[Neuzugänge] Januar

Februar 13, 2018 at 20:01 (gekauft)

Zum ersten Mal seit Anfang August 2017 gibt es wieder einen Blick auf Neuzugänge… Vielleicht finde ich noch eine Möglichkeit, ein bisschen zusammenzufassen, was in der zweiten Jahreshälfte hier angekommen ist. Aber jetzt erst einmal zurück zum Januar –

Jennifer Bell: The Uncommoners ~The Crooked Sixpence

Middle Grade Fantasy, über die ich schon hin und wieder nachgedacht habe. Irgendeine Rezension hatte mir diesmal den entscheidenden Kaufimpuls gegeben, ich weiß leider nicht mehr, welche es war. Jedenfalls geht es um eigentlich alltägliche Objekte mit ungewöhnlichen Eigenschaften, die eben „uncommon“ sind, und die magische Stadt Lundinor. Ich habe schon die ersten Kapitel gelesen und bisher liest es sich gut, auch die Illustrationen gefallen mir.

Breitenbach/Köbel: Wie ich wurde, wer ich bin, und was wir einmal sein werden

Ich habe einen interessanten Podcast mit Patrick Breitenbach gehört, der wie ich Konstruktivismus mag. Deshalb habe ich mir als Mängelexemplar dieses Buch gekauft, das auf lockere Weise verschiedene geisteswissenschaftliche Themen streift, das nennt sich zum Beispiel im Teil „Wir“ als Kapitel „Das vertraute Wir“, „Das vernünftige Wir“ und „Das unvernünftige Wir“. Die Inhalte sind für mich zwar nicht unbedingt neu, aber ich bin gespannt auf die Art der Darstellung.

Rosamund Hodge: Crimson Bound

Mir hat die Welt von „Cruel Beauty“ ganz gut gefallen, deshalb möchte ich auch „Crimson Bound“ lesen, das offenbar einige Rotkäppchen-Anklänge hat. Erfreulicherweise sind übrigens beides Einzelbände.

Frances Hardinge: A Skinful of Shadows

Im Hardcover gekauft, weil es auch ohne Schutzumschlag so hübsch ist (sieht man zum Beispiel hier). Es ist trotzdem langsam beschämend, wie viele Bücher der Autorin ich schon gekauft und noch nicht gelesen habe, aber irgendwie bin ich mir jedesmal sicher, dass sie mir gefallen werden… „When a creature dies, its spirit can go looking for somewhere to hide. Some people have space inside them, perfect for hiding.“

Oscar de Muriel: The Strings of Murder / Fever of the Blood

Es gibt auch schöne deutsche Ausgaben dieser Krimis, aber eine Leseprobe hat mich doch schnell zum Original schwenken lassen – schottischen Dialekt genieße ich doch lieber im Original… „The Strings of Murder“ spielt 1888 in London und Edinburgh. Ich fand den Prolog schon sehr stimmungsvoll und ein wenig unheimlich 🙂

Salman Rushdie: Harun und das Meer der Geschichten

Ich hatte mir die Taschenbuchausgabe in den Kopf gesetzt, nachdem sie nicht mehr neu zu bekommen war, allerdings hatte ich nach einer Weile Glück und entdeckte das Buch als Mängelexemplar. Es geht um Geschichtenerzähler, eine Traurige Stadt und die Quelle des Erzählwassers…

 

Jessica Townsend: Nevermoor ~ The Trials of Morrigan Crow

Auch hier hat mich die Optik unter dem Schutzumschlag überzeugt, das Buch im Hardcover zu kaufen (ein Bild davon). Morrigan Crow soll eigentlich an ihrem 11. Geburtstag sterben, gelangt stattdessen aber in die Stadt Nevermoor, wo verschiedene Prüfungen auf sie warten. Dieses Buch habe ich schon zur Hälfte gelesen und mag es 🙂

Miriam Rademacher: Banshee Livie ~ Weltrettung für Fortgeschrittene

Fortsetzung und Neuerscheinung. Der erste Band hat mich gut unterhalten und ich bin schon gespannt, was Jung-Banshee Livie und den anderen skurrilen Figuren von Schloss Harrowmore diesmal wiederfahren wird.

Robert C. Marley: Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper / Inspector Swanson und der Magische Zirkel

Ebenfalls Fortsetzungen (der zweite und der dritte Band). Erschienen ist diese Reihe übrigens im Dryas Verlag in der „Baker Street Bibliothek“, in der noch viele weitere Bücher zum Thema „Viktorianische Verbrechen“ erschienen sind.

