenes Buch gibt) und Juni 2011 (dort kam nur eines wirklich in Frage; dieses wird mir dafür höchstwahrscheinlich sehr gefallen) bestand nicht mehr viel Auswahl. Ich mag den Stapel, der auf diese Weise zustande gekommen ist – nicht nur, weil ich offenbar nie genug Stapel errichten kann – und würde gerne im kommenden Monat in das eine oder andere davon reinlesen.

„The Night Parade“ erinnert mich daran, dass in Japan Geister eher zum Sommer als zur kalten Jahreszeit gehören. Auch für „Krieg der Welten“ wäre gerade eine gute Zeit: letztes Jahr wäre H.G. Wells 150 Jahre alt geworden, und vor 120 Jahren erschien dieser Roman (deshalb gibt es auch so viele neue Editionen). In „Schwertschwester“ habe ich direkt eine Geschichte von Charles de Lint entdeckt, von dem ich gerade jede Menge lesen möchte. Der dritten Teil der „Dunkler Turm“-Reihe von Stephen King ist von den Büchern das einzige, das ich schon begonnen habe; tatsächlich habe ich es schon zur Hälfte gelesen.

 

H.G. Wells: Krieg der Welten (2014)

Robert van Gulik: Das Phantom im Tempel (2011)

Amanda Stevens: Totenstimmen (2015)

Stephen King: tot (2012)

Marion Zimmer Bradley (Hrsg.): Schwertschwester (2013)

J.R.R. Tolkien: Morgoth’s Ring (2010)

Kathryn Tanquary: The Night Parade (2016)

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[Lesen durch das Jahr] Sommerbücher

Mai 31, 2017 at 21:59 (Lesen durch das Jahr)

Im Sommer greife ich gerne mal zu einem Thriller, deshalb finden sich auch in diesem Jahr auf dem Sommerstapel für die Monate Juni, Juli und August wieder einige Bücher, die zu diesem Genre oder auch zu Mystery, Krimi und Horror passen. Urban Fantasy ist ebenfalls vertreten (es wird wirklich Zeit, „Harry Dresden“ weiterzulesen), ein moderner Klassiker von Evelyn Waugh und ein Kinderbuch, das zufällig im Hochsommer spielt und das ich deshalb auch dann lesen wollte 🙂 Insgesamt ist der Stapel äußerst optimistisch ausgefallen, weil fünf der zehn Bücher relativ umfangreich sind – ich bin gespannt, wie weit ich komme.

 

John Connolly: The Killing Kind

Jim Butcher: White Night

Evelyn Waugh: Scoop

Stephen King: Schlaflos

Tana French: Totengleich

Steve Hockensmith: Weiße Magie ~ mordsgünstig

Garcia/Stohl: Beautiful Darkness

Mary Stewart: The Ivy Tree

Scarlett Thomas: Das Ende der Geschichten

Sabine Städing: Zauberhut und Bienenstich

 

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[Neuerscheinungen] Juni

Mai 26, 2017 at 10:34 (vorbestellt)

Im Juni erscheinen einige Bücher, die mich interessieren, aber die ich nicht unbedingt sofort haben muss. Ich freue mich aber zum Beispiel sehr, dass „Frauen der 1920er Jahre“ eine Taschenbuchausgabe bekommt, weil mir das Hardcover immer zu teuer war. Übrigens sind drei der Neuerscheinungen vom Manesse Verlag, der in diesem Monat wirklich auffällig häufig vertreten ist.

Kelley Armstrong: Cainsville ~ Dunkles Omen

Olivia Taylor-Jones führt ein Leben wie aus dem Märchen: Sie ist schön, sie ist reich und sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit einem aufstrebenden jungen Politiker. Doch dann zerbricht ihre heile Welt in tausend Scherben, als sie durch einen Zeitungsartikel in der Boulevardpresse erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihre leiblichen Eltern wegen mehrfachen Mordes im Gefängnis sitzen. Um die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden, reist Olivia in den Heimatort ihrer Eltern – nach Cainsville. Doch in dem hübschen kleinen Städtchen sind die Dinge so gar nicht, wie sie zu sein scheinen …

