Lesetag Ostermontag 2017

April 17, 2017 at 11:16 (Aktionen)

Die Winterkatze und Natira lesen schon seit Freitag gemeinsam und nutzen das ganze Osterwochenende. Ich schließe mich nur heute an, freue mich aber schon, endlich wieder an einem Lesetag teilzunehmen 🙂 Bisher habe ich zwar noch keine Zeile gelesen, aber ich bin startbereit, denn ich habe gefrühstückt und ein paar Minuten Pokemon Sonne gespielt (nach mehrwöchiger Abstinenz habe ich gestern wieder damit begonnen – meine Schwester hat es nämlich auch und bei Familienzusammenkünften kann man sich schön gegenseitig zum Weitermachen motivieren).

Mann und Kind sind gerade noch unterwegs und spazieren tapfer durch das regnerische Wetter. Ich werde gleich eine kleine Runde zu den Mitlesern drehen und dann überlegen, was ich lesen möchte. Mein Lesestapel ist zwar seit dem Start im Oktober etwas zerfasert, aber immer noch funktionsfähig. So sieht er momentan aus und daraus werde ich heute also meine Bücher auswählen:

„Complete Etiquette for Ladies“ ist eigentlich gar kein SuB-Buch, dafür habe ich „Sophie im Narrenreich“ auf dem Bild vergessen 😉 Momentan komme ich am schnellsten in „Once upon a Time in the North“ (einer Novelle aus dem „Dark Materials“-Universum), „Nevermore“ (dem ersten Roman zur Serie „Supernatural“) und „Ohne mich, Jeeves“ voran, aber das kann sich schnell wieder ändern. Mal sehen, welches Buch es wird – ich melde mich später wieder 🙂

14:30

Das kleine Mädchen hat sagenhafte 30 Minuten Mittagsschlaf gemacht, in denen ich immerhin ein Kapitel in „Nevermore“ gelesen habe. Zur Serie gibt es mehrere Romane, die wie Einzelfolgen ohne viel Metaplot funktionieren. Momentan schauen wir die fünfte Staffel, in der es vorrangig um die großen Entwicklungen geht – die urban legend-Folgen der ersten beiden Staffeln vermisst man da mitunter schon, was ein Grund für mich war, die Romane zu testen.

„Nevermore“ spielt zwischen zwei Folgen der zweiten Staffel, ist leichte Unterhaltung und bietet etwas Abwechslung, denn die Brüder sind in New York unterwegs. In der Serie sind die Schauplätze oft kleinere Orte, was viel zum Flair beiträgt, aber in der Großstadt haben sie mit Dingen zu kämpfen, die ihnen üblicherweise nicht begegnen – verstopfte Verkehrsadern, Parkprobleme und die NYPD 😉 Der Slang ist anstrengender zu lesen als zu hören, dafür mag ich die Grundidee um rituelle Morde nach dem Vorbild diverser E.A. Poe-Geschichten. Und ich glaube, sogar einen kleinen Harry Dresden-Verweis entdeckt zu haben („a woman in Chicago named Murphy“, als es um ein Netzwerk von Polizisten geht, die sich mit dem Übernatürlichen auskennen).

Zwischendurch habe ich mich wieder für einige Minuten zu Pokemon Sonne hinreißen lassen, aber jetzt wird weitergelesen 🙂

20:00

Ich habe „Nevermore“ weitergelesen. Mir fehlen nun noch knapp 100 Seiten bis zum Schluss, und die Brüder haben sich auf den Weg gemacht, um einen weiteren Mord zu verhindern. Ich finde es angenehm, dass ich die Figuren auch wiedererkenne, auch wenn natürlich ein Autor seine eigene Sicht auf diese mit einbringt. Romane zu Serien sind ja allgemein ein eher schwieriges Thema, aber „Nevermore“ unterhält mich weiterhin recht gut – ich kann es mir wirklich als eine Art Folge, die nicht verfilmt wurde, vorstellen.

In der Badewanne habe ich zu „Ohne mich, Jeeves!“ gewechselt. Im Original ist das wohl der achte Roman um Bertie Wooster und seinen Butler Jeeves, für mich ist es aber erst das zweite Buch von P.G. Wodehouse. Die Geschehnisse sind abgeschlossen, aber hin und wieder werden mir unbekannte, frühere Ereignisse erwähnt. Es ist wahrscheinlich empfehlenswert, Wodehouse auf Englisch zu lesen, aber auch auf Deutsch kann ich die Romane genießen, zumal das Englische wohl einige nicht ganz leicht verständliche Nuancen aufweist. Ich spiele mit dem Gedanken, sie mir zu einem späteren Zeitpunkt ergänzend noch auf Englisch anzuschaffen. „Ohne mich, Jeeves!“ heißt im Original „Joy in the Morning“ und stünde bei Interesse hier zum Reinhören bereit.

Verschiedene ungünstige Verwicklungen plagen Wooster, der sich derzeit plötzlich und sehr unwillkommen in einer Verlobung wiederfindet. Ich bin gespannt, auf welche Ideen zur Rettung Jeeves verfallen wird! Kennt ihr Wodehouse? Für Freunde des skurrilen, englischen Humors und des edwardianischen Settings sind seine Romane einen Blick wert.

Ich werde mich noch einmal bei den Mitlesern umsehen und dann, wie ich es Natira zugesichert habe, auf jeden Fall noch ein paar Seiten in Philip Pullmans „Once Upon A Time in the North“ lesen 🙂

23:00

Dies wird die letzte Aktualisierung für heute; danach lese ich noch ein paar Seiten in Ruhe, bis das Bett ruft. Wie versprochen habe ich – neben „Nevermore“ (da ich mich langsam dem Ende nähere, möchte ich es nun auch gerne demnächst auslesen) – in Pullmans Novelle gelesen.

„Once Upon A Time in the North“ hat gut 100 Seiten und ist ein Prequel zur mit „Der goldene Kompass“ beginnenden Trilogie. Die Ausstattung gefällt mir sehr gut – das Büchlein hat ein kleineres Format, ist illustriert und beinhaltet auch noch das Spiel „Peril of the Pole“, das auf dem Bild zu sehen ist.

Es geht um Lee Scoresby und dessen erste Begegnung mit dem Bären Iorek Byrnison. So weit bin ich noch nicht; ich habe Lees Landung im arktischen Novy Odense und seine ersten Schritte in der Stadt verfolgt. Dort halten sich auch Bären auf, die aber nicht besonders wohlgelitten sind. Gerade habe ich von einer Konfrontation mit einem Kandidaten für das Bürgermeisteramt gelesen. Bisher finde ich alles sehr nachvollziehbar und gut beschrieben und freue mich über die Rückkehr in Pullmans Welt 🙂

Der Lesetag heute war schön und ich hoffe, dass es bald wieder einen geben wird.

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[Neuzugänge] März

April 12, 2017 at 20:42 (gekauft)

Meine März-Neuerwerbungen lassen sich wunderbar in zwei Teile teilen: die Neuerscheinungen inklusive der Buchmessenkäufe und die mit Englandthematik inklusive Regency Fantasy.

Daniel Pool: What Jane Austen ate and Charles Dickens knew

Mit dem Untertitel „the Facts of Daily Life in 19th-Century England“. Auf den ersten Blick sieht es sehr informativ und praktisch aus. Das erste Kapitel listet zum Beispiel Details zur Währung, Feiertagen und Maßeinheiten auf; später geht es um das Leben im Land und auf der Stadt ebenso wie die Schattenseiten der Zeit.

Sarah Waters: Tipping the Velvet

Ich besitze von Sarah Waters schon „Der Besucher“, darüber hinaus hat sie aber noch viele weitere Romane geschrieben, die interessant klingen, schon weil sie oft in viktorianischer Zeit spielen 😉 So auch dieses hier, das wohl viele Aspekte wie Varieté, Theater, aber auch Arbeiteraufstände thematisiert.

Alexis Soyer: The Chef at War

Ein Band der Penguin Great Food-Reihe (eine schöne Vorstellung der ganzen Reihe findet sich bei Valentinas Kochbuch – dort bin ich darauf aufmerksam geworden). „This is his colourful account of his time at the front in the Crimean War, where he joined British troops in order to improve the quality of the food they were eating.“ Ich bin gespannt, was der berühmte französische Koch von der Front zu berichten hat.

Cynthia Harrod-Eagles: The Dark Rose

Zweiter Teil der verrückt langen Reihe um die Morland-Dynastie, die gleichzeitig die englische Geschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert verfolgt. Dieser Band beginnt 1501 und spielt zur Zeit von Henry VIII.

Peter Ackroyd: Foundation / Tudors / Civil War

Die ersten drei von geplanten sechs Bänden zur Geschichte Englands. Der erste Band endet 1509, im zweiten Band folgt die Tudor-Zeit, im zweiten Band geht es vor allem um das 17. Jahrhundert.

Mary Robinette Kowal: Shades of Milk and Honey

Auftakt der Glamourist Histories, der direkt ins neue Regency Fantasy-Regal gewandert ist. Dieser erste Teil geht wohl klassisch in die Austen-mit-Magie-Richtung, aber das gilt offenbar nur für diesen Roman, denn scheinbar unterscheiden sich die einzelnen Bände der Reihe stilistisch sehr voneinander. (Auf der Buchmesse habe ich gelernt, dass Mary auch bei „Writing Excuses“ mit Brandon Sanderson dabei ist.)

Galen Beckett: The Magicians and Mrs. Quent / The Master of Heathcrest Hall / The House on Durrow Street

Eine Trilogie, ebenfalls Regency Fantasy. Ich habe, wie man sieht, gleich alle drei Bände besorgt – besonders gelockt haben mich der Umfang (der zweite und dritte Band sind jeweils ca. 700 Seiten lang) und die Lovecraft-Einflüsse…

Beth Deitchman: Mary Bennet and the Bloomsbury Coven

Auftakt des Regency Magic-Zweiteilers. Mary Bennet hat Geschmack an Romanen gefunden, „but when a mysterious book arrives addressed to her, she embarks on a magical and thrilling adventure of her own.“

Alison Goodman: The Dark Days Pact

Fortsetzung von „The Dark Days Club“, das mir im März sehr, sehr gut gefallen hat.

Robin Stevens: Cream Buns and Crime

Neuerscheinung. Eine Sammlung zu den Wong & Wells-Mysteries. Drin sind zum Beispiel einige bisher nur als ebook erschienene Kurzgeschichten, aber auch Texte zu „How to set up your own Detective Society“ oder „The Queens of Crime“, außerdem ein paar Rezepte 🙂 Nicht ganz so begeistert bin ich vorerst von zwei Geschichten, die wohl von den „Junior Pinkertons“ stammen.

