[Ich lese] Stephen King: Schwarz
“Auf der Suche nach dem mysteriösen Dunklen Turm durchstreift Roland, der letzte Revolvermann, eine sterbende Welt, wo in endlosen Wüsten und Ruinenstädten Dämonen, Sukkubi, Vampire und Geistermutanten hausen. Unbeirrt folgt er den Spuren des Mannes in Schwarz – er ist der Schlüssel zu den Mysterien des Dunklen Turms, der am Anfang der Zeit steht.”
Die Reihe um den Dunklen Turm gilt ja gemeinhin als Kings Opus Magnum – bisher habe ich sie zwar nicht gerade erfolgreich ignoriert, bin aber doch immer zu dem Schluß gekommen, daß ich mich mit dieser Revolvermann-Sache vermutlich nicht würde anfreunden können. Auch ein Blick in den dazugehörigen Comic hat mich (v.a. sprachlich) nicht begeistert.
Meine momentane King-Leselust hat mir nun aber doch den entscheidenden Schubs gegeben, es wenigstens einmal mit dem ersten Band zu probieren – offenbar hat die Reihe ja auch einige Fantasy-Anteile. Tatsächlich hat mich die spezielle Stimmung wider Erwarten gleich zu Beginn des Buches eingefangen. Mal sehen, was mich in diesem kargen Wüstensetting noch erwartet – nach einigen eingeholten Lesermeinungen ist “Schwarz” im Vergleich zu den Folgebänden zunächst wohl vor allem verwirrend…
Fast gleichzeitig habe ich auch “Die Arena” begonnen (siehe letzter Neuzugänge-Post…) – dessen Ausgangssituation ist faszinierend, aber ich muss doch zugeben, dass ich an “Schwarz” bisher schätze, dass zu Beginn deutlich weniger Menschen gewaltreiche Tode sterben
Brandon Sanderson: Elantris
High Fantasy hat es oft so an sich, daß ich eine Weile brauche, bis ich etwas fertig gelesen habe – ich habe einfach nicht immer Lust darauf. Elantris las sich trotz der 600 Seiten gut und flüssig, trotzdem habe ich letztlich länger als ein Jahr daran gelesen (das ist allerdings für mich nicht ungewöhnlich).
In der deutschen Übersetzung sind es dank üblicher Aufgeblähtheit (inkl. dreifachem Preis) sogar fast 900 Seiten geworden – vom Reinlesen hat’s mir nicht zugesagt, aber das ist ja immer Geschmackssache.
“Until 10 years ago, Elantris was the capital of Arelon, inhabited by ordinary humans transformed into magic-using demigods by the Shaod. But the magic failed, Elantris started to rot, and its inhabitants turned into powerless wrecks. Princess Sarene of Teod arrives in Kae, the new capital, close enough to Elantris to constantly remind of faded glory, prepared for a marriage to ally Teod and Arelon against the religious imperialists of Fjordell. But, she is told, her fiance, Prince Raoden, is dead. She and a recently arrived high priest of Fjordell, Hrathen, clash. Sarene tries to retain the freedom of Teod and Arelon, Hrathen tries to incite the populace to convert so that Fjordell can take over. Neither suspects the truth about Raoden. Taken by the Shaod, he struggles to unite the crippled Elantrians and discover why the magic failed.”
Ich habe das Buch fast zeitgleich mit Ken Scholes’ “Lamentation” gekauft und war fasziniert davon, wie beide Romane mit dem Fall einer Stadt beginnen – um im weiteren Verlauf dann ganz unterschiedliche Wege einzuschlagen.
Es gibt in “Elantris” drei Hauptpersonen, aus deren Sicht abwechselnd erzählt wird.
Mit Sarene, der Prinzessin, hatte ich ein wenig Schwierigkeiten. Sanderson bemüht sich sichtlich, ihr Schwächen mit auf den Weg zu geben (herrje – sie kann nicht zeichnen!), das klappt allerdings nicht, weil sie in allem, was wichtig ist, eben doch total fähig ist – letztlich ist sie für mich doch eine Mary Sue geblieben.
Ähnliche Perfektionsprobleme hat Raoden, aus dessen Sicht ich aber lieber gelesen habe, weil der Leser gemeinsam mit ihm die geheimnisvolle Stadt Elantris erkundet. Dieser Prozeß hat mich interessiert und bei der Stange gehalten.
Dritter im Bunde ist Hrathen. Seine Abschnitte sind deutlich kürzer als die der anderen beiden. Zu Beginn eher unsympathisch dargestellt, hat er sich für mich mit der Zeit zum interessantesten Charakter entwickelt, auch aufgrund seines Auftrages: hat er Erfolg, bedeutet das die Niederlage der anderen Charaktere – und Frieden. Gelingt ihm dies nicht, droht die Invasion. Diese zwiespältige Ausgangslage hat mir sehr gefallen.