Charles Baudelaire: Wein und Haschisch

Wer Charles Baudelaire ausschließlich als Verfasser der dunkel-brillanten Gedichte aus «Die Blumen des Bösen» kennt, lässt sich ein wahres Lesevergnügen entgehen. In seinen geist- und pointenreichen Essays vergleicht Baudelaire die unterschiedlichen – und nicht gleichermaßen empfehlenswerten – Wirkungen von Wein und Haschisch, gibt jungen Schriftstellerkollegen Tipps zum Umgang mit Gläubigern, schildert seine Begeisterung nach der ersten Aufführung einer Wagner-Oper in Paris oder erteilt Ratschläge, wie man das Glück in der Liebe finden kann. In dieser exklusiven Zusammenstellung in Neuübersetzung begegnet uns der feinsinnige Ästhet als ironischer Lebenskünstler, als hellsichtiger Literaturkritiker und als wortmächtiger Protagonist der Pariser Boheme. Gebunden in dunkelroten Samt mit Glanzfolienprägung, ist der Band zudem ein bibliophiler Hingucker.

A.K. Benedict: Die Seelen von London

Glauben Sie an Geister? Nein? Dann geht es Ihnen wie Detective Inspector Jonathan Dark, der in London einen Frauenmörder jagt. Gerade erst hat das potentielle Opfer, die blinde Maria, bei einer ihrer „Schatzsuchen“ im Schlamm der Themse einen menschlichen Finger gefunden. Darauf ein gelber Diamantring und eine Botschaft in Braille-Schrift: „Willst du mich heiraten, Maria?“
Wenn Jonathan Dark Maria retten will, muss er lernen, seiner Intuition zu vertrauen. Und den Seelen, die unsichtbar zwischen den Lebenden wandeln und ihre ganz eigenen Rachepläne hegen.

Thomas Bleitner: Frauen der 1920er Jahre (TB)

In den 1920er Jahren war vieles wagemutiger, unkonventioneller und exzessiver als heute. Keine Zeit hat so viel Glamour, Stil und Avantgarde hervorgebracht, und eine nie gekannte Experimentierlust erobert Bühnen, Kunstateliers, den Sport und so manches Schlafzimmer. Frauen machen den Flug- und Führerschein, sie greifen zur Filmkamera, sie designen eine neue Mode, sie rauchen und trinken und tanzen fröhlich am Abgrund. Thomas Bleitner stellt in diesem opulent bebilderten Band legendäre und unvergleichliche Frauen aus Film, Fotografie, Sport, Mode und Kunst vor, die in den 1920er Jahren in Berlin, Paris und New York alte Rollenmuster auf den Kopf stellten und damit für Furore sorgten.

Chris Colfer: An Author’s Odyssey (TB)

In the highly anticipated continuation of the Land of Stories series, Conner learns that the only place to fight the Masked Man’s literary army is inside his own short stories! When the twins and their friends enter worlds crafted from Conner’s imagination, finding allies no one else could have ever dreamed of, the race begins to put an end to the Masked Man’s reign of terror. Can the twins finally restore peace in the fairy tale world?

 

 

916fybmhm7lTheodora Goss: The Strange Case of the Alchemist’s Daughter

Mary Jekyll, alone and penniless following her parents’ death, is curious about the secrets of her father’s mysterious past. One clue in particular hints that Edward Hyde, her father’s former friend and a murderer, may be nearby, and there is a reward for information leading to his capture… a reward that would solve all of her immediate financial woes. But her hunt leads her to Hyde’s daughter, Diana, a feral child left to be raised by nuns. With the assistance of Sherlock Holmes and Dr. Watson, Mary continues her search for the elusive Hyde, and soon befriends more women, all of whom have been created through terrifying experimentation: Beatrice Rappaccini, Catherin Moreau, and Justine Frankenstein. When their investigations lead them to the discovery of a secret society of immoral and power-crazed scientists, the horrors of their past return. Now it is up to the monsters to finally triumph over the monstrous.

