[Ich lese] Stephen King: Schwarz

Mai 16, 2012 at 13:25 (Ich lese)

„Auf der Suche nach dem mysteriösen Dunklen Turm durchstreift Roland, der letzte Revolvermann, eine sterbende Welt, wo in endlosen Wüsten und Ruinenstädten Dämonen, Sukkubi, Vampire und Geistermutanten hausen. Unbeirrt folgt er den Spuren des Mannes in Schwarz – er ist der Schlüssel zu den Mysterien des Dunklen Turms, der am Anfang der Zeit steht.“

Die Reihe um den Dunklen Turm gilt ja gemeinhin als Kings Opus Magnum – bisher habe ich sie zwar nicht gerade erfolgreich ignoriert, bin aber doch immer zu dem Schluß gekommen, daß ich mich mit dieser Revolvermann-Sache vermutlich nicht würde anfreunden können. Auch ein Blick in den dazugehörigen Comic hat mich (v.a. sprachlich) nicht begeistert.

Meine momentane King-Leselust hat mir nun aber doch den entscheidenden Schubs gegeben, es wenigstens einmal mit dem ersten Band zu probieren – offenbar hat die Reihe ja auch einige Fantasy-Anteile. Tatsächlich hat mich die spezielle Stimmung wider Erwarten gleich zu Beginn des Buches eingefangen. Mal sehen, was mich in diesem kargen Wüstensetting noch erwartet – nach einigen eingeholten Lesermeinungen ist „Schwarz“ im Vergleich zu den Folgebänden zunächst wohl vor allem verwirrend…

Fast gleichzeitig habe ich auch „Die Arena“ begonnen (siehe letzter Neuzugänge-Post…) – dessen Ausgangssituation ist faszinierend, aber ich muss doch zugeben, dass ich an „Schwarz“ bisher schätze, dass zu Beginn deutlich weniger Menschen gewaltreiche Tode sterben 😉

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8 Kommentare

  1. natira said,

    ich brauchte auch zwei anläufe beim dunklen turm- den ersten band fand ich auch beim ersten versuch mysteriös genug, um bd. 2 zu starten, der mich dann allerdings für ein paar jahre zurücktrieb – heute denke ich‘, ich habe bd. 2 damals einfach nicht weit genug gelesen und zu früh abgebrochen … ich bin neugierig, wie dir „dieser“ king gefällt.

  2. Kiya said,

    Ich bin ja noch nicht weit, aber bisher finde ich, daß es sich anders liest als die anderen Bücher, die ich von ihm kenne (im Gegensatz zur „Arena“ – dort finde ich schon jetzt viele typische Elemente). Würdest du das auch so sehen?
    Aber danke für den Tipp – wenn ich mal Teil 2 lese, werde ich mich bemühen, im Zweifel nicht zu schnell aufzugeben 🙂

    Meine Ausgabe ist offenbar auch überarbeitet – wäre natürlich interessant zu sehen, wieviel sich da geändert hat.

  3. natira said,

    wenn du die serie beendet hast, kannst du dir ja z.b. meinen post über „variationen von schwarz …“ anschauen oder die king-wiki, wo auch die änderungen aufgeführt sind.

    schwarz ist anders, dichter. ich denke, das hängt aber auch damit zusammen, dass es kein „roman“ ist, auch zwischen den einzelnen bänden vergingen jahre…

  4. Kiya said,

    Deinen Post schaue ich mir auf jeden Fall an 🙂 Eine Idee habe ich immerhin durch die vorangestellten Vorreden.

    Bisher ist es vergleichsweise dialogarm. Ich habe den Eindruck, King beschreibt mehr als sonst. Auch in anderen Romanen nimmt er sich viel Zeit, um den Plot zu entwickeln, aber hier herrscht eine gewisse Ruhe – wenigstens eben jetzt am Anfang.

  5. nebelmade said,

    Der Comic war seltsam. Ich hatte ihn ein paar mal in den Händen, und abgesehen vom Setting (das durchaus was hatte) hat er mich eher verwirrt.

  6. Kiya said,

    Offenbar ist der erste Band eben auch eher verwirrend (der Comic ist bestimmt besonders eigen, wenn man den Roman dazu nicht kennt). Mal sehen, ich habe jetzt das erste große Kapitel gelesen und komme bisher noch gut zurecht.
    Ich hatte eben gerade befürchtet, daß mir das Setting nicht zusagen würde, weil ich es mit Western so gar nicht habe, aber diese Wüstengeschichte ist doch ziemlich gelungen bisher 🙂

  7. nebelmade said,

    Ja, das war so ’n Dystopie-Wüsten-Western-Setting, aber die Zwischenblenden zu irgendwelchen fies dreinschauenden und kontemplierenden Monstern waren irgendwie irritierend…. da muss man sicher den Hintergrund kennen.

  8. Kiya said,

    Auf Monster bin ich bisher noch nicht gestoßen *grübel* Allerdings gab es nun bereits eine größere Erschießungsszene – vermutlich unausweichlich bei einem Revolvermann als Protagonist, die bräuchte ich nun nicht unbedingt in einem Comic ausgewalzt 😉

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