Neuzugänge # 15

Juli 14, 2012 at 09:17 (gekauft)

Die letzten Wochen sind natürlich nicht ohne Neuzugänge vergangen… Einige Vorbestellungen (Blackwell, Dresen, Pratchett) sind auch schon eingetroffen, aber nicht mit auf den Bildern.

John Irving: Gottes Werk und Teufels Beitrag

Das scheint gemeinhin besser anzukommen als mein anderes SuB-Buch („Twisted River“). Ich habe es in der Bibliothek angelesen und dann selbst gekauft.

Pip Ballantine/Tee Morris: Das Zeichen des Phönix

Es gibt ja wenige Bücher aus dem Lyx-Programm, die in mein Beuteschema fallen – wenn es aber einmal paßt, sind es bisher immer schön gestaltete Bücher gewesen. Bei diesem hier war ich anfangs nicht sicher und habe erste Meinungen abgewartet. Nach den ersten 100 Seiten bin ich froh, mich dafür entschlossen zu haben 🙂

Max Weber: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus

Wollte ich schon im Studium lesen, hat aber bisher nicht geklappt. Die Anaconda-Ausgabe ist sehr ansprechend, und die Einleitung macht schon einmal einen guten Eindruck.

Anne Brontë: The Tenant of Wildfell Hall

In der Brontë-Box (auf die weiter unten noch einmal einzugehen sein wird) wird dieses Buch nicht enthalten sein, und da ich es einmal lesen möchte und mir die Popular Classics in altem Design zusammensammle, so lange es geht, habe ich es mir bestellt.

Wilkie Collins: Die Frau in Weiß

Der Autor ist mir erst mit Simmons‘ „Drood“ bewußt untergekommen, seitdem bin ich wiederholt auf ihn aufmerksam geworden. „Die Frau in Weiß“ klingt jedenfalls, als müßte es mir gefallen – mal abwarten.

P.L. Travers: Mary Poppins

Ich brauchte ein englisches Buch, um einen Gutschein einlösen zu können 😉 So habe ich dafür nur 1,99 € bezahlt – und es ist eines dieser Bücher, die man ja eigentlich auch schon immer mal lesen wollte…

Roald Dahl: The Witches /James and the Giant Peach / Charlie and the Chocolate Factory /Matilda

Größtenteils kenne ich die Bücher schon („The Witches“ liebe ich seit meiner Kindheit :-)), aber sie haben es verdient, noch einmal in ordentlicher Ausgabe in mein Regal zu gelangen – Kauf zur Vervollständigung also.

Luca Novelli: Newton und der Apfel der Erkenntnis

Eigentlich suchte ich ein Buch, das Newton als den letzten Alchimisten in den Fokus stellt, aber das ist schwerer als gedacht. Zum Einstieg in die Thematik habe ich dieses Arena-Buch bestellt (die Kindersachbuchreihe ist nämlich sehr ansprechend). Das Glossar hinten läßt schon einmal darauf schließen, daß es nicht zu simpel wird.

Irish Myths and Legends

Meine Quartalsbestellung bei der Büchergilde, bei nebelmade probegeschaut und für gut befunden. Bekannte Folio Society-Qualität – hochwertig und mit tollen Illustrationen 🙂 Inhaltlich hatte ich erst die Befürchtung, es ginge primär um Elfenmärchen (und davon habe ich schon genügend), stattdessen thematisiert das Buch die ganzen Legenden vom Tuatha de Danann, Fianna etc. Es kam im Schuber, aber ohne kann man die Titelillustration besser erkennen.

Metzler Lexikon englischsprachiger Autorinnen und Autoren

Die ursprünglich teure Ausgabe wurde Schritt für Schritt reduziert; ich habe gelauert, bis der Preis auf die angekündigten 12,95 € gefallen war, und dann zugeschlagen.

Scott Westerfeld: Leviathan

Mehr Steampunk 🙂 Die Ausgabe ist ein bißchen zu groß für meinen Geschmack, dafür sind die Innenillustrationen sehr schön (viel schöner als das Cover). Gereizt hat mich das Weltdesign (im Weltkrieg stehen sich hier zwei Parteien gegenüber, wobei die eine auf Maschinen und die andere auf mittels Genmanipulation erzeugte Hybriden setzt).

Joanne Owen: König der Marionetten

Prag und Marionetten – das kann eine feine Kombination ergeben. Gebraucht gekauft, sieht aber wie neu aus, und überzeugt schon einmal durch die Gestaltung.

