[Herbstlesen im September] Wochenende 1

September 6, 2014 at 09:49 (Aktionen)

Da so ein Lesewochenende in Gemeinschaft immer eine schöne Sache ist, habe ich mich Winterkatzes Aktion angeschlossen. Dabei werden die September-Wochenenden ganz zwangslos dem Herbstlesen gewidmet. Ich plane erstmal einen Beitrag pro Wochenende – mal sehen, ob das ausreicht oder ob es zu unübersichtlich wird.

Heute bekomme ich am Abend Besuch, aber davor sollte sich ein bißchen Lesezeit finden lassen 🙂 Ich habe mir keinen großen Plan gemacht, was ich lesen möchte, aber natürlich habe ich mir ein paar Bücher rausgelegt. Bei Harry Potter lese ich momentan den vierten Teil, bin aber noch ganz am Anfang. Nachdem ich irgendwo gehört habe, wie toll das Buch zum Spätsommer/Herbstanfang passen soll, habe ich mir „Frankenstein“ herausgelegt, das ich tatsächlich noch nie gelesen habe. Wenn ich in Sachbuchlaune bin, wartet „Kleine Geschichte der englischen Literatur„, bei der ich in den letzten Tagen bis zur Renaissance vorgedrungen bin. Weitere Möglichkeiten sind Phil Rickmans „Ein dunkler Gesang“ (Merrily Watkins Band 8), Carol Goodmans „Wenn alles schläft“ (vom Herbststapel) und Deborah Harkness‘ „Shadow of Night“ (einschüchternd dick, aber bestimmt wieder so gut wie „A Discovery of Witches“).

Samstag, 13:25

Bisher habe ich noch nicht besonders viel gelesen. Dafür habe ich 3 eBooks heruntergeladen: von Susanne Gerdom „Die Seele der Elben“, weil es gerade kostenlos angeboten wird (macht die Autorin häufig, auf diese Weise habe ich schon viele ihrer Bücher gratis bekommen 🙂 ), und von Dane Rahlmeyer „Der Schatz der gläsernen Wächter“ und „Drachenschiffe über Kenlyn“ à zur Zeit 0,99 € (Fantasy/SF bzw. Steampunk/Abenteuergeschichten).

Ein Kapitel in „Harry Potter and the Goblet of Fire“ habe ich allerdings schon gelesen – ich mag meinen Scholastic-Schuber sehr gerne, auch wenn gerade dieses Cover nicht mein Favorit ist; davon abgesehen bin ich immer wieder begeistert von den Büchern und vor allem gespannt auf die Bände 5-7, die ich erst zwei- bzw einmal gelesen habe. Bis ich dort ankomme, wird aber noch ein wenig Zeit vergehen (Harry hat gerade erst einen „meine Narbe tut weh“-Brief an Sirius verschickt und wird auf den kommenden Seiten zum Quidditch World Cup eingeladen).

Auch bei „Wenn alles schläft“ bin ich ein wenig vorangekommen. Im letzten Jahr habe ich schon ein Buch der Autorin gelesen, gemocht und rezensiert („hier„). Wieder ist eine Bildungsinstitution der Hauptschauplatz, diesmal das Penrose College, und wieder baut Goodman Details zu antiker Mythologie und Literatur ein. Eine Mordgeschichte, die sich nicht wirklich wie ein Krimi anfühlt und viele Infos aus Kunstgeschichte und Glasmalerei einbaut, was ich interessant finde, aber Thrillerleser vielleicht abschrecken könnte.

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Samstag, 17:46

Ich habe in verschiedenen Büchern ein wenig weitergelesen (auch in den beiden obigen), habe ansonsten aber Zeit mit einem schnellen Mittagessen und in der Badewanne verbracht. Beim Baden habe ich dann – weil ich etwa das Harry Potter-Buch nicht mit in die Wanne nehmen würde – eines der Märchenbücher von Kirsten John begonnen und danach gleich zu Ende gelesen. Ist ein recht niedliches Kinderbuch inklusive der bösen Königin, als Bäckerin verkleidet, Zwergen mit Finnisch als Volkssprache und Kennenlern-Ritualen vor der Märchenhochzeit.

Jetzt erwarte ich erst einmal Besuch und schaue später am Abend noch mal rein. Allzu viel lesen werde ich heute allerdings vermutlich nicht mehr – morgen geht es aber auf jeden Fall weiter!

Samstag, 22:40

Ich habe gerade noch eine kurze Blogrunde gedreht (jetzt sind wir schon zu viert 🙂 ). Ein paar Seiten sollte ich heute noch lesen können, ich weiß aber noch nicht, in welchem Buch. Ich habe aber Markus Heitz‘ „Oneiros“ aus dem Regal geholt (weil an diesem Abend das Thema Oneiroi aufkam und so spannend klang, habe ich jetzt Lust bekommen, es in der nächsten Zeit zu lesen).

