[Herbstlesen im Oktober 2016] Wochenende 2

Oktober 8, 2016 at 08:51 (Aktionen)

Und schon ist das zweite Herbstlesen-Wochenende heran – durch das letzte (längere) Wochenende ging das schnell 🙂 Meine gute Lesestimmung habe ich in die Woche mitgenommen und da mein Freund zu Hause war, konnte ich sogar noch ein bißchen was beenden; ich habe neben Shirley Jackson nun mit W.S.Maugham noch einen zweiten Klassiker des 20. Jahrhunderts angefangen – beide sind bisher sehr gut. Und ich war noch ein wenig in der Uralten Metropole unterwegs und habe deshalb nach „London“ noch zur Novelle „Charing Cross“ und zu Neil Gaimans Kurzgeschichte „How the Marquis got his Coat back“ gegriffen – ich kann nur immer wieder betonen, daß Gaiman einer der wenigen Autoren ist, die wirklich gute Kurzgeschichten schreiben.

img_3793Allerdings habe ich festgestellt, daß momentan wirklich immer nur eines geht: entweder ich lese etwas mehr oder ich widme mich eher anderen Interessen. Weil ich jetzt also lese (es ist aber auch das absolut richtige Wetter dafür – wo bleibt eigentlich der goldene Oktober? Ist das Wetter bei euch auch so novembernieselig?), liegt beispielsweise mein Nintendo 3DS-Spiel herum.

Jedenfalls hat sich durch das viele Lesen seit Anfang Oktober mein Lesestapel etwas verändert. Ich habe gestern Abend ein aktuelles Bild gemacht. Es fehlen wieder drei Bücher, das Badezimmerbuch und die zwei, die momentan auf dem Nachttisch liegen – „Tesla’s Attic“ und „A Dash of Magic“.

Mit einem Kapitel aus letzterem habe ich noch im Bett den Morgen begonnen (der mit einem hungrigen kleinen Mädchen 7:30 Uhr begann). Übrigens ist das der zweite Teil einer Trilogie, die auf Deutsch als „Glücksbäckerei“ erschienen ist. Backen, Magie und eine sprechende Katze – genau richtig zum Aufwachen 🙂 Und um bei Backwaren zu bleiben: ich werde mich nun langsam dem Frühstück widmen.

Samstag, 8. Oktober, 17:30

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Ja, mich gibt’s auch noch 😉 Wir hatten aber bis eben Besuch, und vorher war ich zwei Stunden zum Regenspaziergang… und davor gab es Mittagsbrei für’s Baby und den Wocheneinkauf – und zack, ist der Tag halb um.

Allerdings habe ich in den Nieselpausen beim Kinderwagenschieben immerhin ein Kapitel in „Dark Hollow“ gelesen. Ich lese John Connolly sehr gerne, soweit ich ihn bisher kenne: er hat ganz unterschiedliche Reihen, die ich alle interessant finde. Neben den Mystery-Thrillern um Charlie Parker, zu denen „Dark Hollow“ gehört, hat er „The Book of Lost Things“, die Kurzgeschichtensammlung „Nocturnes“  und die Middle Grade-Trilogie um Samuel Johnson geschrieben.

Zu mehr bin ich wie gesagt noch nicht gekommen, aber die richtige Lesezeit fängt für mich auch jetzt erst an. Ich möchte gerne weiter in „The Haunting of Hill House“ lesen. Im Lauf der Woche habe ich vier von neun Kapiteln darin gelesen und finde es weiterhin sehr atmosphärisch und genau richtig für den Oktober. So, noch ein Bild vom Nachmittagsapfelkuchen, und dann auf zur überfälligen Blogrunde… und dann wird hoffentlich noch ein wenig gelesen!

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21:45

Für heute wird das die letzte Aktualisierung. Mal sehen, ob ich morgen mehr Zeit habe zum lesen – wir sind zum Mittagessen bei meiner Mutter eingeladen und später kommen eventuell noch Freunde vorbei (das ist der Nachteil an Wochenendleseaktionen: die Wochenenden sind oft mit Verabredungen gefüllt).

Immerhin konnte ich einige Abendstunden nutzen und werde auch nach der Aktualisierung noch weiter lesen. Ich fand es heute aber schwer, zur Ruhe zu kommen, und habe mich ein wenig ungeduldig durch ein an und für sich wieder sehr feines Kapitel in „Hill House“ gelesen. Eleonor ist eine äußerst merkwürdige Erzählerin, deren psychischer Fassung ich immer weniger vertraue, je besser ich sie kennenlerne.

