Neuzugänge # 31

August 15, 2013 at 18:55 (gekauft)

In den letzten Wochen habe ich zwar nicht unbedingt viel gelesen, aber das hält mich nicht davon ab, Lesestoff-Nachschub ausfindig zu machen und zu ordern 😉 Zur Anzahl hat vor allem eine einzige größere Krimi-Bestellung beigetragen, die u.a. von einer „In 80 Krimis um die Welt“-Liste inspiriert wurde, wie man bemerken wird.

Noch nicht auf dem Bild, da es mich gerade erst erreicht hat: nach einem Fehlversuch mit einer (*grrr*) falschen Ausgabe von „Der Meister und Margarita“ habe ich nun die dtv phantastica-Reihe in meinem Regal vervollständigt 🙂

Ein bißchen jahreszeitenabhängig lese ich ja doch, und im Sommer komme ich üblicherweise etwas weniger an Fantasy (speziell die epische Sorte – das ist bei mir etwas für den Herbst…) heran. Krimis und so 1-2 Bücher aus der Frauenecke mag ich zu dieser Zeit dagegen (zu den bei Bloggern momentan allseits beliebten Sommer-Roadtrip-Liebesgeschichten versteige ich mich allerdings nicht, weil das ein Genre ist, mit denen ich wirklich gar nichts anfangen kann).

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Sujata Massey: Tödliche Manga / Der Brautkimono / Die Tochter des Samurai

Die ersten zwei Bände um Rei Shimura haben mich durch viel Lokalkolorit gut unterhalten. Bei mir tritt immer eine leichte Panik auf, wenn gewünschte Bücher nicht mehr so gut erhältlich sind, deshalb habe ich bei diesen Folgebänden lieber schnell zugeschlagen, als ich sie günstig bekommen konnte.

Andreas Hoppert: Erbfall

Kam via Arvelle, weil ich den Autor gern testen möchte, zu dem ich schon viel Lob gelesen habe. Rechtsanwälte als Ermittler finde ich außerdem gut.

Kathryn Miller Haines: Miss Winter läßt nicht locker

Teil 3 der Reihe, die ich Lust hatte zu vervollständigen (soweit bisher eben auf Deutsch erschienen), auch wenn ich noch nicht gerade viel davon gelesen habe. Mir gefällt, daß die Bücher in den 40er Jahren spielen, ein Jahrzehnt, das – von Kriegsszenarien abgesehen – eher selten bedient wird.

Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen

Ich mochte „Die 7. Stunde“, inzwischen wird es Zeit, ein anderes und zwar das erste Buch um Joachim Vernau (Anwälte als Ermittler die Zweite) zu lesen. Ich bin gespannt, wie es mir gefallen wird, weil mir das Thema vermutlich weniger liegt.

Nick Stone: Voodoo

Mal ein etwas exotischeres Thema für einen Krimi/Thriller (ich bin noch nicht sicher, was zutrifft), dessen Handlung entsprechend nach Haiti führt.

Gunnar Kunz: Organisation C. / Inflation! / Zeppelin 126

Bände 2-4 der 20er-Jahre-Krimis um einen Philosophieprofessor und Max Plancks Assistentin, mußten, wie schon an anderer Stelle geschrieben, unter anderem dank Philosophenbonus ganz schnell zu mir ins Regal.

Linus Reichlin: Die Sehnsucht der Atome

Mysteriöse Todesfälle und ein Ermittler mit einer Vorliebe für Quantenphysik, dessen Reise von Brügge bis Mexiko führt.

Jean-Christophe Grangé: Der steinerne Kreis

Vom Autor von „Die purpurnen Flüsse“ wollte ich schon länger etwas lesen, anstelle des bekannten Werkes ist es nun erst einmal dieses geworden. Auch hier ein interessanter Schauplatz – mit mongolischen Schamanen. Kernfusion in Rußland spielt aber wohl auch eine größere Rolle. Ich bin gespannt 😉

Yrsa Sigurdadottir: Das letzte Ritual

Teil 1 der ordentlichen Reihe von Sigurdadottirs isländischen Krimis. Hexenprozesse, Mord und dunkle Rituale.

