[Herbstlesen im Oktober 2022] Wochenende 3

Oktober 15, 2022 at 10:45 (Aktionen)

Ohne die Erinnerung im Smartphone hätte ich heute glatt vergessen, dass schon wieder Herbstlesen bei Konstanze ist. Wir bringen heute unsere Tochter zu ihrer Oma, mit der sie eine Woche Ostsee-Urlaub vor sich hat. Ich habe also vor allem daran gedacht und daran, dass mich morgen Nachmittag meine Freundin besucht – insofern war ich dankbar für den digitalen Hinweis.

Ich werde mich trotzdem erst heute Abend wieder melden, weil wir gerade gefrühstückt haben und gleich aufbrechen. Wir bleiben dann für diverse Mahlzeiten und fahren erst nach dem Abendessen zurück nach Hause. Ich nehme aber ein oder zwei Bücher für die Fahrt mit und werde unterwegs bestimmt ein bisschen lesen können.

Gestern habe ich mich einer Leserunde angeschlossen, in der passend zum Oktober „Die Seele eines Spukhauses“ von Helena Gäßler gelesen wird. Das liegt seit Erscheinen im letzten Jahr auf meinem SuB und passt gerade gut zu meiner Lesestimmung. Leider erscheinen insgesamt im Drachenmond Verlag nicht mehr viele Bücher für meinen Geschmack. Man hat sich da inzwischen sehr an die Romance-Fanbase angedient, außerdem sind die Bücher für mich oft hit or miss; einige mochte ich wirklich, aber ich habe auch verhältnismäßig viele abgebrochen oder nach dem Lesen aussortiert. Ich hoffe, dass „Die Seele eines Spukhauses“ eines wird, das mir zusagt.

Im Laufe der Woche habe ich in „Quendel ~ Windzeit, Wolfszeit“ von Caroline Ronnefeldt weitergelesen, eine sehr atmosphärische Reihe, die ich sehr mag und deren abschließender Band endlich erschienen ist. Da das Buch sehr wuchtig sind und ich zum Lesen wegen der blumigen Sprache auch Ruhe brauche, werde ich es aber nicht mitnehmen. Stattdessen wandert eventuell ein Arkham Horror-Roman mit ins Auto („The Last Ritual“ liegt bereits angefangen hier). Ich habe diese Woche den Hintergrundband „The Investigators of Arkham Horror“ bekommen und gerade sehr viel Lust auf das Setting.

20:30

Zu zweit sind wir gut wieder zu Hause angekommen, während unsere Tochter jetzt bei der Oma hoffentlich schon schläft. Wir hatten ungefähr eine Stunde Autofahrt und haben uns dann den Nachmittag über bei der Uroma unserer Tochter aufgehalten. Im Auto habe ich in Mark Fishers „Das Seltsame und das Gespenstische“ weitergelesen, lustigerweise habe ich gerade das Lovecraft-Kapitel erwischt, das ich sehr interessant fand. Als nächstes wird darin „Das Seltsame gegen das Weltliche – H.G. Wells“ folgen.

Ich konnte außerdem in „Die Seele eines Spukhauses“ den ersten Abschnitt (Prolog bis Kapitel 2) für die Leserunde beenden – die hübsche Seitengestaltung seht ihr auf dem Bild. Bisher liest sich das Buch angenehm, es gibt ein dezentes Steampunksetting mit Automaten und Lufthäfen, dazu ein Spukhaus, dessen Geister die Protagonistin austreiben soll, nachdem ihr Kollege seinen Versuch bereits mit dem Leben bezahlte.

