[Review] Juni-Lektüre

Juli 4, 2016 at 12:24 (Review)

Im Juni habe ich nicht besonders viel gelesen, allerdings habe ich mir Mühe gegeben und auf den letzten Metern noch das erste Sommerstapelbuch beendet 🙂 Außerdem habe ich begonnen, ab und an einfach nur ein Photo zu posten – die Freiheit nehme ich mir einfach mal (ich habe einfach nicht mehr immer die Muße, einen Text zu schreiben, möchte manchmal aber trotzdem gerne einen Einblick in das Buch geben, mit dem ich mich gerade beschäftige).

Challenges:

– Rory Gilmore Challenge: …

– Sommerbücher: „Die geheime Geschichte“ gelesen

1.-2. Julia Adrian: Die dreizehnte Fee ~ Erwachen / Kerstin Arbogast: Im Schatten deines Herzen

3. Robin Stevens: Arsenic for Tea (Wells & Wong 2)

Auch an diesem zweiten Teil hatte ich viel Spaß – den ersten habe ich ja vor nicht allzu langer Zeit gelesen. Hazel und Daisy befinden sich diesmal in den Ferien auf dem Anwesens von Daisys Familie. Dort kommt es, wie sollte es auch anders sein, zu einem verdächtigen Todesfall. Ich mag immer noch, wie lebendig die Charaktere geschrieben sind; ander als im Vorgänger ist Daisy hier auch ganz persönlich betroffen, weil ihre Familienmitglieder verdächtig sind.

4. Preston/Child: Maniac (Pendergast 7)

Abschluß der lose zusammenhängenden Diogenes-Trilogie, in der es um Agent Pendergasts Bruder ging. Den fand ich nicht immer ganz überzeugend (wenn auch hier mehr als im sechsten Band), aber die Trilogie hat den sehr angenehmen Effekt, die Pendergast-Figur, die leicht zum Alleskönner zu werden droht, mit einer sehr interessanten Familiengeschichte auszustatten. Ich mag diese Mystery Thriller und lese einfach gerne immer wieder mal einen Band zwischendurch.

5. Jodi Lynn Anderson: The Ever After (May Bird 1)

Ich liebe die Karte in diesem Buch – leider gibt es die nur in der alten Hardcover-Ausgabe, aber ich habe sie ausgedruckt und ins Buch geklebt. Haltet mich bitte nicht für merkwürdig 😉 May Bird durchreist ein sehr phantasievolles Totenreich. Der Plot hat die Gestalt einer klassischen Queste, aber die Welt hat mir so gut gefallen, daß ich mir den nächsten Band schon bereit gelegt habe (die Trilogie gibt’s im Schuber).

6. Derek Meister: Der Fluch des Drachenvolks (Drachenhof Feuerfels 3)

Mein Badezimmerbuch. Der positive Trend bleibt bestehen, nach einem eher mäßigen ersten Band lese ich die Reihe ganz gerne. Die Hauptfiguren interessieren mich nicht sehr, aber die Drachenwelt mit ihren leichten Steampunk-Anklängen hat ja noch mehr zu bieten. Mit den drei Mädchen auf Schatzsuche in den versteckten Höhlen der Urdrachen zu gehen war jedenfalls genau richtig als Badewannenlektüre.

7. Donna Tartt: Die geheime Geschichte

Hm… Definitiv ein sehr gutes Buch, wunderbar geschrieben. Diese altgriechischen Studien im Hintergrund mochte ich sehr (wie schon das Latein bei Carol Goodman). Den ganzen ersten Teil über – bis zum Mord – war ich sehr begeistert, aber dieser Lesesog verlor sich danach leider etwas, und ich fand das Ende auf jeden Fall schwächer als den Beginn. Stellenweise war ich genervt davon, daß alle nur herumtorkeln und saufen, um es etwas überspitzt zu sagen, auch wenn mir klar ist, wozu das dienen soll. Interessant fand ich, daß der Ich-Erzähler Richard so merkwürdig unwichtig ist; er scheint irgendwie daneben zu stehen und irgendwie würde ohne ihn fast alles genauso geschehen.

+ diverse Comics

Weil es diesmal ziemlich viele waren (und nicht ganz so viele andere Bücher), seien auch sie zur Abwechslung mit genannt:

„Adeles ungewöhnliche Abenteuer“ (mit den ersten beiden Geschichten um Adèle Blanc-Sec, die ich nun wohl versuchsweise auf Französisch weiterlesen werde; Abenteuer vor dem Hintergrund der Pariser Belle Epoque und Vorlage für den Film „Adele und das Geheimnis des Pharaos“)

„Das Schloß in den Sternen 2“ (Splitter-Verlag; Abenteuer auf der Suche nach dem Äther unter anderem in Bayern im 19. Jahrhundert)

„Die Mauern von Samaris“ (man möchte „Strategien gegen Architektur“ dazu anhören… – gehört zu den „Geheimnisvollen Städten“, inzwischen zahlreiche bemerkenswerte Comics von Schuiten und Peeters)

„the dreaming 1-3“ (die gab’s alle drei für wenig Geld gebraucht – spannend ist das Setting der Internatsgruselgeschichte, nämlich das australische Buschland)

„Uzumaki 1“ (einige Bilder nimmt man wirklich mit, ich habe noch Tage danach überall Spiraaaalen gesehen; erster Teil einer Horrormanga-Trilogie)

„Hildafolk 1-4“ (ich habe ein Bild gezeigt, die einzelnen Bände heißen „Hilda and the Troll“, „Hilda and the Midnight Giant“, „Hilda and the Bird Parade“ und „Hilda and the Black Hound“ und ich habe sie direkt hintereinander weg geschmökert; sehr liebenswert-kurios bevölkerte nordische Welt)

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4 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Ich bin anscheinend die einzige Person, die nicht einmal den Anfang von Donna Tartts Roman mag. *g*

    Bei den anderen erwähnten Titeln schau ich lieber gar nicht so genau hin – viele klingen einfach zu nett. 😉

    • Kiya said,

      Bist du bestimmt nicht 😉 Magst du einfach den Stil nicht? Ich habe jetzt ja noch den „Distelfink“ und freu mich auch auf den, während mich Donna Tartts zweites Buch bisher nicht so richtig reizt.

      Du kannst ja nochmal genauer hinschauen, wenn du doch mal neues Wunschlistenfutter suchst ^^

      • Winterkatze said,

        Ich mag den Erzähler nicht und ich mag seine Gesellschaft nicht (und ich muss zugeben, dass ich die Grundidee des Romans ausgelutscht finde). Irgendwie ist es definitiv nicht mein Buch.

        Wenn ich je neues Wunschlistenfutter suche, dann bist du eh eine meiner ersten Quellen. Ich würde ja viel genauer hinschauen, wenn du mich nicht schon so immer auf genügend neue Ideen für mein Regal bringen würdest. 😉 (Gestern Abend ist übrigens „A Toxic Trousseau“ bei mir eingetroffen.)

  2. Kiya said,

    Der Erzähler ist wirklich eigentümlich – irgendwie so überflüssig… Ich fand das überraschend, aber zur Abwechslung gar nicht so schlecht.
    Aber wenn du den Anfang schon nicht magst, kann ich dir den Rest auch nicht empfehlen; wie gesagt: die zweite Hälfte fand ich schwächer.

    Stimmt, ich bin wohl sowohl an Juliet Blackwell als auch an Seanan McGuire schuld 😉 Aber du hast auch so einige Bücher in meinen Regalen zu verantworten! (Ich habe „Toxic Trousseau“ übrigens noch nicht!)

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