Neuzugänge # 23

Februar 3, 2013 at 12:05 (gekauft)

Die Neuzugänge der letzten drei Wochen sind gar nicht so umfangreich, aber es haben sich ein Gewinn und eine umfangreichere Bestellung dazwischen geschlichen 🙂 Sieht diesmal ziemlich bunt gemischt aus.

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John Lanchester: Capital

Zuerst bin ich auf die deutsche Ausgabe bei der Büchergilde aufmerksam geworden, reingelesen habe ich in die englische Ausgabe dann in einem Berliner Buchladen – die Londoner Pepys Road und ihre Geschichte in Zeiten der Finanzkrise; schönes Thema und bisher gut zu lesen.

Anton Zeilinger: Einsteins Spuk ~ Teleportation und andere Mysterien der Quantenphysik

Ich habe für die Teilgebiete der Physik, die sich der Philosophie annähern, etwas übrig 😉 Ein Mysterium nicht nur der Quantenphysik ist für mich aber nach wie vor, warum Physiker so oft eben auch genau so aussehen wie das Klischee im Kopf *grübel*

P.G. Wodehouse: Ohne mich, Jeeves! / SOS, Jeeves! / Der unvergleichliche Jeeves

Zeit für etwas britischen Humor! Ein Band von der Süddeutschen Edition Humor (mein zweites Buch daraus), die anderen beiden praktischerweise bei Arvelle entdeckt. Der findige Butler ist offenbar in Deutschland nicht allzu bekannt, aber das läßt sich ja ändern (wenigstens für mich).

Markus K. Korb: Grausame Städte

Die Reihe heißt „Edgar Allan Poes phantastische Bibliothek“, das ist Band 1. Umfaßt den Venedig- und den Berlin-Zyklus. Bisher habe ich zwei Geschichten gelesen – die erste war eher enttäuschend, die zweite schon besser. Da ist also noch Luft nach oben – das Konzept gefällt mir aber.

Ali Shaw: Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

Idas Füße beginnen zu Glas zu werden. Hat ja vielen nicht recht zugesagt, weil sie es so deprimierend und negativ fanden. Ich finde, das klingt vielversprechend und vielleicht nach etwas Besonderem… und sieht auch noch wirklich schön aus.

Pratchett/Gaiman: Good Omens

Für die Challenge 😉 Ich war geradezu schockiert, wie alt dieses Buch schon ist (1990). Ich habe meine Erwartungshaltung daraufhin erst einmal vorsichtig korrigiert, hoffe aber natürlich trotzdem auf eine amüsante Lektüre.

Chris Schlicht: Maschinengeist

Frankfurt/Wiesbaden Ende des 19. Jahrhunderts als riesiger Industriekomplex. – Ich habe mir das eine Weile bei Arvelle angeguckt und war mir unsicher. Beim Reinlesen fand ich den Stil nicht überragend, aber den Hintergrund interessant, und zum ME-Preis scheint es mir den Versuch wert.

William Boyd: Ruhelos

Gab’s kostenlos bei Arvelle mit dazu und war unter den Alternativen am interessantesten; Spionagethematik.

Herbert Rosendorfer: Monolog in Schwarz

Nochmal Arvelle – weil sich die chinesischen Geschichten gut anlassen und diese Sammlung kleinerer Erzählungen (etwa: ein Chemiker bringt Hunde zur Explosion, weil er deren Gebell nicht mehr ertragen kann) spaßig klingt.

Katharina Rutz: Ein Jahr in Peking

Damit sich meine zwei anderen Bände dieser Reihe im Regal nicht so allein fühlen… Nur zum ME-Preis akzeptabel, finde ich, also nehme ich ab und an bei den Arvelle-Bestellungen einfach eines mit. Das Peking-Buch ist bei den Rezensionen nicht so gut weggekommen, aber die Stadt interessiert mich.

Kenneth Oppel: This Dark Endeavor

„A prequel to Mary Shelley’s gothic classic Frankenstein„… „Wolkenpiraten“ von Oppel gefällt mir bisher gut; das hier ist ja etwas ganz anderes, könnte mir aber sogar noch mehr liegen. Interessant finde ich die Cover von Fickling Books und Harper Collins Canada – das gleiche Motiv sehr unterschiedlich in Szene gesetzt (ich mag ersteres mehr).

