Bücherregal-Tour # 3

Juni 11, 2014 at 19:51 (Bücherregal-Tour)

???????????????????????????????Weil ich den Review-Beitrag immer noch nicht auf die Reihe kriege, gibt es zur Abwechslung mal wieder einen kleinen Einblick in meine Bücherregale (nachdem der letzte Beitrag dieser Art bereits ungefähr ein Jahr her ist).

Irgendwann sind auch die großen Regale an der Reihe, aber die verändern sich ziemlich schnell – im Gegensatz zu den Hängeregalen.

Ich habe aufgrund der Menge irgendwann Sherlock Holmes und Agatha Christie separat verstaut – mit der Zeit ist dann dieses Regal daraus geworden – daß gerade heute die dritte „Sherlock“-Staffel geliefert wurde, scheint mir ein passender Anlaß, um es einmal zu zeigen 😉 Wie man sieht, habe ich die Version der Staffel mit Postkarten bekommen… (beim Klick auf’s Bild kann man das Ganze wie immer en detail betrachten).

Ganz oben stehen also zunächst keine Bücher, sondern DVDs (die „Miss Marple Edition“, die „Sherlock Holmes Edition“ mit Basil Rathbone, die drei erschienenen „Sherlock“-Staffeln sowie die im Vergleich mittelmäßigen Filme mit Robert Downey Jr.).

Daneben kommen einige Adaptionen usw. – Sherlock-Bücher, die nicht von Arthur Conan Doyle stammen: „Schatten über Baker Street“ (Holmes und Lovecraft), „The Sherlockian“ von Graham Moore, „List of 7“ von Mark Frost und – ein Geschenk – das Holmes-Notizbuch im Stil von Anthony Horowitz‘ „Das Geheimnis des weißen Bandes“ (welches ich ebenfalls besitze). Quer liegend außer selbigem: Christian Endres „Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes“ (Phantastische Fälle), „Die Wissenschaft bei Sherlock Holmes“, „A Study in Sherlock“, „Sherlock – Die Fallsammlung“ (als Beiwerk zur Serie) und schließlich „Sherlock Holmes and Philosophy“.

Danach geht es weiter mit den Originalen: zunächst – noch quer – die englische Gesamtausgabe mit Strand-Illustrationen, darunter ganz rechts mein erstes selbst gekauftes Buch überhaupt mit den Holmes-Romanen (weswegen ich es trotz mehrfacher Verfügbarkeit der Texte in meiner Wohnung behalten werde) und dann die neunbändige deutsche Gesamtausgabe in Grün und Gold, die ich auch schon sehr lange besitze. „The Hound of the Baskervilles“ habe ich dann noch in der Collector’s Library-Ausgabe (aus London mitgebracht).

Links der Sherlockiana beginnt dann die Agatha Christie-Abteilung, die keineswegs vollständig ist (wie man sieht, ist allerdings auch nicht mehr viel Platz, vielleicht noch für zwei oder drei Titel…). Oben stehen meine bisher 14 Poirot-Romane, unten 9 Romane ohne bekannte Protagonisten, 4 mal Tommy & Tuppence und 10 mal Miss Marple. Außerdem besitze ich noch ein Agatha Christie-Lesebuch, das ich irgendwann als Mängelexemplar entdeckt habe, und die „Autobiography“.

Bei den Christies ist allerdings noch einiges ungelesen, da ich die Autorin so richtig erst vor einigen Jahren für mich entdeckt habe, während mich Sherlock Holmes seit meiner Kindheit begleitet 🙂

18 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Oh, ich wusste gar nicht, dass die Harper-Ausgaben auf dem Rücken den Namen der „Hauptfigur“ vermerkt haben – sehr nett! Überhaupt würde ich dir den Teil des Regals gern ausräumen. Und die hübsche Sherlock-Holmes-Sammlung in Grün könnte dann auch gleich noch … *hüstel*

    • Kiya said,

      Das mit den Namen gefällt mir auch. An sich gibt es sogar deutsche Ausgaben, die hübscher aussehen, bei denen aber teilweise die Farbe ganz schnell abgeht (und außerdem ist da das Problem der Übersetzungen). Meine Ausgaben sehen auch gelesen noch gut aus 😉

