[Neuzugänge] Oktober

November 12, 2016 at 12:39 (gekauft)

Seit langer, langer Zeit habe ich in einem Monat mal wieder mehr gelesene als gekaufte Bücher zu verbuchen – liegt in erster Linie daran, dass ich viel gelesen habe, aber tatsächlich habe ich auch nicht so unheimlich viel gekauft. Dafür sind unter den Neuzugängen aber einige Schwergewichte, die mich auf dem SuB bestimmt eine ganze Weile begleiten werden ;-)

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John Connolly: Night Music ~ Nocturnes 2

Ich habe eine ganze Weile darauf gewartet, dass „Nocturnes“ wieder verfügbar war, und mir dann John Connollys neue und zweite Kurzgeschichtensammlung (um die zehn Jahre nach „Nocturnes“ erschienen) gleich mitbestellt. Offenbar sind die Stories thematisch weiter gefasst als in „Nocturnes“, und es gibt auch ein autobiographisches Stückchen.

Shirley Jackson: We have always lived in the Castle / The Haunting of Hill House

Ich wollte schon länger Shirley Jackson lesen, konnte mich aber nicht so richtig mit den Ausgaben anfreunden. Jetzt ist in der Penguin Orange-Edition eine schöne (bis auf den Rough Cut *bah*) Ausgabe von „We have always lived in the Castle“ erschienen; von „The Haunting of Hill House“ ist es die Penguin Horror-Edition geworden – die habe ich auch bereits gelesen :-)

Nathan Hill: Geister

Zuerst entdeckt habe ich die englische Ausgabe, „The Nix“, bei Christoph Marzi, der es Lesern von John Irving, Charles Dickens und Donna Tartt ans Herz legte. In der Leseprobe habe ich mich ein wenig festgelesen und dann im Buchladen zugeschlagen. Die deutsche Ausgabe ist sehr hübsch, hoffentlich taugt die Übersetzung auch was.

Audrey Niffenegger (Hrsg.): ghostly

Dieses Buch habe ich zum ersten Mal kurz nach Erscheinen in einer Flughafenbuchhandlung entdeckt. Nun, kurz vor Halloween, war sie fällig. Die enthaltenen Geschichten sind eine Mischung aus Bewährtem (Poe, M.R. James, Edith Wharton, Saki, Ray Bradbury) und aktuellen Autoren (Neil Gaiman, Kelly Link). Gespannt bin ich auf die Geschichte von P.G. Wodehouse, den ich nur von seinen Jeeves-Büchern kenne; Audrey Niffenegger selbst hat natürlich auch etwas beigesteuert.

Mark Z. Danielewski: Das Haus

„Das Haus / House of Leaves“ kommt mir seit Jahren immer mal wieder in den Sinn, aber ich war im Oktober so in Spukhauslaune, dass ich es meinem Regal nun doch endlich einverleibt habe. Das Besondere daran ist wohl die kunstvolle Gestaltung mit Fußnoten, Seiten, auf denen nur ein Wort oder gar keines steht, spiegelverkehrter Schrift, durchgestrichenen Abschnitten usw.

Louise Welsh (Hrsg.): Ghost

Noch eine wuchtige, spukige Anthologie, deren Auswahl ich richtig gut finde. Viele Klassiker sind vertreten (auch einige, die ich nicht sofort erwartet hätte, wie Plinius der Jüngere). Ich freue mich besonders über H.G. Wells, Ambrose Bierce, Arthur Machen, H.P. Lovecraft, William Faulkner, W.S. Maugham, Shirley Jackson, Flann O’Brien, Tove Jansson, Angela Carter, Kazuo Ishiguro, Hilary Mantel und Haruki Murakami.

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Brandon Sanderson: Shades of Self

Ich weiß, ich weiß… Die ungelesenen Sanderson-Bücher türmen sich langsam auf dem SuB. Ich habe noch nicht mal „Mistborn“ beendet, und dies ist – *rechnet* – Band 5. Ich finde aber die Fortführung der ursprünglichen Trilogie Jahre später so spannend, dass ich sie unbedingt alle lesen möchte ;-)

Zen Cho: Die Magier Seiner Majestät

Damit ist mein erstes Buch vom neuen Fischer Tor Imprint eingezogen (ich werde das Verlagsprogramm weiter gut beobachten). Ursprünglich hatte ich die englische Ausgabe auf der Liste, aber so ist es mir auch recht. Ich glaube, das ist so ein Fall von Jane Austen trifft Jonathan Strange & Mr Norrell; die Autorin beschreibt es so: „a historical fantasy set in Regency London, featuring magic, romance and lots of hijinks.“