Keigo Higashino: Böse Absichten

Taschenbuch-Neuerscheinung mit schreiend pinkfarbenem Buchrücken… Es geht um einen ermordeten Schriftsteller, aber hier interessiert mich weniger der Klappentext, sondern mehr, was der Autor daraus macht – ich erwarte wieder einen interessante, japanischen Krimi.

Laura Labas: Ein Thron aus Knochen und Schatten

Auf der Buchmesse gekauft. Ich habe den ersten Teil noch nicht gelesen, aber wenn man schon mal die Möglichkeit zum Signieren hat… (von den ausliegenden Neuerscheinungen des Drachenmond Verlags hat mich nur dieses interessiert).

Bertrand Santini: Hugo und die Dämonen der Nacht

Auf der Buchmesse gekauft. Ganz spontan bei Jacoby & Stuart vom letzten Geld (für „Alice im Spiegelland“ hat es nämlich nicht mehr gereicht). Hugo ist tot. „Allerdings fällt es ihm schwer, sich an den Tod zu gewöhnen, obwohl die Geister der längst Verstorbenen auf dem alten Friedhof keine so schlechte Gesellschaft sind. Sie kehren sogar noch einmal ins Leben zurück, um Hugo zu rächen, richten dabei allerdings vor lauter Lebensfreude nur Unfug an.“

Julia Lange: Irrlichtfeuer

Auch auf der Buchmesse gekauft und hinterher festgestellt, dass es inzwischen auch den Seraph gewonnen hat. Ich hatte es im Herbst schon auf der Neuerscheinungen-Liste. Endgültig mitgenommen habe ich es wegen eines Zitats von Christoph Marzi auf dem Buchrücken („als hätten sich Jules Verne, die Brüder Grimm und Hayao Miyazaki in einem gemeinsamen Traum gefunden“).

Dan Poblocki: Shadow House ~ You Can’t Hide

Eine Fortsetzung. Den ersten Band der Haunted House-Trilogie mochte ich sehr, nicht nur wegen der gruseligen Bilder und Beschreibungen, sondern vor allem auch, weil trotz der geringen Seitenanzahl die Charaktere so dreidimensional wurden.

Karschnick/Münter: Trümmerwelten ~ Das Geheimnis der Alice Sparrow

Auf der Buchmesse gekauft (und nach der Lesung signieren lassen). Ann-Kathrin Karschnick höre ich sehr gerne lesen. Das Buch klingt mehr nett als großartig – zwei Figuren auf der Suche nach dem Geheimnis eines Medaillons -, aber an schöne Lesungen nehme ich mir gerne eine Erinnerung mit 🙂 Außerdem haben die beiden einiges zu ihrer Zusammenarbeit erzählt, und ich bin gespannt, wie sich das Buch mit diesen Informationen im Hinterkopf liest.

Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil

Taschenbuch-Neuerscheinung. Ich weiß gar nicht, worum es genau geht, aber es ist eben der neueste Ableger der Kommissar Adamsberg-Reihe, die mich bisher erst einmal (ein wenig) enttäuscht hat.

Katharina Fiona Bode: Der Schneckenreiter

Neuerscheinung, auf die ich mich sehr gefreut habe. Die Bilder sind wunderbar, und auch der Rest klingt ganz nach meinem Geschmack. Clockville, die Stadt der Uhren, in der die Uhrlinge leben, bedroht von der aufquellenden Teigüberschwemmung.

Perplies/Humberg: Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler ~ Angriff der Automatenmenschen

Neuerscheinung. Ich lese momentan den zweiten Band der Reihe um den Sohn von Irene Adler und seine Freunde – dies ist der dritte. „In ganz London gibt es sie: Automatenmenschen, die jeden tatkräftig unterstützen. Doch plötzlich scheinen sie ein Eigenleben zu entwickeln, richten sich gegen ihre Besitzer.“

Mechthild Gläser: Emma, der Faun und das vergessene Buch

Auf der Buchmesse gekauft und bereits gelesen. Protagonistin Emma besucht ein Internat und findet dort ein altes Buch, das wahr werden lässt, was man darin schreibt. Dazu gibt es leichte Jane Austen-Bezüge.

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[Review] März-Lektüre

März 31, 2017 at 22:33 (Review)

Den Großteil des Monats habe ich auf die eine oder andere Weise im 19. Jahrhundert verbracht. Nach der Buchmesse hat sich wieder ein wenig High Fantasy-Laune dazwischen geschlichen (in diesem Jahr konnte ich endlich wieder am Samstag hinfahren), die sich aber noch nicht bei den gelesenen Büchern niederschlägt – allerdings liegen inzwischen sowohl Robin Hobb als auch Brandon Sanderson auf dem Lesestapel. Insgesamt habe ich relativ viel freie Zeit ins Lesen gesteckt und bin mit dem Lesemonat auch sehr zufrieden 🙂

1. Wrede/Stevermer: The Grand Tour (Cecy & Kate 2)

Ich habe eeewig für dieses Buch gebraucht – Lesestapel sei dank ist es nun beendet. Tatsächlich fand ich es letztlich gar nicht so übel, und jeder Tagebucheintrag für sich liest sich auch ebenso locker und angenehm, wie ich es von „Sorcery & Cecelia“ kenne. Dem Plot und der ganzen Europareise fehlen aber der Schwung des ersten Teils, und ich kam erst besser voran, als das Finale sich näherte.

2. Charles Dickens: Great Expectations

Zum ersten Mal habe ich einen Roman von Dickens auf Englisch gelesen – seit Beginn meiner SuB-Aufzeichnung 2010 stand dieses Buch auf Platz 1 und ich bin ziemlich stolz, es nun endlich gelesen zu haben. Ich möchte noch viel mehr Dickens lesen, aber vermutlich nicht alles auf Englisch. Ich fand es in der Originalsprache sowohl leichter (wegen des guten Leseflusses) als auch schwerer (wegen der Anspielungen, der Ironie usw.) zu lesen als erwartet. Ein hervorragender Roman mit einprägsamen Figuren, von denen ich leider gerade den Protagonisten als weniger stark empfand.

3. Shannon Hale: Midnight in Austenland (Austenland 2)

Fast ebenso unterhaltsam wie „Austenland“, zumal ich „Northanger Abbey“ als Hintergrund wirklich toll finde. Auch das Wiedersehen mit einigen Nebenfiguren aus „Austenland“ war schön. Allerdings haben sich die gothic novel-Aspekte nicht besonders harmonisch in die chick lit-Hülle eingefügt und auch die Protagonistin fand ich nicht ganz rund.

4.-5. Alison Goodman: Lusus Naturae [ebook] / The Dark Days Club (Lady Helen 1)

Ich habe die Kurzgeschichte zuerst gelesen, man bekommt sie kostenlos zum Beispiel als PDF. Vielleicht war das nicht so geschickt, weil sie zwar den Anfang der Geschichte aus der Sicht einer anderen Figur erzählt, aber doch schon auf vieles hinweist, was Helen Wrexhall erst später erfährt. Für mich hat die Reihenfolge trotzdem funktioniert, weil ich durch die short story gut angefixt war und der Roman sich sehr viel Zeit lässt. Die Autorin hat viel zur Regency-Zeit recherchiert, was man dem Text anmerkt. Schönes Konzept, interessante Antagonisten, und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung! Kleine Tendenzen zum Infodumping verzeihe ich leicht.

6. Jordan Stratford: The Case of the Missing Moonstone (Wollstonecraft Detective Agency 1)

Dieser Middle Grade-Auftakt lebt von den historischen Bezügen. Mary Godwin und Ada Byron werden Freundinnen und machen sich auf, Kriminalfälle zu lösen. Der 12jährige Charles (Dickens) läuft auch herum, Percy Bysshe Shelley ist der Tutor der Mädchen, der Titel ist natürlich ein Nicken in Richtung Wilkie Collins – es gibt viele solcher Dinge, damit verbundene sehr lustige Dialoge und einen informativen Anhang. Hat Spaß gemacht, ich lese weiter.

7. Diana Wynne Jones: The Pinhoe Egg (Chrestomanci 7)

Ich habe mit „The Pinhoe Egg“ die Chrestomanci-Reihe abgeschlossen und freue mich nun unbändig auf all die anderen Bücher von Diana Wynne Jones, die ich noch vor mir habe! Der Einstieg fiel mir ein wenig schwer, und bis fast zum Schluss habe ich von den Querelen zwischen den beiden Familien nicht so gern gelesen wie von den geheimnisvollen Vorgängen im Wald. Am Ende führt die Autorin aber wieder einmal so perfekt alle Fäden zusammen, dass ich das Buch nicht anders als mit größtem Vergnügen zuklappen konnte.

8. Mechthild Gläser: Emma, der Faun und das vergessene Buch

Ein Buchmesse-Kauf, auf den ich spontan wirklich Bock hatte. Das Buch habe ich auch innerhalb weniger Tage gelesen und fand es nicht schlecht. Die Grundidee um den Faun, die Schule und das Buch, das wahr werden lässt, was man hinein schreibt, hat mir in Verbindung mit klitzekleinen Jane Austen-Bezügen gefallen. Oft hat mich der Stil an die Silber-Trilogie von Kerstin Gier erinnert. Wie dort kommt aber auch hier vieles zu kurz, was mich interessiert hätte, und alles liest sich sehr glatt, unterhaltsam und wenig einprägsam. Das Ende ist ziemlich überhastet und hin und wieder wirkte die Motivation der Figuren erzwungen.

9. Alan Bradley: Das Geheimnis des kupferroten Toten [ebook]

Eine Flavia de Luce-Kurzgeschichte. Eine nette kleine Story mit einer kreativen Todesart, die gratis zu haben ist. Insofern auf jeden Fall eine Empfehlung für Leser der Krimireihe.

10.-11. Janina Venn-Rosky: Liebe in Teedosen / Kein Tee für Mr. Darcy [ebooks] (Tea Time 1-2)

Spontane ebook-Käufe. Ich habe beide Teile auch im Grunde sofort gelesen und bin auch dem dritten im Herbst erscheinenden Teil nicht abgeneigt. Ich habe viele Probleme mit diesen Büchern – einseitige Figuren, die sich kaum voneinander unterscheiden, ein simpler Schreibstil und Vorhersehbarkeit -, aber sie haben mich trotzdem unterhalten mit ihren liebenswerten Details zu Tees, Farben, Design, Kuchen, England und Literatur, mit ihren Rezepten und dem gemütlichen Teeladen Tea Time. Wirklich gestört hat mich allerdings, dass die drei Freundinnen (jeder wird ein Teil gewidmet) und auch alle anderen ständig und massenhaft Alkohol trinken. Unnötig und auch nicht besonders passend zum Ambiente.

