[Herbstlesen im Oktober 2022] Wochenende 2

Oktober 8, 2022 at 09:27 (Aktionen)

Guten Morgen zum zweiten Lesewochenende bei Konstanze. Ich bin mit meiner Tochter allein, aber die Nacht hat sie bei ihrer Oma verbracht, sodass ich bis um acht Uhr schlafen konnte und den Vormittag flexibler gestalten kann als erwartet. Heute Nachmittag habe ich für uns Plätze im Café reserviert, weil wir Waffeln essen wollen, und später planen wir uns den ersten Teil von „Dornröschen“ anzuschauen (weil Malefiz beim Disney Bösewichte Top Trumps immer alle schlägt).

Im Lauf der Woche habe ich etwas die Hälfte von „Haus der Wiederkehr“ von Barbara Michaels gelesen (Originaltitel: „Ammie, come home“). Das habe ich wahrscheinlich in der gleichen Gebraucht-Bestellung gekauft wie den ersten Louise Penny-Band, den ich hier gelesen hatte, ist also seit 2013 auf meinem SuB. Jetzt ist die Zeit dafür gekommen, denn ich beschäftige mich im Moment ein bisschen mit Gothic Romance als Genre und lese unter anderem das sehr interessante E-Book „The Gothic Romance Wave ~ A Critical History of the Mass Market Novels, 1960-1993“ von Lori A. Paige. Barbara Michaels ist eine der Autorinnen dieser Zeit, „Ammie, come home“ erschien 1986 und ist eine hübsch altmodische Spukhausgeschichte, bei der mir besonders das Flair des historischen Georgetown mit seiner Civil War-Vergangenheit in Verbindung mit der seinerzeit aktuellen, für heutige Leser wunderbaren Retro-Stimmung der 80er Jahre gefällt. Da werde ich heute sicherlich ein bisschen weiterlesen und ansonsten schauen, was sich ergibt.

13:30

Ich habe einen sehr entspannten Vormittag verbracht, in Ruhe gefrühstückt, gelesen (die Gruppe will in der nächsten Nacht das Haus verlassen, außerdem werden neue Rechercheergebnisse geteilt), gespielt (ich bin immer noch in Dreamlight Valley unterwegs, gerade aber etwas weniger, weil ich den Star Path beendet habe und einige Quests aufschiebe, bis Mitte Oktober der nächste große Patch kommt; außerdem habe ich etwas Zeit mit Cozy Grove verbracht, weil ich das noch nie im Herbst gesehen hatte) und Geld ausgegeben (ich habe ein Buch zu Arkham Horror und eines zum Rollenspiel Hexxen 1733 bestellt, außerdem die Buchheim Vorzugsausgabe zu Thomas Finns „Weißer Schrecken“, weil ich die Krampusgeschichte sehr gerne gelesen habe, aber nur ein gebrauchtes Taschenbuch davon besitze).

Jetzt warte ich auf meine Tochter und mache ich dann mit ihr auf den Weg ins Café.

20:30

Wir hatten eine schöne Zeit im Café. Meine Waffel war sehr dekadent und hat mich ziemlich gut gesättigt. Das gemütliche Sitzen und sich Zeit nehmen vor und nach dem Essen ist wahrscheinlich alterstypisch allerdings noch nicht so die Sache meiner Tochter – sie wollte, als sie satt war, zügig nach Hause, weshalb der Abschluss für meinen Geschmack etwas hektisch geriet 😉

Zu Hause haben wir es uns dann mit „Dornröschen“ gemütlich gemacht. Ich glaube, ich kenne den Film selbst noch nicht (ebensowenig wie die neueren Maleficent-Filme), oder wenn ich ihn gesehen haben sollte, ist es sehr lange her. Mir gefällt der Stil der Hintergrundbilder sehr gut, und Malefiz kam gut genug an, dass meine Tochter sich beim anschließenden Nudelsuppen-Abendessen in Malefiz verwandelte, die die Getränke schwarz zauberte und die Kerzen mit grünen Flammen versah. Die Hälfte des Films haben wir heute geschaut, die andere Hälfte wollen wir morgen sehen (soweit jedenfalls der Plan).

