[Neuzugänge] September

Oktober 13, 2016 at 20:03 (gekauft)

September – wie jedes Jahr der erste Monat mit vielen Herbstneuerscheinungen. Davon sind auch so einige bei mir eingetrudelt; dazu kamen einige Bücher, über die ich hier und da im Internet gestolpert bin. Übrigens habe ich in den ersten Septemberwochen gar nicht viel gekauft, aber zum Monatsende hin konnte ich ein oder zwei größeren Bestellungen dann doch nicht widerstehen…

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Celine Kiernan: Schattenpfade / Geisterpfade / Königspfade

Die Bücher sind mir zwar schon mal über den Weg gelaufen, klar, aber interessiert haben sie mich erst jetzt. Das liegt zum Teil an den weiteren Büchern, die die Autorin noch geschrieben hat – alle verbindet nämlich ein Thema: „exploration of political, historical and philosophical themes through fantasy elements“, wie das Wikipedia nennt. Daß es in dieser Trilogie auch noch Geister und sprechende Katzen gibt, schadet vermutlich nicht 😉 Auf Deutsch finde ich sie irgendwie hübscher, deshalb habe ich mir die drei Bücher gleich gebraucht komplett gekauft (neu gibt es sie nicht mehr).

Susanne Gerdom: Haus der tausend Spiegel

Hexen, ein geheimnisvolles Anwesen und Spiegelzauber in einem belgischen (glaube ich) Setting. Ich lese Susanne Gerdom meist ganz gerne, sonst hätte mich der Klappentext allein wohl gar nicht so angesprochen, aber mit der Leseprobe habe ich mich wohlgefühlt.

Christoph Marzi: London

Es ist schon so lange her, daß ich die vier Bände zur Uralten Metropole gelesen habe, daß ich mich trotz ihrer kleinen und mittelgroßen Schwächen sehr auf einen erneuten Besuch gefreut habe. Es macht einfach Spaß, eine liebgewonnene Welt unerwartet noch einmal betreten zu können. Gelesen ist es auch schon 🙂

Laura Labas: Ein Käfig aus Rache und Blut

Diese Dämonensache hat mich eigentlich nur mäßig interessiert, aber die Illustrationen, das Cover-das-die-Stimmung-gut-widerspiegeln-soll und das Retro-Flair der Welt mit Gaslampen und Pferdekutschen haben mich dann doch verführt. Hoffentlich gefällt mir die Geschichte jetzt auch!

Perplies/Humberg: Jagd auf den Unsichtbaren

Der Reihenauftakt hat mich gut unterhalten, auch wenn ich die Darstellung von Sherlock Holmes nicht mochte. Der kommt aber nur am Rande vor, und mit dem viktorianisch-steampunkigen Kinderkrimirest kam ich gut zurecht. Dieser Titel erinnert mich an diesen Film, der noch ungeschaut in meinem Regal steht…

Holly-Jane Rahlens: Federflüstern

Ich besitze ja bereits den ersten Band, „Blätterrauschen“. Statt in die Zukunft wird hier aber in die Vergangenheit gereist, genauer gesagt in das Berlin des Jahres 1891. Mark Twain kommt auch vor 🙂

Janine Wilk: seelenlos ~ Fluch der Rauhnächte

Ich mag die „Lilith Parker“-Reihe und Bücher über die Rauhnächte, also war das neue Buch von Janine Wilk für mich von Anfang an interessant. Eigentlich wollte ich mit dem Kauf ein wenig warten, aber die Leseprobe hat mich dann gleich sehr angesprochen.

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Diana Wynne Jones: Unexpected Magic

Eine Kurzgeschichtensammlung von Diana Wynne Jones, mit der man ja eigentlich nie viel falsch machen kann. Hat mir noch gefehlt. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht sagen.

Genevieve Cogman: The Invisible Library / The Masked City

Im Verlauf meiner ersten Leserunde in einem Forum wurde „The Invisible Library“ immer mal angesprochen, und meine Neugier auf die Bücher wurde wieder geweckt. Die Meinungen sind nicht durchweg positiv, aber die Zutaten klingen doch zu gut, um es zu ignorieren („mysterious library“ … „alternate London“ … „zeppelins, faeries and dragons“) – außerdem sind die Bewertungen der deutschen Ausgabe mäkeliger, also liegt es vermutlich teilweise an der Übersetzung.

Tahereh Mafi: Furthermore

„modern fairy tale“ … „whimsical“ … „the mythical, dangerous land of Furthermore, where down can be up, paper is alive, and left can be both right and very, very wrong“. Die Jugendbücher der Autorin kenne ich nicht, aber dieses klingt ganz nach meinem Geschmack.