      Die grüne Ausgabe mußte ich damals bei Ebay kaufen, weil es sie schon nicht mehr zu kaufen gab (der Gebrauchthandel über andere Plattformen war damals noch nicht so groß). Ist übrigens vom Haffmans Verlag 🙂

      • Winterkatze said,

        Es gibt so einige hübsche deutsche Ausgaben, aber oft wurden in der Form dann nicht alle Agatha-Christie-Romane herausgegeben und das ärgert mich immer wieder. Meine AC-Sammlung ist eh recht gemischt und inzwischen denke ich, dass ich mir doch so nach und nach mal die Harper-Veröffentlichungen zulegen sollte. Wenn es nur nicht so viele wären und ich die deutschen Ausgaben nicht komplett hätte … *ohje*

        Hm, noch ein Grund mehr sie aus deinem Regal zu stibitzen. 😀 Bislang habe ich Sherlock nur aus der Bibliothek gelesen, weil mich die Vielzahl der unerschiedlichen Veröffentlichungen und Bearbeitungen immer abgeschreckt hat. Irgendwann muss ich mir die aber auch mal fürs eigene Regal vornehmen … ich brauche einen üppigen Lottogewinn!

  2. Natira said,

    @Winterkatze Ich musste gerade schmunzeln, als ich Deine Überlegung las, weil ich vorgestern zwei Poirot-Romane von HarperCollins bestellt habe und die Gesamt-Kurzgeschichtensammlung. Zwar sind die engl. ebooks günstiger (und bei Vokalbelfragen einfacher zu handhaben), Aber hier wollte ich volle „Verfügungsgewalt“ über die Bücher. Wie an anderer Stelle erwähnt, habe ich einen Narren an Poirot gefressen… 🙂

  3. Kiya said,

    @ Winterkatze: Das stimmt, oft sind nicht alle Titel in den übersetzten Ausgaben erschienen, wäre für mich auch ein großes Problem. Ich bin insofern ganz froh, daß ich erst mit Christie angefangen habe, als das Lesen auf Englisch schon keine Hürde mehr dargestellt hat 🙂

    Sherlock-Ausgaben gibt es mittlerweile wirklich unheimlich viele… Wenn du nach einer deutschen Ausgabe suchst, wäre vielleicht auch der Anfang Oktober erscheinende Anaconda-Schuber eine Option (ISBN 3730601555)?

    @ Natira: Welche Romane hast du denn bestellt? Bei Poirot fehlt mir noch einiges, liegt aber auch daran, daß da viel mehr erschienen ist als zu Miss Marple. Ich mochte bisher alle Protagonisten und wechsle ganz gerne zwischen ihnen.

  4. Natira said,

    Ich habe mich zunächst mal für „The ABC Murder“ und „The Murder of Roger Akroyd“ entschieden neben der Kurzgeschichtensammlung (gelesen auf deutsch habe ich ja Tod auf dem Nil u. Mord im Orientexpress sowie auf engl. The mysterious Affair of Styles“, deswegen „brauchte“ ich diese Romane aktuell nicht). Was ich von Miss Marple gelesen habe, gefiel mir auch, aber Poirot – also bislang schlägt mein Herz mehr für ihn. 🙂

    • Kiya said,

      „The ABC Murders“ habe ich sogar schon gelesen ^^ War eine sehr interessante Idee. Der letzte Poirot, den ich gelesen habe, war „Mord auf dem Golfplatz“ – habe ich im Krimihotel entdeckt und während meines Aufenthaltes gelesen, daher auf Deutsch.
      Viel Spaß mit den Büchern 🙂

      • natira said,

        Danke! 🙂 Ich habe gerade mit Freude festgestellt, dass auf dem hinteren Klappdeckel alle Poirot-Bücher aufgelistet sind und der gekaufte andersfarbig dargestelltmist. Das finde ich sehr praktisch…

  5. Winterkatze said,

    @Kiya: Ich wünschte, das könnte ich auch sagen. Aber ich habe in meiner Sammlung sogar Christies, die ich aus den Bücherregalen meiner Eltern gemopst habe. Zu der Zeit konnte ich noch kein Englisch. 😀