Andrew Lang: The Pink Fairy Book / The Green Fairy Book / The Violet Fairy Book

Am allerliebsten hätte ich ja diese grandiosen Ausgaben der Folio Society von Andrew Langs Regenbogenmärchenbüchern (gezeigt etwa hier). Die liegen aber vor allem in der Masse außerhalb meines Budgets, und die Dover-Ausgaben finde ich auch ganz nett, zumal auch sie die Illustrationen von Henry Ford beinhalten. Ich habe mir zuerst die besorgt, in denen zum Beispiel besonders viele japanische Märchen enthalten sind. Gesammelt hat Andrew Lang die Märchen bereits um 1900. Schade, dass diese Bände offenbar nie so recht auf Deutsch erschienen sind.

Martha Alderson: The Plot Whisperer

Ein Schreibratgeber speziell zum Thema Plot. Mal schauen, ob er nützlich ist.

Joan Aiken: The People in the Castle

Weil „strange stories“ immer gut sind, und ich von der Autorin auch schon einige interessante Geschichten gelesen habe.

101 Great Illustrators from the Golden Age 1890-1925

Ich habe mich im letzten Jahr ein wenig mit den Illustrationen dieser Zeit beschäftigt, vor allem mit den alten Märchen-Illustrationen. Insofern konnte ich nicht so richtig lange an diesem Buch vorbeigehen, auch wenn keinem Illustrator mehr als wenige Seiten gewidmet sein können. Empfohlen hat es, meine ich, mal Tony diTerlizzi bei Instagram.

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8 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Boah, die Regenbogen-Märchbücher sehen ja toll aus! Da könnte man wirklich in Versuchung geraten …

    Schön, dass dir deine schon angelesenen Neuzugänge bislang gefallen! Ich finde es immer spannend zu sehen, von welchen Autoren du dir Titel besorgst, obwohl du noch so viele ungelesen im Regal hast, und von welchen du die Fortsetzungen relativ zeitnah liest.

    • Kiya said,

      Ich habe schon ziemlich lange die ebooks der Andrew Lang-Bücher, die gibt es fast alle kostenlos. Wenn du mal einen Blick reinwerfen willst, könnte ich das empfehlen – gelesen habe ich sie in der Form allerdings nicht so richtig… Das Layout ist nicht besonders.

      Momentan beende ich wahrscheinlich überdurchschnittlich häufig Bücher, die sich von Format und Komplexität her als Zuglektüre eignen 😉 Momentan habe ich den dritten „Sorcery & Cecelia“ dabei – deine Rezension kürzlich hat mich wieder draufgestubst. Bisher liest er sich wieder etwas flotter als der zweite.

      • Winterkatze said,

        Mal schauen, vielleicht werfe ich wirklich mal einen Blick in die Bücher (auch wenn das vermutlich dann wohl gefährlich für die Wunschliste werden könnte). *g*

        Verflixt, jetzt habe ich deinetwegen wieder Lust auf Cecy & Kate – die Romane stehen sogar schon im Regal und ich könnte theoretisch sofort zugreifen. Und ja, der dritte Band war etwas besser als der zweite. 😀

  2. Kiya said,

    Hihi, du hast sie also in Reichweite und müsstest nicht mal Geld ausgeben, also spräche doch gar nichts dagegen, sie noch einmal zu lesen, oder? 🙂 Wahrscheinlich funktionieren die Briefe besser als die Tagebucheinträge. An sich war auch der zweite nicht so übel, aber irgendwie hakte der Lesefluss zeitweise.

  3. Winterkatze said,

    Es spricht sogar eine Menge dafür – dummerweise habe ich mich vertan und nur Band 2 und 3 bislang im Regal. Band 1 muss noch irgendwo zwischen den nicht ausgepackten Krimis stecken … Und ja, ich glaube, der Unterschied liegt wirklich darin, dass die Briefe einfach die bessere Form sind, um die Handlung zu erzählen.

    • Kiya said,

      Übrigens ist inzwischen Murder, Magic and what we wore auf dem Weg zu mir. Ich mache dich allein dafür verantwortlich 😉

      • Winterkatze said,

        Solange du mir nicht die Rechnung schickst, kann ich sehr gut damit leben! Ich hoffe, dir macht die Geschichte genauso viel Spaß wie mir! 🙂

  4. Kiya said,

    Zumindest passt die Geschichte gut in mein Regency Fantasy-Fach. Eine Figur aus „Dark Days Club“ hat in dem Buch übrigens auch einen kurzen Auftritt:

    Mal sehen, wie viele Jahre es dauert, bis ich das Buch tatsächlich lese *lach* Ich schätze, vorher werde ich auf jeden Fall Cecy und Kate abschließen.

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