Rupert Kingfisher: Madame Pamplemousse and Her Incredible Edibles / Madame Pamplemousse and the Time-Travelling Café / Madame Pamplemousse and the Enchanted Sweet Shop

Die drei Bücher habe ich bei Instagram entdeckt. Bücher, in denen leckeres Essen thematisiert wird, mag ich ja sowieso, und wenn dann noch ein bißchen Magie im Spiel ist, umso besser – in diesen schmalen Bändchen gibt es im kleinen Pariser Laden von Madame Pamplemousse ganz besondere Speisen. Kleine Schummelei: Band 2 habe ich eigentlich erst Anfang Oktober bekommen, weil ich den gebraucht bestellen mußte, aber ich fand es praktischer, alle drei zusammen auf’s Photo zu packen.

Karen Foxlee: A Most Magical Girl

„Magical machines, wizards, witches, mysterious underworlds“… und das viktorianische London kommt auch vor *g*

Dan Poblocki: Shadow House ~ The Gathering

„Some houses are more than just haunted… they’re hungry.“ Middle Grade-Geschichte, die bei Youtube als überraschend unheimlich empfohlen wurde. Bereits gelesen.

Tone Almhjell: Thornghost

Ich habe „The Twistrose Key“ als ungemein gemütliche, winterliche Lektüre in Erinnerung und habe mich schon lange auf ein weiteres Buch der Autorin gefreut. „Thornghost“ klingt sogar ein wenig ähnlich.

Edith Holden: The Country Diary of an Edwardian Lady

Kein Buch für den SuB, aber ein besonderes Büchlein, deshalb trotzdem auf dem Photo. Wie der Untertitel verrät, handelt es sich um „Naturbeobachtungen aus dem Jahr 1906“, und die bestechen vor allem durch die detaillierten Zeichnungen der Autorin. Ich bin über Edith Holden gestolpert, als ich nach einer Schriftart für mein Bullet Journal gesucht habe. Irritierenderweise ist das Buch auf Englisch nicht mehr neu erhältlich, auf Deutsch aber schon – mit dem komischen Titel „Vom Glück, mit der Natur zu leben“ wollte ich es aber nicht haben, zumal viele Sprüche und Verse in dem Buch abgedruckt sind, die übersetzt nun auch nicht besser werden.

Perrault/Garcia: Cinderella

Auch nicht für den SuB, denn natürlich kenne ich das Märchen. Diese Ausgabe ist mit Illustrationen von Rose Camille Garcia umfangreich bebildert. „Alice“ habe ich in diesem Stil auch schon, „Snow White“ fehlt mir noch (wahrscheinlich nicht mehr lange…).

Emma Bull: War for the Oaks

Ein Fantasyklassiker von 1987, laut Wikipedia sogar ein Vorreiter in Sachen Urban Fantasy. „The book tells the story of Eddi McCandry, a rock musician who finds herself unwillingly pulled into the supernatural faerie conflict between good and evil.“ Jetzt gibt es eine neue Ausgabe, Zeit also, das Buch von der Wunschliste zu befreien.

John Connolly: Nocturnes

Ich wollte diese Kurzgeschichtensammlung schon lange haben, aber irgendwann war es ausverkauft und gebraucht wollte ich es ungern kaufen. Jetzt gibt es eine neue Auflage, die ich mir lieber schnell gesichert habe (erschienen vermutlich angesichts des gerade erscheinenden „Nocturnes 2“). Zu den vorgelegten Nachtstücken gehört auch eine Novelle aus dem Charlie Parker-Universum.

Stefan aus dem Siepen: Luftschif

Ich hab nur gelesen „Anfang des 20. Jahrhunderts“ … „Luftschiff“ … „rätselhafte Routen“ … „Zeit und Raum beginnen sich aufzulösen“ und danach nicht viel mehr 😉

Heinrich Steinfest: Das grüne Rollo

„Plötzlich ist es da. Vor Theos Fenster bläht sich im Mondlicht ein grünes Rollo. Von nun an entrollt es sich jede Nacht um exakt dieselbe Zeit.“ Klingt doch schon mal herrlich, und wenn der Klappentext dann noch verspricht, daß die Geschichte in der Tradition der „Elixiere des Teufels“ und von „Alice im Wunderland“ steht, dann kann ich nicht nein sagen.

Susanne Schäfer: Der Feind in meinem Topf?

Ich finde es grundsätzlich bekloppt, Lebensmittel als „böse“ zu deklarieren, aber ja, es gibt Menschen, die tun das ernsthaft. Ein Buch zum Thema Essenshysterie 🙂 Das Buch gibt es schon eine Weile als aufgeblähte Broschur, aber so viel Geld war es mir dann doch nicht wert.

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2 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Deine Meinung zu Genevieve Cogman würde mich wirklich interessieren. Das sind wieder Titel, die ich im Hinterkopf habe, bei denen ich aber nicht zu einer Entscheidung komme.

    • Kiya said,

      Ich hoffe bald damit anfangen zu können. Es ist eines der Bücher, bei dem ich mich von negativen Meinungen abhalten ließ, das mich dann aber doch immer wieder reizt. In so einem Fall scheint es mir dann das beste, mir eine eigene Meinung zu bilden 🙂

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