Spätestens morgen vormittag geht es an dieser Stelle dann weiter.

Sonntag, 9:27

Guten Morgen 🙂 Ich habe gestern nicht mehr mit „Oneiros“ begonnen (ich kann mich selten überwinden, vor dem Einschlafen noch ein Buch anzufangen), dafür habe ich Harry Potter noch bis zur Rückkehr in den Fuchsbau begleitet (er lernt gerade Charlie und Bill kennen).

Außerdem habe ich im Lauf des gestrigen Tages insgesamt ein Kapitel in der „Kleinen Geschichte der englischen Literatur“ gelesen: Renaissance, das letzte Kapitel vor Shakespeare. Es ging unter anderem um Sonettdichtung und Drama vor Shakespeare, wobei mir keiner der Autoren etwas sagte und ich wieder einmal festgestellt habe, daß mich Sonette nicht so richtig faszinieren. Das Buch ist an sich aber trotz der Kürze (knapp 400 Seiten) sehr informativ – ich freue mich besonders auf die Kapitel, in denen es um die ganzen Autoren geht, die ich auch kenne und lese, ab „Vom Klassizismus zur Romantik“. Vielleicht schreibe ich zu dem Buch am Ende auch eine Rezension.

Sonntag, 13:02

„Oneiros“ habe ich jetzt begonnen und Prolog sowie die ersten zwei Kapitel gelesen. Heitz beherrscht es, spannend und glatt zu schreiben, so daß die Seiten richtig dahinfliegen. Nach einem Unfall am Flughafen Charles de Gaulle wird Protagonist Konstantin Korff in seiner Eigenschaft als Bestatter/Thanatologe nach Paris gerufen (bisher wechselt der Schauplatz zwischen Paris, Leipzig und Minsk). Er ist offenbar ein kleiner Superheld, der nicht nur eine Koryphäe in seinem Job, sondern auch parkour- und aikidokundig sowie generell kenntnisreich daherkommt. Parallel finden in Weißrußland geheimnisvolle medizinische Experimente zum „Erhalt des Lebens“ statt…

Mein Eindruck bisher: nicht klischeefrei, aber gut lesbar und durch die Thematik auf jeden Fall interessant. Am Beginn jedes Kapitels steht ein passendes Zitat, und abgerundet wird das Buch durch drei Cocktailrezepte, ein Nachwort des Autors und ein kurzes Interview mit einem Neurochirurgien. Könnte sehr unterhaltsam werden, wenn man nicht zu hohe Maßstäbe anlegt. Einen Einblick für Interessierte verschafft der Hörbuch-Trailer.

Außerdem habe ich – motiviert durch die Winterkatze – zu „Carniepunk“ gegriffen, der Jahrmarkt-Urban Fantasy-Anthologie, die seit Erscheinen in meinem Regal schlummert. Die erste Story „Painted Love“ hat Rob Thurman geschrieben, die ich bisher nur dem Namen nach kannte. Hat mir inhaltlich gefallen, ich fand sie aber ein wenig künstlich in die Länge gezogen. Der Eingangssatz hat der Autorin auch offenbar so gut gefallen, daß man ihn auf 20 Seiten etwa zehnmal wiederholt findet 😉

Sonntag, 17:12

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Ich habe in „Oneiros“ weitergelesen und habe tatsächlich schon 150 Seiten gelesen. Mit dem Titel hat es noch nicht viel zu tun, aber vielleicht kommt das ja noch. Man darf sich tatsächlich nicht allzu sehr über Klischees ärgern, sonst würde mich der britische Geheimdienstler („well, well, alter Knabe…“) wohl ziemlich nerven 😉 Inzwischen habe ich auch über den Protagonisten mehr erfahren.

Zwischendurch habe ich zum Tee dann doch mal zu „Frankenstein“ gegriffen und eineinhalb Kapitel gelesen. Nach den einleitenden Briefen, denen es gelingt, Neugier auf die Geschichte zu wecken, sind die ersten richtigen Kapitel ein kleiner Dämpfer – Viktor Frankenstein schildert erst einmal seine familiäre Herkunft. Nun ja. Aber das wird schon noch.

Ich werde jetzt eine weitere Blogrunde drehen und mich dann noch wenigstens kurz daran setzen, ein langweiliges Skript zusammenzufassen. Am Abend werde ich aber auf jeden Fall zu erfreulicherer Lektüre zurückkehren.

