[Neuzugänge] Oktober

November 3, 2019 at 21:59 (gekauft)

Da bin ich schon wieder mit meinen neuen Büchern des letzten Monats! Irgendwann schreibe ich auch mal wieder über Gelesenes, aber ich muss erst schauen, in welcher Form, auf längere Rezensionen habe ich immer noch keine rechte Lust mehr, meist reichen mir ein paar Zeilen zum Buch.

Einige der Neuzugänge waren wenig überraschend schon an den Herbstlesewochenenden zu sehen.

Philippa Lewis: Portals

„Gates, Stiles, Windows, Bridges & other Crossings“ / Ich habe inzwischen fast ein Dutzend dieser kleinen, informativen „Wooden Books“

Marina Warner: Fairy Tale ~ A Very Short Introduction

Von den „Very Short Introductions“ der Oxford University Press habe ich drei, allerdings ist Nummer 4 bereits auf dem Weg zu mir 😉 Perfekt, um sich auf knapp 150 Seiten in ein Thema unkompliziert einzulesen.

Evil Roots ~ Killer Tales of the Botanical Gothic / Doorway to Dilemma ~ Bewildering Tales of Dark Fantasy / The Platform Edge ~ Uncanny Tales of the Railways

Drei weitere Bände der „British Library Tales of the Weird“ (nach dem ersten „Testband“ im letzten Monat). Mit „Doorway to Dilemma“ habe ich schon ein bisschen angefangen; es gibt es eine Einleitung („What is Dark Fantasy?“), danach folgt die Geschichte „What Was It?“ von Fitz-James O’Brien. Ich bin jetzt schon gespannt, was für Themen in dieser Reihe noch kommen werden!

Mark Twain: The Adventures of Tom Sawyer

Nach längerer Pause mal wieder etwas von den „Word Cloud Classics“. „Tom Sawyer“ kenne ich natürlich, aber ich hatte noch keine englische Ausgabe.

James Nicol: The Apprentice Witch / A Witch Alone / A Witch Come True

Die drei Bände um Arianwyn, die als Hexe in dem Städtchen Lull arbeitet. Den ersten Band habe ich inzwischen beendet – gut also, gleich die Fortsetzungen parat zu haben, wenn ich weiterlesen möchte.

Miriram Rademacher: Harrowmore Souls ~ Zimmer 111

Eine neue Reihe der Autorin, und sie spielt im gleichen Universum wie „Bashee Livie“ 🙂 Nachdem ich von der Banshee schon drei Bände mit Vergnügen gelesen habe, musste ich auch „Harrowmore Souls“ haben. Die Protagonisten Allison und Conny kenne ich bereits, und ich bin sehr neugierig, wie es zu einer gemeinsamen Anwaltskanzlei gebracht haben – und was sie als „Anwälte für Geister“ so treiben werden.

Durch Eiswüsten und Flammenmeere

Die vierte Märchenanthologie beim Drachenmond Verlag und die, bei der ich am längsten gezögert habe (fast nur deutsche Autoren diesmal, von denen mich einige bisher nicht beeindruckt haben, geringerer Umfang und ein ziemlich kitschiges Cover), aber ein paar der Geschichten interessieren mich eben doch und ich mag das Konzept, also probiere ich es einfach aus 🙂

Andreas Suchanek: Schicksalswächter ~ Die 12 Häuser der Magie

Ich kenne die ersten zwei Bände der „Schicksalschronik“, die bei Greenlight Press erscheint – eine Welt, die mir den Zugang ein bisschen schwer gemacht hat, die mich dann aber doch immer zum Weiterlesen reizt. Deshalb bin ich neugierig, was der Autor hier bei einem anderen Verlag veröffentlicht.

Gemma Files: Experimental Film

Weird Fiction oder Horror, ich weiß es noch nicht genau, aber ich habe es bei Instagram entdeckt und ich lese sehr gerne Geschichten, in denen Filmgeschichte eine Rolle spielt, deshalb habe ich es mir näher angesehen. Da mir auch die Leseprobe zusagte, habe ich es bestellt. Erster Satz: „You could argue – as I have more than enough times, as part of my Film History lecture – that, no matter its actual narrative content, every movie is a ghost story.“

Caitlín R. Kiernan: Houses Under the Sea

Eine der wundervollen Ausgaben von Subterranean Press, auf 1250 Exemplare limitiert und signiert. Der Untertitel lautet „Mythos Tales“, enthalten sind 30 Kurzgeschichten.

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[Herbstlesen im Oktober 2019] Wochenende 4

Oktober 27, 2019 at 11:33 (Aktionen)

Auf den letzten Herbstlesentag bei Konstanze möchte ich wieder mit einsteigen. Gestern hätte es zeitlich gar nicht gepasst, und auch heute werde ich mich bis zum späten Nachmittag nur sporadisch melden, aber immerhin 😉 Das Foto ist übrigens schon gestern entstanden, als ich noch dachte, ich könnte ein Mitmachen vielleicht doch schaffen. Es passt aber heute eigentlich ebensogut (nur, dass die Schokocupcakes inzwischen alle sind…), weil ich auch heute schon zwei oder drei Seiten in „The Serpent’s Shadow“ gelesen habe. Gestern bin ich ein Stückchen darin vorangekommen, als meine Tochter schlief (sie hatte in der Nacht Ohrenschmerzen und wenig Schlaf und holte das dann tagsüber nach; heute scheint sie zum Glück wieder fit zu sein). Bis heute Nachmittag sind wir beiden allein, deshalb werde ich erst spät in eine Blogrunde starten, aber gerade sitzt sie mit Büchern, Papier und Stiften in ihrem Zelt und beschäftigt sich beim Schein einer Lichterkette selbst 😉

Das Buch ist der erste Band einer recht langen und noch laufenden Reihe von Mercedes Lackey. Ich habe inzwischen gut 130 von knapp 400 Seiten gelesen. Es geht um „Elemental Masters“, im Prinzip Elementarmagier, die in einer alternativen meist edwardianischen Zeit leben. Jeder Band scheint zudem sehr lose auf einem Märchen zu basieren. Diese Mischung fand ich spannend 🙂 Ich mag die detailreiche Schreibweise und das Worldbuilding, wobei Elementarmagie an sich schon ziemlich ausgereizt ist. Die Protagonistin Maya, eine Ärztin mit indischen Wurzeln, die nun in London praktiziert, wäre angenehm, wenn sie nicht so anstrengend perfekt wäre – ihre Nachteile betreffen ihre Kenntnisse über Magie und ihren Status als „Mischling“, aber das engelsgleiche Wesen scheint über keinerlei schlechte Eigenschaften zu verfügen. Das ist langweilig. Schauen wir mal, was sich weiter tut. Die Handlung nimmt inzwischen langsam Fahrt auf, die Bedrohung konkretisiert sich und Maya hat einen Mentor gefunden (die beginnende Liebesgeschichte haut mich auch nicht so vom Hocker, auch die finde ich bisher zu glatt).

16:15

herbstlesen19So, ab jetzt könnte es so langsam ein wenig mit dem Lesen klappen… 😉 Mein Mann ist jetzt wieder da und wird dann wohl mit dem kleinen Mädchen demnächst in die Badewanne gehen.

Wir haben jede Menge Zeit damit verbracht, Herbstkekse zu backen. Meist backt mein Mann, ich fand es also einigermaßen schweißtreibend, mir schnell ein passendes Rezept für Kekse mit gemahlenen Haselnüssen rauszusuchen und das einigermaßen unfallfrei mit Kleinkind umzusetzen. Die ersten Kekse wurden dann auch eher schwarz als lecker (ich habe den Ofen dann 20° niedriger gestellt als im Rezept angegeben, dann passte es so halbwegs mit der vorgeschlagenen Backzeit). Der Rest hat dann ganz gut funktioniert.

21:30

Ich habe ein längeres Kapitel in „The Serpent’s Shadow“ gelesen, in dem zum ersten Mal die Perspektive der Gegenspieler eingenommen wurde, was recht interessant wurde. Ich habe mich über die Erwähnung von „Crawly“ und „Blat-sky“ erwähnt – so jedenfalls hat die Inderin sich die Namen gemerkt.

