[Review] August-Lektüre

September 8, 2012 at 16:16 (Review)

Die Anzahl der gelesenen Bücher ist ziemlich hoch, es sind aber viele Kinderbücher dabei, die schnell gelesen waren. Das liegt zum Teil daran, daß ich manches über Rebuy bekommen habe, das ich mal antesten wollte (und so billiger bekommen habe als wenn ich es in der Bibliothek vorbestellen würde…).

Challenges:

Die August-Aufgabe (ein Buch mit 800 Seiten), bei der ich ein wenig Unbehagen hatte, ließ sich durch „A Game of Thrones“ dann doch sehr elegant und schnell lösen. Langsam wird es auch mit der Autoren-Challenge – das V ist nun auch erledigt. Einige Rezensionen sind geschrieben, einige stehen (immer) noch aus. Für die Themen-Challenge habe ich das Thema Familie erlesen, aber noch nicht rezensiert. Nebenbei hat sich auch wieder ein Buch für die Chaos-Challenge weggelesen („ein Buch, dessen Cover geprägt ist“), obwohl ich daran noch nicht gezielt arbeite.

1. G.R.R. Martin: A Game of Thrones (A Song of Ice and Fire 1)

2. Marcus Sedgwick: Magic and Mayhem (Raven Mysteries 5)

Hatte ich vorbestellt und habe es nun endlich gelesen. Ich finde die Reihe nach wie vor toll – schade, daß nur noch ein Band kommt; Rabe Edgar könnte sicherlich noch viele Geschichten von Schloß Otherhand und seinen liebenswert-verrückten Bewohnern erzählen…

3. Chris Mould: The Ice Pirates (Something Wickedly Weird 2)

Teil 2 der stimmungsvollen Kombination aus Geistern und Piraten, die durch die Illustrationen Charme gewinnt. Ist allerdings wirklich kurz (176 reich bebilderte Seiten) – weshalb die Bücher dieser Reihe (Teil 3 ist schon im Regal angekommen) gar nicht erst auf meinem SuB landen.

4. Ballantine/Morris: Das Zeichen des Phönix (Books & Braun 1)

5. Holly Webb: Rose and the Silver Ghost (Rose 4)

6. Perplies/Humberg: Schrecken über Bondingor (Drachengasse 13 1)

Die Rezeptur eines klassischen Kinderbuchs in einer (auch ziemlich klassischen) Fantasystadt – mal etwas anderes 🙂 Schnell zu lesende Freundschafts- und Abenteuergeschichte, aber nett und mit sympathischen Protagonisten. Einen erneuten Ausflug nach Bondingor könnte ich mir vorstellen, denn so eine Stadt hat doch viele Ecken, die es zu entdecken gilt…

7. Elizabeth Woods: Caras Schatten

8. Rachel Hawkins: Hex Hall (Hex Hall 1)

Das war ein ziemlicher Coverkauf, muß ich zugeben (die Hyperion-Ausgabe) – ich war lange nicht sicher, ob das auch inhaltlich etwas für mich sein würde, und habe es dann einfach mal bestellt. Und nun: nicht schlecht, aber auch nicht so richtig gut. Es gibt ein paar Lacher, gerade am Anfang, aber die Geschichte bleibt doch sehr, sehr oberflächlich und damit ein bißchen uninteressant. Gegen Ende kam allerdings Spannung auf, insofern muß ich möglicherweise doch wissen, wie es weitergeht (allerdings nicht sofort).

9. M.P. Kozlowsky: Juniper Berry

Ich wußte im Vorfeld nicht, was mich hier erwartet, aber Titel, Illustrationen und Preis haben mich zu einem kurzentschlossenen Vorbestellen motiviert. Ist natürlich ein Kinderbuch, aber sowohl mit märchenhaften als auch ernsten Untertönen und einigen etwas unheimlichen Beschreibungen. Juniper und ihr Freund Giles sind sehr liebenswert. Schönes Buch insgesamt.

10. Agatha Christie: The Moving Finger

Ich sollte mir abgewöhnen zu erwarten, daß in einem Miss Marple-Roman selbige auch mit einer gewissen Häufigkeit auftritt. Ich glaube, diesmal tauchte sie erst etwa auf den letzten hundert Seiten auf 😦 Ansonsten aber gut wie gewohnt, das Christie-Feeling stellt sich sofort ein – interessant war es darüber hinaus, gleichzeitig zwei Geschichten über anonyme Briefe zu lesen (siehe Nr.11).