Yalda Lewin: Die dunkle Seite des Weiß

Start der (so ist es jedenfalls geplant) Reihe „Paranormal Berlin“, und weil paranormale Krimis bei mir grundsätzlich erst einmal auf ein offenes Ohr stoßen, werde ich es mit der Autorin einmal versuchen. Inklusive gruseliger Anstalt, wenn ich das richtig verstanden habe.

Keigo Higashino: Verdächtige Geliebte

Schauplatz Tokio, Mathe-Genie gegen Physiker – einer will die Wahrheit vertuschen, einer sie aufdecken. Klang für mich interessant genug, dass ich mir das Hardcover geleistet habe (die deutsche Ausgabe ist schöner als die englische).

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Roger Willemsen (Hrsg.): Die wundersamen Irrfahrten des William Lithgow

Bibliotheksentdeckung, die ich dann selbst hamstern wollte, was sich dank Arvelle auch unkompliziert arrangieren ließ. Bei der Einleitung um den grantigen Lithgow, den Reisenden, der für das Reisen so gar keine Begabung hat, habe ich schon sehr gelacht.

Alexander von Humboldt: Das große Lesebuch / Andreas Venzke: Humboldt und die wahre Entdeckung Amerikas

Ein wenig Nachschub für die Entdecker-Sektion im Regal (sollte eigentlich in der Nähe des Kehlmanns stehen, paßt dort aber nirgendwo hin), die übrigens auch schon für einen 10x-Beitrag ausreicht… Die kleinen Arenas geben erste Einblicke in ein Thema, im anderen Buch kommt Herr von Humboldt selbst zu Wort.

P.G. Wodehouse: Jeeves wirkt Wunder

Ich hatte ganz übersehen, daß ein neuer Jeeves erscheinen sollte. Als ich es bemerkte, habe ich ihn mir gleich gesichert. In der Sammlung fehlt nun noch das schon vor einiger Zeit erschienene „Wo bleibt Jeeves?“

Alexandre Dumas: Der Graf von Monte Christo

Langsam sollte ich mal einen Dumas lesen, nicht immer nur neue kaufen. Diesen hier besaß ich jedenfalls bisher nicht, für die Ausgabe von Aufbau Schöne Klassiker habe ich mich aufgrund des spannenden Covers entschieden.

Lilach Mer: Winterkind / Anja Marschall: Fortunas Schatten

Ebenfalls günstig über Arvelle bezogen. Zwei von bisher drei Büchern der Reihe „Grüne Fee“, deren Konzept mir zusagt. Beide spielen im 19. Jahrhundert, „Winterkind“ nimmt sich offenbar das Schneewittchen-Märchen vor und erzählt dieses weiter.

Trisha Ashley: Schokoladenzauber

Das ist das Quoten-Mädchenbuch 🙂 England, Schokolade und Zauberei – kann doch so schlecht nicht sein…

Robert Löhr: Das Hamlet-Komplott

Ich hätte ja irgendwann das Taschenbuch gekauft, aber da ich nun das Hardcover kostenlos bei Arvelle hinterhergeworfen bekam, will ich mich nicht beschweren.

???????????????????????????????Anthony Horowitz: Zeitentod / Feuerfluch

Auch hier habe ich erst nach Erscheinen mitbekommen, daß der gesplittete fünfte Teil der „Fünf Tore“ endlich auf Deutsch zu haben ist. Allerdings mußten nicht nur die deutschen Leser lange darauf warten: der Autor hat sich beim Schreiben satte vier Jahre Zeit gelassen. Ich bin jedenfalls ganz erleichtert, daß ich nicht kurz vor Schluß doch noch die Ausgabe wechseln muß.

Teresa Flavin: The Blackhope Enigma

„An ancient painting, a magical labyrinth, and skeletons found in a locked room.“ In Rezensionen klang das Ganze nach einer potentiell interessanten Geschichte, die viele Aspekte verwebt.

Laura Amy Schlitz: Fire Spell

Ich hatte zuerst die gerade herausgekommene deutsche Übersetzung („Clara und die Magie des Puppenmeisters“) gesichtet, mich dann aber für das englische Taschenbuch entschieden. Ich freue mich auf ein bizarres Puppenspiel mit viktorianischem Flair.