Henry James: Die Kostbarkeiten von Poynton

Wertvolle Gobelins, Elfenbeinschnitzereien, edle Bronzen und alte spanische Altardecken … Adela Gereth hat in «Poynton Park», ihrem Landsitz aus dem 17. Jahrhundert, lebenslang leidenschaftlich erlesene Einrichtungsgegenstände aus ganz Europa gesammelt. Dass nun weder Sohn Owen noch die von ihm umworbene Mona Brigstock diese Kostbarkeiten zu würdigen wissen, bereitet Adela Kopfzerbrechen. Dass das junge Paar sie ausquartieren will, bringt sie gar an den Rand der Verzweiflung. Dabei hat sie in Fleda Vetch doch bereits eine adäquate und sachkundige Schwiegertochter ausgemacht. Fleda findet tatsächlich nicht nur Gefallen am Haus, sondern auch an Owen – und sitzt plötzlich zwischen allen Stühlen. Bekannt für seine sprachliche wie psychologische Raffinesse, lässt uns Henry James auch mit diesem Roman wieder in die Abgründe menschlicher Beziehungen blicken.

Carmen Korn: Zeiten des Aufbruchs

1949: Die vier Freundinnen Henny, Käthe, Ida und Lina stammen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Dabei sind sie im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst nicht weit voneinander entfernt aufgewachsen. Seit Jahrzehnten schon teilen sie Glück und Unglück miteinander, die kleinen Freuden genauso wie die dunkelsten Momente. Hinter ihnen liegen zwei Weltkriege. Hamburg ist zerstört. Doch mit den Fünfzigern beginnt das deutsche Wirtschaftswunder. Endlich geht es aufwärts: Hennys Tochter Marike wird Ärztin, Sohn Klaus bekommt eine Stelle beim Rundfunk. Ganz neue Klänge sind es, die da aus den Radios der jungen Republik schallen. Lina gründet eine Buchhandlung, und auch Ida findet endlich ihre Berufung. Aufbruch überall. Nur wohin der Krieg Käthe verschlagen hat, wissen die Freundinnen noch immer nicht. Im zweiten Teil ihrer Jahrhundert-Trilogie erzählt Carmen Korn mitreißend von der deutschen Nachkriegszeit, den pastellfarbenen Fünfzigern und der Aufbruchsstimmung der Sechzigerjahre.

Victor LaValle: The Changeling

When Apollo Kagwa’s father disappeared, all he left his son were strange recurring dreams and a box of books stamped with the word IMPROBABILIA. Now Apollo is a father himself—and as he and his wife, Emma, are settling into their new lives as parents, exhaustion and anxiety start to take their toll. Apollo’s old dreams return and Emma begins acting odd. Irritable and disconnected from their new baby boy, at first Emma seems to be exhibiting signs of postpartum depression, but it quickly becomes clear that her troubles go even deeper. Before Apollo can do anything to help, Emma commits a horrific act—beyond any parent’s comprehension—and vanishes, seemingly into thin air. Thus begins Apollo’s odyssey through a world he only thought he understood, to find a wife and child who are nothing like he’d imagined. His quest, which begins when he meets a mysterious stranger who claims to have information about Emma’s whereabouts, takes him to a forgotten island, a graveyard full of secrets, a forest where immigrant legends still live, and finally back to a place he thought he had lost forever.

Seanan McGuire: Down among the Sticks and Bones

Twin sisters Jack and Jill were seventeen when they found their way home and were packed off to Eleanor West’s Home for Wayward Children. This is the story of what happened first… Jacqueline was her mother’s perfect daughter–polite and quiet, always dressed as a princess. If her mother was sometimes a little strict, it’s because crafting the perfect daughter takes discipline. Jillian was her father’s perfect daughter–adventurous, thrill-seeking, and a bit of a tom-boy. He really would have preferred a son, but you work with what you’ve got. They were five when they learned that grown-ups can’t be trusted. They were twelve when they walked down the impossible staircase and discovered that the pretense of love can never be enough to prepare you a life filled with magic in a land filled with mad scientists and death and choices.

Robert Musil: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß (Fischer Klassik-Ausgabe)

Ein Militär-Internat zur Zeit der Donaumonarchie: Die Kadetten Törleß, Reiting und Beineberg überführen ihren Mitschüler Basini des Diebstahls und missbrauchen ihn als Versuchsobjekt. Robert Musils berühmte Schülergeschichte aus dem Jahr 1906 erzählt nicht nur von den Unsicherheiten und Abgründen der Pubertät, sondern auch von den Gewaltpotentialen am Vorabend des Ersten Weltkriegs. 1966 von Volker Schlöndorff verfilmt, ist Musils Roman eine bis heute aktuelle Parabel über Gleichgültigkeit und Gewalt.

