[Review] September-Lektüre

Oktober 3, 2013 at 17:56 (Review)

Ich trickse in diesem Monat ein bißchen und fülle die Liste mit einigen Kurzgeschichten auf 😉 – allerdings nur mit solchen, die nicht in Anthologien erschienen sind. Die RIP-Challenge motiviert mich allerdings gerade dazu, mehr Kurzgeschichten zu lesen, was eine gute Sache ist, weil ich so viele tolle Sammlungen habe, in denen ich normalerweise zu selten lese.

So um die Mitte des Monats stellte sich die Herbst-Lesestimmung ein. Ich habe mir verschiedene dazu passende Bücher aus meinem SuB gesucht und ganz durcheinander in jedem ein wenig gelesen, ohne bisher eins zu beenden. Macht ja aber nix.

Challenges:

– Bücher, die man gelesen haben muß: Endlich ist mit „I capture the Castle“ hier mal wieder etwas zu vermelden. Das nächste Leseeopfer wird „Anne of Green Gables“.

– Meine Lesevorhaben: …

– Rory Gilmore Challenge: …

– R.I.P. VIII: „Das Gesicht unter dem Eis“ sowie verschiedene Kurzgeschichten (die sind hier nicht aufgeführt, weil sie in Anthologien erschienen sind, kann man in meinem Challenge-Beitrag nachlesen).

– Herbstbücher: Ich habe in vielen der Bücher so ein bißchen gelesen, als erstes beendet wird wohl Valente, allerdings im Oktober (noch 40 Seiten momentan).

1. Marcus Sedgwick: Diamonds and Doom (Raven Mysteries 6)

Letzter Band der „Raven Mysteries“. Erfreulich, daß es doch immer mal vorkommt, daß ich eine Reihe beende 😉 Schien mir etwas den Elan der Vorgänger vermissen zu lassen, ist aber immer noch äußerst liebenswert und wie üblich charmant illustriert.

2. Fred Vargas: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord (Adamsberg 1)

Für meine Verhältnisse arbeite ich mich rasch voran mit den Vargas-Büchern – immerhin schon das dritte Buch der Autorin für mich in diesem Jahr. Nun – nachgeholt – also der Einstieg in die Kommissar Adamsberg-Geschichten. Der Protagonist lag mir hier weniger als in „Der verbotene Ort“, aber das ändert nichts daran, daß diese Reihe mir sehr gefällt, gerade weil sie kein Mittelmaß bietet.

3. Carol Goodman: Das Gesicht unter dem Eis

4. Barbara von den Speulhof: Pippa, die Elfe und die Katze Zimtundzucker (Pippa 1)

Ich kauf nicht so gern Kinderbücher im Hardcover, weil teuer und schnell gelesen, deshalb habe ich bei diesem auch eine Weile überlegt, mich aber letztlich dafür entschieden. Das Besondere an diesem Buch ist der Fokus, der auf Sprache liegt – Pippa mag Wörter und erfindet auch gern welche, und neue Wörter müssen dann auch benutzt werden, damit sie nicht welk werden.

5. Dodie Smith: I capture the Castle

6. Kevin Hearne: Hounded (Iron Druid Chronicles 1)

Teilweise wird die Reihe ja über den grünen Klee gelobt, und da ich mythologische Hintergründe mag, wollte ich die Reihe um den Druiden Atticus mal ausprobieren. Es geht ein wenig in die Harry Dresden-Richtung – Dresden ist mir zwar lieber, weil der nicht so übertollalleskönnerartig ist wie Atticus, der zusätzlich noch von seinen zahlreichen göttlichen Bekannten gepimpt wird, aber auch diese Reihe hat ein wenig gebraucht und mich erst mit dem 6. Band ganz überzeugen können. Auch die Druid Chronicles haben das Potential, sich gut zu entwickeln. Dafür sollte z.B. die Anzahl gutaussehender, meist rothaariger Damen abnehmen, die alle auf den Druiden abfahren 😉

7. Janine Wilk: Lilith Parker und das Blutstein-Amulett (Lilith Parker 3)

Habe ich wieder genossen, aber – zugegeben – etwas weniger als die ersten beiden Bände. Das liegt daran, daß ich Bonesdale, die Halloween-Stadt mit ihren Skurrilika ganz besonders mag. Diesmal verlagerte sich die Handlung aber nach Rumänien und wies einen ziemlich konventionellen Spannungsbogen auf. Trotzdem lese ich natürlich gerne weiter (beim nächsten Ausflug hoffentlich wieder in Bonesdale…).

8. Martin Clauß: Schnitt (Falkengrund 1)

Gar nicht übel. Die Reihe mit dem Untertitel „Schule des Okkulten“ wollte ich antesten. Man kann die ersten 17 Teile kostenfrei als epub oder PDF herunterladen (oder als Pakete für den Kindle), die weiteren sind dann für einen geringen Betrag zu haben. „Schnitt“ hat mich mehr gefesselt und ist deutlich weniger trashig, als ich erwartet hatte, und bildet eine Art Prolog, da die Schule, auf die ich ursprünglich neugierig war, noch kaum eine Rolle spielt.

9. Thomas Thiemeyer: Die Frau aus den Wolken (eShort)

Beiwerk zu „Chroniken der Weltensucher“ und erfreulicherweise kostenfrei zu haben, aber mehr auch nicht, außerdem wirklich recht kurz. Ich kann mich jetzt schon kaum noch an den Inhalt erinnern.

10. Amanda Sun: Shadow (eShort)

Ich lese noch an „Ink“, aber da „Shadow“ ein Prequel ist, habe ich es schnell dazwischengeschoben. Sicherlich kein Meisterwerk, aber hat mir gefallen, weil es eben eine schöne Einführung zu „Ink“ ist. Insbesondere Katies erste Schritte in Japan habe ich mit Interesse verfolgt.

11. Nina Blazon: Laqua

Bibliotheksbuch.  Ganz nett, aber doch eher für jüngere Leser interessant – gewinnt vor allem dadurch, daß eben Nina Blazon es geschrieben hat (bisher habe ich von ihr noch nie etwas richtig Schlechtes gelesen), erinnerte mich aber manchmal an „Faunblut“, nur daß ich das origineller fand.

12. Kate und Sarah M. Klise: Gespensterspuk in Hollywood (Friedhofstraße 43)

Bibliotheksbuch. Ich besorge mir dann irgendwann das englische Taschenbuch, aber bis es erschienen ist, nehme ich auch gerne mit der deutschen Ausgabe vorlieb. Immer wieder schön, auch wenn der Reiz des Neuen vom ersten Band natürlich schon etwas abgeflaut ist.

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2 Kommentare

  1. nebelmade said,

    Du bist ja in einer ziemlich frivolen Kommentierlaune. 😉 Könntest du öfters machen, is sehr lustig zu lesen (auch wenn mich die Bücher nicht alle interessieren).

  2. Winterkatze said,

    „Hounded“ setze ich mal auf die innere Merkliste – die „Harry-Dresden-Richtung“ ist ja grundsätzlich was für mich. 😉

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