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[Neuerscheinungen] April

März 28, 2017 at 17:27 (vorbestellt)

Im April erscheinen einige Bücher, auf die ich mich sehr freue, allen voran „The Dastardly Deed“ und „Cream Buns and Crime“ aus der Middle Grade-Ecke, der neue Wodehouse-Band, die zwei Word Cloud Classics sowie die neuen Taschenbücher zu „Basar der bösen Träume“ und „Das Seehaus“.

Mich ärgert das neue Design der Flavia-Reihe unwahrscheinlich. Warum tut man so etwas bei Band 8? Zwar steht er hier auf der Liste, aber ich nehme diese Entscheidung wahrscheinlich zum Anlass, auf die englischen Taschenbücher umzuschwenken.

Jennifer Bell: The Smoking Hourglass

As soon as Ivy and her brother Seb set foot back in the mysterious underground city of Lundinor, they know that something has changed . . . Where before there were cobbled streets, now the squares and lanes between the city’s enchanted shops are lush with spring blooms – but something dark is stirring just below the surface, and uncommon traders are uneasy. Ivy and Seb have stumbled into a plot that could condemn every uncommoner to a disastrous fate . . . With the help of Valian, their extraordinary friend – and some exceptional uncommon objects – can Ivy and Seb put a stop to the sinister Dirge’s plans?

Alan Bradley: Mord ist nicht das letzte Wort

Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge …

Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings (TB)

After her adventure in the mountains of Vystrana, and her exploits in the depths of Eriga, to the high seas aboard The Basilisk, and then to the deserts of Akhia, the Lady Trent has captivated hearts along with fierce minds. This concluding volume will finally reveal the truths behind her most notorious adventure–scaling the tallest peak in the world, behind the territory of Scirland’s enemies–and what she discovered there, within the Sanctuary of Wings.

 

Bill Bryson: It’s teatime, my dear! (TB)

Vor über dreißig Jahren beschloss der Amerikaner Bill Bryson, England zu seiner Wahlheimat zu machen und für einige Jahre dort zu leben. Damals brach er auf zu einer großen Erkundungsreise quer über die britische Insel. Inzwischen ist er ein alter Hase, was die Eigentümlichkeiten der Engländer betrifft, aber dennoch entdeckt er immer wieder Neues, was ihn fasziniert und amüsiert. Kein Wunder also, dass es ihn reizt, diese Insel erneut ausgiebig zu bereisen. Von Bognor Regis bis Cape Wrath, vom englischen Teehaus bis zum schottischen Pub, von der kleinsten Absteige bis zum noblen Hotel, Bryson lässt nichts aus und beantwortet zahlreiche Fragen. Wie heißt der Big Ben eigentlich wirklich? Wer war Mr. Everest? Warum verstehen sich Amerikaner und Engländer nur bedingt? Bill Bryson will noch einmal wissen, was dieses Land so liebenswert macht, und begibt sich auf den Weg – schließlich ist er wieder reif für die Insel!

Emma Carroll: The Sky Chasers

A encounter with a boy dangling from the sky changes pickpocket Magpie’s life forever. Like her, the boy dreams of flying over the rooftops of Paris. His family, the Montgolfiers, are desperate to be first to discover the secret of flight. Together with Pierre, Magpie is soon caught up in a world of inflatable bloomers, spies and a trio of unruly animals in a race to be the first to fly a hot air balloon – in front of the King and Queen of France.

 

Neil Gaiman: The View from the Cheap Seats (TB)

This collection will draw you in to exchanges on making good art and Syrian refugees, the power of a single word and playing the kazoo with Stephen King, writing about books, comics and the imagination of friends, being sad at the Oscars and telling lies for a living. Here Neil Gaiman opens our minds to the people he admires and the things he believes might just mean something – and welcomes us to the conversation too.

 

 

Holly Grant: The Darstardly Deed (TB)

After their narrow escape from a NEFARIOUS kidnapping ring, Anastasia, Ollie, and Quentin (aka the League of Beastly Dreadfuls!) are looking forward to a relaxing vacation from DANGER! INTRIGUE! CATASTROPHE! Sadly, they’re not going to get one. Because Anastasia makes the SHOCKING discovery that her family is at the heart of a centuries-old WAR with WITCHES, a war that began with the dastardly disappearance of Anastasia’s very own grandfather. Can the league track down Anastasia’s grandfather and find out who Anastasia really is? Gentle Reader, BEWARE! The trail of clues leads to spine-tingling surprises. Read on . . . if you DARE!

Joshua Khan: Dream Magic (TB)

In a world ruled by six ancient Houses of Magic, a girl and a boy begin an epic and dangerous journey of discovery… Lilith Shadow, princess of darkness, is struggling with her growing powers. Castle Gloom is filling with ghosts, zombies roam the country and people throughout Gehenna are disappearing. Then Lily is attacked in her own castle by a mysterious sorcerer known as Dreamweaver and his army of jewel-spiders whose bites send victims to sleep. Thorn, and his giant bat Hades, must save Lily from the realm of sleep and help her overcome the evil Dreamweaver in order for her to reclaim her kingdom.

Stephen King: Basar der bösen Träume (TB)

Abermals legt Stephen King, u.a. Träger des renommierten O.-Henry-Preises, eine umfassende und vielseitige Kurzgeschichtensammlung vor. Die Originale wurden teilweise in Zeitschriften vorabveröffentlicht; andere liegen erstmals in der Sammlung vor. Die Geschichte »Keksdose« wurde neu in die Taschnbuchausgabe aufgenommen. Nicht immer blanker Horror, aber immer psychologisch packend und manchmal schlicht schmerzhaft wie ein Schlag in die Magengrube – Geschichten, die uns einladen, Stephen Kings Meisterschaft im Erzählen aufs Neue beizuwohnen, oder wie er selbst sie in seinem Basar der bösen Träume ausruft: »Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für euch geschrieben. Aber seid vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.«

Andrew Lane: Daheim lauert der Tod

Sherlock Holmes Mutter ist gestorben, sein Vater ist in Indien verschwunden und seine Schwester benimmt sich merkwürdig. Die Holmes-Familie scheint zu zerbrechen und nicht eimal Mycroft kann das ändern. Während Sherlock sich darüber sorgt, verschwindet ein Nachbar in seinem eigenen Haus, als Mycroft und Sherlock ihn besuchen. Wo ist er hin? Und worin besteht der Zusammenhang, zu dem Bau des Suezkanals in Ägypten?

 

Kai Meyer: Die Winterprinzessin / Die Geisterseher (Neuausgaben)

Dezember 1812. Wie ein Flüchtiger reist der vor Moskau geschlagene Napoleon durch Europa. In tiefer Nacht macht er in Weimar Station und sucht Goethe mit einem dringenden Anliegen auf … Wenige Tage später reisen die Brüder Grimm an den Hof zu Karlsruhe – mit einer Empfehlung Goethes. Der Herzog sucht einen Lehrer für sein neugeborenes Kind. Doch in Karlsruhe stoßen sie bald auf schaurige Warnungen. Wer drängt sie, von ihrem Auftrag abzulassen? Was hat es mit dem herzoglichen Sohn auf sich? Als die Brüder der Wahrheit auf den Grund gehen wollen, geraten sie selbst in tödliche Gefahr.

Kate Morton: Das Seehaus (TB)

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mittsommernachtfest auf dem herrlichen Landgut ihrer Familie entgegen. Noch ahnt niemand, dass die Ereignisse dieser Nacht die Familie auseinanderreißen werden. Siebzig Jahre später stößt die Polizistin Sadie auf ein verfallenes Haus am See. Und sie erfährt, dass damals ein Kind verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld.

Daniel O’Malley: Stiletto (TB)

When two secret organizations are forced to merge after years of enmity and bloodshed, only one person has the fearsome powers–and the bureaucratic finesse–to get the job done. Rook Myfanwy Thomas must broker a deal between two bitter adversaries: The Checquy–the centuries-old covert organization that protects society from supernatural threats, and… The Grafters–a supernatural threat. But as bizarre attacks sweep London and threaten negotiations, old hatreds flare. Surrounded by spies, only the Rook and two women who absolutely loathe each other can find the culprits before they trigger all-out war.

Lucinda Riley: Die Sturmschwester (TB)

Ally d’Aplièse steht an einem Wendepunkt: Ihre Karriere als Seglerin strebt einem Höhepunkt entgegen, und sie hat den Mann gefunden, mit dem sich all ihre Wünsche erfüllen. Da erhält sie völlig unerwartet die Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters. Ally kehrt zurück zum Familiensitz am Genfer See, um den Schock gemeinsam mit ihren Schwestern zu bewältigen. Sie alle wurden als kleine Mädchen adoptiert und kennen den Ort ihrer Herkunft nicht. Aber nun erhält Ally einen mysteriösen Hinweis durch ein Buch in der Bibliothek ihres Vaters – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in das raue Land im Norden. Dort wird sie ergriffen von der Welt der Musik, mit der sie tiefer verbundener ist, als sie es je hätte ahnen können. Und Ally begreift zum ersten Mal im Leben, wer sie wirklich ist …

Robin Stevens: Cream Buns and Crime

Daisy Wells and Hazel Wong are famous for the murder cases they have solved – but there are many other mysteries in the pages of Hazel’s casebook, from the macabre Case of the Deepdean Vampire, to the baffling Case of the Blue Violet, and their very first case of all: the Case of Lavinia’s Missing Tie.

 

 

Mary Stewart: Thornyhold (Neuausgabe)

The rambling house called Thornyhold is like something out of a fairy tale. Left to Gilly Ramsey by the cousin whose occasional visits brightened her childhood, the cottage, set deep in a wild wood, has come just in time to save her from a bleak future. With its reputation for magic and its resident black cat, Thornyhold offers Gilly more than just a new home. It offers her a chance to start over.

 

April Genevieve Tucholke: Wink Poppy Midnight (TB)

Wink is the odd, mysterious neighbor girl, wild red hair and freckles. Poppy is the blond bully and the beautiful, manipulative high school queen bee. Midnight is the sweet, uncertain boy caught between them. Wink. Poppy. Midnight. Two girls. One boy. Three voices that burst onto the page in short, sharp, bewitching chapters, and spiral swiftly and inexorably toward something terrible or tricky or tremendous. What really happened? Someone knows. Someone is lying.

 

Eleanor Wasserberg: Foxlowe (TB)

Foxlowe is a crumbling old house in the moors—a wild, secluded, and magical place. For Green, it is not just home, but everything she knows. Outside, people live in little square houses, with unhappy families and tedious jobs. At Foxlowe, Green runs free through the hallways and orchards, in the fields and among the Standing Stones. Outside, people are corrupted by money. At Foxlowe, the Family shares everything. Outside, the Bad is everywhere. At Foxlowe, everyone in the Family is safe—as long as they follow Freya’s rules and perform her rituals. But as Green’s little sister, Blue, grows up, she shows more and more interest in the Outside. Before long she starts to talk about becoming a Leaver. . . .