Außerdem habe ich drei Märchen in einem Buch mit „Gruselmärchen aus aller Welt“ gelesen („Gespensterreigen“ von Käthe Recheis und Friedl Hofbauer): „Die drei Jäger und der Dämon in der Hütte“ (PenobscotIndianer/Nordamerika), „Die Zaubergespenster“ (Russland) und „Yai Dscheng und das Haus, in dem es spukte“ (Korea). Auf dem Foto sieht man eine der Illustrationen zu dem koreanischen Märchen, das ich sehr mochte. Danach hatte ich Lust, noch ein bisschen in Asien zu bleiben und habe mir den halb gelesenen van Gulik aus dem Regal geangelt. Könnte morgen meine Zuglektüre werden…

herbstlesen20

Offenbar komme ich so langsam in die passende Halloweenstimmung! *lach* Ich werde wohl, obwohl ich morgen etwas später los muss, nicht mehr allzu lange wach bleiben, weil das Wochenende doch in mancher Hinsicht fordernd war, aber der ewige Lockwood liegt gegebenenfalls auch noch bereit – und „Valentina und die dreizehnte Nacht“, ein Buch aus meiner Kindheit, das ich momentan (momentan meint hier einen unbestimmbar langen Zeitraum) noch einmal lese. Damit beginnt eine vierteilige Gruselreihe von Eddy C. Bertin, die ich damals ziemlich gut fand.

Damit ist das Herbstlesen auch schon wieder vorbei – wie schnell das wieder ging. Aber schön war’s 🙂

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[Herbstlesen im Oktober 2019] Wochenende 3

Oktober 19, 2019 at 10:40 (Aktionen)

Schon das dritte Herbstlesen-Wochenende (wie immer: bei Konstanze) – es könnte sein, dass ich es nächstes Wochenende nicht schaffe, weil ich weitgehend mit meiner Tochter alleine bin, aber heute und morgen möchte ich mitmachen. Die Woche war ganz in Ordnung, ich habe „The Polar Bear Explorers‘ Club“ beendet (ein sehr schönes Middle Grade-Buch; ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der eigentlich jetzt im Oktober auch gut passen würde) und ansonsten ein wenig querbeet gelesen. Wir hatten schönes, sonniges Herbstwetter voller bunter Blätter an den Bäumen.

Bis Ende November muss ich nun leider eine Seminararbeit schreiben, die ich vermutlich mehr oder weniger an den Wochenenden bearbeiten werde, weil wochentags keine Zeit dafür vorgesehen ist. Als Thema wurde mir „Beschwerdemanagement“ zugelost. Mal schauen, was mir dazu einfällt, aber dieses Wochenende ignoriere ich die Arbeit erstmal und widme mich schöneren Dingen.

Für heute habe ich mir vorerst drei Bücher herausgelegt: einen A Very Short Introduction-Band („Fairy Tale“, kam diese Woche an; den Prolog habe ich schon gelesen), einen „British Library Tales of the Weird“-Band („Doorway to Dilemma ~ Bewilderung Tales of Dark Fantasy“; darin habe ich gestern alle einleitenden Worte gelesen und heute morgen die Hälfte der ersten Geschichte „What was it?“) und ein neues Middle Grade-Buch („The Apprentice Witch“, entdeckt bei Konstanze 😉 – ich habe ungefähr die Hälfte gelesen).

Irgendwann ist der letztes Wochenende verschmähte Lockwood-Band hoffentlich auch noch dran; keine Ahnung, warum der immer wieder liegenbleibt, obwohl ich ihn mir fest vornehme. Wie üblich melde ich mich tagsüber wahrscheinlich sporadisch und abends dann ausführlicher.

18:30

Die Lesebilanz heute weist bisher die schon angesprochene Kurzgeschichte auf – es ging um ein unsichtbares Wesen, hat mir recht gut gefallen. Gleich geht das kleine Mädchen zu Bett, und dann werde ich wohl mehr Lesezeit finden 😉 Dafür haben wir den Nachmittag im Wald verbracht und gepicknickt, was auch sehr schön war.

Ich werde nach der Einschlafbegleitung vorerst bei den Mitlesern vorbeischauen, Kommentare beantworten und mich dann wahrscheinlich zuerst dem Märchensachbuch widmen. Ich melde mich auf jeden Fall später am Abend noch einmal!

herbstlesen13

22:00

Ich habe das erste Kapitel in „Fairy Tale“ gelesen. Es heißt „The worlds of faery: far away & down below“ und behandelt eher Feen als die Märchen, an die wir meist als erstes denken (Feenwelten als „secondary worlds“, Shakespeare, Christina Rossetti, „Thomas the Rhymer“, „Peter Pan“ und weiter). Es ist die dritte „very short introduction“, die ich lese 🙂

Dann habe ich gerade noch ein Kapitel in „The Apprentice Witch“ gelesen und werde wahrscheinlich noch eins anschließen. Arianwyn wird wegen einer vermeintlichen Dämonensichtung zur Low Gate Farm gerufen (und zischt auf dem Weg dorthin mit dem widerstrebenden Bürgermeister auf ihrem Besen durch’s Dorf – ich kann meine Bibi Blocksberg-Assoziation gerade noch nicht ganz überwinden).

Damit habe ich heute zwar insgesamt nicht viel gelesen, aber immerhin ein bisschen was 😉

Sonntag, 11:45

Ich durfte heute ausschlafen (was gut war, weil ich erkältungsbedingt nicht so gut durchgeschlafen habe). Danach sind wir auf Wunsch eines einzelnen Kindes zum Bäcker gegangen und haben dann zu Hause gefrühstückt.

herbstlesen15

Jetzt am Vormittag war lesetechnisch noch nicht viel los, aber dafür werde ich wohl am Nachmittag ein wenig Zeit bekommen, weil ich mich beim Besuch bei der Kindergartenfreundin nicht anzuschließen gedenke. Momentan ist mir danach, noch ein Stückchen weiterzulesen in dem „Fairy Tale“-Buch. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Magie in Märchen und heißt „With a touch of her wand: magic & metamorphosis“. Auf den ersten Seiten geht es zum Beispiel um Magie, die in der Natur vorkommt und um das Böse im Märchen – da werde ich jetzt aber noch weiterlesen.

herbstlesen14

15:30

Wie erhofft läuft es mit dem Lesen heute ein wenig besser als gestern. Ich habe das zweite „Fairy Tale“-Kapitel gelesen, in dem es dann noch um Tiere und um Verwandlungen ging, außerdem gab es einen Übergang zum nächsten Kapitel, in dem der Geschichtenerzähler eine Rolle spielt.

herbstlesen16Das Kapitel rief mir auch in Erinnerung, dass es eine Schöne und das Biest-Version von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont gibt, was mich an „Beaumont & Beasley“ denken ließ und daran, dass die Namen wahrscheinlich kein Zufall sind 🙂

Zuletzt habe ich in „The Apprentice Witch“ weitergelesen, das gerade gut zu meiner Lesestimmung passt. Besonders neugierig hat mich der kleine blaue „Dämon“ von der Farm gemacht (man weiß noch nicht genau, was es mit diesem Wesen auf sich hat). Arianwyn, die gerade dabei war, sich besser in Lull einzuleben, muss feststellen, dass die Nichte des Bürgermeister ausgerechnet Gimma ist, mit der sie sich in der Schule überhaupt nicht verstanden hat – und diese Gimma wird sich nun die nächsten Wochen in Lull aufhalten. Immerhin gibt es einen Lichtblick: der Mondhase, den Arianwyn gepflegt hat, möchte offenbar bei ihr bleiben.

Ansonsten haben wir Mittag gegessen, und ich bin jetzt für zwei oder drei Stunden ganz für mich allein, was zum Lesen natürlich eine gute Voraussetzung ist 🙂

20:30

herbstlesen17Ein letzter Beitrag für dieses Herbstlesewochenende. Ich hatte länger als gedacht „frei“ und bin in „The Apprentice Witch“ ein weiteres Stück vorangekommen. Die Sache mit Gimma entwickelt sich ein bisschen anders als gedacht, und auch über das kleine blaue Wesen habe ich mehr erfahren. Das Buch gefällt mir immer besser, je weiter es vorangeht, und ich habe jetzt die Fortsetzung geordert (ich habe noch etwa 100 Seiten vor mir, aber man will ja nicht am Ende ohne die Möglichkeit weiterzulesen dastehen…).

