[Neuzugänge] März

April 12, 2017 at 20:42 (gekauft)

Meine März-Neuerwerbungen lassen sich wunderbar in zwei Teile teilen: die Neuerscheinungen inklusive der Buchmessenkäufe und die mit Englandthematik inklusive Regency Fantasy.

Daniel Pool: What Jane Austen ate and Charles Dickens knew

Mit dem Untertitel „the Facts of Daily Life in 19th-Century England“. Auf den ersten Blick sieht es sehr informativ und praktisch aus. Das erste Kapitel listet zum Beispiel Details zur Währung, Feiertagen und Maßeinheiten auf; später geht es um das Leben im Land und auf der Stadt ebenso wie die Schattenseiten der Zeit.

Sarah Waters: Tipping the Velvet

Ich besitze von Sarah Waters schon „Der Besucher“, darüber hinaus hat sie aber noch viele weitere Romane geschrieben, die interessant klingen, schon weil sie oft in viktorianischer Zeit spielen 😉 So auch dieses hier, das wohl viele Aspekte wie Varieté, Theater, aber auch Arbeiteraufstände thematisiert.

Alexis Soyer: The Chef at War

Ein Band der Penguin Great Food-Reihe (eine schöne Vorstellung der ganzen Reihe findet sich bei Valentinas Kochbuch – dort bin ich darauf aufmerksam geworden). „This is his colourful account of his time at the front in the Crimean War, where he joined British troops in order to improve the quality of the food they were eating.“ Ich bin gespannt, was der berühmte französische Koch von der Front zu berichten hat.

Cynthia Harrod-Eagles: The Dark Rose

Zweiter Teil der verrückt langen Reihe um die Morland-Dynastie, die gleichzeitig die englische Geschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert verfolgt. Dieser Band beginnt 1501 und spielt zur Zeit von Henry VIII.

Peter Ackroyd: Foundation / Tudors / Civil War

Die ersten drei von geplanten sechs Bänden zur Geschichte Englands. Der erste Band endet 1509, im zweiten Band folgt die Tudor-Zeit, im zweiten Band geht es vor allem um das 17. Jahrhundert.

Mary Robinette Kowal: Shades of Milk and Honey

Auftakt der Glamourist Histories, der direkt ins neue Regency Fantasy-Regal gewandert ist. Dieser erste Teil geht wohl klassisch in die Austen-mit-Magie-Richtung, aber das gilt offenbar nur für diesen Roman, denn scheinbar unterscheiden sich die einzelnen Bände der Reihe stilistisch sehr voneinander. (Auf der Buchmesse habe ich gelernt, dass Mary auch bei „Writing Excuses“ mit Brandon Sanderson dabei ist.)

Galen Beckett: The Magicians and Mrs. Quent / The Master of Heathcrest Hall / The House on Durrow Street

Eine Trilogie, ebenfalls Regency Fantasy. Ich habe, wie man sieht, gleich alle drei Bände besorgt – besonders gelockt haben mich der Umfang (der zweite und dritte Band sind jeweils ca. 700 Seiten lang) und die Lovecraft-Einflüsse…

Beth Deitchman: Mary Bennet and the Bloomsbury Coven

Auftakt des Regency Magic-Zweiteilers. Mary Bennet hat Geschmack an Romanen gefunden, „but when a mysterious book arrives addressed to her, she embarks on a magical and thrilling adventure of her own.“

Alison Goodman: The Dark Days Pact

Fortsetzung von „The Dark Days Club“, das mir im März sehr, sehr gut gefallen hat.

Robin Stevens: Cream Buns and Crime

Neuerscheinung. Eine Sammlung zu den Wong & Wells-Mysteries. Drin sind zum Beispiel einige bisher nur als ebook erschienene Kurzgeschichten, aber auch Texte zu „How to set up your own Detective Society“ oder „The Queens of Crime“, außerdem ein paar Rezepte 🙂 Nicht ganz so begeistert bin ich vorerst von zwei Geschichten, die wohl von den „Junior Pinkertons“ stammen.

Keigo Higashino: Böse Absichten

Taschenbuch-Neuerscheinung mit schreiend pinkfarbenem Buchrücken… Es geht um einen ermordeten Schriftsteller, aber hier interessiert mich weniger der Klappentext, sondern mehr, was der Autor daraus macht – ich erwarte wieder einen interessante, japanischen Krimi.

Laura Labas: Ein Thron aus Knochen und Schatten

Auf der Buchmesse gekauft. Ich habe den ersten Teil noch nicht gelesen, aber wenn man schon mal die Möglichkeit zum Signieren hat… (von den ausliegenden Neuerscheinungen des Drachenmond Verlags hat mich nur dieses interessiert).

Bertrand Santini: Hugo und die Dämonen der Nacht

Auf der Buchmesse gekauft. Ganz spontan bei Jacoby & Stuart vom letzten Geld (für „Alice im Spiegelland“ hat es nämlich nicht mehr gereicht). Hugo ist tot. „Allerdings fällt es ihm schwer, sich an den Tod zu gewöhnen, obwohl die Geister der längst Verstorbenen auf dem alten Friedhof keine so schlechte Gesellschaft sind. Sie kehren sogar noch einmal ins Leben zurück, um Hugo zu rächen, richten dabei allerdings vor lauter Lebensfreude nur Unfug an.“

Julia Lange: Irrlichtfeuer

Auch auf der Buchmesse gekauft und hinterher festgestellt, dass es inzwischen auch den Seraph gewonnen hat. Ich hatte es im Herbst schon auf der Neuerscheinungen-Liste. Endgültig mitgenommen habe ich es wegen eines Zitats von Christoph Marzi auf dem Buchrücken („als hätten sich Jules Verne, die Brüder Grimm und Hayao Miyazaki in einem gemeinsamen Traum gefunden“).

Dan Poblocki: Shadow House ~ You Can’t Hide

Eine Fortsetzung. Den ersten Band der Haunted House-Trilogie mochte ich sehr, nicht nur wegen der gruseligen Bilder und Beschreibungen, sondern vor allem auch, weil trotz der geringen Seitenanzahl die Charaktere so dreidimensional wurden.

Karschnick/Münter: Trümmerwelten ~ Das Geheimnis der Alice Sparrow

Auf der Buchmesse gekauft (und nach der Lesung signieren lassen). Ann-Kathrin Karschnick höre ich sehr gerne lesen. Das Buch klingt mehr nett als großartig – zwei Figuren auf der Suche nach dem Geheimnis eines Medaillons -, aber an schöne Lesungen nehme ich mir gerne eine Erinnerung mit 🙂 Außerdem haben die beiden einiges zu ihrer Zusammenarbeit erzählt, und ich bin gespannt, wie sich das Buch mit diesen Informationen im Hinterkopf liest.

Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil

Taschenbuch-Neuerscheinung. Ich weiß gar nicht, worum es genau geht, aber es ist eben der neueste Ableger der Kommissar Adamsberg-Reihe, die mich bisher erst einmal (ein wenig) enttäuscht hat.

Katharina Fiona Bode: Der Schneckenreiter

Neuerscheinung, auf die ich mich sehr gefreut habe. Die Bilder sind wunderbar, und auch der Rest klingt ganz nach meinem Geschmack. Clockville, die Stadt der Uhren, in der die Uhrlinge leben, bedroht von der aufquellenden Teigüberschwemmung.

Perplies/Humberg: Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler ~ Angriff der Automatenmenschen

Neuerscheinung. Ich lese momentan den zweiten Band der Reihe um den Sohn von Irene Adler und seine Freunde – dies ist der dritte. „In ganz London gibt es sie: Automatenmenschen, die jeden tatkräftig unterstützen. Doch plötzlich scheinen sie ein Eigenleben zu entwickeln, richten sich gegen ihre Besitzer.“

Mechthild Gläser: Emma, der Faun und das vergessene Buch

Auf der Buchmesse gekauft und bereits gelesen. Protagonistin Emma besucht ein Internat und findet dort ein altes Buch, das wahr werden lässt, was man darin schreibt. Dazu gibt es leichte Jane Austen-Bezüge.

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[Neuzugänge] Februar

März 18, 2017 at 15:02 (gekauft)

Im Februar durfte ich mir einige Bücher zum Geburtstag aussuchen, einige weitere habe ich mit einem Geburtstagsgutschein gekauft. Dazu kommt der übliche Mix aus Angeboten, Neuerscheinungen und spontanen Kaufimpulsen 😉

Angie Sage: Fyre

Ich habe den vierten Teil der Reihe zu lesen begonnen und dann Lust bekommen, sie im Regal zu vervollständigen. Nachdem ich speziell beim ersten Teil und der deutschen Übersetzung deutliche Einstiegsprobleme hatte, mochte ich den dritten Teil dann sehr gerne.

M.W. Ludwig: Der Earl von Gaudibert

Eine Novelle aus dem Art Skript Phantastik Verlag. 1895 wird der englische Gentleman Graham McPherson zu einer Wette herausgefordert: er soll seine Behauptungen von Abenteuern auf dem Mond beweisen…

Gary Blackwood: Curiosity

Ich habe das Buch seit Erscheinen im Blick behalten, und nun habe ich es für 2,20 € gesehen.. Es spielt in Phildadelphia im Jahr 1835. „Rufus, a twelve-year-old chess prodigy, is recruited by a shady showman named Maelzel to secretly operate a mechanical chess player called the Turk.“

Henry S. Whitehead: Voodoo Tales / Matthew Lewis: The Monk

Zwei Bücher aus der Edition „Tales of Mystery & the Supernatural“. Das Preis-/Leistungsverhältnis der Wordsworth-Klassiker finde ich immer sehr lobenswert 🙂 In den „Voodoo Tales“ sind wohl die Einzelbände „Jumbee and Other Uncanny Tales“ und „West India Lights“, beide aus den 40er Jahren, enthalten. „The Monk“ ist ein Gothic Novel-Klassiker von 1796.

Catherynne M. Valente: The Girl who raced Fairyland all the Way Home

Ich freue mich sehr, die fünf Bände um das Mädchen September nun nebeneinander im Regal zu haben 🙂 Beim Lesen stecke ich noch im dritten, deshalb habe ich mir hier den Klappentext nicht näher angesehen.

Preston/Child: Labyrinth

Fortsetzung der Mystery Thriller-Reihe um Agent Pendergast (die wohl viele Leser hat, zu denen aber Blogger offenbar nur bedingt zählen) mit Band 14.