P.G. Wodehouse: Auf geht’s, Jeeves!

Furcht und Schrecken in Brinkley Court: Der menschenscheue Molchfreund Gussie Fink-Nottle ist in Liebe zu der notorischen Schmalznudel Madeline Bassett entbrannt, bringt ihr gegenüber aber kein Wort über die Lippen. Tuppy Glossop überwirft sich mit seiner Verlobten Angela Travers. Und deren Mutter, Bertram Woosters Lieblingstante Dahlia, hat beim Bakkarat ihr letztes Hemd verspielt. Alles Fälle für den vielfach versierten Jeeves, doch da sich Bertie mit seinem Diener nicht zum ersten Mal wegen einer Petitesse gestritten hat, nimmt Bertie die Sache selbst in die Hand – mit desaströsen Folgen.

Classis Horror Tales (Word Cloud Classics)

With dozens of stories of the macabre, fantastic, and supernatural, Classic Horror Tales is sure to keep readers on the edges of their seats. This collection of works by classic writers spans more than a century—from 19th-century trailblazers such as John William Polidori, Nathaniel Hawthorne, and Washington Irving to 20th-century masters like Saki, Edith Wharton, and Franz Kafka. The fear of the unknown is a driving force in literature, and the horror genre surpasses all others in bringing this idea to the forefront of the reader’s consciousness. A wide range of cultures and classes of society are represented in this volume, reminding us that dark forces lurk all around us—for even in broad daylight, a shadow exists somewhere.

Northanger Abbey (Word Cloud Classics)

A timeless classic, Jane Austen’s Northanger Abbey is both a coming-of-age story and a parody of the Gothic novels of the nineteenth century. Catherine Morland is destined to be the heroine of her own life story as she navigates friendships and romantic relationships, and as she learns to let go of childish notions of fantasy regarding the lives of others. Held from publication for more than a decade, this story was an instant success when it was finally released in 1817.

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[Ich lese] Regency Fantasy

März 24, 2017 at 20:52 (Ich lese)

Ich bin in diesem Monat literarisch ganz ins 19. Jahrhundert abgetaucht – angefangen bei Dickens‘ „Great Expectations“, das ich noch aus dem Februar mitgenommen hatte. Dann kam „Midnight in Austenland“ (und dort habe ich, nebenbei bemerkt, überhaupt erst einmal gelernt, was mit Regency eigentlich genau gemeint ist).

Weitergemacht habe ich mit der dreiteiligen BBC-Reportage „Elegance and Decadence“ und Alison Goodmans „The Dark Days Club“. Das Buch spielt 1812 – ungefähr in diesem Jahr beginnt zufälligerweise auch „Great Expectations“ 😉 – und die Autorin hat sich große Mühe mit der Recherche gemacht und dafür sogar eine Ecke auf ihrer Homepage reserviert. Ich hatte viel Spaß mit dem Roman, auch mit dem phantastischen Aspekt.

Google hat mich dann darauf hingewiesen, dass es tatsächlich ein Subgenre namens Regency Fantasy gibt (andererseits: welches Subgenre gibt es eigentlich nicht?) – und dass ich einige Bücher besitze, die mehr oder weniger dazu passen. Ich entdecke so etwas gerne, und sobald mir das einmal aufgefallen war, musste ich direkt ein wenig Platz im Regal schaffen, wo sie alle beisammen stehen können (das war nämlich bisher nicht der Fall, sie sortierten sich bei Fantasy, Steampunk, Feen- oder Kinderbüchern ein). Einige Neuzugänge konnten sich dort auch gleich einreihen…

Oft spielen die Geschichten in einem alternativen England so um 1810 herum, in dem es Magie gibt. Mir gefallen oft der Humor, die Dialoge und die Schwierigkeiten, die die Verbindung von Etikette und Zauberei so mit sich bringen 😉 Bälle und Romanzen spielen allerdings in vielen, aber nicht allen Fällen eine größere Rolle als sonst in meiner Lektürewahl.

Eigentlich ist eher die viktorianische Zeit „meine“ Epoche, aber da mich im weiteren das ganze lange 19. Jahrhundert interessiert, passt die Regency-Zeit gar nicht so schlecht dazu, zumal mich die Temeraire-Reihe von Naomi Novik sowieso schon dazu bewogen hat, mich mehr zur napoleonischen Zeit zu informieren.

Oh, und was den ganz unmagischen Regency-Klassiker Jane Austen angeht: zwei ihrer Romane kenne ich nun bereits, ohne ein großer Fan geworden zu sein. Dennoch finde ich, dass sie gute Konversationen schreiben kann, und kann den Stil, der mir in der Übersetzung oft platt vorkommt, im Original auch mehr genießen. 2017 ist ja ein Austen-Jubiläum (das 200. Todesjahr), insofern würde es sich anbieten, in den nächsten Monaten zu einem dritten Roman zu greifen (wahrscheinlich „Emma“).

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[Neuzugänge] Februar

März 18, 2017 at 15:02 (gekauft)

Im Februar durfte ich mir einige Bücher zum Geburtstag aussuchen, einige weitere habe ich mit einem Geburtstagsgutschein gekauft. Dazu kommt der übliche Mix aus Angeboten, Neuerscheinungen und spontanen Kaufimpulsen 😉

Angie Sage: Fyre

Ich habe den vierten Teil der Reihe zu lesen begonnen und dann Lust bekommen, sie im Regal zu vervollständigen. Nachdem ich speziell beim ersten Teil und der deutschen Übersetzung deutliche Einstiegsprobleme hatte, mochte ich den dritten Teil dann sehr gerne.

M.W. Ludwig: Der Earl von Gaudibert

Eine Novelle aus dem Art Skript Phantastik Verlag. 1895 wird der englische Gentleman Graham McPherson zu einer Wette herausgefordert: er soll seine Behauptungen von Abenteuern auf dem Mond beweisen…

Gary Blackwood: Curiosity

Ich habe das Buch seit Erscheinen im Blick behalten, und nun habe ich es für 2,20 € gesehen.. Es spielt in Phildadelphia im Jahr 1835. „Rufus, a twelve-year-old chess prodigy, is recruited by a shady showman named Maelzel to secretly operate a mechanical chess player called the Turk.“

Henry S. Whitehead: Voodoo Tales / Matthew Lewis: The Monk

Zwei Bücher aus der Edition „Tales of Mystery & the Supernatural“. Das Preis-/Leistungsverhältnis der Wordsworth-Klassiker finde ich immer sehr lobenswert 🙂 In den „Voodoo Tales“ sind wohl die Einzelbände „Jumbee and Other Uncanny Tales“ und „West India Lights“, beide aus den 40er Jahren, enthalten. „The Monk“ ist ein Gothic Novel-Klassiker von 1796.

Catherynne M. Valente: The Girl who raced Fairyland all the Way Home

Ich freue mich sehr, die fünf Bände um das Mädchen September nun nebeneinander im Regal zu haben 🙂 Beim Lesen stecke ich noch im dritten, deshalb habe ich mir hier den Klappentext nicht näher angesehen.

Preston/Child: Labyrinth

Fortsetzung der Mystery Thriller-Reihe um Agent Pendergast (die wohl viele Leser hat, zu denen aber Blogger offenbar nur bedingt zählen) mit Band 14.

John Connolly: The Whisperers / The Burning Soul

Fortsetzung der Reihe um Charlie Parker; es sind die Bände 9 und 10, und mit diesen bin ich zwangsweise auf eine andere und etwas teurere Ausgabe umgestiegen.

Graham Moore: Die letzten Tage der Nacht

Durfte ich mir im Buchladen aussuchen als ein Nachgeburtstagsgeschenk 😉 New York 1888; es geht um den Kampf um die Erfindung der Glühbirne zwischen Edison und Westinghouse.

Charles Dickens: The Mystery of Edwin Drood & Other Stories

Dickens-Nachschub – dieses Buch ist unvollendet und hat daher in besonderem Maße die Phantasie der Leser angeregt. Außerdem liegt auf meinem SuB noch Dan Simmons‘ „Drood“, das darauf basiert.

Sarah J. Maas: A Court of Mist & Fury

Ich lese noch am ersten Band, aber nach einem etwas drögen Einstieg gefällt mir die Feenwelt gerade ganz gut. Band 2 kann also ruhig schon mal bereitliegen.

Muriel Spark: Die Tröster

„Caroline, die junge Heldin des Romans, hört ›Stimmen‹, die sie und ihr Schicksal in ein imaginäres ›Buch im Buche‹ einweben.“ An diesem Buch ist Sam schuld, die es beim Adventslesen vorgestellt hat. Weil ich Diogenes-Ausgaben mit goreyeskem Cover liebe, durfte es die deutsche Ausgabe sein.

Helen Oyeyemi: what is not yours is not yours

Kurzgeschichten. „The reader is invited into a world of lost libraries and locked gardens, of marshlands where the drowned dead live and a city where all the clocks have stopped; students hone their skills at puppet school, the Homely Wench Society commits a guerrilla book-swap, and lovers exchange books and roses on St Jordi’s Day.“

Joe Schreiber: The Unholy Cause

Ein Roman. zur Serie „Supernatural“. Ich habe Anfang des Jahres die 4. Staffel gesehen und kann mir Romane dazu gut vorstellen – zumal die eher wie Einzelfolgen abseits des Metaplots funktionieren sollen. Ich habe gleich mehrere besorgt, weil sie schon nicht mehr überall verfügbar waren… „Way back in April 1862, Confederate Captain Jubal Beauchamp leads a charge across a Georgia battleground… Fast forward to 2009 and a civil war re-enactment becomes all too real.“

Sarah J. Maas: Throne of Glass ~ Die Erwählte

Auftakt einer Reihe, bei der ich eigentlich nie das Bedürfnis hatte, sie mir näher anzusehen – bis mir zum einen der Anfang von „Court of Thorns and Roses“ ganz gut gefiel und ich zum anderen bei einer Freundin das „Throne of Glass“-Malbuch ansehen konnte. Das macht nämlich richtig Lust auf das Buch!

Ian Mortimer: Zeiten der Erkenntnis

„Welches der vergangenen zehn Jahrhunderte hat die größten Veränderungen erlebt, welches hat die Menschheit am weitesten vorangebracht? Was war das Besondere eines jeden Jahrhunderts?“ 1000 Jahre, ein Jahrhundert pro Kapitel.

