[50 Tage – 50 Bücher] Tag 03 ~ Ein Buch, dessen Autor mit Q (Nachname oder Vorname) beginnt

Dezember 11, 2012 at 15:14 (31 Tage - 31 Bücher)

Es ist nicht so, als ob ich bei dieser Frage so besonders viel Auswahl hätte, und nur gut, daß ich vor kurzem das folgende Buch bei Arvelle entdeckt habe, sonst hätte ich jetzt nämlich passen müssen. Der Titel klingt ein bißchen abschreckend und weckt politische Assoziationen, aber ich bin ursprünglich auf Band 5 der Reihe, welcher „Blut und rote Seide“ heißt, aufmerksam geworden, bei dem sich dieses Problem nicht stellt.

Viel mehr als das, was der Klappentext hergibt, kann ich darüber hinaus nicht sagen, weil ich noch nicht zu lesen begonnen habe; jedenfalls geht es um das kriminelle Treiben im Shanghai der 90er Jahre, wobei Oberinspektor Chen die Ermittlerfigur ist.

Qiu Xiaolong: Tod einer roten Heldin

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21 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    „Tod einer roten Heldin“ war mein erstes Buch von dem Autor (und ich muss unbedingt mal mehr von ihm lesen) und hatte mir sehr gut gefallen! Er bietet einen interessanten Einblick in die chinesische Gesellschaft, den Alltag und die Gedanken und Erlebnisse, die mit all den Veränderungen in den letzten Jahren einhergegangen sind.

    (Und nachdem direkt neben dem Kommentarfeld die Veronica-Mars-DVD-Bos zu sehen ist, habe ich doch glatt Lust darauf bekommen! *seufz*)

  2. Kiya said,

    Das klingt doch gut 🙂 Ich bin auch gespannt darauf, zumal auch die weiteren Titel der Reihe interessant klingen. Ich mag ja Krimis, die dem Leser Aspekte entweder anderer Zeiten oder anderer Kulturen nahebringen.

    Von Veronica Mars gibt es ja auch eine Box mit allen drei Staffeln – ich habe leider verpaßt, sie zu kaufen, als es sie für 27 € gab (und habe mich angemessen darüber geärgert). Staffel 1 und 2 gab’s dann aber immerhin über eins dieser äußerst gemeinen „2 Staffeln für 20 Euro“-Angebote von Amazon… Die ersten Folgen sind schon einmal richtig gut 🙂

  3. Winterkatze said,

    So einen Krimi hast du hier auf jeden Fall erwischt! 🙂 Ich bin schon gespannt auf deine Meinung. 🙂

    Ich hatte einen Teil der Veronica-Mars-Folgen im Fernsehen gesehen, erst Nachmittags, dann in der Nacht (nachdem das ZDF wohl festgestellt hat, dass das keine simple High-School-Serie ist) und vor einiger Zeit habe ich dann alle drei Staffeln günstig erjagen können und die Serie dann am Stück durchgezogen. 😀

    Die erste Staffel gefällt mir am Besten, aber schlecht sind die anderen beiden auch nicht. Wenn da nicht noch „Angel“ und „Torchwood“ wären, die ich mir von einer Freundin geliehen habe, würde ich jetzt zumindest die erste Staffel noch einmal gucken. Dir wünsche ich viel Spaß damit! 🙂

  4. Kiya said,

    [vergessen] Übrigens ist jetzt deiner Werbung sei dank ein erstes van Dusen-Hörspiel bei mir eingezogen… Der Erfinder der Reihe ist ja mit der Titanic untergegangen – sehr faszinierend, vor allem weil in dem Hörspiel diese Fortschrittsgläubigkeit noch merkbar ist, die gewissermaßen mit der Titanic untergegangen ist 🙂

  5. Winterkatze said,

    Oh, cool! 🙂 Ich liebe diese Zeit und diese Mischung aus Fortschrittsgläubigkeit, Experimentierfreude und Aberglauben (auch wenn der bei den Van-Dusen-Hörbüchern kaum zum Tragen kommt).

    Ich seh schon, dein Dezember bringt dir viele tolle Geschichten! 😀

  6. Kiya said,

    Ich schaue Serien genauso inflationär wie ich Bücher lese. Das heißt, daß der Stapel-angefangener-Staffeln inzwischen 17 Boxen umfaßt, darunter ebenfalls „Angel“ (obwohl ich es immer noch deutlich schlechter als „Buffy“ finde).
    Einen Fernseher haben wir nicht (weshalb immer am Laptop geschaut wird), aber mittlerweile mag ich die bekannten Synchro-Stimmen auch nicht mehr hören, deshalb schätze ich die Sprachwahlmöglichkeiten einer DVD (auch wenn ich die Sprache nicht gut kann – wozu gibt’s im Zweifel deutsche Untertitel… :-)).