John Connolly: The Whisperers / The Burning Soul

Fortsetzung der Reihe um Charlie Parker; es sind die Bände 9 und 10, und mit diesen bin ich zwangsweise auf eine andere und etwas teurere Ausgabe umgestiegen.

Graham Moore: Die letzten Tage der Nacht

Durfte ich mir im Buchladen aussuchen als ein Nachgeburtstagsgeschenk 😉 New York 1888; es geht um den Kampf um die Erfindung der Glühbirne zwischen Edison und Westinghouse.

Charles Dickens: The Mystery of Edwin Drood & Other Stories

Dickens-Nachschub – dieses Buch ist unvollendet und hat daher in besonderem Maße die Phantasie der Leser angeregt. Außerdem liegt auf meinem SuB noch Dan Simmons‘ „Drood“, das darauf basiert.

Sarah J. Maas: A Court of Mist & Fury

Ich lese noch am ersten Band, aber nach einem etwas drögen Einstieg gefällt mir die Feenwelt gerade ganz gut. Band 2 kann also ruhig schon mal bereitliegen.

Muriel Spark: Die Tröster

„Caroline, die junge Heldin des Romans, hört ›Stimmen‹, die sie und ihr Schicksal in ein imaginäres ›Buch im Buche‹ einweben.“ An diesem Buch ist Sam schuld, die es beim Adventslesen vorgestellt hat. Weil ich Diogenes-Ausgaben mit goreyeskem Cover liebe, durfte es die deutsche Ausgabe sein.

Helen Oyeyemi: what is not yours is not yours

Kurzgeschichten. „The reader is invited into a world of lost libraries and locked gardens, of marshlands where the drowned dead live and a city where all the clocks have stopped; students hone their skills at puppet school, the Homely Wench Society commits a guerrilla book-swap, and lovers exchange books and roses on St Jordi’s Day.“

Joe Schreiber: The Unholy Cause

Ein Roman. zur Serie „Supernatural“. Ich habe Anfang des Jahres die 4. Staffel gesehen und kann mir Romane dazu gut vorstellen – zumal die eher wie Einzelfolgen abseits des Metaplots funktionieren sollen. Ich habe gleich mehrere besorgt, weil sie schon nicht mehr überall verfügbar waren… „Way back in April 1862, Confederate Captain Jubal Beauchamp leads a charge across a Georgia battleground… Fast forward to 2009 and a civil war re-enactment becomes all too real.“

Sarah J. Maas: Throne of Glass ~ Die Erwählte

Auftakt einer Reihe, bei der ich eigentlich nie das Bedürfnis hatte, sie mir näher anzusehen – bis mir zum einen der Anfang von „Court of Thorns and Roses“ ganz gut gefiel und ich zum anderen bei einer Freundin das „Throne of Glass“-Malbuch ansehen konnte. Das macht nämlich richtig Lust auf das Buch!

Ian Mortimer: Zeiten der Erkenntnis

„Welches der vergangenen zehn Jahrhunderte hat die größten Veränderungen erlebt, welches hat die Menschheit am weitesten vorangebracht? Was war das Besondere eines jeden Jahrhunderts?“ 1000 Jahre, ein Jahrhundert pro Kapitel.

Banana Yoshimoto: Federkleid

Ich versuch es mal mit Banana Yoshimoto und schau, wie sie sich im Vergleich zu Murakami schlägt. Ich bin vorsichtig optimistisch, dass dieser Roman etwas für mich sein könnte. „Hotaru steht vor dem Nichts. Erst in ihrer Heimatstadt, umgeben von Vertrauten und neuen Freunden, die alle einen besonderen Draht zur Welt des Übernatürlichen zu haben scheinen, werden ihre Lebensenergien wieder geweckt.“

Charles Dickens: Der Raritätenladen

Weiterer Dickens-Nachschub. Speziell auf diesen Roman hat mich Ilke gestoßen. Optisch gefällt mir diese Ausgabe vom Aufbau-Verlag sehr gut (ich habe schon „Der Graf von Monte Christo“ in dieser Ausgabe, ebenfalls mit einem sehr gelungenen Cover).

Keith R.A. DeCandido: Bone Key / Heart of the Dragon

Noch zwei Supernatural-Romane. In „Bone Key“ sind Sam und Dean auf Key West und „soon they’ll be face-to-face with the ghosts of the island’s most infamous residents, demons with a hidden agenda, and a mysterious ancient power looking for revenge.“ In „Heart of the Dragon“ geht es nach Chinatown: „When renegade angel Castiel alerts Sam and Dean to a series of particularly brutal killings in San Francisco’s Chinatown, they realise the Heart of the Dragon, an ancient evil of unspeakable power, is back!“

Katherine Woodfine: Clockwork Sparrow

Auftakt der „Sinclair’s Mysteries“, die inzwischen auch schon drei Bände haben. Ein Middle Grade-Mystery, das in einem Department Store spielt. „Enter a world of bonbons, hats, perfumes and Mysteries around every corner. Wonder at the daring theft of the priceless Clockwork Sparrow! Tremble as the most Dastardly criminals in London enact their wicked plans! GASP as our bold heroines, Miss Sophie Taylor and Miss Lilian Rose, Crack Codes, Devour Iced Buns and vow to bring the villains to justice…“

Verena Petrasch: Sophie im Narrenreich

Auch dieses Buch habe ich als Nachgeburtstagsgeschenk im Buchladen ausgesucht. Beim Durchblättern im Laden schien es mir voller liebenswerter kleiner Ideen – manchmal habe ich direkt an die „Unendliche Geschichte“ denken müssen. Ich freue mich auf die Geschichte um das unsichtbare Narren, Glücksmomente und gefährliche Schwarznarren.

Elly Griffiths: The Crossing Places / The Janus Stone

Die ersten beiden Krimis um Dr. Ruth Galloway, forensische Archäologin. Den Auftakt habe ich schon gelesen, meine Leseeindrücke gab’s im Review-Beitrag.

Robert Jackson Bennett: Die Stadt der tausend Treppen

Seit Erscheinen des Originals weiß ich, dass ich dieses Buch lesen will, denn die Fantasywelt soll anspruchsvoll und originell sein. Ich habe mich gefreut, dass es eine Übersetzung erhalten hat, zumal auch die Fortsetzung schon für den Herbst angekündigt ist.

Anne Radcliffe: The Italian

Noch eine Gothic Novel, erschienen in der Edition „Tales of Mystery & the Supernatural“, diesmal von 1797.

William Faulkner: Eine Rose für Emily und andere Meistererzählungen

Zehnmal Southern Gothic vom Literaturnobelpreisträger, unter anderem mit „Zentaur aus Messing“, „Dürrer September“ und „Wenn die Sonne untergeht“. Als Mängelexemplar gekauft und ganz froh darüber – ich hatte es mir nämlich größer vorgestellt und wäre wohl wenig begeistert gewesen, hätte ich den Neupreis bezahlt (obwohl ich das kleine Format hübsch finde).

Diana Gabaldon: Outlander / Dragonflies in Amber / Voyager / Drums of Autumn

Ich hätte ja nie gedacht, dass diese Romane doch mal ihren Weg zu mir finden würden – ich habe bei der Highlander-Thematik so meine Vorurteile. Ich habe mich aber von positiven Meinungen zum Reinschauen in die Serie bei Netflix verleiten lassen und bin immerhin von den ersten vier Folgen ganz angetan. Ein bisschen mehr als Schmachtszenen hat Outlander ja doch zu bieten 😉 Außerdem hatte ich irgendwann mal ein ebook des ersten Teils kostenlos erworben und war da auch nicht abgeschreckt – allerdings kann ich mir, egal wie schön die neu übersetzte Ausgabe ist, nicht vorstellen, auf Deutsch weiter zu lesen, da Dialekte und Sprachnuancen wahrscheinlich einen großen Teils des Charmes ausmachen. Ich bin also neugierig genug, erwarte aber trotzdem nicht, hier eine neue Lieblingsreihe zu finden.

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[Neuzugänge] Januar

März 2, 2017 at 12:35 (gekauft)

Bevor der März allzu weit voranschreitet, möchte ich noch die Januar-Erwerbungen nachreichen. Leider waren die letzten zwei Wochen für mich ziemlich unentspannt, deshalb komme ich erst jetzt dazu.

Ich habe jedenfalls im Januar ein wenig bei Genres aufgestockt, von denen ich noch nicht so viel im Regal habe. Außerdem konnte ich Hochzeitsgutscheine einlösen, und einmal habe ich schlicht im Buchladen gestöbert, ohne vorher viel über die Bücher zu wissen.

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Tana French: Schattenstill / Geheimer Ort

Ich mag Tana Frenchs Stil, der ihre Krimis zu etwas Besonderem macht. Das sind der vierte und fünfte Band der Reihe. „Geheimer Ort“ spielt an einem Mädcheninternat, was nicht uneingeschränkt gut ankam, aber ich mag Krimis, die im Schulmilieu spielen.

Kate Mosse: Der Kreis der Rabenvögel

Spontan im Buchladen mitgenommen. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass „The Taxidermist’s Daughter“ übersetzt wurde. Connie, Tochter eines Tierpräparators, hat Erinnerungsfetzen aus der Vergangenheit. Es spielt in England im Jahr 1912, offenbar „ein historischer Spannungs-Roman mit Schauerelementen“.

Daphne du Maurier: The Birds and other stories

Hoffentlich hübsch düstere Kurzgeschichten, genauer gesagt: „The Birds“ (die Vorlage für den Hitchcock-Film), „Monte Verità“, „The Apple Tree“, „The Little Photographer“, „Kiss me again, Stranger“ und „The Old Man“.

Shirley Jackson: Dark Tales

Mehr düstere Kurzgeschichten 😉 Und zwar 17 davon, in denen seltsame Dinge in das scheinbar normale Leben eindringen: „There’s something nasty in suburbia.“

Kelly Link: Pretty Monsters

Und schon wieder Kurzgeschichten, „a unique brew of fairytale, fantasy, horror, myth and mischief“… Diese stehen schon länger auf meiner Wunschliste. Die erste, in der ein Grab geöffnet wird, habe ich bereits gelesen und für gut befunden.