Meine Tochter schläft jetzt und ich werde mich für den Rest des Abends weiter „Haus der Wiederkehr“ widmen (oder einem anderen Buch, das meinen Weg kreuzt). Das Buch ist insgesamt nicht besonders lang, inzwischen fehlen mir noch etwa 90 Seiten. Ich amüsiere mich weiterhin beim Lesen – manchmal stolpert man über Stellen wie „In einem der Bäume hielten die Stare eine ihrer geheimnisvollen Konferenzen ab. Ihr Kreischen klang wie eine Versammlung der Vereinten Nationen in der Chruschtschow-Ära.“ Aktualisieren werde ich heute Abend wohl nicht mehr – ich möchte den Laptop lieber ausschalten, werde aber vorher noch eine kleine Runde bei den Mitlesern drehen.

Sonntag, 10:00

Guten Morgen zum Sonntag. Heute werde ich tagsüber möglicherweise nicht viel Zeit zum Lesen haben. Leider muss ich am Nachmittag nun auch als zweite Begleitperson für eine Kinder-Zaubershow einspringen, weil die eigentlich geplante Person krank geworden ist. Für meine Tochter wird es sicher schön, aber ich bin für Zaubershows nicht so sehr zu haben und hätte stattdessen lieber die ungestörte Lesezeit genommen 😉

Wir zwei haben jetzt gefrühstückt und werden wohl ein paar Minuten zusammen lesen – ich in meinem Buch, sie im ersten Band der „Glücksbäckerei“. Das wird aber wahrscheinlich nicht allzu lange gehen, dann wird meine Tochter wieder aufspringen und eine neue Idee haben. In „Haus der Wiederkehr“ bin ich seit gestern Abend vielleicht 20-30 Seiten weitergekommen. Mir fällt auf, dass die Protagonisten viel diskutieren, viel recherchieren, es aber momentan wenig Aktion gibt. Hin und wieder kommen die unheimlichen Erscheinungen wieder und sorgen für neue Erkenntnisse. Allzu raffiniert geplottet ist das Ganze nicht, aber ich lese es trotzdem ganz gern. Die Figuren sind lebendig, das Setting ist mal etwas anderes und ich finde es (ähnlich wie bei Agatha Christie) immer interessant, einen Blick in die Auffassungen früherer Jahrzehnte zu werfen. Ein Romantikanteil ist zwar vorhanden, aber er beherrscht nicht alles, und die Geschichte ist auch nicht romantisch erzählt, sondern eher sachlich. Das finde ich wohltuend, gerade weil viele Nachwuchs-Autorinnen heute beim Schreiben extremes Gewicht auf Emotionen legen, manchmal so lächerlich, dass jede kleinste Gefühlsregung noch benannt werden muss, am liebsten alle paar Zeilen. Die inzwischen im Genrebereich bevorzugte Ich-Perspektive leistet dem leider noch Vorschub (ich weiß, es gibt auch genug anderes, was man lesen könnte).

11:00

Die Lesezeit ist vorerst beendet. Meine Tochter wünscht sich jetzt eine Runde Disney Bösewichte Top Trumps, und ich nehme an, dass wir danach direkt zur zweiten Hälfte von „Dornröschen“ übergehen werden. Mittags wollen wir schauen, ob wir beim nahen Italiener ein Plätzchen finden, alternativ hatten wir einen Spaziergang und kochen zu Hause.

Übrigens ist die Gruppe in meinem Buch kurios, weil sie altersgemischt ist und. Es sind vier Personen, die vertraulicher miteinander umgehen, als man es vielleicht in neueren Büchern angesichts der Altersdifferenzen schildern würde: Ruth Bennet, Mitte 40, im Landwirtschaftsministerium beschäftigt, hat vor einiger Zeit das Haus geerbt, in dem die Erscheinungen auftreten; ihre Nichte Sara, 20, Studentin am Institut für den Botschafts- und Konsulatsdienst mit kurzen Röcken und langen Haaren; Saras Freund Bruce, ebenfalls Student, debattierfreudig und eine Art 80er Jahre-Dandy; Saras Professor Pat MacDougal, Anfang 50, Anthropologe und Bücherwurm irischer Abstammung, in der Rolle des Skeptikers.