Sonntag, 20:53

Ich habe ein Kapitel zusammengefaßt und nun keine Lust mehr, weiterzumachen, ein sehr leckeres Mittagessen genossen (das sich durch den Tee auf den Abend verschoben hat – Schweinelende in Cidre) und bin jetzt zu „Frankenstein“ zurückgekehrt. Kurz nach dem, was ich zuletzt notiert habe, wird es auch schon interessanter.

Viktor lernt nämlich Alchimisten und Naturphilosophen wie Paracelsus und Agrippa kennen. Inzwischen studiert er in Ingolstadt Naturwissenschaften. Momentan gefällt mir das Buch wieder sehr gut, weil ich diesen Kontrast zwischen Alchemie, Naturwissenschaft des 18. Jahrhunderts und im Hintergrund moderner Naturwissenschaft, die ich selbst damit vergleiche, spannend finde.

Sonntag, 22:28

So, eine letzte kurze Aktualisierung für heute: für den Abend benötigt mir „Frankenstein“ zu viel Konzentration, sodaß ich mich jetzt zum Abschluß – um den Kreis zu schließen – wieder in „Harry Potter“ vergraben habe; es geht auf zum Quidditch World Cup!

Das gemeinsame Lesen gestern und heute war sehr angenehm. Ich hoffe, daß wir nächstes Wochenende ähnlich viele Teilnehmer sind 🙂

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53 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Schön, dass du dabei bist! 🙂 Ein bisschen Auswahl hast du ja auch bei deiner Lektüre (:D), da sollten ein paar Seiten ja drin sein.

    Frankenstein passt zum Herbst? Wieder ein Buch, dass ich vor viel zu langer Zeit gelesen habe (und vermutlich mal wieder in einer gekürzten Fassung) und an dass ich mich viel zu wenig erinnere.

  2. Kiya said,

    Ich finde es etwas peinlich, daß ich das Buch noch nie gelesen habe, während ich „Dracula“ erstmals mit 11 Jahren verschlungen habe. Jetzt vermute ich aber, daß man für „Frankenstein“ ruhig etwas älter sein kann.

    Ob es zum Herbst paßt, weiß ich auch noch nicht, bisher habe ich erst 30 Seiten gelesen 😉

  3. Winterkatze said,

    Och, manche Klassiker entdeckt man eben nicht so schnell. Und ich denke auch, dass du jetzt deutlich mehr aus dem Buch mitnehmen kannst als als Teenager.

    Mal schauen, ob der Roman als Herbstlektüre passte (und ob du ihn noch im Herbst beendest 😉 ). Liest du eigentlich auf Englisch? Ich weiß noch, was für eine Herausforderung es war als wir im Unterricht einen Auszug im Original gelesen haben. All die anatomischen Bezeichnungen waren mir zu dem Zeitpunkt vollkommen neu. 😀

  4. Kiya said,

    Entdeckt habe ich „Dracula“ und „Frankenstein“ zusammen, beide waren beim gleichen Verlag erschienen und lagen im Buchladen nebeneinander. Eins habe ich gekauft, eins meine Freundin – nur zum Austauschen sind wir nie gekommen 😉

    Ja, ich lese auf Englisch in der Penguin Popular Classics-Ausgabe – es hat diesen zeittypischen blumigen Stil, der mir im Original mehr liegt. Bis zu den anatomischen Bezeichnungen bin ich noch nicht gekommen… Die sind auf Englisch leider oft nicht so einfach, weil wesentlich mehr auf Latein belassen wurde als im Deutschen.

  5. Winterkatze said,

    Ich glaube, heute würden mir die Bezeichnungen auch nicht mehr ganz so viele Probleme bereiten, aber damals musste ich jedes Wort nachschlagen. Mal schauen, wie du es empfindest, du bist ja deutlich geübter im englischen Lesen. 🙂

  6. Kiya said,

    Ich bin gespannt 🙂 Wird aber bestimmt dauern, bis ich das Buch durchgelesen habe – für Klassiker brauche ich meistens ziemlich lange. Allerdings ist „Frankenstein“ nicht besonders dick. Für den Schulunterricht scheint mir der Stil aber auch recht anspruchsvoll.

  7. Winterkatze said,

    Das war während der Zeit, als ich parallel Abitur und Berufsausbildung gemacht habe. Vorher hatten wir uns wochenlang mit Fachbegriffen rund um Architektur und Handwerk auseinandergesetzt. 😀

    Drei neue Bücher? Nun … du hast definitiv für den Herbst genug zu lesen. *g* Den Hinweise auf die 99-Cent-Steampunk-Abenteuergeschichte überlese ich jetzt mal. Aber bei der Goodman muss ich wohl mal schauen, ob es die in der Bibliothek gibt. Hm … die Inhaltsangabe von „Das Gesicht unter dem Eis“ kommt mir bekannt vor … freundet sich Jane zufällig mit der Sportlehrerin in dem Internat an?