Claire Legrand: Some Kind of Happiness

Es geht um Finley, ihre Familie und ihre „blue days“, und obwohl es keine Fantasygeschichte ist, gibt es immer wieder kleine phantastische Episoden um „Everwood, a forest kingdom that exists in the pages of her notebook.“

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T.H. White: Der König auf Camelot

Ich bin momentan in Artuslaune und habe verschiedene Bücher zum Thema online angelesen. Bei diesem hier hat mir die Leseprobe sofort gefallen. Der vierteilige Roman erschien bereits in den 50er Jahren und war die Vorlage für „Die Hexe und der Zauberer“.

Haruki Murakami: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

Mich interessiert nicht jeder Roman von Murakami, trotzdem stapeln sich die ungelesenen Bücher (immerhin: im Februar habe ich auch eines beendet…). Im allgemeinen mag ich lieber seine seltsamen als seine romantischen Geschichten. Hier geht es um verschiedene Personen, die alle eine Farbe im Namen tragen – und um den Farblosen -, was wirklich interessant klingt.

Ruth Goodman: How to be a Victorian

Ein Sachbuch, welches das Thema anhand eines Tages behandelt, ein „Dawn-to-Dusk-Guide“ sozusagen, der bei „Getting Up“ und „Getting Dressed“ beginnt und bei „A Bath before Bed“ und „Behind the Bedroom Door“ endet.

Caroline Preston: The Scrapbook of Frankie Pratt

Eine Goodreads-Empfehlung, die genau meinen Geschmack trifft. Ist tatsächlich wie ein Scrapbook aufgemacht, in das man allerlei Texte und Bilder klebt, spielt in den 20er Jahren und nennt sich auch „A Novel in Pictures“.

Kristin Hannah: Die Nachtigall

Vom Gutschein gekauft; ich habe mich also nach der Auswahl im Laden gerichtet, bin aber auf dieses Buch auch wirklich neugierig, nachdem ich so oft auf Lobeshymnen gestoßen bin. Es geht um zwei Schwestern, Isabelle und Vianne, in Frankreich zu Beginn des 2. Weltkrieges, und soll besonders schön geschrieben sein.

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Ksenia Anske: Rosehead [ohne Bild]

Das habe ich auf dem Photo wohl vergessen… Die 12jährige Lillith Bloom untersucht einen ganz besonderen Rosengarten („completely and utterly carnivorous“).

Christoph Ransmayr: Cox oder Der Lauf der Zeit

Spontan im Buchladen gekauft. Der Name des Autors sagt mir zwar etwas, gelesen habe ich aber noch nichts von ihm. Ich habe aufgrund der Gestaltung zu dem Buch gegriffen – die Farbwahl und die chinesischen Schriftzeichen haben mich angesprochen. Und da es nicht nur um das chinesische Kaiserreich, sondern auch um englische Uhrmacher geht, konnte ich es trotz des stolzen Preises nicht liegen lassen.

Jennifer Donnelly: Die Teerose

Ebenfalls im Buchladen vom Gutschein gekauft. Ich finde ja Titel und Cover ein wenig abschreckend, habe nun aber schon viele positive Stimmen gehört. Jedenfalls hat es perfekte Schmökerdicke, der Leseeindruck war auch ganz ordentlich und – nun ja – London 1888 eben 😉

Sir Arthur Conan Doyle: The Complete Sherlock Holmes

Ein weiteres Buch aus der Leatherbound Collection. Ich besitze schon viele Holmes-Ausgaben, aber davon kann man eigentlich auch nie genug haben, und diese ist äußerst ansehnlich.

Charles Dickens: Five Novels

Reine Regalvöllerei, denn ich besitze schon einen schönen Dickens-Schuber 😉 Diese Ausgabe der Leatherbound Collection enthält „Oliver Twist“, „A Tale of Two Cities“, „David Copperfield“, „A Christmas Carol“ und „Great Expectations“.

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Ali Shaw: The Trees

Ich fand „Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ auf eine spezielle Art bezaubernd, und lese gerne noch  mehr von diesem Autor. „There is no warning. No chance to prepare. The trees arrive in the night: thundering up through the ground, transforming streets and towns into shadowy forest.“

Haruki Murakami: Blinde Weide, schlafende Frau

Einige Murakami-Bücher kommen gerade noch einmal in neuer Gestaltung und sehr teuer heraus. Ich habe leise Bedenken, dass die alten Ausgaben irgendwann verschwinden könnten, und da mir diese Kurzgeschichtensammlung noch fehlt, habe ich sie spontan im Buchladen mitgenommen.

Alexander Gordon Smith: Lockdown ~ Escape from Furnace

Auf diesen YA-Horror-Reihenauftakt bin ich in einem Forum gestoßen. Der 13jährige Alex muss ins härteste Jugendgefängnis der Welt. „In a desperate bid for freedom Alex discovers a horrifying truth – that the Furnace Penitentiary is a place of pure evil, a place where cruel experiments take place every day, where inmates are guinea pigs, where monsters make monsters, and where death is the least of your worries…“

Marissa Meyer: Heartless

An diesen Alice-Adaptionen kann ich grundsätzlich schwer vorbeigehen, und wenn dann noch leckeres Backwerk eine Rolle spielt… Ein Meisterwerk erwarte ich trotzdem nicht, aber gute Unterhaltung wäre nett.

Rick Riordan: Percy Jackson’s Greek Gods

Griechische Mythologie mit Percy Jackson. Hier geht’s um die Götter, das Heldenband-Taschenbuch folgt noch. Ich habe die Ausgabe mit Illustrationen, und wie immer bei Riordan lese ich im Original. Die Übersetzung las sich schon bei Percy Jackson ziemlich peinlich, und bei diesem Buch soll das noch schlimmer sein 😉

Alison Goodman: The Dark Days Club

Urban Fantasy meets Jane Austen, so wird es jedenfalls beworben. Ausschlaggebend war, dass die Autorin sich wirklich eine interessante Welt ausgedacht haben soll.

Sheridan Le Fanu: Green Tea

Für 1,40 € kann man da wohl nicht viel falsch machen. Man kennt vom Autor eventuell „Carmilla“. Zu „Green Tea“ schreibt Penguin: „From the pioneer of horror fiction, this tale of a clergyman tormented by a demonic creature is one of the greatest Victorian ghost stories.“

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Angela Carter: The Magic Toyshop

„This crazy world whirled around her, men and women dwarfed by toys and puppets, where even the birds are mechanical and the few human figures went masked…“ Ich konnte einfach nicht widerstehen, auch wenn ich diesem Mädchen-wird-Frau-Parabelgedöns skeptisch gegenüberstehe. Ich werde schon meine eigene Lesart finden.

Ilsa J. Bick: The Dickens Mirror

Eine Fortsetzun, deren Klapppentext ich nicht gelesen habe, weil „White Space“ noch ungelesen ist.

Leslye Walton: the strange & beautiful sorrows of Ava Lavender

Ein wenig Magischer Realismus. Es geht um das geflügelte Mädchen Ava und soll besonders durch Sprache und Charaktere überzeugen.

J. Scott Savage: Fires of Invention

„Trenton Colman is a creative thirteen-year-old boy with a knack for all things mechanical. But his talents are viewed with suspicion in Cove, a steam-powered city built inside a mountain.“ Die Empfehlung stammt aus der gleichen Forumsquelle wie „Lockdown“. Da die Reihe wie eine Mischung aus „City of Ember“ und Steampunk beschrieben wurde, muss ich einfach einen Blick riskieren.

Brandon Sanderson: The Bands of Mourning

Ich weiß gar nicht, ob dies nun wirklich der Abschluss der Mistborn-Geschichten ist – jedenfalls ist es Band 6, und iwerde auch in diesem Fall den Klappentext vorerst nicht lesen.

Jen Calonita: Flunked

„Gilly’s sentenced to three months at Fairy Tale Reform School where all of the teachers are former (super-scary) villains like the Big Bad Wolf, the Evil Queen, and Cinderella’s Wicked Stepmother.“ Klingt nach einem spaßigen kleinen Middle Grade-Buch 🙂

Kazuo Ishiguro: Der begrabene Riese

Ich sag ja, Artusstimmung… Auch wenn das hier möglicherweise eher ein Nebenthema ist. Es geht um ein nicht wirklich historisch korrektes Britannien im 5. Jahrhundert, bei dem es offenbar ganz gut ist, vorab nicht zu viel über den Verlauf der Handlung zu wissen.

Jessie Burton: Die Magie der kleinen Dinge

Auch dieses habe ich mit einem Gutschein bezahlt. Zur Abwechslung spielt es in Amsterdam im 17. Jahrhundert. Im Zentrum steht die frisch verheiratete Nella. „Nur das Hochzeitsgeschenk spendet ihr Trost: ein Puppenhaus, das eine exakte Nachbildung ihres neuen Zuhauses ist. Doch bald werden Nella mysteriöse kleine Nachbildungen ihrer neuen Familienmitglieder geschickt – und Hinweise auf das, was diese verbergen.“

Jordan Stratford: The Case of the Girl in Grey

Eine Fortsetzung. Ich lese gerade den Auftaktfall der „Wollstonecraft Detective Agency“ und mag die Art, wie die an historische Personen angelehnten Figuren (Ada Byron und Mary Godwin sind nur zwei davon) zusammengeführt und wie ihre realen Vorbilder in einem Anhang genauer vorgestellt werden.

Grace Lin: Where the Mountain meets the Moon

Ein sehr schön illustriertes, von chinesischen Legenden inspiriertes Kinderbuch. „Inspired by these stories, Minli sets off on an extraordinary journey to find the Old Man on the Moon to ask him how she can change her family’s fortune.“

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[Neuzugänge] Dezember

Januar 14, 2017 at 00:45 (gekauft)

Ich habe 2016 tatsächlich nur ein einziges Buch zu Weihnachten bekommen. Zwar waren noch einige weitere im Adventskalender, die ich nicht unterschlagen will, aber trotzdem hat mich das überrascht. Ein Weihnachtsneuzugänge-Beitrag hätte sich also diesmal gar nicht gelohnt. Macht aber nichts – es gibt trotzdem genügend neue Bücher (natürlich).

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Judith u. Christian Vogt: Die verlorene Puppe

Steampunk in einem ganz eigenen alternativen 19. Jahrhundert, in dem bereits „Die zerbochene Puppe“ und die Anthologie „Eis & Dampf“ spielten – Europa nach einer Eiszeit, geprägt von Dampfkraft, Æronautik und Elektrizität. Dieses Buch scheint die Kenntnis der Vorgänger nicht vorauszusetzen. Interessant finde ich, dass es um einen Zirkus (im Luftschiff) und die aztekische Hochkultur geht.