20:00

Wir haben einen Tisch beim Italiener ergattert, haben Pizza gegessen und sind danach zur Zaubershow gefahren. Joa, für die Kinder war es recht schön, mein Ding ist es wie gesagt nicht so. Meine Tochter war eines von drei Kindern, die zwischendurch auf die Bühne durften, und ich – hurra (nicht) war die einzige Erwachsene, die aufgerufen wurde. Als hätte ich es geahnt.

Aber auch das habe ich überstanden, und jetzt schläft meine Tochter. Wir haben den ersten Band von „Ruby Fairygale“ beendet und schon einmal die ersten Seiten des ersten „Harry Potter“-Bandes begonnen, den wir in der nächsten Zeit vorlesen werden.

Übrigens verwandelte sich meine Tochter nach dem Ende von „Dornröschen“ natürlich wieder in Malefiz, also haben wir auf dem Weg zum Italiener und während des Essens unsere eigene Geschichte daraus gesponnen – da hatte die Fee Malefiz mit dem Hexer Malus die Hexenfee-Tochter Malicia, die gerade böse Feenzauber lernt, und gemeinsam brachten sie die grüne Fee Fauna auf ihre Seite, da diese ebensogern grün mag wie Malefiz und mit einem grünflammigen Kuchen in die Burg gelockt werden konnte.

Mein eigenes Buch hat noch 40 Seiten, also ist es nicht ganz unrealistisch, dass ich es heute fertig lese.

Nachtrag vom Montag:

Ich habe das Buch am Sonntag noch beendet 🙂 Zum Ende hin geschieht doch noch einiges, was aber für routiniertere Leser nicht übermäßig überraschend kommt. Ich mochte es insgesamt trotzdem gerne aus den schon erwähnten Gründen. Heute im Bus hat mich dann „A Sprinkle of Sorcery“ begleitet.

37 Kommentare

  1. Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 08.10.) – ALLES AUẞER LYRIK said,

    […] Kiya […]

  2. Konstanze said,

    Waffeln am Nachmittag klingt sehr verlockend! 🙂

    Mein erster Impuls war, dass Gruselgeschichte und 80er für mich so gar nicht zusammenpassen – aber genau das könnte ja gerade interessant sein. Es klingt auf jeden Fall nach einer ungewöhnlichen Lektüre!

    • Kiya said,

      Ich denke, die Mädelsrunde im Café wird schön werden 🙂

      Gruselgeschichten sind ja zu allen Zeiten entstanden, und zu Geistergeschichten passt eine etwas altmodische Atmosphäre super, finde ich. Bei einer Freundin hatte ich mal einen Sammelband der – wie man sie nannte, als der Begriff Gothic wieder aus der Mode kam – „Romantik-Thriller“ von Ursula Isbel entdeckt, der liest sich so ähnlich, nur als Jugendbuch.

      • Konstanze said,

        Oh, von der Autorin habe ich damals nur Pferdebücher in die Finger bekommen. Dafür hatte eine Freundin von mir einen ganzen Stapel „Groschenromanen“ mit romantischen Gruselgeschichten. Die hatte ich ganz vergessen … *g*

        Dein Vormittag klingt wirklich wunderbar entspannt und gemütlich und ich hoffe, euer Cafébesuch war so nett wie erwartet! 🙂

        • Kiya said,

          Die Pferderomane kenne ich wiederum nicht, aber die „Romantik-Thriller“ sind schon atmosphärisch gemacht. Schöne Landschaftsbeschreibungen gibt es in aktuellen Büchern viel weniger als noch vor einigen Jahrzehnten, scheint mir.

