Arianas Adventslesen 2015 – 2. Advent

Dezember 6, 2015 at 13:34 (Aktionen)

Gestern habe ich das Adventslesen ein bißchen verschwitzt. Abends habe ich zwar gelesen, aber nicht unbedingt etwas Weihnachtliches (ich treibe mich derzeit überwiegend in Nordeuropa herum um lese J.K. Johansson und Lene Kaaberbøl).

An der Weihnachtsfeier des Büros konnte ich wegen kollidierender Termine nicht teilnehmen, aber immerhin zeichnet sich jetzt der erste Weihnachtsmarktbesuch ab, dauert aber noch eine gute Woche. Heute abend werde ich zum Nikolaus einen kurzen Abstecher zu meiner Mutter machen. Ansonsten sind viele der Dinge, die ich zu Weihnachten verschenken will, bereits eingetroffen (in das Gedränge in der Innenstadt begebe ich mich im Dezember nur in Notfällen).

In meinem Buch „Letters from Father Christmas“ habe ich einige Briefe gelesen. Die ersten sind noch ziemlich kurz, aber schon bald beginnt Father Christmas, ausführlichere Einblicke in das Geschehen am Nordpol zu geben (oft ist der Polarbär in irgendeiner Form darin verwickelt). Der chaotische Bär hat sich in einer pfotenformbedingt anderen Schriftart auch schon ein paar Mal zu Wort gemeldet 🙂 Ein besonderer Genuß sind natürlich Tolkiens Zeichnungen, allein die Briefumschläge sind sehr detailliert und liebevoll gestaltet. Hier könnt ihr ein Beispiel für einen Brief sehen.

Der heutige Brief (inzwischen richten die Briefe sich nicht mehr nur an John, sondern auch an Michael und Christopher) war ziemlich lang und stammt aus dem Jahr 1927; unter anderem wird darin erzählt, daß der Mann im Mond zu Besuch war, Plum Pudding erhielt und mit dem Polarbär „snapdragon“ spielte. Nebenbei sind die Briefe natürlich auch kleine Zeitdokumente, in denen immer die Situation in der Familie ein wenig mit kommentiert wird.

21:26

Lesezeit hatte ich heute bisher keine weitere – erst haben wir mit Freunden eine Runde Machi Koro gespielt und uns Nußkuchen schmecken lassen, dann haben wir einen kurzen (was dann natürlich doch etwas länger gedauert hat) und ertragreichen familiären Adventsbesuch gemacht:

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Übrigens habe ich vorhin ein weiteres mehr oder weniger weihnachtliches Buch unterschlagen, das ich im Lauf der Woche begonnen habe: „Christmasland“ von Joe Hill; etwas Düsteres, wenn ich vom Weihnachtskitsch genug habe 😉 Liest sich nicht schlecht, aber ich bin noch nicht weit und auch noch nicht richtig reingekommen.

Jedenfalls soll es um Charlie Manx gehen, der Kinder ins Christmasland entführt, das ewige Weihnachten verspricht, aber stattdessen viel Schreckliches zu bieten hat. Joe Hill ist ja der Sohn von Stephen King, und bisher habe ich das beim Lesen auch immer ein wenig im Hinterkopf, was nicht negativ gemeint ist.

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16 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Du bist Schuld, dass ich gerade das Wildhexen-Quiz beantwortet habe, ohne bislang eines der Bücher gelesen zu haben. 😉 Beide Autoren klingen auf jeden Fall nicht schlecht, vielleicht magst du später oder in einem anderen Beitrag mehr dazu schreiben.

    Außerdem glaube ich, dass ich unbedingt die Briefe mal wieder lesen sollte – es ist viel zu lange her (und ich habe keine Ahnung, in welcher Kiste das Buch stecken könnte) …

    • Kiya said,

      Das Quiz hatte ich noch gar nicht gesehen… hab es jetzt auch gleich mal gemacht, geht gut auch ohne große Kenntnis der Reihe 😉 Ich habe jetzt zwei der sechs Bände gelesen, bin froh, daß ich mich doch für die HC entschieden habe (Buchrücken, Schriftart usw. gefallen mir sehr gut) und mag die Bücher soweit sehr gerne; die Natur ist auch nicht nur putzig, sondern „ein Ort, wo große Tiere kleine Tiere fressen“ *g*.

      Zur Palokaski-Trilogie klappt es vielleicht sogar mit einer Rezension, wenn ich dran bleibe – die drei Teile sind nicht sehr umfangreich, ich bin im zweiten.

      Viel Erfolg beim Briefe-Finden!