Lauren Beukes: Zoo City

„Getierte“ in Johannisburg. Ich wollte dieses Buch schon länger haben, das für mich von den Werken der Autorin eigentlich am interessantesten klingt, aber weil immer noch kein Taschenbuch angekündigt ist, habe ich mir nun doch zähneknirschend die broschierte Ausgabe besorgt – allerdings gebraucht.

Mia Faber: Unruh ~ Das Ticken des Uhrwerks

Überraschend umfangreich für ein Buch aus dem Art Skript Phantastik Verlag. Es klingt nach einer besonderen Geschichte, auch wenn ich zum Inhalt noch nicht viel sagen kann. Jedenfalls spielt es in unserer Zukunft, und ein Uhrwerk und seine Hüter sind Teil der Geschichte.

Anja Bagus: Ætherseelen

Ich besitze fast alle Ætherwelt-Romane (die nun auch bei der Edition Roter Drache erscheinen) und freue mich wie oben bei der Eis & Dampf-Welt, wenn immer mal etwas dazu kommt. Bei „Ætherseelen“ handelt es sich um eine Sammlung von 14 unheimlichen Geschichten (von 12 Autoren), die sich mit der Nacht vor Allerseelen beschäftigen.

Ian R. MacLeod: Aether

Noch ein ganz spontaner Gebrauchtkauf. Auch dieses Buch geht in die Steampunk-Richtung, klingt aber nach einem klassischeren Vertreter des Genres als „Die verlorene Puppe“ oder „Ætherseelen“ – mal sehen, wie sich die Geschichte um ein London à la Charles Dickens, kombiniert mit Ätherbergwerken, Trollen und mächtigen Gilden liest.

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Boy Lornsen: Nis Puk in der Luk / Mit der Schule stimmt was nicht

Spontan habe ich mir dieses Buch gebraucht bestellt. Es geht um Hausgeister, die Puken genannt werden, und als es in einem Forum um Weihnachtswichtel, Heinzelmännchen und Kobolde ging, wurde es erwähnt.

Joshua Khan: Shadow Magic

Auch darauf bin ich in einem Forum gestoßen, in einer Liste mit mehreren sehr fein klingenden Jahreshighlights. Middle Grade-Fantasy in einer düsteren Welt mit sechs Häusern der Magie, Vampiren und Nekromantie, aber wohl auch einer guten Prise Humor.

Katharina V. Haderer: Blue Scales

Ich glaube, ich könnte die Welt in diesem Buch mögen, die nach chinesischen Einflüssen klingt. Ich mag die Kapitelnamen, die sich um Teezeremonien, Großmutter Song und Drachen-Tattoos drehen; es gibt einen Rat der Hexade, die aus sechs mächtigen Familien besteht, und diverse Gestaltwandler. Außerdem gefällt mir die Aufmachung mit Illustrationen, Familienchronik und Begriffslexikon

Michelle N. Weber: Die Rabenkönigin

Zu der Autorin kann man lesen: „Sie schreibt Fantasy-Romane, in denen sich Märchenelemente mit Gothic Romance und Mantel und Degen Einflüssen vereinen.“ Auch dieser Roman soll eine Art Gothic-Märchen sein, komplett mit Feenkönig, Spiegelgefängnis und sprechendem Raben 🙂

Britta Strauss: Schnee und Orchideen

Fortsetzung von „Indigo und Jade“, und optisch sehr gelungen. Wüstendrachen, tödliche Orchideenwälder, Nebelwale, Opalfüchse und Feuervögel… Und mehr weiß ich noch nicht, weil ich den Klappentext noch nicht lesen möchte.

Michael Dylan Foster: Pandemonium and Parade

Eines der Bücher, die ich im Adventskalender hatte (nicht alle sind auf dem SuB gelandet, es waren nämlich auch einige Malbücher dabei…). Ein auf den ersten Blick akademisches Werk zum Thema „Japanese Monsters and the Culture of Yokai“, das wirklich sehr vielversprechend aussieht.

Paul Marcus: Zwischen zwei Kriegen

Zweites Adventskalenderbuch mit dem Untertitel „Aus Berlins glanzvollsten Tagen und Nächten“. Ein Lesebuch über die 20er Jahre.

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Stanislaw Lem: Nacht und Schimmel

Es wurde hier besprochen und die erwähnte Geschichte hat mich fasziniert. Ich finde Lem grundsätzlich ziemlich großartig (und er wird viel zu wenig gelesen!), und dieses Buch hat mir ohnehin noch gefehlt. „… bietet einen Querschnitt durch Lems Schaffen der letz­ten 15 Jahre und durch die Vielfalt seiner Ideen und Stilmodalitäten. Das Spektrum reicht von frühen Grotesken wie ‚Gibt es Sie, Mister Johns?‘ bis zur ‚Neuen Kosmogonie‘, einer originellen Anwendung der Spieltheorie auf kosmogonische Probleme.“

Michael Hochgeschwender: Amerikanischer Bürgerkrieg / Jürgen Osterhammel: Kolonialismus

Zwei kleine Beck-Sachbücher zu Themen, über die ich gerne etwas mehr wissen möchte, ohne das Bedürfnis nach einer umfassenden Darstellung zu haben. Von Osterhammel habe ich bereits etwas gelesen und bin daher recht zuversichtlich, dass er das Thema gut behandeln wird.

Daphne du Maurier: Don’t Look Now / Evelyn Waugh: Put Out More Flags

Diese beiden boten sich an, um die Pocket Penguins mal zu testen. Waughs „Decline and Fall“ hat mich umgehauen, und ich will unbedingt mehr von ihm lesen (Klappentext: „Upper-class rogues, bohemians, dowagers, socialites, bureaucrats and delinquent evacuees prepare for England to change forever, in this hilarious and deadly serious 1942 satire on the ‚phoney war'“). „Rebecca“ fand ich seinerzeit auch sehr schön (dieser Band beinhalt die Kurzgeschichten „Don’t Look Now“,  „Not After Midnight“, „A Border-Case“, „The Way of the Cross“ und „The Breakthrough”).

Mary Elizabeth Braddon: Lady Audley’s Secret

Hier wollte ich die Penguin English Library testen und gleichzeitig viktorianischen Nachschub besorgen – wer soll sich eigentlich bei all den wunderschönen Penguin-Editionen für eine entscheiden können? Wie der Name sagt, geht es um Lady Audleys düsteres Geheimnis. Geht wohl ein wenig in Richtung Wilkie Collins.

Kate Mosse: The Mistletoe Bride and other Haunting Tales

Hier ist mir zuerst der Titel ins Auge gesprungen, und die „Mistletoe Bride“ hat sich bei mir festgesetzt, auch wenn Kate Mosse die Dame nicht erfunden hat (es gibt eine ältere Legende). „The perfect winter story collection … inspired by ghost stories, traditional folk tales and country legends from England and France“ klingt trotzdem gut.

Rudyard Kipling: The Jungle Book / Tales of Horror & Fantasy

Nachdem mir mein Ausflug nach Indien mit Kipling im Herbst sehr gut gefallen hat und er als Person mich im „unwritten“-Comic ebenfalls interessierte, möchte ich noch mehr von mir lesen. Die „Tales of Horror & Fantasy“ dürften das Wichtigste umfassen, während ich das „Dschungelbuch“ erst seit kurzem lesen möchte. Nicht unschuldig daran ist, dass mein Mann seine (deutsche) Ausgabe unserer Tochter vorliest, die das Buch bereits heiß und innig liebt 😉 Ich bin jedenfalls in beiden Fällen gespannt, wie Kipling Indien darstellt.

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[Neuzugänge] November

Dezember 19, 2016 at 17:22 (gekauft)

Im November gab es für mich die ersten winterlichen Bücher, eine Arvelle-Bestellung (meine letzte war so lange her, dass ich das Passwort ändern musste…) und einige Neuerscheinungen.

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Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln

18 düstere und märchenhafte Kurzgeschichten in einer Anthologie, die wirklich sehr liebevoll gestaltet wurde. Einige der Autoren kenne und mag ich bereits (Christoph Marzi, Nina Blazon, Seanan McGuire, Julia Adrian, Susanne Gerdom).

Katharina Seck: Die silberne Königin

Dieses Buch klang schön winterlich-märchenhaft – eine schneebedeckte Stadt, eine Chocolaterie und ein Winterfluch… Inzwischen habe ich es gelesen und während der Adventslesewochenenden schon einige Worte dazu verloren 🙂

Gunnar Kunz: Ausgeleuchtet

Es ist schon eine Weile her, dass ich „Dunkle Tage“ mit großem Vergnügen gelesen habe, und ich habe immer mal vergeblich Ausschau nach einem fünften Band der Reihe gehalten. Nun ist er im Frühjahr tatsächlich erschienen und bis jetzt komplett an mir vorbeigegangen. Es sind übrigens historische Kriminalromane aus dem Berlin der Weimarer Republik, die durch das Ermittlerduo (ein Philosophieprofessor und eine Physikstudentin) ungewöhnlich sind.

Enid Blyton: Christmas Stories

Ich habe mit dem ebook begonnen, fand speziell die Rahmengeschichte um die Weihnachtstraditionen aber so nett, dass ich es doch gerne im Regal haben wollte. Eine Geschichte vom Faraway Tree ist auch enthalten, was mich besonders gefreut hat. Bereits gelesen.

Kate Milford: Greenglass House

Mein drittes Buch von Kate Milford. Hat eine Weile gedauert mit dem Taschenbuch (das HC kam schon vor zwei Jahren), aber nun ist es da 🙂 Ein Gasthaus für Schmuggler, das im tiefsten Winter von seltsamen Gästen besucht wird. Ich finde „The Boneshaker“ so toll und speziell, dass ich nach allen weiteren Büchern der Autorin die Augen offen halte.

Lucinda Riley: Die Mitternachtsrose / Die sieben Schwestern

Ich mag Kate Morton, bin aber sonst bei Büchern dieses Genres grundsätzlich vorsichtig. Jetzt im November hatte ich aber unbändige Lust auf so einen historischen Familienschmöker, und weil es „Die Mitternachtsrose“ bei Arvelle gab, liegt es nun hier. Außerdem spielt es vor der Kulisse der 20er Jahre, deshalb reizt es mich von Lucinda Rileys Romanen am ehesten. Bei „Die sieben Schwestern“ interessiert mich das Konzept um die Plejaden-Schwestern – offenbar werden das sechs oder sieben Bände.

