[Ich lese] Alaya Johnson: Moonshine ~ Stadt der Dunkelheit

September 12, 2011 at 16:37 (Ich lese)

Darum geht’s: „The Golden Twenties … Illegale Bars florieren und das Nachtleben in den Jazz-Clubs ist ausgelassen wie nie zuvor. Doch New York hat auch eine dunkle Seite: Kriminalität und Korruption gehören zum Alltag und die Schwachen werden ausgebeutet – egal, ob es sich dabei um Frauen, Immigranten oder Vampire handelt. Zephyr Hollis tut alles, um diese Welt ein bisschen gerechter zu machen. Den Djinn Amir amüsieren ihre Bemühungen, trotzdem bittet er sie um Hilfe: Zephyr soll den Vampir Rinaldo, einen Drogenboss, für ihn finden. Sie macht sich auf die Suche, anfangs weil sie das angebotene Geld braucht, später aus viel persönlicheren Gründen. Dabei gerät sie in ein tödliches Netz aus Hass, Machtgier und Ignoranz …“

„Moonshine – Stadt der Dunkelheit“ ist so ein Titel, der mich nicht eigenständig dazu bewogen hätte, mir das Buch näher anzusehen. Auch wenn das Cover eigentlich ziemlich gelungen ist (und das Kleid der Dame auf die Anlehnung an die 20er Jahre verweist), wäre ich also ohne den Hinweis der Winterkatze bestimmt nicht darauf gekommen 🙂

Bisher mag ich besonders die Idee, diese Epoche aufzugreifen. Das ist mal etwas anderes im Fantasy-Bereich und funktioniert auch gut. Immer wieder sind zeittypische Elemente eingestreut, was sich aber nicht bis in die Details erstreckt (z.B. habe ich noch keine sprachlichen Besonderheiten festgestellt). Mit der sehr idealistischen Protagonistin Zephyr bin ich noch nicht so recht warm geworden, aber da ich erst ein Viertel gelesen habe, kann sich das noch entwickeln. Ich bin auf die Geschichte um den Drogenboss Rinaldo gespannt, die gerade erst Fahrt aufnimmt, und hoffe, daß da keine allzu abgedroschenen Klischees aufgefahren werden 😉

Schön auch (ganz am Rande), daß es mal wieder ein Titel im kleineren Format ist, d.h. zum angenehmeren Preis, ohne aufgeblasene Schriftgröße – und trotzdem mit Klappenbroschur.

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3 Kommentare

  1. Winterkatze said,

    Oh, spannend, dass du so schnell zugeschlagen hast. Zephyr ist wirklich ein besonderer Fall, je mehr ich über ihre Familiengeschichte erfuhr, desto lieber mochte ich sie. Mal gucken, was du am Ende des Buches von ihr und der Geschichte hälst. 🙂

  2. Kiya said,

    Ja, mal sehen, ab und zu wurden schon Ereignisse in der Vergangenheit angedeutet 🙂 Den ersten Daisy-Band habe ich mir auch schon gekrallt – und beim Vergleich fällt schnell auf, wieviel detaillierter dort das 20er-Setting umgesetzt ist. Ich denke aber auch, daß das für Alaya Johnson nicht das zentrale Anliegen war.
    Im Buch ist erwähnt, daß die Autorin schon an einer Fortsetzung schreibt. Ich frage mich, ob „Moonshine“ sich gut genug verkauft hat und dieser 2. Teil auch übersetzt wird (dürfte aber noch etwas dauern, er erscheint erst 2012).

  3. Winterkatze said,

    Mich würde es freuen, wenn es den Band dann auch auf Deutsch gibt. Mir hat der erste Teil – trotz kleiner Kritikpunkte – unterhaltsame Stunden verschafft. 🙂

    Nach den Miss-Daisy-Romanen bin ich ja gerade regelrecht süchtig – leider habe ich heute den letzten Band angefangen, den mir meine Bibliothek liefern konnte. 😦

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