Neuzugänge # 28

Juni 24, 2013 at 06:43 (gekauft)

Soo viele Neuzugänge gab es – von den Mängelexemplaren und einigen Vorbestellungen (Chroniken der Weltensucher! Silber! – beide gestern endlich angekommen) – gar nicht, weshalb es sich lohnte, sie mit Blick auf die Cover zu fotographieren. Das wollte ich besonders gerne bei den zuerst gezeigten machen, weil sie in diesem Fall besonders ansehnlich sind.

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Holly Black: Doll Bones

Zeit für unheimliche Puppen 🙂 Zwar eine Vorbestellung, aber weil’s so schön ist und insbesondere so ein hübsches Format hat, kommt es doch mit auf’s Bild. Erscheint im Herbst auch auf Deutsch, sieht in dieser Ausgabe aber cooler aus. Die ersten Sätze sind gut, Titel und Cover passen, und Holly Black mit ihrem immer etwas verschrobenen Stil mag ich.

Benjamin Lacombe: Das Elfen-Bestimmungsbuch

„Der berühmte russische Botaniker Alexander Bogdanowitsch macht sich im Auftrag Rasputins auf die Suche nach einem Lebenselixier. Seine Reise führt ihn in den Zauberwald Brocéliande…“ Seit ich es entdeckt habe, lauert es auf der Wunschliste, und seit ich es entdeckt habe, schreckt mich der Preis ab. Aber irgendwann mußte es nun mal sein, und irgendwie ist die grandiose Gestaltung das Geld ja auch wert 🙂

E.B. Hudspeth: The Resurrectionist ~ The Lost Works of Dr. Spencer Black

„What if the world’s most celebrated mythological beasts – mermaids, minotaurs, and satyrs – were in fact the evolutionary ancestors of humankind?“ Die erste Hälfte ist Roman mit Illustrationen, die zweite Hälfte besteht aus anatomischen Zeichnungen verschiedener Fabelwesen. Ganz toll!

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Edith Wharton: Ein altes Haus am Hudson River / Nathanael West: Miss Lonelyhearts

Nachschub von Manesse I – teure, aber schöne Ausgaben, und Autoren, auf die ich erst vor kurzem aufmerksam geworden bin, jeweils anhand der im Herbst neu erscheinenden Bücher („Dämmerschlaf“ bzw. „Der Tag der Heuschrecke“). Lobenswertes Ansinnen des Verlages, Wharton und West dem deutschen Publikum wieder ins Gedächtnis zu rufen. Ich habe reingelesen und erwarte Gutes. Oh, und von Edith Wharton habe ich auch die „Gespenstergeschichten“ bestellt.

Henry James: Die Drehung der Schraube / G.K. Chesterton: Der Mann, der zu viel wußte

Nachschub von Manesse II – ich kann von kleinformatigen Hardcovern offenbar nicht lassen 😉 Zwei weitere Wunschlisten-Dauergäste, die man eben irgendwann trotz Preis einfach kaufen muß. Dafür geht man ja schließlich arbeiten.

Italo Calvino: Der Baron auf den Bäumen

Ich mochte „Die unsichtbaren Städte“, und neben dem Baron steht jetzt noch der „Reisende in der Winternacht“ auf der Wunschliste, aber der kann noch etwas warten. „Der der zwölfjährige Baron Cosimo Piovasco di Rondò beschließt, das dekadente Milieu seiner aristokratischen Familie zu verlassen, um fortan auf den Bäumen zu leben.“

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Jo Walton: In einer anderen Welt

Ich habe vor Monaten schon hin und her überlegt, ob ich die englische Ausgabe kaufen sollte, aber mich dagegen entschieden. Jetzt gibt es die deutsche Übersetzung, die auch einen guten Eindruck macht. Ich hoffe auf das im Klappentext beschriebene „märchenhafte Wales“ mit seinen Geistern und Feen.

Robertson Davies: The Deptford Trilogy / Amor Towles: Rules of Civility

Ich hätte nicht auf dem Blog von Erin Morgenstern stöbern sollen. Ziemlich spontan gekauft. „Rules of Civility“ ist zwar übersetzt, aber das sieht dann wie ein scheußlicher Frauenroman aus. Mehr New York in den 30ern… Und Robertson Davies scheint mir einer Entdeckung wert zu sein – auf Deutsch sind seine Bücher allerdings nicht mehr neu erhältlich und offenbar auch wenig rezipiert.

Philip Reeve: Mortal Engines

Nachdem mir „Lerchenlicht“ so zusagte, muß ich auch „Mortal Engines“ testen, Band 1 von 4. Wandernde Städte, die Jagd aufeinander machen und sich gegenseitig fressen.

Kate Milford: The Boneshaker

Auf die Illustrationen bin ich zuerst aufmerksam geworden. Außerdem gibt’s Zahnräder, Städte an Wegkreuzungen und „Dr. Jake Limberleg’s Nostrum Fair and Technological Medicine Show“, könnte also interessant werden.

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2 Kommentare

  1. Melanie said,

    „Das Elfen-Bestimmungsbuch“ sieht wirklich klasse aus, aber so sind die Bilder von Benjamin Lacombe eben einfach :-). Hast du schon ins Buch reingelesen?

    Liebe Grüße,
    Melanie

  2. Kiya said,

    Ich kann den Büchern von Lacombe nur schwer widerstehen, dies ist das dritte neben den Poe-Geschichten und „Lisbeth und das Erbe der Hexen“. Und ja, in einem gemütlichen Moment habe ich das „Elfen-Bestimmungsbuch“ schon gelesen 🙂

    Es ist in der Gestaltung wirklich sehr aufwendig, hat Blattwerk, Wasser und ähnliches durch spezielle netzartige bzw. durchscheinende Seiten abgebildet und ist insgesamt natürlich wieder voller schöner Zeichnungen. Wenn du schon andere Bücher von ihm mochtest, würde dich dieses bestimmt auch nicht enttäuschen.

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