Stilistisch empfand ich “Elantris” als nicht besonders auffällig, aber präzise. Anderen Autoren gelingt es besser, Bilder in meinem Kopf zu erzeugen, aber dafür achtet Sanderson sehr auf Stimmigkeit. Ich wollte wissen, was es mit der Stadt Elantris auf sich hat, habe die politischen Wirren gerne verfolgt und habe immer wieder hinten die Bedeutung der Zeichen nachgelesen, welche die Grundlage des Magiesystems bilden – Sanderson ist einer der Autoren, die Magie ganz genau erläutern und nachvollziehbar machen wollen.
“Elantris” ist alles in allem ein ziemlich guter Debutroman. In einigen Punkten sehe ich trotzdem noch Potential, insofern bin ich gespannt, wie der Autor sich in seinen nächsten Romanen weiterentwickelt (ich habe jetzt mit der “Mistborn”-Trilogie begonnen und einen ersten guten Eindruck, auch “Way of Kings” liegt schon bereit…).
Ansonsten habe ich mich mal über einen Einzelband gefreut, der kein Reihenauftakt ist. Das Ende läßt dann aber doch Spielraum für eine Fortsetzung, und vom Autor ist offenbar tatsächlich irgendwann ein Nachfolger geplant. Hm.
In gewisser Hinsicht wirkt dieser Roman von Sanderson auf mich gerade entgegengesetzt zu den Romanen von Robin Hobb, die ich bisher gelesen habe. Ersterer ist ein Systematiker, dessen besondere Stärke die Entwicklung origineller Magiesysteme ist. Handlungsaufbau und Spannungsbogen sind gut konstruiert und funktionieren (bis hin zum Schluß, auch wenn sich alles vielleicht etwas zu sehr in Wohlgefallen auflöst). Schwächer empfand ich die Charaktere und die lebendige Umwelt, was wiederum die ausgewiesenen Stärken Hobbs sind.
“The Shaod could take beggar, craftsman, nobleman, or warrior. When it came, the fortunate person’s life ended and began anew; he would discard his old, mundane existence, and move to Elantris. Elantris, where he could live in bliss, rule in wisdom, and be worshipped for eternity. Eternity ended ten years ago.”
Neuzugänge # 12
Der letzte Neuzugänge-Beitrag ist schon länger her, es wird also mal wieder Zeit, die jüngsten Neuerwerbungen zu präsentieren
Florian Don-Schauen: Tie’Shiannah. Der Untergang der Hochelfen
Bei Arvelle gab’s DSA-Romane – die meisten sind nichts für mich, der hier interessierte mich allerdings schon eine Weile und da er nun günstig war…
Ray Bradbury: Fahrenheit 451
Die Bradbury-Sammlung muß erweitert werden – und “Fahrenheit” ist ja geradezu ein Klassiker. Wenn schon Dystopie, dann richtig.
Agatha Christie: They Came To Baghdad
Arvelle Nummer 2. Weitere Christies sind immer gut, und der hier kostete wenig bei keinerlei optischen Mängeln.
Markus Zusak: Die Bücherdiebin
Ich bin neugierig darauf. Erst dachte ich, es wäre aufgrund totgeredeter Kriegsthematik nichts für mich, jetzt haben mich einige Rezensionen doch umgestimmt. (Gab’s sogar auch bei Arvelle, aber hier wollte ich das Taschenbuch)
Stephen King: Die Arena
Meine King-Phase hatte ich in früher Jugend (mein Favorit blieb “Es”) – irgendwann störte mich die prollige Sprache dann zunehmend. Inzwischen möchte ich es mal wieder mit dem Autor probieren. Neben diesem hier steht noch die “Dunkler Turm”-Reihe zur Überlegung.
Kerstin Gier: Die Mütter-Mafia
So einmal im Jahr habe ich Lust auf so ein Buch (das ist der Sommer…
). Letztes Jahr war’s Kinsella, die allerdings nach zwei Büchern langweilig wird – Kerstin Giers sog. “Edelsteintrilogie” hat mir gefallen, also habe ich Hoffnung. Das Thema läßt sich ja grds. schön boshaft ausreizen. Weiterer Stein des Anstoßes: Neue Ausgabe.
Nina Blazon: Faunblut
Ich habe eine gefühlte Ewigkeit auf ein Taschenbuch mit normaler Schriftgröße gewartet und bin nun bei einem günstigen gebrauchten HC-Exemplar schwach geworden. Jetzt ist natürlich für nächstes Frühjahr das kleine Taschenbuch angekündigt *nerv* Trost: Ich habe das (schönere) alte Cover bekommen!
Die schönsten japanischen Märchen
Mir ist aufgefallen, daß japanische Märchen noch in meiner Sammlung fehlten. Dieser Mißstand ist nun also behoben
Maxime Chattam: Alterra 2 / 3
Band 2: Arvelle Nummer 3 (gleiche Quelle wie schon der erste Teil). Band 3: Panikkauf nach der Entdeckung, daß es selbigen nicht mehr neu und auch nicht wirklich gebraucht zu kaufen gibt. – Ich hatte Glück beim Amazon-Marketplace, der Preis war sogar noch ganz anständig.