        • Konstanze said,

          Die Waffel sieht fantastisch aus! 🙂

          Malefiz hat mir als kleines Kind im Kino wirklich Angst eingejagt – deine Tochter ist da anscheinend härter im Nehmen. Es klingt zumindest, als würde sie sich als böse Fee sehr gut machen. *g*

          Es gab da zum Beispiel die Reiterhof-Dreililien-Bücher, die sehr einen sehr starken Schwerpunkt auf Tierschutz/Ökologie/Anti-Atomkraft-Themen legten. Definitiv nicht gruselig, dafür überraschend aktuell, wenn es um politische Fragen ging.

          Was die schönen Landschaftsbeschreibungen angeht, so habe ich das Gefühl, dass es die schon noch gibt, dass sie aber deutlich weniger in den „massentauglicheren“ Romanen vorkommen.

  3. Neyasha said,

    Hach, Waffeln! Die hätte ich jetzt auch gern, wobei ich eh nicht viel davon hätte (aktuell kann ich nichts schmecken).
    Viel Spaß mit deinem Buch, es ist ja gerade die passende Jahreszeit für Spuk.

    • Kiya said,

      Oh je, hoffentlich kommt dein Geschmack bald wieder. Vielleicht kannst du dich dann mit Waffeln belohnen.

      Ja, im Herbst packen alle die unheimlichen Bücher aus – die ganzen Oktober-Lesevorhaben schaue ich mir jedes Jahr aufs Neue gerne an. Geistergeschichten, die wie viele viktorianische Geistergeschichten im Winter oder wie häufig in Japan im Sommer spielen, haben aber auch einen gewissen Reiz, gerade weil man das etwas seltener bekommt.

      • Neyasha said,

        Ich würde mich auch immer gern dem Oktober-Spuk-Trend anschließen, aber ich bin ja bei sowas so furchtbar ängstlich, daher lasse ich das doch lieber bleiben.

        • Kiya said,

          „Meine“ Bibliotheksbereiche als Kind waren Krimis und Gruseliges, und das ist wohl so geblieben 🙂 Wobei ich früher auch sehr gut Horror lesen konnte, das mag ich inzwischen weniger. Auch bestimmte Themen wie Kindesentführungen liest man einfach nicht mehr besonders gern, wenn man selbst ein Kind hat. Aber es gibt so viele sanfte Gruselbücher oder auch einfach Klassiker, die eher mit Andeutungen arbeiten, da würdest du dich bestimmt auch nicht ängstigen 🙂

  4. nettebuecherkiste said,

    Das mit dem historischen Georgetown klingt gut! Die Waffeln auch, lasst sie euch schmecken!

    • Kiya said,

      Das Setting gefällt mir sehr gut! Ich habe mir bei Youtube einen Spaziergang durch das alte Georgetown vorgemerkt, um noch ein besseres Gefühl für die Umgebung zu bekommen.

      • nettebuecherkiste said,

        Oh, sowas gibts? Muss ich mir auch mal anschauen. Dein Vormittag klingt super. Viel Spaß im Café!

        • Kiya said,

          Ja, habe ich auch erst vor kurzem entdeckt, als ich mit einem Video durch die Bourbon Street von New Orleans spaziert bin. Fühlt sich eher an, als hätte man den Ort gesehen, als ein auf die schicksten Blicke zusammengeschnittenes Video.

        • nettebuecherkiste said,

          Kannst du mir mal den Link schicken? Ich bin ja immer offen für Historisches 🙂

  5. Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 09.10.) – ALLES AUẞER LYRIK said,

    […] Kiya Anette Neyasha […]

  6. Kiya said,

    @Konstanze: Angst hatte meine Tochter vor etwa einem Jahr vor dem Krampus in dem Film „Lucia und der Weihnachtsmann“, jedenfalls bis die Spannungssituation sich auflöste. Aber Malefiz fanden wir beide ganz cool 🙂

    Reiterhof Dreililien sagt mir vom Namen her etwas, aber das hätte ich als Kind nicht gelesen. Mein Mann hat als Kind die Pizzabande gelesen, da steckt auch viel Naturschutz drin. Habe ich als Kind wenig überraschend aber schon als zu moralisch empfunden.

    Meine Freundin hat die Theorie, dass die Beschreibungen in manchen Bereichen vielleicht weniger geworden sind, weil man davon ausgeht, dass heute durch Filme und Fernreisen jeder sich die Landschaften vorstellen kann. Fand ich auch einen interessanten Gedanken.