Zur Entspannung habe ich mir zwischendurch eine Kerze angemacht („Totoro“ duftet übrigens nach „sweet cherry blossom, Japanese woodlands and a hint of cedar wood“ 😉 ), was geholfen hat. Außerdem habe ich dann nochmal das Buch gewechselt und in „First Class Murder“ weitergelesen. Das liest sich flott und es ist nicht so tragisch, wenn ich mich nicht ganz so gut konzentrieren kann.

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In beiden Büchern habe ich übrigens noch weniger als 100 Seiten zu lesen, also wer weiß – vielleicht lese ich morgen eins fertig. Ich bleibe heute vermutlich bei dem Krimi, weil die Auflösung kurz bevor steht und ich wissen will, ob ich richtig getippt habe. Ich werde jetzt noch bei den anderen Mitlesenden vorbeischauen und mich dann zurückziehen (Kommentare kann ich ja noch per Smartphone beantworten).

Samstag, 9. Oktober, 9:30

Guten Morgen zusammen 🙂 Ich habe gestern abend und heute morgen „First Class Murder“ beendet. Auch diesen dritten Teil fand ich wieder sehr schön. Ich habe große Teile der Lösung erraten, aber erst kurz bevor auch Hazel und Daisy so weit waren. Nun habe ich nur noch einen in Reserve (und zwei ebook-Kurzgeschichten) – glücklicherweise erscheint in wenigen Tagen ein weiterer Band.

So richtig konnte ich mich nicht entschließen, was stattdessen auf den Lesestapel wandern soll – ich will am Ende nicht nur dicke Wälter darauf haben 😉 Eigentlich wollte ich ein deutsches Buch aussuchen, aber am Ende habe ich mich für ein kurzes englisches Buch aus der Penguin Little Black Classics-Edition entschieden. Vor kurzem habe ich vier Bände des Comics „the unwritten“ gelesen. Rudyard Kipling taucht dort auf, was mich daran erinnert hat, daß ich auch von diesem Autor mal etwas lesen könnte. Durch den Comic habe ich auch ein wenig biographischen Hintergrund im Kopf. „The Gate of the Hundred Sorrows“ beinhaltet auf gut 50 Seiten sechs Kurzgeschichten, „sinister tales of Imperial India“, wie der Klappentext sagt.

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Davon abgesehen würde ich heute gerne wieder ein Kapitle in „Hill House“ lesen und lasse mich ansonsten überraschen, wozu ich greifen werde. Ich hoffe ja, ein paar Seiten lesen zu können, während mittags meine Mutter mit meiner Tochter spielt… 😉

Aber das bleibt abzuwarten. Erstmal gibt’s Frühstück und eine Blogrunde.

15:30

Ich bin wieder zurück vom Besuch bei meiner Mutter, habe vom Braten einen vollen Magen und – immerhin – eine Kurzgeschichte von Kipling und ein Kapitel in „Hill House“ geschmökert. Letzteres war recht kurz und nicht so intensiv wie das letzte, aber die Spannungen zwischen Eleanor und den anderen sind spürbar. Ich habe den Eindruck, sie durch Eleanors Linse verzerrt wahrzunehmen – Shirley Jackson macht das sehr gut 🙂

Die Kurzgeschichte war bis auf einige settingtypische Begriffe (Indien eben), die mir unbekannt waren, gut zu lesen, und sie erzählt angenehm unprätentiös (wenn man es mit vielen aktuellen ausschweifend-rührseligen Texten vergleicht) vom Leben und Sterben eines jungen Mannes auf 10 Seiten, der nicht einmal einen Namen erhält, sondern „the Boy“ bleibt. Der Umfang genügt aber vollauf, das ist das Schöne daran. Kiplings böse Worte über eine Erziehung nach dem „sheltered life“-Modell sollten viele moderne Eltern auch einmal lesen 😉

Später mehr; ich werde mal nachschauen, was ihr heute bisher so gelesen habt.

21:00

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Viel gelesen habe ich seit dem letzten Update nicht… Eine weitere Kipling-Story, um genau zu sein. „False Dawn“ hieß die und ich fand sie weniger bemerkenswert als „Thrown Away“. Zwischendurch war ich in der Badewanne und habe noch einen Abendimbiß zu mir genommen.

Leider hatte das kleine Mädchen mit Bauchweh und allgemeiner Verzweiflung zu kämpfen, womit die letzten Stunden einigermaßen ausgefüllt waren. Ein wenig lesen möchte ich heute abend aber gerne noch – „Hill House“ streckt schon seine Krallen nach mir aus… 😉 Ernsthaft, die Geschichte treibt auf ein böses Ende hin und ist vor allem durch Eleanors merkwürdige Art äußerst beklemmend, sodaß ich unbedingt weiterlesen möchte.

