Sommerlicher Lesetag

Juni 25, 2017 at 08:54 (Aktionen)

Heute lese ich zusammen mit der Winterkatze, weil so ein Lesetag ab und an einfach sein muss; vielleicht schließt sich ja auch spontan noch jemand an? Ich habe heute vom Lesen abgesehen nichts Bestimmtes vor, kann es mir also – soweit das kleine Mädchen mitmacht – ganz gemütlich machen.

Momentan weiß ich noch nicht, zu welchem Buch ich (zuerst) greifen werde. In den letzten Tagen war mir eher nach ausmalen (im Jasmine Becket-Griffith Coloring Book, irgendwann zeige ich mal die Sammlung) und Serie gucken (ein wenig Doctor Who, immer noch Staffel 9, weil sich die Folgen mit Capaldi ein bisschen dahinschleppen – die Nostalgie hat mich dann zurück zu Jack Harkness und damit auf den Gedanken, doch endlich mal Torchwood anzusehen, gebracht).

Mann und Kind sind jetzt zum Spaziergang aufgebrochen, und ich werde jetzt frühstücken. Vielleicht lese ich dann in „White Night“ weiter, dem 9. Band der Harry Dresden-Reihe von Jim Butcher. Seit den ersten Bänden hat sich die Reihe wirklich gemacht und es macht Spaß, nach einer längeren Pause wieder in Chicago mit dem Magier zu ermitteln 🙂

12:15

Ich habe wie geplant ein paar kurze Kapitel in „White Night“ gelesen und bleibe, denke ich, später auch noch dabei. Harry versucht vermeintliche Selbstmorde in Chicago aufzuklären, wobei eine ihm sehr nahestehende Person immer mehr in Verdacht gerät… Nach acht Bänden der Reihe ist viel passiert, und zwischen Harry und seiner Umwelt sind viele Verflechtungen und gemeinsame Erlebnisse entstanden, deshalb möchte ich zum Plot gar nicht mehr sagen. Das Gleichgewicht zwischen humorvollen und ernsthaften Szenen funktioniert für mich seit einigen Bänden wirklich gut, und so kann ich die Geschichte gerade sehr genießen.

Außerdem habe ich das Kapitel zum 13. Jahrhundert in meinem aktuellen Sachbuch beendet. „Zeiten der Erkenntnis“ geht von der sehr spannenden Frage aus, in welchem Jahrhundert die Menschheit die größten Veränderungen erlebt hat – eingeschränkt auf die westliche Welt zwischen dem 10. und 20. Jahrhundert. Der Autor hat festgestellt, dass viele, die er zu diesem Thema befragte, direkt an das 20. Jahrhundert dachten, und hinterfragt das. Ian Mortimer geht davon aus, dass die Annahme, Veränderungen seien in früheren Jahrhunderten kaum spürbar gewesen, nicht korrekt ist, und das ist auch meine Vermutung.

Für mich sind die ersten Kapitel sehr interessant, weil ich mich mit mittelalterlicher Geschichte nur sehr wenig auskenne (mich interessiert ja besonders das lange 19. Jahrhundert) und es mir schwerfallen würde, zum Beispiel die Veränderungen im 11. Jahrhundert zu identifizieren. Im Kapitel zum 13. Jahrhundert waren Dinge wie Reisen, Handel und Verrechtlichung Thema. Die Ausgangsfrage ist übrigens ein tolles Diskussionsthema! Für welches Jahrhundert der Autor sich entscheidet, erfahre ich erst am Ende, und ich werde nicht spicken 😉

Das dritte Buch auf dem Bild ist „Das kleine Volk“ (Originaltitel etwas weniger märchenhaft: „The Various“), das ich in letzter Zeit ein bisschen nebenbei lese. Es ist der erste Band einer Trilogie, die ich bereits kenne, wobei ich nicht ganz sicher bin, ob ich bis zum Schluss dabei geblieben bin. Bei einem Bibliotheksbuch bin ich jedenfalls wieder darauf gestoßen und habe mir alle drei noch einmal für’s Regal besorgt.

Sie richten sich eher an jüngere Jugendliche, sind aber sehr ruhig erzählt und handeln von gar nicht typischen kleinen Wesen, und beim Anlesen in der Bibliothek hatte ich den Eindruck, dass ich die Geschichten heute lieber mögen könnte als damals. Ich bin gespannt, ob sich das bestätigt. Bisher finde ich „Das kleine Volk“ jedenfalls sehr angenehm.

