[Neuzugänge] März

April 7, 2016 at 20:08 (gekauft)

März – das heißt vor allem jede Menge Neuerscheinungen. So viele, daß ich ein Bild mit den deutschen und eins mit den englischen Neuerscheinungen gemacht habe. Und dann sind da noch die anderen Bücher (Bilder 3 und 4 – und ich finde, daß es für meine Verhältnisse gar nicht so viele sind, zumal einige davon via Book Depository zu mir kamen und noch Februar-Bestellungen waren, die jetzt erst eingetroffen sind). Ansonsten habe ich mir jede Menge Malbücher schicken lassen…

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Martin Thomas Pesl: Das Buch der Schurken

Die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur? Ich finde die Idee hübsch. Leider relativ teuer, weil es ein kleinerer Verlag ist, aber ich bin immerhin, wie man sehen kann, schon fleißig am Lesen.

Stephen King: The Stand

Na endlich! Ich habe das Buch nie beendet, obwohl ich den Anfang seinerzeit sehr gut fand. Diese Neuausgabe war meine Gelegenheit, das grabbelige Gebrauchtexemplar im Regal zu entsorgen und irgendwann hiermit einen neuen Versuch zu starten. Unglaublicher Umfang (1700 Seiten). „In einem entvölkerten Amerika versucht eine Handvoll Überlebende die Zivilisation zu retten. Ihr Gegenspieler ist eine mythische Gestalt, die man den Dunklen Mann nennt, eine Verkörperung des absolut Bösen.“

Perplies/Humberg: Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler ~ Der goldene Machtkristall

Ich fand das Gemeinschaftsprojekt der beiden Autoren „Drachengasse 13“, eine Art High Fantasy für Kinder, bereits sehr nett, und habe mir ihre neue Reihe schon deshalb vorgemerkt. Auch hier gibt’s Magie, dazu ein bißchen 19. Jahrhundert und Ägyptische Ausstellung. Schon gelesen!

Verona Reinhardt: Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul

Hatte ich zwar im Auge, aber nicht fest vorgemerkt. Beim Blättern im Buchladen schien es aber hübsch phantasievoll (und die Bildtafeln sind wirklich schön geworden) und so habe ich es dann doch gleich mitgenommen. „Friedrich Löwenmaul stürzt sich zusammen mit Hieronymus Brumsel, Spion der Königin von Südwärts, in ein wahnwitziges, schlamasseliges Abenteuer, in dessen Verlauf sie ein Komplott aufdecken und oft genug um ihr Leben fürchten müssen.“

Nina Blazon: Silfur

„Sommerferien in Island, einem Land, in dem die Menschen sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen. Doch handelt es sich dabei wirklich nur um Geschichten?“ Nina Blazons Bücher lese ich meist sehr gerne, und auf dieses war ich sehr gespannt. Island ist so ein interessanter Schauplatz, und ich wollte wissen, wie die Autorin das Elfenthema dort interpretiert. Auch schon gelesen 🙂

Kai Meyer: Die Seiten der Welt ~ Blutbuch

Wieder eine Trilogie im Regal abgeschlossen. Mit dem Inhalt habe ich mich noch nicht weiter beschäftigt – schließlich lese ich noch Band 1 und will mich nicht selbst spoilern.

David Mitchell: Die Knochenuhren

„Cloud Atlas“ war ein ganz besonderes Buch, und ich möchte gerne noch mehr von diesem Autor lesen. „Die tausend Herbste des Jacob de Zoet“ wartet schon im Regal, die „Knochenuhren“ gesellen sich nun noch dazu – „Metaphysischer Thriller, moralische Betrachtung und Chronik unseres selbstzerstörerischen Handelns“ verspricht der Klappentext.

Jim Butcher: Windjäger

Ich war lange unschlüssig, habe mich dann aber doch für die deutsche Fassung entschieden, weil sie doch zeitnah zum englischen Taschenbuch erschien. Jim Butcher goes Steampunk inklusive Luftschiffschlachten? Will ich lesen. Schön dick ist es auch mit fast 800 Seiten, und der Prolog ist bereits vielversprechend.

