Neuzugänge # 35

November 16, 2013 at 20:24 (gekauft)

In dieser Woche kam eine Medimops-Bestellung, weshalb der Stapel neuer Bücher wieder etwas höher ist als beim letzten Beitrag… Möglicherweise sollte ich für 2014 eine SuB-Abbau-Challenge ins Auge fassen 😉 Medimops war die Option der Wahl, weil ich einige Autoren gerne ausprobieren wollte, ohne viel zu investieren bzw. deren Bücher vergriffen sind.

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Steffen Kopetzky: Grand Tour oder Die Nacht der großen Complication

Der Titel macht neugierig, finde ich. Ein Student auf Reisen begegnet vielen verschiedenen Menschen, beworben als „Liebes-und Detektivgeschichte, Entwicklungsroman und Schelmenstück, Kulturgeschichte und Reisebericht in einem“. Wir werden sehen 🙂

Karen Engelmann: Das Stockholm Oktavo

Ein Buchladenfund, bei dem ich überlegt hatte, auf das Taschenbuch zu warten. Medimops hat mir aber ein Angebot für 4 € gemacht, das ich nicht ablehnen konnte – und dafür habe ich ein ungelesenes Exemplar erhalten. Historischer Roman, der 1789 spielt, inkl. Tarot-Thematik.

Kenneth Grahame: The Wind in the Willows

Lese ich für die 100 Bücher-Challenge. Ich will doch noch mehr als die Kindle-Ausgabe und habe mich für die schönste entschieden – die mit den Illustrationen von Robert Ingpen.

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Jonathan Carroll: Das Land des Lachens / Die Stimme unseres Schattens

Über Medimops gekauft, entdeckt bei Neyasha. Beide Bücher sind in suhrkamps geschätzter „Phantastischer Bibliothek“ erschienen, wobei ich jetzt noch nicht weiß, wie präsent die phantastischen Elemente tatsächlich sein werden.

Gustave Flaubert: Reisetagebuch aus Ägypten / Fanny Morweiser: Lalu lalula, arme kleine Ophelia / Ray Bradbury: Lange nach Mitternacht

Erweiterungen des Diogenes-Faches – für den Flaubert konnte ich die unschöne Ausgabe entsorgen. Morweiser trägt den Untertitel „Eine unheimliche Liebesgeschichte“ und kam über Medimops (glücklicherweise in der gewünschten Ausgabe), die anderen beiden über Ebay, weil es da Coverfotos gab…

Charlotte MacLeod: Der Rauchsalon

Ein Titel aus „DuMonts Kriminal-Bibliothek“, kam bei Medimops mit. Ich habe bisher erst in ein Buch der Autorin hineingeschnuppert, denke aber, daß ich ihren Humor mögen werde.

Carlos Ruiz Zafón: Der Gefangene des Himmels

Nachdem ich im Supermarkt einige Male standhaft geblieben, konnte ich heute nicht mehr daran vorbeigehen. Es wird allerdings noch ein wenig dauern, bis ich Zafóns andere SuB-Romane gelesen habe („Marina“ und „Das Spiel des Engels“).

Bruno Schulz: Die Zimtläden

Ist auch ein Versuch mit einem mir noch unbekannten Autor. Das Cover ist langweilig, der Inhalt hoffentlich nicht. Enthalten sind verschiedene Kurzgeschichten mit recht atmosphärischem Sprachgebrauch – „Schein und Wirklichkeit verschwimmen in der wunderlichen Umgebung, in der die Menschen berauschende Sommertage, aber auch stockfinstere Sturmnächte erleben.“

Katherine Neville: Das Montglane-Spiel

Eine Empfehlung von Natira zum Halloween-Lesewochenende. „Die Figuren des Schachspiels von Montglane sind von einem besonderen Mythos umgeben: Die Überlieferung berichtet, dass sie eine geheimnisvolle Formel bergen, deren Kenntnis ungeahnte Macht verleiht.“

Haruki Murakami: Tanz mit dem Schafsmann

Ich hatte einen 10 €-Gutschein für buecher.de von Webmiles und habe zum Einlösen ein Wunschlisten-Buch gesucht, das exakt so viel kostet… 😉 „Wilde Schafsjagd“ mußte ich gebraucht kaufen – „Tanz mit dem Schafsmann“ wollte ich haben, bevor es out of print ist. Ich mag die eher skurrilen Bücher von Murakami vorerst lieber als die, die sich allzu sehr nach Liebesgeschichten anhören.