  7. Winterkatze said,

    Lustig, dass du bei Serien ebenso verfährst wie bei Büchern. Auf der anderen Seite verfahre ich mit DVD-Boxen ebenso wie mit Büchern: Entweder ich ziehe es „am Stück“ durch oder es liegt und liegt bis ich dann doch in der richtigen Stimmung zum intensiven Gucken oder Lesen bin. 😀

    Und ja, „Angel“ ist schlechter als „Buffy“ – deshalb hat meine Freundin ihre Buffy-Staffeln schon längst zurück, während ich „Angel“ seit dem Sommer nicht mehr in der Hand hatte …

    Bei Synchronisationen bin ich oft auf das geeicht, was ich als erstes gehört habe. Bei manchen Filmen bin ich aber trotzdem sehr froh über die Auswahlmöglichkeiten oder muss feststellen, dass die Stimme der Synchronsprecher so passend gewählt wurde, dass die Umstellung gar nicht so groß ist. 🙂

    Bei asiatischen (vor allem japanischen) Filmen hingegen nehmen wir immer den Originalton (mit englischen Untertiteln, damit wir was verstehen können :D). Da es nur wenige Synchronstudios gibt, die das passend umgesetzt bekommen.

  8. Kiya said,

    Ja, ich mag die Zeit auch sehr 🙂 Ich habe schon im Studium viel zur Jahrhundertwende gemacht, und mittlerweile interessiert mich die Zeit bis 1933 besonders. Spannend ist immer, daß einiges, was wir heute Aberglauben nennen würden, damals durchaus mit wissenschaftlichem Anliegen verfolgt wurde – in meinem Science & Fiction-Buch gab es zum Thema Telepathie einen interessanten Beitrag, wobei das noch eher ins 19. Jh. fällt.

  9. Kiya said,

    Bei uns gibt es dann vor jedem Gucken eine Diskussion darüber, auf welche Serien wir heute Lust haben, gefolgt vom Versuch eine Schnittmenge zu finden 😉

    Wie weit bist du denn bei „Angel“? Wir beenden so langsam die zweite Staffel, und die ist schon merklich besser als die erste – allerdings nervt der Darla-Plot. Hier hat uns der Wechsel zu Englisch auch geholfen, weil bei Angel-der-keine-Mimik-kann erst im Original irgendwie klar wird, wie er sich die Rolle vorstellt, außerdem klingt er dann nicht ganz so sehr wie aus der Zahnpasta-Werbung.

    Ja, bei Animes ist das ganz schwierig. Ich habe noch nicht so viele geschaut, erinnere mich aber an etwa „Das wandelnde Schloß“, den ich sehr mochte und bei dem so etwa nach zwei Minuten zum Japanischen umgeschaltet wurde, weil die Hauptfigur anders unglaublich anstrengend klang.

  10. Winterkatze said,

    „Spannend ist immer, dass einiges, was wir heute Aberglauben nennen würden, damals durchaus mit wissenschaftlichem Anliegen verfolgt wurde“

    Genau das finde ich auch so reizvoll, so hatte die Wissenschaft noch etwas überraschendes und unberechenbares, während man erst einmal für (fast) alles offen war. Nicht ohne Grund greifen die meisten Autoren für bestimmte fantastische Geschichten genau auf diese Zeitspanne zurück.

    Solche Diskussionen gibt es bei uns relativ selten. Wenn es nicht gerade Animes, sw-Filme oder alte Krimiserien sind, dann gucke ich in der Regel alleine, weil ich mir von den spöttischen Bemerkungen meines Mannes das Vergnügen nicht rauben lassen will. Mit Serien wie z.B. „Angel“ kann er überhaupt nichts anfangen.

    Bei „Angel“ habe ich in der Mitte der dritten Staffel eine Pause eingelegt – wenn ich mich recht erinnere, dann ist das die Staffel, die ich am wenigsten mag. Aber ich habe auch einige Lücken bei der Serie, da ich bei der Fernsehausstrahlung auch um diese Zeit ausgestiegen bin und dann nur sporadisch geguckt hatte.