Mark Charan Newton: Nights of Villjamur
Niasma ist schuld, die mir davon vorgeschwärmt und mir ein Bild des Covers gemailt hat. Für 39 ct gebraucht dürfte es notfalls auch ein Fehlkauf werden
Sieht ungelesen aus, was mich besonders freut.
Tilman Rammstedt: Der Kaiser von China
Hab ich auf dem Bild vergessen – kostenlose Beigabe von Arvelle (Nummer 4 quasi), könnte mir sogar gefallen.
Review: April-Lektüre
Das Leseergebnis des letzten Monats sieht im Vergleich relativ mager aus. Tatsächlich habe ich in der ersten Monatshälfte nicht besonders viel gelesen – dafür aber in der zweiten Hälfte einige Bücher abgeschlossen, die schon eine Weile auf dem SuB lagen (“Clockwork Angel” sogar seit 2010…). In einigen umfangreicheren Titeln bin ich große Stücke weitergekommen (z.B. “Der Übergang”), bin damit aber eben noch nicht durch. Letztlich habe ich deutlich mehr Bücher gekauft als gelesen, woran insbesondere Arvelle und TBD schuld waren.
In Hinblick auf die Challenges war der Monat nicht so erfolgreich, aber da das Ganze ja primär Spaß machen soll, streßt mich das nicht besonders. Für die Themen-Challenge habe ich eine Rezension geschrieben (und mit “Die Bücherdiebin” nun ein neues Buch für das Thema Krieg geplant), bei der Autoren-Challenge konnte ich das H und das O abschließen – und damit einen der selteneren Buchstaben
Bei der Büchertreff-Challenge habe ich im April erstmalig versagt und “The List of 7″ noch nicht fertig gelesen. Es hat sich als sehr gut herausgestellt, ist aber stilistisch ein bißchen was zum Genießen und liest sich damit nicht so schnell weg. Ich verbuche es als Teilerfolg, diese SuB-Leiche immerhin angefangen zu haben (ein Viertel ist bisher geschafft und in der nächsten Zeit werde ich daran weiterlesen).
1. Gunther Hirschfelder: Europäische Eßkultur
Ich habe immer mal ein Kapitel gelesen und das Buch auf diese Weise überraschend schnell gelesen. Ich war eingangs der Meinung, mich würde besonders die Frühgeschichte interessieren. Dem war dann nicht so, weil sich erst nach dem Mittelalter die Quellenlage merklich verbessert und die einfachen Daten (i.S.v. “in diesem Dorf wurde eine Anzahl von x Schafen, x Pferden und x Hühnern gefunden, also wurde wahrscheinlich eine Menge von xy Fleisch gegessen”) durch viele kleine Geschichten ergänzt werden können. Einige interessante Fakten habe ich dabei gelernt, wobei die Ernährungsgeschichte wenigstens kurz immer mit der allgemeinen Geschichte in Beziehung gesetzt wird. Die Beschränkung auf Europa ist natürlich verständlich, mich würde aber besonders auch der Rest der Welt interessieren. Wenn da jemand Empfehlungen hat, immer her damit…
2. Robert van Gulik: Mord im Labyrinth
Ein typischer Richter Di-Krimi, den ich wieder sehr gerne gelesen habe. Das titelgebende Labyrinth bietet Möglichkeit für einige Geheimnisse und auch die Auflösung weist ein paar interessante Züge auf. Immer wieder verblüffend ist die Darstellung von Folter, Verhandlung und Strafe – beides erwartet der chinesische Leser offenbar von einem Krimi, während sich für den europäischen Leser meist nach der Gefangennahme der Vorhang schließt.
3. Carola Dunn: Death at Wentwater Court (Daisy Dalrymple 1)
Zunächst: Das Cover mit seinen kleinen mörderischen Details finde ich großartig
Am Anfang kam ich in das Buch sehr gut rein, dann hat es immer wieder lange gelegen, bevor ich wieder einige Kapitel gelesen habe. Mit der Protagonistin Daisy bin ich schnell warm geworden, außerdem punktet die Autorin besonders mit der Darstellung der 20er Jahre bis hin zu typischen Phrasen in Gesprächen. Der Kriminalfall ist überwiegend eine dieser Familiengeschichten, hat mich aber nicht so in seinen Bann gezogen wie Agatha Christie das schafft. Dadurch zog sich der lange Mittelteil mit diversen Befragungen für mich ein wenig hin. Vielleicht gibt es da im zweiten Band noch Steigerungsmöglichkeiten. Und eine Frage bleibt: Was haben die Cozy-Autorinnen nur immer mit diesen blöden Polizisten?!