Banana Yoshimoto: Federkleid

Ich versuch es mal mit Banana Yoshimoto und schau, wie sie sich im Vergleich zu Murakami schlägt. Ich bin vorsichtig optimistisch, dass dieser Roman etwas für mich sein könnte. „Hotaru steht vor dem Nichts. Erst in ihrer Heimatstadt, umgeben von Vertrauten und neuen Freunden, die alle einen besonderen Draht zur Welt des Übernatürlichen zu haben scheinen, werden ihre Lebensenergien wieder geweckt.“

Charles Dickens: Der Raritätenladen

Weiterer Dickens-Nachschub. Speziell auf diesen Roman hat mich Ilke gestoßen. Optisch gefällt mir diese Ausgabe vom Aufbau-Verlag sehr gut (ich habe schon „Der Graf von Monte Christo“ in dieser Ausgabe, ebenfalls mit einem sehr gelungenen Cover).

Keith R.A. DeCandido: Bone Key / Heart of the Dragon

Noch zwei Supernatural-Romane. In „Bone Key“ sind Sam und Dean auf Key West und „soon they’ll be face-to-face with the ghosts of the island’s most infamous residents, demons with a hidden agenda, and a mysterious ancient power looking for revenge.“ In „Heart of the Dragon“ geht es nach Chinatown: „When renegade angel Castiel alerts Sam and Dean to a series of particularly brutal killings in San Francisco’s Chinatown, they realise the Heart of the Dragon, an ancient evil of unspeakable power, is back!“

Katherine Woodfine: Clockwork Sparrow

Auftakt der „Sinclair’s Mysteries“, die inzwischen auch schon drei Bände haben. Ein Middle Grade-Mystery, das in einem Department Store spielt. „Enter a world of bonbons, hats, perfumes and Mysteries around every corner. Wonder at the daring theft of the priceless Clockwork Sparrow! Tremble as the most Dastardly criminals in London enact their wicked plans! GASP as our bold heroines, Miss Sophie Taylor and Miss Lilian Rose, Crack Codes, Devour Iced Buns and vow to bring the villains to justice…“

Verena Petrasch: Sophie im Narrenreich

Auch dieses Buch habe ich als Nachgeburtstagsgeschenk im Buchladen ausgesucht. Beim Durchblättern im Laden schien es mir voller liebenswerter kleiner Ideen – manchmal habe ich direkt an die „Unendliche Geschichte“ denken müssen. Ich freue mich auf die Geschichte um das unsichtbare Narren, Glücksmomente und gefährliche Schwarznarren.

Elly Griffiths: The Crossing Places / The Janus Stone

Die ersten beiden Krimis um Dr. Ruth Galloway, forensische Archäologin. Den Auftakt habe ich schon gelesen, meine Leseeindrücke gab’s im Review-Beitrag.

Robert Jackson Bennett: Die Stadt der tausend Treppen

Seit Erscheinen des Originals weiß ich, dass ich dieses Buch lesen will, denn die Fantasywelt soll anspruchsvoll und originell sein. Ich habe mich gefreut, dass es eine Übersetzung erhalten hat, zumal auch die Fortsetzung schon für den Herbst angekündigt ist.

Anne Radcliffe: The Italian

Noch eine Gothic Novel, erschienen in der Edition „Tales of Mystery & the Supernatural“, diesmal von 1797.

William Faulkner: Eine Rose für Emily und andere Meistererzählungen

Zehnmal Southern Gothic vom Literaturnobelpreisträger, unter anderem mit „Zentaur aus Messing“, „Dürrer September“ und „Wenn die Sonne untergeht“. Als Mängelexemplar gekauft und ganz froh darüber – ich hatte es mir nämlich größer vorgestellt und wäre wohl wenig begeistert gewesen, hätte ich den Neupreis bezahlt (obwohl ich das kleine Format hübsch finde).

Diana Gabaldon: Outlander / Dragonflies in Amber / Voyager / Drums of Autumn

Ich hätte ja nie gedacht, dass diese Romane doch mal ihren Weg zu mir finden würden – ich habe bei der Highlander-Thematik so meine Vorurteile. Ich habe mich aber von positiven Meinungen zum Reinschauen in die Serie bei Netflix verleiten lassen und bin immerhin von den ersten vier Folgen ganz angetan. Ein bisschen mehr als Schmachtszenen hat Outlander ja doch zu bieten 😉 Außerdem hatte ich irgendwann mal ein ebook des ersten Teils kostenlos erworben und war da auch nicht abgeschreckt – allerdings kann ich mir, egal wie schön die neu übersetzte Ausgabe ist, nicht vorstellen, auf Deutsch weiter zu lesen, da Dialekte und Sprachnuancen wahrscheinlich einen großen Teils des Charmes ausmachen. Ich bin also neugierig genug, erwarte aber trotzdem nicht, hier eine neue Lieblingsreihe zu finden.

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[Review] Februar-Lektüre

März 10, 2017 at 23:04 (Review)

Ein Buch vom Winterstapel war noch drin, mehr dann leider nicht mehr, weil ich in der zweiten Monatshälfte sehr eingespannt war. Ein paar Märchen habe ich gelesen, ein paar Kriminalromane, und gegen Ende des Monats wurde es wieder etwas phantastischer. Über weite Strecken habe ich auch an „Great Expectations“ gelesen, das ich aber erst im März beenden werde.

1. Janine Wilk: seelenlos ~ Fluch der Rauhnächte

Ich lese gerne Geschichten, die die Rauhnächte thematisieren, und von Janine Wilk habe ich schon „Lilith Parker“ recht gerne gelesen. „seelenlos“ liest sich ähnlich locker und nett, wobei mir etwas Besonderes gefehlt hat. Leider waren zudem einige entscheidende Wendungen sehr vorhersehbar.

2. John Connolly: Dark Hollow (Charlie Parker 2)

Auch ein zweiter Teil, auch ein Thriller (wie Nummer 3), hat mir aber viel, viel besser gefallen. Diese Reihe werde ich unbedingt weiter verfolgen. Ich liebe die ausführlichen Beschreibungen, die düstere und gefährliche Atmosphäre, die grauschattierten Charaktere und den Galgenhumor in einigen Dialogen. Für meinen Geschmack dürften weniger Figurene erschossen werden, aber es passt zum Buch. Und die leisen übernatürlichen Anklänge sind sicherlich nicht für jeden Leser etwas, für mich aber das Sahnehäubchen 😉

3. U. Poznanski: Blinde Vögel (Kaspary & Wenninger 2)

Ich habe Band 1 ursprünglich nur gelesen, weil Band 2 so spannend klang: Morde in einer Facebook-Gedichte-Gruppe – ich mag, wie die Autorin wieder einmal moderne Technik in ihre Bücher einbindet. Leider hat mich dieser Band ebenso wie schon der Vorgänger enttäuscht. Nicht nur, dass die Lösung weder mit Facebook noch mit Gedichten etwas zu tun hat; die Ermittlerin empfinde ich als äußerst unangnehm, selbstmitleidig und unprofessionell. Sie verrennt sich in Ideen, die sie nur aufgrund vager „Intuitionen“ bockig verfolgt, und verknallt sich klischeehaft in ihren Kollegen. Der Fall tritt ewig auf der Stelle, und Kaspary tut eigentlich gar nichts außer Facebook zu lesen. Ihre Kinder sind erzählerisch ausschließlich dazu da, irgendwo abgegeben zu werden. Soweit ein kleiner Einblick – den Schluss fand ich wie in jedem Poznanski-Buch, das ich kenne, misslungen und habe ihn mehr oder weniger überflogen. Für mich ist die Reihe damit beendet. Positivster Punkt: ich habe „Ein weißes Schloß in weißer Einsamkeit“ von Rilke kennengelernt!

4. Isländische Märchen und Sagen

Eine Sammlung von Märchen, aus der ich über längere Zeit immer wieder ein oder zwei gelesen habe und die mir gut gefallen hat. Aus dem Nachwort entnommen einige Aspekte, die die isländischen Märchen interessant machen: die isländische Landschaft; Einflüsse von germanischer Mythologie und skandinavischen Märchen (Elfen, Zwerge, Wassergeister, Riesen und Trolle); es gibt Spuksagen und Sagen um Zauberer, aber auch typische Märchenmotive wie Schwiegermütter, magische Flucht, magische Hilfe von Tieren.

5. Die schönsten Märchen von Hexen, Prinzen und von Riesen

Ein weiteres Märchenbuch, das 14 europäische Märchen beinhaltet, zum Beispiel aus Schottland, Norwegen und Ungarn. Habe ich zügig und mit Genuss gelesen. Im Gedächtnis geblieben ist mir „Der begrabene Mond“ aus England.

6. Elly Griffiths: The Crossing Places (Dr. Ruth Galloway 1)

Eine Krimireihe, die wie auch die Charlie Parker-Reihe viel Wert auf Atmosphäre legt. Hier sind es allerdings englische Landschaftsbeschreibungen (Norfolk). Ruth ist Archäologin, und ihr Wissen fließen ebeneso wie keltische Folklore und Druidentum in die Fälle ein. Diese Punkte machen für mich zusammen mit Ruths Entwicklung (ein wenig weiß ich schon über die nächsten Bände) den Reiz aus. Ansonsten lassen sich in Aufbau und Charakterzeichnung sicherlich noch einige Schwachpunkte finden, aber ich wurde ganz gut unterhalten 🙂

7. Haruki Murakami: Wilde Schafsjagd

Ich hatte Startschwierigkeiten mit diesem Buch, weil ich die ersten Kapitel nicht wirklich interessant fand. Dadurch habe ich es immer wieder zur Seite gelegt, aber es nun – Lesestapel sei dank – richtig in Angriff genommen. Und siehe da: sobald diese Schafgeschichte einmal losging, war ich gefesselt. Es ist ein früher Murakami-Roman, der nicht so ausgereift ist wie spätere Werke, aber man kann viele typische Elemente bereits erkennen.

8. Peter David: Wählt König Arthur!

Bei humorvoller Fantasy kann man sich im Vorfeld nie sicher sein, ob der Ton einem liegt. Mit diesem Buch, das ursprünglich 1987 erschien, kam ich erfreulich gut zurecht. Artus und weitere bekannte Gestalten von Merlin bis Morgan im modernen New York, wo Artus als Arthur Penn für das Bürgermeisteramt kandidiert. Sein Wahlkampf ist recht unkonventionell, kommt aber bei den Wählern überraschend gut an…

9. Tonke Dragt: Ein Brief für den König

Reread mit Nostalgiebonus. Ein ganz klassischer Fantasyroman für jüngere Leser, der leider im Deutschen leicht gekürzt wurde. Fühlt sich ein wenig wie eine Sage an, und ich habe das Lesen wieder sehr genossen. Die Königreiche Dagonaut und Unauwen sind für mich wieder schnell lebendig geworden, obwohl die Mittel ganz einfach sind – Bezeichnungen, die man so braucht, werden zum Beispiel meist einfach mit Farben gekennzeichnet (das Braune Kloster, der weiße Ritter mit dem weißen Schild, der Blaue Fluss usw. 😉 ).