Jane Austen: Die großen Romane (Die Abtei von Northanger / Emma / Mansfield Park / Stolz und Vorurteil / Überredung / Verstand und Gefühl)

Ich weiß nicht recht, wie lange der Schuber noch erhältlich sein wird, und habe ihn mir lieber rechtzeitig gesichert. Er sieht wirklich toll aus und sollte zum im Herbst erscheinenden Brontë-Schuber in ähnlichem Design passen. Ganz überzeugt bin ich von Austen nicht, aber ich will einige ihrer Bücher noch lesen und möglicherweise nicht alle auf Englisch – außerdem kann ich so Übersetzung und Original vergleichen.

G.R.R. Martin: A Song of Ice and Fire (A Game of Thrones / A Clash of Kings / A Storm of Swords / A Feast for Crows)

Siehe hier.

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9 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Ah! „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ – das hatte mir auch gut gefallen, obwohl ich ausnahmsweise der Filmversion den Vorzug gebe (vermutlich, weil ich den in New York gesehen habe und besonders empfänglich für einen so „neuenglischen“ Film war. 😉 ).

    Bei „Das Zeichen des Phönix“ bin ich sehr gespannt auf deine Meinung – um das Buch schleiche ich auch noch rum. *g*

    Du kennst Mary Poppins noch nicht? Das ist erschütternd! Diese Bücher sind für mich so untrennbar mit meiner Kindheit verbunden …

    Kein Wunder, dass du für das Foto den Schuber von „Irish Myths and Legends“ weggelassen hast – das Bild ist ja wunderschön! 🙂

    ich hoffe sehr, dass dich Jane Austen noch packt! 🙂

  2. Kiya said,

    Mit dem Setting konnte ich bei „Gottes Werk…“ spontan etwas mehr anfangen als bei „Twisted River“, aber prinzipiell gefällt mir der Schreibstil des Autors – ich denke, beide Bücher werden noch interessant.

    Der Beginn von „Das Zeichen des Phönix“ war sehr nett, aber jetzt gab es ein leicht seltsames Kapitel (komische Anwandlungen der weiblichen Hauptfigur). Die Hauptplot-Entwicklungen sind aber nach wie vor vielversprechend 🙂

    Hm, ich kenne Mary Poppins natürlich schon irgendwie (hab sogar mal das Musical in London gesehen ;-)), aber ich erinnere mich nicht bewußt daran, es jemals gelesen zu haben. Gehört nachgeholt, ich weiß… der erste Schritt dafür ist ja nun getan!

    Schön, daß dir das „Irish Myths…“ optisch auch so gefällt – die Innenillustrationen würden dir dann vermutlich auch zusagen. Es gibt in ähnlichem Stil auch die Fairy Books von Andrew Lang – ich habe ja wirklich überlegt, aber das sind immerhin 12 Bände, und nur einen zu kaufen, ist dann auch seltsam, alle sind aber auch wirklich zu teuer *seufz*

    Meinen nächsten Austen-Versuch werde ich auf jeden Fall mit „Northanger Abbey“ und auf Englisch unternehmen 🙂 Noch beschäftigt mich allerdings das wunderbare „Jane Eyre“, auch wenn ich mich immerhin langsam dem Ende nähere.

  3. Winterkatze said,

    „Twisted River“ sitzt bei mir immer noch auf dem SuB – ich hatte den Titel mal angelesen und kam nicht so recht rein. Die Figuren bei „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ fand ich zugänglicher. Aber auch das könnte wieder eine Stimmungssache sein. 😉

    Hm, seltsame Anwandlungen bei der Hauptfigur …. aber solange die Grundidee erst einmal stimmt! 🙂

    Ich wünsche dir mit Mary Poppins und all den wunderbaren Nebenfiguren viel Spaß und wenn der erste Stern am Himmel steht, dann pass auf, was du dir wünschst! (Wobei ich nicht sicher bin, ob das schon im ersten Band vorkommt – ich sollte die Bücher aus den Kisten kramen und wieder lesen!)