4. Walter Moers: Das Labyrinth der träumenden Bücher
5. James A. Owen: The Search for the Red Dragon (Imaginarium Geographica 2)
Alles, was mir beim ersten Band gefallen hat – der Stil, die Atmosphäre, die Zeichnungen -, ist auch hier wieder da. Diesmal verwebt der Autor den Rattenfänger von Hameln, Peter Pans Lost Boys und eine Prise Pinocchio. Gegen Ende wird auf ein großes Finale verzichtet (im Gegensatz zu Band 1), was wegen Pathos-Verzichtes gut ist. Blöderweise greift Owen dennoch auf einen bereits im Vorband verwendeten Kniff zurück, der durchaus an Deus Ex Machina denken läßt. Zur Plotlösung hoffe ich für Band 3 dann doch auf etwas mehr Kreativität.
6. Cassandra Clare: Clockwork Angel (Infernal Devices 1)
So etwa ein Buch von Cassandra Clare schaffe ich im Jahr – nun war also “Clockwork Angel” dran. Mittlerweile war schon einigermaßen viel Unmut über Ähnlichkeiten zur Mortal-Instruments-Trilogie zu hören; alles in allem fand ich es so schlimm nicht. Klar ist die Personenkonstellation nicht neu, aber Setting und Geschichte sind für mich interessant genug – wobei das viktorianische London vor allem zu Beginn als etwas Besonderes auffällt, im weiteren Verlauf gibt es viele Stellen, die eigentlich wo-auch-immer hätten spielen können. Ansonsten ist es vor allem Clares Schreibstil, mit dem ich mich sehr wohlfühle und der mich immer wieder zu ihren Büchern zurückkehren läßt. Jetzt muß ich entscheiden, ob ich mit “City of Fallen Angel” und damit Trilogie Nummer 3 oder mit “Clockwork Prince” (dem direkten Nachfolger) weitermache – zur Zeit senkt sich die Waage zu letzterem.
7. Tommy Krappweis: Das Todesmal (Mara und der Feuerbringer 2)
Bibliotheksbuch. Beim ersten Teil hat mich die starke Trennung zwischen mythologischer und realer Welt gestört, jetzt ist die Verflechtung etwas besser gelungen. Der Klamauk-Anteil ist immer noch sehr hoch und von unterschiedlicher Qualität – ich bin dazu übergegangen, mir beim Lesen alles irgendwie als Trickfilm vorzustellen, dann geht’s ganz gut.
Der Mythologie-Teil ist wieder gut recherchiert und einer der besten Aspekte der Reihe.
8. Reisegast in China
Mein zweites Buch aus der Reihe – “Reisegast in Japan” habe ich schon vor Jahren gelesen und war davon sehr angetan. Der China-Teil ist sehr ähnlich aufgemacht und deckt von Küche über Religion und Geschichte bis hin zu Sprache viele Themen ab. Das Buch wird dabei nie langweilig und geht nicht zu sehr auf die (z.B. historischen) Details ein. Einen Eindruck, besonders von den Stolpersteinen für europäische Besucher im Land, erhält man aber auf jeden Fall. Kleiner Kritikpunkt: Für den Umfang könnte das Buch ruhig ein paar Euro weniger kosten.
[vorbestellt] Mai
Auch im Mai gibt’s ein paar schöne neue Bücher, allerdings überwiegend englische Reihen-Fortsetzungen im Taschenbuch, u.a. Nachschub aus Morganville, einer der wenigen Vampirreihen, die ich verfolge. Außerdem ist ein Buch mit einem leicht aberwitzigen Titel dabei, das ich allein deshalb näher ansehen möchte
Ansonsten ist es vom Genre her diesmal nicht besonders abwechslungsreich, fürchte ich.
Rachel Caine: Black Dawn
When the ferocious draug, the vampire’s deadliest enemy, floods Morganville most of the locals flee. Student Claire Danvers and her friends Shane, Eve and Michael, however, choose to stay and fight. But unless they can find an antidote to the draugs’ bite, Morganville’s future looks bleak …
Cassandra Clare: City of Lost Souls
Clary and the Shadowhunters struggle to piece together their shattered world after a betrayal by one of their own leaves them reeling. This is the follow-up to the international number one bestseller ‘City of Fallen Angels’.
Richelle Mead: Bloodlines
Sydney protects vampire secrets – and human lives. Sydney belongs to a secret group who dabble in magic and serve to bridge the world of humans and vampires. But when Sydney is torn from her bed in the middle of the night, she fears she’s still being punished for her complicated alliance with dhampir Rose Hathaway. What unfolds is far worse.