      • Winterkatze said,

        Ja, das war nicht gerade herausfordernd. 😀

        Das klingt sehr nett … In Zukunft solltest du von solchen Bücher einfach immer die doppelte Menge bestellen und mir eine Ladung spenden, damit du mich nicht immer so in Versuchung führst! (Müde habe ich wirklich großartige Ideen! :D)

        Danke! Ich bezweifel nach einem Blick auf die Kistensammlung, dass das in diesem Jahr noch was wird, aber vielleicht 2016 …

  2. Sam (Buchflimmern) said,

    Ach ja, die Briefe des Weihnachtsmanns. Die hätte ich ja auch mal auf meine weihnachtliche Leseliste setzen können. Schade, dass du die Adventszeit noch nicht so sehr genießen konntest. Aber das scheint ja bald anders zu werden! Also noch einen schönen Restsonntag!

    • Kiya said,

      Im Moment muß ich mich noch um viele Dinge kümmern, aber das sollte in einer Woche vorbei sein. Und die Weihnachtsstimmung darf sich ja auch langsam steigern 🙂

  3. natira said,

    Diese Briefe sehen so liebevoll aus… ich sollte mich viell. auch mal nach ihnen umsehen. 😉

    • Kiya said,

      Da stimme ich dir zu 🙂 Toll, wenn man vom Vater so etwas bekommt. Schau mal nach, viele Bibliotheken haben die Briefe im Bestand.

      • natira said,

        Letzte Woche habe ich es nicht geschafft und gerade war ich mal im Online-Katalog der beiden in Frage kommenden Büchereien unterwegs. Wo es vorhanden war, ist es bis Januar ausgeliehen. 😉 Vielleicht im nächsten Jahr.

  4. Neyasha said,

    Ich hab mir heut die Letters from Father Christmas aus der Bücherei geholt. 🙂
    Hoffentlich hast du nächste Woche einen schönen Weihnachtsmarktbesuch, wenn du schon so lang drauf warten musst!

    • Kiya said,

      Viel Spaß damit! – Wirst du es auch ein bißchen „gestreckt“ lesen (wie ich) oder am Stück?

      Danke 🙂 Ich hab den Weihnachtsmarkt lieber gleich auf nächste Woche gelegt, weil ich dann nicht mehr arbeiten muß; so macht sich das alles entspannter.

  5. Kiya said,

    @Winterkatze: Hehe, ich würde ja sagen, dann mach du das bitte umgekehrt ebenso, aber das wäre für mich angesichts meiner Bestellmenge wohl das schlechtere Geschäft ^^

    Ich habe ja beim Umzug gemerkt, daß ich so Bücherkisten ganz schlecht stehen lassen kann. Ich bilde mir ein, daß es meine Bücher nicht so gut vertragen, so lange diesen Pappwänden ausgesetzt zu sein 😉 Außerdem: wenn mich der „ich muß jetzt sofort dieses Buch lesen“-Rappel packt, kann ich nicht ruhen, bis ich es auch gefunden habe.

    • Winterkatze said,

      Ja, das fürchte ich auch! Deswegen fand ich meine Idee ja so gut! Auch wenn mir inzwischen aufgegangen ist, dass das mein Regalproblem weiter verschärfen würde. ;D

      Mir gefällt es so auch nicht, aber ich werde keine Schulden machen, um Regale finanzieren zu können. Und in den Kisten sind die Bücher besser aufgehoben, als wenn ich endlos hohe wackelige Stapel an der Wand aufstellen müsste. Das bekommt denen langfristig auch nicht, das habe ich schon während des Studiums ausprobieren müssen, als meine Eltern unerwartet das Haus verkauften und mein Kinderzimmer räumten.

      • Kiya said,

        Dafür sehen eure Regale dann, wenn ihr sie erst habt, bestimmt viel toller aus als unsere schnöden Ikea-Exemplare 🙂 Mein Kinderzimmer mußte ich nach dem Auszug auch schnell räumen (aber nicht wegen Verkaufs, sondern für meine Schwester) – ich habe dann immer die ganzen Kommilitonen beneidet, die noch jede Menge Zeug bei den Eltern aufbewahren konnten…

      • Winterkatze said,

        Das hoffe ich sehr! 🙂

        Oh ja, ich hatte auch so einige Kommilitonen, die nur eine Handvoll Kram in ihrem Zimmer hatten, weil der Rest bei den Eltern war, während ich jeden Zentimeter meines Zimmerchens bis zur Decke mit Regeln füllen musste. *g*

  6. Lyne said,

    Und wie geht es dir inzwischen mit dem Buch? Stephan King prägt leider immer ein wenig. 😉

    • Kiya said,

      Du meinst „Christmasland“? Ich bin leider noch nicht viel weiter gekommen und kann noch keine qualifizierte Meinung abgeben, fürchte ich. Ich bin auf Seite 34 von etwa 800 😉 Vielleicht lese ich morgen ein weiteres Kapitel.

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