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Kakuzo Okakura: The Book of Tea / Oscar Wilde: Only Dull People are brilliant at Breakfast / Anecdotes of the Cynics / George Eliot: The Lifted Veil / Lewis Carroll: O frabjous day! / Charles Dickens: To be read at Dusk / Arthur Conan Doyle: Lot No 249 / Alexander Pushkin: The Queen of Spades / Mark Twain: The Stolen White Elephant / Charlotte Brontë: Stancliffe’s Hotel / E.A. Poe: A Modern Detective / H.G. Wells: The Sea Raiders

Es gib ja eine ganze Menge neuer Little Black Classics, und das sind die, für die ich mich entschieden habe. In England sind die Mini-Klassiker von Penguin billiger, aber der Preis geht immer noch in Ordnung. Ich habe mich wieder überwiegend an Autoren gehalten, die im Original auf Englisch geschrieben haben (sonst kann ich den Text ja auch auf Deutsch lesen, finde ich…). Eine Ausnahme mache ich bei Puschkin, weil die englische Übersetzung deutlich besser zu sein scheint als die deutsche.

V.E. Schwab: A Gathering of Shadows

Fortsetzung von „A Darker Shade of Magic“. Zwar Hardcover, aber das ist nun mal die optisch schönste Ausgabe, finde ich. Auch hier habe ich den Klappentext vorsichtshalber nicht gesichtet, weil der erste Teil noch ungelesen ist.

Scott Hawkins: The Library at Mount Char

Gott als Bibliothekar einer geheimnisvollen Bibliothek… Manche Leser haben an Lev Grossman gedacht, manche an Neil Gaiman, manche an Joe Hill, und die meisten fanden es einigermaßen bizarr. Könnte mir also zusagen.

Rachel Caine: Midnight Bites

Die Morganville Vampires sind immer noch eine meiner liebsten Vampirreihen, und wenn die gesammelten Kurzgeschichten nun eine Weile nach dem Abschlußband erscheinen, kann ich natürlich nicht Nein sagen.

Seanan McGuire: Chaos Choreography

Reihenfortsetzung. Dem Titel nach zu urteilen schwingt Verity hier mal wieder das kryptozoologische Tanzbein.

Louisa Hall: Speak

Es geht um Künstliche Intelligenz, Alan Turing und Sprache und scheint einige strukturelle Ähnlichkeiten mit „Cloud Atlas“ zu haben. „In a narrative that spans geography and time, from the Atlantic Ocean in the seventeenth century, to a correctional institute in Texas in the near future, and told from the perspectives of five very different characters, Speak considers what it means to be human, and what it means to be less than fully alive.“

Catherynne M. Valente: The Boy who lost Fairyland

Die Fairyland-Bücher sind wunderbar und haben inzwischen auch in Deutschland viele Fans. Ich warte immer auf die Taschenbücher. Dieser Teil spielt nicht nur in Fairyland: „When a young troll named Hawthorn is stolen from Fairyland by the Red Wind, he becomes a Changeling – a human boy – in the strange city of Chicago.“

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Philip Pullman: Once upon a Time in the North / Die Abenteuer des Baron von Krähenschreck

Ich wußte bis vor kurzem gar nicht, daß es noch so einen kleinen Band aus dem Dark Materials-Universum gibt (ähnlich wie „Lyra’s Oxford“), ist wohl so eine Art Mini-Prequel. Auf das Krähenschreck-Buch bin ich wegen der Illustrationen von Einar Turkowski gestolpert. Der Baron ist übrigens eine zum Leben erwachte Vogelscheuche

Stephen Fry: Geschichte machen

Alternative Geschichte zur Frage: was, wenn Hitler nie gelebt hätte? Ein Historiker und ein Physiker versuchen, dieser Frage mittels eines Zeitsprungs auf den Grund zu gehen.