18:15

Ich habe mal hier, mal da weitergelesen und zwischendurch beobachtet, wie das kleine Mädchen Tretautofahren lernt 😉 Der Rest vom Grießguglhupf ist nicht besonders ansehnlich, aber lecker. Und für die Badewanne und danach habe ich mir spontan „Totenstimmen“ mitgenommen, der dritte Teil einer Reihe um eine Friedhofsrestauratorin und ihre Geister. Ich weiß noch, dass ich den Reihenauftakt sehr mochte. Band 2 hat leider ein größeres Gewicht auf Amelia Grays Liebesleben gelegt. Band 3 fängt wieder so an und liest sich auch gerade etwas bemüht, aber vielleicht wird das noch.

Harry Dresden hat es inzwischen zur Konfrontation mit der oben erwähnten Person geschafft. Die Szene ist noch nicht zuende, aber es gilt, diverse Missverständnisse und falsche Annahmen zu klären. Darin lese ich in den nächsten Stunden auf jeden Fall noch weiter. Ein paar Neugierseiten habe ich außerdem in John Connollys „The Killing Kind“ weitergelesen… – Auch hier ein Ermittler in den USA, mit dem einen oder anderen potentiell übernatürlichen Element, aber eher im Thrillerbereich angesiedelt, sehr dunkel, sehr gut.

21:30

Ich denke, das wird für heute die letzte Aktualisierung hier, auch wenn ich noch weiter lesen möchte. Seit vorhin habe ich eine weitere Blogrunde gedreht, eine Folge der Sarah Jane Adventures geschaut (Torchwood muss ja erst hier ankommen…), Harry Dresden noch ein wenig begleitet (der gerade in einem sehr klassischen Kampf gegen jede Menge Ghule steckt) und mich mit meinem Smartphone rumgeärgert, das mich gerade keine Nachrichten mehr verschicken lässt.

Es war schön, wieder mal mit euch zusammen zu lesen! Die nächsten Lesesonntage sind ja schon in Planung, also wird die Durststrecke wohl nicht wieder so lang werden 😉

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24 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Schön, dass das heute mit dem Lesetag klappt! Natira und Sayuri sind auch mit dabei – und ich drücke die Daumen, dass das kleine Mädchen heute mit dem Papa zufrieden ist, damit du Zeit für uns und deine Bücher hast.

    Jim Butcher ist ja in meinen Augen immer eine gute Wahl und ich finde auch großartig, was der Autor aus den Harry-Dresden-Romanen gemacht hat. Vor allem die Einbindung unterschiedlicher Mythologien in seine Welt und die Entwicklung der verschiedenen Figuren haben mir gefallen und er hat einfach ein Händchen für Atmosphäre! Wenn man bedenkt, dass der erste Roman kaum mehr als eine klassische Urban-Fantasy-Handlung mit Krimielementen war! *g*

    • Kiya said,

      Schön, dass wir schon zu viert sind 🙂

      In meiner Erinnerung waren sogar die ersten drei mittelmäßig, dann stieg die Qualität bis zum sechsten, den ich dann als ersten Band richtig überzeugend fand, und seitdem hat der Autor das Level eigentlich gehalten.
      Inzwischen sind die Beziehungen auch recht komplex. Ich pausiere ja oft lange zwischen den Bänden und muss dann hin und wieder ein Wiki zu der Vorgeschichte einzelner Figuren befragen 😉

      Die unterschiedlichen Mythologien sind übrigens einer der Aspekte, die mir an der Kate Daniels-Reihe von Ilona Andrews wirklich gut gefallen, noch mehr als bei Harry Dresden.

      • Winterkatze said,

        Ja, das finde ich auch nett. 🙂

        So mittelmäßig fand ich die gar nicht. Okay, weder Handlung noch Welt waren so besonders, aber er schrieb auch schon da gut genug, um mich gut zu unterhalten und dafür zu sorgen, dass ich dringend weiterlesen wollte.