Daniel Polansky: A City Dreaming (TB)

Imagine a city within a city, where monsters walk the street and magic fills the night. This is New York, but not as you know it. This New York is a city of magic and monsters. Where ordinary people live alongside demons and nightmares, completely unaware of them. New York is home to M, a man with a past… and a secret. He knows more about the creatures who call his city home than anyone else in the world. He walks between the two worlds, at home in neither but more than comfortable in both. M is the man the monsters call when things get bad. And things are about to get really, really bad.

Laura Ruby: York (TB)

It was 1798 when the Morningstarr twins arrived in New York with a vision for a magnificent city: towering skyscrapers, dazzling machines, and winding train lines, all running on technology no one had ever seen before. Fifty-seven years later, the enigmatic architects disappeared, leaving behind for the people of New York the Old York Cipher—a puzzle laid into the shining city they constructed, at the end of which was promised a treasure beyond all imagining. By the present day, however, the puzzle has never been solved, and the greatest mystery of the modern world is little more than a tourist attraction. Tess and Theo Biedermann and their friend Jaime Cruz live in a Morningstarr apartment—until a real estate developer announces that the city has agreed to sell him the five remaining Morningstarr buildings. Their likely destruction means the end of a dream long held by the people of New York. And if Tess, Theo, and Jaime want to save their home, they have to prove that the Old York Cipher is real. Which means they have to solve it.

Upton Sinclair: Boston

Glamour, Jazz und endlose Partys: Das waren die Roaring Twenties. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit – Upton Sinclair zeigt uns die ganze. Denn während die Happy Few feierten, wurden die Massen mittels brutaler Klassenjustiz niedergehalten. Am Beispiel der einflussreichen Ostküsten-Sippe Thornwell zeigt «Boston», wie das System staatlich sanktionierter Korruption funktionierte. Als Kulminationspunkt dient der Schauprozess gegen die zwei bekanntesten Justizopfer der amerikanischen Geschichte, Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti, die 1927 wegen Mordes hingerichtet wurden. In diesem ergreifenden Buch geht es um die moralische Glaubwürdigkeit offizieller Repräsentanten und Institutionen, um Menschenliebe und Bürgerpflicht, um Gerechtigkeit und den Mut zur Wahrheit.

Francis Spufford: Neu-York

1746 in einer kleinen englischen Kolonialstadt an der Spitze der Insel Manhattan: Neu-York wirkt auch Jahrzehnte nach der Eroberung durch die Briten immer noch recht holländisch; die alteingesessenen Familien reden Englisch mit Akzent, am Hafen weht der Union Jack über schmalen Fachwerkhäusern, am anderen Ende der Stadt ist der Broad Way (vorher Breede Weg) auf Höhe der Wall Street durch ein Tor versperrt. Draußen hängen Skalps: Verbündete Indianerstämme haben sie französischen Soldaten abgenommen. Eines Tages steigt ein Brite namens Smith im Regen von einem aus London kommenden Segler. Der junge Mann scheint über Geld zu verfügen, er trägt den Wechsel einer Londoner Bank mit sich. Schnell findet er Zugang zur Gesellschaft, wird er zu einer Berühmtheit in der Stadt. Leider auch bei den Falschen: Smith wird überfallen und ausgeraubt. Niemand darf von der prekären neuen Lage erfahren, das Schuldgefängnis droht. Und dann kommt Smiths Affäre mit der Frau eines hohen Offiziers ans Licht. Ein Duell ist unumgänglich, und ausgerechnet sein bester Freund fordert ihn, ein exzellenter Fechter. Doch dann nimmt das Schicksal unseres Helden eine weitere überraschende Wendung – es wird nicht die letzte sein in diesem phantastischen, geistreichen, spannenden Wunderwerk von einem Roman.

Neal Stephenson: The Rise and Fall of D.O.D.O.