  8. Kiya said,

    Auch nicht schlecht, wenn man sich mit diesen Fachbegriffen auskennt – architektonische Begriffe mußte ich auch schon nachschlagen.

    Joa, eBooks wandern bei mir nicht auf den SuB, und meist nehme ich Gratis- oder preiswerte Angebote. Für mich zählen die gar nicht richtig als „neue Bücher“, muß ich zugeben. Aber ja, genug zu lesen habe ich 😉

    Ich bin mir bei der Sportlehrerin ehrlich gesagt nicht mehr sicher, aber es gibt (sagt das Internet) jedenfalls eine Sportlehrerin namens Elsa Pike im Roman.

  9. sayuri13 said,

    Oh, Harry Potter – das wäre auch einmal wieder ein lohnender Re-Read… Und die Carol Goodmann klingt total gut – die kommt auf meine Merkliste.
    Ich halte es mit ebooks sehr ähnlich: lade mir häufig Angebote oder englische Bücher herunter und dann werden sie auf dem Arbeitsweg gelesen 😉 Das ist schon auch ein Fluch, dass sie nicht als neue Bücher zählen – ich habe letztens erstmal gesehen, was da noch alles auf dem Kindle herumliegt…
    Erstmal noch viel Spass mit Harry und am Penrose College – oder vielleicht schon mit Frankenstein?

  10. Winterkatze said,

    @Kiya: Viel habe ich davon aber nicht behalten, ist ja auch schon einige Jahre her. Oh, und im Studium habe ich all die Begriffe gar nicht benötigt, englische Fachbücher hatte die FH-Bibliothek nicht und zu einem Auslandssemester bin ich auch nicht gekommen. *g*

    Bei den eBooks greife ich auch bei den kostenlosen kaum zu. Ich habe so viele auf dem Kindle rumliegen (auch von dem Vorbesitzer), dass ich kaum noch die finde, die ich wirklich lesen möchte. 😉

    Hm … ich muss mal schauen, ob ich den Titel in einer meiner Leselisten finde. Irgendwie denke ich, dass ich den gelesen habe, bin mir aber nicht ganz sicher. *g*

  11. Kiya said,

    @ sayuri: Nach dem 15jährigen Potter-Jubiläum sind ganz viele schöne neue Ausgaben und Schuber erschienen. Ich hatte mich damals für den von Scholastic entschieden und den Kauf dann als Anregung genommen, um die Reihe wieder zu lesen.

    Ich lese eBooks auch fast nur unterwegs 🙂 Ich habe dadurch auch noch viele schöne Sachen ungelesen auf dem Kindle. Bei den kostenlosen kann es andererseits auch passieren, daß sie sich als nicht so toll herausstellen – dann kann man sie auch ohne Reue löschen. Wenn ich Geld investiert habe, ärgere ich mich immer, wenn sich das Lesen nicht gelohnt hat.

  12. Kiya said,

    @Winterkatze: Ich weiß nicht, wie die neueren Reader so sind, aber auf meinem lag einfach alles ungeordnet herum. Ich habe dann ziemlich schnell diverse Kategorien eingeführt (Fantasy habe ich irgendwann noch in deutsche und englische sowie in deutsche bzw. englische Kurzgeschichten gegliedert). Dann gibt es noch meine Kategorie mit ebooks, die ich gerade lese. So behalte ich ganz gut den Überblick.

  13. Winterkatze said,

    Bei mir ist das auch recht ungeordnet – und ich habe definitiv keinen neueren Reader :D. Ich habe für die gelesenen Sachen Ordner nach Genre erstellt und die ungelesenen Titel so gespeichert. Aber obwohl es nicht so viele sind, habe ich immer das Gefühl, mir fehlt der Überblick. Eine Suchfunktion fände ich da sehr hilfreich, damit man nicht ständig durch alle Titel durchblättern muss. Vor allem, da manche Titel – gerade bei den kostenlosen Sachen – nicht immer richtig angezeigt werden.

  14. Kiya said,

    Was mir fehlt – aber das haben neuere Reader offenbar – ist ein Haken oder irgendein Zeichen, wenn ich ein Buch durchgelesen habe. Es sollte dann quasi als „gelesen“ markiert werden. Hat dein Reader so eine Funktion?