Trotzdem gibt es heute sicherlich kein Update mehr, weil ich mich dann weniger vom PC ablenken lassen möchte. Mir hat das Wochenendlesen wieder viel Freude gemacht, weil so viele mitmachen und kommentieren. Ich habe schon wieder eine ganze Liste mit Autoren oder Titeln, die ich bald vom SuB ziehen möchte. Zwar habe ich selbst eher wenig gelesen, aber immerhin wieder ein Buch beendet und ein neues angefangen 🙂

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59 Kommentare

  1. dragonsandzombies said,

    Na da hast du ja wieder einen schoenen Stapel, viel Spass damit 🙂 A dash of magic hoert sich wirklich sehr suess an – ich hab das gerade mal genauer angeschaut! Erinnert mich an ‚Magic Bitter, Magic Sweet‘ von Charlie N. Holmberg. Das sitzt noch auf meiner Wunschliste un wird bald gelesen.

    • Kiya said,

      Danke für den Tipp, das Buch von Charlie N. Holmberg kannte ich noch gar nicht 🙂 Es ist auch eine nette Geschichte – momentan geht es um eine Art „Great Bake Off“, nur in Paris 😉
      Ich mag Geschichten, in denen es um’s Essen geht, und kann auch diesen Krimis mit Rezepten am Ende nur schwer widerstehen *g* Allerdings bin ich dann immer zu faul zum Nachbacken.

      Neuester Zugang in meinem Regal zu diesem Thema ist die „Madame Pamplemousse“-Reihe ^^

  2. JEDs SCHMOEKERSTUBE said,

    Schön, dass Du wieder mit dabei bist! Liest Du eigentlich nur englische Literatur? Bin beeindruckt!

    • Kiya said,

      Nein, gar nicht, ich habe auch viele deutsche Bücher. Wahrscheinlich konzentriert es sich gerade ein bißchen (ich suche nicht gezielt nach der Sprache aus).

  3. Ina said,

    Guten Morgen 🙂
    Ach, das Glücksbäckereibuch klingt so süß. Als Kind hätte ich das geliebt 🙂

    • Kiya said,

      Ich lese immer noch total gerne Kinderbücher – oder sagen wir: wieder 😉
      Vor allem die Kinderbuchklassiker und Middle Grade (also Zielgruppe 12-14), aber inzwischen habe ich auch einige sehr schöne Bilderbücher entdeckt.

  4. Neyasha said,

    Ja, hier ist das Wetter auch so novembernieselig! Genau das richtige, um sich mit Büchern zu vergraben.
    Bei mir ist es auch so, dass ich entweder zum Lesen komme oder aber zu anderen Interessen. Aktuell wird besonders mein e-Piano hinten angestellt.

    „A Dash of Magic“ klingt ja sehr süß – in jeder Hinsicht. 🙂

    (deine Kommentarfunktion mag mich derzeit nicht – ich brauche jedes Mal mehrere Anläufe, bis es klappt; das Problem hatte ich auch schon letztes Wochenende)

    • Kiya said,

      Ich habe keine Ahnung, was mit der Kommentarfunktion los ist, Ina hatte letztes Wochenende auch Probleme. Leider weiß ich absolut nicht, was ich dagegen tun könnte 😦

      So ein e-Piano braucht ja auch besonders regelmäßige Pflege, wenn man auf einem bestimmten Stand brauchen will, das kenne ich von einer Freundin.

      Ja, „A Dash of Magic“ ist süß 😉 Über den Tag werde ich wohl nicht darin lesen, aber so zum Wachwerden war es sehr passend!

      • Ina said,

        Allerdings hatte ich heute kein Problem hier zu kommentieren, dafür aber auf Sarahs Blog. Ich nehme schon an, dass sich irgendwas nicht mit wordpress verträgt, aber da die Probleme so unregelmäßig auftreten, habe ich auch keine Ahnung, woran das genau liegt.

  5. Winterkatze said,

    Schön, dass du die gute Lesestimmung mit in die Woche nehmen konntest! Und ja, mir geht es auch so, dass ich weniger andere Dinge machen kann, wenn ich mich so aufs Lesen konzentriere. Auf der anderen Seite merke ich auch immer, wie viel Zeit ich doch rausschlagen kann, wenn ich in meinen Pausen gleich zum Buch greife, statt noch etwas rumzuwuseln oder einfach zu glubschen.