Und damit der Lockwood hier nicht zum Running Gag wird, habe ich auch darin ein paar Seiten gelesen. Ich muss aber wohl noch länger dran bleiben, denn ich bin immer noch nicht ganz in der Geschichte angekommen.

Mann und Kind haben mir vom nachmittäglichen Besuch Kuchen und Pizza mitgebracht 🙂 Der Kuchen war gerade ein verspätetes Abendessen. Morgen wartet leider wieder ein langer Tag auf mich (ich spiele mit dem Gedanken mich krankschreiben zu lassen, aber an den nächsten beiden Tagen würde ich so viel neuen Stoff verpassen, den ich dann nacharbeiten muss, dass es sich nicht lohnt).

 

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[Neuzugänge] September

Oktober 16, 2019 at 21:28 (gekauft)

Nach fast einem Jahr ohne Neuzugänge hier auf dem Blog – der letzte Beitrag dazu kam zum November 2018 – hatte ich in dieser Woche endlich wieder einmal Zeit und Lust, die letzten neuen Bücher zu fotographieren und vorzustellen. Es sind keine besonderen Bücher dabei, es hat keinen besonderen Grund, dass ich jetzt wieder anfange und ich weiß auch noch nicht, wann der nächste Beitrag dieser Art kommt, aber hier sind die Septemberbücher… 😉

Mercedey Lackey: Blood Red (Elemental Masters 9)

Ich kaufe immer mal einen Band der Reihe, wenn er gerade preiswert wird. Das Konzept gefällt mir (Märchenadaptionen / Elementarmagie vor viktorianischer bzw. edwardianischer Kulisse); ich hoffe nur, dass die Reihe mit der Zeit nicht allzu sehr nachlässt… Dieser Band basiert wenig überraschend auf Rotkäppchen.

Juliet Blackwell: Bewitched and Betrothed (Witchcraft Mystery 10)

Auch hier eine Fortsetzung, allerdings kenne ich in dieser Reihe schon etwas mehr Bände als bei Elemental Masters. Hier geht es um die Hexe Lily Ivory, die in San Francisco Vintagekleider verkauft und Kriminalfälle löst. Eine Cozy-Reihe, die ich bisher wirklich mag.

Spirits of the Season ~ Christmas Hauntings

Neu entdeckt habe ich die British Library Tales of the Weird – aus der Reihe sind inzwischen bereits drei Bücher hier angekommen, ein vierter ist unterwegs. Diesen hier möchte ich mir natürlich für die Weihnachtszeit aufheben. „Festive cheer turns to maddening fear in this new collection of seasonal hauntings, presenting the best Christmas ghost stories from the 1850s to the 1960s.“

Nicole Böhm: Das Vermächtnis der Grimms ~ Spieglein, Spieglein an der Wand

Zweiter Teil einer Dilogie. Nicole Böhm ist wahrscheinlich hauptsächlich für ihre „Chroniken der Seelenwächter“ bekannt, eine ziemlich lange Reihe, von der ich bisher so ungefähr 1,5 Bände gelesen habe 😉

Stephan R. Bellem: Der Ruf der Rusalka

Ich glaube, das ist ein viktorianischer Krimi; ich bin nicht sicher, ob auch fantastische Elemente eine Rolle spielen. „Aber die Morde sind erst der Anfang. Kate und Lewis tauchen ein in eine Welt der Geheimgesellschaften und okkulten Rituale. Können sie die Vernichtung Londons noch aufhalten?“

Lin Rina: Animants Welt

Ein Zusatzband zu „Animant Crumbs Staubchronik“, das ich inzwischen gelesen habe (süß, leicht, amüsant). Enthält Briefe, Kurzgeschichten, Notizen etc.

Julia Dessalles: Rubinsplitter ~ Funkenschlag & Tränenspur

Dieses Buch gibt es schon länger und ich habe immer wieder überlegt, ob ich es kaufen sollte oder nicht. Ich bin zwar immer noch nicht ganz sicher, ob die Geschichte etwas für mich ist, aber ich erwarte viele kleine kreative Ideen (was mich über die eine oder andere Schwäche hinwegtrösten würde), und auch die äußere Gestaltung ist sehr ansprechend. Erster Satz: „Entgeistert starrte Rosa auf ihr kükengelbes Spiegelbild.“

Es war einmal… ~ Neue und klassische Märchen

Das ist dieses Buch aus der Amazon-Aktion. Ich hatte bei Instagram davon gehört, es aber wieder vergessen – am Tag der Aktion fing ich allerdings etwas später an und war daher morgens noch zu Hause im Internet. Bei Amazon wurde es mir gleich auf der Startseite angezeigt und ich packte es in den Warenkorb. Zwei Freundinnen, die auch kleine Kinder haben, schrieb ich noch eine Nachricht – aber beide bekamen das Buch dann schon nicht mehr. Schön geworden ist es jedenfalls, ich freue mich vor allem auf das enthaltene Märchen von Halo Summer.

Caroline Ronnefeldt: Quendel ~ Windzeit, Wolfszeit

Eine der Fortsetzungen, die ich in diesem Jahr besonders erwartet habe! Den ersten Band habe ich wirklich genossen, weil man so atmosphärisch geschriebene Fantasy aus Deutschland gar nicht oft zu lesen bekommt. Perfekt für den Spätherbst. „Nebel steigt auf und vermisst die Hügel mit silbrigen Bändern. Sie verschleiern die Grenzen, doch nicht mehr lange und der Weg ist bereit. Wo geht es hinüber? Wir wissen es nicht, denn wir sind die Lämmer und die Wolfszeit hebt an.“

John Bellairs: The Letter, the Witch and the Ring (Lewis Barnavelt 3)

Den ersten Band dieser schon etwas älteren, aber gerade mit Illustrationen von Nathan Collins neu erscheinende Reihe kennt man vielleicht besser, seit er verfilmt wurde („The House with a Clock in its Walls“). Ich habe viel Gutes über diese gruselige Middle Grade-Reihe gehört, außerdem war der erste Teil noch von Edward Gorey illustriert erhältlich. Nathan Collins ist leider nicht Edward Gorey, geht aber auch in Ordnung.

Enid Blyton: Magic and Mischief / Tricks and Treats

Zwei Sammlungen von jeweils 30 Kurzgeschichten von Enid Blyton, die zu Halloween passen. Hexen, Pixies, Feen, Riesen, Goblins.

Julie Kagawa: Soul of the Sword (Shadow of the Fox 2)

Ich hatte schon länger nichts mehr von Julie Kagawa gelesen, obwohl ich damals „The Iron King“ durchaus mochte. Auf „Shadows of the Fox“ bin ich bei Instagram gestoßen, und da ich für japanische Mythologie schnell zu haben bin, habe ich den Versuch damit gemacht. Ich hatte durchaus Spaß an dem Buch (ich las es für das Shapeshifter-Thema meiner OWL-Challenge) und werde deshalb auch die Fortsetzung lesen.

Alex Bell: A Most Peculiar Toy Factory

Ich habe inzwischen ganz schön viele Bücher von Alex Bell, aber sie klingen auch irgendwie alle interessant. Bei diesem hier gebe ich zu, dass ich mir die Seitenzahl doch vor dem Kauf hätte genauer ansehen sollen. Es scheint sich an eine etwas jüngere Leserschaft zu richten. Aber gut, jetzt ist es hier und ich werde es ausprobieren (aussortieren kann ich hinterher immer noch).

Zack Davisson: Kaibyō ~ The Supernatural Cats of Japan

Offensichtlich hat dieses Buch eine neue Auflage erfahren, was mich sehr gefreut hat – vor einer Weile noch war es nur zu Mondpreisen verfügbar. Jetzt habe ich natürlich gleich zugeschlagen. Ein kleines Büchlein, aber sehr hübsch mit vielen farbigen Illustrationen und Umschlag. Kapitel beinhalten unter anderem Bakeneko, Nekomata, Kasha, Neko Musume und Maneki Neko.

