[Neuzugänge] Februar

März 17, 2016 at 22:00 (gekauft)

Auch im Februar sind diverse Bücher bei mir angekommen 🙂 Ohne Bild, weil nicht auf dem SuB gelandet, sind „Der eisige Schatten“ und „Die letzte Flamme“ von Thomas Finn – ich habe die Reihe vor Jahren schon gelesen, besaß bisher aber nur den ersten Band. Inzwischen kann man die gesamte Trilogie glücklicherweise zu einigermaßen akzeptablen Preisen bekommen, wenn man etwas Geduld hat. Mittlerweile muß ich übrigens an mich halten, nicht schon stapelweise Baby- und Kleinkinderbücher zu besorgen… Es gibt wirklich tolle Sachen auch in diesem Bereich (wenn man etwas sucht).

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Agatha Christie: Mrs. McGinty’s Dead / The Clocks

Hin und wieder tauchen ja neue Christies in meinem Regal auf, ist ja inzwischen nichts Neues mehr. Wahrscheinlich vermehren die sich einfach. Diese beiden sind Poirot-Romane. Gelesen habe ich übrigens auch mal wieder einen, mehr dann im März-Review.

Patrick Rothfuss: The Slow Regard of Silent Things

Irgendwann werde ich „The Name of the Wind“ beendet haben… und irgendwann auch dieses schmale Bändchen (was für ein niedliches Format) lesen, das Auris Geschichte erzählt. Schön geschrieben und ohne viel Handlung, soweit ich das bisher überblicken kann – das sollte für mich eigentlich funktionieren.

P.G. Wodehouse: In alter Frische

Bisher habe ich nur Jeeves & Wooster – dieses Buch leitet die „Blandings“-Romane ein. Mal sehen, wie mir die gefallen. Blandings Castle ist der Schauplatz der humorvollen Handlung und Wohnsitz des exzentrischen Lord Emsworth.

Tom Wolf: Silbergrau

Ich lese gerade wieder einen Preußenkrimi, und immer, wenn ich das tue, bekomme ich Lust, eine weiteren im Regal hinzuzufügen. Ich mag die Reihe mit dem ermittelnden Küchenmeister des Königs sehr gerne. Dieser Band spielt 1743 und gibt nebenbei einen Einblick in die Oper, die Barberina und Pepperino.

Joan Weng: Feine Leute

Neuerscheinung, bei der ich mich ziemlich spontan zum Kauf entschlossen habe. Der Krimi spielt nämlich im Berlin der Zwanziger Jahre, zur Abwechslung mal in der feinen Gesellschaft. Der ermittelnde Kriminalkommissar wird bei seinen Ermittlungen durch den hochadligen Filmsar Carl von Bäumer unterstützt.

Susanne Goga: Tod in Blau

Ich habe jetzt erst festgestellt, daß ich den ersten und den dritten Band der Reihe gekauft hatte – Band 2 ist hiermit nachgekauft. Mehr Berlin in der Zwanzigern (ja, ich mag das, aber ich würde es auch spannend finden, wenn nicht immer Berlin der Schauplatz wäre…). Ein toter Maler und Spuren, die zur Asgard-Gesellschaft führen.

Robert Aickman: Cold Hand in Mine

Und noch ein Buch von Robert Aickman, acht weitere „strange stories“… Enthalten ist unter anderem „Pages from a Young Girl’s Journal“, welches den World Fantasy Award gewonnen hat.

Menna van Praag: The Witches of Cambridge

Ich mag den Stil von „The House at the End of Hope Street“. Auch hier geht es wieder um verschiedene Frauen und ein bißchen Magie… Geht wahrscheinlich ein wenig in die Richtung magical realism und klingt ein bißchen nach Alice Hoffman.

Alan Bradley: Eine Leiche wirbelt Staub auf

Eine der wenigen Reihen, bei denen ich direkt das aktuell erschienene Buch lesen könnte, weil ich auf Stand bin 🙂 Zum ersten Mal ist Flavia nicht am gewohnten Ort, sondern besucht in Toronto Miss Bodycotes Höhere Mädchenschule. Ich lasse diese Entwicklung mal auf mich zukommen; immerhin scheint es aber auch in Kanada Leichen zu geben, mit denen Flavia sich befassen kann, also wird vielleicht gar nicht alles so anders sein als gewohnt.

Emily Carroll: Through the Woods

Ich habe mich von den Schwärmereien im Internet anfixen lassen und bin tatsächlich bisher ganz angetan von den „mysterious and chilling stories which follow journeys into (and out of?) the eerie abyss“. Fünf unheimlich-märchenhafte Geschichten hat Emily Carroll für dieses Buch gezeichnet.

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Kate Riordan: Im Spiegel ferner Tage

Eine dieser historischen Frauengeschichten, ein „verwunschenes Anwesen“ und ein „tragisches Los“… 😉 Spielt in den 30er Jahren und soll eher eine düstere Stimmung haben (manche Leser fühlten sich an gothic novels erinnert), was ich immer interessant finde.

Jim Butcher: Cold Days

Möge die Reihe um Harry Dresden in meinem Regal weiter wachsen… – Müßte der 14. Band sein, ist mit 600 Seiten ordentlich umfangreich. Den Klappentext habe ich mir nicht durchgelesen, weil ich mich nicht spoilern lassen will, mehr kann ich also noch nicht dazu sagen.