    Gerade bei Anime-Serien habe ich oft das Gefühl, dass die Synchro-Verantwortlich sich denken „ist ja nur für Kinder“ und dementsprechen wird/wurde sich wenig Mühe gegeben. Dass es im Original sehr viele Anspielungen und Aussagen für erwachsene Zuschauer gibt, wird so komplett unterschlagen. Von den Kürzungen bei den Fernsehausstrahlungen will ich gar nicht erst anfangen, ebenso wenig von all den „Pfannkuchen“ und ähnlich kreativen Übersetzungen für japanische Gerichte.

  11. Kiya said,

    Vieles, was heute als unwissenschaftlich abgetan wird, mußte man ja immerhin erst einmal ausprobieren. Einige Ansätze waren ja auch gar nicht so verkehrt und es ist nachvollziehbar, daß man versuchte, sie mit den Mitteln des Experiments zu untersuchen. Versuch und Irrtum – das ist ja nach wie vor das Prinzip, nach dem Naturwissenschaftler arbeiten 😉

    Mein Freund guckt „Angel“ auch nur mit, weil wir beide „Buffy“ so mochten und nach einigen Jahren große Lust auf etwas Vergleichbares hatten. Der eigentliche Charakter Angel gibt allgemein eher Anlaß zu Frotzeleien – aber auch das macht zu zweit mehr Spaß.
    Alleine sehen muß ich momentan nur „Charmed“ und „Ghost Whisperer“, wobei ich bei beiden vermutlich nicht über die erste Staffel hinauskomme (bei ersterem mag ich die späteren Folgen nicht und zweiteres müßte sich schon noch etwas steigern, bisher ist das Strickmuster immer zu ähnlich).

    Wie ist das eigentlich bei Mangas, gibt’s da auch diese Probleme? Es gibt dann ja leider keine Untertitel, weshalb ich mit Deutsch vorlieb nehmen muß. Meine Kenntnisse reichen allenfalls, um die Hiragana-Geräuschäußerungen im Bild zu verstehen 😉 Auf die Übersetzungen der Gerichte muß ich mal achten…

  12. natira said,

    Ich verfolge gerade etwas schmunzelnd Euren Buffy/Angel-Austausch. Angel … nun ja, ich mochte diesen Charakter auch im Buffy-Universum eigentlich erst, als der der Fluch „griff“. Aber natürlich musste ich Angel schon aus Vollständigkeitsgründen kaufen – und natürlich gab es da diese reizende Aussicht auf Staffel 5. 🙂

    Übrigens, Winterkatze, hat Dich Torchwood schon abgeschreckt. Die erste Staffel hat ja ein paar schräge Folgen, aber ich finde ja, sie die Show macht sich … 🙂

    • natira said,

      Ähm, das sollte natürlich eine Frage werden zu Torchwood. 🙂

  13. Kiya said,

    Tja, ich mochte irgendwie Spike immer lieber… obwohl der gegen Ende auch etwas Biß verlor 😉 Auf Staffel 5 von „Angel“ kann man sich sozusagen freuen?

    Und eine Meinung zu „Torchwood“ interessiert mich auch 🙂 Es gibt ja dieses Boxset von Staffel 1+2+Film. Ein kurzes Reinschnuppern bei Youtube hat mir an sich gefallen, gab aber noch nicht viel Einblick.

    • Natira said,

      spike und dru waren einfach abgefahren *lach* ich bin damals nur wegen dieses paares in das buffyversum eingestiegen und habe es nicht bereut.

      torchwood ist schon speziell. wie schon angedeutet, sind einige episoden der ersten staffel ziemlich schräg, aber ich habe weiter geschaut, weil ich j. barrowmans capt. jack harkness schon in doctor who („restart“) mochte. inzwischen gibt es ja 4 staffeln torchwood…

      je nachdem, wie die serie der winterkatze zusagt und wann die boxen zurückkommen, käme ja viell. auch eine leihgabe in betracht. momentan scheint ihr serienmäßig ja auch beschäftigt zu sein 😉

      kennst du eigentlich doctor who?

      • natira said,

        und was angesl staffel 5 angeht, ja, ich hatte mich auf die staffel gefreut. ich will ja nicht spoilern….

  14. Winterkatze said,

    Ohja, Angel finde ich auch eher belustigend, aber dafür hat die Serie einige Nebenfiguren, die ich mag!