Nura – Herr der Yokai 2
Er sieht ja vielleicht aus wie ein ganz normaler Junge, aber in Wahrheit ist Rikuo zu einem Viertel Yokai – ein Wesen der Geisterwelt. Sein Opa ist nämlich der große Geister-General Nurarihyon, der Herr der Finsternis und Gebieter über das Pandämonium. Dass er kein normaler Junge ist, mag Rikuo nicht zugeben. Es vor seinen Freunden zu verheimlichen, wird aber langsam echt schwierig …
Jackson Pearce: Sweetly
As a child, Gretchen’s twin sister was taken by a witch-like monster in the woods. Ever since, Gretchen and her brother, Ansel, have felt the long branches of the witch’s forest threatening to make them disappear, too. When their stepmother casts Gretchen and Ansel out as teens, they stumble upon a sleepy Southern town and are invited to stay with Sophia Kelly at her sweet shop. Sophia moulds candied magic: coveted treats that inspire confidence, bravery, and passion. Life seems idyllic and Gretchen and Ansel finally start to forget their haunted past – until Gretchen meets handsome local outcast Samuel, who gives Gretchen a reason to fear Sophia: girls have been vanishing at Sophia’s annual chocolate festival, taken by the insatiable ‘witch’ of Gretchen’s nightmares. Can Gretchen save herself, the girls of Live Oak, and Sophia? Of one thing, Gretchen is certain: a monster is coming, and it will never go away hungry.
Pretty Guardian Sailor Moon 8
Das Shojo-Highlight Pretty Guardian Sailor Moon hat seinen Höhenflug begonnen und Deutschland erneut im Sturm erobert. Noch vor dem offiziellen Verkaufsstart stieg der erste Band auf Platz 1 der Manga-Bestsellerlisten ein und täglich erreichen den Verlag begeisterte Stimmen der Leser und Leserinnen. Die schicken Cover und prächtigen Farbseiten, sowie die neue Übersetzung der Re-Edition überzeugen mühelos und faszinieren Groß und Klein.
Catherynne M. Valente: The Girl Who Circumnavigated Fairyland in a Ship of Her Own Making
Twelve-year-old September lives in Omaha, and used to have an ordinary life, until her father went to war and her mother went to work. One day, September is met at her kitchen window by a Green Wind (taking the form of a gentleman in a green jacket), who invites her on an adventure, implying that her help is needed in Fairyland. The new Marquess is unpredictable and fickle, and also not much older…
Walter Moers: Das Labyrinth der träumenden Bücher

Lange hat es gedauert, bis wieder ein Zamonien-Roman erschien. Besonders hat mich gefreut, daß dieser erneut in Buchhaim spielt, was mir aus “Die Stadt der träumenden Bücher” noch so gut in Erinnerung war
“Hildegunst von Mythenmetz, der größte Schriftsteller Zamoniens, suhlt sich auf der Lindwurmfeste in seinem Erfolg. Da erreicht ihn ein mysteriöses Schreiben, das ihn verlockt, dem Wohlleben Adieu zu sagen und nach Buchhaim, der ‘Stadt der Träumenden Bücher’, zurückzukehren. Dort trifft er auf eine neuerbaute Stadt, die vor Leben rund um das Buch nur so vibriert. Und er begegnet alten Bekannten, aber auch neuen Phänomenen und Wundern der Stadt: Librinauten und dem Biblionismus, Qualmoiren und dem Buchwein sowie vor allem den obskuren Puppetisten, dem faszinierenden Puppaecircus Maximus und dem geheimnisvollen Maestro Corodiak.”
Moers ist einer der wenigen Autoren, von denen ich mir nachträglich noch Bücher im Hardcover besorgt habe. Auch “Das Labyrinth der träumenden Bücher” ist wieder äußerst sehenswert geworden, wozu die zahlreichen wunderbar phantasievollen Zeichnungen des Autors viel beitragen.
Zuerst war es einfach schön, sich nach langem mal wieder lesend in Zamonien aufzuhalten. Buchhaim hat sich allerdings stark verändert, was natürlich insofern schon gelungen ist, als Moers nicht einfach mehr vom Gleichen liefert, sondern sich etwas Neues hat einfallen lassen. Allerdings muß ich zugeben, daß mir das traditionelle Buchhaim ein wenig mehr gelegen hat. Ich-Erzähler Mythenmetz lernt die Veränderungen nun Schritt für Schritt zusammen mit dem Leser kennen.
Das Buch ist relativ handlungsarm – Moers schwelgt in Stadtbeschreibungen und -rundgängen, ohne daß dadurch der Plot vorangetrieben wird. So eine Erzählweise ist Geschmackssache; ich mag sie, sofern das Setting interessant genug ist (ich finde, das ist hier der Fall – die Stadt ist voller Ideen und Kreaturen, über ich ganz einfach mehr wissen möchte). Wenn man sich darauf einläßt, entspinnt sich nach und nach auch eine lesenswerte Geschichte, in deren Mitte natürlich Mythenmetz steht.