Später am Nachmittag gab es Tee und Kuchen. Auf dem Bild darüber hinaus zu sehen:

(1) der erwähnte Arkham Horror-Roman – da gibt es übrigens inzwischen etwa ein Dutzend erschienene oder angekündigte Bücher, die aber unabhängig voneinander gelesen werden können: sie erweitern die Spielwelt der Spiele „Arkham Horror“, „Arkham Horror LCG“, „Eldritch Horror“, „Elder Signs“, „Mansions of Madness“ und wahrscheinlich noch diverser anderer, die alle auf Lovecrafts Cthulhu-Mythos basieren – in „The Last Ritual“ habe ich heute zwischendurch so ungefähr fünf Seiten weitergelesen

(2) ein thematisch verwandtes Hörspiel aus deutscher Produktion, nämlich „Howard Phillips Lovecraft Chroniken des Grauens ~ Akte 4: Die Musik des Erich Zann“, Abschluss der ersten Staffel; die CD haben wir auf der Rückfahrt im Auto gehört (ohne Kind) – sehr gelungene Staffel, falls jemand rein hören will, gibt es hier bei Youtube den ersten Part kostenlos)

Auf dem Rückfahrt haben wir noch kurz beim Asiaten angehalten und zu Hause gebackenes Huhn mit Reis (ich) bzw. Nudeln (er) gegessen. Dann habe ich mir sehnsuchtsvoll Instagram-Stories von den Vermont-Urlauben zweier Personen angeschaut und anschließend die beiden Büchersendungen ausgepackt, die mich heute erreicht haben. Auf dem folgenden Bild seht ihr, was mich erreicht hat. Ein weiteres Arkham Horror-Buch ist dabei, diesmal eine Sammlung von früher separat erschienenen Novellen zu einzelnen Ermittlern, außerdem zwei Virago-Bücher (die Ghost Stories leider als Taschenbuch mit Amazon-Papier, warum auch immer, aber das Hardcover habe ich nicht mehr bekommen), eine Sherlock Holmes-Anthologie, zu der ich mich recht spontan entschlossen habe, ein neues Buch von Nina Blazon und als Nachwirkung von „Dornröschen“ der zu diesen Jahrzehnten gehörende Band von „The Drew as They Pleased“.

Da es alles in allem heute doch recht spät geworden ist, spare ich mir die große Blogrunde wohl für morgen auf. Ich werde noch ein wenig in den Neuzugängen blättern, ein paar Seiten lesen (theoretisch sollte ich mit dem zweiten Abschnitt des Leserundenbuches beginnen – mal sehen) und dann schlafen gehen.

Sonntag, 11:15

Guten Morgen! Wir haben dafür, dass wir ausschlafen konnten, gar nicht allzu lange geschlafen (dafür bräuchte man doch immer einige Tage länger frei). Ich habe schon ein bisschen Zeit in „Dreamlight Valley“ verbracht, sammle aber momentan vor allem Ressourcen zusammen – ich bin immer noch in Wartestellung wegen des in drei Tagen erscheinenden Updates. Andererseits mag ich es auch, Spiele langsam zu erkunden und mir mit den Quests Zeit zu lassen, um nicht zu schnell keine Aufgaben mehr übrig zu haben.

Gestern Abend und heute früh habe ich noch einige Seiten in „Die Seele eines Spukhauses“ gelesen, weil ich versuchen möchte, am Leserunden-Pensum dran zu bleiben. Ich nähere mich dem Ende des dritten Kapitels, weiter geht es dann mit „Das Schlafgemach“ (die Kapitel sind überwiegend nach den Räumen benannt, einerseits ganz nett, andererseits auch etwas langweilig mit der Zeit). Es liest sich weiterhin gut, aber bisher schreitet es ohne besondere Wendungen und Überraschungen ziemlich geradlinig voran. Ich bin neugierig, ob sich da noch etwas tun wird. Magnolia, die „Häuserflüsterin“, erkundet, wie es die Kapitelüberschriften ahnen lassen, einen Raum nach dem anderen, gerät dabei auch in Gefahr und erfährt nach und nach mehr über die Geschichte und die Geheimnisse des Hauses. Soweit, so nett, aber wie gesagt – bisher fehlt mir eine zusätzliche Dimension, etwas, was das Buch erzählerisch spannender machen würde.

