[Review] Oktober-Lektüre

November 2, 2012 at 17:11 (Review)

Nach der Klausurenzeit im September (… und heute war die Nachricht über das Bestehen im Briefkasten :-)) hatte ich im Oktober richtig viel Zeit für schöne Bücher, und auch das Herbstwetter fördert die Lesestimmung. Dieser Monat war mithin ziemlich leseintensiv, auch durch relativ viele Bücher aus der Bibliothek (wovon ich auch noch jede Menge Nachschub habe – bevor meine Karte abläuft, habe ich noch einmal ordentlich zugeschlagen, um die Verlängerung möglichst weit hinauszuzögern ;-)).

Ich stelle immer wieder fest, daß ich Rezensionen schneller schreiben sollte – je länger ich warte, desto unklarer sind die Leseeindrücke (insbesondere weil ich nach wie vor keine Lust auf Begleitnotizen habe – soll ja schließlich Spaß machen). Oft sind Rezensionen zu Challenges zu schreiben, an denen ich dann ein bißchen knabbere, weil ich nicht immer zu diesen Büchern auch viel zu sagen habe; dahingehend hat mir die Autoren-Challenge gefallen, bei der Rezensionen nicht erforderlich sind.

Challenges:

– Autoren-Challenge: Abgeschlossen 🙂 Ich habe ein unverhofftes Q erlesen, wie mir erst hinterher auffiel, und mich dann entschlossen, von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, ein Y nicht nur als Anfangsbuchstaben gelten zu lassen. Als dann nur noch U fehlte, habe ich mich bewußt daran gesetzt, besonders dick war das betreffende Buch schließlich nicht.

– Büchertreff-Challenge: Schon früh im Oktober habe ich die Monatsaufgabe (Autor mit E oder F) abgeschlossen.

– Themen-Challenge: Das Thema Identität habe ich erlesen und gleich rezensiert, für das Thema Familie nun endlich mal die Rezension nachgeholt. Hier fehlt mir nun nur noch ein Buch (neben einigen Rezensionen… *hust*).

In die Chaos-Challenge bin ich immer noch nicht so richtig eingestiegen, weil ich so langsam die anderen abschließen möchte, die schließlich zum 31.12. enden.

1. Janine Wilk: Lilith Parker und der Kuß des Todes (Lilith Parker 2)

Ich habe mich richtig darauf gefreut, auf die Insel, die täglich Halloween feiert, zurückzukehren und wurde nicht enttäuscht. Die neuen Entwicklungen bauen folgerichtig auf den Ereignissen des ersten Bandes auf, bekannte Charaktere kommen natürlich auch wieder vor und werden durch einige weitere ergänzt. Schönes Herbstbuch, aber viel zu schnell gelesen…

2. Thomas Finn: Weißer Schrecken

Das Buch hat ein paar Schwächen etwa stilistischer Natur. Macht aber nichts – die Krampus-Thematik ist originell und spannend umgesetzt, der Schauplatz im Berchtesgadener Land gut gewählt. Einmal ein anderer und sehr lohnenswerter Blick auf die Adventsbräuche. Ein Großteil der Handlung spielt zudem in den 90er Jahren, was mich an Teenagertage zurückdenken ließ 😉

3. Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho (Rivers of London 2)

Mit dieser Fortsetzung entwickelt sich die Reihe endgültig in eine sympathische Richtung. Der Aufhänger um tote Jazzer paßt nach London und ist mal etwas anderes. Weiterhin humorvoll und mit guten Ideen (auch Peters Versuche, sich der Magie wissenschaftlich zu nähern, gefallen) – wann kommt der dritte Teil?

4. Michelle Harrison: The Thirteen Treasures (13 Treasures 1)

Erst nach dem Kauf habe ich festgestellt, daß ich dieses Buch schon mal gelesen habe – auf Deutsch aus der Bibliothek (mit einem *wie könnte es auch anders sein* weniger ansprechenden Titel). Da ich nun schon wußte, wohin die Reise geht, bin ich beim Lesen eher langsam vorwärts gekommen, obwohl die Geschichte eigentlich nicht übel ist. Ich werde den zweiten Teil auch lesen; den immerhin kenne ich tatsächlich noch nicht.

5. Bianka Minte-König: Die bösen Mädchen von Warfield Manor

Eigentlich nichts Besonderes, aber ich war gerade in Stimmung dafür und habe in etwa das erwartet, was ich bekommen habe: eine nette Gruselgeschichte. Positiv zu bemerken sind die Informationen über die Gegend in Nordengland. Vom Ende hätte ich mich gerne etwas mehr überraschen lassen.

