[Review] März-Lektüre

April 12, 2014 at 10:51 (Review)

Ja, ich bin spät dran (das scheint zur Gewohnheit zu werden…). Offenbar habe ich es im März mal wieder geschafft, wesentlich mehr Reihen zu beginnen als zu beenden (letzteres trifft nur auf die „Golden & Grey“-Bücher zu). Einige davon haben schon ein bis zwei Jahre auf dem SuB darauf gewartet, gelesen zu werden.

Man wird sehen, daß im März auch einige kurze Bücher dabei sind – nur dadurch ist das Ergebnis zweistellig geworden. Ich würde gerne mal wieder einen richtigen Fantasywälzer beenden, aber Frühling sei dank paßt das momentan gar nicht recht in meine Lesestimmung. Dabei fehlen mir in „A Clash of Kings“ nur noch 150 Seiten…

Challenges:

– Meine Lesevorhaben: …

– Rory Gilmore Challenge: …

– Frühlingsbücher: „Sonne, Mond und Liebeszauber“ gelesen.

– Bücher-Bingo: Im Moment ist die Auswahl noch groß, hier gibt es also wieder die größten Erfolge – „Pretty little liars“, „Sonne, Mond und Liebeszauber“, „Der unvergleichliche Jeeves“, „Das Märchen vom Zaren Saltan“ und „Die Suche beginnt“ passen in die Bingofelder. Als Graphic Novel kann ich „Pik As 2“ zählen.

1. Preston/Child: Attic (Pendergast 2)

2. Marissa Burt: Storybound (Storybound 1)

Nachdem ich das Buch versehentlich bei „gelesen“ statt bei „gekauft“ eingetragen habe, habe ich mir vorgenommen, es nun auch in diesem Monat zu beenden – das hat ganz gut geklappt, weil es sich angenehm lesen läßt. Es ist wieder einmal eine Variation auf das Thema Märchen, und auch eine Schule, in der die Schüler zu Märchentypen herangebildet werden, kommt vor. Una und Peter versuchen Verschwörungen und wahren Motivation auf die Schliche zu kommen – hat mir gefallen, der Nachfolger werde ich sicherlich auch lesen.

3. Christina Jones: Sonne, Mond und Liebeszauber (Mad Villages 2)

Die Geschichten über kleine Dörfer mit verschrobenen Einwohnern und einer Prise Magie sind naturgemäß wenig tiefgründig und neigen zu einem kitschigen Schluß. Die Verflechtungen zwischen den einzelnen Geschichten (bekannte Charaktere, die wieder auftauchen, so daß man ihre Entwicklung verfolgen kann) und der Zauberaspekt gefallen mir aber, auch wenn der erste Band ein wenig interessanter war – hier ist die Protagonistin so eine arg typische junge Frau, die sich zudem etwas zu schnell vom Stadt- zum Dorfmädchen umpolen läßt.

4. Sara Shepard: Pretty little liars (Pretty little liars 1)

Unter einem schreiend bunten Cover verbirgt sich eine spannende Geschichte, die mittlerweile wahrscheinlich den meisten Interessierten schon bekannt ist, nicht zuletzt durch die Serie. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der vier Protagonistinnen Aria, Spencer, Hannah und Emily erzählt, wobei sich das Netz aus Lügen und Intrigen erst langsam enthüllt. In „Flawless“ setzt sich dann noch fort, was hier bereits begonnen wird: es macht großen Spaß mitzuverfolgen, wie A allein durch SMS und IM nach und nach Kontrolle gewinnt. Die Beschreibung der Reihe als Mix aus „Ich weiß was du letzten Sommer getan hast“ und „Gossip Girls“ kommt vermutlich ganz gut hin.

5. P.G. Wodehouse: Der unvergleichliche Jeeves (Jeeves & Wooster)

Ich habe mit Kammerdiener Jeeves, Wooster, Bingo, Jeeves‘ unmöglicher Tante und den anderen Beteiligten unheimlich viel Spaß gehabt. „Der unvergleichliche Jeeves“ ist meine erste Begegnung mit ihnen, wird aber auf keinen Fall die letzte gewesen sein. Das Buch enthält im Grunde Kurzgeschichten und Episoden, die sich hin und wieder aufeinander beziehen. Sehr britisch, sehr lustig. In England ist die Reihe entsprechend offenbar wesentlich bekannter als hier und wurde auch verfilmt.

6. K.A. Applegate: Die Suche beginnt (EverWorld 1)

Ich mag bekanntlich Mythenmix, und in EverWorld gibt es davon mehr als genug. „Die Suche beginnt“ liest sich allerdings noch wie eine Einführung in Welt und Charaktere, und am Ende habe ich vor allem den Eindruck gehabt, daß ich erst einen ganz kleinen Einblick in die größeren Zusammenhänge bekommen habe.

7. Laura Joh Rowland: Der Kirschblütenmord (Sano Ichiro 1)

Krimis, die gleichzeitig Land und Leute beleuchten, lese ich gerne. Die Reihe um Sano Ichiro entführt ins Japan des 17. Jahrhunderts, und der Auftakt ist gekonnt geschrieben und sehr spannend. Es gibt viel Lokalkolorit und könnte Lesern gefallen, die auch van Gulik mögen – auch wenn Rowland stärker am Massengeschmack orientiert ist, zumal der Charakter Sano Ichiro mit kleinen Modifikationen auch als moderner Charakter funktionieren würde.