    Oh, der Fluch der Reihenausgaben! Ich scheue auch immer davor zurück mit so etwas anzufangen. Auch wenn die schöne Aufmachung und ansprechende Illustrationen den Preis rechtfertigen würden, so läppert sich schnell eine enorme Summe zusammen …

    Viel Spaß mit „Norhanger Abbey“! Ich hoffe, du hast Lust auf einige Gedanken zum Thema Schauerromane. 😀

  4. Kiya said,

    Die Bücher von John Irving, die ich bisher habe, sind ganz schön umfangreich, deshalb hätte es keinen Sinn gehabt, Bibliotheksexemplare zu lesen (so schnell bin ich nicht…). Ich gehe aber davon aus, daß der Kauf sich gelohnt haben wird 🙂

    Die Anwandlungen sind noch nicht vorbei. Die männliche Hauptfigur ist mir erstmal lieber – ansonsten liest es sich jedenfalls gut weg, ist aber nicht so schön wie die Alexia-Reihe.

    Noch habe ich mit keinem der Juli-Neuzugänge begonnen (bis auf „A Game of Thrones“, das drängelte sich schamlos vor) – ich habe alle in der Küche aufgestapelt, um mich noch etwas länger daran zu freuen als wenn sie gleich im Regal verschwinden ^^

    Nachdem ich das Mythen-Buch heute bezahlt habe, bin ich erneut entschlossen, den Andrew Lang-Ausgaben nicht nachzugeben 😉 Wenigstens gibt es die Bücher auch in preiswerten Ausgaben – bei denen es immerhin die Chance gibt, sich alle 12 zu leisten!

    Ich mag Schauerromane absolut 🙂 Das Genre ist zwar meist leider nicht so recht innovativ, aber ich habe für Geister- und Gruselgeschichten diverser Couleur ein Faible. Eben deshalb schien mir „Northanger Abbey“ besonders aussichtsreich für den nächsten Versuch mit der Autorin.

  5. natira said,

    für irving romane brauche ich immer gefühlte ewigkeiten (ausnahme owen meany, das ging normalschnell) aber meist lohnt es sich.
    was austens northanger abbey angeht: ich empfand den roman als liebevoll ironisch 😉

  6. irina said,

    Irving hab ich früher – natürlich angefangen mit Garp – verschlungen; ich fürchte nur, ich hab mich mit der Zeit an ihm überlesen – ich hab absolut keine Lust mehr auf Bücher von ihm.

    Der Austen-Schuber ist wirklich hübsch, allerdings glaub ich mal gelesen zu haben, dass die Übersetzungen alles andere als gut sind. Ich hoffe, du verlierst deshalb nicht endgültig die Lust an Austen – vorher greif lieber noch mal zu den Grawe-Übersetzungen von Reclam, die die besten sein sollen. 😉

    Auf dein Urteil zu „Books & Braun“ bin ich ebenfalls schon wahnsinnig gespannt, das Buch ist so gut wie gekauft. Allerdings würde mich eine schlechte Besprechung von dir ins Wanken bringen, glaub ich …

  7. Kiya said,

    Irving:

    Ich werde auch sehr lange brauchen, aber der Stil gefällt mir bisher und ich habe auch die Vermutung, daß es sich lohnen wird.

    Sich an Autoren überlesen haben kann glücklicherweise mit der Zeit auch wieder vergehen – ich habe mit 12/15 Jahren zu viel Stephen King gelesen und erst jetzt wieder Lust darauf bekommen.
    Sollte man Irvings Garp etwa zuerst lesen? 😉

    Austen:

    „Liebevoll ironisch“ paßt zu dem, was ich bisher davon gehört habe 🙂

    Was die Übersetzungen angeht, habe ich auch schon eine Negativmeinung gehört, aber da jedes Buch von jemand anderem übersetzt ist, könnten immerhin auch ein paar gute dazwischen sein. Bevor ich mich daran wage, werde ich „Northanger Abbey“ jedenfalls auf Englisch lesen – das liegt schon von Penguin bereit. Wahrscheinlich werde ich einige Absätze vergleichend lesen und dann schauen, wie gut oder schlecht ich die Übersetzung finde.

    Books & Braun:

    Eine schlechte Besprechung wird es zu „Books & Braun“ von mir vermutlich nicht geben 🙂 Fraglich ist aber noch, ob es eine mittelmäßige oder eine gute gibt…

    • irina said,

      Hab heute „Books & Braun“ heldenhaft in der Buchhandlung liegen lassen – ich warte erst noch mal ab, ob deine Bewertung am Ende mittelmäßig oder gut ist! 🙂

      • Kiya said,

        Oh, dann sollte ich das Buch wohl schnell beenden 🙂 Ich bin ganz gut vorangekommen, aber knapp 200 Seiten fehlen mir noch…

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