6. Jenny-Mai Nuyen: Nijura

Mir hat „Nocturna“ gefallen, und als mir das „Nijura“-HC zum Mängelexemplar-Preis über den Weg lief, habe ich es mitgenommen. Es ist merklich Nuyens Erstling und erreicht nicht die Qualität von „Nocturna“, auch wenn vieles schon erkennbar ist, was sich erst mit zunehmender Erfahrung der Autorin ganz ausgeprägt hat. Kein Fehlkauf, aber noch recht kindlich.

7. Josephine Pennicott: Dornentöchter

… Rezension folgt.

8. Hyakken Uchida: Aus dem Schattenreich

Ohne die Autoren-Challenge wäre ich wohl nicht auf den Autor gestoßen, aber ein U ist eben selten! In dem Band sind teilweise sehr kurze Erzählungen versammelt, die starken Traumcharakter haben. Ich war sehr dankbar für die Erläuterungen am Ende, denn für Nicht-Japaner sind die Anspielungen nicht immer ohne Weiteres ersichtlich.

9. Agatha Christie: The ABC Murders

Sehr interessanter Ansatz! Blöderweise erzählt der Klappentext schon ziemlich viel. Poirot nimmt an einigen äußerst amüsanten Dialogen teil, und auch damals noch nicht so vertraute Erkenntnisse etwa aus der Psychoanalyse haben ihren Auftritt. Die Auflösung habe ich wie üblich nicht erraten, aber meine Überlegungen gingen immerhin in die richtige Richtung.

10. Tom Wolf: Rabenschwarz (Preußenkrimi 3)

Die Reihe lebt vom gedrechselt-verschrobenen Stil (besonders viel Spaß bereitet wie immer der kreative Umgang des Königs mit der Grammatik), von Langustier, dem ermittelnden Hofkoch, und von viel Zeitkolorit, wobei einige historische Details immer in einem Anhang erläutert werden. Ich mag’s 🙂

11. Patricia Highsmith: Der talentierte Mr. Ripley

12. Elfgren/Strandberg: Zirkel (Engelsfors 1)

Die Autoren erfinden das Rad sicherlich nicht neu (sechs Mädchen entwickeln magische Kräfte, die aus durchaus klassischen Zutaten zusammengesetzt sind; großen Raum nehmen außerdem diverse Teenager-Probleme ein). Die Charaktere und ihre Versuche sich zusammenzuraufen sind aber gelungen, und auch die gedrückte Stimmung in dem kleinen Ort, in dem die Protagonisten niemandem trauen können, wirkt.

13. Sarah Singleton: Das Haus der kalten Herzen

Hat mich am ehesten an Susanne Gerdoms „Der Nebelkönig“ erinnert. Die Stimmung zu Beginn kam sehr intensiv bei mir an, im weiteren Verlauf besucht Protagonistin Mercy allerdings immer wieder andere Zeitebenen, um die allgegenwärtigen Geheimnisse zu lüften – das hat ja durchaus seinen Sinn, die besondere Atmosphäre geht darin allerdings verloren, was ich ein wenig bedauert habe.

14. Jutta Wilke: Holundermond

Bibliotheksbuch. War gut zu lesen, bleibt aber nicht lange hängen. Schön waren jedenfalls der Klosterschauplatz und die Bezüge zur Kunst(geschichte). Spannung wird allerdings dadurch herausgenommen, daß der Gegner schon früh bekannt ist.

15. Christoph Marzi: Memory

Bibliotheksbuch. Ich bin in letzter Zeit immer mal wieder von Marzis Büchern enttäuscht gewesen, dieses habe ich aber immerhin fertig gelesen; es hat mir auch wieder besser gefallen als „Lyra“ und „Heaven“, was vor allem an den Londoner Friedhöfen und ihren Bewohnern lag. Die Junge-Mädchen-blablabla-Handlung ist ansonsten gewohnte Kost und wie üblich zu romantisch für meinen Geschmack (nächster Versuch wird im Winter mit dem „Grimm“-TB unternommen).

16. Holly Black: Feenland ~ Die magische Klinge [Comic]

Dies ist der letzte Teil der Trilogie, für den grundsätzlich dasselbe gilt wie für die ersten beiden Bände; am interessantesten sind nach wie vor die Zeichnungen der Feen.

17. Ju Honisch: Salzträume I

18. Michel Houellebecq: Gegen die Welt, gegen das Leben

Bibliotheksbuch. Ich habe mich sehr gefreut, auf diese Weise den Autor testen zu können. Seine allgemeine Sichtweise wie auch die Herangehensweise an Lovecraft hat mir gefallen, auch wenn ich mir noch einige weitere Schwerpunkte hätte vorstellen können – die eine oder andere Aussage würde ich aber wiederum genauso unterschreiben. Wird noch nachgekauft, ebenso wie weitere Titel vom Autor (nur von „Elementarteilchen“ halte ich mich vermutlich fern).

