Bücherregal-Tour # 4: Diana Wynne Jones

April 1, 2015 at 20:38 (Bücherregal-Tour)

Es hat sich für mich bewährt, Platz für Autoren, von denen ich besonders viele Bücher besitze, zu reservieren (mein Regal für Arthur Conan Doyle & Agatha Christie habe ich schon einmal gezeigt; auch Pratchett hat so eins). Ein halbes Regalfach ist voll mit den diversen Tolkien-Büchern, ein halbes mit meinen verschiedenen Harry Potter-Ausgaben. In den letzten Wochen habe ich außerdem ein schmales Billy-Regalfach Diana Wynne Jones gewidmet:

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Mein erstes und ältestes Buch der Autorin ist „The Tough Guide to Fantasyland“ („Dark Lord approved“), ein Lexikon, das ich damals sehr genossen habe und immer noch empfehlen kann, wenn man Spaß an der humorvollen Annäherung an klassische Fantasyklischees hat 🙂

Viele der über 30 Bücher der Autorin wurden kurz nach dem Erfolg von Harry Potter wieder aufgelegt – jedenfalls auf Englisch. Meine Ausgaben sind überwiegend die britischen HarperCollins-Ausgaben. Auf Deutsch sind viele Titel gar nicht erschienen, zudem haben mir die Übersetzungen jedenfalls der Chrestomanci-Reihe nicht gefallen.

Mehrfach besitze ich „Howl’s Moving Castle“ (seit „Das wandelnde Schloß“ wohl am ehesten bekannt) und die Folgebände, die ich seit kurzem auch alle gelesen habe. Auch einige Chrestomanci-Bücher und „Deep Secret“ habe ich beendet. Für mich sind es sehr phantasievolle Wohlfühlbücher, deren Vielfalt in Deutschland leider weniger bekannt ist.

Daneben sind nun noch zahlreiche Bücher von Diana Wynne Jones dazugekommen, die erst einmal auf den SuB gewandert sind – zuletzt „Archer’s Goon“, das man schon wieder nicht mehr neu bekommt, das aber überraschend Rebuy in sehr gutem Zustand auf Lager hatte. Mehr über Ansichten und Hintergrund der Autorin erhoffe ich mir von „Reflections: On the Magic of Writing“, einer Sammlung von Essays und anderen Texten.

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14 Kommentare

  1. Neyasha said,

    Ich liebe solche Autorenfächer. 🙂 Bei meiner Familie tummeln sich noch all meine Jostein Gaarder-Bücher, die ich auch in einem eigenen Regalfach habe.
    Und es ist auch praktisch, wenn man neue Bücher dann einfach direkt dazustellen kann und nicht erst groß umsortieren muss.

    • Kiya said,

      Das stimmt. Ich mag das vor allem, wenn die Bücher auch wenigstens teilweise einheitlich gestaltet sind – bei Agatha Christie oder Diana Wynne Jones klappt das ganz gut.
      Meine 5 oder 6 Bücher von Catherynne M. Valente stehen zwar auch nebeneinander, machen mich aber wahnsinnig, weil sie in Design, Größe, Umfang usw. komplett verschieden sind 😉

      • Neyasha said,

        Ja, wenn die Bücher auch noch ähnlich gestaltet sind, ist das das non plus ultra. 🙂

  2. Winterkatze said,

    Allein schon die Rücken deiner Ausgaben sehen fantastisch aus! Ich muss mich gerade arg zurückhalten all meine vorhandenen Bücher zu ersetzen … Sehr schönes Regalfach! 🙂

    • Kiya said,

      Du hast noch die älteren Ausgaben? Die meisten gefallen mir nicht so gut wie die neuen und sind auch kaum noch zu bekommen, deshalb habe ich mich gleich für die anderen entschieden.
      Einige der Bücher sind trotzdem schon von ca. 2000 und leider auch langsam oop – ein Grund, weshalb ich so viele auf einmal gekauft habe. Ich hätte z.B. noch gern „Black Maria“, habe aber noch kein überzeugendes Gebraucht-Angebot gefunden.

      • Winterkatze said,

        Noch schlimmer, ich habe die alten deutschen Ausgaben – abgesehen von „Howl’s Moving Castle“ und „Castle in the Air“, da habe ich die gleichen Bücher wie du.

  3. Kiya said,

    Hu, wie kommst du denn mit den Übersetzungen zurecht? Dann lohnt sich ein Neukauf wohl tatsächlich für dich – die meisten Bücher wurden ja gar nicht erst auf Deutsch veröffentlicht.

    • Winterkatze said,

      Die Übersetzungen haben mich nie gestört, ich kannte es ja nicht anders. Und wenn man als Kind die meisten Bücher das erste Mal liest, ist man da eh nicht so aufmerksam. 🙂

      • Kiya said,

        Ich weiß nicht… Mein erster Kontakt waren die deutschen Chrestomanci-Bücher in der Bibliothek vor Jahren, und die habe ich nicht bis zum Ende gelesen. Ich fand die Reihenfolge der Veröffentlichungen verwirrend, und auch der Text hat mich nicht angesprochen. Für mich ist das Original also auf jeden Fall die richtige Wahl 🙂

      • Winterkatze said,

        Als ich neun Jahre alt war, war das Lesen im Original für mich keine Alternative – und die verflixte Veröffentlichungspolitik war zwar nicht schön, aber auf der anderen Seite auch nichts anderes als die nur teilweise Verfügbarkeit in der Bibliothek …

  4. Birthe said,

    Ich hab ja immer noch nichts von der Autorin gelesen – dabei habe ich seit einigen Monaten etliche Bücher von ihr im Regal stehen, die ich geerbt habe, nachdem sich deren Besitzerin schönere Ausgaben gekauft hat … Sollte ich auch mal endlich was von probieren.

  5. Kiya said,

    @ Winterkatze: Damals kannte ich die englischen Ausgaben auch nicht. Ich hatte die Chrestomanci-Bücher für mich eigentlich abgehakt, und erst Jahre später, nachdem mir „Howl’s Moving Castle“ gefallen hatte, einen neuen Versuch gemacht – diesmal erfolgreich 😉

    @ Birthe: Mach das! Welche Bücher hast du denn von ihr geerbt?

    • Birthe said,

      Die (gesamte? Sind 6 Bände) Chrestomanci-Reihe, „Howl’s Moving Castle“ und „Castle in the Air“. 🙂 Ausreichend Lesestoff also!

      • Kiya said,

        Ich habe 6 Bände Chrestomanci + „Mixed Magics“, das 4 Kurzgeschichten enthält (auf dem Photo ganz gut sichtbar), das ist dann alles.

        Viel Spaß mit „Charmed Life“ oder „Howl’s Moving Castle“ – je nachdem, womit du einsteigst 🙂

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