Charlaine Harris: Definitely Dead

Dezember 4, 2011 at 11:37 (Challenges, gelesen)

Nun habe ich endlich mein erstes Buch für Irinas Sookie-Stackhouse-Challenge beendet. Das liegt daran, daß ich so spät in die Challenge eingestiegen bin, eigentlich hat Sookie mich in diesem Jahr nämlich erstaunlich regelmäßig begleitet.

Nachdem ich letzten Dezember unbedingt und augenblicklich die Box mit den ersten acht Bänden haben mußte, habe ich so ungefähr alle zwei Monate einen Band gelesen. Wenn ich dieses Jahr noch ein bißchen weiterkommen würde, wäre das natürlich schön, aber da muß ich mich ranhalten, denn nach meinem „normalen“ Pensum ist der anstehende siebte Teil erst im Januar oder Februar dran 😉

Darum geht’s in „Definitely Dead“ (der Sookie sechster Teil):

„Since Louisiana cocktail waitress Sookie Stackhouse has so few living relatives, she hates to lose one– even her cousin Hadley, undead consort of the vampire Queen of New Orleans. Hadley’s left everything she has to Sookie, but claiming that inheritance has a high risk factor. Some people don’t want her looking too deeply into Hadley’s past, or Hadley’s possessions. And they’re prepared to do anything in their power to stop her. Whoever it is, they’re definitely dangerous–and Sookie’s life is definitely on the line…“

Dieser Teil ist wie die Sookie-Bände in meinen Augen normalerweise immer etwas durchwachsen. Mit dem Were-Plot im fünften Teil konnte ich nicht so viel anfangen, deshalb bin ich erleichtert, daß zurzeit die Vampire wieder eine etwas größere Rolle einnehmen. Auch die Hexen kommen wieder vor. Leider stört Neu-Lover Quinn das Gesamtbild immer noch erheblich, ein Pappkamerad, der offenbar alles richtig macht, fürchterlich langweilig ist und für den ich insofern einfach kein Interesse aufbringe.

Ganz schlecht ist, daß man eigentlich die erschienen Kurzgeschichten gelesen haben muß, um sich zurechtzufinden. Nachdem ich mich anfangs immer wieder gefragt habe, ob ich diesen Hadley-Strang irgendwie komplett verpennt habe, hat sich herausgestellt, daß zwischen Band fünf und sechs die Kurzgeschichte „One Word Answer“ spielt. Ganz toll, aber ich finde, so etwas sollte den Plot des nächsten Romans nicht so sehr beeinflussen – oder man muß eben die Kurzgeschichte mit abdrucken. Ich habe dann die Zusammenfassung in „The Sookie Stackhouse Companion“ gelesen. Trotzdem: keine Glanzleistung.

Im Verhältnis Sookie und Bill kommt es zu interessanten Entwicklungen (die durch die dritte „True Blood“-Staffel aber schon nicht mehr so unerwartet waren) – mir hat das gefallen, weil damit ein bißchen Pfeffer in die Liebesgeschichte kommt 😉 Insgesamt ist der alle-stehen-auf-Sookie-Aspekt immer noch ausgeprägt, aber es wird mittlerweile versucht, immerhin eine Erklärung dafür zu geben (was unsere liebe Sookie natürlich insbesondere zu Jammereien à la „sie mögen mich nur wegen meiner Abstammung“ hinreißt).

Sookie ist nach wie vor eine gelegentlich erfrischend biedere und normale Protagonistin, aus deren Sicht ich gerne lese, aber man merkt, daß sie nicht mehr so unbedarft ist wie im ersten Teil. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt – ich hoffe, Sookie bleibt auch weiterhin ihrem Charakter treu.

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