Weihnachts-Neuzugänge

Dezember 30, 2011 at 12:23 (gekauft)

Und weiter geht es mit neuen Büchern, von denen man ja schließlich nie genug bekommen kann. Zu Weihnachten haben neben vielen tollen DVD’s (die Sherlock Holmes-Edition mit Basil Rathbone und alle Batman-Filme – hurra!) einige Bücher unter dem Baum gelegen, die ich zum Teil schon seit einer ganzen Weile gerne haben möchte.

Benjamin Lacombe, Sébastien Perez: Lisbeth und das Erbe der Hexen

Zwei Bücher im Schuber: der Text, großzügig illustriert, und ein Hexen-Almanach 😉 Ich mag Lacombes Zeichenstil bekanntlich sehr, aber das hier ist etwas schmerzlich teuer und deshalb gut zum schenken lassen.

Kaiser & Schmarrn / Sweet Basics

Kochbücher für die Sammlung. Ersteres zum Thema Österreich (wird langsam mal wieder Zeit für eine Wien-Reise…), zweiteres ergänzt meine langsam wachsende Basics-Sammlung um Desserts, süße Hauptmahlzeiten und dergleichen.

Uwe Wesel: Geschichte des Rechts in Europa

Erfüllt die Doppelfunktion, Unierfordernissen und Interesse zu genügen. Die Beck-Bücher sind normalerweise nicht nur inhaltlich, sondern auch von der Haptik her sehr ansprechend – ich freue mich also auf’s Lesen.

Kosmos-Baumführer Europa

Wer mich kennt, wird jetzt bestimmt lachen 😉

William Shakespeare: Der Kaufmann von Venedig / Der Sturm

Meine zweisprachige dtv-Ausgabe wird ausgebaut. Beide Titel sind mir immer mal wieder als interessant untergekommen, ich kenne sie aber noch nicht. Passender Zeitpunkt, weil ich den Macbeth ja vor kurzem ausgelesen habe.

Jorge Luis Borges: Kabbala und Tango

Borges. Tango. Was soll ich mehr sagen?

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16 Kommentare

  1. aetzfeder said,

    Klingt nach gut ausgewählten Geschenken. Und ja, bei dem Baumführer habe ich gelacht 🙂

    Das erste Buch sieht man ja auch auf dem Photo recht gut, und es wirkt tatsächlich sehr ansprechend. Ist es ein Kinderbuch? Weißt Du schon etwas darüber?

  2. Kiya said,

    Also, irgendwie ist es schon ein Kinderbuch – es hat nicht viele Seiten und mehr Bild als Text, ist also schnell gelesen. Dafür kann man die Zeichnungen aber eine Weile betrachten 🙂 Für kleine Kinder ist es aber eigentlich zu schön, ist eher so ein Schmuckstück; könnte also Erwachsenen sogar besser gefallen.

    Das steht zur Info bei Amazon:
    „Lisbeth findet auf dem Dachboden ihrer Großmutter ein geheimnisvolles Buch und entdeckt darin etwas Unglaubliches: ihre Großmutter Olga und auch sie selbst sind Nachfahren berühmter Hexen! Das Buch ist ein Hexenalmanach, und dieser steckt zusammen mit dem Bilderbuch im Schuber. Lilith, Medusa, (Mona) Lisa, Johanna (von Orléans) – der Hexenalmanach zeigt eine ungewöhnliche Ahnengalerie, die nicht nur Lisbeth in Erstaunenversetzt.“

    Im Hexenalmanach gibt’s mehr zu lesen, der ist recht interessant gemacht, schön also, daß der mit drin ist.

  3. aetzfeder said,

    Danke! Also durchaus etwas, worüber sich nachzudenken lohnt…

  4. Kiya said,

    Aber eben 30 € 😦
    Ich hab’s eine Weile auf der Wunschliste gehabt, aber dann doch nie selbst gekauft. Bei meinem anderen Lacombe-Buch von Poe hatte ich ja das Glück, es für einen eher symbolischen Preis beim Büchergilde-Einstiegsangebot abzustauben 🙂

  5. nebelmade said,

    Als ich das Buch mit den Hexen im Buchhandel gesehen habe, musste ich sofort an dich denken…. 😉

  6. Winterkatze said,

    „Die Sherlock-Holmes-Edition mit Basil Rathbone“ – sehr schön! Ich wünsche dir sehr viel Spaß damit – und natürlich auch mit all den schönen neuen Büchern! Ich gucke lieber nicht zu genau hin, damit meine eigene Wunschliste nicht wieder anwächst. 😉 Östereichische Süßspeisen sind toll, ich habe da ein paar Rezepte von Sarah Wiener, die ich einfach nur liebe. 🙂

  7. Kiya said,

    Danke schön 🙂
    Basil Rathbone schien beim Testgucken meiner Vorstellung noch recht nahe zu kommen – Jeremy Brett kenne ich auch noch, der hat mir aber in der Rolle nie gefallen.
    Bei den ganz aktuellen Sherlocks finde ich ja die BBC-Serie sehr gelungen, während ich die Filme mit Robert Downey Jr. nach den fürchterlichen Trailern erst gar nicht sehen wollte 😉

    Österreich ist ja so bekannt für seine Mehlspeisen, da gibt es einiges, was ich ausprobieren möchte – süß und herzhaft!