Rainbow Rowell: Attachments

Wie so oft bei Rainbow Rowell musste ich „Attachments“ plötzlich unbedingt haben, obwohl das Genre nicht wirklich mein Beuteschema trifft. Schuld waren unter anderem einige sehr feine Oktoberzitate, die mir untergekommen waren. Eine Liebesgeschichte zur Jahrtausendwende, jedes zweite Kapitel besteht aus E-Mail-Konversationen zwischen Freundinnen. Ich habe es bereits gelesen – mehr im Review.

Robin Stevens: Mistletoe and Murder

Hurra, mehr von Wells & Wong. Ich habe in diesem Jahr bereits drei Bände der Jugend-Krimireihe gelesen und sie bisher sehr genossen. Dies ist der fünfte, also werde ich wohl bis Weihnachten leider nicht mehr dazu kommen.

Norton Juster: The Phantom Tollbooth

Ein bekanntes Kinderbuch aus dem Jahr 1961, den ich endlich mal lesen möchte. Es scheint eine sehr phantasievolle Geschichte zu sein, die aber auch einige lehrreiche und philosophische Aspekte hat. „The story of a bored young boy named Milo who unexpectedly receives a magic tollbooth one afternoon and drives through it in his toy car, transporting him to the Kingdom of Wisdom, once prosperous but now troubled. There, he acquires two faithful companions and goes on a quest to restore to the kingdom its exiled princesses—named Rhyme and Reason—from the Castle in the Air.“

Kiki Sullivan: The Dolls

Ein Instagramfund, beworben mit „Pretty Little Liars meets Beautiful Creatures“. Eine „southern suspense novel about a group of powerful teen voodoo queens who will do anything to get what they want“, und weil ich darauf hin und wieder Bock habe, steht es nun in meinem Regal.

Sabine Städing: Petronella Apfelmus ~ Zauberhut und Bienenstich

Der vierte Band um Apfelhexe Petronella. Ich mag diese Kinderbücher ganz gern, habe das Buch aber noch nicht begonnen, weil es im Spätsommer spielt und das gerade gar nicht recht zu meiner Stimmung passt.

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4 Kommentare

  1. Kathrin said,

    „Geister“ und „The Haunting of Hill House“ möchte ich irgendwann auch noch lesen. Ich bin gespannt, was du darüber berichten wirst! „Das Haus“ von Mark Z. Danielewski kannte ich bis jetzt noch gar nicht, bin aber durch deine Beschreibung sehr neugierig geworden. Ich liebe ja Bücher, bei denen gestalterisch ein wenig gespielt wird. :)

    „We Have Always Lived in the Castle“ habe ich mir ebenfalls in der Ausgabe gegönnt und die Geschichte geliebt. Aber wie du finde ich den Rough Cut (den ich generell nicht mag) bei der ansonsten so schicken Ausgabe unpassend.

    Ich wünsche dir ganz tolle Lesestunden mit all diesen Büchern und freue mich auf deine Eindrücke!

    • Kiya said,

      Die Gefahr bei gestalterisch extravaganten Büchern ist nur, dass die Geschichte hinter der Optik zurückbleibt. Aber das kann einem ja bei jedem Buch passieren ;-) „Das Haus“ ist schon vor mehreren Jahren erschienen, taucht aber immer mal wieder irgendwo auf, wo ich darauf stoße, also ist es wohl ein kleiner Dauerbrenner. Interessant sollte es also jedenfalls sein :-)

      Den Rough Cut gibt es blöderweise oft gerade bei besonders schicken Ausgaben – mir ist er zuerst bei den Penguin Classics Deluxe untergekommen, die ich dann vollkommen entrüstet wieder zurückgeschickt habe ^^

  2. amberbernstein said,

    „Die Magier Seiner Majestät“ ist bei Knaur Fantasy erschienen, nicht bei Fischer TOR – auch wenn die ebenfalls ein schönes Programm haben :) Abgesehen davon bin ich sehr gespannt, wie dir das Buch gefällt!

    • Kiya said,

      Du hast natürlich vollkommen recht, man sieht es ja sogar auf dem Bild :-) Ich weiß auch nicht, warum das Buch bei mir so unter „Tor“ gespeichert ist.
      Ich bin auch gespannt und hoffe, dass auch die Übersetzung gelungen ist.

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