Agatha Christie: The Last Séance

Erschienen in der Reihe „Collins Chillers“ mit dem Untertitel „Tales of the Supernatural by Agatha Christie“. Für mich lohnenswert, da viele dieser Geschichten in „The Hound of Death“ enthalten sind, das ich nicht besitze.

Piers Torday: The Frozen Sea

Das ist vermutlich eine Fortsetzung von „The Lost Magician“, ich weiß aber nicht, wie lose – es spielt nämlich 1984, 40 Jahre nach „The Lost Magician“. Offenbar geht es nun um die Kinder der Protagonisten von damals, aber genauer habe ich mich in den Klappentext noch nicht vertieft, weil ich den ersten Band noch nicht beendet habe.

Kyle Robert Shultz: Christmas in Talesend / The Last Days of Lady Cordelia

Bilder von vorn, weil man von der Seite nicht viel sieht. Es sind schmale Bücher, die Kurzgeschichten zu der „Beaumont & Beasley“-Reihe enthalten und unter dem Titel „Case Files“ laufen. „Christmas in Talesend“ beinhaltet vier weihnachtliche Stories, „The Last Days of Cordelia“ eine Geschichte von ca. 60 Seiten. Die Hauptreihe unterhält mich bisher sehr zuverlässig (auf Amazon findet sich zur Beschreibung: „Disney meets Dresden (with a pinch of Discworld) in this 1920’s urban fantasy.„)

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[Herbstlesen im Oktober 2019] Wochenende 2

Oktober 12, 2019 at 10:29 (Aktionen)

Guten Morgen zum zweiten Herbstlesen-Wochenende bei Konstanze! Mit etwas Glück übernachtet meine Tochter heute Abend bei ihrer Oma, was zusätzliche Lesezeit bedeuten würde, aber heute Vormittag werden wir zunächst einkaufen und in den Wald fahren (mal schauen, ob wir Pilze entdecken – nicht, dass ich Pilze essen würde, aber ich finde Pilze an sich ziemlich toll, die unterschiedlichen Formen und auch den Geruch im Wald; nur in der Pfanne mag ich sie nicht).

In den letzten Tagen habe ich sogar ziemlich viel gelesen. Ich habe mich nämlich mal wieder richtig schön festgelesen (das kommt momentan durch Zeitmangel nicht so häufig vor und freut mich deshalb sehr) und den größten Teil von „Die Verlobten des Winters“, dem ersten Band der Reihe um die Spiegelreisende, gelesen. Und weil ich mich in der Welt und mit dem bunten Figurenreigen gerade so wohl fühlte, habe ich gestern gleich die Fortsetzung „Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ (Originaltitel: „Les Disparus du Clairedelune“) begonnen und bin bereits auf Seite 229. Natürlich liegt das auch daran, dass sich die Bücher zügig lesen lassen, schneller als ein Buch auf Englisch oder auch als ein sehr gemächlicher Roman wie „Quendel“ (auch das liegt als Option für das Wochenende bereit).

Übersetzt ist die Reihe, die Christelle Dabos geschrieben hat, aus dem Französischen. Französische Fantasy bekommt man in Deutschland ja leider nicht so häufig, und so hat es auch hier Jahre gedauert, bis die in Frankreich sehr erfolgreiche Reihe übersetzt wurde (auch die englische Übersetzung erschien erst kurz vor der deutschen). Ich hatte schon davon gehört, bevor die englische Übersetzung angekündigt wurde und war neugierig darauf, aber meine Französischkenntnisse reichen dafür leider bei weitem nicht aus.

Ganz kurz zum Inhalt. Die Welt ist in verschiedene Teile, Archen genannt, zerbrochen, auf denen Familien leben, die über verschiedene Kräfte verfügen. Ophelia kann zum Beispiel die Vergangenheit von Gegenständen „lesen“ und durch Spiegel reisen. Für eine arrangierte Hochzeit reist sie auf die Arche Pol und versucht sich dort am Hof zurechtzufinden, der von Intrigen und Illusionen geprägt ist. Trotz der Verlobungsgeschichte ist der Romantikanteil erfreulich gering, und die Welt ist voller hübscher Ideen und interessanter Figuren. Ich bin gespannt, wie lange ich noch beim selben Buch bleibe und melde mich später wieder 😉

16:45

Dem freien Abend steht nun nichts mehr im Wege. Bisher habe ich noch nicht viel gelesen, aber ich habe mich in meinem Buch inzwischen auf Seite 255 vorgearbeitet. Ophelias Familie ist angereist und wird zusammen mit Ophelia im Seebad Opalsand untergebracht. In der Himmelsburg dagegen verschwinden wichtige Gäste, die vorher Drohbriefe erhalten zu haben scheinen – genau wie sie auch Ophelia erhält. Gleichzeitig bekommt man nach und nach mehr Einblick in die Vergangenheit der Welt, die noch wichtig zu werden scheint.

Pilze haben wir gefunden, aber keine, die wir mitgenommen haben. Es war bestes Waldwetter und viele andere waren auch unterwegs, sicherlich auch viele geübte Pilzsammler, die schneller waren. Macht aber nichts, ich wollte die Pilze sowieso lieber anschauen 😉

herbstlesen8

Wir haben inzwischen auch Mittag gegessen (einen dekorativen Kuchen kann ich heute leider nicht vorweisen), und ich werde mich jetzt mit einem Tee wieder nach Opalsand zurückziehen…

21:15

Ich habe eigentlich nichts Spannendes zu erzählen, wollte mich heute aber noch einmal melden. Ich stecke immer noch mittten in meinem Buch, inzwischen auf Seite 347. Es ist ein schöner zweiter Band, finde ich. Die Welt und die Geheimnisse werden größer, außerdem ist es immer noch erfreulich unromantisch. Und ich amüsiere mich sehr über Thorn, Ophelias Verlobten, weil er ausgerechnet Finanzverwalter und ein fürchterlicher Bürokrat ist und es solche Figuren einfach nicht so oft in Fantasybüchern gibt 😉

Mein Mann testet gerade zum ersten Mal die Switch auf einem großen Bildschirm – wir haben spontan beschlossen, uns doch mal ein Gerät mit HDMI-Anschluss zuzulegen (allerdings von bescheidener Größe, wohl so etwas, wie es sich andere Haushalte als Zweit- oder Drittgerät ins Schlafzimmer stellen, wenn man nach den Rezensionen urteilt…). Sieht schon ansprechend aus, nur würde dieses Zeldaspiel mehr Stunden verlangen, als ich gerade hineinstecken möchte.

Ich werde also noch ein wenig lesen (und wahrscheinlich das Buch heute auch nicht mehr wechseln – ich bin selbst gespannt, ob ich auch morgen noch dabei bleibe oder mir dann etwas anderes suche.

Sonntag, 11:30

herbstlesen9Ich habe heute bis halb neun geschlafen und seitdem einen sehr entspannten Vormittag genossen. Soeben haben wir bei einer Folge „Supernatural“ unser Frühstück genossen (wir sind als wahrscheinlich letzte Menschen unter denen, die die Serie verfolgen, immer noch in der 5. Staffel, aber arbeiten uns darin alle paar Monate mal ein Stückchen weiter vor – die heutige Folge war recht amüsant, es ging in eine psychiatrische Anstalt).

In „Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ bin ich ebenfalls weitergekommen, ich bin nun auf Seite 414. In den Fall der verschwundenen Würdenträger kommt Bewegung, Ophelia und ihre Begleiter (darunter der Minister für Stil und Eleganz) untersuchen gerade eine Manufaktur, in der bestimmte Sanduhren hergestellt werden. In der Buchführung gibt es Unstimmigkeiten, und ich bin schon gespannt, wie es nun weitergehen wird.

Später sind wir zum Mittagessen bei meiner Mutter eingeladen, aber im Laufe des Nachmittags werde ich wieder hier aktualisieren. Jetzt schaue ich aber erstmal bei den Mitlesern vorbei 🙂

20:00

Wir hatten einen schönen Nachmittag und da Oma und Enkelin dann noch ein Puppenspiel angeschaut haben, fand sich für mich genügend Lesezeit, um mein Buch zu beenden – das heißt, ich habe die über 600 Seiten an drei Tagen gelesen, was für mich ziemlich gut ist, zumal ich diese Fortsetzung ja direkt im Anschluss an den ersten Teil gelesen habe. Ich bin mit meinem Lesewochenende daher jetzt schon sehr zufrieden.