  15. Winterkatze said,

    Ne, die hat er nicht. Deshalb schiebe ich die gelesenen immer in die Ordner, so habe ich dann nur die ungelesenen querbeet – und manchmal stolpere ich dann beim Blättern im Arztwartezimmer oder ähnlichen Situationen über etwas, was ich ganz vergessen hatte. 😉

  16. sayuri13 said,

    Ein Komplettpaket wäre ein Traum – ich habe leider nur Band 2 – 7 einheitlich, Band 1 dann von einem anderen Anbieter. Aber das wird sich vielleicht irgendwann einmal anbieten 😉
    Viel Spass mit Deinem Besuch und einen schönen Abend Dir 🙂

  17. natira said,

    Harry Potter – ja, das wäre auch ein Reread wert. Oder man könnte die Bücher mal wieder – auf englisch – hören, sie sind großartig eingelesen von Stephen Fry. Hm… Ich habe die engl. Bücher mal als Komplettausgabe in einer Box gekauft – bis dahin hatte ich nur die deutschen in verschiedenen Ausgaben. Diese habe ich dann der Bücherei gespendet. 😉

    Oh, ich sehe gerade, Du bist beim Doctor Nr. 11 angekommen. Ich vermisse Donna noch immer! Hast Du die Specials des 10. Doktors gesehen und die Regenerationsfolge?

  18. Winterkatze said,

    „Ist ein recht niedliches Kinderbuch inklusive der bösen Königin, als Bäckerin verkleidet, Zwergen mit Finnisch als Volkssprache und Kennenlern-Ritualen vor der Märchenhochzeit.“

    Das klingt sehr nett! 🙂

    Viel Spaß mit deinem Besuch!

  19. Kiya said,

    So, ich bin wieder da 🙂 Jedenfalls für eine kurze Blog- und Antwortrunde.

    @ Winterkatze: Alle ungelesenen queerbeet würde bei mir ob der Menge garantiert nicht funktionieren… Die optimale Lösung suche ich noch, aber grob funktioniert meine Methode.
    Und ja, das Buch ist nett, aber Achtung: wirklich nur 130 Seiten mit großer Schrift, also ein richtiges Kinderbuch. Aber ich kann an solchen Märchenerzählungen immer so schlecht vorbeigehen. Sind vier Bände insgesamt, wobei die Geschichte darin offenbar fortgeführt wird.

    @ sayuri: Inzwischen gibt es sogar auf Deutsch Taschenbuch-Schuber. Da kannst du bestimmt etwas Passendes finden 🙂

    @ natira: Die englischen Hörbücher mag ich auch. Wobei ich die deutschen auch schön finde (die, die von Manteuffel eingelesen hat – Rufus Beck ist mir zu nervig). Ich habe ganz schön viele Ausgaben, weil ich meine ersten schlecht zusammenpassenden englischen Bücher nicht weggeben wollte. Dazu kommen aber ein englischer und ein deutscher Schuber. Ich versuche, über den Platzbedarf nicht genauer nachzudenken.

    Ich habe während der 4. Staffel irgendwann festgestellt, daß es quasi noch eine Zwischenstaffel mit Tennant gibt. Die kam dann auch noch rechtzeitig, um sie an passender Stelle einzufügen. Letztlich ging die Ära auch passend zu Ende (mit dem üblichen RTD-Bombast halt), aber gefühlt war es dann auch wirklich Zeit für den Wechsel.
    Trotz Donna: die Stories der 4. Staffel fand ich bisher am schwächsten. Welche Staffeln haben dir am besten gefallen?
    Ich habe mich dann sehr auf Matt Smith gefreut und bin auch mit den ersten Folgen der 5. Staffel sehr zufrieden. Donna war klasse, aber Amy mag ich auch – sie ist der erste Companion, der mich neugierig macht 🙂

    • sayuri13 said,

      Also wenn würde mich wahrscheinlich eher Deine Ausgabe interessieren – die deutsche Fassung habe ich schon sehr früh komplett verschenkt, da waren noch nicht mal alle Bände draußen 😉 Aber eigentlich „funktionieren“ meine Ausgaben ja auch noch gut … *seufz*

      • Kiya said,

        Meine Ausgabe ist – falls du sie dir mal näher ansehen willst – das „Special Edition Harry Potter Paperback Box Set“ (ISBN 0545596270).

        Den Preis fand ich okay. Die Cover sind als Bilder hochgeladen.

  20. natira said,

    Ich fand ja, dass die Regenerationsfolge von David Tennant zu viele Enden hatte und etwas over the top Drama beinhaltete. Vermutlich werde ich jetzt von David Tennant Fans böse angeschaut. 😉 Von den Specials mochte ich „Waters of Mars“ sehr.

    Von den Donna-Folgen mochte ich einige: den Zweiteiler Silence in the Library, The Wasp and the Unicorn, die ohne-Donna-Folge Midnight, dann Turn left und auch die Ood-Folge mochte ich.

    Die von Manteuffel gelesene Version kenne ich gar nicht. Von Rufus Beck habe ich ein Buch oder einen Teil davon gehört, aber das ist so ewig her, dass ich mich nicht daran erinnere.