    Bei der Glücksbäckerei hatte ich anhand der Inhaltsangabe das Gefühl, es sei zu sehr mit „Versatzstücken“ geschrieben, und habe mir das Buch deshalb nicht näher angeschaut. Ich bin gespannt, wie es dir gefällt, denn eigentlich hätte ich gern mal wieder so einen Wohlfühlroman (mit Backen). 😀

    • Kiya said,

      Wie meinst du das, mit „Versatzstücken“? Ich hatte den ersten Band ursprünglich ganz unvorbelastet in einer Flughafenbuchhandlung entdeckt und mitgenommen, also gar nicht lange darüber nachgedacht. Ich fand das Cover so hübsch 🙂
      Die Bücher sind halt sehr geradlinig geschrieben, aber es gab einige hübsche Details.

      • Winterkatze said,

        Das geheime Rezeptbuch, die Eltern, die aus dem Haus sind, und die geheimnisvolle Verwandte – irgendwie klang mir das alles zu sehr nach „ich nehme diese und jene Zutat und bekomme ein Buch, das bestimmte Erwartungen erfüllt“. Vermutlich hatte ich da verfrühte Vorurteile, aber manchmal passiert es einfach, dass ich einen Klappentext lese und nicht neugierig werde. 😉

  6. BuecherFaehe said,

    Dein Stapel gibt ja wieder einiges her. (:
    Ich finde das Wetter gerade gut. Wenn ich Pflichten habe, brauche ich kein gutes Wetter. ;D
    Dank des Herbstlesens habe ich unter der Woche auch deutlich mehr gelesen und auch mehr am Blog gemacht, dafür aber andere Sachen links liegen lassen (Sport z. B.). Irgendwie frisst das Lesen und Bloggen auch ganz schön Zeit…

    • Kiya said,

      Der Großteil ist immer noch identisch mit dem Stapel der letzten Woche, aber ein wenig Bewegung gab es ja doch 🙂

      Naja, ich mag das Wetter eigentlich auch, aber lieber erst im November. Ich mag die Zeit der bunten Blätter so gern, und wenn jetzt schon alles matschig ist, hat man davon gar nichts. Außerdem bin ich ja jeden Tag mit dem Kinderwagen einige Stunden draußen unterwegs, schon deshalb wüßte ich etwas goldenen Oktober zu schätzen.

      Ja, Bloggen und Lesen frißt Zeit, aber ich mache es eben auch gerne. Und wenn ich nicht zum Lesen komme, bin ich ziemlich schnell frustriert…

      • BuecherFaehe said,

        Oh, ja gut, da hast du Recht. Aber wie schön, dass du so viel Spazieren gehst mit dem Kind. (:

  7. Elena said,

    Hier ist gutes Wetter *duck*

    Ich kenne das auch, dass man sich nur einer Sache widmen kann. Entweder spiele ich viel, wenn mich ein Computerspiel so richtig gepackt hat. Oder wenn ich beim NDS im Fieber bin, dann sitze ich ständig an dem dran. Oder ich lese viel. Oder ich höre viel. Das Einzige, was sich halbwegs kombinieren lässt, ist das Serien schauen, weil ich nach zwei Folgen meist genug für den Tag habe.

    Daher gibt es erstmal keine neuen Spiele 😉

    • Kiya said,

      Ah, noch jemand, der nicht ganze Staffeln „bingewatchen“ kann, wie man jetzt so schön sagt. Ich habe meist sogar nach einer Folge schon genug, in Ausnahmefällen gehen auch zwei, aber den ganzen Tag möchte ich nicht damit verbringen. Geht mir bei Filmen genauso.

      Ich habe in den letzten Monaten relativ viel gespielt, am PC und am Nintendo 3DS, aber beim Spielen verfliegt die Zeit blöderweise immer so schnell…

      • Elena said,

        Wobei ich zugeben muss, dass es von der Serie abhängt. Bei meinen absoluten Lieblingsserien kann ich mich manchmal nicht beherrschen und mache „bingewatching“. Aber normal sind bei mir eben die erwähnten zwei Folgen am Tag. Ich möchte doch ganz gern über das Gesehene nachdenken, bevor ich weiterschaue.