Nun weiß ich allerdings nicht so recht, ob es mir heute noch gelingt, mich auf ein anderes Buch einzulassen, weil ich doch noch ein wenig in der Welt der Archen gefangen bin. Bis zum dritten Band muss ich zum Glück nicht lange warten, er erscheint Mitte November – die Leseprobe habe ich vorhin schon geschmökert und mich über eine Übersicht aller 21 Archen gefreut, von denen ich die meisten noch gar nicht kenne. Auch in Band 3 wird mit Babel ein neuer Schauplatz besucht.

herbstlesen11

Heute gibt es vielleicht keine weitere Aktualisierung mehr, weil ich morgen leider wieder früh raus muss. Ich werde mich aber noch bei den Mitlesern umschauen und dann mal sehen, ob mich noch ein anderes Buch anspricht oder ob ich dann eher zu einem Spiel greife.

22:30

Doch noch ein kurzes Schlusswort: ich habe eine Lesepause gemacht, ein bisschen geschrieben, das abendliche Kapitel „Eine lausige Hexe“ vorgelesen (nicht in dieser Reihenfolge) und bin jetzt bereit für eine andere Geschichte 😉 Vor dem Schlafengehen lese ich noch ein paar Seiten in „The Merlin Conspiracy“, aber mehr als das wird es heute auch nicht mehr werden.

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[Herbstlesen im Oktober 2019] Wochenende 1

Oktober 5, 2019 at 09:59 (Aktionen)

Das traditionelle Herbstlesen startet wieder bei Konstanze und das Wetter könnte nicht passender sein: es regnet schon den ganzen Morgen und der Himmel ist grau. Bestes Lesewetter, finde ich – nicht so gut geeignet, um mit dem nicht-mehr-so-kleinen Mädchen Fahrradfahren zu üben (seit gestern ist sie sehr stolze Besitzerin ihres ersten eigenen Fahrrades). Gelesen habe ich heute morgen erst drei oder vier Seiten – für den Anfang habe ich zu „The Lost Magician“ von Piers Torday gegriffen, das 1945 in England spielt und ein paar Narnia-Assoziationen weckt; ich bin noch nicht allzu weit, aber bisher mag ich es. Die ganze Woche habe ich „The Radium Girls“ von Kate Moore gelesen (das habe ich dann gestern abend beendet) und brauche an diesem Wochenende definitiv etwas aufmunterndere Lektüre.

Allerdings werde ich tagsüber nur sporadisch lesen, abends wahrscheinlich mehr. Es gibt wie immer für das ganze Wochenende einen Beitrag, den ich aktualisieren werde. Ich freue mich schon auf die Beiträge der Mitleser und melde mich später wieder 🙂 Vielleicht bringe ich nachher ein Foto vom Spaziergang mit.

16:15

herbstlesen2 (2)Wie erwartet habe ich bisher eher kleine Leseeinheiten genossen – deshalb bin ich in „The Lost Magician“ noch kaum weitergekommen (ich hoffe, dass ich später noch etwas mehr dazu berichten kann), sondern mich erstmal durch diverse, von Konstanzes Neuzugängen inspirierte Leseproben geschmökert, was auch sehr unterhaltsam war!

„The Babysitters Coven“ war überraschend spaßig und auch „The Apprentice Witch“ liest sich gut an. Von der Smoke-Trilogie und dem Buch über Maud West habe ich, da die Leseproben ziemlich lang waren, nur jeweils ein Kapitel gelesen, fand diese aber auch vielversprechend. Mal schauen, ob das eine oder andere der Bücher irgendwann auch hier ins Regal wandern wird 😉

Unser Spaziergang mit Fahrrad war übrigens nicht ganz so erfolgreich. Ich fand das Wetter richtig schön und wäre gerne noch länger draußen geblieben, aber meiner Tochter wurde ziemlich schnell kalt, weshalb wir uns bald wieder auf den Rückweg machten. Zu Hause gab es dann eine heiße Schokolade zum Aufwärmen.

herbstlesen3 (2)

Zum Mittagessen gab es heute bei uns eine thailändisch inspirierte One Pot Pasta, die lecker war, und später habe ich mich mit Tee und Joghurt-Beeren-Guglhupf (der noch vom Donnerstag übrig ist) auf einem Tablett für ein paar ruhige Minuten davongeschlichen, während Mann und Kind durch das Wohnzimmer flitzten. Ich werde mich jetzt an eine kleine, überfällige Blogrunde machen.

herbstlesen (2)

21:45

Es wurde dann eigentlich erst gegen acht Uhr wirklich ruhig, aber wir hatten einen schönen Tag. Ich hatte den Brückentag frei und so ein langes gemeinsames Wochenende tut uns gut. In den letzten Stunden habe ich noch ein bisschen gelesen (wenn ich mich nicht von den kleinen Dingen ablenken ließ, die wir alle kennen).

Ich bin bei „The Lost Magician“ jetzt auf Seite 96 und habe gerade das Gefühl, Cybermen seien in Narnia eingefallen 😉 Da ihr euch Details zum Buch gewünscht habt, hier ein paar Stichworte.

Optisch ist das Hardcover richtig schön, mit einem Bild unter dem Umschlag (bei den Amazon-Bildern sieht man es gut). Über die Qualität der Bindung sprechen wir allerdings lieber nicht. Auf den ersten Seiten findet sich einer von mehreren Aktenauszügen, die sich durch das Buch ziehen. Er ist überschrieben mit „National Security Archives ~ Files released“ und spricht von einem „Magician Project“, das gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von Wissenschaftlern in die Wege geleitet wurde.

Die Protagonisten, vier Geschwister namens Simon, Patricia, Evelyn und Larry, die nach dem Krieg aus London fortgeschickt werden, bis ihre Eltern neuen Wohnraum finden können, werden von Professor Diana Kelly aufgenommen – der Leiterin des „Magician Project“, wie wir bereits wissen. Die Kinder finden in ihrem Haus eine Tür, die sie in eine Bibliothek führt, in der die Bücher nach drei Kategorien geordnet sind: „Read“, „Unread“, „Never Read“. Durch diese Bücher gelangt man in die phantastische Welt Folio – aber auch dort herrscht Krieg.

Ich finde es bisher sehr gut lesbar und atmosphärisch. Die Narnia-Parallelen sind gewollt und stören mich momentan nicht. Auch der Weltkriegshintergrund und das Regierungsprojekt interessen mich. Die Bibliothek dagegen hat mich noch nicht so ganz, ich hoffe, das wird nicht zu platt.

herbstlesen4 (2)

Gerade war ich dann noch in der Badewanne. Da ich in die Badewanne nicht gerne Hardcover mitnehme, habe ich dort in „The Tomb of the Sea Witch“ weitergelesen. Das ist der zweite Band der Beaumont & Beasley-Reihe von Kyle Robert Shultz (außerdem wäre es doch langweilig, wenn ich heute nur ein Buch zeigen würde, oder?). Der erste Band, „The Beast of Talesend“, hat mir ziemlich gut gefallen und mich zum Lachen gebracht. Der zweite verspricht ebenso gute Unterhaltung. Märchenmotive spielen eine Rolle, aber es ist trotzdem mal etwas anderes (das Ever After ist hier schon eine ganze Weile her, so lange, dass die meisten Menschen gar nicht mehr daran glauben, dass es Magie jemals gegeben hat – man schreibt das 20. Jahrhundert E.A.) und vor allem mal von einem Mann geschrieben (das Genre scheint mir ziemlich frauendominiert). Momentan stecken Beasley, Crispin und Cordelia in der Warrengate Academy und versuchen eine Möglichkeit zu finden, Beasleys Fluch zu lösen, ohne aufzufliegen.