        Das Nachlesen von Figurenkonstellationen lasse ich lieber, nachdem ich mich mal so schrecklich gespoilert habe. Das war so ärgerlich, weil ich bestimmt vier Romane lang befürchtete, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt (und dann war es deutlich besser geschrieben als ich befürchtet hatte *g*).

        Von den Kate-Daniels-Büchern habe ich nicht genug gelesen, um über unterschiedliche Mythologien zu stolpern – oder wenn das schon zu Beginn vorkommt, dann war es nicht so ausgeprägt, dass es mir in Erinnerung geblieben wäre. Dafür mochte ich vor kurzem von Ilona Andrews die Clean-Sweep-Reihe überraschend gern. Da ist zwar auch vieles nicht durchgehend stimmig durchdacht, aber ich mag die Grundidee und die Geschichten und dass da insgesamt so viel drinsteckt.

  2. natira said,

    Torchwood – die erste Staffel ist schon etwas … eigenwillig, aber das hat man ja häufig bei TV-Shows. 😉
    Harry Dresden wollte ich auch immer weiterlesen und komme doch immer wieder davon ab. Mit ihm geht es mir etwas besser als mit Flavia, weil ich bei ihr schon über den ersten Band nicht hinausgekommen bin, obwohl ich ihn mochte (Band zwei staubt hier irgendwo im SuB ein).

  3. sayuri13 said,

    Das klingt nach einen entspannten Start in Deinen Lesetag. Ich bin bezüglich Jim Butcher auch noch nicht wirklich weit gekommen, freue mich aber, nach dem, was Ihr hier so darüber schreibt schon auf die weiteren Bücher, die noch auf mich warten!
    Viel Spaß beim weiteren Verlauf (egal ob Schauen oder Lesen) und lass es Dir weiter gut gehen!

  4. Neyasha said,

    Viel Spaß beim Lesen!
    Ich finde, dass sich Torchwood auf jeden Fall lohnt. Die Serie ist sehr trashig, hat aber auch sehr interessante Charaktere und oft auch ziemlich coole Plots zu bieten. Die 3. Staffel greift dann auch ganz schön heftige Themen auf und ist sehr aufwühlend – und für mich war sie dann auch der passende Abschluss. Die 4. Staffel habe ich mir nicht mehr angeschaut.

    Ich mag Capaldi sehr als Doctor und fand die 9. Staffel eigentlich ziemlich gut. Allerdings bin ich jetzt auch einfach froh, dass Clara weg ist und genieße die 10. Staffel mit neuen Companions.

  5. Kiya said,

    #Torchwood – Ich habe schon so oft überlegt, mit der Serie zu beginnen, aber mich immer wieder dagegen entschieden bzw. sie auf „irgendwann mal“ verschoben. Ich habe vor allem Angst, dass mir das ganze zwischenmenschliche Gedöns zu viel wird.
    @natira: Inwiefern eigenwillig? 🙂
    @Neyasha: Ich habe jetzt ein Box-Set bestellt mit 2 Staffeln + Kinder der Erde. Das ist die dritte Staffel, nehme ich an. Kam die 4. nicht mehr so gut an, oder hättest du auf jeden Fall aufgehört, egal wie die vierte Staffel weitergeht?

    #Doctor Who – Ich versuche immer noch herauszufinden, woran es liegt, dass ich nicht mehr so mitfiebere wie in den ersten 7 Staffeln, denn eigentlich finde ich Capaldi angenehm und Clara auch. Ich nehme an, Capaldi zieht die Szenen weniger als Matt Smith oder David Tennant, und diese angepeilte Dunkelheit nehme ich ihm nie so recht ab, auf mich wirkt er eher einfach melancholisch. Die dunklen Momente seiner Vorgänger fand ich viel eindringlicher.

    #Jim Butcher – Ich mag auch nicht immer weiterlesen, aber wenn man die ersten Bände ganz okay fand, lohnt es sich wirklich, weiterzulesen. Mehr Tiefe kommt, aber es bleibt natürlich trotzdem unterhaltsame Urban Fantasy. Wie weit seid ihr denn gekommen @natira und @sayuri13?