Alexander Felden: Rabenschwarz

Gewonnen! 🙂 Und zwar ein signiertes Exemplar für das Bestehen der ABC-Challenge im vergangenen Jahr. Freut mich sehr, weil ich tatsächlich ziemlich selten Glück bei Gewinnspielen habe; und auf das Buch bin ich wirklich gespannt: ein Lehrer und seine Klasse kommen den Geheimnissen eines unheimlichen Schlosses auf die Spur.

Japanische Märchen aus dem Süden Japans

Und noch einmal Arvelle (mal sehen, wie lange sich dort Bestellungen noch lohnen – Preise und Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferung wurden jüngst klammheimlich erhöht). Ich war schon drauf und dran, es doch wieder aus dem Einkaufswagen zu kicken, aber bei einem Blick in die Leseprobe gefielen mir die Titel der Märchen dann doch so gut, daß ich mich umentschied.

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7 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Von den Wodehouse-Büchern habe ich auch noch nichts gehört, bin gespannt, was du dazu zu sagen hast, wenn du sie gelesen hast. Und „Rabenschwarz“ klingt auch nicht schlecht – ebenso die japanischen Märchen! Ich wünsche dir viel Spaß! 🙂

    Nachdem die Post die Büchersendungen bei der Portoerhöhung mit umgemodelt hat, bin ich gespannt, ob noch mehr ihre Mindestbestellsummen erhöhen (und ob sich die ganzen Tausch-/Verkaufsbörsen noch lohnen).

  2. Kiya said,

    Dann scheine ich ja mit der geringen Bekanntheit recht zu haben 🙂 Übrigens gibt es dazu sogar eine BBC-Serie namens „Jeeves & Wooster“, weiß aber nicht, was die taugt. Oh, und „Jeeves“ hat es als Synonym für Butler (oder besser Valet) sogar in die englische Sprache geschafft!*
    Der Anfang brachte mich bereits zum Lachen, aber ich liebe auch diese geschraubte Sprache.

    Mit „Rabenschwarz“ bin ich schon fast durch – es hat einen gewissen Retro-Charme, leidet allerdings unter Vorhersehbarkeit und die Dialoge sind manchmal etwas unbeholfen. Aber falls du mit „Black Mirror“ + Ocean House (aus „Bloodlines“**) + Schulklasse etwas anfangen kannst… Ich lese es gerade recht gerne (und habe Lust, danach das Black Mirror-Hörspiel anzuhören), weil ich diese Mischung mag und es so etwas nur noch selten zu lesen gibt.

    Meinst du, es liegt an den Preiserhöhungen bei der Post? Daran habe ich noch gar nicht gedacht – ich meine, sie wollen die Käufer einfach nur bewegen, für 19 statt 15 € Dinge in den Einkaufswagen zu befördern… Zu den Tauschbörsen habe ich bisher noch gar keinen Zugang gefunden, aber das ist wohl auch besser so – all diese Angebote sind ohnehin der Untergang für meinen SuB 😉

    * http://www.macmillandictionary.com/dictionary/british/Jeeves
    ** falls unbekannt, siehe hier: http://www.youtube.com/watch?v=pt871DyKQbQ

  3. Winterkatze said,

    Schon interessant, dass Jeeves in England so weite Kreise zieht, aber hier doch recht unbekannt ist. Ich halte das auf jeden Fall mal im Hinterkopf! Danke für den Tipp! 🙂

    Jupp, war unbekannt – sieht nach den Spielen aus, die so gar nichts für mich sind, aber dafür nach Büchern, die vielleicht etwas für mich sein könnten. 😉

    Vielleicht liegt es auch an der Portoerhöhung. Für mich als Privatverkäufer machen die eine Menge aus, weil ich jetzt viele Sachen als Großbrief verschicken muss, was deutlich teurer ist.