Heidi Rehn: Tanz des Vergessens / Spiel der Hoffnung / Der Sommer der Freiheit

Siehe Lucinda Riley – ich rechne mit recht klischeehaften Plots und Figuren, aber ich glaube, die Autorin hat viel Zeitkolorit einfließen lassen, und dafür möchte ich die Bücher lesen. „Tanz des Vergessens“ spielt 1919, „Spiel der Hoffnung“ 1927 und „Der Sommer der Freiheit“ 1913, also alles diese Zeit, in der ich ganz gerne lese.

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Matt Haig: The Girl who saved Christmas

Neuerscheinung und schließt an „A Boy Called Christmas“ an. Statt Nikolas ist nun Amelia die Hauptfigur – es geht um die Magie von Weihnachten und um ein Weihnachtsfest, das in Gefahr ist.

Angela Thirkell: Der Duft von wilden Erdbeeren

Arvelle. Eine heitere Geschichte, die im Sommer auf einem englischen Landsitz in den 30er Jahren spielt (zu dieser Zeit wurde das Buch auch geschrieben).

Jessica Spotswood: Cate / Sternenfluch / Schicksalsschwestern

Den ersten Teil der Hexentrilogie kenne ich bereits, und ich wollte immer gerne weiterlesen. Eigentlich hatte ich auf Taschenbücher gehofft, aber die gibt es bis heute nicht, und als ich jetzt über alle drei Bände bei Arvelle bestellt habe, habe ich sie dort nun eben zum reduzierten Preis mitgenommen.

Jonathan Stroud: Das flammende Phantom

Neuerscheinung und vierter Teil der „Lockwood & Co.“-Reihe. Da ich Band 3 noch nicht gelesen habe, habe ich den Klappentext nicht gelesen und kann daher nicht viel dazu sagen.

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[Neuzugänge] Oktober

November 12, 2016 at 12:39 (gekauft)

Seit langer, langer Zeit habe ich in einem Monat mal wieder mehr gelesene als gekaufte Bücher zu verbuchen – liegt in erster Linie daran, dass ich viel gelesen habe, aber tatsächlich habe ich auch nicht so unheimlich viel gekauft. Dafür sind unter den Neuzugängen aber einige Schwergewichte, die mich auf dem SuB bestimmt eine ganze Weile begleiten werden 😉

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John Connolly: Night Music ~ Nocturnes 2

Ich habe eine ganze Weile darauf gewartet, dass „Nocturnes“ wieder verfügbar war, und mir dann John Connollys neue und zweite Kurzgeschichtensammlung (um die zehn Jahre nach „Nocturnes“ erschienen) gleich mitbestellt. Offenbar sind die Stories thematisch weiter gefasst als in „Nocturnes“, und es gibt auch ein autobiographisches Stückchen.

Shirley Jackson: We have always lived in the Castle / The Haunting of Hill House

Ich wollte schon länger Shirley Jackson lesen, konnte mich aber nicht so richtig mit den Ausgaben anfreunden. Jetzt ist in der Penguin Orange-Edition eine schöne (bis auf den Rough Cut *bah*) Ausgabe von „We have always lived in the Castle“ erschienen; von „The Haunting of Hill House“ ist es die Penguin Horror-Edition geworden – die habe ich auch bereits gelesen 🙂

Nathan Hill: Geister

Zuerst entdeckt habe ich die englische Ausgabe, „The Nix“, bei Christoph Marzi, der es Lesern von John Irving, Charles Dickens und Donna Tartt ans Herz legte. In der Leseprobe habe ich mich ein wenig festgelesen und dann im Buchladen zugeschlagen. Die deutsche Ausgabe ist sehr hübsch, hoffentlich taugt die Übersetzung auch was.

Audrey Niffenegger (Hrsg.): ghostly

Dieses Buch habe ich zum ersten Mal kurz nach Erscheinen in einer Flughafenbuchhandlung entdeckt. Nun, kurz vor Halloween, war sie fällig. Die enthaltenen Geschichten sind eine Mischung aus Bewährtem (Poe, M.R. James, Edith Wharton, Saki, Ray Bradbury) und aktuellen Autoren (Neil Gaiman, Kelly Link). Gespannt bin ich auf die Geschichte von P.G. Wodehouse, den ich nur von seinen Jeeves-Büchern kenne; Audrey Niffenegger selbst hat natürlich auch etwas beigesteuert.

Mark Z. Danielewski: Das Haus

„Das Haus / House of Leaves“ kommt mir seit Jahren immer mal wieder in den Sinn, aber ich war im Oktober so in Spukhauslaune, dass ich es meinem Regal nun doch endlich einverleibt habe. Das Besondere daran ist wohl die kunstvolle Gestaltung mit Fußnoten, Seiten, auf denen nur ein Wort oder gar keines steht, spiegelverkehrter Schrift, durchgestrichenen Abschnitten usw.

Louise Welsh (Hrsg.): Ghost

Noch eine wuchtige, spukige Anthologie, deren Auswahl ich richtig gut finde. Viele Klassiker sind vertreten (auch einige, die ich nicht sofort erwartet hätte, wie Plinius der Jüngere). Ich freue mich besonders über H.G. Wells, Ambrose Bierce, Arthur Machen, H.P. Lovecraft, William Faulkner, W.S. Maugham, Shirley Jackson, Flann O’Brien, Tove Jansson, Angela Carter, Kazuo Ishiguro, Hilary Mantel und Haruki Murakami.

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Brandon Sanderson: Shades of Self

Ich weiß, ich weiß… Die ungelesenen Sanderson-Bücher türmen sich langsam auf dem SuB. Ich habe noch nicht mal „Mistborn“ beendet, und dies ist – *rechnet* – Band 5. Ich finde aber die Fortführung der ursprünglichen Trilogie Jahre später so spannend, dass ich sie unbedingt alle lesen möchte 😉

Zen Cho: Die Magier Seiner Majestät

Damit ist mein erstes Buch vom neuen Fischer Tor Imprint eingezogen (ich werde das Verlagsprogramm weiter gut beobachten). Ursprünglich hatte ich die englische Ausgabe auf der Liste, aber so ist es mir auch recht. Ich glaube, das ist so ein Fall von Jane Austen trifft Jonathan Strange & Mr Norrell; die Autorin beschreibt es so: „a historical fantasy set in Regency London, featuring magic, romance and lots of hijinks.“

Rainbow Rowell: Attachments

Wie so oft bei Rainbow Rowell musste ich „Attachments“ plötzlich unbedingt haben, obwohl das Genre nicht wirklich mein Beuteschema trifft. Schuld waren unter anderem einige sehr feine Oktoberzitate, die mir untergekommen waren. Eine Liebesgeschichte zur Jahrtausendwende, jedes zweite Kapitel besteht aus E-Mail-Konversationen zwischen Freundinnen. Ich habe es bereits gelesen – mehr im Review.

Robin Stevens: Mistletoe and Murder

Hurra, mehr von Wells & Wong. Ich habe in diesem Jahr bereits drei Bände der Jugend-Krimireihe gelesen und sie bisher sehr genossen. Dies ist der fünfte, also werde ich wohl bis Weihnachten leider nicht mehr dazu kommen.

Norton Juster: The Phantom Tollbooth

Ein bekanntes Kinderbuch aus dem Jahr 1961, den ich endlich mal lesen möchte. Es scheint eine sehr phantasievolle Geschichte zu sein, die aber auch einige lehrreiche und philosophische Aspekte hat. „The story of a bored young boy named Milo who unexpectedly receives a magic tollbooth one afternoon and drives through it in his toy car, transporting him to the Kingdom of Wisdom, once prosperous but now troubled. There, he acquires two faithful companions and goes on a quest to restore to the kingdom its exiled princesses—named Rhyme and Reason—from the Castle in the Air.“

Kiki Sullivan: The Dolls

Ein Instagramfund, beworben mit „Pretty Little Liars meets Beautiful Creatures“. Eine „southern suspense novel about a group of powerful teen voodoo queens who will do anything to get what they want“, und weil ich darauf hin und wieder Bock habe, steht es nun in meinem Regal.

Sabine Städing: Petronella Apfelmus ~ Zauberhut und Bienenstich

Der vierte Band um Apfelhexe Petronella. Ich mag diese Kinderbücher ganz gern, habe das Buch aber noch nicht begonnen, weil es im Spätsommer spielt und das gerade gar nicht recht zu meiner Stimmung passt.

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[Neuzugänge] September

Oktober 13, 2016 at 20:03 (gekauft)

September – wie jedes Jahr der erste Monat mit vielen Herbstneuerscheinungen. Davon sind auch so einige bei mir eingetrudelt; dazu kamen einige Bücher, über die ich hier und da im Internet gestolpert bin. Übrigens habe ich in den ersten Septemberwochen gar nicht viel gekauft, aber zum Monatsende hin konnte ich ein oder zwei größeren Bestellungen dann doch nicht widerstehen…

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Celine Kiernan: Schattenpfade / Geisterpfade / Königspfade

Die Bücher sind mir zwar schon mal über den Weg gelaufen, klar, aber interessiert haben sie mich erst jetzt. Das liegt zum Teil an den weiteren Büchern, die die Autorin noch geschrieben hat – alle verbindet nämlich ein Thema: „exploration of political, historical and philosophical themes through fantasy elements“, wie das Wikipedia nennt. Daß es in dieser Trilogie auch noch Geister und sprechende Katzen gibt, schadet vermutlich nicht 😉 Auf Deutsch finde ich sie irgendwie hübscher, deshalb habe ich mir die drei Bücher gleich gebraucht komplett gekauft (neu gibt es sie nicht mehr).

Susanne Gerdom: Haus der tausend Spiegel

Hexen, ein geheimnisvolles Anwesen und Spiegelzauber in einem belgischen (glaube ich) Setting. Ich lese Susanne Gerdom meist ganz gerne, sonst hätte mich der Klappentext allein wohl gar nicht so angesprochen, aber mit der Leseprobe habe ich mich wohlgefühlt.