    Bei „Charmed“ mochte ich damals die Grundidee, aber die Serie haben sie – auch dank der Schwesternwechsel – ganz schön ausgepresst und inzwischen finde ich selbst die ersten Folgen mehr peinlich als unterhaltsam. Oh, und was habe ich mich bei der Erstausstrahlung über Cole (?) aufgeregt! Tod, wieder auferstanden, verstorben, gerettet, verdammt und das immer wieder von vorn …

    „Ghost Whisperer“ hat mich irgendwie nie interessiert und die wenigen letzten Minuten, die ich davon mitbekomme, wenn ich danach etwas gucken will (was lief in den letzten Jahren nach „Ghost Whisperer“? *grübel*) waren immer so schrecklich kitschig, pathetisch und somit in meinen Augen sehr gruselig! 😉

    Bei älteren Manga stolpert man auch immer mal wieder über Dinge, die „eingedeutscht“ wurden, aber das hängt auch sehr vom Verlag ab. Inzwischen geht die Tendenz ja sogar dazu, dass man Ladenbeschriftungen, Lautäußerungen usw. nicht übersetzt, sondern im Zweifelsfall erklärende Fußnoten anbringt. Mir gefällt das sehr gut, schließlich mag ich ja auch etwas vom kulturellen Hintergrund mitbekommen!

    @Natira: Schräge Sachen mag ich gern, in der Beziehung schreckt mich „Torchwood“ nicht ab. Aber so ganz hatte mich die Serie nach den ersten Folgen nicht gepackt, da ich hin und wieder mit der schauspielerischen Leistung und vor allem mit dem Storyaufbau innerhalb einer Folge nicht ganz glücklich bin. Einige Weltenbau-Elemente fühlen sich unstimmig an, einige Handlungsentwicklungen fand ich unrealistisch (also innerhalb der Serienwelt, nicht nur nach realen Maßstäben) und solche Punkte wurden bislang durch nichts ausgeglichen. Bei vielen Filmen (oder auch Büchern) kann ich über solche Sachen hinwegsehen, wenn mich andere Elemente oder bestimmte Figuren packen. Aber noch habe ich „Torchwood“ nicht abgeschrieben. 🙂 Vielleicht würde es mir aber leichter fallen in „Torchwood“ reinzukommen, wenn ich „Dr. Who“ kenne würde …

    Oh, und noch eine Nebenbemerkung zu Spike: *hach* 😉

    • natira said,

      Wenngleich Torchwood im gleichen „Universum“ wie Doctor Who spielt und es sogar Crossover-Folgen gibt, sind doch beide Serien sehr verschieden. Capt. Jack taucht in der ersten (Neustart)Staffel zwar auf, aber dann dauerte es bis zu einem weiteren Crossover. Zudem spielt Torchwood zeitlich und auch örtlich ziemlich stationär, während der Doctor mit seiner Tardis durch Zeit und Raum reist (aber trotzdem relativ häufig irgendwann auf der Erde landet *g*).

  15. Kiya said,

    Angel: Ein Kaufgrund waren anfangs die Gastauftritte der Buffy-Darsteller. Leider fallen die meistens ziemlich dünn aus, und die Charaktere sind insgesamt schwächer als bei Buffy. Wesley (einer der Gründe für’s Englisch-Gucken) macht allerdings Spaß und Cordelias Entwicklung seit der ersten Buffy-Folge finde ich doch ziemlich interessant.

    Charmed: Ich habe die Serie im TV nie so richtig verfolgt (DVD’s sind mir lieber – da kann ich selbst bestimmen, wann ich was sehen will), deshalb war ich gerade auf den Anfang noch einmal gespannt. Die meisten Staffeln sind allerdings nach wie vor nur in zwei Teilen zu haben, was ich grundsätzlich nicht kaufe. Die erste Staffel ist aber komplett und soweit ganz nett 🙂

    Ghost Whisperer: Ja, die letzten Minuten sind immer die schlechtesten *g* Die ganze Weinerei und Ins-Licht-Geherei am Ende regt mich regelmäßig auf. Dabei gibt es schon einiges Potential, bei dem ich aber nicht sicher bin, ob es genutzt werden wird (bin noch nicht weit).

  16. Winterkatze said,

    Da ich die Serien („Buffy“, „Angel“, „Charmed“) geguckt hatte, lange bevor es einen DVD-Player für mich gab, war ich aufs Fernsehen angewiesen. Und eigentlich mag ich es auch, wenn ich da einen festen Termin in der Woche habe. Beim DVD-gucken kommt mir in der Regel etwas dazwischen und es zieht sich endlos hin.

    „Angel“ bekommt noch so einige tolle Nebenfiguren, die du bislang nicht kennen wirst. 🙂

    Und ich bin sehr gespannt, ob du irgendwann sagst, dass sich „Ghost Whisperer“ noch entwickelt hat! 😀

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