Neuzugänge Rebuy

März 28, 2014 at 17:39 (gekauft)

Heute konnte ich nach längerer Abstinenz mal wieder ein Rebuy-Paket vom freundlichen Bäcker gegenüber abholen. Die Bestellung hätte ich natürlich eigentlich vermeiden sollen (s. SUB-Pläne usw.), ich bereue aber rein gar nichts, denn ich war selten so zufrieden mit einer Gebraucht-Bestellung. Das liegt natürlich vor allem am Zustand der Bücher, zum anderen auch daran, daß Rebuy offenbar endlich das leidige Packmittelproblem gelöst hat und nun nicht mehr dieses krisselige Zeug zum Auffüllen verwendet, sondern Plastik. Hurra!

Insgesamt habe ich ca. 30 € bezahlt, was sich deutlich gelohnt hat, zumal ich noch einen 5€-Gutschein benutzt habe. Jedenfalls sehen die Bücher ausnahmslos sehr gut aus – und weil mich das so freut, muß ich die Neuerwerbungen auch gleich mal zeigen 🙂

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Steffanie Burow: Das Jadepferd

Eine Touristin reist nach China und gerät in ein gefährliches Abenteuer, nachdem sie ein kleines Kästchen an sich nimmt, das ein Toter umklammerte. Scheint in Richtung Krimi zu gehen, aber auch viel Lokalkolorit zu bieten.

Susanne Gerdom: Aethermagie / Lav AC Rosen: Die Erfindung der Violet Adams

Über diese Bücher bin ich besonders froh, denn beide waren noch eingeschweißt 🙂 Beide liegen schon geraume Zeit auf meiner Wunschliste, aber ich bin sehr zurückhaltend, wenn es um den Kauf von Jugendbuch-Hardcovern geht, weil die immer so teuer sind. Zweimal Steampunk-Flair, einmal von einer Autorin, die ich schon kenne, einmal eine potentielle Neuentdeckung.

Rebecca Promitzer: Chilischarfes Teufelszeug

Ich kenne das Buch zwar schon (ich hatte es damals aus der Bibliothek entliehen), aber mittlerweile haben es noch weitere Blogger gelesen und mich immer wieder daran erinnert, daß ich es eigentlich auch besitzen möchte. Allerdings nicht zum Neupreis, ein Fall für Rebuy also.

James Thurber: Die 13 Uhren * Das wundervolle O

War tatsächlich auch noch eingeschweißt, obwohl es schon älter ist. Die Ausgabe gefällt mir gut, sie trägt den Untertitel „Zwei Märchen“. Der Autor ist laut Klappentext bekannt für „grotesk-ironische Bücher“. Ich bin gespannt auf den surrealen Unterton, den die Märchen haben sollen.

Martha Grimes: Inspektor Jury gerät unter Verdacht / Inspektor Jury besucht alte Damen / Inspektor Jury geht übers Moor

Vervollständigung der Reihe, soweit ich sie haben wollte = soweit die schönen Cover reichen. Der spätere Stilwechsel ist mir völlig unverständlich, aber so fällt es leichter, einen Schlußpunkt dort zu setzen, wo die Qualität ohnehin abnehmen soll. Sehen umfangreicher aus als die anderen Teile, die ich schon habe. Erfreulich leserillenfrei.

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Alexander Puschkin: Das Märchen vom Zaren Saltan

Mit den russischen Klassikern habe ich es im allgemeinen nicht so, aber Puschkin scheint da eine Ausnahme darzustellen. Seine Märchen habe ich in keiner richtig zufriedenstellenden Ausgabe gefunden, da ich die Originalsprache nicht beherrsche; zum Reinlesen habe ich mich für diese zweisprachige Reclam-Ausgabe entschieden.

Märchen vom Wasser

Ein weiterer Band der Märchen der Welt vom Fischer Verlag. Vor einiger Zeit habe ich daraus mehrere Bände erworben, dieses hat mich noch interessiert, war aber eine Weile ziemlich teuer. Jetzt ist es endlich wieder günstig zu haben.

Günter Rudorf: Die Spaghettibande und der Nashornjäger

Hauptsächlich wegen der 15 Spaghettirezepte, die es in jedem Buch gibt 😉

Charlotte MacLeod: Über Stock und Runenstein

Aus der DuMont’s Kriminal-Bibliothek. Bei solchen Gebrauchtbestellungen nehme ich immer mal etwas von der Autorin mit, da die Bücher alle ziemlich amüsant klingen. Ich muß nur mal anfangen zu lesen…

Laura Joh Rowland: Das Rätsel der schwarzen Lotosblüte

Nachdem ich nun endlich „Der Kirschblütenmord“ beendet habe, hamstere ich die Folgebände. Dies ist der 6. Streich (und ebenfalls ganz ohne Leserillen) der historischen Krimis um Sano Ichiro, und ich habe mich gefreut, ihn günstig zu erwischen.