13:30

Wir haben in der Wohnung ein wenig aufgeräumt, um uns auf den Besuch vorzubereiten. Gelesen habe ich wenig: den Abschluss des Kapitels in „Die Seele eines Spukhauses“ und das recht kurze Kapitel zu H.G. Wells in „Das Seltsame und das Gespenstische“. Es geht darin um eine Kurzgeschichte namens „Die Tür in der Mauer“, die ich bereits aus dem Penguin Little Black Classic „A Slip under the Microscope“ kenne. Unter anderem ist sie auch in Band 29 von Borges‘ wunderbarer „Bibliothek von Babel“ enthalten, der auch „Plattners Geschichte“, „Die Geschichte des verstorbenen Mr. Elvesham“, „Das Kristall-Ei“ und „Der Zauberladen“ enthält. Mark Fisher vergleicht das Seltsame bei Lovecraft und bei Wells, es geht um Schwellen, das Dazwischen und auch die Unterschiede zwischen beiden.

Soweit ein kurzer Stand der Dinge – ich melde mich wahrscheinlich erst abends wieder.

19:30

Wir hatten einen angenehmen Nachmittag (meine Freundin hat zur Unterstützung des Wohlbefindens Muffins mitgebracht) und haben unter anderem auch über „Die Seele eines Spukhauses“ gesprochen, weil wir es zufälligerweise gerade beide lesen. In dem Buch gibt es immer wieder Auszüge aus Magnolias Logbuch und auch aus dem Logbuch ihres Vorgängers – ich frage mich, ob die Geschichte nicht einen stärkeren Effekt erzielen könnte, wenn sie ganz in Tagebuchform geschrieben wäre, versehen vielleicht mit einem kleinen Rahmen, zumal durch die Einschübe sowohl Wiederholungen als auch Unterbrechungen entstehen. Ich werde gleich noch ein wenig darin weiterlesen. Noch lässt es sich nicht so gut beurteilen, weil ich ja erst einen Teil hinter mir habe.

Oben erwähnte Wells-Geschichte hat mich dann zu „A Slip under the Microscope“ greifen lassen, in dem ich die zweite und titelgebende Geschichte noch nicht beendet hatte. Das habe ich gerade nachgeholt. Es ist immer wieder spannend festzustellen, wie reduziert und auch distanzierter ältere Texten oft geschrieben sind. Allein ein solcher Satz: „In the subsequent six weeks Hill experienced some very rapid und curiously complex emotional developments.“ Wundervoll. Es ist wahrscheinlich eine sonderbare Assoziation, aber die letzten Szenen ließen mich irgendwie an Kafka denken.

21:30

Ich werde den Abend hier schon abschließen, werde dann aber – wenn die technischen Geräte ausgeschaltet sind – noch das vierte Kapitel in „Die Seele eines Spukhauses“ beenden. Magnolia hat ihren Vorgänger begraben und das Schlafgemach erkundet. Es gibt immer wieder stimmungsvolle Elemente, Szenen, die ich mir auch gut vorstellen kann, aber das geschilderte Problem bleibt – der Aufbau ist (bisher) nicht interessant genug, und das gilt auch für die Figuren, die überwiegend funktional sind. Meine Freundin meinte, es liest sich ein bisschen wie ein PC-Adventure („verbinde x mit y, dann gehe nach B – z fehlt, suche es in C und kehre nach B zurück“) und da ist was dran.

Und weil das Wells-Kapitel so nett war, habe ich auch in „Das Seltsame und das Gespenstische“ noch ein wenig gelesen. Das nächste Kapitel behandelte das Groteske bei der Postpunk-Band The Fall. Ein unerwartetes, aber durchaus faszinierendes Thema – ich vermute trotzdem, das mir das nächste Kapitel, in dem es um Tim Powers geht, mehr liegen wird (ich habe „Die Tore zu Anubis‘ Reich“ und „On Stranger Tides“ auf dem SuB; vielleicht ergeht es ihnen wie dem Wells und ich bekomme durch das Kapitel hinreichend Anreiz, mir eines der beiden vorzunehmen).