    • Kiya said,

      Ja, es gab zu viele Enden – wie bei Herr der Ringe 3 im Kino 😉 Bei „End of Time“ fand ich die erste Hälfte extrem enttäuschend und die zweite dann im Vergleich besser. Allerdings konnte ich bisher mit dem Master noch in keiner Folge viel anfangen…
      „Waters of Mars“ war interessant, aber mir war der Schalter zwischen „Ich darf nicht eingreifen“ und „Haha, ich bin der Herrscher der Zeit!“ zu schnell umgelegt, das habe ich Tennant nicht so richtig abgenommen.

      Und die besagten Donna-Folgen haben mir auch gefallen. Bis auf Silence in the Library, Wasp & Unicorn und Midnight hatte aber jede Folge auch irgendetwas, was mir nicht gefallen hat. In der Ood-Folge waren das zum Beispiel vollkommen sinnfreie Action-Szenen (als dieser Kran versucht, den Doctor zu greifen *ächz*).
      Die Folgen waren natürlich auch keineswegs schlecht, aber im Vergleich zu den Staffeln davor fand ich sie schwächer.

      Manteuffel hat erwachsener gelesen, während Rufus Beck jeder Figur einen anderen blöden Dialekt gegeben hat. Gibt aber auch sehr viele Fans der Beck-Lesung

      • natira said,

        Ich mag John Simm als Schauspieler, seit ich ihn in Life of Mars gesehen habe. Der Master als Figur, tja, hm. In den Classik-Folgen hatte ich fast den Eindruck, es ist ein Gentleman-Ganove, davon ist in den neuen Folgen nicht mehr viel erhalten geblieben. Dennoch finde ich, dass der Handlungsbogen um die Trommeln ganz gut zu Ende gebracht wurde.

        Und ja.. Kranjagd, wirklich sinnfrei. 😉

  21. Winterkatze said,

    Ich habe genügend ungelesene, dass mich das Blättern nervt, aber glücklicherweise noch so wenig, dass ich dafür keine extra Einteilung benötige.

    Ich bin gespannt, welches Buch dich heute noch aus dem Tag begleitet hat. 🙂 Ist es wirklich „Oneiros“ geworden oder doch ein anderes?

    • Kiya said,

      Gerade bin ich dabei, das Vor-Renaissance-Kapitel in meinem Sachbuch zu beenden 🙂 Aber „Oneiros“ kommt auf jeden Fall auf den Wartestapel. Hast du das Buch gelesen?

      • Winterkatze said,

        Ui, Sachbuchlesen vor dem Schlafengehen! Das bekommt mir immer gar nicht, zu viele Namen, Daten und Fakten, die dann beim Einschlafen in meinem Kopf schwirren. *g*

        Nö, habe ich nicht gelesen, bin aber neugierig auf deine Meinung. Den Autor lese ich nicht so gern, kann mich aber trotzdem nicht davon abhalten mich über seine Bücher zu informieren und Rezensionen dazu zu lesen. Ein bisschen geht es mir bei ihm wie mit Kai Meyer: Ich mag die Grundideen, aber die Ausführung liegt mir nicht so ganz.

  22. Kiya said,

    Kommt auf das Sachbuch an, finde ich 🙂 Ich habe auch nur noch ein paar Seiten gelesen, um das Kapitel zu beenden, das ich über den Tag verteilt gelesen habe.

    Ich finde Heitz‘ Bücher interessant, habe aber noch nicht viele gelesen. Mir gefällt, daß er nicht immer das Gleiche schreibt (so wie Bernhard Hennen das tut). „Oneiros“ klang jedenfalls nicht schlecht, und als ich es als Mängelexemplar gefunden habe, habe ich es mitgenommen.

    • Winterkatze said,

      Stimmt, aber „Vor-Renaissance“ klingt nach Daten und Fakten. *g*

      Ich habe bislang drei oder vier Bücher von Heitz gelesen und war bei allen am Ende unbefriedigt und hatte auch während des Lesens genügend zu meckern. Dabei würde ich die Romane eigentlich gern mögen.

  23. Winterkatze said,

    Dein Sachbuch klingt gar nicht mal schlecht, auf der anderen Seite finde ich es oft frustrierend, wenn ich beim Lesen das Gefühl bekomme, ich müsste mir einen Stapel Literatur ausleihen, um all die Aussagen richtig einschätzen zu können. Vermutlich hätte ich an deiner Stelle jetzt schon eine Liste mit Autoren, die ich in der Bibliothek suchen würde. Und die ich dann nicht lesen würde, denn normalerweise lese ich im Alltag doch eher Fast Food. 😀

    Ich wünsche dir einen schönen Start in den Tag! 🙂

    • Kiya said,

      Ich liebe es, in solchen Büchern auf neue Autoren zu stoßen 🙂 Hier ist es aber eher so, daß ich schon ganz viele Autoren gelesen oder wenigstens auf dem SuB habe, die ich gerne langsam mal in einen Kontext bringen möchte. „Utopia“ von Thomas Morus hat mir ja z.B. nicht besonders zugesagt, aber die Seite, die im Buch dem Verständnis des Textes gewidmet war, war trotzdem sehr erhellend und wirft eine etwas andere Perspektive darauf.