11. Martha Grimes: Inspektor Jury sucht den Kennington-Smaragd (Inspektor Jury 3)

Hat mir wieder besser gefallen als der zweite Teil. Mir ist aufgefallen, daß häufig ziemlich clevere Kinder in den Büchern auftauchen, gefällt mir 🙂 Ansonsten ist Melrose Plant natürlich einfach toll. Viel Spaß hatte ich auch mit den auftauchenden Rollenspielern und ihren Karten, die ihren Teil zur Auflösung beitragen.

12. Monika Feth: Der Mädchenmaler (Jette 2)

Zu Beginn des Buches habe ich mich dabei ertappt, daß ich vor allem lesen wollte, wie es mit Jette und ihren Freunden weitergeht; es hat ein bißchen gedauert, bis mich auch die Kapitel rund um den Mädchenmaler interessiert haben, aber irgendwann wurde auch dieser Teil wieder sehr spannend.

13. Nury Vittachi: Der Fengshui-Detektiv (Meister Wong 1)

… Rezension folgt

14. Mary Hooper: Velvet

Bibliotheksbuch. Die Elemente sind bekannt: Mädchen im viktorianischen London, das als Wäscherin arbeitet, bis das Medium Madame Savoya sie zu sich nimmt. Auf das Spiritismus-Thema hatte ich allerdings gerade Lust, und das Buch hat mir dann auch gefallen – allerdings ist früh klar, daß die Dame nicht ganz ehrlich ist, nur Velvet nicht, wodurch diese ein wenig naiv erscheint. Hinten gibt’s historische Erläuterungen ähnlich wie das Ulrike Schweikert auch gemacht hat.

15. Chapman/Weatherly: Wald der tausend Augen (Schattenwald-Geheimnisse 1)

Versuchsweise über Rebuy erworben. Die Gestaltung ist schön, insgesamt erinnert einiges an die Spiderwick-Geheimnisse. Hat mir aber längst nicht so gut gefallen, da die Hauptfigur primär als eine Art Karate-Kid agiert (insofern ist das englische Cover wirklich passender). Band 1 war okay, aber momentan habe ich keine Lust auf die Nachfolger.

16. Jenny Nimmo: Charlie Bone und das Geheimnis der sprechenden Bilder (Charlie Bone 1)

Versuchsweise über Rebuy die Zweite. Mit Charlie Bone konnte ich mich schon eher anfreunden, weil die Geschichte – wenn sie auch kein Meisterwerk ist – irgendwie Charme hat. Die Charaktere sind schön schrullig und einiges harrt noch der Aufklärung in Folgebänden. Man muß etwas gewaltsam versuchen, nicht mit Harry Potter zu vergleichen, dann findet man auch die Unterschiede 😉

17. Franca Düwel: Julie und die schwarzen Schafe (Julie 2)

Mit dem ersten wie auch mit dem zweiten Julie-Teil hatte ich Spaß, weil die Teenager-Probleme doch sehr treffend und unterhaltsam eingefangen werden. Julie entwickelt sich in diesem Teil auch ein bißchen weiter. Wenn mir Teil 3 auch wieder günstig unterkommt, lese ich den sicherlich auch noch.

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4 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Es ist schon erschreckend, dass du über Rebuy die Sachen günstiger bekommst als über die Bibliothek … *kopfschüttel*

    Und in diesem Monat bin ich neidisch auf die Zahl der von dir gelesenen Bücher – auch wenn meine Leseunlust so langsam überwunden scheint. 😉

    Die Drachengassen-Bücher würden mich auch reizen, dabei versuche ich zur Zeit weniger Kinderbücher auf meine Wunschliste zu setzen. 😉

    „Die Schattenhand“ gehört zu meinen Lieblings-Christies – ich mag einfach die Charaktere und ich finde es nett, dass Miss Marple nur eine so kleine Rolle spielt. Der Fall an sich ist für sie ja recht einfach zu durchschauen und durch die Perspektive des verwundeten Piloten finde ich den Roman recht erfrischend. 🙂