Übrigens habe ich mir, nachdem ich heute an mehreren Stellen auf Lockwood & Co gestoßen wurde, „Die raunende Maske“ bereitgelegt. Das liegt ohnehin auf meinem Herbststapel und – immerhin – das erste Kapitel habe ich auch schon vor einigen Tagen gelesen. Ich muss allerdings erst wieder richtig reinkommen; es ist schon länger her, dass ich „Der wispernde Schädel“ beendet habe. Vielleicht schaue ich morgen in das zweite Kapitel hinein 🙂

Sonntag, 11:00

herbstlesen1aGuten Morgen! Ich bin gegen halb acht aufgestanden, später waren wir zu dritt beim Bäcker und inzwischen haben wir in Ruhe gefrühstückt. Heute ist es kalt, aber trocken, und wir werden uns gleich auf den Weg machen, um einen weiteren Versuch mit dem Fahrrad zu starten.

Zum Lesen liegen die Bücher von gestern bereit, außerdem möchte ich heute „Meine Frau, die Hexe“ von Thorne Smith (aus der Bibliothek der phantastischen Abenteuer) beenden. Mir fiel vorhin ein, dass mir in dem Buch nur noch 15 Seiten fehlen, das sollte also kein Problem sein. Ich habe ganz schön lange dafür gebraucht, obwohl der Schreibstil mir sehr gefällt; die Geschichte ist nicht so ganz mein Ding (zu viel alkoholinduzierte Albernheiten). Vom Herbststapel habe ich außerdem „Unearthly Asylum“ bereitgelegt. Mal schauen, wozu ich am Ende greife 🙂 (Lockwood ist ja für heute auch ein Muss *g*)

16:00

Ich hoffe, dass ich später noch einige Bilder einfügen kann; das Internet ist heute ärgerlicherweise recht zickig. Insofern begnüge ich mich für den Moment mit einem kurzen Lebenszeichen 😉 Meine Lesezeit beginnt wieder erst etwas später am Tage – bisher habe ich noch nicht mal den Thorne Smith beendet und gerade erst ein Kapitel in „Unearthly Asylum“ gelesen.

Das ist die Fortsetzung von „Fiendish Deeds“. Ich habe den ersten Band nicht mehr so gut im Kopf, aber auf den Seiten, die ich vorhin gelesen habe, ist Joy in dem Anwesen ihrer Familie unterwegs und durchwühlt Truhen auf dem Dachboden auf der Suche nach hinterlassenen Schätzen verblichener früherer Bewohner, versucht, geheimnisvollen Phänomenen („Clouds of black smoke. Earsplitting bangs.“) auf die Schliche zu kommen und ist außerdem bemüht, die Menschen in Spooking davon zu überzeugen, dass ihr Lieblingsschriftsteller, der „The Compleat and Collected Works of E.A. Peugeot“ verfasste, von ihrer Heimatstadt inspiriert wurde. Hier erzählt der Autor etwas über die Trilogie.

Jetzt gibt es Mittagessen (schlicht: Kartoffeln mit Quark). Später mehr.

20:15

 

Ich kriege es immer noch nicht hin, Bilder hochzuladen – das einzige Foto heute gibt es also bei Instagram. Tut mir leid, falls es morgen besser wird, füge ich evtl nachträglich etwas ein.

herbstlesen1b

Unser Spaziergang war heute übrigens erfolgreicher – das Fahrradfahren wurde ausprobiert, scheint aber noch ziemlich fordernd zu sein, jedenfalls reicht die Geduld noch nicht weit. Trotzdem sind wir sehr stolz, wenn sie losstrampelt *lach* Heute abend habe ich zum Einschlafen das letzte Kapitel in „Eine lausige Hexe“ vorgelesen. Ich habe alle Worst Witch-Bände auf Englisch gelesen und lerne die Geschichte jetzt – zusammen mit meiner Tochter – zum ersten Mal auf Deutsch kennen. In den letzten Tagen musste ich ziemlich häufig wahlweise Maud, Mildred oder Frau Graustein spielen 😉 Anlass war übrigens die bei Netflix laufende neuere Serie, die ich erst kürzlich entdeckt habe (mir war nur die alte bekannt). Ich habe mich schon halb durch die erste Staffel geschaut und finde sie gar nicht schlecht.

Allein gelesen habe ich ein weiteres Kapitel in „Unearthly Asylum“ (der Gehilfe des Bürgermeisters ist ein ehemaliger Punkrocker, was ziemlich witzig ist; er war schon im ersten Band ein wichtiger Antagonist). Fun Fact: die Reihe habe ich ursprünglich aufgrund des Covers von Nicoletta Ceccoli entdeckt.

In der Badewanne hatte ich wieder „The Tomb of the Sea Witch“ dabei – Nick Beasley versucht, einen bunten Haufen („the Mythfits“) Studenten in „Mundane Survival“ zu unterrichten. Da sie nicht in der Lage sind, auch nur fünf Minuten ohne Magie zurechtzukommen, gibt es extra Unterricht darin, im Fall der Fälle unter Menschen zurechtzukommen.

Oh, und in „The Lost Magician“ habe ich ebenfalls einige Seiten gelesen. Die Kinder sind den Cybermen Silbersoldaten der Unreads vorerst entkommen und sind mit drei recht vertraut erscheinenden Bären in deren Häuschen untergetaucht. Übrigens fand ich es vor kurzem ziemlich schwierig, das Goldlöckchenmärchen zu finden, obwohl ich wirklich viele Märchenbücher besitze – erst seit kurzem ist ein Buch mit englischen Märchen darunter, das Goldlöckchen enthält.

Momentan fühle ich mich mit allen drei Büchern wohl und hoffe, dass ich den Abend noch ein wenig nutzen kann. Allerdings schaffe ich es jetzt erst zu einer Blogrunde, die wohl ein wenig Zeit in Anspruch nehmen wird…

20:45

Vorhin vergessen: „Meine Frau, die Hexe“ habe ich beendet, so wie ich es mir vorgenommen hatte. Hm. Ich möchte es eigentlich nicht behalten und habe es zu den aussortierten Büchern gelegt, die irgendwann zu Momox oder Rebuy wandern. Damit ist allerdings auch die Entscheidung getroffen, dass ich von der Bibliothek der phantastischen Abenteuer, die momentan komplett in meinem Regal steht, nicht alle behalten werde, sondern wirklich nur die, die mir gefallen (bisher habe ich etwa fünf Bücher der Reihe tatsächlich gelesen, aber das wird schon – als nächstes habe ich etwas von Patricia Wrede herausgefischt, „Schattenzauber“, womit ich hoffentlich besser zurecht komme).

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Lockwoods Zeit kommt hoffentlich im Laufe des Abends noch 😉 Morgen kann ich zum Glück (jedenfalls theoretisch, das Kind ist ein unberechenbarer Faktor) bis um sieben schlafen, also muss ich nicht zu früh schlafen gehen.

Montag, 7:30

Es geht wieder! Lockwood war gestern dann doch noch nicht dran – ich bin bei „The Tomb of the Sea Witch“ geblieben (viel Zeit war nach einer kleinen Blogrunde auch nicht mehr). Ich mag es. Es bringt mich zum Lachen.

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Lesesonntag im September

September 15, 2019 at 10:40 (Aktionen)

Der letzte Lesesonntag bei Konstanze, an dem ich teilgenommen habe, war im Mai – Juni und Juli waren dann von den Prüfungen geprägt und im August waren wir an den meisten Wochenenden verreist. Deshalb passt es erst jetzt wieder, aber dafür gerade perfekt, um den Herbst einzuleiten 🙂 Heute morgen vor dem Aufstehen habe ich ein Kapitel in „Sabrina ~ Season of the Witch“ gelesen, ein Prequel zur Netflix-Serie, von der ich immerhin schon drei Folgen geschaut habe. Das Prequel hat Sarah Rees Brennan geschrieben, und da mich „Unspoken“ von ihr zuletzt so gut unterhalten hat, wollte ich auch „Sabrina“ ausprobieren. Bisher gefallen mir vor allem die Kapitel zwischen den Kapiteln, auf schwarzem Papier und überschrieben mit „What Happens in the Dark“ – eine schöne Möglichkeit, um andere Figuren und Geschehnisse im Hintergrund näher zu beleuchten.