Zwischendurch konzentriert sich Moers über (fast zu) viele Seiten auf das Phänomen des Puppetismus, das in Buchhaim gerade große Mode ist. Ich hatte einige Befürchtungen wegen einer über ca. 80 Seiten beschriebenen Theateraufführung, die die Ereignisse in “Die Stadt der träumenden Bücher” widergibt, war aber dann wohl gerade wegen besagter Erwartungshaltung nicht gelangweilt: Moers schafft es, mich dafür zu interessieren, wie dieser Stoff auf der Bühne umgesetzt wird. Außerdem ist es schon mehrere Jahre her, daß ich den Vorgänger gelesen habe, insofern war es für mich eher eine nette Auffrischung als langwierige Wiederholung.
Was viele Leser offenbar verärgert hat ist die Tatsache, daß das Buch abbricht, als es gerade so richtig spannend geworden ist. Das ist unerwartet und insofern etwas ärgerlich. Moers begründet den Schritt zur Teilung des Buches am Ende allerdings sehr nachvollziehbar, wie ich finde, und meine Reaktion war eher Freude über die Aussicht auf ein weiteres Zamonien-Buch
Vorwerfen kann ich das allenfalls dem Marketing des Verlags, denn es wäre tatsächlich schöner gewesen, “Das Labyrinth der träumenden Bücher” sozusagen als ersten Teil anzukündigen.
Ansonsten habe ich festgestellt, daß auch Zamonien sich ähnlich wie Pratchetts Scheibenwelt seit den Anfängen mit den “13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär” von überwiegend Klamauk zu ernsthafteren Tönen weiterentwickelt hat. Für mich war der neueste Ableger der Reihe wieder ein schönes Leseerlebnis, wenn auch nicht der beste Teil. Ich hoffe jedenfalls, daß der nun so vollmundig angekündigte zweite Band nicht allzu lange auf sich warten lassen wird – einstweilen werde ich mich noch einmal zu Käpt’n Blaubär begeben, das neu erworbene Hardcover sorgt für ein ganz anderes Lesegefühl als mein altes Taschenbuch
“Da erst sah ich das Postscriptum, welches in miskroskopisch kleiner Schrift auf den unteren Rand gesetzt war. Es lautete: P.S. Der Schattenkönig ist zurückgekehrt. Ich starrte die Zeile an wie ein Gespenst, das mir gerade erschienen war. P.S. Der Schattenkönig ist zurückgekehrt. Kalter Schweiß trat mir auf die Stirn, und der Brief in meiner Hand begann zu zittern. Vier Worte, zweiunddreißig winzige Zeichen auf Papier genügten, mich derart aus der Fassung zu bringen.”
Rezensionsübersicht
A
Peter Abrahams: Was geschah in Echo Falls?
P.A. de Alarcón: Der Freund des Todes
Madelyn Alt: The Trouble With Magic
Kelley Armstrong: Darkest Powers
Kelley Armstrong: Nacht der Wölfin
B
Jonathan Barnes: Das Königshaus der Monster
Ray Bradbury: Das Böse kommt auf leisen Sohlen
C
Agatha Christie: Hallowe’en Party
D
Gordon Dahlquist: Die Glasbücher der Traumfresser
E
F
G
Melanie Grundmann (Hrsg.): Der Dandy. Wie er wurde, was er war. Eine Anthologie
H
Charlaine Harris: Definitely Dead
H. P. Lovecraft: Der Schatten aus der Zeit
I
J
K
L
M
Seanan McGuire: Rosemary and Rue
Seanan McGuire: A Local Habitation
Walter Moers: Das Labyrinth der träumenden Bücher
N
O
James A. Owen: Here, There Be Dragons
P
Boris Pfeiffer: Die Akademie der Abenteuer
Kerstin Pflieger: Die Alchemie der Unsterblichkeit
Thomas Plischke: Die Zwerge von Amboss
Q
R
Emilie Richards: Mrs. Wilcox und die mörderische Bescherung
Phil Rickman: Frucht der Sünde
S
Michael H. Schenk: Die Pferdelords und die Kristallstadt der Zwerge
Paul Stewart & Chris Riddell: Barnaby Grimes ~ Die Legion der Toten
Jonathan Stroud: Der Ring des Salomo
T
U
V
W
Maryrose Wood: The Poison Diaries
Patricia C. Wrede/Caroline Stevermer: Sorcery & Cecelia
X
Y
Z
Sonstige
[Test] The Book Depository
The Book Depository ist ein Onlineshop primär für englische Bücher. Es hat aufgrund der Zahlungsmöglichkeiten ein wenig gedauert, bis ich dazu gekommen bin, hier einmal zu bestellen, inzwischen konnte ich die Seite jedoch recht ausgiebig testen.
Angebot und Website
Es gibt The Book Depository UK und The Book Depository USA. Ein einmal angelegtes Kundenkonto gilt für beide Seiten, bisher habe ich aber hauptsächlich die USA-Seite benutzt, da die Bücher hier fast immer günstiger waren.