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[Lesen durch das Jahr] Frühlingsbücher

März 3, 2017 at 11:30 (Lesen durch das Jahr)

Wie jedes Quartal hatte ich viel Freude daran, mir einen Lesestapel für die kommende Jahreszeit zusammenzustellen. Diesmal habe ich auch wieder versucht, mir tatsächlich zum Frühling passende Lektüre auszusuchen. Das fällt mir schwerer als im Sommer, Herbst oder Winter, aber ich habe mich für eher leichte und humorvolle Bücher entschieden – und traditionell auch für etwas mit Hexen 😉

 

img_4316Judith und Christian Vogt: Der zerbrochene Puppe

Martin Suter: Allmen und der rosa Diamant

Nina Blazon: Lillesang

Lucinda Riley: Die sieben Schwestern

P.G. Wodehouse: Ohne mich, Jeeves!

Isabel Bogdan: Der Pfau

Shannon Hale: Midnight in Austenland

Barbara Sleigh: Carbonel & Calidor

Lisa Graff: A Tangle of Knots

Rainbow Rowell: Carry On

 

gelesen: 5

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[Neuzugänge] Januar

März 2, 2017 at 12:35 (gekauft)

Bevor der März allzu weit voranschreitet, möchte ich noch die Januar-Erwerbungen nachreichen. Leider waren die letzten zwei Wochen für mich ziemlich unentspannt, deshalb komme ich erst jetzt dazu.

Ich habe jedenfalls im Januar ein wenig bei Genres aufgestockt, von denen ich noch nicht so viel im Regal habe. Außerdem konnte ich Hochzeitsgutscheine einlösen, und einmal habe ich schlicht im Buchladen gestöbert, ohne vorher viel über die Bücher zu wissen.

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Tana French: Schattenstill / Geheimer Ort

Ich mag Tana Frenchs Stil, der ihre Krimis zu etwas Besonderem macht. Das sind der vierte und fünfte Band der Reihe. „Geheimer Ort“ spielt an einem Mädcheninternat, was nicht uneingeschränkt gut ankam, aber ich mag Krimis, die im Schulmilieu spielen.

Kate Mosse: Der Kreis der Rabenvögel

Spontan im Buchladen mitgenommen. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass „The Taxidermist’s Daughter“ übersetzt wurde. Connie, Tochter eines Tierpräparators, hat Erinnerungsfetzen aus der Vergangenheit. Es spielt in England im Jahr 1912, offenbar „ein historischer Spannungs-Roman mit Schauerelementen“.

Daphne du Maurier: The Birds and other stories

Hoffentlich hübsch düstere Kurzgeschichten, genauer gesagt: „The Birds“ (die Vorlage für den Hitchcock-Film), „Monte Verità“, „The Apple Tree“, „The Little Photographer“, „Kiss me again, Stranger“ und „The Old Man“.

Shirley Jackson: Dark Tales

Mehr düstere Kurzgeschichten 😉 Und zwar 17 davon, in denen seltsame Dinge in das scheinbar normale Leben eindringen: „There’s something nasty in suburbia.“

Kelly Link: Pretty Monsters

Und schon wieder Kurzgeschichten, „a unique brew of fairytale, fantasy, horror, myth and mischief“… Diese stehen schon länger auf meiner Wunschliste. Die erste, in der ein Grab geöffnet wird, habe ich bereits gelesen und für gut befunden.

Claire Legrand: Some Kind of Happiness

Es geht um Finley, ihre Familie und ihre „blue days“, und obwohl es keine Fantasygeschichte ist, gibt es immer wieder kleine phantastische Episoden um „Everwood, a forest kingdom that exists in the pages of her notebook.“

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T.H. White: Der König auf Camelot

Ich bin momentan in Artuslaune und habe verschiedene Bücher zum Thema online angelesen. Bei diesem hier hat mir die Leseprobe sofort gefallen. Der vierteilige Roman erschien bereits in den 50er Jahren und war die Vorlage für „Die Hexe und der Zauberer“.

Haruki Murakami: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

Mich interessiert nicht jeder Roman von Murakami, trotzdem stapeln sich die ungelesenen Bücher (immerhin: im Februar habe ich auch eines beendet…). Im allgemeinen mag ich lieber seine seltsamen als seine romantischen Geschichten. Hier geht es um verschiedene Personen, die alle eine Farbe im Namen tragen – und um den Farblosen -, was wirklich interessant klingt.

Ruth Goodman: How to be a Victorian

Ein Sachbuch, welches das Thema anhand eines Tages behandelt, ein „Dawn-to-Dusk-Guide“ sozusagen, der bei „Getting Up“ und „Getting Dressed“ beginnt und bei „A Bath before Bed“ und „Behind the Bedroom Door“ endet.

Caroline Preston: The Scrapbook of Frankie Pratt

Eine Goodreads-Empfehlung, die genau meinen Geschmack trifft. Ist tatsächlich wie ein Scrapbook aufgemacht, in das man allerlei Texte und Bilder klebt, spielt in den 20er Jahren und nennt sich auch „A Novel in Pictures“.

Kristin Hannah: Die Nachtigall

Vom Gutschein gekauft; ich habe mich also nach der Auswahl im Laden gerichtet, bin aber auf dieses Buch auch wirklich neugierig, nachdem ich so oft auf Lobeshymnen gestoßen bin. Es geht um zwei Schwestern, Isabelle und Vianne, in Frankreich zu Beginn des 2. Weltkrieges, und soll besonders schön geschrieben sein.

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Ksenia Anske: Rosehead [ohne Bild]

Das habe ich auf dem Photo wohl vergessen… Die 12jährige Lillith Bloom untersucht einen ganz besonderen Rosengarten („completely and utterly carnivorous“).

Christoph Ransmayr: Cox oder Der Lauf der Zeit

Spontan im Buchladen gekauft. Der Name des Autors sagt mir zwar etwas, gelesen habe ich aber noch nichts von ihm. Ich habe aufgrund der Gestaltung zu dem Buch gegriffen – die Farbwahl und die chinesischen Schriftzeichen haben mich angesprochen. Und da es nicht nur um das chinesische Kaiserreich, sondern auch um englische Uhrmacher geht, konnte ich es trotz des stolzen Preises nicht liegen lassen.

Jennifer Donnelly: Die Teerose

Ebenfalls im Buchladen vom Gutschein gekauft. Ich finde ja Titel und Cover ein wenig abschreckend, habe nun aber schon viele positive Stimmen gehört. Jedenfalls hat es perfekte Schmökerdicke, der Leseeindruck war auch ganz ordentlich und – nun ja – London 1888 eben 😉

Sir Arthur Conan Doyle: The Complete Sherlock Holmes

Ein weiteres Buch aus der Leatherbound Collection. Ich besitze schon viele Holmes-Ausgaben, aber davon kann man eigentlich auch nie genug haben, und diese ist äußerst ansehnlich.

Charles Dickens: Five Novels

Reine Regalvöllerei, denn ich besitze schon einen schönen Dickens-Schuber 😉 Diese Ausgabe der Leatherbound Collection enthält „Oliver Twist“, „A Tale of Two Cities“, „David Copperfield“, „A Christmas Carol“ und „Great Expectations“.

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Ali Shaw: The Trees

Ich fand „Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ auf eine spezielle Art bezaubernd, und lese gerne noch  mehr von diesem Autor. „There is no warning. No chance to prepare. The trees arrive in the night: thundering up through the ground, transforming streets and towns into shadowy forest.“

Haruki Murakami: Blinde Weide, schlafende Frau

Einige Murakami-Bücher kommen gerade noch einmal in neuer Gestaltung und sehr teuer heraus. Ich habe leise Bedenken, dass die alten Ausgaben irgendwann verschwinden könnten, und da mir diese Kurzgeschichtensammlung noch fehlt, habe ich sie spontan im Buchladen mitgenommen.

Alexander Gordon Smith: Lockdown ~ Escape from Furnace

Auf diesen YA-Horror-Reihenauftakt bin ich in einem Forum gestoßen. Der 13jährige Alex muss ins härteste Jugendgefängnis der Welt. „In a desperate bid for freedom Alex discovers a horrifying truth – that the Furnace Penitentiary is a place of pure evil, a place where cruel experiments take place every day, where inmates are guinea pigs, where monsters make monsters, and where death is the least of your worries…“

Marissa Meyer: Heartless

An diesen Alice-Adaptionen kann ich grundsätzlich schwer vorbeigehen, und wenn dann noch leckeres Backwerk eine Rolle spielt… Ein Meisterwerk erwarte ich trotzdem nicht, aber gute Unterhaltung wäre nett.

Rick Riordan: Percy Jackson’s Greek Gods

Griechische Mythologie mit Percy Jackson. Hier geht’s um die Götter, das Heldenband-Taschenbuch folgt noch. Ich habe die Ausgabe mit Illustrationen, und wie immer bei Riordan lese ich im Original. Die Übersetzung las sich schon bei Percy Jackson ziemlich peinlich, und bei diesem Buch soll das noch schlimmer sein 😉

Alison Goodman: The Dark Days Club

Urban Fantasy meets Jane Austen, so wird es jedenfalls beworben. Ausschlaggebend war, dass die Autorin sich wirklich eine interessante Welt ausgedacht haben soll.

Sheridan Le Fanu: Green Tea

Für 1,40 € kann man da wohl nicht viel falsch machen. Man kennt vom Autor eventuell „Carmilla“. Zu „Green Tea“ schreibt Penguin: „From the pioneer of horror fiction, this tale of a clergyman tormented by a demonic creature is one of the greatest Victorian ghost stories.“

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Angela Carter: The Magic Toyshop

„This crazy world whirled around her, men and women dwarfed by toys and puppets, where even the birds are mechanical and the few human figures went masked…“ Ich konnte einfach nicht widerstehen, auch wenn ich diesem Mädchen-wird-Frau-Parabelgedöns skeptisch gegenüberstehe. Ich werde schon meine eigene Lesart finden.

Ilsa J. Bick: The Dickens Mirror

Eine Fortsetzun, deren Klapppentext ich nicht gelesen habe, weil „White Space“ noch ungelesen ist.

Leslye Walton: the strange & beautiful sorrows of Ava Lavender

Ein wenig Magischer Realismus. Es geht um das geflügelte Mädchen Ava und soll besonders durch Sprache und Charaktere überzeugen.