Ich habe mir für heute nur vage etwas vorgenommen, weil ich gerne nach Laune lese. Ich möchte allerdings ein paar Seiten in „The Iron Trial“ lesen. Heute wollte ich eigentlich die O.W.L.s abschließen, bei denen ich gar nicht so schlecht vorangekommen bin (ich habe sechs Bücher gelesen!). Für wenigstens eine Karriereoption fehlt mir allerdings noch „The Iron Trial“ für Ancient Runes, und darin habe ich bisher etwa die Hälfte gelesen. Es liest sich nicht schlecht, aber ich bin momentan auch nicht interessiert genug, um die Fortsetzungen in Betracht zu ziehen. Mal sehen, ob sich das noch ändert. Jedenfalls werde ich es heute wohl nicht auslesen, also ziehe ich meinen persönlichen O.W.L.-Zeitraum noch ein wenig länger 😉

Ansonsten habe ich den Herbststapel hier liegen. Das erste Buch, das ich davon begonnen habe, ist „Das Geheimnis von Hester Hill“, auf das mich Angela Gaede neugierig gemacht hat. Und gestern kam dann auch die Fortsetzung von „Quendel“, auf die ich mich auch sehr freue, aber für die der September vielleicht noch etwas zu früh ist – wenn die Bäume kahl werden, wäre die Zeit genau richtig.

Vielleicht greife ich aber auch zu ganz anderen Büchern oder spiele ein bisschen Sims, wo vor einigen Tagen Hexen zugefügt wurden 🙂 In den nächsten Stunden habe ich jedenfalls Zeit, weil ich mich dem heutigen Spaziergang/Ausflug nicht angeschlossen habe.

13:45

Offensichtlich bin ich heute in einer sehr gemütlichen Lesestimmung. Jedenfalls habe ich mich noch nicht zu „The Iron Trial“ aufraffen können, das ich wohl doch eher in den nächsten Tagen als Zugbuch mitnehmen werde (da die Qualität des Taschenbuchs miserabel ist, kann man damit nicht viel Schaden anrichten).

Stattdessen habe ich doch schon zu „Quendel“ gegriffen und außerdem zu „Carbonel & Calidor“ vom Herbststapel. Bei der „Quendel“-Fortsetzung habe ich wie schon beim ersten Teil das Gefühl, dass ich langsam und aufmerksam lesen muss, was eigentlich recht schön ist. Ich mag die gemächliche Erzählweise, aber man muss sich die Zeit nehmen können. „Carbonel & Calidor“ ist das dritte (und letzte) Buch über den schwarzen Kater Carbonel, die Kinder Rosemary und John und viel Hexenzauber. Die Ausgaben der New York Review Children’s Collection mag ich sehr.

19:00

Die letzten Stunden waren Mann und Tochter wieder hier, wir haben Tee getrunken, gebadet und Curry zum (verspäteten) Mittag gegessen. Ich habe mir ihr ein Weilchen Malbücher ausgemalt (jeder seines) und ihr gerade zum Einschlafen ein Kapitel vom Magischen Baumhaus vorgelesen 😉

Vorher habe ich noch ein bisschen weitergelesen in „Das Geheimnis von Hester Hill“. In „Quendel“ habe ich das erste Kapitel beendet, außerdem habe ich einige Seiten in „Oz“ vom Herbststapel gelesen (den Sammelband nehme ich mir immer wieder vor, bin aber irgendwie immer schon am Anfang hängen geblieben; ich glaube aber, das liegt nicht an der Geschichte, sondern am Format des Buches und daran, dass Oz etwas speziell ist, ich also in der passenden Lesestimmung sein muss).

Ich möchte die Abendstunden noch nutzen und hoffe, dass ich mich nicht allzu sehr von technischen Geräten ablenken lasse 😉 Ich melde mich dann wahrscheinlich noch einmal.

21:15

Seit der letzten Aktualisierung habe ich noch ein bisschen Quidditch beim Handyspiel gespielt (ich mag das Hogwarts Mystery ja, wegen der Figuren, der Hogwarts-Atmosphäre und der Geschichte, obwohl die Mechanik leicht nervig ist – aber man arrangiert sich).

Gelesen habe ich noch einige Oz-Kapitel (ich bin bei „The Patchwork Girl of Oz“, also Band 7 der Reihe). Es geht um Ojo und seinen Unc Nunkie, die sich von ihrem abgeschiedenen Waldhaus auf den Weg zum Crooked Magician machen. Das Patchwork Girl soll künftig im Haushalt helfen und durch ein Zaubermittel zum Leben erweckt werden.

Lange werde ich jetzt nicht mehr wach bleiben, aber es war schön, heute wieder mitzulesen. Bis zum nächsten Mal 🙂

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[Lesen durch das Jahr] Herbstbücher

September 2, 2019 at 09:27 (Lesen durch das Jahr)

Es ist ein wenig traurig, dass ich 2019 noch keinen einzigen Quartalsstapel erstellt habe. Mir macht das allerdings viel zu viel Freude, als dass ich auf Dauer darauf verzichten würde. Auch wenn es mir meistens nicht gelingt, nennenswert viele der Bücher zu beenden, habe ich also in den letzten Tagen nach Büchern gefahndet, die für mich zum kommenden herbstlichen Wetter passen. In den nächsten zwei Wochen versuche ich, noch ein oder zwei Titel für die O.W.L.s zu lesen, aber danach freue ich mich schon darauf, die folgenden Bücher anzulesen 🙂

Vor umfangreichen oder anspruchsvolleren Büchern habe ich mich trotzdem gedrückt – das schaffe ich in diesem Jahr einfach noch nicht. Mit etwas Glück wird das in einem Jahr besser.

P.J. Bracegirdle: Unearthly Asylum

Jessica Lawson: Nooks & Crannies

Colleen Houck: Lantern’s Ember

Sylvia Townsend Warner: Kingdoms of Elfin

L. Frank Baum: Oz, Complete Collection Volume 3

Kristina Ohlsson: Das Geheimnis von Hester Hill

Barbara Sleigh: Carbonel & Calidor

Claudia Romes: Dana Mallory und das Haus der lebenden Schatten

Jonathan Stroud: Lockwood & Co. ~ Die raunende Maske

Michelle Paver: Wakenhyrst

 

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[Challenge] Magical Readathon ~ O.W.L.s

Juli 15, 2019 at 21:13 (Aktionen)

Abgesehen von meinen Jahreszeitenstapeln, die wie alles hier in diesem Jahr gerade auch brach liegen (das Semester war höllisch), habe ich schon lange bei keiner Lesechallenge mehr mitgemacht. Jetzt bin ich bei Youtube über den Magical Readathon gestolpert und habe richtig Lust, mich daran zu versuchen, auch wenn ich zeitlich ganz schön aus der Reihe tanze.

Aber zunächst dazu, was mir bei dieser Challenge gefällt: sie ist zweistufig und es gibt ein Ziel! Der Magical Readathon wird von Book Roast seit 2018 veranstaltet und ist an den Zaubererprüfungen orientiert, die wir von Harry Potter kennen. Normalerweise finden im April die O.W.L.s und im August die N.E.W.T.s statt, wobei letztere auf den O.W.L.s aufbauen, die man „bestanden“ hat. Diesen April hat G Karrieren aus der Zaubererwelt vorgestellt und dazu ein aufwendiges und schönes Handout erstellt. Jede Karriere setzt bestimmte Prüfungen voraus, und wenn man sich zu Beginn der Challenge eine aussucht, kann man darauf hinarbeiten 🙂 Hier der Link zur Ankündigung mit allen Details und PDFs.

Ich habe den größten Teil meiner (realen) Prüfungen vorerst hinter mich gebracht und muss mich jetzt nur noch intensiv mit der Projektarbeit beschäftigen, die mich schon das ganze Semester über unverhältnismäßig viel Zeit gekostet hat. Das mache ich aber hauptsächlich von zu Hause aus, außerdem muss ich dafür nicht lernen, sodass der Kopf hoffentlich etwas freier ist. Was liegt also näher, als nun für fiktive Prüfungen zu lesen? 😉 April ist natürlich vorbei, aber ich will natürlich mit den O.W.L.s anfangen…

Also mache ich es jetzt ganz anders, nehme ich mir die Themen der O.W.L.s vom letzten Jahr, also 2018, und nehme mir nicht nur einen, sondern ab heute zwei Monate, sonst kriege ich bei meinem derzeitigen Lesetempo am Ende gar nichts fertig 😉 Auch so bin ich gespannt, wie weit ich komme. Jedenfalls habe ich mir drei mögliche Karrieren ausgesucht und Bücher zu jedem der zwölf Fächer, weil das ja schließlich am meisten Spaß macht.