  24. Winterkatze said,

    Das mit dem Eingangssatz ist selbstverständlich ein stilistischer Kniff. 😀 Die Geschichte hat mich von der Stimmung her auch an ihre Romane erinnert, das hatte mir auch gefallen. 🙂

    Ein thanatologischer Übermann als Protagonist – nun, öfter mal was neues. 😉 Zu große Ansprüche stelle ich, glaube ich, eigentlich nicht an den Autor, ich will nur, dass unterhaltsame Romane mich auch auf einer emotionalen Ebene packen (oder mich zumindest der Humor gut unterhält).

    • Kiya said,

      Ist mir auch klar, aber es wirkte ein kleines bißchen zu forciert 😉 So wie bei Marzi hin und wieder. Vor allem war der Satz halt auch nicht besonders.

      Der Protagonist ist nicht mal besonders unsympathisch, und eine die Gegenwart bedrohende geheimnisvolle Vergangenheit hat er auch im Gepäck, aber es fällt eben auf… Unterhaltsam bleibt es auf jeden Fall, und durch die vielen Perspektiven ist es wendungs- und abwechslungsreich. Ein gewisser Mix aus originellen Themen und Standardzutaten läßt sich feststellen 😉

      • Winterkatze said,

        Aber „bitch“ ist doch so ein provokanter Ausdruck! 😀

        Oh, eine geheimnisvolle Vergangenheit! Perfekt! 😉 Ich wünsche dir weiter viel Spaß! 🙂

  25. sayuri13 said,

    Danke für die Info über Deine Harry Potter-Ausgabe – ich schau dort mal vorsichtig vorbei *dumdidum* 😉
    Oneiros klingt spannend – solche Bücher sind auch nicht immer leicht zu finden, die einen von Anfang an mitnehmen.
    Viel Spass damit!

    • Kiya said,

      Ich habe mal einen vorsichtigen Blick in einige Rezensionen geworfen – könnte sein, daß das Buch stark anfängt und dann nachläßt (jedenfalls wurde das teilweise bemängelt). Ich bin aber natürlich noch nicht weit genug gekommen, um das bestätigen zu können (oder auch nicht)…

  26. natira said,

    Oneiros klingt nach griechischer Mythologie. Von Heitz habe ich vor Jahren mal Judastöchter gelesen, aber es hat nicht dazu geführt, ein weiteres Buch von ihm in die Hand zu nehmen. Mal sehen, was Du von Oneiros hältst.

    • Kiya said,

      Ich habe auch an Mythologie gedacht – das war eigentlich der Auslöser, um damit anzufangen. Bisher wird dieser Bezug im Buch leider noch nicht besonders deutlich. Es geht um Tod und Schlaf, um Träume bisher weniger.

      Heißt das, „Judastöchter“ hat dir nicht gefallen? Ich kenne die Werwolf- und Vampirbücher von Heitz (noch) nicht.

      • natira said,

        Nun, vielleicht kommt das mit den Träumen noch, zumindest gibt es ja aber den Schlafbezug. 🙂
        Was Judastöchter angeht: Es ist doch beinahe schlimmer, wenn man sagt, dass ein Buch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat als zusagen, ich mochte es wegen dem und dem nicht, oder? So geht es mir hiermit. Ich habe keine wirkliche Erinnerung daran außer, dass es es (glaube ich) in Deutschland beginnt oder zumindest viel hier spielt und es um Vampire ging. :/

  27. natira said,

    Ist „Frankenstein“ eigentlich als Brief- bzw. Tagebuchroman aufgebaut?

  28. Kiya said,

    Könnte mir bei „Oneiros“ nach ein paar Jahren aber auch so gehen – es liest sich einfach so schnell weg… Ist jetzt nicht schlecht, aber auch keins der Bücher, die mir etwa wegen ihres speziellen Stils besonders im Gedächtnis bleiben.

    „Frankenstein“ ist wohl eine Mischung, jedenfalls stehen eingangs vier Briefe. Danach geht es zunächst mit normalen Kapiteln weiter. Später kommen noch weitere Briefe. Es ist aber auf keinen Fall wie bei „Dracula“, das sich ja aus Tagebüchern, Briefen usw. zusammensetzt.