Susanne Goga: Mord in Babelsberg / Es geschah in Schöneberg

Band 1 der Reihe gefiel mir jedenfalls so gut, daß ich weiterlesen will. Das sind die Bände 4 und 5. Das eine Buch hat natürlich mit der Filmindustrie der Weimarer Republik zu tun, in dem anderen (das bereits 1927 spielt, also 5 Jahre nach dem Reihenstart) geht es um die Modewelt…

Carola Dunn: Styx and Stones

Die Reihe ist mir ein bißchen zu teuer, aber ab und an finde ich einen Band bei medimops für kleines Geld – so auch diesen. Es ist der 7. Band der Daisy Dalrymple Mysteries, die in den 20er Jahren in England spielen, und es geht offenbar um anonyme Briefe.

The Complete Mary Poppins

Ich schrieb ja schon, daß ich den ersten Teil gelesen habe. Hat mir gut gefallen, und ich habe nach einer Ausgabe der anderen Bände gesucht. Solche großen Sammelbände mag ich zwar nicht, was den Lesekomfort angeht, aber das Design des neueren Schubers gefällt mir noch weniger.

Jean-Christophe Valtat: Luminous Chaos

Das ist die – ganz anders aussehende – Fortsetzung zu „Aurorarama“, das zwar noch ungelesen bei mir steht, aber mir bestimmt gefallen wird. „It’s 1907 in the icily beautiful New Venice…“ – allein das Setting finde ich unheimlich spannend.

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Robin Stevens: Murder most unladylike / Arsenic for Tea / First Class Murder / Jolly Foul Play

Ich habe zunächst den ersten Teil bestellt, angelesen und dann die weiteren Bände geordert; außerdem gibt es noch ein kurzes ebook („The Case of the Blue Violet“). Sehr sympathische Krimis mit zwei jugendlichen Hauptfiguren, spielend in den 30er Jahren und irgendwo zwischen Agatha Christie und Enid Blyton 😉

The Myths, Legends, & Lore: Vampires / Wizards / Fairies / Dragons

Es gibt noch weitere Bücher in dieser Reihe – diese vier waren die für mich interessantesten. Sie beziehen sich immer auf Mythen aus der ganzen Welt und beinhalten auch Informationen zu Büchern, Filmen, Spielen usw. Optisch mag ich die Bücher auch, die Schriftfarbe ist in jedem Band eine andere und es sind Abbildungen enthalten. Wermutstropfen: Roughcut (außer bei den Vampiren).

 

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9 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    „Windjäger“ hatte mir gut gefallen – und ja, die deutsche Ausgabe erschien nah an der englischen und ist sogar günstiger (zumindest auf der Onlineseite meines Buchhändlers).

    Verflixt, Robin Stevens klingt nach deiner Beschreibung gut … *seufz*

    • Kiya said,

      Bei dem Umfang fürchte ich auch, für „Windjäger“ auf Englisch ewig zu brauchen 😉 Ich hoffe nur, daß auch die Fortsetzungen übersetzt werden, eingestellte Reihen frustrieren mich immer sehr. Ich habe jetzt das erste Kapitel gelesen; durch die Luftschiffatmosphäre fühle ich mich ein bißchen wie in den Klippenlanden, auch wenn die Bücher eigentlich ganz unterschiedlich sind.

      Ich habe „Murder most unladylike“ jetzt durch und mochte es. Das ebook spielt leider nach den Büchern statt davor, sonst würde ich dir das ja zum Testen ans Herz legen…

      • Winterkatze said,

        Die anderen Jim-Butcher-Titel („Codex Alera“) wurden von Blanvalet sogar neu aufgelegt, da gehe ich davon aus, dass auch die folgenden Teile nach „Windjäger“ erfolgreich genug sind, um auf Deutsch zu erscheinen. Ach ja, ich habe für „Windjäger“ auf Deutsch nur einen Tag benötigt, weil ich es so nett zu lesen fand. 😀

        So viele interessante Bücher, so wenig Zeit (und Geld). Jetzt muss ich erst einmal die fehlenden zwei Emily-Feather-Bände besorgen, weil ich Angst habe, dass die Auflage langsam schwierig zu bekommen ist.

