[Ich lese] Juliet Blackwell: Secondhand Spirits

März 13, 2012 at 13:44 (Ich lese)

„Lily Ivory is not your average witch. Her spell-casting powers tend to draw mischievous spirits while keeping normal humans at a distance. But now her vintage clothing store could give her a chance to make friends in San Francisco….

Lily hopes for a normal life when she opens Aunt Cora’s Closet. With her magical knack for vintage fashion -she can sense vibrations of the past from clothing and jewelry—her store becomes a big hit.

But when a client is murdered and children start disappearing from the Bay Area, Lily may be the only one who can unravel the crime. She tries to keep her identity a secret while investigating, but it’s not easy—especially under the spells of sexy „mythbuster“ Max Carmichael and powerful witch Aidan Rhodes. Will Lily’s witchy ways be forced out of the closet?“

„Secondhand Spirits“ stellt sich bisher nicht als der typische Cozy heraus, der es hätte sein können. Es hat gedauert, bis ich mit dem Buch begonnen habe, doch nachdem ich erst einmal einige Seiten gelesen hatte, gefiel es mir richtig gut – jetzt habe ich etwa die Hälfte gelesen und bin nach wie vor sehr angetan.

Die bewährten Cozy-Zutaten sind zwar dabei, aber die Atmosphäre ist ziemlich speziell. San Francisco ist eine interessante Wahl. Die Stadt wird anschaulich beschrieben, und Orte wie Lilys wunderbarer Vintage Shop, Hippie-Cafés, die Bay Area und Spukhäuser lassen jede Menge Flair entstehen.

Spanische Sätze werden immer wieder eingeflochten, und zwischen katholischen Götzenbildern, lateinamerikanischen Geistern (La Llorona!), Voodoo und Wicca bewegt sich Lily, die ebenfalls über einige Kräfte verfügt. Der magische Hintergrund ist insgesamt wesentlich ausgeprägter und detaillierter als ich das bei Madelyn Alt kennengelernt habe. Gefällt 🙂

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6 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Verflixt! Das Buch hatte mich ja schon angelacht, als du es als Neuzugang vorgestellt hattest … Ich mag Bücher, die in San Francisco spielen … und Cozys und … Aber der Wunschzettel platz doch eh aus den Nähten! 😉

  2. Kiya said,

    Mir gefällt’s, wenn ich in Büchern etwas Stadt-Flair bekomme 🙂 So habe ich durch „The Challenge Box“ von Isobel Bird Lust auf New Orleans bekommen und u.a. durch Zafóns „Mitternachtspalast“ Kalkutta als exzellentes Gruselsetting kennengelernt.

    Meine Wunschliste habe ich ja gelöscht, aber es drängen schon wieder neue Bücher darauf, in eine neue Liste aufgenommen zu werden… *seufz* Hätte gestern keine Verlagsvorschauen durchblättern sollen.

  3. Winterkatze said,

    Ich mag es auch, wenn ein Autor (gelungen) Stadt-Flair in seinen Büchern einsetzt. 🙂

    Lustigerweise finde ich Verlagsvorschauen viel weniger gefährlich als diverse Blogs … 😉

  4. Kiya said,

    Bei mir ist das mal so, mal so – in Blogs stoße ich eben häufig auf immer wieder dieselben Bücher (nicht immer – Blogs sind auch sehr gefährlich ;-)), aber in Verlagsvorschauen entdecke ich auch immer mal einiges, worauf ich sonst nicht gestoßen wäre.

    Ich vertiefe mich jetzt mal in die heute von der Buchmesse mitgenommenen Verlagsprogramme… 🙂

  5. Winterkatze said,

    Zum Glück habe ich eine Handvoll Blogs, die Bücher abseits der gehypten Masse lesen. Während ich zugeben muss, dass ich oft auf den ersten Blick genau die Titel ansprechend finde, die man wenige Monate später auf allen Blogs findet. 😉

  6. Kiya said,

    Ich habe jetzt auch ein Opfer des überall-gesehen-Phänomens entdeckt 🙂

    Hab auf der Buchmesse die Leseprobe zu „Daughter of Smoke and Bone“ eingesteckt – eigentlich in der Überzeugung, daß ich es nicht mögen würde; das habe ich auf gefühlt unzähligen Blogs entdeckt und habe in den Rezensionen nie weiter als bis zum (dämlichen) Klappentext gelesen.
    Überraschenderweise war die Leseprobe jetzt gar nicht so übel 🙂 Nicht gerade durchweg gut, aber es gibt einige Ansätze, die gut werden könnten.

    Bücher abseits der Masse finde ich natürlich auch immer wieder, aber die enervieren – selbst wenn sie mir nicht gefallen – eben nicht so, weil man sie nur ein-, oder zweimal auf einem Blog sieht. Bei der anderen Sorte lese ich dann oft die Beiträge nicht, vielleicht auch mal zu Unrecht (s.o.).

    (Wohin ist eigentlich dein Bild verschwunden?)

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