J. Scott Savage: Fires of Invention

„Trenton Colman is a creative thirteen-year-old boy with a knack for all things mechanical. But his talents are viewed with suspicion in Cove, a steam-powered city built inside a mountain.“ Die Empfehlung stammt aus der gleichen Forumsquelle wie „Lockdown“. Da die Reihe wie eine Mischung aus „City of Ember“ und Steampunk beschrieben wurde, muss ich einfach einen Blick riskieren.

Brandon Sanderson: The Bands of Mourning

Ich weiß gar nicht, ob dies nun wirklich der Abschluss der Mistborn-Geschichten ist – jedenfalls ist es Band 6, und iwerde auch in diesem Fall den Klappentext vorerst nicht lesen.

Jen Calonita: Flunked

„Gilly’s sentenced to three months at Fairy Tale Reform School where all of the teachers are former (super-scary) villains like the Big Bad Wolf, the Evil Queen, and Cinderella’s Wicked Stepmother.“ Klingt nach einem spaßigen kleinen Middle Grade-Buch 🙂

Kazuo Ishiguro: Der begrabene Riese

Ich sag ja, Artusstimmung… Auch wenn das hier möglicherweise eher ein Nebenthema ist. Es geht um ein nicht wirklich historisch korrektes Britannien im 5. Jahrhundert, bei dem es offenbar ganz gut ist, vorab nicht zu viel über den Verlauf der Handlung zu wissen.

Jessie Burton: Die Magie der kleinen Dinge

Auch dieses habe ich mit einem Gutschein bezahlt. Zur Abwechslung spielt es in Amsterdam im 17. Jahrhundert. Im Zentrum steht die frisch verheiratete Nella. „Nur das Hochzeitsgeschenk spendet ihr Trost: ein Puppenhaus, das eine exakte Nachbildung ihres neuen Zuhauses ist. Doch bald werden Nella mysteriöse kleine Nachbildungen ihrer neuen Familienmitglieder geschickt – und Hinweise auf das, was diese verbergen.“

Jordan Stratford: The Case of the Girl in Grey

Eine Fortsetzung. Ich lese gerade den Auftaktfall der „Wollstonecraft Detective Agency“ und mag die Art, wie die an historische Personen angelehnten Figuren (Ada Byron und Mary Godwin sind nur zwei davon) zusammengeführt und wie ihre realen Vorbilder in einem Anhang genauer vorgestellt werden.

Grace Lin: Where the Mountain meets the Moon

Ein sehr schön illustriertes, von chinesischen Legenden inspiriertes Kinderbuch. „Inspired by these stories, Minli sets off on an extraordinary journey to find the Old Man on the Moon to ask him how she can change her family’s fortune.“

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[Neuerscheinungen] März

Februar 19, 2017 at 14:16 (vorbestellt)

März ist der Monat der Leipziger Buchmesse (ich plane in diesem Jahr wieder mal an einem Tag anwesend zu sein). Bei den Neuerscheinungen habe ich mir einstweilen die Taschenbücher von Higashino, Vargas und Valente fest vorgenommen, außerdem die Automatenmenschen.

Lorena Alvarez: Nightlights

Every night, tiny stars appear out of the darkness in little Sandy’s bedroom. She catches them and creates wonderful creatures to play with until she falls asleep, and in the morning brings them back to life in the whimsical drawings that cover her room. One day, Morpie, a mysterious pale girl, appears at school. And she knows all about Sandy’s drawings…

 

Luise Berg-Ehlers: Berühmte Kinderbuchautorinnen und ihre Heldinnen und Helden

Ob Beatrix Potters liebenswerter Peter Hase, Enid Blytons fünf Detektiv-Freunde, Johanna Spyris herzenskluge Heidi, Tove Janssons freundliche Mumin-Trolle oder Astrid Lindgrens unangepasste Pippi: Viele der erfolgreichsten Kinderbücher wurden von Frauen verfasst und sind noch heute beliebte Klassiker, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Luise Berg-Ehlers erzählt begeisternd, detailreich und klug, unter welchen Umständen diese Autorinnen schrieben, was ihre Beweggründe waren: vom Aufbrechen der Konventionen bei Astrid Lindgren, gezeichneter Natur- und Tierliebe bei Beatrix Potter zur Erschaffung fantastischer Abenteuer bei Cornelia Funke oder J.K. Rowling.

Eleanor Catton: Die Gestirne (TB)

Neuseeland zur Zeit des Goldrausches 1866: Als der Schotte Walter Moody nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die eine Serie ungelöster Verbrechen verhandeln: Ein reicher Mann ist verschwunden, eine opiumsüchtige Hure hat versucht, sich das Leben zu nehmen, und eine ungeheure Summe Geld wurde im Haus eines stadtbekannten Säufers gefunden. Moody wird bald hineingezogen in das Geheimnis, das schicksalhafte Netz, das so mysteriös ist wie der Nachthimmel selbst.

Markus Cremer: Archibald Leach und die Monstrositäten des Marquis de Mortemarte

Jeder exzentrische Held braucht eine starke Frau an seiner Seite … mit geladenem Schusseisen und ohne Skrupel! Der eigensinnige Archibald Leach und die waffenvernarrte Tüftlerin Sarah Goldberg werden in die Machenschaften des skrupellosen Marquis de Mortemarte hineingezogen. Der Schurke verwendet Okkultismus, Voodookult und Ätherkraft, um die Welt mit seinen Monstrositäten ins Chaos zu stürzen. Mit Hilfe skurriler Verbündeter, dubioser Artefakte und Erfindungsgeist versuchen die Abenteurer den drohenden Krieg zu verhindern. Dabei führt ihr Weg sie über vier Kontinente und die eigenen Grenzen hinaus.

Patrick Flanery: Ich bin niemand

Als der Geschichtsprofessor Jeremy O’Keefe nach zehn Jahren aus Oxford in seine Heimatstadt New York zurückkehrt, um dort an der New York University zu unterrichten, gerät er in einen Sog seltsamer Vorfälle: Eine Studentin kommt nicht zum verabredeten Treffen, später stellt er verdutzt fest, dass er selbst die Verabredung abgesagt haben soll; ein ihm unbekannter junger Mann behauptet, ihn zu kennen; eine Reihe Pakete erreichen ihn, mit den Ausdrucken seiner Telefonverbindungen und seines Mailverkehrs der letzten Monate; der mysteriöse junge Mann taucht immer wieder auf – O’Keefe fühlt sich verfolgt, kann die Geschehnisse nicht zuordnen. Ist jemand hinter ihm her? Spielt ihm jemand einen bösen Streich? Wird er überwacht? Oder wird er einfach verrückt? Nach und nach stellt sich heraus, dass der Ursprung dieses Rätsels in O’Keefes Zeit in Oxford begründet liegt.

Janet Fox: The Charmed Children of Rookskill Castle (TB)

“Keep calm and carry on.”  That’s what Katherine Bateson’s father told her, and that’s what she’s trying to do:  when her father goes off to the war, when her mother sends Kat and her brother and sister away from London to escape the incessant bombing, even when the children arrive at Rookskill Castle, an ancient, crumbling manor on the misty Scottish highlands. But it’s hard to keep calm in the strange castle that seems haunted by ghosts or worse.  What’s making those terrifying screeches and groans at night?  Why do the castle’s walls seem to have a mind of their own?  And why do people seem to mysteriously appear and disappear? Kat believes she knows the answer: Lady Eleanor, who rules Rookskill Castle, is harboring a Nazi spy. But when her classmates begin to vanish, one by one, Kat must uncover the truth about what the castle actually harbors—and who Lady Eleanor really is—before it’s too late.

Carla Federico: Der Traum von Meer und Wind

1891 bricht der Luxusdampfer »Augusta Victoria« zu seiner ersten »Lustreise« auf – eine Sensation! An Bord befindet sich auch die junge Mina mit ihrem Vater Wilhelm. Sie ist überwältigt von der Pracht und voller Vorfreude auf abenteuerliche Landausflüge mit ihrer besten Freundin Bethy, die mit ihren Eltern ebenfalls an der Reise teilnimmt. Doch zwischen den beiden Familien, die noch vor kurzem in Wilhelms Reederei eng zusammengearbeitet haben, ist die Stimmung seit einem großen Streit frostig. An dem Zerwürfnis droht auch die Freundschaft der Mädchen zu zerbrechen, und plötzlich liegt ein Schatten über dem Abenteuer Kreuzfahrt, das so verheißungsvoll begann …

Susanne Gerdom: Die Erwählten von Aranea Hall

Als Liv ohne ein Wort der Erklärung auf eine Fähre verfrachtet wird, glaubt sie, dass ihre Mutter sie in eine Besserungsanstalt abschiebt. Doch das Internet »Aranea Hall«, das abgeschieden auf einer Insel liegt, ist luxuriös und technisch hochklassig ausgestattet. Liv stellt fest, dass jeder ihrer Mitschüler über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt und sie fragt sich, was sie selbst in »Aranea Hall« verloren hat. Als sie mehr Zeit mit Jayce, einem attraktiven »Bad Boy« verbringt, erfährt sie von der »verborgenen Geschichte der Welt«, dem epischen Kampf zweier Geheimgesellschaften »Arachne« und »Nadir« – und dass »Aranea Hall« ein Ausbildungscamp für »Arachne« ist. Doch noch schockierender ist die Erkenntnis, dass ihre Mutter sie ihr ganzes Leben lang belogen hat. Wer ist Liv wirklich und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Carol Goodman: The Widow’s House / Carol Goodman: The Metropolitans

When Jess and Clare Martin move from Williamsburg, Brooklyn, to their former college town in the Hudson River valley, they are hoping for rejuvenation—of their marriage, their savings, and Jess’s writing career. They take a caretaker’s job at Riven House, a crumbling estate and the home of their old college writing professor. While Clare once had dreams of being a writer, those plans fell by the wayside when Jess made a big, splashy literary debut in their twenties. It’s been years, now, since his first novel. The advance has long been spent. Clare’s hope is that the pastoral beauty and nostalgia of the Hudson Valley will offer some inspiration. But their new life isn’t all quaint town libraries and fragrant apple orchards. There is a haunting pall that hangs over Riven House like a funeral veil. Something is just not right. Soon, Clare begins to hear babies crying at night, see strange figures in fog at the edge of their property. Diving into the history of the area, she realizes that Riven House has a dark and anguished past. And whatever this thing is—this menacing force that destroys the inhabitants of the estate—it seems to be after Clare next…

Jason Gurley: Eleanor (TB)

1962, Anchor Bend, Oregon. The sea calls to Eleanor. Like the turn of the waves it beckons her from the heart of the town she’s always known, from her husband Hob and their young daughter, Agnes, to the unfathomable depths of the ocean. 1985 Agnes’s daughter Eleanor is six years old. She shares her name with the grandmother she never knew and everything else with her identical twin, Esmerelda. But to Agnes, only Eleanor is a constant reminder of the past. 1993 After a dark event leaves her family in tatters, Eleanor, now fourteen, is left caring for her alcoholic mother, whose grief has torn her apart. But when Eleanor’s reality begins to unravel, she starts to lose her grip on time itself, slipping from the present into strange other lands where she’s in danger of losing herself altogether. Eleanor is the story of choices that ripple through time far beyond the moment they’re made. And what happens when, just sometimes, bonds are so powerful they reach beyond this world and into another…

Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch

Der ehemalige Spieler Tadeus Boch gelangt in Baden-Baden in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte aus einem vergangenen Jahrhundert. Alsbald gerät er in einen Strudel unvorhergesehener und mysteriöser Ereignisse, in dessen Zentrum die uralte Karte zu stehen scheint. Die Rede ist von einem Fluch. Was hat es mit ihr auf sich? Wer erschuf sie? Gibt es noch weitere? Wo könnte man sie finden? Dafür interessieren sich viele, und bald wird Tadeus gejagt, während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Plötzlich steigt der Einsatz: Es ist nicht weniger als sein eigenes Leben.