Und das sind die Fächer:

Ancient Runes: a book with a symbol on the cover – Holly Black/Cassandra Clare: Magisterium ~ The Iron Trial

Arithmancy: a book with a number in the title – Anthony Horowitz: Die fünf Tore ~ Das Finale, Teil 1

Astronomy: a science fiction novel – H.G. Wells: Krieg der Welten

Care of Magical Creatures: a book that includes magical creatures – Marie Brennan: The Tropic of Serpents

Charms: a fantasy book – Markus Heitz: Feuerkriege ~ Die Mächte des Feuers

Defense Against the Dark Arts: a book featuring secret societies/clubs – Robin Stevens: Mistletoe and Murder

Divination: a book featuring prophecies – Jessica Bernett: Elayne ~ Rabenkind

Herbology: a book with a nature related word in the title – Sherry Thomas: The Perilous Sea ~ Die gefährliche See

History of Magic: a historical fiction – Kate Morton: Die verlorenen Spuren

Muggle Studies: a non-fiction book – Holly Ivins: Jane Austen ~ Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

Potions: a book about alchemy – Kevin Sands: The Blackthorn Key

Transfiguration: a book that deals with shapeshifting – Julie Kagawa: Shadow of the Fox

Um am Ende zu den N.E.W.T.s zu kommen, die ich für meine möglichen Karrieren (Curse Breaker, Metal Charmer, Ministry Worker – Department of Magical Law Enforcement) zu kommen, sollte ich mich vor allem an die Bücher für Charms, Defense Against the Dark Arts und Transfiguration machen, die braucht man nämlich für alle drei…

Ich habe dann heute mit dem ersten Buch begonnen, ganz passend zum Sommer (es musste eins sein, dass Zuglektürenformat hat):

Der fünfte Fall für Daisy Wells und Hazel Wong führt sie über Weihnachten nach Cambridge. Ich habe das Buch immer mal wieder vor mir hergeschoben und dachte, dass ich es wohl auch um Weihnachten herum lesen sollte, aber ich mag nicht mehr warten – und außerdem ist schließlich schon fast Herbst, oder?

 

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Lesesonntag im Mai

Mai 19, 2019 at 10:26 (Aktionen)

Es wird eindeutig Zeit, den Blog wieder zu entstauben. Wenigstens mal kurz, denn so richtig besser wird es bis zum Sommer nicht werden, aber bevor ich im Juni in die nächste Prüfungsphase einsteige, will ich wenigstens heute noch einmal beim Lesesonntag bei Konstanze mitmachen!

Zum Frühstück gab es Pancakes mit Chiasamen und Blaubeeren (leider ist der Ahornsirup alle) – etwas Schönes, bevor ich jetzt erstmal noch ein wenig für die Projektarbeit tätig werden muss; ganz faul kann ich heute leider nicht sein. Danach werde ich aber lesen! Ich habe mir nichts Besonderes vorgenommen und auch kein bestimmes Buch am Wickel, allerdings bin ich momentan von einer Japanwoche auf Instagram angefixt – hier liegen diverse japanische Bücher herum, die ich aus den Regalen gekramt habe, außerdem bin ich in Stimmung, einige Manga weiterzulesen (das kommt bei mir in gewisser Regelmäßigkeit alle paar Monate). In den letzten Tagen habe ich mich durch den halben fünften Inuyasha-Band geschmökert, und vielleicht beende ich den heute. Die neuen Ausgaben sind toll, allerdings habe ich gestern festgestellt, dass man schon wieder nicht mehr alle bekommt, und schnell bis Band 10 Hamsterkäufe getätigt…

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Ich habe heute noch nicht so viel lesen können wie ich es mir gewünscht hatte – das kleine Mädchen hat keinen Mittagsschlaf gemacht und war auch nicht willens, das Haus zu verlassen (kleine Stubenhockerin!), außerdem habe ich mich zwischendurch mit der ollen Exceltabelle für die Projektarbeit beschäftigt. Damit habe ich für heute aber gedanklich abgeschlossen – irgendwann muss auch mal Schluss sein -, und meine Tochter ist gerade mit einem Bibi Blocksberg-Hörspiel in der Badewanne und wird danach bald Abendbrot essen. Insofern sind die Leseaussichten für den Abend etwas günstiger 😉 Trotzdem werde ich eine richtige Blogrunde wohl erst schaffen, wenn sie im Bett liegt.

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Den Inuyasha-Band habe ich beendet. In der neuen Edition sind immer zwei Bände zu einem zusammengefasst, dadurch lese ich ziemlich lange daran. Mein Nachschub ist erstmal aufgebraucht, aber Band 6 erreicht mich hoffentlich bald. Vorhin habe ich den ersten von zwei Bänden eines weiteren Manga begonnen: B.A.D. Gothic-Mystery steht hinten drauf, und das scheint zu passen. Es geht um eine schokoladensüchtige Gothic Lolita und ihre Detektei für übernatürliche Fälle – bisher liest es sich gut. Etwas genervt habe ich festgestellt, dass Band 2 schon wieder nur noch gebraucht zu bekommen ist und habe mir schnell ein Exemplar bestellt, bevor es auch noch teuer wird. Im Comic- und Mangabereich kann es wirklich extrem nervig sein, vergriffenen Bänden hinterherzurennen.

Später am Abend würde ich dann gerne auch noch etwas mit mehr Text konsumieren. Vorhin habe ich mir fünf Bücher rausgelegt, die ich noch nicht so lange besitze. Der vorläufige Plan ist, in jedem der Bücher das erste Kapitel anzulesen. Mal schauen, wie weit ich damit komme…

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22:15

Weil noch einige organisatorische Dinge zu klären waren, hatte ich nicht ganz so viel Ruhe, um mich auf die Bücher einzulassen, aber immerhin in drei der fünf Bücher habe ich einen kleinen Blick geworfen 🙂

The Paper Menagerie and other Stories beinhaltet, wie der Name nahelegt, Kurzgeschichten. Ken Liu kommt mir mit seinen Romanen immer mal unter – die habe ich noch nicht gelesen, werde ich mir aber bestimmt bei Gelegenheit mal vornehmen. Ich habe die erste Geschichte gelesen, die „The Bookmaking Habits of Select Species“ heißt. Der Titel hat mich schon in der Leseprobe fasziniert. Wie verschiedene außerirdische Spezies, die der Kreativität des Autors entspringen, lesen und schreiben, liest sich sprachlich etwas anspruchsvoller und sogar ein bisschen philosophisch.

Wakenhyrst könnte gut in mein Regal passen. Spontan hatte ich leise Kate Morton-Assoziationen, vielleicht weil der Einstieg mit einem Artikel aus den 60er Jahren erfolgt, um dann 60 Jahre zurück zu springen, vielleicht wegen des Familiengeheimnisses. Andererseits heißt es „darkly gothic thriller“ auf dem Umschlag, also wird es wohl noch etwas stärker in eine unheimliche Richtung gehen. Das erste Kapitel fand ich jedenfalls sehr stimmungsvoll, und ich bin gespannt, was es mit den gemalten kleinen Teufeln in Edward Stearnes Gemälden auf sich hat…

Für The Devouring Gray war ich dann schon fast zu müde, deshalb habe ich geschummelt und nur den ersten Abschnitt gelesen, nicht das ganze erste Kapitel. Auf den ersten Seiten legt May ihrem Bruder Justin die Karten, weil er etwas über seine Zukunft wissen möchte. Man bekommt schon mit, dass Four Paths ein merkwürdiger Ort ist, dass dieser Ort eine Bedrohung ausgesetzt ist und dass es verschiedene Gründerfamilien gibt, die eine Rolle spielen.

The Gilded Wolves und Grim Lovelies hebe ich mir für einen wacheren Zustand auf 🙂 Gute Nacht zusammen!

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