8. Günter Rudorf: Ali und die Spaghettibande (Spaghettibande)

Das beste an den Büchern bleiben die ganzen Spaghetti 😉 Die Geschichte ist okay, wenn man Kinderkrimis mag und über den häufigen erhobenen Zeigefinger hinwegsehen kann.

9. Alexander Puschkin: Das Märchen vom Zaren Saltan

Eine Übersetzung ist bei Versen natürlich immer nur eine Krücke, aber im Falle Puschkins bleibt mir nun nichts anderes übrig. Das Märchen ist nicht besonders lang und hat mir gefallen, aber die Sprache dürfte der interessanteste Faktor sein – inhaltlich habe ich viele typische Elemente russischer Märchen wiedergefunden.

10. Louise Arnold: A Good Day for Haunting (Golden & Grey 3)

Letzter Teil der Reihe um einen Jungen, der Geister sehen kann, und die geisterhaften Freunde, die er um sich sammelt. Phantasievoll ausgestaltet, leider haben die Bücher auf Englisch keinen besonders ansprechenden Einband erhalten – wohl auch deshalb scheinen sie nicht viel Bekanntheit erlangt zu haben.

11. Gillian Cross: Der unheimliche Direktor

Das ist bei der letzten Gebraucht-Bestellung dabei gewesen, mehr oder weniger zum Ausprobieren. Der Grundplot erinnerte mich ein wenig an „The Mysterious Benedict Society“, in der Darstellung ist es aber weit davon entfernt. Nett, aber für heutige Leser nicht detailliert genug.

12. Daniela Ohms: Insel der Nyx (Insel der Nyx 1)

Tolles Cover 🙂 Ich hätte es wohl trotzdem nicht gekauft, wenn ich nicht nach mehr von der Autorin gesucht hätte. Hat auch wieder etwas Eigenes und legt mehr Wert auf Charaktere, deren Beziehungen und die griechische Mythologie denn auf Action. Für den zweiten Band hat die Autorin einen umfangreichen Anhang auf ihrer Homepage veröffentlicht.

13.Maureen Johnson: The Boy in the Smoke (Shades of London 0,5)

Ich warte ungeduldig auf den dritten „Shades of London“-Teil. Zur Überbrückung kam mir das Prequel, das einen Teil von Stevens Vergangenheit enthüllt, gerade recht. Leider habe ich die Papierausgabe nicht finden können, also habe ich mich für das eBook entschieden. Es war viel zu schnell gelesen – und jetzt warte ich noch ungeduldiger *seufz*

14. Markolf Hoffmann: Ines öffnet die Tür

Bibliotheksbuch. Naja. Ich wollte den teilweise sehr gelobten Autor einmal ausprobieren, aber ganz überzeugt hat er mich nicht. Insbesondere die Aspekte, die offenbar typischen Teenager-Alltag zeigen sollen, waren komisch, während der Plot um das mysteriöse Zimmer, das Ines von ihrer Großmutter erbt und das Wünsche erfüllt, mich bei der Stange gehalten hat.

15. J.K. Rowling: Harry Potter and the Sorcerer’s Stone (Harry Potter 1)

Ich reihe mich bei denen ein, die einen Harry Potter-Reread starten. Das sind momentan nicht wenige, was sich durch die zahlreichen Jubiläumsausgaben erklären läßt, die im letzten Jahr erschienen sind bzw. in diesem Jahr erscheinen. Ich habe mir endlich den Scholastic-Schuber mit den neuen Covern gegönnt (mit einem buecher.de-Gutschein habe ich auch gerade mal 45 € bezahlt) und angefangen zu lesen, wie man sieht. Der erste Band ist natürlich phantastisch, aber ich bin noch gespannter auf die späteren Bücher, die ich noch nicht so oft gelesen habe.

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2 Kommentare

  1. natira said,

    Hm, da Du die Harry-Potter-Romane erwähnst: Sehr empfehlenswert ist die englische audiobook-Umsetzung mit Stephen Fry! Nicht billig (seufz), aber genial eingelesen.

    „Insel des Nyx“ habe ich mir mal auf die Merkliste gesetzt – klingt nett und ich mag die griechische Mythologie.

  2. Kiya said,

    Ich glaube, diese Audiobooks habe ich – hat mir mal eine Freundin zur Verfügung gestellt 🙂 Die deutschen Hörbücher von Manteuffel habe ich aber auch (die von Rufus Beck gelesenen finde ich grausam).

    Ich habe den zweiten „Insel der Nyx“ inzwischen auch schon begonnen. Den verlinkten Anhang habe ich selbst noch kaum gelesen – ich fürchte mich vor Spoilern 😉 Ich lese gerne zum Thema Mythologie, aber griechische Mythologie ist eben besonders häufig; ich würde mich freuen, wenn weniger bekannte Mythen auch mal verarbeitet würden.

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