Keigo Higashino: Böse Absichten (TB)

Der gefeierte Bestsellerautor Hidaka wird in seinem Haus brutal ermordet. Seine Frau und sein bester Freund Nonoguchi finden seine Leiche, aber beide haben wasserfeste Alibis und kein Motiv. So scheint es zumindest zu Beginn der Ermittlungen von Kommissar Kaga. Dann aber deckt er auf, dass die beiden Männer keine Freundschaft, sondern eine Feindschaft verband. In einem brillanten Katz-und-Maus-Spiel versucht Kommissar Kaga, Nonoguchi den Mord nachzuweisen.

 

Kęstutis Kasparavičius: Die Reise ins Schlaraffenland (Neuausgabe)

Das Land, in dem einem gebratene Tauben in den Mund fliegen! So stellen wir uns das Schlaraffenland seit jeher vor. Kestutis Kasparavicius, der Grandseigneur der Illustrationsszene Litauens, zeigt uns seine ganz persönliche Idee von diesem Reich der Faulpelze, Schlemmer und Naschkatzen. Köstlich illustriert und geistreich erzählt.

 

Demitria Lunetta: Bad Blood

All sixteen-year-old Heather MacNair wants is to feel normal, to shed the intense paranoia she’s worn all year like a scratchy sweater. After her compulsion to self-harm came to light, Heather was kept under her doctor’s watchful eye. Her family thinks she’s better—and there’s nothing she wants more than for that to be true. She still can’t believe she’s allowed to spend her summer vacation as she always does: at her aunt’s home in Scotland, where she has lots of happy memories. Far away from all her problems save one: she can’t stop carving the Celtic knot that haunts her dreams into her skin. Good friends and boys with Scottish accents can cure almost anything… except nightmares. Heather can’t stop dreaming about two sisters from centuries ago, twins Prudence and Primrose, who somehow seem tied to her own life. Their presence lurks just beneath the surface of her consciousness, sending ripples through what should be a peaceful summer. The twins might hold the key to putting Heather’s soul at rest… or they could slice her future deeper than any knife.

Seanan McGuire: Magic for Nothing

As the youngest of the three Price children, Antimony is used to people not expecting much from her. She’s been happy playing roller derby and hanging out with her cousins, leaving the globe-trotting to her older siblings while she stays at home and tries to decide what she wants to do with her life. She always knew that one day, things would have to change. She didn’t think they’d change so fast. Annie’s expectations keep getting shattered. She didn’t expect Verity to declare war on the Covenant of St. George on live television. She didn’t expect the Covenant to take her sister’s threat seriously. And she definitely didn’t expect to be packed off to London to infiltrate the Covenant from the inside…but as the only Price in her generation without a strong resemblance to the rest of the family, she’s the perfect choice to play spy. They need to know what’s coming. Their lives may depend on it. But Annie has some secrets of her own, like the fact that she’s started setting things on fire when she touches them, and has no idea how to control it. Now she’s headed halfway around the world, into the den of the enemy, where blowing her cover could get her killed. She’s pretty sure things can’t get much worse. Antimony Price is about to learn just how wrong it’s possible for one cryptozoologist to be.

Naomi Novik: Drachensieg

Der Russland-Feldzug war für Napoleons Armee vernichtend. Doch auch die Russen und ihre Verbündeten wurden stark geschwächt. Kapitän Will Laurence und sein Drache Temeraire verfolgen die Überreste der französischen Armee zurück nach Westen. Dennoch gelingt es Napoleon, unversehrt nach Paris zurückzukehren. Und es kommt noch Schlimmer für Temeraire, denn die Franzosen haben sein Ei gestohlen! Nun heißt es handeln oder sterben, denn die Freunde müssen nicht nur Temeraires Nachkommen retten, sondern endlich auch Napoleon stoppen…

Bernd Perplies: Angriff der Automatenmenschen

In ganz London gibt es sie: Automatenmenschen, die jeden tatkräftig unterstützen. Doch plötzlich scheinen sie ein Eigenleben zu entwickeln, richten sich gegen ihre Besitzer, Verbrechen häufen sich. Was steckt hinter dem merkwürdigen Verhalten der Roboter? Werden sie womöglich ferngesteuert? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Können Lucius Adler und seine Freunde die unheimlichen Maschinen aufhalten?

 

Carlos Ruiz Zafón: Das Labyrinth der Lichter

Spanien in den dunklen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

José Saramago: Das Leben der Dinge

Ein Sofa erkrankt an Fieber, Türen werden zu angriffslustigen Kreaturen, Briefkästen und ganze Gebäude verschwinden… In seinen Erzählungen nähert sich der große portugiesische Schriftsteller José Saramago einem tiefgründigen und facettenreichen Thema: Was hat es mit „den Dingen“ auf sich, die uns alltäglich mit scheinbarer Selbstverständlichkeit umgeben? Welche Macht haben sie über uns?

 

 

R.M. Schroeder: Lady Moonshine

Mallory Kendrick träumt den amerikanischen Traum von einem besseren Leben, doch auf ihrer kleinen Farm in Virginia, wo sie mit Vater und Bruder lebt, reicht es gerade fürs Nötigste. Es ist die Zeit der Prohibition, und Mallory entdeckt ein besonderes Talent: Bald schon ist sie für ihren ausgezeichneten Brandy als ›Mallory Moonshine‹ bekannt und gerät immer mehr in den Sog einer schillernden Halbwelt. Aus der abenteuerlustigen jungen Schwarzbrennerin wird eine Getriebene, die ihren Weg finden muss und schließlich ganz eigene Ziele verfolgt inmitten zwielichtiger Verehrer, den Hütern des Gesetzes und skrupellosen Gangsterbossen im verruchten Kosmos der Zwanziger Jahre…

Catherynne M. Valente: The Girl who raced Fairyland all the Way Home (TB)

This final book in the New York Times-bestselling Fairyland series finds September accidentally crowned the Queen of Fairyland. But there are others who believe they have a fair and good claim on the throne, so there is a Royal Race -whoever wins will seize the crown. Along the way, beloved characters including the Wyverary, A-Through-L, the boy Saturday, the changelings Hawthorn and Tamburlaine, the wombat Blunderbuss, and the gramophone Scratch are caught up in the madness. And September’s parents have crossed the universe to find their daughter. Who will win? What will become of September, Saturday, and A-Through-L? The answers will surprise you.

Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil (TB)

Innerhalb weniger Tage werden zwei Leichen in Paris entdeckt. Die beiden Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben. Bis Adamsberg auf unauffällige Zeichnungen an den Tatorten aufmerksam wird und ein Brief auftaucht, der auf die Verbindung zwischen den beiden Opfern hinweist. Der Brief führt Adamsberg auf die Spuren einer verhängnisvollen Reise nach Island – sowie in die Untiefen einer Geheimgesellschaft, die sich Robespierre und der Französischen Revolution verschrieben hat. Weitere Menschen sterben, und für Adamsberg beginnt ein Wettrennen gegen einen ebenso wandelbaren wie unbarmherzigen Mörder …

Dan Vyleta: Smoke

Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan ..

Tad Williams: Das Herz der verlorenen Dinge

Osten Ard steht erneut am Scheideweg. Die Nornen, alte Feinde, die lange still gehalten hatten, bereiten sich darauf vor, das Land, das ihnen einst gehörte, zurückzuholen. König Simons und Herzog Isgrimnurs Kriegern gelingt es, das Elbenvolk zurück in ihre Hochburg in den Bergen zu drängen.Der Krieg scheint vorbei, aber das Töten dauert an. Die Sterblichen begnügen sich nicht mit ihrem Sieg, sie trachten danach, das Volk der Nornen gänzlich auszulöschen. Da verbreitet sich die Kunde, dass die uralte Nornenkönigin Utuk’ku gar nicht tot ist sondern nur in einem todesähnlichen Schlaf liegt, von dem sie zurückkehren wird…

Stefan Zweig: Meistererzählungen

Stefan Zweig ist ein Meister der genauen Beobachtung, der psychologischen Beschreibung und der musikalischen Sprache. Seine Erzählungen, darutner ›Schachnovelle‹, ›Brennendes Geheimnis‹ oder ›Brief einer Unbekannten‹, finden bis heute weltweit begeisterte Leser und sorgen für ununterbrochenes Interesse an diesem großen europäischen Erzähler. Auch wenn Zweigs Figuren aus einer anderen Epoche stammen, sind ihre Schicksale nicht an eine bestimmte Zeit gebunden. Für ihn sind die Entwicklung individueller Persönlichkeiten und freiheitlicher Gesinnung bei entschiedener Ablehnung jeder Gewalt die wesentlichen Motive seines Erzählens.

Märchen von Füchsen

Der Fuchs ist ein wahrhaft märchenhaftes Tier, das in den Volkserzählungen eine große Vielfalt an Funktionen und Bedeutungen übernehmen kann. Dass er in den unterschiedlichsten Kulturen in Geschichten vorkommt, liegt sicher auch daran, dass er als reales Tier weltweit verbreitet ist. Man findet ihn als Wüstenfuchs in den heißesten und als Polarfuchs in den kältesten Zonen. In Märchen und Fabeln ist er häufig schlau und listig, aber manchmal wird er auch überlistet. In den Zaubermärchen ist er geradezu ein magisches Tier und es gibt ihn als zauberkundigen und geheimnisvollen Wegbegleiter der Menschen. Alle diese Eigenschaften des Fuchses werden in dieser Sammlung von internationalen Märchen spannend und vielfältig vorgestellt.

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