    #Kate Daniels – Die Mythologien gab es eigentlich von Anfang an. Das Worldbuilding war es auch immer, was mich bei der Stange gehalten hat, ähnlich wie bei Seanan McGuires Romanen, dieses Thema kickass heroine und markige DIaloge ist ja eher nicht so meins 😉

    • Neyasha said,

      Zu Torchwood: Die 4. Staffel stellt einen Schnitt dar (Cast-mäßig und auch, weil sie nach Amerika wechselt) und ich habe nicht so viel Gutes darüber gehört. Da für mich die 3. Staffel außerdem einen guten Schlusspunkt gesetzt hat, habe ich dann nicht weiter geschaut. Und noch wegen einer anderen Sache, die ich aber aus Spoilergründen nicht nennen kann.
      Capaldi spielt übrigens auch bei Torchwood in der 3. Staffel mit. *gg*

      • Kiya said,

        Das ist gut zu wissen 🙂 Ich habe zwischen der deutschen Dreierbox und der englischen Viererbox geschwankt; dann habe ich wohl richtig entschieden – und kann hinterher bei Bedarf ja immer noch die vierte.extra besorgen.
        Capaldi ist ja umtriebig, in Doctor Who war er ja auch schon aufgetaucht, bevor er den Doctor verkörperte *g*

  6. Winterkatze said,

    Es gab ein paar Dinge, die mich am ersten Kate-Daniels-Roman gestört hatten, und dann habe ich immer das Gefühl, ich hätte nur einen Band gelesen und erinnere mich erst beim Blick in meine Leseliste, dass es doch sogar die ersten fünf Romane waren. Wenn eine Reihe so wenig bei mir hängenbleibt, dann ist das erschreckend. *g*

    „Zeiten der Erkenntnis“ klingt spannend. Danach muss ich mal die Augen aufhalten. Ich kenne mich auch viel zu wenig in der Weltgeschichte aus und wenn ich gezielt mal nach Sachbüchern schaue, dann auch in der Regel eher über bestimmte Epochen und weniger allgemein.

    • Kiya said,

      Dann war die Reihe wohl wirklich nichts für dich 😉 Dafür wurde ich mit Kim Harrison nicht recht warm.

      Bisher finde ich es gut, vor allem ist das Konzept interessant. Natürlich gibt es gewisse Schwierigkeiten, Phänomene bestimmten Jahrhunderten zuzuordnen, aber das sieht der Autor auch selbst. Wenn ich was zu kritteln habe, kommt das bestimmt erst in späteren Jahrhunderten, in denen ich mich besser auskenne.

      • Winterkatze said,

        Ich weiß auch nicht, ob ich heute noch mit Kim Harrison warm werden würde. Ihre neue Reihe fand ich relativ doof, soweit ich das nach dem Teaser sagen konnte. Aber ich hatte die „Rachel Morgan“-Reihe für mich entdeckt, als der Markt noch lange nicht mit dieser Art von Geschichten übersättigt war – und bin inzwischen so von der Welt und den Figuren gefangen, weil es so viele Entwicklungen gab und ich natürlich nach all den Romanen irgendwann das Ende erfahren muss. 😉

        Ich bin gespannt, was du nach der Lektüre für ein Resümee zu „Zeiten der Erkenntnis“ ziehen wirst!

  7. natira said,

    Ich habe, wenn ich mich recht erinnere, nur Band 1 u. 2 von Harry Dresden gelesen.
    Die erste Staffel von Torchwood fand ich plakativ in dem Sinne, „Wir wollen zeigen, dass wir die erwachsene Serie in diesem Universum sind“ und, ja einige Folgen auch trashig. Was nicht bedeuten soll, dass die Folgen nicht unterhaltsam waren – und es gibt sehr starke Momenten in ihnen, sowohl von der Story her als auch von den Schauspielern. Also lass Dich einfach überraschen. 🙂

    Zur Lektüre: Geschichte ist weiterhin nicht so mein Ding, sodass ich gar nicht wirklich sagen könnte, in welchem Jahrhundert was Bewegendes passiert ist. Ich könnte mir beinahe vorstellen, dass einige Jahrhunderte gleichauf liegen, wenn man neben wissenschaftlichen Errungenschaften auch bedenkt, dass soziale, ethische, philosophische, Faktoren mit den wissenschaftlichen wechselwirken.