21 Kommentare

  1. Konstanze said,

    Digitale Erinnerungen sind großartig! 😀 Eine Woche tochterfrei klingt auch gut, etwas mehr Freizeit zum Lesen und danach die Wiedersehenfreude.

    Deine Bücher sagen mir nichts, auch wenn ich mich grob daran erinnere, dass du schon von anderen Quendel-Titeln geschrieben hattest. Es ist auf jeden Fall wieder spannend zu sehen, was du für dieses Wochenende so zum Lesen rausgekramt hast. 🙂

    • Kiya said,

      Ja, tochterfrei hat was für sich, aber man ist doch auch immer ein wenig angespannt, bis sie wohlbehalten wieder zu Hause angekommen ist 😉

      „Quendel“ ist sehr langsam und gemütlich erzählt, ein bisschen wie Wilde Jagd-Grusel im Auenland. Ich mag es, weil so ruhig und blumig erzählte Geschichten nicht mehr oft erscheinen. Florian Jung hat bei Youtube schöne Rezensionen zu den beiden ersten Bänden gemacht und auch die Hörbücher eingesprochen.

      • Konstanze said,

        Hmmm, vielleicht braucht ihr nur noch etwas mehr Übung im „tochterfrei haben“? 😉

        „Wilde Jagd im Auenland“ klingt sehr gut, allerdings stehe ich ja im Gegensatz zu dir nicht so sehr auf blumig erzählte Geschichten. Was ich gerade fast etwas schade finde. *g*

        „Kuchen“ als Sammelbegriff zu verwenden, wenn ein Teil der Leckereien so hübsche Petit Fours beinhalten, ist ja schon fast frevelhaft!

        Ich finde es nett, dass du heute so nah bei einem Thema geblieben bist und trotzdem so viel Abwechslung bei den Geschichten hattest. Das YT-Hörspiel muss ich meinem Mann mal vor die Nase halten und schauen, ob ihm das zusagt. 🙂

        Hab eine wunderschöne und erholsame Nacht – wir lesen uns morgen wieder! 🙂

        • Kiya said,

          Eigentlich haben wir häufiger tochterfrei 🙂 Während einer langen Tour warte ich aber immer ein bisschen ungeduldig, bis sie gut den Zielpunkt erreicht hat. Aber das geht wohl vielen so.

          Es muss für mich auch gar nicht immer blumig sein, aber Beschreibungen sind mir wichtiger als Handlung, und Orte sind mir im Zweifel wichtiger als Figuren. Und da die meisten Bücher recht schnörkellos (damit kann man natürlich auch starke Effekte erzielen, wenn es durchdacht gemacht ist – ebenso wie blumig nicht zwangsläufig funktioniert) geschrieben sind, bin ich froh, wenn ich mal etwas anderes finde.

          Viele schöne Hörspielserien haben die ersten Folgen zum Reinhören bei Youtube 🙂 Ich nutze das gerne mal.

  2. nettebuecherkiste said,

    „Die Seele eines Spukhauses“, das klingt sehr passend und oktoberisch 🙂 Quendel sagt mir irgendwas. Ist das nicht so eine Gestalt aus der nordischen Mythologie? Muss ich mir mal anschauen.

    • Kiya said,

      Quendel ist an sich ein grünes Pflänzchen, ein Gartenkraut. In dem Buch ist es die Bezeichnung eines hobbitähnlichen Volkes 🙂 Schau es dir mal, die Bücher sind sehr atmosphärisch.

      • nettebuecherkiste said,

        Ja, stimmt, davon hab ich schon mal gehört. Ich meine, ich hätte auf Booktube auch mal was im Zusammenhang mit Quendel gesehen, muss ich mal forschen 🙂

        • nettebuecherkiste said,

          Hab auf Goodreads nachgeschaut, das sind tatsächlich die Bücher, die ich schon mal gesehen habe. Sehen wirklich atmosphärisch aus 🙂

        • Kiya said,

          Empfehlen kann ich die Rezensionen von Florian Jung von creepy creatures reviews, die sind immer hochwertig gemacht.