        Ja, spielen ist manchmal echt übel, zack sind wieder fünf Stunden rum, wenn es ein besonders fesselndes Spiel ist. Zeitmaschine! 😀

  8. Kiya said,

    @Winterkatze: Ich glaube, beim ersten Band war ich leicht genervt, weil die Protagonistin so ewig gebraucht hat, um ihren Gegenspieler zu identifizieren, obwohl die Absichten ganz klar waren. So etwas macht mich beim Lesen ungeduldig, obwohl man vielleicht bei Kinderbüchern in dieser Hinsicht Abstriche machen sollte.
    Ich fürchte, sobald mir Rezepte, leckeres Essen oder ähnliches bei Büchern in Aussicht gestellt werden, bin ich grundsätzlich sehr versucht sie zu kaufen ^^

    • Winterkatze said,

      Bei mir hängt das wirklich sehr von der Stimmung ab. Manchmal will ich genau das und dann wieder fühle ich mich verärgert, weil mir der Autor nichts ungewöhnlicheres präsentiert. *g*

      Regenspaziergang mit Kinderwagen und Buch? Da hast du ja alle Hände voll gehabt! Und Besuchhaben ist doch auch eine sehr nette Methode seine Zeit entspannt zu verbringen. 🙂 Ich drücke die Daumen, dass es später mit dem Lesen noch klappt. Schließlich musst du es ausnutzen, dass dein Buch so gut zum Wetter passt.

      Und irgendwann müssen wir doch noch eine Methode finden, um Lebensmittel von Blog zu Blog schicken zu können. der Apfelkuchen sieht verflixt lecker aus! Davon hätte ich auch gern ein Stückchen. Immerhin kann ich mich damit trösten, dass es bei mir am kommenden Wochenende welchen geben wird! 😉

      • Kiya said,

        Womit wir wieder beim passenden Zeitpunkt wären ^^

        Ja, wenn man zwei Stunden herumschlendert, kann einem die Zeit schon lang werden, und ich habe nicht immer Begleitung. Leider habe ich keines der Babys, mit denen man sich irgendwo hinsetzen kann, wenn sie schlafen. Meine Tochter wird normalerweise wach, sobald ich angefangen habe zu lesen *grummel*
        Wenn ich einen ruhigen Weg habe, experimentiere ich deshalb damit, beim Spazierengehen ein paar Seiten zu lesen. Etwas abenteuerlich, ich weiß 😉

        Oh ja, ich bin absolut dafür, Nahrungsmittel zu verschicken, und stelle dir symbolisch gerne ein Stück Kuchen bereit! Einstweilen muß man sich wohl mit der Weitergabe der Rezepte behelfen… Gebacken hat mein Freund, aber ich hatte die Idee („mach doch was mit Äpfeln, das paßt zur Jahreszeit, und mit Marzipan und Streuseln…“ 😉 ).

      • Elena said,

        Beim Gehen lesen erinnert mich an meine Schulzeit, da habe ich das auch manchmal gemacht. Aber ist nicht ganz ungefährlich 😀

        Vielleicht wäre bei dir ein Hörbuch eine Option?

      • Winterkatze said,

        Als ich noch am Ende der Welt wohnte, habe ich das manchmal auch beim Hundespaziergang gemacht (wenn der Hund an der Leine war). Aber da war ich in der Regel auch allein auf weiter Flur, mit Kinderwagen stelle ich mir das herausfordernder vor. 🙂

        Deine Tochter hat wohl das Aktivitätsbedürfnis von dir geerbt und möchte eben durchgehend Abwechslung – und sei es im Schlaf! *g*

        Auch noch Marzipan … Das ist gemein, klingt aber sehr lecker! Bei mir wird es ein Apfel-Vanillepudding-Kuchen mit einem Rezept von der Schwiegermutter der Nachbarin. Den will ich schon seit zwei Jahren ausprobieren.

      • BuecherFaehe said,

        Seitdem ich als Kind beim Lesen einer Zeitschrift einmal gegen ein Schild gelaufen bin, lasse ich solche Experimente lieber sein. ;D
        Außerdem bin ich dabei so unkonzentriert, ich müsste hinterher alles noch einmal lesen. ;D

  9. Sam (Buchflimmern) said,

    Ich weiß gerade nicht, ob ich neidischer auf den Kuchen oder die Ghostbusters-Tasse bin! 😀
    Hast du The Book of Lost Things zufällig gelesen? Eins der vielen Bücher, bei denen ich unentschlossen bin, sie zu lesen. Ich bin kein großer Märchen-Fan, aber düstere Geschichten finde ich klasse, daher der Zwiespalt. Vielleicht kannst du ja helfen 🙂

    • Kiya said,

      Hihi – ich mag die Tasse auch sehr gern 😉

      Meine übliche Antwort: ich habe es angefangen… Gelesen habe ich etwas mehr als 150 Seiten von 350 – danach folgen noch Anmerkungen zu Märchen.
      Wenn du gar nichts mit Märchenmotiven anfangen kannst, ist es wahrscheinlich das falsche Buch – es ist eben eine düstere und gewalttätige Geschichte mit Märchenmotiven. Insofern finde ich es nun schwer, dir zu raten.