Cole Perriman: Die Stunde des Clowns

Ebenfalls eine Blog-Entdeckung, die ganz spannend klingt. Mir gefallen Computerspiel-Bücher, wie kürzlich schon einmal erwähnt. Hier heißt das Spiel Insomnimania, und einige Spieler werden ermordet – offenbar durch einen Clown.

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Märchen aus Südamerika / Märchen aus der Bretagne

Da ich nun einmal bei Medimops war… sind zwei weitere Bände der Fischer-Reihe „Märchen der Welt“ mit in den Einkaufswagen gehüpft. Südamerika ist von ganz unterschiedlichen Völkern geprägt, während die Märchen der Bretagne vor allem auf keltischen Einflüssen beruhen.

Ysabeau S. Wilce: Flora’s Dare / Flora’s Fury

Flora Segundas Welt ist schon irgendwie faszinierend, und deshalb habe ich mir die Folgebände besorgt, nachdem ich Band 1 fertig gelesen hatte. Beide sehen umfangreicher aus als das erste Buch. Ich bin gespannt, wie sich die Reihe entwickelt – Potential ist da.

Merrie Haskell: The Princess Curse / Lauren Oliver: The Spindlers

Zwei Kinderbücher, die vielversprechend klingen. Bei Lauren Oliver scheinen mich bisher nur ihre Kinderbücher zu interessieren, die Delirium-Trilogie klingt mir zu sehr nach diesem Romance-Dystopien-Schmus. „The Spindlers“ bietet laut Sunday Book Review „terrifying and delightful creatures, daunting tasks and plenty of magic — as well as an explanation for where all those missing glasses, baseballs and homework assignments wind up after disappearing“, „The Princess Curse“ nach der Bulletin of the Center for Children’s Books „an intriguing mix of fairy tale, Romanian folklore, and classic mythology“.

Diana Wynne Jones: The Lives of Christopher Chant / Dark Lord of Derkhelm

Ich fand „Deep Secret“ sehr lustig und will meine Sammlung erweitern… mit einem Buch aus der Chrestomanci-Reihe und einem weiteren, dessen Fortsetzung im Januar erscheint: „In a world next door to ours, the tourist industry is devastating the population by its desire to experience all the fantasy cliches.“ (der Klappentext erinnert mich vage an den „Tough Guide to Fantasyland“).

Caitlin Kittredge: The Iron Thorn

Erster Band einer Trilogie, die in einer Stadt namens Lovecraft spielt: „The necrovirus is blamed for Lovecraft’s epidemic of madness, for the strange and eldritch creatures that roam the streets after dark, and for everything that the city leaders deem Heretical—born of the belief in magic and witchcraft.“ Es gibt sogar eine Derleth Street auf der Karte im Buch 😉 Und mit etwas Glück ist sogar ein wenig Steampunk enthalten.

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3 Kommentare

  1. natira said,

    Ich hoffe, dass Dir „Das Montglane-Spiel“ ein paar unterhaltsame Stunden bereitet. In diesem Zusammenhang: Falls Du Interesse hast, „Die dreizehnte Dame“ zu lesen, kann ich Dir das Buch gern schicken – ich werde es nicht noch einmal lesen und würde es sonst als Buchspende zur Bücherei geben.

    Mit „Das Böse kommt auf leisen Sohlen“ bin ich nicht ganz warm geworden. Bradburys Sprache – oder die Übersetzung – empfand ich recht gespreizt. Die Story selbst fand ich interessant und im letzten Drittel zog mich das Buch dann richtig mit.

  2. Kiya said,

    Danke 🙂 Auch für das Angebot der „dreizehnten Dame“ – eigentlich hatte ich ein Gebrauchtexemplar bereits geordert, aber da dies noch immer nicht meinen Briefkasten gefunden hat, komme ich vielleicht auf dich zurück…

    Na, immerhin hat sich für das das letzte Drittel gelohnt 🙂 Bei der Sprache läßt sich schwer einschätzen, ob es an der Übersetzung liegt oder nicht. Ich mag seinen Stil, aber in dieser Hinsicht sind Vorlieben bekanntlich sehr individuell. Wirst du noch mehr von ihm lesen oder hast du erst mal genug?

  3. natira said,

    Melde Dich einfach wegen der 13. Dame. 😉

    Momentan habe ich von Bradbury genug, aber wer weiß, Fahrenheit451 könnte mich auf Dauer noch reizen …

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