Christoph Marzi: London

Es ist schon so lange her, daß ich die vier Bände zur Uralten Metropole gelesen habe, daß ich mich trotz ihrer kleinen und mittelgroßen Schwächen sehr auf einen erneuten Besuch gefreut habe. Es macht einfach Spaß, eine liebgewonnene Welt unerwartet noch einmal betreten zu können. Gelesen ist es auch schon 🙂

Laura Labas: Ein Käfig aus Rache und Blut

Diese Dämonensache hat mich eigentlich nur mäßig interessiert, aber die Illustrationen, das Cover-das-die-Stimmung-gut-widerspiegeln-soll und das Retro-Flair der Welt mit Gaslampen und Pferdekutschen haben mich dann doch verführt. Hoffentlich gefällt mir die Geschichte jetzt auch!

Perplies/Humberg: Jagd auf den Unsichtbaren

Der Reihenauftakt hat mich gut unterhalten, auch wenn ich die Darstellung von Sherlock Holmes nicht mochte. Der kommt aber nur am Rande vor, und mit dem viktorianisch-steampunkigen Kinderkrimirest kam ich gut zurecht. Dieser Titel erinnert mich an diesen Film, der noch ungeschaut in meinem Regal steht…

Holly-Jane Rahlens: Federflüstern

Ich besitze ja bereits den ersten Band, „Blätterrauschen“. Statt in die Zukunft wird hier aber in die Vergangenheit gereist, genauer gesagt in das Berlin des Jahres 1891. Mark Twain kommt auch vor 🙂

Janine Wilk: seelenlos ~ Fluch der Rauhnächte

Ich mag die „Lilith Parker“-Reihe und Bücher über die Rauhnächte, also war das neue Buch von Janine Wilk für mich von Anfang an interessant. Eigentlich wollte ich mit dem Kauf ein wenig warten, aber die Leseprobe hat mich dann gleich sehr angesprochen.

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Diana Wynne Jones: Unexpected Magic

Eine Kurzgeschichtensammlung von Diana Wynne Jones, mit der man ja eigentlich nie viel falsch machen kann. Hat mir noch gefehlt. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht sagen.

Genevieve Cogman: The Invisible Library / The Masked City

Im Verlauf meiner ersten Leserunde in einem Forum wurde „The Invisible Library“ immer mal angesprochen, und meine Neugier auf die Bücher wurde wieder geweckt. Die Meinungen sind nicht durchweg positiv, aber die Zutaten klingen doch zu gut, um es zu ignorieren („mysterious library“ … „alternate London“ … „zeppelins, faeries and dragons“) – außerdem sind die Bewertungen der deutschen Ausgabe mäkeliger, also liegt es vermutlich teilweise an der Übersetzung.

Tahereh Mafi: Furthermore

„modern fairy tale“ … „whimsical“ … „the mythical, dangerous land of Furthermore, where down can be up, paper is alive, and left can be both right and very, very wrong“. Die Jugendbücher der Autorin kenne ich nicht, aber dieses klingt ganz nach meinem Geschmack.

Rupert Kingfisher: Madame Pamplemousse and Her Incredible Edibles / Madame Pamplemousse and the Time-Travelling Café / Madame Pamplemousse and the Enchanted Sweet Shop

Die drei Bücher habe ich bei Instagram entdeckt. Bücher, in denen leckeres Essen thematisiert wird, mag ich ja sowieso, und wenn dann noch ein bißchen Magie im Spiel ist, umso besser – in diesen schmalen Bändchen gibt es im kleinen Pariser Laden von Madame Pamplemousse ganz besondere Speisen. Kleine Schummelei: Band 2 habe ich eigentlich erst Anfang Oktober bekommen, weil ich den gebraucht bestellen mußte, aber ich fand es praktischer, alle drei zusammen auf’s Photo zu packen.

Karen Foxlee: A Most Magical Girl

„Magical machines, wizards, witches, mysterious underworlds“… und das viktorianische London kommt auch vor *g*

Dan Poblocki: Shadow House ~ The Gathering

„Some houses are more than just haunted… they’re hungry.“ Middle Grade-Geschichte, die bei Youtube als überraschend unheimlich empfohlen wurde. Bereits gelesen.

Tone Almhjell: Thornghost

Ich habe „The Twistrose Key“ als ungemein gemütliche, winterliche Lektüre in Erinnerung und habe mich schon lange auf ein weiteres Buch der Autorin gefreut. „Thornghost“ klingt sogar ein wenig ähnlich.

Edith Holden: The Country Diary of an Edwardian Lady

Kein Buch für den SuB, aber ein besonderes Büchlein, deshalb trotzdem auf dem Photo. Wie der Untertitel verrät, handelt es sich um „Naturbeobachtungen aus dem Jahr 1906“, und die bestechen vor allem durch die detaillierten Zeichnungen der Autorin. Ich bin über Edith Holden gestolpert, als ich nach einer Schriftart für mein Bullet Journal gesucht habe. Irritierenderweise ist das Buch auf Englisch nicht mehr neu erhältlich, auf Deutsch aber schon – mit dem komischen Titel „Vom Glück, mit der Natur zu leben“ wollte ich es aber nicht haben, zumal viele Sprüche und Verse in dem Buch abgedruckt sind, die übersetzt nun auch nicht besser werden.

Perrault/Garcia: Cinderella

Auch nicht für den SuB, denn natürlich kenne ich das Märchen. Diese Ausgabe ist mit Illustrationen von Rose Camille Garcia umfangreich bebildert. „Alice“ habe ich in diesem Stil auch schon, „Snow White“ fehlt mir noch (wahrscheinlich nicht mehr lange…).

Emma Bull: War for the Oaks

Ein Fantasyklassiker von 1987, laut Wikipedia sogar ein Vorreiter in Sachen Urban Fantasy. „The book tells the story of Eddi McCandry, a rock musician who finds herself unwillingly pulled into the supernatural faerie conflict between good and evil.“ Jetzt gibt es eine neue Ausgabe, Zeit also, das Buch von der Wunschliste zu befreien.

John Connolly: Nocturnes

Ich wollte diese Kurzgeschichtensammlung schon lange haben, aber irgendwann war es ausverkauft und gebraucht wollte ich es ungern kaufen. Jetzt gibt es eine neue Auflage, die ich mir lieber schnell gesichert habe (erschienen vermutlich angesichts des gerade erscheinenden „Nocturnes 2“). Zu den vorgelegten Nachtstücken gehört auch eine Novelle aus dem Charlie Parker-Universum.

Stefan aus dem Siepen: Luftschif

Ich hab nur gelesen „Anfang des 20. Jahrhunderts“ … „Luftschiff“ … „rätselhafte Routen“ … „Zeit und Raum beginnen sich aufzulösen“ und danach nicht viel mehr 😉

Heinrich Steinfest: Das grüne Rollo

„Plötzlich ist es da. Vor Theos Fenster bläht sich im Mondlicht ein grünes Rollo. Von nun an entrollt es sich jede Nacht um exakt dieselbe Zeit.“ Klingt doch schon mal herrlich, und wenn der Klappentext dann noch verspricht, daß die Geschichte in der Tradition der „Elixiere des Teufels“ und von „Alice im Wunderland“ steht, dann kann ich nicht nein sagen.

Susanne Schäfer: Der Feind in meinem Topf?

Ich finde es grundsätzlich bekloppt, Lebensmittel als „böse“ zu deklarieren, aber ja, es gibt Menschen, die tun das ernsthaft. Ein Buch zum Thema Essenshysterie 🙂 Das Buch gibt es schon eine Weile als aufgeblähte Broschur, aber so viel Geld war es mir dann doch nicht wert.

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[Neuzugänge] August

September 12, 2016 at 21:04 (gekauft)

Und schon ist es wieder Mitte September… Ich weiß, daß ich mehr Neuzugänge habe als die meisten, aber trotzdem: zuletzt so (relativ) wenig Bücher gekauft habe ich genau vor einem Jahr, im August 2015. Das bringt mich zu der Frage, ob es am Monat liegt – wer weiß 😉 Es gab einen Mix überwiegend bestehend aus Neuerscheinungen, Mängelexemplaren und ersten Bänden von Fantasyreihen – eigentlich wollte ich die, obwohl sie überall zu sehen waren, gar nicht unbedingt lesen, aber nachdem ich Lobeshymnen auf das Worldbuilding gelesen habe, bin ich doch neugierig geworden.

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J.K. Rowling: Harry Potter and the Cursed Child

Soweit also zu „reicht doch, wenn ich im nächsten Jahr die endgültige Fassung lese“. Plötzlich war „Cursed Child“ überall und ich dann doch in Hogwarts-Stimmung. Immerhin habe ich es dann auch innerhalb weniger Tage gelesen, was natürlich auch an der Form liegt.

Stephen King: Revival

Das Revival-Taschenbuch dagegen wollte ich auf jeden Fall haben. Es scheint zwar einer der langatmigeren Kings zu sein, soll aber ein ziemlich bemerkenswertes Ende haben – wenn das keine Motivation zum Durchhalten ist!

Lyndsay Faye: Die Entführung der Delia Wright

Zweiter Band der Reihe, „ein neuer Fall für Timothy Wilde, den ersten Polizisten von New York“. Historischer Krimi, spielt 1846 und dreht sich unter anderem um Sklaverei.

Julia Adrian: Die dreizehnte Fee ~ Entschlafen

Momentan erscheint im Drachenmond Verlag nicht so viel, das mich interessiert, aber diesen Märchenmischmasch-Trilogieabschluß hatte ich auf der Liste. Umfangreicher als die Vorgänger, trotzdem nicht teurer.

Adam-Troy Castro: Gustav Gloom and the Castle of Fear

Reihenabschluß. Warum habe ich diese Bücher eigentlich noch nirgendwo sonst gesehen? Ich habe den Klappentext nicht gelesen, weil ich in der Reihe noch nicht so weit bin, aber um trotzdem etwas mitzuteilen: die Illustrationen, die ich so mag, stammen von Kristen Margiotta und auf ihrer Homepage kann man sich viele ihrer Bilder ansehen.

Naomi J. Williams: Die letzten Entdecker

Taschenbuch-Neuerscheinung. Beim Überlegen ob kaufen oder nicht habe ich reingelesen und mochte den Stil, außerdem mag ich die Thematik Entdecker/Expeditionen. Hier geht es um die Lapérouse-Expedition, spielt also Ende des 18. Jahrhunderts).