        • nettebuecherkiste said,

          Danke für den Tipp!

    • Neyasha said,

      Anette, vielleicht hattest du Grendel im Kopf – zumindest hatte ich zuerst diese Assoziation. Das ist der Unhold im Beowulf-Epos.

      • nettebuecherkiste said,

        Ja, stimmt, ich dachte, das wäre möglicherweise an die Figur angelehnt, aber die Quendel scheinen ja eher nette Figuren zu sein 😉

  3. Neyasha said,

    Dein Wochenende scheint ja schon ganz gut gefüllt zu sein. Ich wünsche euch eine gute Fahrt und dir eine angenehme Lesezeit unterwegs!

    • Kiya said,

      Tatsächlich mag ich es nicht, mir am Wochenende zu viel vorzunehmen, aber wir sind eben drei Personen im Haushalt und müssen insofern mehrere Anliegen koordinieren. Eigentlich stand heute ja nur das Wegbringen unserer Tochter auf dem Programm – aber am Ende füllt der Verwandtenbesuch dann doch den ganzen Tag. Alles wäre viel einfacher, wenn wir drei Tage lang Wochenende hätten 🙂

      • Neyasha said,

        Ja, da stimme ich komplett zu. Drei Tage Wochenende würden vieles einfacher und entspannter machen! Ich mag es auch nicht, wenn meine Wochenenden zu voll sind, wobei ich in letzter Zeit so viel zuhause war, dass sie jetzt gern wieder etwas stärker gefüllt werden dürfen.

        Die Gestaltung von „Die Seele eines Spukhauses“ ist ja wirklich wunderschön!

        • Kiya said,

          Ich schätze, die drei Tage Wochenende, die ich in den ersten Semestern meines Studiums hatte, vermisse ich immer noch. Wenn man einmal weiß, wie es ist… Leider hat es in späteren Semestern nicht mehr geklappt. Ich glaube, freitags waren dann immer irgendwelche Sprachkurse, die mir wichtig waren.

  4. Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 15.10.) – ALLES AUẞER LYRIK said,

    […] (in den Kommentaren) Anette Jacquy Neyasha Kiya […]

  5. Birthe said,

    Klingt doch nach einem schönen Wochenende – inzwischen bist du wahrscheinlich schon wieder zurück, von daher wünsche ich nicht eine gute Fahrt, sondern einen gemütlichen Tagesausklang und eine gute Nacht!

    • Kiya said,

      Danke schön! Ja, wir sind gut wieder angekommen und werden jetzt entspannt den Abend ausklingen lassen. Bis morgen!

  6. Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 16.10.) – ALLES AUẞER LYRIK said,

    […] Neyasha Kiya Birthe […]

  7. Konstanze said,

    Ohhh, der Muffin sieht gut aus! Ich bin schon ein bisschen neidisch auf all die leckeren Dinge, mit denen du an diesem Wochenende versorgt wurdest. *g*

    Was „Die Seele eines Spukhauses“ angeht, so erwähnst du immer wieder sehr gut klingende Elemente, nur um dann Mängel hinzuweisen, die mich vermutlich beim Lesen wirklich kirre machen würden. Diesen PC-Adventure-Aufbau finde ich schon bei Spielen kaum tolerierbar, bei einem Roman würde es vermutlich dafür sorgen, dass ich ihn ganz schnell abbreche. 😦

    Die Kafka-Assoziation kann ich bei dem Zitat gut verstehen, es klingt wie die Gefühls-Version von „Die Verwandlung“. *g*

    Ich finde es auch immer wieder spannend, wenn ich zu so einem älteren Text zurückgehe, wie viele Auslassung es in den Geschichten gibt, die von aktuellen Autoren mit so vielen Details gefüllt würden. Dabei reicht diese reduzierte Form oft genug, um einen beim Lesen trotzdem zu fesseln und lässt dazu noch einigen Spielraum für die eigene Fantasie.

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