Gillian Cross: Der unheimliche Direktor

Auf einen Auszug daraus bin ich in „Das magische Zimmer“ gestoßen, und ich habe Lust auf die kleine Geschichte um eine Schule voller merkwürdig gleichgeschalteter Schüler.

Bianka Minte-König: Das flüsternde Herz

Auch so etwas, das ich nur für wenig Geld kaufe. Aber ab und an habe ich Spaß an einem Buch aus der Reihe, und dann ist es schön, Nachschub zu haben.

Großstadtaugen

„6 Graphic Short Stories“ verspricht das Cover. Ist einen Versuch wert, finde ich, auch wenn beim Durchblättern der Zeichenstil nicht überragend aussieht, aber ich habe für die urbane Thematik viel übrig („… berichten von düsteren Geheimnissen zwischen scheinbar eintönigen Hausfassaden, Straßenlärm und Stadtalltag.“) Sind übrigens deutsche Zeichner.

K.A. Applegate: Im Dienste des Drachen / Im Land des Ka Anor

Auch bei EverWorld habe ich in diesem Monat den ersten Teil gelesen und hiermit Nachschub in Form von Band 5 und 6 organisiert. Laut Klappentexten wird es nicht langweilig: Hels Reich, das Feenland, das Land des Götterfressers, Dionysos und Ganymed gehören offenbar zu dem, womit sich die Protagonisten so herumschlagen müssen.

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7 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Oh ja, fang mal mit Charlotte MacLeod an!

    Die späteren Jury-Roman sind noch dicker, was leider auch mehr Platz für „Blah“ bietet – mit ein Grund, warum mir die nicht mehr so gefallen haben.

    Insgesamt hast du da eine schöne Ausbeute angesammelt! 😀

  2. Kiya said,

    Ein paar Seiten habe ich auch schon gelesen (dort hat mir der Humor sehr zugesagt, sonst hätte ich nicht schon mehrere Bücher der Autorin erworben), aber so richtig bin ich eben noch nicht eingestiegen. Kommt aber noch 🙂

    Die erste Großstadtaugen-Geschichte habe ich gerade auch schon gelesen. Der Zeichenstil haut mich weiterhin nicht so um, aber die Geschichte an sich hat mir gefallen. Hoffentlich sind die übrigen fünf auch so schön.

  3. Winterkatze said,

    Ich drücke dir die Daumen, wenn du schon so viel Vorrat hast, dann solltest du ihn auch genießen können! 🙂

  4. nebelmade said,

    Wünsche dir viel Spaß mit Thurber und Puschkin! 😉 Von ersterem hatten meine Ellis einen Band im Bücherregal; und dann habe ich in der Bibo mal den „Hund, der die Luft anhielt“ ausgeliehen, worin neben den Fabeln (göttlich unmoralisch) auch der Quasicomic vom Krieg der Männer gegen die Frauen drin ist – Thurber ist ja auch ein sehr cooler Zeichner. Zu Puschkin muß man sich äußerst vorsehen mit den Übersetzungen – als wir bei Oma die Bücherschränke durchgegangen sind und mir dort einige Bände uralt-Ausgabe in die Hände fielen, war es unerwartet schauderhaft.

  5. Kiya said,

    Mit den Fabeln habe ich mich erstmal vorgesehen, weil ich Fabeln normalerweise nicht so mag, aber wenn mich die Märchen überzeugen, könnte es durchaus sein, daß ich noch mehr vom Autor lesen möchte 🙂

    Und bei Puschkin ist mir das Übersetzungsproblem bewußt. Bei dem kurzen Märchen habe ich das hintenan gestellt, insbesondere da ich davon auch keine schöne englische Ausgabe gefunden habe.
    Bei „Eugine Onegin“ habe ich etwas mehr Mühe investiert und mich für die englische Übersetzung durch Stanley Mitchell entschieden, die jedenfalls einige für die beste halten. Das Original klappt bei mir eben nicht, das wäre sicherlich vorzuziehen 😉

  6. nebelmade said,

    Ich glaube, daß dir die Fabeln Thurbers wirklich gut gefallen können, denn die sind dezidiert amoralisch, lakonisch und böse, also im landläufigen Sinne unfabulös. (Damit empfehle ich dir selbige. 😉 *grinsgrinsgrins*)

  7. Kiya said,

    Alles klar, ich werd‘ die Fabeln im Auge behalten!

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