Stephen King: Doctor Sleep

Ich habe „Shining“ noch nicht gelesen und deshalb „Doctor Sleep“ bisher nicht erworben – als Mängelexemplar mußte es dann aber doch mit.

Samantha Shannon: The Bone Season ~ Die Träumerin

Ich habe den Reihenauftakt vor einer Weile in der Bibliothek angelesen und war ganz angetan. Die Welt scheint ziemlich komplex zu sein, was ich eigentlich immer mag. Ursprünglich wollte ich das Taschenbuch, nun ist es spontan doch das Hardcover geworden; verkürzt die Wartezeit auf die Folgebände 🙂

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Kristin Cashore: Graceling / Rosamund Hodge: Cruel Beauty / Sarah J. Maas: A Court of Thorns & Roses / Cinda Williams Chima: The Demon King / Mary E. Pearson: The Kiss of Deception

Fünf mal late-to-the-party mainstream, alles Fantasy-Auftaktbände, die ich mir gekauft habe, weil das Worldbuilding in Hinblick auf Sprachen, Kulturen, Kreaturen, Religionen und Landschaften… (und gerade dafür habe ich einiges übrig) doch sehr gelungen sein soll und ich gerade in Stimmung dafür war. Hinsichtlich der Figuren erwarte ich nicht viel, aber vielleicht werde ich ja überrascht. Angefangen habe ich mit „A Court of Thorns & Roses“.

Jordan Dane: Indigo ~ Das Erwachen

Stand schon ewig auf meiner Wunschliste, jetzt konnte ich es als Mängelexemplar auftreiben, was die Kaufentscheidung leicht machte. Es geht um Indigo-Kinder mit besonderen Fähigkeiten.

Jodi Taylor: Just One Damned Thing after Another

Ich habe das ebook schon zur Hälfte gelesen, und wie es mit ebooks, die ich mag, nun einmal ist: es muß noch einmal für’s Regal her… Es ist der erste Band der „St. Mary Chronicles“ und liest sich bisher sehr amüsant. Historiker arbeiten in einem Zeitreise-Institut… Äh, Moment: „They don’t do ‚time-travel‘ – they ‚investigate major historical events in contemporary time.“ 😉

Paul Ikin: The Other Side of Eve

Darüber bin ich bei Instagram gestolpert und die schwarz-weiß-Optik ist umwerfend. Die Homepage verschafft einen kleinen Einblick vom Inhalt, aber auch unter dem Punkt Artwork kann man sich hungrig schauen.

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Neuzugänge Juli

August 14, 2016 at 10:57 (gekauft)

Es gilt immer noch: so viele Bücher, so wenig Zeit 😉 Einige Neuerscheinungen sind dabei, aber ich habe mich auch wie immer ein wenig von Rezensionen zum Kaufen verleiten lassen.

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Ruth Chew: The Would-Be Witch / The Trouble with Magic / The Witch at the Window

Drei weitere Matter-of-Fact-Magic-Books, die alle unabhängig voneinander sind und insofern kurze, gemütliche Hexengeschichten erzählen. Ich werde sie wieder als Badezimmerbücher nutzen.

Anna Ruhe: Seeland

„Seeland! Hier gibt es Städte auf Stegen und Häuser wie Eisberge, kauzige Pilzsammler, Unterwasserpiraten, freundliche Riesenquallen und echte Meerjungfrauen.“ Manche Rezensenten haben ein wenig Jules Verne-Feeling verspürt 🙂 Ich mag das Taschenbuch optisch, es hat Klappen und Illustrationen.

Annemarie Ortmann: Schloß Marzipan

„Ein nächtlicher Traum führt die zehnjährige Mascha ins Königreich Aromanie, wo die Gewürze durch ein Zauberwort zu menschlichem Leben erwachen.“ Mich erinnert die Beschreibung so an mein geliebtes Kinderbuch „Borstel und die Kräuterkobolde“, nur eben mit Gewürzen – der Untertitel lautet „Ein Märchen aus dem Königreich der Gewürze“. Gebraucht gekauft.

Åsa Larsson: PAX ~ Der Hexendämon

Vierter Band der Reihe (ich weiß gar nicht, ob auch der abschließende), die ich durch den schwedischen Hintergrund, die Illustrationen und die unliebsamen Protagonisten interessant fand.

A.A. Milne: The House at Pooh Corner

Eine wirklich schöne Ausgabe, die meine „Winnie the Pooh“-Ausgabe ergänzt. Ich kenne bisher nur das erste Buch, aber dieses hier ist bestimmt genauso schön sprachverspielt.

Tania del Rio: Warren der 13. und das magische Auge

Man könnte sagen, daß das fast ein Coverkauf ist, denn angesichts der Gestaltung konnte ich gar nicht Nein sagen. Das Design in Schwarz, Weiß und Rot, Format und Illustrationen gefallen mir sehr, sehr gut, und tatsächlich klingt auch der Inhalt vielversprechend („Eine wunderbar gruselige Geschichte voller Rätsel, Geheimcodes und schaurig schöner Bilder.“).

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Juliet Blackwell: A Toxic Trousseau

Reihenfortsetzung – schon der achte „Witchcraft Mysteries“-Band. Wenn man Cozy Mysteries, Vintagekleidung und Hexen mag, sind diese sicherlich unter den empfehlenswertesten Reihen des Genres.

Scott Lynch: The Lies of Locke Lamora

Ich habe ja lange überlegt, ob ich die (im Haushalt bereits vorhandene) deutsche Ausgabe lese oder mir doch die englische gönne – da ich die Übersetzung aber wirklich nicht besonders schätze und am Ende wohl doch nie dazu greifen werde, gab es jetzt also das englische Taschenbuch.

Natasha Pulley: The Watchmaker of Filigree Street

Viktorianisches London (muß doch immer irgendwie dabei sein 😉 ), Japan, Physik und Taschenuhren. Ein wenig Steampunk, ein wenig Detektivgeschichte, wohl auch ein wenig Liebesgeschichte… Jedenfalls freue ich mich sehr auf die Mischung.

Jasper Fforde: The Song of the Quarkbeast / The Eye of Zoltar

Hab ich mir signiert von der Goliath Corporation schicken lassen, weil ich die „Nursery Crime Adventures“ weiterlese und daher das Bedürfnis hatte, weitere Bücher von Jasper Fforde anzusammeln. Band 2 und 3 der mit „The Last Dragonslayer“ beginnenden „Chronicles of Kazam“.

Katharina Fiona Bode: Erasmus Emmerich & Die Maskerade der Madame Mallarmé

Die Autorin hat bei Art Skript Phantastik schon mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht und konnte die beliebte Figur nun in einem Roman ausbauen. Biolonische Erfindungen in Bismarcks Berlin, eine Qualmfee, Trollverbrecher, ein Mäusemantel und vieles mehr. Ich freu mich drauf.

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Julia Keay: Mehr Mut als Kleider im Gepäck

… mit dem Untertitel „Frauen reisen im 19. Jahrhundert durch die Welt“. Schade, daß es mal wieder nur um Frauen geht (mich interessieren an dem Buch die Reisen im 19. Jahrhundert, und über die der Männer würde ich mindestens ebenso gerne lesen), aber ich hoffe trotzdem auf spannende Berichte.

Michio  Kaku: Die Physik des Bewußtseins

Es ist geradezu originell, einmal ein optimistisch gestimmtes Buch zum Thema Technik der Zukunft zu lesen. Mir fiel das bei „Die Physik der Zukunft“ vom selben Autor auf, und „Die Physik des Bewußtseins“ wollte ich gerne im Regal noch ergänzen.

Nelly Naumann: Die Mythen des alten Japan

Preiswerte Ausgabe aus dem Anaconda-Verlag. Die Autorin war Professorin für Japanologie und das Inhaltsverzeichni von „Die japanischen Mythen als Gegenstand der Forschung“ über „Theogonie, Kosmogonie, Kosmologie“ bis „Nachwirkungen des Mythos“ sieht recht fundiert aus.

Mona I. Thraen: Schonungslos Japanisch

Die Autorin hat als Siebzehnjährige ein Jahr in Japan verbracht. Ich wollte das Buch schon lange lesen, fand den Preis aber ziemlich hoch. Jetzt habe ich es gebraucht erwischt. Schön finde ich, daß in diesem Bericht (im Gegensatz zur „Ein Jahr in…“-Reihe) Photos enthalten sind, die das Erzählte anschaulich machen.

Jeffrey Steingarten: The Man who ate Everything

Ich bin in einem anderen Buch darauf gestoßen – der Autor wurde zum Restaurantkritiker der Vogue ernannt und nahm sich vor, seine Essensabneigungen zu überwinden. Entstanden ist dabei diese Mischung aus Reisebericht, Kochbuch und Kulturgeschichte. Ich esse viele Dinge nicht gern, also kann ich vielleicht ein paar Tipps mitnehmen 🙂

Iriye/Osterhammel: Geschichte der Welt 1750-1870 ~ Wege zur modernen Welt

So ungefähr ein Band pro Jahr erscheint, inzwischen sind es vier von sechs. Wahrscheinlich bräuchte ich mehrere Leben, um das Mammutwerk zu lesen, aber es bietet einfach genau den welthistorischen Zugang zur Geschichte, den ich mir wünsche. Dieser Band thematisiert zum Beispiel Industrialisierung, Welthandel und globale Sozialgeschichte.

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Ilona Andrews: Magic Rises / Magic Breaks / Magic Shifts

Ich stecke im fünften Band der Reihe um Kate Daniels, die ich unter den zahlreichen Urban Fantasy-Veröffentlichungen recht gerne mag; Zeit also, um die inzwischen erschienenen Bände sechs bis acht nachzulegen. An der Reihe mag ich die Welt, die immer zwischen Magie und Technik schwankt, und die mythologischen Ploteinflüsse. Dafür bin ich sogar bereit, über den einen oder anderen allzu typischen Dialog hinwegzusehen.

William Ritter: Jackaby

Eigentlich wollte ich das Buch gar nicht lesen, weil ich im ersten Moment dachte, es wäre eine dieser Holmes-mit-krampfiger-weiblicher-Hauptrolle-Adaptionen. Aber da hatte ich nicht richtig gelesen: die Hauptfigur erinnert nur ein wenig an Holmes, und außerdem gibt es übernatürliche Elemente, also gebe ich der Sache mal eine Chance.

