[Ich lese] Jim C. Hines: Drei Engel für Armand

Juni 26, 2012 at 18:49 (gelesen)

Ein gerade neu erschienenes Buch des Autors hat mich mit der Nase darauf gestoßen, daß ich es mit dieser märchenhaften Reihe um die sog. „Todesengel“ doch einmal probieren sollte, für Märchenadaptionen habe ich schließlich etwas übrig 🙂

„Die Märchenwelt: Ein sonniges Land mit blauen Bächen, wo weiße Häschen über grüne Wiesen hoppeln. Oft enden solche Geschichten mit: ‚Und sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage …‘ Wissen Sie was? Das ist alles gelogen! Danielle Whiteshore (alias Aschenputtel) lebt nicht in einer solchen Welt. Ihre Stiefschwester beherrscht plötzlich machtvolle Magie und entführt Danielles Gatten, Prinz Armand. Nun braucht Danielle die Hilfe des königlichen Geheimdienstes: Talia (alias Dornröschen), ihres Zeichens Meisterin des Kampfes, und Schnee (alias Schneewittchen), eine Expertin in Spiegelmagie und Extrem-Flirten. Gemeinsam machen sie sich auf die Jagd. Drei engelsgleiche Gestalten, die alles kurz und klein hauen…“

Das Cover finde ich ja ein klein wenig abschreckend, aber die Inhaltsangabe klang doch gut genug, um in die Leseprobe reinzuschauen – und die wiederum hat mir gefallen: nicht zu albern (man weiß ja nie…), dafür tauchten gleich einige nette Details zum Hintergrund auf.

Bisher komme ich flott voran und habe bereits zwei Drittel gelesen. Es gibt einige seltsame Stellen (gerade gibt es einen komischen lüsternen Gnom *hm*) und bekannte Motive – auf der anderen Seite nutzt Hines aber auch dunklere Seiten der verwendeten Märchen und in der Märchenwelt gibt es viel zu entdecken.

Auch Danielle, Talia und Schnee haben ihre Vergangenheit, die erst nach und nach aufgedeckt wird. Dabei wird natürlich auf die bekannten Märchen zurückgegriffen, die aber leicht anders interpretiert werden…

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4 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Wie schön, dass du endlich einen Versuch mit den drei Prinzessinnen wagst! 🙂 Ich mag die Serie wirklich gern und der lüsternde Gnom ist deutlich weniger schlimm, als er anfangs erscheint. 😉

  2. Kiya said,

    Bleibt die Reihe also im weiteren Verlauf gut? 🙂 Hab gelesen, der zweite Band würde etwas schwächeln…

    Ja, der Gnom scheint auch seine angenehmen Seiten zu haben. Dafür ist mit einem Darmwind-Vogel der nächste dumme Witz aufgetaucht 😉 Insgesamt gefällt’s mir aber auch ziemlich gut.

  3. Winterkatze said,

    Ich finde den zweiten Teil nicht wirklich schlechter als die anderen Bänder, allerdings dauert es etwas bis man die Beweggründe der Meerjungfrau erfassen kann. Anfangs wirkt ihre Motivation etwas befremdlich, aber am Ende der Geschichte fand ich es toll, was der Autor aus dem Märchenmotiv gemacht hat. Allerdings gibt es eben ein paar Stellen, die sich beim Lesen etwas hinziehen und deren Bedeutung man erst am Schluss richtig erfassen kann.

    Oh, und der Grundton ist bei der Meerjungfrau ernster als bei dem ersten Band, was ich aber ganz passend fand. 🙂

  4. Kiya said,

    Das klingt doch gut 🙂 Mit einem ernsteren Grundton kann ich auch gut leben – wie gesagt, einige der betont witzigen Dinge finde ich zu platt, insofern nehme ich an, daß ernstere Versuche gut gelingen könnten.

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