19. Terry Pratchett: Wintersmith (Tiffany Aching 3)

Reread, wie man so schön sagt. Bis hierhin hatte ich schon auf Deutsch gelesen – jetzt kann ich mich an den Abschlußband machen, den ich noch nicht kenne.

20. LTB Premium: Micky X [Comic]

Das muß jetzt einfach mal erwähnt werden 🙂 In einer Neuauflage wurden hier Comics von 2003/04 gesammelt, die längst vergriffen sind und Micky in ein düsteres Parallel-Entenhausen entführen. Ich habe diese Mystery-Micky-Variante jetzt erst entdeckt und war sehr angetan. Bitte mehr davon.

21. Simon R. Green: Die dunkle Seite der Nacht (Nightside 1)

Dieses Bibliotheksbuch machte es mir nicht so leicht. Ich mag die Konzeption und einige der Ideen, aber schreiend auffällig ist das Fehlen des Augenzwinkerns, das „Harry Dresden“ so viel besser macht. Die Dialoge sind voll von diesem albernen Brechstangen-Pathos, der mir etwa aus Max Payne-PC-Spielen (vom Weghören, wenn mein Freund spielt) bekannt ist. Außerdem werden viel zu viele Erwartungen geweckt (uh, die Nightside… der böseste Ort von allen!), die dann nicht eingehalten werden können, weil die Personen – die nicht gerade mehrdimensional erscheinen – eigentlich doch alle ganz lieb sind. Die Nightside macht auch einen uneinheitlichen Eindruck, nicht aus einem Guß. Nicht so richtig überzeugend also – trotzdem könnte ich mir vorstellen, daß ich so ab und an Lust auf einen weiteren Teil hätte…

22. Michael Northrop: Kälte

Bibliotheksbuch. Hübsch frostig, und ich neige dazu, solche Geschichten nicht aus der Hand legen zu können. Nach dem Lesen habe ich mir erst einmal eine heiße Badewanne gegönnt 🙂 Ging sehr gut los, war dann aber nicht so konsequent, wie ich es mir gewünscht hätte, und eher zahm. Lieber „Life as we knew it“ lesen.

23. Fabian Lenk: Das Rätsel des Orakels (Zeitdetektive 8)

Bibliotheksbuch. Kurzes, unkompliziertes Kinderbuch – Zeitreise und Geschichtskrimi. Über die Zeitreisenlogik sollte man sich besser keine Gedanken machen, aber die historischen Details zum Orakel von Delphi habe ich gerne gelesen, das Glossar am Ende ist ebenfalls ansprechend.

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7 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Gratuliere zum Bestehen! 🙂

    Wie hat dir denn bei „Weißer Schrecken“ das Ende gefallen? Mir war das etwas zu viel – auch wenn ich die Geschichte an sich und das Einbauen der Krampus-Sagen gut fand.

    Der zweite Teil der Michelle-Harrison-Bücher hat mir gut gefallen, die Hauptfigur wechselt und der Grundton wird etwas düsterer. (Und so schlimm finde ich die deutschen Titel nicht, nur etwas „softer“ als es den Büchern angemessen ist. *g*)

    Irgendwie werde ich immer neugieriger auf „Zirkel“ … und du erinnerst mich daran, dass ich endlich die Harry-Dresden-Romane weiterlesen will!

  2. Kiya said,

    Danke 🙂 War das Modul, mit dem ich am meisten gekämpft habe, weil es so unglaublich uninteressant ist…

    Ich fand das „Weißer Schrecken“-Ende in Ordnung. Ob der Epilog nun notwendig war oder nicht, darüber kann man sicherlich geteilter Meinung sein, aber der war ja nur zwei Seiten lang und hat mein Lesevergnügen insgesamt nicht getrübt.

    Ja, es gibt noch viel schlimmere deutsche Titel (*an Gail Carriger denkt*), aber ich mag diese ganzen Elfenwinterseelentochterliebemagie-Titel einfach nicht, schon weil sie sich zu sehr ähneln und damit nur noch beliebig wirken. Für die Cover gilt teilweise Ähnliches…

    Stell an „Zirkel“ einfach nicht zu hohe Erwartungen. Ich kann auch nachvollziehen, warum es einigen Lesern nicht besonders gefallen hat – eben aufgrund des Mangels an Originalität und weil die Alltagsprobleme der Teenager doch recht großen Raum einnehmen. Aber vielleicht gefällt es dir ja – wie mir – trotzdem 😉

    Ich lese auch gerade wieder Harry Dresden! Entweder ist „Nightside“ nicht unschuldig daran oder ich habe generell gerade Lust auf diese Art Buch. Ich stecke allerdings noch in „Blood Rites“.