    • Konstanze said,

      „Dornröschen“ war mein erster Film, den ich im Kino gesehen habe (wenn ich mich recht erinnere), da war das schon sehr beeindruckend mit der Leinwand und der Musik. 😀

      Stimmt, das ist ein Aspekt, an den ich auch nicht gedacht hatte, wo deine Freundin aber schon recht hat. Theoretisch gibt es so viele Möglichkeiten sich die Landschaften zeigen zu lassen, dass die Autoren das gar nicht mehr übernehmen müssen.

      Ich hoffe sehr, dass du heute Nachmittag mehr Spaß als erhofft hast. Schade, dass du einspringen musst, aber insgesamt habe ich da Gefühl, dass du da bislang ein schön entspanntes Wochenende mit deiner Tochter verbracht hast. 🙂

      Gemischtere Altersgruppen in Romanen gibt es wirklich kaum noch, wenn ich so darüber nachdenken. Oder zumindest nicht in denen, die für ein jüngeres Publikum geschrieben wurden, bei Büchern, die für Leser*innen über 30 geschrieben wurden, finde ich das immer noch häufiger, wenn auch vor allem im Fantasybereich …

  7. Kiya said,

    @nettebuecherkiste: Hier das Georgetown-Video, das ich mir vorgemerkt habe (ich habe es aber noch nicht angeschaut, dafür braucht man ja offensichtlich etwas Zeit):

  8. nettebuecherkiste said,

    Moin! Oje, eine Zaubershow, na ja, ich wünsche dir mal trotzdem viel Spaß 😉

  9. Neyasha said,

    Schade, dass aus deiner ungestörten Lesezeit am Nachmittag nichts wird.

    Ich habe „Dornröschen“ auch noch nie gesehen – eigentlich die meisten alten Disney-Märchenfilme nicht, wenn ich so drüber nachdenke.

    • Kiya said,

      Geht mir tatsächlich auch so. Meine Kindheit fiel mit der Disney-Renaissance-Zeit und Filmen wie Aladdin, Pocahontas und König der Löwen zusammen, von denen ich auch einige damals im Kino gesehen habe.

      Die älteren Filme hole ich nun mit der Zeit nach. Ich finde es interessant, was an technischen Neuerungen und an künstlerischer Konzeption darin steckt.

      • Neyasha said,

        Ich habe meine Kindheit vor allem mit „Susi und Strolch“, „Bernard und Bianca“ sowie „Feivel, der Mauswanderer“ verbracht – ich nehme also an, dass ich als Kind lieber Tiere als Prinzessinnen als Protagonisten hatte. *gg*

        Hattet ihr Glück mit einem Plätzchen beim Italiener?

        • Kiya said,

          Ich hatte schon als Kind für die Tierfilme tatsächlich weniger übrig, ich mag nicht mal „König der Löwen“ besonders. Gegen die Prinzessinnen habe ich zwar nichts, aber in den letzten Jahren habe ich auch Filme wie „Der Schatzplanet“ und „Taran und der Zauberkessel“ gesehen, die keines von beiden in den Vordergrund stellen und die mir auch sehr gut gefallen haben.

          Es hat beim Italiener zum Glück geklappt 🙂

  10. natira said,

    Ich kenne weder die Zeichentrickversion von Dornröschen noch die Filme mit Angelina Jolie – irgendwie bin ich nie dazu gekommen, sie zu schauen.
    Die Zaubershow läuft hoffentlich gut und ist – auch für Dich – kurzweilig. 😉

    p.s.
    Die Waffeln sehen fantastisch aus. 🙂

    • Kiya said,

      Ging mir bis gestern ja auch so, aber jetzt habe ich immerhin die Zeichentrickversion einmal nachgeholt. Der erste Film mit Angelina Jolie steht auch noch im Regal, den werde ich mir auch ansehen, aber an sich bin ich nicht so begeistert von den Realverfilmungen. Es gibt so viele Kinderbücher und Märchen auf der Welt, da hätte ich lieber neue Ideen als Animationsfilme umgesetzt (Zeichentrick findet ja leider, leider nicht mehr statt).