  2. natira said,

    Von „The Library at Mount Char“ habe ich mir mal die Leseprobe geladen, mal schauen. 🙂

    „Das Buch der Schurken“ steht auf meiner Merkliste, seitdem Du es hier das erste Mal angesprochen hast; die Leseprobe habe ich auch gelesen. Aber ich weiß noch nicht, ob ich die rund 20 Euro für dieses Buch ausgeben möchte. 😉

    • Kiya said,

      Sag mir mal, wie dir die Leseprobe gefallen hat. Ich habe sie bisher noch nicht gelesen…

      Die Bedenken hinsichtlich des Kaufpreises kann ich nachvollziehen, aber immerhin ist es ein Hardcover… Und hin und wieder gebe ich für ein Buch eines kleineren Verlages mehr aus – da ist es oft nicht möglich, ein Buch preiswerter anzubieten.

  3. Neyasha said,

    Das Buch über die Bösewichte klingt ja sehr interessant – mal sehen, ob es das auch in einer Bibliothek gibt.
    „Silfur“ von Nina Blazon hätte mich rein vom Thema und Schauplatz her angesprochen, aber leider hat mir da die Leseprobe nicht gefallen. Das werde ich also wohl eher nicht lesen.

    Die Krimis von Carola Dunn lese ich zwischendurch auch immer ganz gern, wobei mich „Styx and Stones“ nicht so sehr vom Hocker gerissen hat. Ich bin gespannt, was du dazu sagst.

    • Kiya said,

      Ich bin schon zu zwei Dritteln mit dem Buch durch (so abschnittsweise lesen geht momentan gut 😉 ) und kann wahrscheinlich bald in einem Review-Beitrag meinen Eindruck weitergeben. Die Bibliothek ist eine gute Idee – unsere hat es bisher nicht.

      Was hat dir denn an der Leseprobe nicht gefallen? Ich habe vorher nur ein Interview mit der Autorin gelesen und das hat mein Interesse geweckt.

      Die Meinungen zu „Styx and Stones“ scheinen allgemein nicht so berauschend zu sein – auch ein Grund, weshalb ich mich für die gebrauchte Ausgabe entschieden habe. Aber ich lese solche Reihen doch gerne in der richtigen Reihenfolge, also kann ich es wohl schlecht auslassen…

      • Neyasha said,

        Ich habe die Jungs in der Leseprobe irgendwie anstrengend gefunden. Abgesehen davon hatte ich den Eindruck, dass mir das zuviele Island-Basis-Infos werden – auf den ersten Seiten waren sie zumindest überproportional hineingestopft. Vielleicht stört das beim Lesen weniger, wenn einem manches oder alles davon noch neu ist.

        Ja, ich versuche auch, die Daisy Dalrymple-Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Da muss man zwischendurch auch mal durch etwas schwächere Bände durch …

  4. Kiya said,

    Ich fand es ganz angenehm, daß zwei Brüder die Hauptfiguren sind und zur Abwechslung mal kein Mädchen, auch wenn Elín natürlich ebenfalls eine große Rolle spielt. Man merkt aber, daß die beiden jünger sind als die meisten von Nina Blazons Figuren in anderen Büchern. Etwas älter hätten sie für mich auch sein dürfen 😉
    Und Islandinfos sind jede Menge enthalten, aber ich habe nicht so viel Vorwissen und fand das nicht schlecht.

    Ich versuche bei solchen Reihen immer den Zeitpunkt abzupassen, an dem es grundsätzlich bergab geht und dann aufzuhören (bei Inspektor Jury habe ich die Bücher nur soweit die alten rororo-Ausgaben gehen), aber nach „Styx and Stones“ scheint es auch wieder bessere Bände zu geben…

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