[10x] 20er Jahre

August 13, 2012 at 13:48 (10x)

Ich mag das Flair der 20er Jahre sehr und habe inzwischen schon einige Bücher angesammelt, die während dieser Zeit spielen, sie sich zum Vorbild nehmen oder die auch einfach einen zeitgenössischen Geist auftauchen lassen („Charleston Girl“ ;-)). Wie man sieht, können das auch ganz verschiedene Genres sein – sogar Fantasy.

Von den Büchern habe ich viele noch nicht zu Ende gelesen, eines ist auch gerade erst auf dem Weg zu mir. Zur Abwechslung recht erfreulich ist, daß nicht so viele Reihen dabei sind (und auch bei Heitz‘ „Feuerkriegen“ handelt es sich nur um zwei Teile).

Da es sich bei dieser Thematik anbietet, nicht nur Romane, sondern auch Sachbücher einzubeziehen, sind zwei solche (im weiteren Sinne…) mit in die Liste gewandert: Etwas abseits stehen demnach sowohl das „Fashion Sourcebook“ als auch „Deutschland: Blutige Kriege & Goldene Jahre“ – das gehört zwar zu einem Rollenspiel, aber weil die Cthulhu-Hintergrundmaterialien so toll recherchiert und sehr umfangreich sind (auch mit Bildmaterial), kann man die bei Interesse auch sehr gut einfach so lesen.

 

Gina Mayer: Zitronen im Mondschein

Carola Dunn: Daisy Dalrymple Mysteries (Band 1: Death at Wentwater Court)

Alaya Johnson: Zephyr Hollis (Band 1: Moonshine)

Sophie Kinsella: Charleston Girl

Markus Heitz: Feuerkriege (Band 1: Die Mächte des Feuers)

Kate Morton: Das geheime Spiel

Kai Meyer: Das zweite Gesicht

Walter Satterthwait: Eskapaden

Cthulhu: Deutschland Blutige Kriege & Goldene Jahre

Fashion Sourcebook 1920s

 

   

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13 Kommentare

  1. natira said,

    dein post erinnert mich daran, dass auf meinem tub noch „schule der lügen“ (offenbar nicht viel später (!) auch unter dem titel „die inderin“ erschienen) von wolfram fleischhauer liegt. der roman beginnt 1926 in berlin… irgendwann schafft es das buch auf den lesetisch beim lesesessel

  2. Winterkatze said,

    Ich mag diese Zeit ja auch sehr gern, merke gerade aber, dass mich meine Vorurteile bei bestimmten Autoren zurückschrecken lassen. 😉 Und die anderen Titel habe ich schon ausprobiert und für „unterhaltsam“ bis „wunderbar“ befunden. *g*

  3. Kiya said,

    @ natira: „Schule der Lügen“ klingt auch nicht schlecht – wenn du es dann gelesen hast, kannst du ja mal deine Meinung mitteilen.

    @ Winterkatze:Die „Daisy Dalrymples“ und „Moonshine“ habe ich ja bei dir entdeckt 🙂 Zu „Moonshine“ gibt es auf Englisch auch eine Fortsetzung, aber irgendwie bezweifle ich, daß die es auf den deutschen Markt schafft.

    Welche Autoren sind denn vorurteilsbehaftet? Bei mir grds. Kai Meyer, allerdings hat mir „Die Alchimistin“ gefallen, insofern liegen mir möglicherweise seine früheren Romane mehr?

    • natira said,

      ich habe bereits ein paar seiner romane gelesen (aber nicht den akt. krimi), und nach „meiner“ premiere mit „die frau mit den regenhänden“ fand ich die anderen titel im vgl. immer schwächer. vielleicht ist das der grund, weshalb das „die schule der lügen“ noch auf dem tub schlummert 😉 aber ich werde mich melden, wenn ich es gelesen habe.

  4. Winterkatze said,

    Kai Meyer – wobei ich immer wieder einen Versuch mit seinen Büchern wage, weil mir die Grundideen häufig gefallen – und Markus Heitz. Von dem habe ich zwar nur ein Buch gelesen, aber das hatte mir nicht zugesagt.

    Ich fürchte auch, dass es das mit „Moonshine“ auf Deutsch war, obwohl die Rezensionen, die ich gesehen habe, alle sehr positiv waren. Aber ich denke, dass zu wenig Käufer den Roman für sich entdeckt haben …

  5. Kiya said,

    Ja, auf die schönen Grundideen falle ich auch immer mal wieder rein 😉

    Mit Heitz habe ich im Gegenzug noch keine schlechten Erfahrungen gesammelt – vor Jahren hat mir sogar „Die Zwerge“ gefallen; allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich es heute noch mögen würde (zwei ungelesene Nachfolger harren seit Jahren auf dem SuB…). Von den „Pakt der Dunkelheit“-Sachen habe ich allerdings nicht viel Gutes gehört – von denen halte ich mich also fern.