Thomas Finn: Dark Wood

„Die Charaktere: sechs Angestellte einer Hamburger Werbeagentur, vier Männer, zwei Frauen, die sich nicht besonders mögen. Das TV-Team einer neuen Reality-Show. Ein Verräter. ETWAS, das in den Wäldern lauert: uralt, grausam – und ansteckend!“ Könnte auch nur mittelgut sein, aber nicht, wenn Thomas Finn es schreibt – hoffe ich 😉

Gregory Maguire: After Alice

Mehr vom Wicked-Autor. „Ada, a friend mentioned briefly in Alice’s Adventures in Wonderland, sets out to visit Alice but, arriving a moment too late, tumbles down the rabbit-hole herself. Ada brings to Wonderland her own imperfect apprehension of cause and effect as she embarks on an odyssey to find Alice and bring her safely home from this surreal world below the world.“ Irgendwann brauche ich ein eigenes Alice-Regalfach.

Sarah Lotz: The Three

Neyasha hat von ihren Leseeindrücken zu diesem Buch berichtet, und weil das klingt, als wäre es ganz auf meiner Linie, steht es nun auch in meinem Regal. Auf Englisch, weil ich die Übersetzung beim Reinlesen nicht mochte.

Kelly Creagh: Oblivion

Yay, wieder eine Trilogie abgeschlossen (das gilt inzwischen für viele YA-Trilogien, die ich vor einigen Jahren begonnen hatte; momentan kommt da nicht mehr so viel nach). Den ersten Band las ich noch auf Deutsch und fand die Poe-Thematik recht schön umgesetzt.

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[Neuzugänge] Juni

Juli 9, 2016 at 12:15 (gekauft)

Tatsächlich sind es weniger Neuzugänge als in den bisherigen Monaten des Jahres geworden, aber es ist natürlich trotzdem einiges zusammengekommen 🙂 Ein Drittel Neuerscheinungen, ein Drittel spontane Steampunk-Hibbelei, ein Drittel der fröhliche Rest (überwiegend Emmas Schuld).

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Lauren Beukes: Broken Monsters

Ich freue mich, daß auch dieses Buch jetzt als Taschenbuch verfügbar ist (jetzt wäre das noch für „Zoo City“ wünschenswert…). Die Autorin schreibt über so unterschiedliche Dinge, aber alle klingen spannend. Hier: „Detroit – Symbol für den Tod des American Dream. Zwischen Industrieruinen und Kunstprojekten geschieht Grässliches. Menschen werden ermordet und zu ‚Kunstwerken‘ arrangiert.“

Thomas Pynchon: Gegen den Tag

Das habe ich mir als Mängelexemplar gekauft, weil es mir sonst zu teuer war (auch wenn man ja zugestehen muß, daß der Preis für 1600 Seiten eigentlich angemessen ist). Ich möchte schon lange etwas von Thomas Pynchon lesen, habe aber auch einigen Respekt vor seinen Büchern. „Gegen den Tag“ ist hoffentlich ein nicht zu fordernder Einstieg. Das Setting ist jedenfalls ganz meins: „Dieser Roman umspannt den Zeitraum zwischen der Weltausstellung in Chicago 1893 und den Jahren kurz nach dem Ersten Weltkrieg; er führt von Colorado über London und Göttingen, Venedig und Wien, den Balkan, Sibirien bis zum Hollywood der Stummfilmära sowie an ein, zwei Orte, die auf keiner Landkarte zu finden sind.“

Stefan Zweig: Die Welt von gestern

Warum wußte ich nicht, daß es dieses Buch gibt? Ich habe es zufällig bei der Belle Epoque-Recherche entdeckt. Es ist eigentlich etwas, das man in meinen Regalen erwarten würde. Tatsächlich habe ich noch nie etwas von Stefan Zweig gelesen. „Die Welt von gestern“ sind „Erinnerungen eines Europäers“ an Deutschland und Österreich (v.a. Wien) zwischen der Jahrhundertwende und dem Zweiten Weltkrieg.

S.E. Grove: The Golden Specific

Ein zweiter Band, so hübsch wie der erste, wieder mit dem kleinen Rough Cut-Schönheitsfehler. Im September erscheint der Auftakt übrigens auch auf Deutsch. Der Klappentext sagt zur Welt: „Vor hundert Jahren hat ‚Die Große Disruption‘ die Kontinente der Erde in verschiedene Zeiten katapultiert – jetzt hat jeder Ort seine eigene Zeit.“

Melissa Marr: Untamed City

Das war ein sehr spontaner Kauf. Basar der Seelen, Nachtmarkt… Ich konnte einfach nicht widerstehen. Zwar habe ich diese „Wicked Lovely“-Reihe noch nicht sehr weit gelesen, aber ich habe noch ein paar einprägsame Feenbilder daraus im Kopf behalten.

Patrick Samphire: Secrets of the Dragon Tomb

Ich habe kürzlich schon über die doofe deutsche Ausgabe geschimpft. Gesagt, getan – das ist die englische. Ich liebe Jeremy Holmes‘ Illustrationen. Sollte auf jeden Fall etwas für mich sein, wenn ich „Mothstorm“ fertig gelesen habe 😉 „Mars in 1816 is a world of high society, deadly danger, and strange clockwork machines. Pterodactyls glide through the sky, automatic servants hand out sandwiches at elegant garden parties, and in the north, the great dragon tombs hide marvels of Ancient Martian technology.“

Kathryn Tanquary: The Night Parade

„The last thing Saki Yamamoto wants to do for her summer vacation is trade in exciting Tokyo for the antiquated rituals and bad cell reception of her grandmother’s village.“ Obon, ein Todesfluch, viel japanische Folklore 🙂

Edgar Cantero: The Supernatural Enhancements

Zähneknirschend habe ich das Hardcover gekauft, weil ich gerne dieses Cover haben wollte. „Told vividly through a series of journal entries, cryptic ciphers, recovered security footage, and letters to a distant Aunt Liza, an absorbing, kinetic and highly original supernatural adventure with classic horror elements“ – die Form ist nicht neu, aber auch nicht alltäglich, und hier paßt sie besonders gut, weil eine Figur stumm ist und sich nur über diese ganzen schriftlichen Dinge mitteilt.

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Nina Blazon: Lillesang

Ich lese Nina Blazon gerne, aber „Lillesang“ war ziemlich weit unten auf der Wunschliste, weil ich diese Nixenthematik nicht so spannend finde. Aber laut Rezensionen ist es ziemlich gruselig und düster, also könnte es doch etwas für mich sein.

Chris Colfer: Beyond the Kingdoms

Vierter Band einer Kinderbuchreihe, die in einem Märchenland spielt. Nicht unheimlich gut, aber doch an vielen Stellen nett. Hier locken mich die Gegner: „The Masked Man is recruiting an army of literature’s greatest villains! So begins a race through the magical Land of Oz, the fantastical world of Neverland, the madness of Wonderland, and beyond.“

Ruth Chew: No such Thing as a Witch

Die Autorin hat ab den 70er Jahren knapp 30 dieser dünnen Hexenbücher geschrieben, die aber nicht zusammenhängen (glaube ich) und neu aufgelegt werden. Ich mag solche klassischen Kinderbücher und werde mir wohl noch ein paar kaufen – ich habe festgestellt, daß die sich sehr gut als Badezimmerbücher eignen.

Sarah Nisse: Dunkelherz ~ Nacht aus Schatten

Abschließender Band der Dilogie mit hoffentlich wieder genauso appetitanregenden Beschreibungen! Macht wahrscheinlich genau da weiter, wo wir Ava und ihre Freunde verlassen haben: nach dem Verlassen des Neidwaldes.

Marie Graßhoff: Kernstaub ~ Über den Staub an Schmetterlingsflügeln

Eine sehr umfangreiche Science Fiction-Geschichte, auf die ich einfach neugierig bin.  Der „Weg aller Seelen zur Perfektion“, „der Kreislauf der Wiedergeburten“, „Angst vor Uhren“, „uralte Erinnerungen“, „das Gleichgewicht der Dimensionen verschiebt sich“ und „Kriege spalten den Planeten“…  Ob sie wirklich so episch ist?

Holly-Jane Rahlens: Blätterrauschen

Entdeckt hatte ich eigentlich den zweiten Band, der bald erscheint, in dem es ins Jahr 1891 geht… Das interessiert mich, also habe ich mir den ersten Teil (in dem es in die Zukunft geht) als Mängelexemplar schicken lassen. Ist wieder eine Zeitreisegeschichte; Everlasting mochte ich damals immerhin ganz gern, obwohl es so pink war 😉

Andreas H. Schmachtl: Snöfrid ~ Die ganz und gar abenteuerliche Reise zu den Nebelinseln

Eine neue Figur vom Tilda Apfelkern-Autor. Der erste Snöfrid-Band war wohl an den „Hobbit“ angelehnt. Ich schätze, der zweite Band wird auch an klassische Fantasyquesten erinnern, spielt aber wohl in einem eher maritimen Setting.

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Ann-Kathrin Karschnick: Phoenix ~Erbe des Feuers / Phoenix ~ Kinder der Glut

Steampunk. Beziehungsweise (laut Autorin) ein Dystopie-Teslapunk-Fantasy-Krimi, Bände 2 und 3 der Trilogie. Mit Phoenixwesen, Morden in einem alternativen Hamburg, Seelenlosen und Geistwesen.

Anja Bagus: Waldesruh / Glasberg / Rheingold

Mehr Steampunk. Weiter geht es in der Ætherwelt, die sich durch aus den Flüssen aufsteigenden grünen Nebel vielfältig verändert, auch nach dem Abschluß der Annabelle Rosenherz-Trilogie. Das ist die komplette Glasberg-Trilogie.

Mark Hodder: The Secret of Abdu El Yezdi / The Return of the Discontinued Man / The Rise of the Automated Aristocrats

Merkt man, daß ich Anfang des Monats Lust auf Steampunk hatte? Ich habe die Hoffnung aufgegeben, daß die Reihe, die mit „Der kuriose Fall des Spring Heeled Jack“ begann, weiter übersetzt wird und die Bände 4-6 auf Englisch gekauft. Ich mochte den Auftakt von Burton & Swinburne sehr, und es scheint, als würde die Komplexität noch weiter zunehmen. „Abdu El Yezdi“ ist offenbar eine Fortsetzung, die trotzdem zeitlich vor den ersten Büchern spielt… Hach, ich freu mich drauf.

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