Zoe Marriott: The Night Itself

Japanische Mythologie im modernen London, soll mal eine Trilogie werden und ist offenbar der erste Ausflug der Autorin in Urban Fantasy-Gefilde.

Lisa Graff: A Tangle of Knots

Beim Reinlesen habe ich mich mit der Schreibweise gleich so wohlgefühlt, daß ich nicht bis zum Taschenbuch warten mochte. „In a slightly magical world where everyone has a Talent, eleven-year-old Cady is an orphan with a phenomenal Talent for cake baking.“ … natürlich mit Rezepten 😉

Sarah Pinborough: Mayhem

Da ich die Autorin bisher sehr mag, bin ich auch auf diesen Krimi gespannt, der mal wieder ins viktorianische London entführt, in dem man sich ja nun schon geradezu zu Hause fühlt.

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4 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Die Miss Winter mag ich ja richtig gerne! Viel Spaß damit!

    Von Hoppert hatte ich einen anderen Titel gelesen und der hatte mich sehr enttäuscht. Sehr viel Potenzial und alles verschenkt – sogar der (theoretisch) rasante Showdown wurde im Rückblick erzählt, so dass keine Spannung aufkam. Ich hatte das Buch nur durchgehalten, weil es in meiner alten Heimat spielte …

    „Voodoo“ hatte ich mal angefangen, aber aufgrund der Ausleihzeit nicht richtig lesen können. Auf jeden Fall war die Kulisse spannend!

    Dein Quoten-Mädchenbuch gucke ich jetzt mal lieber nicht genauer an. 😀 Ansonsten wie immer viel Spaß mit den Neuzugängen (und ich bin heute erstaunlich unversucht … *g*).

  2. Kiya said,

    Danke 🙂

    Ich bin bei Hoppert noch nicht sicher, was mich erwartet. Vielleicht habe ich ja mehr Glück als du *hoff* Schlimmstenfalls war’s über Arvelle sehr preiswert.

    Wolltest du es nicht auch einmal mit Sujata Massey probieren (oder erinnere ich mich da gerade falsch?)? Hast du schon reingelesen?

    Ich schätze, wir mögen bei Krimis nicht immer dieselben Themen 😉 Ich lese ja teilweise sehr gerne die düsteren Sachen, gerne auch mit mystischem Hintergrund – du weniger, oder?

  3. Winterkatze said,

    Ich drücke dir die Daumen, dass du den Hoppert genießen kannst! 🙂

    Jupp, „Die Tote im Badehaus“ hatte ich mir geholt – und dann irgendwie verstapelt und bislang nicht wiedergefunden. Aber ich habe demnächst noch das Aufräumen der Stapel im SuB-Regal vor mir, vielleicht stolpere ich ja dann darüber. Und dann habe ich hoffentlich auch Luft, um mal reinzulesen!

    Der mystische Hintergrund klappt bei mir nur, wenn es fantastische Krimis sind – oder wenn es auf „meine“ Art gut gemacht ist. Bei „Nebelsturm“ z.B. hat mir das mit den Geistern gut gefallen. Gegen düstere Krimis habe ich überhaupt nichts, solange sie mir nicht das Gefühl geben, dass der Autor nach Schema gearbeitet hätte. Davon hatte ich schon zu viele und bin inzwischen sehr ungeduldig damit. Das ist der Grund, warum ich in letzter Zeit eher in Richtung „Wohlfühlkrimi“ gehe – da liegt der Schwerpunkt anders und ich bin gnädiger, solange ich mich gut unterhalten fühle.

  4. Kiya said,

    „Die Tote im Badehaus“ läuft für mich auch eher unter Wohlfühlkrimi 😉

    Und an Wohlfühlkrimis habe ich auch noch einiges (man siehe nur die mittlerweile gesammelten Christies und die diversen Cozy Mysteries an…), aber bei letzteren habe ich das Gefühl, daß man in Hinblick auf den Krimiteil tatsächlich gnädig sein muß, weil dieser häufig nicht so richtig toll ist. Aber solange das Gesamtpaket stimmt, ist das in Ordnung – wie du sagst: solange ich mich gut unterhalten fühle.

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