    Offenbar liegt selbst ein englischsprachiges Buch der Autorin auf Eis, also scheint sie es auch im eigenen Sprachraum nicht so leicht zu haben. Schade…

  6. Winterkatze said,

    Bei Heitz fühlte ich mich enttäuscht, nachdem ich „Kinder des Judas“ gelesen hatte. Er hatte viele gute Ansätze und Ideen in dem Buch, hat aber – aus meiner Perspektive – viel zu oft die falsche Richtung in der Handlung eingeschlagen. 😉

    Schade, dass Alaya Johnson nicht erfolgreicher ist. Ich mochte ihre Art eine Geschichte zu erzählen und ihren Humor sehr! 🙂

  7. Kiya said,

    „Kinder des Judas“ gehört zu diesem Zyklus, den ich nicht lesen will, weil ich so viel Schlechtes gehört habe 😉 „Mächte des Feuers“ gefällt mir bisher ziemlich gut, auch wenn ich mit der Protagonistin noch nicht ganz warm geworden bin.

    Beim Lesen von „Moonshine“ sind mir auch immer mal wieder Dinge aufgefallen, die ich nicht so schön fand, aber im Nachhinein ist der Eindruck doch ziemlich positiv. Das Buch hatte auf jeden Fall etwas Besonderes 🙂

  8. Winterkatze said,

    Bei den Sachen, die mich bei „Moonshine“ gestört haben, war ich einfach gespannt, ob das „Anfängerfehler“ sind oder ob das einfach zum Stil der Autorin gehört. Auf jeden Fall hat bei mir auch der positive Eindruck überwiegt. Vergleichbare Romane habe ich als deutlich weniger erfrischend wahrgenommen. 🙂

  9. Worobjow said,

    Die Shadowrun-Romane von Markus Heitz waren auch prima, er ist sich auch nicht zu schade, liebgewonnene Charaktere über die Klinge springen zu lassen, was ich bei Autoren grundsätzlich schätze. Man las eben die Hälfte des Buches (oder eben zwei, drei Kapitel) über eine Figur und dann, schwupps, tot, ging es bei der nächsten weiter.
    Aber er ist auch ein ziemlicher Selbst-Inszenierer…

    Bei Kai Meyer sind die Grundideen wirklich ganz schick, aber dann… wird es vorhersehbar, platt und langweilig. Ich erinnere mich da noch an seine Aussage von der Buchmesse: „Das Buch schreib ich dann in acht Wochen fertig…“ Ich glaube zumindest, daß es Wochen waren, weil ich mich an runterklappende Kiefer erinnern kann. Das merkt man den Büchern leider auch an.

    • Winterkatze said,

      Markus Heitz hat Shadowrun-Romane geschrieben?! – Das war das erste, was mir eben durch den Kopf ging. Dann habe ich mir bei Wikipedia mal die Liste der Romane angeguckt und weiß nun, warum das an mir vorbeigegangen ist. 😀

      Fünf Jahre vor den SR-Romanen von Heitz habe ich das Lesen der Reihe aufgeben, weil ich nach 27 Romanen so langsam genug davon hatte. 😉

  10. aetzfeder said,

    Ja, Kai Meyer ist so eine Sache… Die Diskrepanz zwischen Idee und Umsetzung ist mir auch mehrmals aufgefallen. Unter Anderem auch bei erwähntem Roman „Das zweite Gesicht“. Ich mochte das Setting, aber nicht das Buch. Der Anfang ist noch ganz gut, aber spätestens nach der Hälfte gefiel es mir nicht mehr. Ich habe es trotzdem zu Ende gelesen, aber es wurde nicht wirklich besser. Ab einem gewissen Punkt gefiel mir weder die handlung, noch der Stil. Und warum er ausgerechnet das Kiesenjahr 1923 gewählt hat, ist mir auch nicht ganz klar geworden. Davon merkt man im Buch gar nix, es würde eher ein Bißchen früher oder später passen. Ein Fehler, der die Nutzung des historischen Hintergrundes irgendwie beliebig erscheinen läßt.

  11. Kiya said,

    Mit „Das zweite Gesicht“ habe ich noch nicht angefangen, aber ich habe es gebraucht sehr günstig erstanden, insofern entsteht im Zweifel kein größerer finanzieller Verlust 😉 Im Moment bin ich jedenfalls erst mal gespannt, ob ich die Punkte auch feststellen kann, die dir mißfallen haben.

    Ja, die äußerst routinierte Fließbandschreiberei merkt man Meyers Büchern leider an. Offenbar gefällt aber vielen Lesern mittlerweile so ein Schreibstil, weil der ja so toll verständlich und schnell lesbar ist. Hm.

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