    Der Anaconda-Schuber sieht ja verflixt hübsch aus. Den habe ich mal auf meinen Merkzettel gepackt (wäre ja ein nettes Geburtstagsgeschenk – ich werde meinen Mann mal darauf stoßen). 🙂

    @Natira: Ich mag Poirot ja auch, aber einige seiner Geschichten sind mir vom Ton her schon fast zu düster. (Und wie ich inzwischen weiß, sind das lauter Romane, die Agatha Christie erst spät in ihrem Leben geschrieben hat – das finde ich spannend. :D)

    • Kiya said,

      Ich glaube, viele, die von den Kürzungen nichts wissen, genießen auch die Übersetzungen problemlos. Meine Eltern sind leider keine Krimileser 😦

      Ich habe mir den Anaconda-Schuber auch vorgemerkt, weil er mir ebenfalls gefällt… Warum sollte man sich auch mit den vorhandenen Ausgaben zufriedengeben? *g* *seufz*

      Interessanter Fakt @Poirot 🙂

      • Winterkatze said,

        Ich hatte auch nie gedacht, dass das so relevant sei. Aber seitdem ich den direkten Vergleich gemacht habe und feststellen musste, wie viel Atmosphäre in den Übersetzungen verloren geht, hätte ich doch gern die Sammlung auf Englisch statt auf Deutsch.

        Hihi, du bist wirklich eine unverbesserliche Ausgabensammlerin. 😀

  6. natira said,

    @Winterkatze: Dazu kenne ich noch zu wenig Poirot-Romane. Mal sehen, .“Mord im Orientexpress“ finde ich von der Grundthematik allerdings auch nicht ohne.

  7. Kiya said,

    Welche Poirot-Romane lassen sich denn zu den „düsteren“ zählen? Könnten mir ja grundsätzlich zusagen…

    • Winterkatze said,

      „Die Schneewittchen-Party“ kennst du ja schon – und der hatte dir gefallen, wenn ich mich recht erinnere. 🙂 „Elefanten vergessen nicht“ gehört auch dazu und „Die vergessliche Mörderin“. Bei all den Geschichten ist sorgt eigentlich vor allem Ariadne Oliver dafür, dass man sie auf den ersten Blick nicht als so düster wahrnimmt. Wenn man sich aber die Geschichte an sich, Poirots Ansichten (und die Reaktionen Außenstehender auf Poirot) und die Art der Verbrechen ansieht, dann sind die Geschichten schon weniger „leicht“ als die frühen Romane von Agatha Christie.

      „Vorhang“ finde ich auch düster, das ist aber keiner von den späten Christies, dafür wurde er während des 2. Weltkriegs geschrieben als Agatha Christie sich nicht nur wegen des Krieges Sorgen machte, sondern auch Angst davor hatte, dass sie eines Tages wieder in Bedrängnis geraten könnte, weil sie nicht genügend Ideen/Bücher in petto hat, um ihre vertraglichen Verpflichtungen erfüllen zu können.

      (Bei den Miss-Marple-Romanen finde ich übrigens, dass es bei „Nemesis“ besonders deutlich wird, dass es ein Spätwerk ist.)

      • Kiya said,

        Stimmt, „Hallowe’en Party“ hieß meine Ausgabe, war mein erster gekaufter Christie 🙂 Die anderen habe ich mir mal auf die Wunschliste gelegt. Ariadne Oliver habe ich auch noch in guter Erinnerung. Wollte ohnehin noch etwas mehr mit ihr als Figur haben…

        Bisher habe ich im Grunde ohne Background gelesen, weil ich auch in der Autobiographie noch nicht weit gekommen bin – ist daher sehr interessant, was du dazu schreibst.

      • Winterkatze said,

        Bei mir ist das Hintergrundwissen durch die Biografie ja noch recht frisch. 🙂 In ihren Autobiografien geht Agatha Christie auf viele Dinge gar nicht oder nicht so konkret ein, da fand ich die Zitaten aus privaten Briefen in der Laura-Thompson-Biografie doch schon sehr interessant. Agatha Christie selber hat nach ihrem elftägigem Verschwinden und den damit verbundenen Folgen wohl zu Lebzeiten sehr ihre Privatsphäre gehütet.

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