    • Kiya said,

      Nach den ersten beiden Büchern ist auf jeden Fall noch viel Luft nach oben 😉 Aber ich habe selbst eine ganze Weile nicht weitergelesen, viel mehr als ein Buch pro Jahr lese ich in der Reihe auch nicht weiter. So viele Bücher, so wenig Zeit…

      Die erste Doctor Who-Staffel war auch mitunter ganz schön trashig, aber irgendwie hat es wenig gestört. Ja, ich lasse mich überraschen. Ich brauche gerade als Gegengewicht zu Capaldi eine Dosis Jack Harkness, glaube ich *lach* Und wenn es mir zu „erwachsen“ wird, schiebe ich die Sarah Jane Adventures dazwischen, die sind auch ganz wunderbar. Ich finde es wirklich schön, dass so verschiedene Serien im selben Universum angesiedelt wurden 🙂

      Ian Mortimer meint, dass man dazu neigt, Ereignissen, die zeitlich noch nicht so weit entfernt sind, mehr Gewicht beizumessen. Interessante Bemerkung. Die Beurteilung richtet sich vermutlich nach dem, was man persönlich wichtig findet, deshalb gehe ich auch davon aus, dass der Autor als Mittelalter-Historiker mir zu diesen Jahrhunderten am meisten vermitteln kann.
      Mein Interesse für Geschichte hat sich ab der Oberstufe langsam entwickelt, aber ich würde nicht sagen, dass ich mich gut damit auskenne. Manchmal denke ich, mehr historische Bildung würde den einen oder anderen sehr jungen Menschen vielleicht davon abhalten, auf jedes kleine aktuelle Ereignis so hysterisch zu reagieren.

      • natira said,

        Von den Sarah-Jane-Adventures habe ich mal eine oder zwei folgen gesehen, als bei über den appstore noch in Deutschland den bbc-player bekam und nutzen konnte. Hängen geblieben bin ich allerdings nicht, auch wenn ich Elizabeth Slayden in den Classic-Who-Folgen und auch in den Tennant-Folgen mochte.

        zum Thema Geschichte: durchaus möglich. Ich glaube in diesem Zusammenhang, dass der Geschichtslehrer hier viel bewirken kann; keiner meiner Lehrer war in der Lage, mein Interesse an Geschichte zu wecken; es war eher das Pauken von Zahlenfakten und Lesen trockener Abrisse…

  8. Kiya said,

    @natira: Viel weiter sind wir auch nicht, stecken noch in der ersten Staffel. Aber abgesehen von manchmal etwas arg albernen Monstern mochte ich das bisher Gesehene wirklich gern.

    Meine Geschichtslehrer haben das auch nicht hinbekommen. Allerdings können sie auch nicht viel für den Lehrplan – in meiner Erinnerung haben wir mehr oder weniger abwechselnd ein Jahr französische Revolution und ein Jahr den Zweiten Weltkrieg durchgenommen, bis man nur noch genervt von beidem war. Zusammenhänge und die welthistorischen Verflechtungen versteht man so nicht.
    Ich habe mich mit Büchern auf meine mündliche Prüfung in Geschichte vorbereitet, nicht mit dem Skript, und dabei eine Vorstellung davon bekommen, was an Geschichte Spaß machen kann.

  9. Kiya said,

    @Winterkatze: Bei so (oft) formalisierten Subgenres wie Cozy oder Urban Fantasy habe ich wirklich festgestellt, dass ich mich mit ein paar Reihen, die ich mag, auch gesättigt fühle. Wahrscheinlich müsste ich die erstmal alle lesen, bevor ich wirklich Lust hätte, neue zu entdecken.

    Ich hoffe, dass ich in „Zeiten der Erkenntnis“ nicht so lange in der Mitte stecken bleibe wie bei meinem letzten Sachbuch von Philipp Blom…

    • Winterkatze said,

      Lustigerweise vergeht mir die Lust auf Urban Fantasy nicht, ich mag nur bestimmte Elemente nicht mehr lesen – und dabei kann ich nicht mal genau sagen, welche Elemente das sind, oder warum ich auf einen bestimmten Umgang damit so reagiere. *g*

      Oh, es gibt einen dritten Roman von Amanda Stevens? Ich war ja vom zweiten Teil so enttäuscht, dass ich nicht weiter geschaut hatte. Wenn du allerdings am Ende dieses Bandes berichten kannst, dass es wieder mehr in die Richtung vom ersten Teil geht, dann könnte ich da noch mal drüber nachdenken. 😉