  3. Winterkatze said,

    Umso schöner, dass du es jetzt hinter dich gebracht hast! 🙂

    Ich meinte bei „Weißer Schrecken“ vor allem den … hm … SF-Anteil. In die Richtung hätte sich für mich die Geschichte nicht entwickeln müssen.

    Bei Titeln (und Covern) bin ich inzwischen hart im Nehmen. Wer in den 80er-Jahren Fantasy gelesen hat, musste viel schlimmere Sachen kaufen. 😉

    Was den „Zirkel“ angeht: Es klingt nach einem netten und vertrauten Buch und manchmal sind solche Geschichten die beste Wahl für einen gemütlichen Leseabend.

    Ich habe gerade doch lieber den aktuellen October-Daye-Band verschlungen, statt mit dem achten Harry-Dresden-Buch weiterzumachen. Ich hatte bei wikipedia einen Spoiler zu den Dresden-Geschichten gelesen und befürchte, dass ich genau den Part nun vor mir habe. Total bescheuert, ich sollte es einfach mal hinter mich bringen! *g*

  4. Kiya said,

    Okay, der SF-Anteil – hat sich vielleicht nicht so gut eingefügt wie die übrigen Elemente des Romans, allerdings fand ich den Gedanken auch irgendwie interessant (und ein wenig cthuloid ;-)).

    Stimmt, in den 80ern (und soweit ich das überblicke, teilweise auch noch in den 90ern) waren so einige Scheußlichkeiten auf dem Markt… Für mich ist so etwas aber schon ein (weiterer) Grund, zur englischen Ausgabe zu greifen, wenn diese passender gestaltet ist.

    Dann viel Spaß mit „Zirkel“ 🙂 Ich freue ich mich schon auf den Nachfolger, der ja im Frühjahr kommen soll.

    Ich habe auch so einen Halb-Spoiler im Hinterkopf – das passiert, wenn ich beim Überfliegen etwa eines Forumsbeitrages etwas mitbekomme, das ich noch nicht wissen will, und dann die entsprechende Stelle soweit möglich zu überspringen versuche -; dazu könnte sich in „Blood Rites“ etwas entwickeln. Ist insofern etwas blöd, als ich in dieser Hinsicht jetzt ungeduldig bin, ansonsten aber nicht so tragisch.

  5. Winterkatze said,

    Für mich war das ein zu krasser Bruch, womit ich mich locker hätte abfinden können, wenn die Umsetzung noch etwas besser gewesen wäre. (Himmel, ist das schwierig, wenn man nicht spoilern will! *g*)

    Obwohl ich inzwischen (wieder) regelmäßig auf Englisch lese, habe ich da doch immer Angst, dass ich zu viel verpassen würde. Und da ich in der Regel entweder den Buchrücken im Regal oder den Inhalt beim Lesen sehe, kann ich über beliebige Cover im Zweifelsfall hinwegsehen. 😀

    Ich habe mir „Zirkel“ jetzt mal über die Bibliothek vorgemerkt.

    Hm, worauf bezieht sich denn dein Spoiler allgemein? Vielleicht könnte ich … hm … beruhigen oder die Neugier anfeuern. 😉

  6. Kiya said,

    Ich greife meist zur Übersetzung, wenn es eine ansprechende deutsche Taschenbuchausgabe gibt und/oder das Buch sehr umfangreich ist – oder natürlich, wenn die Originalsprache nicht Englisch ist. Bei der „Dunkler Turm“-Reihe von Stephen King etwa hätte ich keine rechte Motivation, sie auf Englisch zu beginnen. Gerade Fantasy und Jugendbücher sind aber (zusätzlich zum Cover/Titel-Problem) oft auch ziemlich lasch übersetzt (und dabei so teuer…).
    Wenn man aber beim Lesen viel verpassen würde, macht das natürlich keinen Spaß. Sachbücher lese ich auch nach wie vor lieber auf Deutsch, da gibt es sonst gerne mal Vokabelprobleme.

    Spoiler: Ich meine, es würde Entwicklungen in bezug auf Harrys Familie geben…

  7. Winterkatze said,

    Ja, das stimmt. In „Blood Rites“ gibt es neue Informationen zu Harrys Familie. Aber selbst dann, wenn man schon ahnt was das ist, lässt sich das Buch noch sehr gut lesen. 🙂

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