  8. Winterkatze said,

    Es ist schon eine ganze Weile her, seitdem ich die Filme mit Rathbone gesehen habe, aber ich habe die ganz gut in Erinnerung. Und ich bin sehr kritisch bei Literaturverfilmungen. *g*

    Bei der BBC-Serie schwanke ich noch, ob sie mir gefällt oder nicht. Wenn ich sie weitersehen will, muss ich mich auf jeden Fall mit einem grummelnden Ehemann auf dem Nebensofa abfinden, den dem gefällt die Umsetzung gar nicht. 😉 An Robert Downey Jr. habe ich mich auch nicht rangewagt. Ich kann mir sogar vorstellen, dass die Filme an sich unterhaltsam sind, aber ich frage mich immer, warum man sich auf bekannte Literaturfiguren stürzt, wenn man dann alles so sehr verfremdet, dass es nichts mehr mit dem Original zu tun hat.

    Viel Erfolg und guten Appetit! ;D

  9. Kiya said,

    Bei BBC gefällt mir, daß sie es geschafft haben, die typischen Charakteristika der Holmes-Geschichten beizubehalten und trotzdem zu modernisieren. Wie die zweite Staffel sich macht, bleibt aber abzuwarten – der Trailer war mir erstmal zu frauenlastig 😉

    Möglich, daß die Filme mit Robert Downey Jr. für sich betrachtet okay sind – ich habe ihnen auch sehr übelgenommen, einfach einen Actionfilm gemacht zu haben, den man mit einem werbewirksamen Namen versehen hat, ohne daß die Verfilmung noch irgendwas mit dem Vorbild gemeinsam hat. Außerdem finde ich den Hauptdarsteller ganz schrecklich 😉

  10. Winterkatze said,

    Ja, das ist bei der BBC-Umsetzung wirklich erstaunlich gut gelungen – auf der anderen Seite sehe ich da auch eine der größten Schwächen, denn nicht jede Schlussfolgerung funktioniert in der heutigen Zeit noch so wie zu Holmes Zeiten. Die moderne Welt bietet einfach so viele Variablen und Alternativen, dass ursprünglich stimmige Geschichten in der neuen Umsetzung nicht immer ganz überzeugen können – zumindest mich nicht. 😉

  11. Kiya said,

    Da hast du recht, auch wenn mir erstmal nicht so viele Unstimmigkeiten aufgefallen sind (ich war sehr in meiner Begeisterung über eine zur Abwechslung gelungene Umsetzung gefangen ;-)) – wahrscheinlich sind deshalb auch ältere Krimis so charmant, in denen nicht jedes Problem mit einem Smartphone gelöst werden konnte 🙂 Sicherlich einer der Gründe, warum so etwas wie die Flavia de Luce-Reihe so gut funktioniert.

  12. Winterkatze said,

    Ich glaube auch, dass das einen Teil des Charmes der älteren Geschichten ausmacht. Wenn in einem alten Krimi einem Gärtner ein Auto aufgefallen ist, dann finde ich das viel stimmiger als zu heutiger Zeit, wo selbst am letzten Ende des Landes regelmäßig Autos durchbrausen. Wenn früher noch Bahnsteigkarten nötig waren, um einen Bahnhof zu betreten, dann fällt das heute in den meisten Ländern weg. Abgesehen davon, dass zu Holmes Zeiten viele Dinge noch viel … hm … reglementierter waren als heute. Bestimmte Sachen konnte man bei einem Menschen einer bestimmten „Schicht“ einfach voraussetzen und so vielen Unstimmigkeiten im Verhalten eher auf – zumindest einem Beobachter wie Holmes. 😉

  13. Kiya said,

    … Und der Detektiv mußte noch Köpfchen haben, weil nicht alles im Internet nachzulesen war 🙂

    Ich habe auch an die alten Kinderkrimis gedacht, in denen die Protagonisten die ganze Zeit auf Fahrrädern herumgesaust sind, sich verkleidet haben und die Köchin befragten ^^

    Das war so etwas, was mir z.B. bei Echo Falls auch gefallen hat, daß es sich eigentlich nicht so übermäßig modern anfühlte.

  14. Winterkatze said,

    So ein Handy nimmt einer Geschichte doch ganz schön viel Atmosphäre … Oder allein schon die Verbreitung von Telefonen! *g*

    Umso mehr genieße ich gerade die Briefe von Cecy und Kate. 🙂

  15. Kiya said,

    Wie ergeht es dir denn mit Cecy und Kate? Ich war übrigens gleich angespornt, im zweiten Teil mal wieder ein Kapitelchen weiterzulesen 😉

    Telefone gibt es ja quasi schon bei Agatha Christie (da wird immer „gekabelt“ *g*), damit komme ich eigentlich noch gut zurecht, solange es eben nicht immer verfügbar ist oder noch mit Aufwendungen verbunden ist. Bei Flavia etwa ist das Telefon ja noch eher gefürchtetetes Monstrum als Alltagsgegenstand 🙂

  16. Winterkatze said,

    Mir erging es sehr gut mit den beiden. 😀 Gestern habe ich die Rezi dazu eingestellt und bin nun sehr stolz auf mich, dass ich so früh im Jahr schon die erste English-Challenge-Aufgabe bewältigt habe. *kicher*

    Ich drücke die Daumen, dass der Ansporn für den zweiten Teil anhält! 🙂

    Stimmt, aber das Telefonieren ist noch nicht so selbstverständlich und nichts, was man täglich rund um die Uhr tut. 😉 Oh, das Telefon bei Flavia ist so ein schönes Detail! 😀

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