      • natira said,

        Der Film mit Angelina Jolie ist, soweit ich weiß, zumindest keine „Realverfilmung“ des Disney-Klassikers, sondern eigenständig. Das ist doch schon mal etwas. 🙂

        • Kiya said,

          Das ist schon etwas, das stimmt. Aber ich hab Animation einfach lieber 🙂 Ich habe ein bisschen Angst, dass Malefiz für mich nach dem Jolie-Film immer das Gesicht der Schauspielerin tragen wird…

  11. nettebuecherkiste said,

    Solche Konstellationen mit Charakteren verschiedenen Alters finde ich reizvoll. Weiter viel Spaß mit dem Buch!

    • Kiya said,

      Danke! Ich finde es auch spannend. Das ist das Schöne an älteren Büchern, man denkt dabei ein bisschen über Lesekonventionen nach.

  12. Kiya said,

    @Konstanze: Im Kino kommt das bestimmt gut. Ich mochte den Film, vor allem die Szene, in der Malefiz Dornröschen hypnotisiert, und die schönen Waldbilder.

    Das Wochenende ist eine Mischung aus schön und anstrengend. Man hat wenig Pausen allein, aber wir machen das Beste daraus und nehmen uns schöne Dinge vor 🙂

    An welche Bücher denkst du zum Beispiel mit gemischten Altersgruppen? Mir fällt da oft eher das Schema alter Mann / junge Frau ein, wie man es bei klassischer Fantasy in Heldengruppen manchmal antrifft. Ich bin sehr für eine größere Medienpräsenz älterer Frauen, deshalb finde ich es bei „Haus der Wiederkehr“ irgendwie nett, dass die Romanze eher zwischen den beiden älteren thematisiert wird (bei den jüngeren ist sie im Grunde schon etabliert und läuft halt mit).

    • Konstanze said,

      Es war so beeindruckend, dass ich bis vor wenigen Jahren unter keinen Umständen dazu bereit gewesen wäre den Film noch einmal zu schauen. 😀 Allerdings war es nicht so traumatisch wie „Watership Down“, den ich bei einer der ersten Aufführungen in deutschen Kinos sah – meine Mutter war davon ausgegangen, dass das ebenso harmlos wie ein Disneyfilm sein würde … *g*

      Und ja, ich sehe, dass du definitiv das Beste aus diesem Wochenende gemacht hast! Du durftest sogar der Star einer Zaubershow sein! Wie beneidenswert … oder so … *grusel* Aber das Essen beim Italiener inklusive des Geschichtenspinnens mit deiner Tochter klingt wirklich gut! 🙂

      Spontan fällt mir gerade „Nettle & Bone“ von T. Kingfisher ein, wo eine nicht mehr ganz so junge Frau mit einer sehr alten Frau ihre Abenteuerreise startet und die beiden im Laufe der Geschichte noch einen – ebenfalls nicht mehr ganz so jungen – Mann und eine weitere alte Frau aufsammeln. Überhaupt gibt es gerade bei den Romanen, die in der Welt der Weißen Ratte spielen, sehr viele Protagonist*innen, die um die 40 sind.

      Bei den „Crone Wars“ von Lydia M. Hawke gibt es zwar keine gemischte Truppe, aber die Protagonistin ist 60 Jahre alt (was ich als angenehme Abwechslung empfinde) und bei „Gothel and the Maiden Prince“ von R. W. Gingell verliebt sich der Prinz nicht in Rapunzel, sondern in die Hexe. Da kann ich gar nicht genau sagen, wie alt die Figuren sind, aber er fühlt sich deutliche jünger an als die Hexen, während Rapunzel sich zu seiner (fast gleichaltrigen) Verbündeten entwickelt.

  13. natira said,

    Ich bin sehr fasziniert von Euren Malefiz-Geschichten.
    Und uff, das wäre auch nichts für mich, auf die Bühne geholt zu werden

  14. Valeria said,

    Oktober ist so eine schöne Zeit;)

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