Die Website finde ich nicht unbedingt schön, aber sie erfüllt ihren Zweck. Zum Stöbern fühlte ich mich bisher weniger animiert, Titel wurden aber zuverlässig durch die Suche ermittelt. Für englische Bücher ist das Angebot sehr umfangreich. Ich habe auch deutsche Titel gesucht und bisher einen Manga und einen Comic für ca. 10% unter dem Preis auf dem deutschen Markt gekauft; das Angebot ist hier aber wesentlich eingeschränkter.
Bestellung und Zahlung
Problematisch könnten für den einen oder anderen die möglichen Zahlungsmethoden sein, bei TBD kann man als Kunde nämlich nur zwischen PayPal und Kreditkarte wählen; verständlich finde ich das allerdings schon aufgrund des weltweiten Versands. Ich zahle mit Kreditkarte, was reibungslos funktioniert.
Die Bestellung ist – und das macht den Shop auch für deutsche Käufer besonders attraktiv – weltweit versandkostenfrei.
Auf der Homepage lassen sich die getätigten Bestellungen “verfolgen”. Die Angaben auf der Homepage, wann ein Artikel versandfertig ist (“usually dispatched within … hours”), haben bisher immer ziemlich genau zugetroffen. Bei Vorbestellungen habe ich eine E-Mail erhalten, sobald der Artikel veröffentlicht wurde – dann dauert es allerdings noch mal seine Zeit, bis das Buch auch tatsächlich ankommt, für sehr Ungeduldige ist das also möglicherweise nichts.
Preis und Leistung

Zu einem besseren Preis als bei TBD habe ich englische Titel sonst nirgendwo gefunden. Oft macht der Preisunterschied noch einmal 1-3 € im Vergleich zu Amazon aus (nicht immer). Ein Vergleich der beiden TBD-Seiten lohnt sich besonders bei britischen Ausgaben, diese können auf der UK-Homepage auch mal günstiger zu haben sein. Zusätzlich gibt es häufig 10%- und andere Aktionen, von denen derzeit offenbar wieder eine läuft. Mit dem nächsten Gehalt werde ich das auf jeden Fall ausprobieren
Bei Bestellungen im Ausland hat man ja doch immer die leise Befürchtung, daß Artikel ewig unterwegs sind oder gar nicht ankommen. Mich hat bisher jedes Buch erreicht – und sie werden normalerweise alle einzeln verschickt, weshalb mein Postbote nun schon mit Kommentaren à la “Das tägliche Päckchen…” klingelt
Die Sendungen waren 3-6 Tage unterwegs und wurden immer von Hermes gebracht. Ich weiß, daß mancher Probleme damit hat, bei uns liefert Hermes aber zuverlässig und schnell, insofern kann ich mich darüber nicht beschweren.
Bisher mußte ich nichts reklamieren und kann deshalb nichts dazu sagen, wie gut das funktioniert. – Offenbar muß man dazu aber erst per E-Mail mit dem Kundenservice in Kontakt treten, was ich mir einigermaßen nervig vorstelle. Die gelieferten Bücher waren alle in sehr gutem Zustand. Sollte es noch erforderlich werden, etwas zurückzuschicken, aktualisiere ich diesen Beitrag daraufhin. Nur bei einem Buch erreichte mich nicht das Cover, mit dem ich gerechnet hatte, aber da das nicht wirklich eine Katastrophe bedeutete (keine Reihe
), habe ich es behalten. Das auf der Homepage angezeigte Cover wurde dann auch wenig später geändert.
Fazit
Wer gerne englische Bücher liest und preisbewußt kaufen will, sollte sich The Book Depository anschauen. Die naturgemäß längere Versanddauer aus dem Ausland (bei mir kamen die Pakete allerdings offenbar aus der Schweiz…) und die Lieferung mit Hermes können für den einen oder anderen allerdings Nachteile darstellen.

Pedro A. de Alarcón: Der Freund des Todes

Eigentlich habe ich das Buch für die Büchertreff-Challenge gelesen, nun finde ich es aber so naheliegend für das Thema Tod, daß ich es auch für die Themenchallenge nutzen werde (mein ursprünglich angedachtes Richter Di-Buch habe ich allerdings inzwischen auch beendet
).
Gleichzeitig ist es das erste Buch der Bibliothek von Babel, die mit der heutigen zweiten Lieferung in meinem Regal bereits 12 Bände umfaßt (s.u.) – “Der Freund des Todes” ist davon der erste.
“In ‘Der Freund des Todes’ spielt das Leben Gil Gil übel mit: Durch eine Reihe unglücklicher Umstände wird er seines Vermögens, seines Ansehens und seiner großen Liebe beraubt. Er denkt bereits an Selbstmord, als der Tod ihm entgegentritt und Gil Gil seine Freundschaft und damit alles Glück der Erde anbietet. Doch dieses Glück ist nur von kurzer Dauer…
In Gestalt eines hässlichen Mannweibes erscheint der Tod dem Ingenieur Telesforo in ‘Die große Frau’ kündigt mit jeder Begegnung das Ableben eines nahen und geliebten Menschen an. Als der Ingenieur selbst stirbt, nimmt diese gruselige Gestalt an der Trauerfeier teil und ist voll Häme über dessen Tod. Düstere und morbide Schauergeschichten, wie man sie aus der Kindheit kennt: Dem Tod wird ein Gesicht verliehen und dem Leser in seiner Vergänglichkeit das Gruseln gelehrt.”