    Tauschbörsen sind gar nicht so übel, schließlich muss man erst einmal etwas wegtauschen, um etwas ertauschen zu können. 😀 Allerdings ist der Zustand der Ware häufig ein Glücksfall. Meine Definition von „wie neu“ scheint deutlich enger gesetzt zu sein als die einiger anderer Anbieter.

  4. Kiya said,

    Das Spiel war anfangs schon gut, wurde aber gegen Ende (als jemandem das Geld ausging) zu einer ziemlichen Ballerei; hab es nicht zu Ende gespielt. Das Ocean House war aber sehr stimmungsvoll 🙂

    Mir scheint das wohl immer etwas aufwendig, ein Tauschbuch anbieten zu müssen und alles einzeln abzuarbeiten – wenn ich stattdessen auch einfach stapelweise Literatur in den Warenkorb bei Rebuy oder medimops legen kann *räusper*.
    Und wenn der Zustand tatsächlich Glückssache ist, könnte mich das sehr ärgern. Einmal habe ich ein Buch über Booklooker gekauft, mit dem ich dann nicht zufrieden war – am Ende habe ich dann auch nur die Hälfte bezahlt. Beim Kauf wäge ich ja ab, ob Preis und Zustand zusammenpassen, und wenn das nicht der Fall ist, sehe ich auch nicht ein, den vollen Preis zu zahlen. Scherereien sind allerdings für beide Seiten lästig.

    Die Vielfalt der Gebrauchtbuch-Varianten mittlerweile sind aber schon toll. Hauptsache, jeder findet die passende Plattform, und das sollte ja inzwischen wohl möglich geworden sein 🙂

  5. Winterkatze said,

    Ich habe eine Zeitlang die Bücher als Tauschbuch angeboten, die ich über einige Monate nicht verkauft bekommen habe. Die Daten hatte ich mir ja für den Verkauf schon zusammengesucht und Fotos gemacht, da war das kein großer Aufwand. Aber da ich meine Tauschtickets nicht mehr losgeworden bin, habe ich damit aufgehört. Jetzt geht alles, was sich nicht verkaufen lässt (und nicht eh schon für die Bibliothek gedacht war) in einen öffentlichen Bücherschrank. Als Käufer gehe ich die „Gebrauchtrisiken“ in der Regel nur noch ein, wenn es sich um ein Buch handelt, dass auf normalen Wegen einfach nicht mehr zu bekommen ist – und da muss man dann eh davon ausgehen, dass der Zustand nicht so toll ist.

  6. Kiya said,

    Das Schwierige beim Büchertauschen ist doch auch, daß man eben nicht einfach jedes Buch bekommen kann, sondern nur eines, das gerade im Angebot ist. Ertauscht man da nicht auch mal Bücher, die man eigentlich gar nicht unbedingt haben will, nur weil sie eben verfügbar sind?

    Ich kaufe auch gerne gebraucht, wenn ich den Neupreis einfach zu teuer finde – gerade bei diesen Klappenbroschuren 😉 Wenn mich dann ein erster Teil wirklich überzeugt hat, kann ich für Folgebände ja immer noch voll bezahlen, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, daß sich das auch lohnt (so habe ich das etwa beim „Monstrumologen“ gemacht und werde es wohl auch bei den „Schimmernden Reichen“ von Lawhead handhaben).

  7. Winterkatze said,

    Ich war bislang nur auf Tauschplattformen unterwegs, bei denen man Punkte oder Tickets ansparen konnte. Da habe ich dann auch die Geduld und warte auf ein Angebot, das mich vom „Preis“ und vom Zustand her überzeugen kann. 1:1-Tauschseiten wären auch nichts für mich, dafür bin ich zu wenig an den dort angebotenen Sachen interessiert.

    Gebraucht kaufe ich inzwischen nur von Privatleuten, bei denen ich einschätzen kann, welchen Zustand ein Titel hat. Zum Antesten leihe ich mir ein Buch lieber aus – und in der Regel stelle ich dann fest, dass Ausleihen auch vollkommen für den Rest der Reihe reicht.

    Schwierig ist es nur mit englischen Romanen, da ist der Preis günstig genug, um in Versuchung geführt zu werden, und ausleihen kann man die ja auch nur sehr selten. 😀

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