Lesenotizen

April 6, 2014 at 09:18 (Lesenotizen)

Einfach ein paar Dinge, die mich aktuell in buchiger Hinsicht so beschäftigen 🙂

* Ich höre hauptsächlich dann Hörspiele, wenn ich mit dem Auto zur Arbeit fahren kann, da ich mich keiner handwerklichen Tätigkeit zugeneigt fühle, parallel zu der man offenbar gut Hörbücher genießen kann. Im Moment geht das wieder, und auch bei einer Strecke von 10 Minuten kann man in 3 Tagen ein 60minütiges Hörspiel beenden. Zuletzt habe ich „Berge des Wahnsinns“ von Titania Medien gehört. Die technische Qualität ist bewährt sehr gut, aber von der Umsetzung war ich erstmals etwas enttäuscht: Zwei weibliche Hauptfiguren werden eingeführt, was in einer Lovecraft-Geschichte ohnehin ein Fremdkörper ist, und führen dermaßen dämliche Dialoge mit den Herren, daß ich mich wie in einer vollkommen verfremdeten Variante fühlte. Glücklicherweise löst der Plot das Problem nach der ersten CD einigermaßen von selbst; das Hörerlebnis verbessert sich danach eklatant. Nett: zur musikalischen Untermalung hat man den Spellforce-Soundtrack verwendet.

* Ich warte ungeduldig darauf, daß ein neues Buch von Erin Morgenstern („The Night Circus“) erscheint. In der Zwischenzeit muß ich mich mit den Flax-Golden Tales auf ihrem Blog begnügen, auf dem ich auch schon einige Lese-Anregungen gefunden habe (zuletzt „Hyperbole and a half“ von Allie Brosh, bei dessen Leseprobe ich Tränen gelacht habe).

* Inzwischen sind die März-Neuerscheinungen alle auf dem Markt, aber meine selbstverordnete SuB-Diät hält mich immer noch relativ erfolgreich vom Kauf ab. Das hat nun den Effekt, daß 26 Bücher im Wert von 315 € in meinem Einkaufswagen lauern und darauf warten, daß ich schwach werde 😉 Nur den vierten Soul Screamer-Sammelband, „The House at the End of Hope Street“ von Menna van Praag und „The Unfairest of them all“, das zweite Ever After High-Buch von Shannon Hale, habe ich über The Book Depository bekommen. Die letzten beiden habe ich auch schon angefangen. „Hope Street“ liest sich sehr angenehm an und geht wohl in die Magical Realism-Richtung, „Ever After High“ ist wieder schräg und lustig.

* Mich beschäftigt immer noch John Connollys „Every Dead Thing“. Ich lese es hauptsächlich unterwegs und es ist recht umfangreich (zwei Drittel habe ich inzwischen durch). Neben der Tatsache, daß es gefühlt alle 10 Seiten eine weitere Leiche gibt und ein bißchen zerfasert ist, gefällt mir Connollys detaillierter Schreibstil wieder, und ich kann mir eine Steigerung in den Folgebänden gut vorstellen.

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3 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Bei dieser Version von “Berge des Wahnsinns” dachte ich anfangs auch, ich hätte da zur falschen CD gegriffen. Außerdem mag ich nicht, dass Titania bei Lovecraft-Geschichten dazu neigt das Ende an den Anfang zu setzen … 😦 Kennst du die von David Nathan gelesene Ausgabe (von LPL records)? Sehr atmosphärisch, sehr cool gelesen!

    Dein Einkaufswagen würde mir Angst machen. 😀 Ich hoffe, du wirst schwach, bevor du eine vierstellige Summe erreichst. 😉

  2. Kiya said,

    Ah, du kennst die Version also auch 🙂 Findest du auch, daß es besser wurde, nachdem man diese leidigen Dialoge erstmal überstanden hatte? Ist die erste Lovecraft-Geschichte, die ich von Titania gehört habe – und ich denke, daß ich erstmal keine weitere hören werde.
    Nein, die Variante mit David Nathan kenne ich nicht. Ich schau mal danach. David Nathan mag ich grundsätzlich sehr gerne; leider hört man seine Stimme zu oft.

    Naja, den Einkaufswagen kann ich ja jederzeit leeren, das ist das Gute daran. Ganz sicher werde ich die Bücher nicht alle auf einmal kaufen, sondern in Schüben 😉 Der wachsende Preis trägt jedenfalls dazu bei, mich vom Sammelkauf abzuschrecken, was vielleicht ein positiver Nebeneffekt ist *g

  3. Winterkatze said,

    Wir haben noch „Der Fall Charles Dexter Ward“ und „Pickmans Modell“ gehört (und „Schatten über Innsmouth“ steht noch im Regal), da wird auch das Ende am Anfang erzählt – irgendwie hoffen wir immer, dass es unterhaltsamer wird als es ist. Ja, nach den Dialogen wurde es besser, aber da wir vorher die David-Nathan-Version schon kannten, hatte das Hörspiel keine so rechte Chance. 😉

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