  29. Kiya said,

    Ach ja: die Briefe zu Beginn sind von Robert Walton verfaßt, der auf Viktor Frankenstein trifft und sich von diesem seine Geschichte erzählen läßt. Die nachfolgenden Kapitel sind dann diese Erzählung, daher auch in der Ich-Perspektive geschrieben.
    (zum vielleicht genaueren Verständnis)

    • natira said,

      Danke! 🙂
      Vielleicht sollte ich mir den Klassiker auch mal auf das ebook laden. Hm, schreibt sie eher blumig oder geradlinig (und ja, ich könnte es mithilfe einer Leseprobe auch selbst herausfinden, aber Du bist so schön dabei *g*)

  30. Winterkatze said,

    Tee und Frankenstein passen bestimmt auch sehr schön zusammen!

    Und was für eine hübsche Tasse! 🙂 Bei dem Anblick deiner Kekse habe ich übrigens das Bedürfnis mit Krümelmonsterstimme „Keeeeekse!“ zu rufen. 😀

    • Kiya said,

      Ja, passen gut. Ganz besonders positiv hat sich aber das vor dem Fenster tobende Gewitter ausgewirkt ^^

      Die Tasse habe ich zusammen mit einer bauchigen Tasse, einer Kanne mit Stövchen und Tellern im selben Design schenken lassen. Mag die auch sehr, aber es ist unglaublich, wie schnell solche Keramik teuer wird, wenn man mehrere Stücke haben will.
      Und das sind diese Haferkekse von Gille – find die total lecker 🙂

      • Winterkatze said,

        Ui, das Wetter ist auf Seite deiner Lektüre! Sehr atmosphärisch!

        Ist es nicht immer so, wenn man sich schöne Sachen zulegen möchte? Gerade bei Porzellan benötigt man doch so viele Teile, selbst wenn man nur für zwei Personen ein Set besorgen will.

        Gille? Das merke ich mir mal! 🙂

  31. sayuri13 said,

    Ich bin für heute durch mit der Leserei, wollte Dir aber noch schnell viel Spass mit Frankenstein wünschen und finde es total klasse, wie viele unterschiedliche Bücher Du an diesem Wochenende gelesen hast! Einen schönen Abend noch und vielleicht bis nächstes Wochenende oder an einem anderen Wochenende im September!

    • Kiya said,

      Danke schön 🙂 Freu mich auch schon auf das nächste gemeinsame Lesen, hat Spaß gemacht!

      Und du hast sogar etwas fertig gelesen – das habe ich nicht geschafft und das wird heute abend wohl auch nichts mehr werden.

  32. Kiya said,

    @ Winterkatze: Ich habe es tatsächlich nur für 2-3 Personen gewollt. So oft esse jedenfalls ich dann doch nicht in ganz großer Runde, und nur für zwei Mal im Jahr brauche ich nicht wirklich ein großes Service.

    @ natira: Oh je, ich sollte besser darin sein, so einen Stil zu beschreiben… Ich finde ihn etwas ausschweifend, manchmal verschachtelt, manchmal mit durchaus Pathos, aber nicht fürchterlich, sondern so, wie es zeittypisch war (1818). Übersetzt kommt mir das immer schwülstiger vor als im Original, deshalb lese ich lieber gleich auf Englisch – weiß nicht, wie es dir in dieser Hinsicht geht.

    • natira said,

      Zuletzt hatte ich Poe – auf deutsch – weggelegt, weil er mich etwas nervte; hm, ich werde mir Frankenstein auf englisch einmal laden und anlesen. Danke aber schon mal für die Informationen!

      • Kiya said,

        Bei Poe gibt es eine ganz nervige, schwurbelige Übersetzung – da liest sich das Original viel geradliniger. Probier es mal aus, bin gespannt, was du sagst 🙂

  33. Winterkatze said,

    Für die wenigen Anlässe, bei denen wir mehr als zwei Personen sind, reicht mein billiges Supermarkt-Alltagsgeschirr (das auch auf fast jeden Foto zu sehen ist *g*), aber bei schönem Porzellan würde es mir auch reichen, wenn ich genügend für mich und meinen Mann hätte. 🙂

    Schön, dass du heute so viel zum Lesen gekommen bist. Frankenstein, Heitz und nun Harry vor dem Einschlafen – wieder eine bunte Mischung! Mögen deine Träume mehr Butterbier als Quidditch beinhalten! 😉

    Ich würde mich auch freuen, wenn wir am nächsten Wochenende wieder in so netter Runde lesen können!

  34. [Herbstlesen im September] Wochenende 2 | kiyaliest said,

    […] Wochenende 1 […]

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