Die erste und titelgebende Erzählung nimmt mit 110 Seiten den größten Raum ein und ist mir auch mehr im Gedächtnis geblieben.
Zu Beginn wird die Vergangenheit Gil Gils berichtet, dann kommt es zur Begegnung mit dem Tod. Von diesem Punkt an erschien mir die Handlung für eine Weile so vertraut, daß ich mich fast etwas darüber geärgert habe, weil ich eigentlich keine bekannte Geschichte erwartet hatte: das Motiv des Arztes, der den Tod sehen und je nachdem, an welcher Stelle der Tod im Zimmer steht, beurteilen kann, wie lange der Kranke noch zu leben hat, ist mir aus wenigstens einem Märchen vertraut. Ich habe gerade mal in meinen Märchenbüchern nachgesehen und es in “Märchen von Tod und neuem Leben” von Sigrid Früh (Hrsg.) als das spanische Märchen “Juan Holgado und Frau Tod” (und in Spanien spielen auch die beiden Geschichten, die de Alarcón erzählt) entdeckt – möglich natürlich, daß es mehrere Varianten gibt.
De Alarcóns Erzählung war jedenfalls letztlich dann doch nicht so, wie ich sie erwartet hatte. Der Tod erscheint als Gestalt, über deren Motive der Leser größtenteils im Unklaren ist und die ihre eigenen Pläne verfolgt. Gegen Ende entwickeln sich ganz unerwartete größere Zusammenhänge, die alles Vorangegangene in ganz neuem Licht erscheinen lassen. Damit bin ich mit dieser Geschichte nun also doch noch sehr zufrieden, gerade weil ich schon nicht mehr viel erwartet hatte. Letztlich gilt es auch, über den Titel “Der Freund des Todes” nachzudenken und den Charakter dieser Freundschaft zu beurteilen.
Die zweite Erzählung nimmt das Thema Tod wieder von einer anderen Seite auf und ist eher unheimlichen Charakters. Auch hier bleiben Fragen offen, denn der Ich-Erzähler kann selbst nicht beurteilen, worauf die Geschehnisse, von denen er spricht, zurückzuführen sind.
Die Erzählweise ist insgesamt ein wenig blumig, der Text läßt sich aber gut lesen; da habe ich schon viel Schlimmeres gesehen. Nicht besonders stark charakterisiert sind die Personen, was mit dem Stil des Buches aber in Einklang steht und keineswegs störend ist.
Alles in allem habe ich Freude an diesem Einstieg in die Babel-Reihe gehabt und freue mich schon auf die folgenden Bände
“Und eine Hand, die kalt war wie der Hagel, legte sich auf seine Schultern, und eine süße, liebliche, göttliche Stimme flüsterte über seinem Kopf: ‘Sei gegrüßt, mein Freund!’”
[Ich lese] Kate Morton: Der verborgene Garten
“Als die junge Australierin Cassandra von ihrer Großmutter ein kleines Cottage an der Küste Cornwalls erbt, ahnt sie nichts von dem unheilvollen Versprechen, das zwei Freundinnen ein Jahrhundert zuvor an jenem Ort einlösten. Auf den Spuren der Vergangenheit entdeckt Cassandra ein Geheimnis, das seinen Anfang in den Gärten von Blackhurst Manor nahm und seit Generationen das Schicksal ihrer Familie bestimmt.”
Das Buch läuft dem geneigten Buchladestöberer ja hin und wieder über den Weg. Bisher hat’s mich eigentlich nicht weiter interessiert, aber jetzt plötzlich hat es mich gepackt und ich wollte es (natürlich) sofort haben (ich weiß gar nicht mehr, wie ich nun wieder darauf gekommen bin). Jedenfalls ist so ein Kauf ja ein Indiz, daß das jeweilige Buch gerade zur Stimmung passen könnte, und bisher gefällt’s mir tatsächlich sehr gut.
Ist mal etwas anderes (bei Familiengeschichten bin ich sehr vorsichtig) und interessant durch die Zeitsprünge zwischen insbesondere 1900 (auf verschlungenem Weg bin ich also doch wieder im London der Jahrhundertwende gelandet
), 1913, 1975 und 2005. Nachdem ich mit Seite 220 den ersten Teil hinter mir habe, sollte es nun auf in das düstere englische Landhaus gehen, und da ich für ein solches Setting etwas übrig habe, hoffe ich, daß “Der verborgene Garten” auch als schöner Schmöker weitergeht