      Es war schön, dass du heute wieder dabei warst, und ich bin gespannt, wie es mit den Lesetagen in den kommenden Monaten klappt. 🙂

      • Kiya said,

        Ja, einen dritten noch und dann ist glaube ich Schluss. Ich hoffe, dass er sich noch steigert…

        Bin auch gespannt, wie sich die Lesetage in den nächsten Monaten gestalten, aber so ein fester Termin scheint eine gute Idee zu sein. Zumal ich momentan nicht die Muße für’s Schreiben von Rezensionen habe, kommt auf diese Weise auch mal wieder ein bisschen Geplauder auf dem Blog an 🙂

  10. sayuri13 said,

    Ich habe, genau wie Natira, nur die ersten beiden Harry Dresden-Romane gelesen. Allerdings ist es mir auch etwas aus dem Gedächtnis entschwunden in der letzten Zeit – aber das kann man ja wieder ändern – vielen Dank für die Anregung an dieser Stelle 🙂
    Ansonsten hast Du ja ganz schön viel geschafft heute – ich finde es ja immer wieder spannend, mit wievielen verschiedenen Themen Du Dich befasst.
    Ich habe meine Liebe zur Geschichte erst spät entdeckt, allerdings dann wirklich durch das (Abend)gymnasium – ich glaube, es war hilfreich, dass ich schon älter war, als unser Lehrer uns die Themen nähergebracht hat. Bei allen hatte er aber trotzdem keinen Erfolg damit. Ich weiß noch, wie ich in seinem Unterricht das erste Mal saß und direkt im Anschluss meinen LK umwählte von Deutsch auf Geschichte 😉
    Allerdings fehlte danach immer wieder die Zeit, mich intensiv mit einzelnen Epochen zu befassen – dann kam ja erst die Uni, dann die Arbeit und die Weiterbildung… Mal sehen wie und wann ich wieder mehr Zeit finden werde 😉

    • Kiya said,

      Inzwischen muss ich, wie gesagt, auch immer mal nachschauen, wer die eine oder andere Figur noch mal war. Im Internet findet man glücklicherweise viel in Wikis oder Zusammenfassungen.

      Danke, ich brauche diese Abwechslung beim Lesen 🙂 Allerdings habe ich in keinem Buch wirklich viel geschafft…

      Dann hattest du wohl wirklich einen der guten Geschichtslehrer erwischt. Finde es toll, dass du direkt den Leistungskurs gewechselt hast (so ähnlich habe ich das im Studium gemacht – ein Nebenfach gleich nach den ersten zwei Einführungsseminaren rausgeschmissen *g*). Man muss sich doch gar nicht intensiv mit einer Epoche befassen. Man kann ja bei Interesse einfach ab und an eine Biographie oder ein Kindersachbuch oder so etwas dazwischenschieben (ich finde letztere oft sehr schön gemacht).

      • sayuri13 said,

        Ach, aber das macht doch nichts – zumindest hast Du viele Eindrücke gewonnen und Dich offenbar gut erholt heute!
        Ja, da hast Du Recht! Das merke ich auch immer wieder, dass es manchmal schon reicht, einen kleinen Ausflug in einer Epoche zu machen und wieder ein kleines Stückchen dazuzulernen.
        Ja, man sollte wirklich auf sein Bauchgefühl hören – das hilft ungemein beim Spaß am Lernen 🙂
        Liebe Grüße und eine gute Nacht später – es war ein wirklich schöner Lesetag mit Euch allen!

  11. natira said,

    Du warst heute – mit Ausnahme des Sachbuches – ja gut übernatürlich unterwegs. Ich drücke die Daumen, dass sich Bd. 3 von A. Stevenson doch noch macht. Und wer weiß, viell. hast Du bis zum nächsten Lesetag Gelegenheit, die erste Torchwood-Folge zu schauen. 🙂

    • Kiya said,

      Da hast du recht 🙂 Aber ich hab es ja oft gern übernatürlich beim Lesen. Und Torchwood sollte hoffentlich in den nächsten Tagen verschickt werden… Die erste Folge habe ich mir vorgestern schon probehalber bei Youtube angeschaut, aber das finde ich zum Gucken nicht sehr komfortabel.

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