      Ich kann nur sagen, daß ich Bedenken hatte wegen der Geschichte um Davids Mutter, weil ich rührselige Krankheitsgeschichten nicht ausstehen kann, aber bisher gefällt mir das Buch sehr gut.

      • Sam (Buchflimmern) said,

        Mh, das klingt wirklich nicht so, als wäre es für mich. Ein Buch weniger, um das ich herumschleiche 🙂

  10. natira said,

    Ach, ich kann durchaus mehrere Folgen einer Serie hintereinander weg schauen, besonders, wenn es kurze Folgen sind wie z.B. bei The Big Bang Theory (ich bin dort überhaupt nicht mehr auf dem Laufenden). Aber es geht auch mit den 45-Minuten-Folgen z.B. bei Star Trek oder Doctor Who oder Babylon5 oder Buffy oder The Prisoner oder Rizzoli & Isles, oder Sleepy Hollow oder Lucifer oder oder oder 😀 Ich muss nur in Stimmung sein. Lesen steht dann allerdings hinten an. *g*

    Wettertechnisch war es hier heute früh *kalt – ich bin noch nicht auf Herbst eingestellt, eindeutig – und am Nachmittag wechselte sich Sonne mit Wolken ab, war eigentlich ganz nett. Nur ich bin nicht an der frischen Luft gewesen, sieht man von den Wegen zwischen Auto und diversen Häusern ab. Morgen gibt es viell. etwas mehr frische Luft, mal sehen.

    • Kiya said,

      Ja, als Serien noch 30 Minuten hatten, konnte ich auch mehrere Folgen am Stück schauen. Buffy habe ich irgendwie auch als so kurz in Erinnerung? Vielleicht ohne Vorspann und Werbung…
      Aber das gibt es ja kaum noch, wir nähern uns ja eher 50 oder sogar 90 Minuten (Sherlock…). Und bei der 9. Doctor Who-Staffel sind ja offenbar auch lauter Doppelfolgen (wir haben nur die erste bisher geschafft)

      • natira said,

        Ich glaube, bei Buffy täuscht Dich die Erinnerung; ich glaube, da kamen die Folgen ohne Werbung etc. auch auf 45 Minuten und so lang war der Vorspann nicht.

        Du kommst mit Deinen Büchern gut voran, habe ich den Eindruck. Das bedeutet Abwechslung im Lesestapel. 🙂

      • Neyasha said,

        Ich bleibe bei einer Serie auch gern mal für mehr als eine Folge hängen. Meist neige ich eh zu so gehäuftem Seriengucken: tage- oder wochenlang schaue ich gar nichts und dann gleich drei Folgen hintereinander.
        Buffy hatte tatsächlich etwas längere Folgen mit ungefähr 45 Minuten.

  11. Kiya said,

    @Elena + Winterkatze: Also, ich mache das auch nur, wenn ich durch einen Park oder so gehe 😉 Als Kind habe ich das immer gemacht, wenn ich aus der Bibliothek nach Hause kam! Ich mußte schließlich die Bücher sofort anfangen…

    Hörspiele mag ich zwar, Kopfhörer auf den Ohren aber leider nicht (ich hab es irgendwann mit der Lautstärke übertrieben und bin seitdem etwas übersensibel *mist*).

    Ha, das mit dem Abwechslungsbedürfnis könnte sein! So habe ich das noch gar nicht betrachtet 🙂

    Und Vanillepudding mit Apfel ist doch mindestens ebenso gut wie Marzipan und Apfel. Ich freu mich schon auf die Bilder…

    • Winterkatze said,

      Kopfhörer können wirklich ein Problem sein. Ich bekomme davon Ohrenschmerzen, wenn ich sie zu lange trage. Und ich mag sie auch nur in besonders „geschützten“ Räumen tragen wie zum Beispiel meinem eingezäunten Garten. Mein Mann hört hingegen auf dem Arbeitsweg Musik – und da hätte ich Angst, dass ich zu viel nicht mitbekommen würde.

      Ich überlege noch, ob ich ein Blech mache wie im Rezept vorgesehen oder ob ich das Rezept halbiere und eine Springform mache. Eigentlich würde eine Springform ja reichen, auf der anderen Seite hält sich so ein Kuchen ja auch ein paar Tage …

      • Kiya said,

        Früher habe ich sehr viel Musik über Kopfhörer gehört und ich finde es ziemlich schade, daß es nicht mehr geht, aber meine Ohren sind es mir wert 😉 Hörspiele habe ich vor allem auf dem Arbeitsweg gehört, der ja momentan wegfällt.