    Ach, die Inspektor-Jury-Geschichten … ich finde es schön, wie du die Reihe für dich entdeckst! 🙂 Und dann hast du auch noch die schönen Ausgaben bekommen! 🙂

    Ist „Der Mädchenmaler“ die Fortsetzung von „Der Erdbeerpflücker“? Dann bin ich umso gespannter auf den ersten Teil, der seid dieser Woche auf meinem Wohnzimmertisch liegt. 😀

    Und auf deine Rezi zu „Caras Schatten“ bin ich auch gespannt! Ich muss das Buch endlich mal aus dem SuB ziehen …

  2. Kiya said,

    Ja, in der Bibliothek wollen sie mittlerweile 1,10 €… Und dafür sehen die Rebuy-Bücher üblicherweise auch noch noch besser aus 😉

    Die Hälfte der Titel sind allerdings wirklich schnell gelesene Sachen, und den „Game of Thrones“-Wälzer habe ich zum größten Teil schon im Vormonat gelesen.

    Warum möchtest du denn weniger Kinderbücher auf der Wunschliste? Ich gebe nur üblicherweise nicht gerne viel Geld dafür aus, weil man sie so schnell liest 😉

    Das stimmt, die Charaktere in dem Christie-Buch haben mir auch sehr gefallen. Dabei muß ich gerade an die Apfel-Dame denken, die mir in „Hallowe’en“ begegnet ist und die ja offenbar mehrere Auftritte hat – bin gespannt, wann die mir mal wieder unterkommt!

    Die ersten Jury-Bücher gibt es noch neu in dieser Ausgabe – ich habe so jedenfalls die ersten fünf bekommen und nun zwei weitere über Rebuy ergattert. Danach wird vermutlich auch langsam Schluß sein, die Reihe soll ja doch sehr abnehmen (und die neuen Ausgaben mag ich sowieso nicht).

    Genau, „Der Mädchenmaler“ folgt auf „Der Erdbeerpflücker“, ist auch wieder sehr ähnlich gemacht 🙂

  3. Winterkatze said,

    Bei den Kinderbüchern schmerzt mich schon etwas das Preis-/Leistungsverhältnis und dann sind es in der Regel auch noch Reihen, so dass weitere Ausgaben einzuplanen sind. 😉

    Du könntest einen Versuch mit „Mrs. McGinty’s Dead“ starten – da hat sie auf jeden Fall wieder einen kleinen Auftritt! 🙂

    Nach den schönen Ausgaben habe ich von den Inspektor-Jury-Romanen nur noch zwei weitere Bücher gelesen, dann reichte es mir. Dir entgeht also nicht viel, wenn du nach den schönen Auflagen Schluss mit der Reihe machst. 😉

  4. Kiya said,

    Ja, das mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis ist eben so eine Sache. Ich finde auch, daß viele Kinderbücher, die man hierzulande so kauft, ziemlich voluminös sind und mithin im Regal viel Platz wegnehmen. – Das sind zwei Gründe, aus denen ich bei Kinderbüchern – so möglich – gerne auf englische Taschenbuchausgaben zurückgreife.
    Außerdem mag ich die Erzählweise der englischen Kinderbuchautoren – phantasie- und humorvoll ohne Zeigefinger; hat lange gedauert, bis so etwas auch die deutschen Autoren hinbekommen haben, die generell ein wenig zur Biederkeit neig(t)en 😉

    Oh je, noch ein Tipp für die Christie-Sammlung, die ohnehin schon nicht mehr in ihr angestammtes Regalfach paßt! 😉 Neueste Zugänge sind „Man in the Brown Suit“ und „At Bertram’s Hotel“, weil ich bei beiden eine Weile nach der TB-Ausgabe gesucht habe und, einmal gefunden, mir selbige gleich sichern wollte.

    Schien mir nach allgemeiner Aussage hier in den Kommentaren auch so, was Jury angeht. Trotzdem wurmt es mich, daß ich Bände 6 und 7 nicht mehr neu kaufen konnte 😦 Schade außerdem, daß nicht alle Ausgaben mit den alten Covern erschienen sind, die sind – selbst wenn man kein Freund der Ästhetik sein sollte – doch unbestritten viel einprägsamer als die neueren.

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