When Melisande Stokes, an expert in linguistics and languages, accidently meets military intelligence operator Tristan Lyons in a hallway at Harvard University, it is the beginning of a chain of events that will alter their lives and human history itself. The young man from a shadowy government entity approaches Mel, a low-level faculty member, with an incredible offer. The only condition: she must sign a nondisclosure agreement in return for the rather large sum of money. Tristan needs Mel to translate some very old documents, which, if authentic, are earth-shattering. They prove that magic actually existed and was practiced for centuries. But the arrival of the scientific revolution and the Age of Enlightenment weakened its power and endangered its practitioners. Magic stopped working altogether in 1851, at the time of the Great Exhibition at London’s Crystal Palace—the world’s fair celebrating the rise of industrial technology and commerce. Something about the modern world „jams“ the „frequencies“ used by magic, and it’s up to Tristan to find out why. And so the Department of Diachronic Operations—D.O.D.O. —gets cracking on its real mission: to develop a device that can bring magic back, and send Diachronic Operatives back in time to keep it alive… and meddle with a little history at the same time. But while Tristan and his expanding operation master the science and build the technology, they overlook the mercurial—and treacherous—nature of the human heart.

Jakob Wegelius: Esperanza

Der kleinwüchsige Halidon verdient seinen Lebensunterhalt als Einradakrobat. Er radelt durch die Straßen und jongliert mit silbernen Bällen. Abends kehrt er zu seinem Freund, dem Kapitän, zurück, mit dem er zusammen lebt. Doch eines Abends ist der Kapitän nicht zu Hause. Ist er vielleicht mit seinem Schiff Esperanza in See gestochen? Er hatte oft davon geträumt. Voller Sorge macht sich Halidon auf die Suche durch die dunkle Nacht.

Maja Winter: Träume aus Eisen

Die wahnsinnige Großkönigin Tenira hat den von ihr angezettelten Krieg gegen das Kaiserreich Kanchar verloren. Die Niederlage ist umso bitterer, als sie ihren Sohn Sadi als Unterpfand des Friedens in Kanchar zurücklassen muss. Karim, der Bastard des toten Großkönigs, sieht seine Chance gekommen. Um seine Ansprüche auf den Sonnenthron von Le-Wajun zu festigen, macht er sich auf die Suche nach der verschollenen Erbin Dilaya. Das ruft seine Gegner auf den Plan ― und beschert ihm unerwartete Verbündete.

Die wunderbaren Reisen des Marco Polo (Jubiläumsausgabe)

„Kaiser, Könige und Fürsten, Ritter und Bürger – und ihr alle, ihr Wissbegierigen, die ihr die Mannigfaltigkeit der Länder dieser Welt kennenlernen wollt – nehmt dieses Buch und lasst es euch vorlesen. Merkwürdiges und Wunderbares findet ihr darin …“ So beginnt eines der ganz großen Werke der Reiseliteratur: Il Milione – Die Wunder der Welt. Und wunderbare Dinge sind es in der Tat, von denen der große Reisende Marco Polo berichtet: Er besucht die Kreuzfahrerstädte Akko und Jerusalem, reist über Bagdad zum Persischen Golf und kommt schließlich an den Hof Kublai Khans. In dessen Auftrag bereist er China und Indien, bis er endlich auf abenteuerlichen Wegen reich begütert nach Venedig zurückkehrt. Die unglaublichen Erlebnisse des berühmtesten Reisenden aller Zeiten werden in diesem opulent ausgestatteten Buch farbig nacherzählt. Die atmosphärisch dichten, durch die orientalische und asiatische Kunst inspirierten Illustrationen der Künstlerin Claudia Lieb und die Fülle von Sachinformationen über die mittelalterliche Welt zwischen Venedig und Peking nehmen uns mit auf diese wunderbare Lese-Reise!

Die Luftschiffabenteuer von Little Nemo

Wo ließe es sich besser träumen als in einem lautlos dahinschwebenden Zeppelin? Das fand auch Winsor McCay und schickte seinen Helden Little Nemo auf farbenfrohe Luftschiffabenteuer. Diese himmlischen Kapriolen aus TASCHENs Little-Nemo-Gesamtausgabe zeigen einige der aufregendsten Eskapaden des kleinen Traumreisenden. Mit einem einführenden Essay des Comicexperten und Kunsthistorikers Alexander Braun.

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