        Wir entscheiden immer nach zu erwartendem Besuch, Haltbarkeit des Kuchens und Appetit, was wir machen *g*

      • Winterkatze said,

        Ja, die Ohren sind eindeutig wichtiger als Hörunterhaltung, wenn man unterwegs ist.

        Der Besuch fällt bei uns meistens weg, aber vielleicht kann ich der Nachbarin ein paar Stücke unterschieben. Die ist eigentlich eine dankbare Abnehmerin, allerdings behält sie meine Teller immer so lange. *g*

        Totoro scheint ja ganz wunderbar zu duften! Aber das ist ja kein Wunder, wenn man bedenkt, wer er ist und wo er lebt. 🙂

        Auch wenn du etwas unruhig warst, so hast du doch heute wieder viel gelesen! (Und Wochenenden bieten sich nun mal an, weil die meisten Leute dann nicht arbeiten müssen. 😉 )

  12. Kiya said,

    @BuecherFaehe: Die Spaziergäne müssen wohl sein, aber tatsächlich tut es ja uns beiden gut, nicht nur in der Wohnung zu hocken. Aber nach 2 Stunden Wagenschieben weiß man dann auch, was man gemacht hat 🙂

    Einen Klassiker würde ich mir beim Unterwegslesen wohl auch eher nicht vornehmen, den müßte ich dann wohl auch nochmals lesen 😉

  13. Kiya said,

    Dann würde ich ihr den Kuchen auf Papptellern vorbeibringen 😉

    Ja, die Kerze ist angenehmer als ich beim Auspacken gedacht hatte. Totoro ist ein Film, den ich erst vor gut einem Jahr kennengelernt habe, war also überfällig.

    Natürlich bieten sich die Wochenenden an – für Besuch aber eben auch ^^

    • Winterkatze said,

      Aber dann müsste ich extra für sie Pappteller kaufen. *g*

      Totoro ist einer meiner absoluten Lieblings-Ghibli-Filme. Gut, dass du ihn endlich gesehen hast! Ich finde ihn so bezaubernd!

      • Kiya said,

        Wir haben ab und an welche von Feiern übrig, ich dachte, das wäre bei euch eventuell auch so 😉

        Ja, mir hat Totoro auch sehr gut gefallen! „Chihiro“ bleibt aber mein Favorit, gefolgt von „Das wandelnde Schloß“ 🙂

      • Winterkatze said,

        Dafür müssten wir häufiger mit Papptellern feiern … 😉

        „Das wandelnde Schloß“ liebe ich auch sehr – eine der wenigen Buchverfilmungen, bei denen ich gut mit den Änderungen leben kann. Aber da kommen ja auch zwei Dinge zusammen, die ich sehr gern mag!

        Kipling sagt mir ja auch sehr zu. Er hat zwar immer wieder Passagen, die eben schon von der kolonialistischen Sichtweise der Briten zeugen, ist aber nicht unkritisch und bietet einen spannenden Blick auf Indien und Menschen allgemein.

  14. BuecherFaehe said,

    Oh, Kipling. (: Ich fand das „Dschungelbuch“ ziemlich gut, nur die Kurzgeschichten zwischendrin haben mich arg gestört. ;D
    Ich bewundere es ja, dass du dich da an die englische Version herantraust. Aber über englisch lesen haben wir ja schon einmal geredet. (:

    • Kiya said,

      „Das Dschungelbuch“ hat mein Freund vor einigen Jahren in einer hübschen illustrierten Ausgabe erworben, jetzt liest er unserer Tochter daraus vor *g*
      Kiplings Englisch ist sehr gradlinig, jedenfalls von dieser einen Geschichte her, und eigentlich unkompliziert zu lesen. Vor Dickens fürchte ich mich etwas mehr… 😉

      Letztlich ist es Übungssache. Ich stelle aber fest, daß Klassiker eines der Genres sind, in dem ich gerne den Originaltext lese, wenn es irgendwie geht. Ich habe ja Maughams „Magier“ auf dem Stapel und mich schon an einigen Stellen ertappt, daß ich den Original-Wortlaut im Internet gesucht habe.

      • BuecherFaehe said,

        Nein, wie süß (:
        Also an Dickens würde ich mich noch weniger herantrauen. ;D

        Sheltered life? Ist damit jetzt eine sehr behütende Erziehung gemeint oder übersetze ich das falsch?

  15. natira said,

    Ich war nach meinem Frühstücks-/Brunch auch ziemlich voll, inzwischen geht es schon wieder etwas. 🙂

    Viel Freude mit Kipling, falls Du bei ihm bleibst.