Holly Grant: The League of Beastly Dreadfuls

Der Klappentext heischt ein wenig zu sehr nach der Aufmerksamkeit von Lemony Snicket-Lesern, aber so ein bißchen funktioniert das zugegebenermaßen. Vor allem war ich, als ich das Buch erhielt, aber angetan von den Illustrationen, weil ich diesen Stil mag, und vom Anhang (Etiquette Manual for the Prim and Proper Sort mit hilfreichen Anmerkungen zum Beispiel zum korrekten Zeitpunkt für einen Mord).

Django Wexler: The Mad Apprentice

Fortsetzung von „The Forbidden Library“ mit einem Cover, das mir sehr gut gefällt. Ich lese noch den ersten Band und habe auch hier den Klappentext noch nicht gelesen.

John Bellairs: The House with a Clock in its Walls

Das Buch kam mir immer mal unter, und ich bin neugierig. Ein gruseliges Kinderbuch, das erste und offenbar schönste einer Reihe um einen Waisen namens Lewis Barnavelt. Geschrieben wurde es in den 70er Jahren.

Mary Norton: Bedknobs & Broomsticks / Die Borger in den Feldern

Auf das englische Buch bin ich durch Mary Nortons Wikipediaseite gestoßen, und solchen englischen Kinderbüchern mit Hexen kann ich doch so schwer widerstehen… Der Band enthält die beiden Geschichten „The magic bed-knob“ und „Bonfires and Broomsticks“. „Die Borger in den Feldern“, genauer gesagt auf dem Weg zum Dachsbau in den Feldern, ist die Fortsetzung von „Die Borger“.

Diana Wynne Jones: Black Maria

Fehlte mir noch in meiner Sammlung von DWJ-Büchern und war gar nicht so leicht zu bekommen. Bei einer preiswerten Ausgabe aus England habe ich dann zugegriffen; der Zustand ist wie erwartet nicht fantastisch, aber in Ordnung (die Seiten sind halt sehr gelb). „Aunt Maria rules the place with a rod of sweetness that’s tougher than iron and deadlier than poison. Life revolves around tea parties, while the men are all grey-suited zombies who fade into the background, and the other children seem like clones.“

Charlie Jane Anders: All the Birds in the Sky

Patricia, die Hexe, und Laurence, der verrückte Wissenschaftler, der die Zwei-Sekunden-Zeitmaschine erfunden hat, treffen sich als Teenager und später als Erwachsene wieder. Der Roman spielt in der nahen Zukunft und scheint einen recht eigenen Humor zu haben.

Katy Towell: Skary Childrin and the Carousel of Sorrow

Middle Grade mit wunderbar düsteren Illustrationen. Es geht um Adelaide, Maggie und Beatrice, die an der Madame Gertrude’s School for Girls als „scary children“ gelten und gemeinsam versuchen, das Geheimnis um verschwundene Einwohner der Stadt zu lösen.

Mattias Boström: Von Mr. Holmes zu Sherlock

Viele Bücher hängen sich an den Sherlock-Trend und ich muß sie wider Erwarten nicht alle haben. Bei diesem hat mich angesprochen, daß es relativ ausführlich und gut recherchiert zu sein scheint. Offenbar liegt der Fokus weniger auf der Figur als vielmehr auf Arthur Conan Doyle und weiterhin den Personen, die die Figur im Laufe der Zeit interpretiert haben. Nett, mal ein aus dem Schwedischen übersetztes Buch zum Thema vorliegen zu haben.

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4 Kommentare

  1. natira said,

    „The Clocks“ gefiel mir persönlich nicht so, „Mrs McGinty’s Dead“ dafür um so mehr.

    Auf Deinen Eindruck zu „All the Birds in the Sky“ bin ich neugierig, zumal es offenbar ein abgeschlossenes Buch ist.

    “ Mittlerweile muß ich übrigens an mich halten, nicht schon stapelweise Baby- und Kleinkinderbücher zu besorgen…“ *schmunzel*

    • Kiya said,

      Kann gut sein, daß beide Christies nach deiner Vorstellung der Bücher auf meine Wunschliste gewandert sind.

      Eigentlich habe ich den Eindruck, nicht mehr ganz so viele Buchreihen zu beginnen wie noch vor ein paar Jahren – bei den Büchern oben ist der einzige Reihenauftakt wohl das Kinderbuch von Holly Grant… Liegt vielleicht daran, daß ich einen Großteil der YA-Dystopien übersprungen habe.

  2. Winterkatze said,

    Ich bin wieder einmal hingerissen wie bunt deine Neuzugänge sind. 🙂 Das eine oder andere Buch (z.B. Tom Wolf, Holly Grant) klingen sehr reizvoll, aber ich habe noch so viel auf dem Wunschzettel, dass ich lieber nicht zu genau hinschaue. 😉

    Das mit den Kinder- und Babybüchern ist doch mehr als verständlich! Außerdem musst du zuschlagen, solange es noch die schönen Titel gibt. Man weiß ja nie, wann die nicht mehr lieferbar sind – und dann muss dein Kind ohne diese Titel aufwachsen! 😀

    • Kiya said,

      Danke 🙂 Ich mag es, aus allen Genres Nachschub auf dem SuB zu haben – auch wenn ich manche viel häufiger lese als andere (historische Romane *hust*).

      Genau! Man muß schöne Bücher sichern. Und wer will schon gebrauchte Babybücher? Vielleicht sind die dann angeknabbert… 😉

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