    • Kiya said,

      Ich liebe es, gemütlich zu brunchen! Am liebsten mit Freunden, weil sich dann mehr verschiedenes Essen lohnt 😉

      Ich habe noch die zweite Kurzgeschichte bei Kipling angefangen. Lustig, bei diesem Wetter in die HItze eines indischen Sommers abzutauchen.

  16. Neyasha said,

    Ich habe von Kipling auch mal eine Kurzgeschichtensammlung gelesen und mochte die meisten ziemlich gern. Ich hoffe, dir gefallen die weiteren Geschichten auch gut.

    • Kiya said,

      Die zweite ist thematisch nicht ganz so mein Ding, aber dafür kann ja Kipling nichts (es geht um zwei Schwestern und einen Mann, der seinen Antrag an die falsche richtet…). Die anderen liegen mir bestimmt wieder mehr. Jedenfalls ist das Comic-Hintergrundwissen tatsächlich hilfreich *g*

  17. Ina said,

    Ich hab dir das Muffin-Rezept noch unter meinen Beitrag gepostet 🙂

    • Kiya said,

      Hui, danke – aber ich hätte auf jeden Fall später sowieso nochmal bei dir vorbei geschaut 🙂

  18. nettebuecherkiste said,

    The Haunting of Hill House ist ein tolles Buch, sehr tiefgründig, noch viel Spaß damit!

    • Kiya said,

      Danke, mir gefällt es auch sehr gut! Ich habe den Verdacht, daß sich die Größe erst so richtig entfalten wird, wenn man es ganz gelesen hat, jedenfalls wird es immer beklemmender. Und aus so einer Perspektive zu schreiben ist, denke ich, nicht einfach.

  19. Kiya said,

    @BuecherFaehe: „Bleak House“ habe ich mir auch auf Deutsch besorgt, der Umfang ist auf Englisch einfach abschreckend, auch für mich 😉 Aber „Great Expectations“ möchte ich auf jeden Fall auf Englisch versuchen.

    Ja, so in etwa. Und ich wage mir gar nicht vorzustellen, das, was damals als behütende Erziehung galt, mit dem zu vergleichen, was viele heutige Eltern so anstellen ^^

  20. Sam (Buchflimmern) said,

    „Zwar habe ich selbst eher wenig gelesen, aber immerhin wieder ein Buch beendet und ein neues angefangen“ … was mehr ist, als ich behaupten kann 😉
    Ich wünsche einen guten Start in die neue Woche!

    • Kiya said,

      Dein Buch ist wahrscheinlich einfach dicker 😉 Dir auch!

  21. Winterkatze said,

    Oh, ich hoffe, dass es den kleinen Mädchen bald wieder gut geht.

    Cool, dass „Hill House“ so eine Sogwirkung auf dich ausübt. Dann hoffe ich, dass dich die Geschichte am Ende rundum zufrieden zurücklässt!

    Schön, dass du wieder dabei warst! 🙂

    • Kiya said,

      Es gibt immer mal Entwicklungsschübe, und manchmal nerven die eben gewaltig 😉

      Ich habe abends tatsächlich noch ein wenig darin weitergelesen, und es bleibt definitiv ein besonderes Buch – das ganze Kapitel habe ich allerdings nicht mehr geschafft. Aber heute ist ja ein neuer Tag 🙂 Ich bin gespannt, ob ich bis zum nächsten Wochenende damit fertig geworden bin.

      • Winterkatze said,

        Ich glaube, das Wachsen ganz schön frustrierend sein kann – für alle Beteiligten. 🙂

        Darauf bin ich auch gespannt – und dann hoffe ich, dass du den Roman noch rezensierst, damit ich darüber noch ein bisschen mehr erfahren kann. 😀

  22. Kiya said,

    Ich hab es jetzt beendet und fand es sehr zufriedenstellend, aber ich werde wahrscheinlich keine Rezension schreiben, weil ich dann doch viel von dem wiederholen würde, was ich hier in den Beiträgen schon mitgeteilt habe.
    Ich kann dir aber die Rezension auf der Phantastik-Couch von Michael Drewniok empfehlen:
    http://www.phantastik-couch.de/shirley-jackson-spuk-in-hill-house.html

    • Winterkatze said,

      Du meine Güte, ich stelle jetzt erst fest, dass ich die Verfilmung des Buchs von 1999 ja damals im Kino gesehen habe! Auch wenn das wohl nicht werkgetreu war, stell ich mir das Buch sehr atmosphärisch vor. Ich halte das mal im Hinterkopf. Danke für den Link!

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